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Rügenwalder Mühle Mühlen-Currywurst – der Kurztest

Monday, October 13th, 2014

Lange hat es nichts Neues mehr in meiner langen Testreihe von Fertig-Currywurst-Zubereitungen gegeben, denn ich hatte einfach keine neuen Produkte mehr in den verschiedenen Supermärkten gefunden. Bis vor einigen Tagen, an mir in einem Edeka-Markt hier in München die mit gegrillter Bratwurst hergestellte Mühlen-Currywurst der Firma Rügenwalder Mühle aus Bad Zwischenahn im niedersächsichen Kreis Ammerland in die Hände fiel, die ich für 2,49 Euro schließlich erwarb. Nach dem Meica Curry-King, der Redlefsen Currywurst, der Quisit Currywurst mit Pommes, dem Iss was! Currymax, der Hardy’s Curry-Wurst, der Sonnen-Bassermann Meine Currywurst und dem Meica Curry-King 100% Geflügel heute endlich mal wieder ein weiteres Currywurst-Fertiggericht.
Die Mühlen-Currywurst kommt in einer Plastikschale mit 220g Einwaage, wovon laut Hersteller 110g aus Bratwurstscheiben bestehen soll. Dabei ist alles ohne Zusatz von Geschmacksverstärker, glutenfrei und laktosefrei. Geschmacksverstärker verstehe ich ja noch, woher jedoch bei einer Wurst Klebeeiweiße aus Getreide (Gluten) oder Milchzucker (Laktose) kommen sollen ist mir nicht ganz klar. Das erinnert mich ein wenig daran, dass einige Hersteller Gummibärchen neuerdings als Fettfrei deklarieren, obwohl diese ja nie Fett enthalten haben. Das ist eben Markteing oder das was einige dafür halten – aber das nur so am Rande erwähnt. 😉

01-Verpackung-vorne
Verpackung vorne

02 - Rügenwalder Mühlen-Currywurst - Verpackung hinten / Package back
Verpackung hinten

Werfen wir also nun einen kleinen Blick auf die Zutaten des Gerichts: Laut Hersteller finden wir zum einen die Bratwürste aus 90% Schweinefleisch, Speck, Wasser, Kochsalz, Gewürze, Gewürzextrakte und Traubenzucker mit Stabilisatoren wie Diphosphaten und Calciumlactat, alles umgeben mit einer essbaren Hülle aus Alginat, einer aus Braunalgen und Bakterien gewonnen Geliermasse – zum anderen die Sauce aus Wasser, Tomatenmark, Zucker, Branntweinessig, Kochsalz, Curry, Traubenzucker und modifizierter Stärke – beides auf je 50% der Gesamtmasse verteilt.
Für die Zubereitung stehen uns wie üblich zwei Wege zur Verfügung: Zum einen über 15 Minuten im heißen Wasserbad und zum anderen in nur 2 Minuten bei 600 Watt in der Mikrowelle – da brauchte ich natürlich nicht lange zu überlegen und entschied mich wie üblich für die Mikrowelle. Nach dem Abtrennen der umgebenden Papplasche von der eigentlichen Plastikschale finden wir an der Unterseite des oberen Teils dieser Papplasche zwei Papiertütchen befestigt, eine davon mit einem Currypulver befüllt, die andere enthält einen Holzgabel für den späteren Verzehr. Auf dem Deckel der Plastikschale finden wir außerdem weitere Informationen über die Personen, die das Produkt designed haben und einen Link samt QR-Code zu einem Video, dass eine kurze Geschichte über die Entwicklung der Rügenwalder Mühle Mühlen-Currywurst. Was davon aus der Feder der Marketing-Abteilung des Herstellers stammt und was davon Tatsachen entspricht, vermag ich natürlich nicht zu beurteilen.

03 - Rügenwalder Mühlen-Currywurst - Curry & Holzgabel
Currypulver & Gabel

04 - Rügenwalder Mühlen-Currywurst - Innenpackung
Innenpackung

Bevor wir die Plastikschale erhitzen können, müssen wir erst einmal die obere Folienabdeckung mit der Holzgabel oder irgend eines anderen spitzen Gegenstands einstechen, damit sich darunter beim erhitzen nicht zu viel Druck aufbauen kann.

05 - Rügenwalder Mühlen-Currywurst - Deckel einstechen
Deckel einstechen

Dann kommt sie für 2 Minuten bei 600 Watt in der Mikrowelle,

06 - Rügenwalder Mühlen-Currywurst - In Mikrowelle erhitzen
In Mikrowelle erhitzen

wird wieder entnommen und schließlich die Abdeckfolie abgezogen, die sich übrigens angenehm leicht und vollkommen rückstandslos entfernen lässt.

07 - Rügenwalder Mühlen-Currywurst - Packung-öffnen

Nun haben wir die in Sauce erhitzen Bratwurstscheibchen vor uns,

08 - Rügenwalder Mühlen-Currywurst - erhitzt

die wir nur noch mit der mehr als ausreichenden Menge an Currypulver bestreuen müssen

09 - Rügenwalder Mühlen-Currywurst - Mit Currypulver bestreuen

bevor wir unsere Currywurst endlich verzehren und genießen können. Dazu empfehle ich ein Stückchen Weißbrot oder ein Brötchen, mit dem man den Rest der Sauce aus der Schale holen kann.

10-Verzehrfertig

Die eher mild gewürzten Bratwurstscheibchen mit ihrem feinem Brät waren schon einmal geschmacklich sehr gut gelungen, allerdings fand ich Sauce – zumindest für meinen Geschmack – ein klein wenig zu süß geraten. Das würzige Curry-Pulver milderte diesen Eindruck aber glücklicherweise etwas ab. Nach Verzehr der Wurst-Stücke war, die ich immer großzügig mit Sauce umgab, war dennoch recht viel des Curry-Ketchups in der Schale übrig. Mit Hilfe eines Stückchens Weißbrot ließ sich diese aber doch noch einigermaßen sinnvoll verwerten – ist bei einer Grillbuden-Currywurst, zu der ein Brötchen gereicht wird auch nicht anders.
Werfen wir aber nun noch einen kurzen Blick auf die Nährwerte dieses Produktes:

Nährwerte für: 100g 220g
(Portion)
Brennwert: 929kj
223kcal
2043,8 kj
490,6 kcal
Eiweiß: 7g 15,4g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
davon Stärke:
15g
14g
1g
52,0g
44,0g
Fett:
davon gesättigte Fetts.:
davon einfach unges. Fetts.:
davon mehrfach unges. Fetts.:
15g
6g
8g
1g
33g
13,2g
17,6g
2,2g
Kochsalz: 2,3 5,06g

Was auch hier mal wieder auffällt und was gleichzeitig meinen geschmacklichen Eindruck bestätigt ist die große Menge an Zucker die sich im Produkt findet. 14 Gramm entsprechen immerhin ca. 4.67 Stückchen Würfelzucker und welcher Koch würde auf die Idee kommen, fast 5 Würfelzucker in eine einzelne Portion eines Gerichtes stecken? Aber das kennen wir ja schon von vielen anderen Fertiggerichten: Zucker ist nun mal ein beliebtes Mittel um die Konsumenten ein wenig “anzufixen”. 😉
Insgesamt spielt die Rügenwalder Mühlen-Currywurst aber auf jeden Fall in der gehobenen Liga der Currywurst-Fertiggerichte, soviel steht fest – ich habe schon einige deutlich schlechtere Produkte dieser Art getestet. Natürlich ist die selbst gegrillte Currywurst vom Haus- und Hofmetzger natürlich immer vorzuziehen, aber für den schnellen Hunger kann ich die Rügenwalder Mühlen-Currywurst durchaus eine Alternative.

Meine Wertung: 2,5 MG

Weiße Currywurst mit Pommes Frites [02.10.2014]

Thursday, October 2nd, 2014

Hätten die Gnocchi mit Ruccola und gedünsteten Kirschtomaten bei Vitality heute nicht mal wieder etwas angebrannt und trocken ausgesehen, hätte ich wahrscheinlich dort zugegriffen. So aber entschloss ich mich dazu, mich weiter umzusehen. Auf Asia-Gerichte wie Gebratenes Curry-Gemüse nach Thai-Art oder Moo Pad Takai – Schweinefleisch mit Bambusstreifen, Frühlingszwiebeln und Paprika in Chili-Zitronengrassauce hatte ich keine großen Appetit und der Tafelspitz vom Jungbullen mit Wirsing und Meerettichsauce, dazu Kartoffeln bei Tradition der Region sah zwar sehr lecker aus, aber da ich kein großer Fan von Meerrettich bin hatte ich auch hier etwas Bedenken. Blieben also noch die Currywurst (rot oder weiß) mit Pommes Frites und die als zusätzliches Sonderangebot auf die Speisekarte gesetzte 1/2 Schweinshaxe mit Kartoffel-Gurkensalat. Nach kurzem Abwägen fiel meine Wahl schließlich auf die Currywurst, wobei ich die weiße Variante wählte, die durch eine Bratwurst repräsentiert wurde, während die rote Currywurst aus Bockwurst bestand. Auf ein Dessert verzichtete ich heute mal.

Weiße Currywurst mit Pommes Frites / White curried sausage with french fries

Die Pommes Frites, die ich mir natürlich mit etwas Ketchup garniert hatte, waren zwar nicht mehr hundertprozentig heiß, aber noch warm, schön knusprig genug und heute sogar ausreichend gesalzen, dass ich hier auf einen Punktabzug verzichten kann. Und auch an der feinen Bratwurst mit ihrer warmen Curryketchup-Sauce und der Garnitur aus zusätzlichem Currypulver gab aus meiner Sicht keinen Grund zur Kritik. Nicht gerade ein leichtes Mittagsmahl, aber geschmeckt hat es alle Mal. 😉
Wie ich es nicht anders erwartet hatte, lag die Currywurst mit Pommes auch bei den anderen Gästen am höchsten in der Gunst und konnte sich somit den ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf Platz zwei sah ich die Asia-Gerichte, knapp gefolgt vom Tafelspitz auf dem zweiten Platz, der 1/2 Schweinshaxe auf dem dritten Platz und sehr knapp dahinter den Gnocchi auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Currywurst: ++
Currysauce: ++
Pommes Frites: ++

Weiße Currywurst mit Pommes Frites [28.08.2014]

Thursday, August 28th, 2014

Nachdem ich gestern bereits Asiatisch gespeist hatte, wollte ich heute nicht gleich wieder an der Wok-Theke zuschlagen. Daher ließ ich die dortigen Angebote einfach mal außen und wandte meine Aufmerksamkeit der westlichen Küche zu, wo das Ebly-Gemüserisotto auf mediterrane Art im Bereich Vitality. Das sah auch nicht übel aus, aber ich verspürte doch etwas Appetit auf Fleisch. Und wäre bei der Gebratene Hähnchenbrust mit Tomate und Mozzarella gratiniert, dazu Tagliatelle mit Tomatensauce ais der Sektion Globetrotter nicht so mickrig gewesen, hätte ich vielleicht hier zugegriffen, so aber wählte ich schließlich die Currywurst (rot oder weiß) mit Pommes Frites bei Tradition der Region. Dabei entsprach “rot” einer Bockwurst (Berliner Variante) und “weiß” einer Bratwurst () und ich entschied mich dabei für die Bratwurst, auf die man die gewünschte Menge Currypulver selbst streuen musste. Außerdem durfte natürlich etwas Ketchup auf den Pommes nicht fehlen. Und obwohl das mit Sicherheit kein leichtes Mittagsgericht war, konnte ich es doch nicht lassen, das Ganze noch mit einen kleinen Becher Walnussmousse aus dem heutigen Dessert-Angebot zu ergänzen.

Currywurst mit Pommes Frites / Curried sausage with french fries

Die Pommes Frites waren außen schön knusprig und innen noch etwas weich, so wie es sein sollte. Und dieses Mal waren sie sogar ein mit etwas Salz versehen, so dass ich nur noch wenig nachwürzen musste. Zur überaus großzügigen Portion Pommes gab es eine ebenfalls angenehm große, mit Curryketchup und -pulver garnierte, feine Bratwurst, die sich zwar als nicht mehr ganz heiß erwies, aber noch genügend Temperatur besaß dass ich hier auf einen Punktabzug verzichten kann. Das luftig-lockere, nicht zu süße Walnuss-Mousse schloss das heutige Mittagsmahl schließlich sehr schmackhaft ab.
Wie es bei einem solchen Angebot nicht anders zu erwarten war, lag die Currywurst heute natürlich mit großem Vorsprung vor allen Gerichten auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Danach kam lange nichts, bevor schließlich die Hähnchenbrust auf Platz zwei folgte, knapp dahinter die Asia-Gerichte auf dem dritten Platz und das Ebly-Gemüserisotto auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Bratwurst: ++
Currysauce: ++
Pommes Frites: ++
Walnuss-Mousse: ++

Currywurst & Graubrot [24.08.2013]

Saturday, August 24th, 2013

Heute gab es mal nur ein ganz minimalistisches Mittagessen: Currywurst und ein Stück mit Butter beschmiertes Graubrot.

Currywurst & Graubrot

Nichts besonderes, aber notfalls reicht auch das um satt zu werden. 😉

Kurztest Sonnen-Bassermann Meine Currywurst

Wednesday, July 31st, 2013

Vor kurzem entdeckte ich mal wieder ein neues Fertiggericht, das es mir wert erschien zumindest mal getestet zu werden und die Liste meiner bisher getesteten Currywurst-Fertiggerichte (hier eine Übersicht) zu erweitern. Die Rede ist von Meine Currywurst der Firma Sonnen-Bassermann. Das Produkt wird in den Varianten normal und scharf angeboten, der Preis für beide Varianten liegt bei stolzen 2,99 Euro für je 400g. Ich entschied mich die scharfe Variante, als ich das Produkt in einem Münchner Tengelmann erwarb. Das Produkt stammt dabei nicht wie sonst üblich aus dem Kühlregal, sondern wird im normal gelagerten Sortiment bei den Konserven verkauft.

01 - Sonnen-Bassermann Meine Currywurst - Dose oben

02 - Sonnen-Bassermann Meine Currywurst - Dose Seite

Zwar erscheint der Inhalt mit 400g deutlich umfangreicher als bei anderen Fertig-Currywürsten, die in der Regel mit 220g pro Portion aufwarten, sieht man jedoch genauer hin, erkennt man schnell dass die Einwaage der eigentlich Wurst bei der Zubereitung von Sonnen-Bassermann mit 150g nur wenig höher ist als z.B. Meica Curry King 100% Geflügel, Hardy’s Curry Wurst oder Iss was – Curry Max, wo die Einwaage bei 120g angesiedelt ist. Bei der Redlefsen Curry-Bratwurst liegt sie wiederum nur bei 100g auf jeweils 220g Gesamtinhalt. Somit haben wir also bei Meine Currywurst von Sonnen-Bassermann ein Verhältnis von 2,7 zu 1 von Currysauce zu Wursteinlage, während ein deutlich geringeres Verhältnis von 1,8 zu 1 eher üblich ist.
Als Inhaltsstoffe werden Bockwurst (37%), Tomatenmark, Wasser, Zucker, modifizierte Maisstärke, Brantweinessig, Apfelsaftkonzentrat, Speisesalz, Gewürze, Verdickungsmittel (Guarkernmehl), Bockshornklee und Farbstoff (Paprikaextrakt) vom Hersteller angegeben.
Der Deckel lässt sich dank des angebrachten Rings einfach und ohne zusätzliche Hilfsmittel öffnen .

03 - Dose geöffnet

Für die Zubereitung stehen dem Konsumenten nun laut Packungsbeschreibung zwei Wege zur Verfügung. Der eine führt durch erhitzen im Kochtopf zum Ziel – eine genaue Zeitangabe fehlte hier – der andere umfasst das umfüllen in ein mikrowellengeeignetes Gefäß und das Erhitzen über 4-5 Minuten bei 600 Watt in der Mikrowelle. Ein erhitzen im mitgelieferten Gefäß wie bei den anderen Currywurst-Zubereitungen scheint nicht vorgesehen. Ich entschied mich, wie bei den anderen Gerichten auch, für die Mikrowelle.
Nachdem der Inhalt in einen Teller umgefüllt war, vollzog ich eine Kontrolle des Gesamtgewichts und wurde dabei sogar positiv überrascht, denn es schienen tatsächlich 2 Gramm mehr in der Dose zu sein als auf der Verpackung angegeben.

04 - Gewicht

Anschließend kam das ganze abgedeckt in die Mikrowelle, wo ich es für 4 Minuten und 30 Sekunden erhitzte, wobei ich es zwei Mal zwischendurch etwas umrührte. Dabei sei darauf hingewiesen, dass man beim abnehmen der Abdeckung vorsichtig sein sollte, da der Wasserdampf der sich darunter sammelt eine starke Hitze entwickelt, die im schlimmsten Fall zu leichten Verbrühungen führen könnte.

05 - Erhitzen

Nach dem Erhitzen haben wir schließlich eine Art heiße Currywurst-Suppe, der man doch etwas ansah, dass das Verhältnis von Sauce zu Fleisch ein wenig ungünstiger ausgelegt war als bei anderen Zubereitungen dieser Art. Ein zusätzliches Currypulver sucht man leider vergebens.

06 - Sonnen-Bassermann Meine Currywurst - Fertig erhitzt

Ich ließ es mir jedoch nicht nehmen, etwas Curry aus meinem Gewürzschrank hinzuzufügen und noch ein Stück Toast mit Butter als Sättigungsbeilage beizulegen, bevor ich das Gericht dann endgültig verzehrte.

07 - Sonnen-Bassermann Meine Currywurst - serviert

Die Sauce selbst, ohne das zugegebene Curry betrachtet, erwies sich zwar als angenehm dickflüssig und einigermaßen würzig, aber nicht als sonderlich scharf. Geschmacklich war es in Ordnung, riss mich aber auch nicht sonderlich vom Hocker. Die zugebene Bockwurst wiederum fand ich etwas zu lasch geraten. Hier hätte etwas mehr Eigengeschmack seitens der Würste mit Sicherheit noch gut getan. Mit dem zusätzlichen Currypulver und dem Stück Toast war es mir aber gelungen, ein akzeptables Gericht zu kreieren.
Werfen wir wie üblich nun noch einen Blick auf die Nährwerte (lt. Hersteller):

Nährwerte für: 100g 400g
(Portion)
Brennwert: 806kj
194kcal
3223 kj
774 kcal
Eiweiß: 5g 20,2g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
13,0g
11g
52,0g
44,0g
Fett:
(davon ges. Fetts.)
13,4g
5,5g
53,5g
22,0g
Ballaststoffe: 0,5 2,0g
Kochsalz: 0,97 3,86g

Mit 774kcal, die von mir zusätzlich verwendeten Zutaten nicht eingerechnet, also auch kein sonderlich leichter Genuss – was man bei Currywurst natürlich im Allgemeinen auch nicht erwarten würde. Aber ob 44 Gramm Zucker, das entspricht ca. 14,67 Stückchen Würfelzucker á 3g in einer Currywurst-Zubereitung unbedingt notwendig sind, sei mal so dahin gestellt. Und auch die Menge von 22 Gramm gesättigter Fettsäuren, was 110% des empfohlenen Tagesbedarfs entspricht, erscheint mir nicht unbedingt notwendig.
In der Summe gesehen konnte mich (als erfahrenen Tester von Fertig-Currywurst Zubereitungen) das Produkt von Sonnen-Bassermann nicht überzeugen. Weder das Verhältnis von Fleisch zu Sauce noch die Nährwerte sowie das fehlen von sonst üblichen Zugaben wie Currypulver waren dazu angetan, mir das Produkt besonders schmackhaft zu machen. Es mag vielleicht eine Zielgruppe geben, für die dieses Produkt geeignet ist, aber ich gehöre mit Sicherheit nicht dazu. Durchaus genießbar, aber noch klar verbesserungswürdig. Sollte sich der Hersteller dazu hinreißen lassen, die Rezeptur noch einmal zu verändern, bin ich aber gerne bereit das Ganze erneut einem Test zu unterziehen.

Meine Wertung: 1_5 MG