Archive for the ‘kulinarisches’ Category

Pizzazeug [23.02.2007]

Friday, February 23rd, 2007

Als ich heute kurz vor der Mittagszeit in mein Portmonaie schaute, fanden sich dort nur noch vier Euro – nicht viel bei den hiesigen Essenpreisen.

Da ich nicht noch mal zur Bank wollte, wurde es heute wieder nur die Mensa – die mit ihren Preisen ja wirklich unschlagbar ist.
Das heutige Angebot war dann aber nicht ganz so umwerfend: Zum einen irgend etwas mit Leber – und Leber kann ich nicht wirklich ausstehen, dann irgendein Nudelgericht mit Oliven – auch nicht so mein Ding und schließlich diese Hackfleischpizza, für die ich mich dann letztlich entschied.

Das ganze kam mir wie eine Tiefkühlpizza mit aufgeflanschter und mit käse überbackener Hackfleischsoße – aber was solls. Hat gesättigt und das kostenlose Dessert – wohl eine Art Pfannkuchen mit Rosinen und Vanillesoße – rundete das ganze ab. War ok – aber habe dort schon besseres bekommen…

Lübecker Gulasch [22.02.2007]

Thursday, February 22nd, 2007

Heute war mal wieder die Mensa an der Reihe – und konnte mich doch tatsächlich wieder mal positiv überraschen. Neben ungarischem Hacksteak oder Schweinesteak “Prager Art” bestand das heutige Angebot auch aus “Lübecker Gulasch mit Kaiserschoten und Gitterkartoffeln“.

Was nun das besondere an der Lübecker Zubereitung des Gulasch war, erschloß sich mir zwar nicht ganz – schmeckte aber wirklich gut, vor allem in Kombination mit den Kaiserschoten (Bohnen) und den sog. Gitterkartoffeln, die vom Aussehen ein wenig an Waffeln erinnerten, jedoch Geschmacklich eher mit einer Art Krokette zu vergleichen ist. Das Auge isst ja mit – auch wenns nur Mensa ist. Mit dem kleinen Dessert zusammen 3,95 €urönchen – mal wieder ein wahres Schnäppchen, gerade nach dem ziemlich kostspieligen Mahl gestern Abend.

Pferdesauerbraten [21.02.2007]

Thursday, February 22nd, 2007

Na ja, vielleicht ist die Kategorie “Lunchtime” heute etwas unpassend, denn aufgrund eines Zahnarzttermines und der anhaltenden Betäubung war ich heute gar nicht zu Mittag und hatte mich bis zum Abend von einigen Berlinern (Krapfen, Pfannkuchen oder wie auch immer man sie nennen mag…) ernährt, die ein Kollege mitgebracht hatte. Aber das sollte sich am Abend ändern, denn ich ging spontan auf Einladung des Herrn Gonzo zu einem StudiVZ-Treffen in der Wartburg im Damenviertel, wo ich meinen Hunger stillen konnte.

Beim Blick auf die Essenskarte dort, immer wieder ein wahrer Augenschmaus aufgrund ihrer einfachen und funktionalen Konstruktion 😉 , entdeckte ich sogleich etwas, was ich unbedingt testen musste. Etwas, was man nicht alle Tage bekommt. Etwas, das mich unbewußt an diesen alten Blogpost denken ließ.

Für die, die es nicht auf dem etwas unscharfen Foto lesen können: Es handelte sich um Pferdesauerbraten mit Klößen, welcher mit 6,95 €uronen zwar so ziemlich das teuerste Gericht auf der ganzen Karte war, aber ich habe das letzte mal Pferdefleisch in Form von Wurst bei einem Ausflug nach Nordfrankreich vor mehr als 10 Jahren gegessen und meine Erinnerung war nicht allzu schlecht – also schrie dieses Angebot regelrecht danach, getestet zu werden. Nach längerer Wartezeit stand das Gericht dann endlich vor mir.

Was kann man zum Geschmack von Pferdefleisch sagen ?
Es ist recht trocken, aber dennoch zart und wohlschmeckend. Der Geschmack ist etwas herber als Rind, Schwein oder Geflügel – wobei ich natürlich nicht sagen kann ob es sich hierbei um eine allgemeine Eigenschaft dieses Fleisches handelt oder ob es einfach nur an der Zubereitung lag (was ich jedoch weniger glaube). Zusammen mit den Klößen und der Rotkraut muß ich es in der Summe aber wirklich als Genuß bezeichnen. Sehr lecker – aber hier in Deutschland wohl immer noch eher eine Seltenheit. Ich wüßte spontan jetzt nicht, wo man hier in der Gegend Pferdefleisch bekommen könnte. Obwohl bei uns in der Runde erwähnt wurde, daß es wohl in der Umgebung eine Pferdemetzgerei geben muß. Ich kann auf jeden Fall allen empfehlen, das ganze mal zu probieren – es ist wirklich mal etwas anderes. 🙂
Die nächste Stufe wäre dann wohl Hundefleisch – welches angeblich in einigen Gegenden der Schweiz zu bekommen sein soll. Aber ob ich das probieren sollte? Im Grunde genommen ein Tier wie jedes andere. Wer Schwein oder Rind isst, sollte vor Hunden, Pferden oder auch (um mal etwas ganz exotisches zu nehmen) Elefanten nicht zurückschrecken. Wiederspricht zwar unseren normalen Essgewohnheiten, aber probieren würde ich es. Das einzige wo ich mich wirklich zu zwingen müsste wären Spinnen, wie sie in gerösteter Form in einigen asiatischen Gegenden wie z.B. Kambodscha angeboten werden. Aber wer weiß – wenn ich mal die Gelegenheit bekomme, teste ich es vielleicht sogar. Soll ja angeblich “wie Hühnchen” schmecken… 😉

Hacksteak und Fasching [20.02.2007]

Tuesday, February 20th, 2007

Da es ja bereits die ersten Beschwerden über die in der letzten Zeit geführte Kurzform meiner Lunchtime-Reports gab, will ich heute mal wieder etwas auführlicher Schreiben.
Unser Weg führte uns in die Mensa am Ernst-Abbe-Platz. Hier hatte man, passend zum aktuell stattfindenden Fasching (der im übrigen irgendwie an mir total vorüber geht) einen kleinen Stand direkt neben der Eigangstreppe aufgebaut, wo ein verkleidetes Mädel irgendwelche Drinks ausschenkte – wohl aber keine Alkoholischen.

Ansonsten bemerkte man vom Fasching nicht viel – ich meine zwei oder drei verkleidete Studenten gesehen zu haben, aber das kann auch ihr normales Outfit gewesen sein. 😉
Aber kommen wir zum Essensangebot des heutigen Tages. Es gab u.a. “Rührei mit Salami, Gurke und Tomate auf Röstkartoffeln“, eine “Deftige Krautpfanne” und schließlich ein “Hacksteack mit Rahmchampignons und Pommes“. Für letzteres entschied ich mich nach kurzem visuellen Check der einzelnen Gerichte. Als kleines “Giveaway” wurde dazu eine kleine Schale Quarkdessert mit ausgegeben.

Es ist im übrigen immer wieder faszinierend, wie lieblos einige Mitarbeiter das Essen auf die Teller klatschen. Das ist immerhin eine Mensa und nicht die Essenausgabe in einem Knast… %nenene%
Trotzdem war das Hacksteak ein wirklicher Glücksgriff – auch wenn die Portion etwas klein für meinen persönlichen Geschmack war. Aber dafür kostete das ganze nur 3,30 €uronen und ich hätte ja auch um etwas mehr Pommes Frites bitten können, denn diesen Wunsch erfüllen die Mitarbeiter meist. Und auch das Nachtisch war – trotz seiner ebenfalls kleinen Ausführung – durchaus lecker. War mal wieder ein lohnenderer Besuch in dieser Lokalität.

Gebratene Hühnchenbrust [19.01.2007]

Monday, February 19th, 2007


mit verschiedenen Gemüse und Reis – pikant-scharf und mit etwas Knoblauch (4,60 €uronen)
© Februar 2007 by Asia-Food – Wagnergasse, Ecke Quergasse – Jena

Lasagne Bolognese [16.02.2007]

Friday, February 16th, 2007

mit Erbsen – aktuell im Sonderangebot für 4,70 €uronen
© Februar 2007 by Lo Studente – Johannisstraße

Schweinsteak… [15.02.2007]

Thursday, February 15th, 2007

… nach Puszta Art mit Letscho und Bratkartoffeln (feat. Krautsalat)
© Februar 2007 by Mensa-Team Ernst-Abbe-Platz @ Studentenwerk Jena

Test Meica Kohl König [14.02.2007]

Wednesday, February 14th, 2007

Nach dem vielversprechenden Tests des Meica Curry Kings entdeckte ich im Kühlregal vor einigen Tagen den Meica Kohl König – ein Gericht welches mich ein wenig an den Stampbot Borenkool aus Holland erinnerte – da dachte ich mir: Das muß ich mal ausprobieren. 🙂
Kohl König wird wie ich während der Recherche für diesen Post feststellte in drei Zubereitungsformen angeboten. Neben der hier vorgestellten Variante mit Kochmettwurst existieren noch solche mit Kasslerwurst oder Pinkel. Ist mir jedoch nicht bewußt aufgefallen, daß diese auch im tegut angeboten wurden. Muß ich bei Gelegnheit noch einmal überprüfen…

Nicht daß ich gerade ein großer Fan von Grünkohl bin, aber probieren kann man es ja mal. Wie bereits beim Curry King befindet sich auch hier auf der Rückseite ein mit der Zubereitungsanleitung zugeklebtes Fach.

Jedoch finden sich hier nicht etwa Curry und eine Holzgabel, sondern ein kleines Tütchen mittelscharfer Senf und ein Beipackzettel mit Informationen zu weiteren Produkten.

Für die Zubereitung werden zwei Möglichkeiten angegeben: Zum einen im kochenden Wasserbad mit 30 Minuten Zubereitungszeit und dann natürlich die Mikrowelle, wo es nur 5 Minuten dauern sollte. Da fiel mir die Entscheidung nicht schwer. 🙂
Für die Mikrowelle war es wieder vonnöten, die Abdeckfolie an einigen Stellen einzustechen, damit der Druck entweichen kann.

Nach 5 Minuten in der Mikrowelle und dem anschließenden entfernen der Folie hatte ich das fertige Grünkohl / Kochmettwurst – Gericht vor mir.

Bevor wir zum Geschmackstest kommen, erst einmal wie gewohnt zu den Nährwerten. Diese fehlen zwar wie bereits beim Curry King auf der Verpackung, aber ich wurde mal wieder auf der Webseite fündig und habe sie für die Leser entsprechend hochgerechnet.

Nährwerte für 400g
Brennwert: 2968 kj
716 kcal
Eiweiß: 26g
Kohlehydrate: 18g
Fett: 60g

Ziemlich heftig, aber von etwas mit Kochmettwurst hatte ich nichts anderes erwartet….
Zum Ersten fiel mit auf: Man hatte sich bei Meica nicht einmal die Mühe gemacht, die beiden Würstchen zu zerteilen geschweige denn voneinander zu trennen.

Zum Essen mit der Gabel etwas schwierig, gerade weil die Würstchen beim zerteilen bzw. abbeißen stark dazu neigten das in ihnen enthaltene Fett in der näheren Umgebung zu verteilen, aber darum soll es jetzt hier nicht gehen. Geschmacklich war es relativ gut. Der Grünkohl selbst war mit Zwiebeln, etwas Speck sowie Kartoffelstücken versetzt und gut gewürzt. Alles in allem ein abgerundetes, sättigendes und schnell zuzubereitendes Menu – könnte irgendwann wieder bei mir im Kühlschrank landen, auch wen der Preis von 1,99 €uronen recht deftig ist. Persönlichen Präferenzen bezüglich des Grünkohls werde ich aber wohl den Curry King vorziehen.
Meine Wertung: