Posts Tagged ‘fertiggericht’

Pfanntastico Paella [27.12.2013]

Friday, December 27th, 2013
Pfanntastico Paella

Heute entschieden wir uns dazu, einmal die Paella der Aldi-Nord Hausmarke Sternberger einem kurzen Test zu unterziehen. Die Zubereitung ist wie bei solch TK-Fertiggerichten natürlich recht einfach: Gemeinsam mit zwei Esslöffeln Pflanzenöl wird der Beutelinhalt in eine Pfanne gegeben und auf mittlerer Stufe für 12 bis 15 Minuten erhitzt. Anschließend wird alles für 1 bis 2 Minuten auf hoher Stufe noch angebraten und fertig ist das Gericht. Auf einem Induktionsherd wie ich ihn aktuell verwende muss man da ziemlich vorsichtig sein, denn wenn man auf die höchste Stufe schaltet, ist die Hitze sofort da und man muss aufpassen dass nichts anbrennt.
In der Zubereitung fanden sich neben Reis, Erbsen und einigen Paprikastreifen auch Lachswürfel (die beim anbraten allerdings zerfielen), Hühnerfilet, Muscheln, kleine Krabben, größere Shrimps und kleine Tintenfische. Geschmacklich fand ich es dennoch sehr lasch geraten, wir sahen uns sogar gezwungen mit etwas Pfeffer nachzuwürzen. Des weiteren hinterließ die Paella eine gelbliche Färbung auf den Tellern, die sich auch beim heißen Aufwaschen nur schwer abschrubben ließ. Da hatte man wohl mit dem Gelbwurz oder was immer man zum Färben verwendet hatte etwas übertrieben. Essbar, aber es gibt eindeutig bessere Paelle-Zubereitungen z.B. von Frosta oder Iglo. Da hatte uns die Hackbällchen-Pfanne “Schwedische Art”, die wir vor einigen Wochen mal getestet hatten, eindeutig mehr überzeugt.

Dr. Oetker Pizzaburger Speciale – der Kurztest

Sunday, December 15th, 2013

Heute entschied ich mich dazu, mal dem aktuell viel beworbenen Pizzaburger der Firma Dr. Oetker einem kleinen Test zu unterziehen. Aus den drei Ausfertigungen Salami, Speciale und Diavolo entschied ich mich dabei für Speciale mit Salami, Schinken und Pilzen. Die Packung mit 2 Burgern erwarb ich zum Preis von 2,99 Euro in einem lokalen Edeka-Markt.

01 - Dr. Oetker Pizzaburger Speciale - Verpackung vorne / Wrapping front
Packung vorne

02 - Dr. Oetker Pizzaburger Speciale - Packung hinten / Wrapping back
Packung hinten

Die Burger bestehen dabei laut Herstellerangaben aus Weizenmehl, 19% passierten Tomaten, 15% Käse (Edamer & Cheddar), 6,1% Salami, 5% gekochter Hinterschinken, 4% Champignons, Backhefe, Zucker, jodiertem Speisesalz, Olivenöl, Kräutern, Palmfett, Stärke, Knoblauch, Paprika, Pfeffer, aufgeschlossenes Pflanzeneiweiß, Maltodextrin, Dextrose und Aromastoffen.
In der Papp-Verpackung finden sich zwei Folienschläuche, in denen jeweils einer der Pizzaburger verpackt ist, sollte man also nur einen der Burger zubereiten wollen, kann man den zweiten Problemlos weiterhin hygienisch im Tiefkühlfach aufbewahren.

03 - Dr. Oetker Pizzabburger Speciale - Burger in Folie / Burger in foil

Zu jedem der Burger gehören natürlich zwei Brötchen-Hälften, beide belegte mit Tomatensauce, den beiden Käsesorten und Kräutern, auf der einen außerdem noch die weiteren Zutaten, in meinem Fall je vier Salamischeiben, gekochter Schinken und einige Champignonscheiben.

04 - Dr. Oetker Pizzaburger Speciale - Burger ausgepackt / Burger unwrapped

Die Zubereitung ist, wie bei solchen TK-Fertiggerichten natürlich recht einfach: Nachdem der Backofen auf 220 Grad vorgeheizt, legen wir die vier Brötchenhälften auf einen Rost und schieben sie auf der mittleren Schiene in den Ofen.

05 - Dr. Oetker Pizzaburger Speciale - Im Ofen backen / Bake in oven

In elf bis dreizehn Minuten sind die Pizzabrötchen dann auch schon fertig überbacken, so dass wir sie aus dem Ofen nehmen können.

06 - Dr. Oetker Pizzaburger Speciale - Fertig gebacken

Nachdem wir die Burger zusammengeklappt haben

07 - Dr. Oetker Pizzaburger Speciale - Zusammengeklappt

sollte man sie Zubereitungsbeschreibung noch drei Minuten unter Backpapier lagern, vermutlich damit sie soweit abkühlen damit man sie in die Hand nehmen kann,

08 - Dr. Oetker Pizzaburger Speciale - Unter Backpapier lagern

bevor man sie schließlich servieren und genießen kann.

09 - Dr. Oetker Pizzaburger Speciale - Serviert

Ich hatte ja im Vorfeld befürchtet, dass die Menge an Burger-Brötchen etwas zu dominant im Vergleich zu den anderen Zutaten wirken würde, aber dies erwies sich glücklicherweise als unbegründet. Viel mehr fand ich die Menge an Käse, Tomatensauce, Schinken, Salami und Pilze gut ausgewogen zu der Menge des lockeren Brötchenteiges. Und auch geschmacklich gab es an der Zusammenstellung nichts auszusetzen, hier ergab sich genau das was man von einem Pizzabelag einer TK-Pizza vom Typ Speciale erwarten würde. Den Weißbrot-Brötchen merkte man aber natürlich an, dass es sich hier um aufgebackene Ware handelte, aber damit muß man bei TK-Ware nun mal rechnen. Insgesamt ein schnell zubereitetes, durchaus schmackhaftes Fingerfood, an dem es wenig zu meckern gibt

10 - Dr. Oetker Pizzaburger Speciale - Querschnitt

Werfen wir, wie üblich, noch einen Blick auf die Nährwerte dieses Fertiggerichts:

Nährwerte:
  100g 190g
(1 Burger)
Brennwert: 1121 kj
268 kcal
2131 kj
509 kcal
Eiweiß: 10,4g 19,8g
Fett:
davon gesättige Fettsäuren:
13,1g
4,4g
24,8g
8,3g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
26,0g
2,0g
49,4g
3,9g
Ballaststoffe: 1,9g 3,6g
Natrium: 0,45g 0,85g

Kein leichter Genuss, soviel steht fest, aber die Werte bewegen sich innerhalb der Grenzen, die ich bei einem solchen Gericht erwarten würde. Für den kleinen bis mittleren Hunger ist ein Burger auch vollkommen ausreichend, als Hauptgericht mit beiden Burgern natürlich mit 1018kcal ziemlich heftig – da hat eine Currywurst mit Pommes ja weniger. 😉 Dennoch kann ich für diese Pizza in Burger-Form eine Empfehlung aussprechen – mit zumindest hat es für ein TK-Fertiggericht ganz gut geschmeckt.

Meine Wertung: 2,5 MG

Iglo Hähnchen-Paella [23.11.2013]

Saturday, November 23rd, 2013
Hähnchen-Paella / Chicken paella

Heute verspürte ich keine große Lust groß zu kochen, daher entschied ich mich dazu mir eine Iglo Hähnchen-Paella zuzubereiten – ein TK-Fertiggericht das ich ja in diesem Kurztest schon einmal ausführlicher berichtet hatte. Und auch über drei Jahre nach diesem ersten Test kann ich das Ergebnis von damals nur bestätigen. Allerdings hätte man die Zwiebeln und die Hähnchenfilet-Stücke meiner Meinung nach etwas feiner schneiden können – aber das hatte glücklicherweise keinerlei Einfluss auf den geschmacklichen Gesamteindruck.

Wagner Piccolini Speciale [22.11.2013]

Friday, November 22nd, 2013
Wagner Piccolini Speciale

Heute entschied ich mich für ein paar Piccolini Speciale der Firma Wagner – kleine Mini-Pizzen belegt mit Käse, Salami, Schinken und Pilzen. Das Produkt Piccolini hatte ich ja in diesem Bericht schon einmal in der Geschmacksrichtung Salami etwas umfangreicher getestet, daher spare ich es mir das Ganze noch einmal zu wiederholen. Ich hatte ja etwas gezweifelt dass bei der Größe der Pilzgeschmack richtig zur Geltung kommen würde, aber ich hatte mich getäuscht, denn die knusprigen Mini-Pizzen mit fruchtiger Tomatensauce besaßen eine deutliche Pilznote. Auch in dieser Variante sehr empfehlenswert.

Alberto Baguettes Salami – der Kurztest

Wednesday, November 20th, 2013

Heute entschied ich mich dazu, die Alberto Baguettes Salami mal einem kleinen Test zu unterziehen. Das von der Firma Freiberger Lebensmittel GmbH & Co. Produktion- und Vertriebs KG aus Berlin hergestellte TK-Produkt habe ich zum Preis von 0,99 Euro in einer hiesigen Tengelmann-Filiale erworben. Für diesen angenehm niedrigen Preis erhält man eine Packung mit 2 Baguettes á 125g.

01 - Alberto Baguettes Salami - Verpackung vorne / Boxing front
Verpackung vorne

02 - Alberto Baguettes Salami - Verpackung hinten / Boxing back
Verpackung hinten

Das Produkt besteht neben den Baguettes aus Weizenmehl, Hefe, Öl, Salz und Zucker einen Belag aus zerkleinerten Tomaten, 9,5% Edamer, je 8% Salami und Paprika, Gewürzen und Gewürzextrakten sowie Natriumisoascorbat als Antioxidationsmittel. Nachdem ich die Pappverpackung geöffnet hatte, konnte ich die in Folie verpackten Baguettes entnehmen.

03 - Alberto Baguettes Salami - gefroren in Folie / frozen in foil
Baguettes – in Folie

Die Folie lässt sich leicht aufreißen und entfernen, so dass ich nun die gefrorenen Baguettes in den Händen hielt. Beide waren angenehm reichhaltig belegt und kamen nah an die Abbildung auf der Verpackung heran – was man bei nur wenigen Fertigprodukten so sagen kann.

04 - Alberto Baguettes Salami - gefroren, ausgepackt / frozen, unwrapped
Baguettes – ausgepackt

Nachdem wir den Ofen (Ober-und Unterhitze) auf 200 Grad vorgeheizt haben, schieben wir die Baguettes auf einem Rost auf der mittleren Schiene hinein und backen alles für 12 bis 15 Minuten.

05 - Alberto Baguettes Salami - Im Ofen

Sobald der Käse zerlaufen ist, können wir die Baguettes wieder aus dem Ofen entnehmen, servieren und genießen.

06 - Alberto Baguettes Salami - Serviert

Und nicht nur visuell, sondern auch geschmacklich konnten die Alberto Baguettes Salami überzeugen. Die Kruste war wie auf der Verpackung bereits angepriesen angenehm knusprig geraten, während das Innere angenehm weich und luftig geblieben ist. Und auch der reichhaltige Belag aus würzig-fruchtiger Tomatensauce mit Kräutern, gewürfelter Paprika, kleinen Salamischeiben und geschmolzenem Edamer erwies sich als geschmacklich sehr gelungen. Ich war sehr zufrieden.

07 - Alberto Baguettes Salami - CloseUp

Werfen wir nun noch einen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichtes:

Nährwerte:
  100g 250g
(2 Baguettes)
Brennwert: 1067 kj
254 kcal
2668 kj
635 kcal
Eiweiß: 9,2g 23,0g
Fett:
davon gesättige Fettsäuren:
9,7g
3,1g
24,3g
7,8g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
31,2g
1,3g
78,0g
3,3
Ballaststoffe: 2,3g 6,8g
Natrium: 0,61g 1,53g

Natürlich sind 635kcal nicht gerade wenig, verzehrt man es aber als Hauptgericht bewegt sich dieser Wert in absolut akzeptablen Regionen. Und satt wird man von den beiden angenehm großen und überaus schmackhaften Baguettes alle Mal. Insgesamt ergibt sich somit für mich ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis für die Alberto Baguettes Salami, die ich somit Vorbehaltlos weiter empfehlen kann.

Meine Wertung: 2,5 MG

apetito China Chicken – der Kurztest

Tuesday, November 19th, 2013

Nachdem ich gestern noch von den letzten Resten meines selbst zubereiteten Döbbekoochen gezehrt hatte, musste ich heute nach einer anderen Alternative suchen. Da ich keine Lust hatte heute selbst zu kochen, schaute ich in die Tiefen meines Gefrierfaches und fand dort auch gleich etwas passendes: Ein 350g Päckchen apetito China Chicken – Hähnchen süß-sauer & Mie-Nudeln aus der Lunchbox-Reihe von apetito, aus der ich vor kurzem ja schon einmal das Gyros Genial einem kurzen Test unterzogen und es für gut befunden hatte. Auch bei dieser Variante lag der Preis wieder bei 2,49 Euro pro Päckchen,das ich bei einer Tengelmann-Filiale hier in München erworben hatte.

01 - apetito China Chicken - Packung vorne / Packing front
Verpackung vorne

02 - apetito China Chicken - Packung hinten / Packing back
Verpackung hinten

Laut Herstellerangaben besteht das Gericht aus Mie-Nudeln, Hähnchenfleisch, Paprika, Ananas, Zwiebeln, Karotten, Geflügelfond, Zucker, Honig, Mue-Err-Pilzen, Tomatenmark, Gewürzen wie Knopblauch, Ingeer, Curry, Chili, Koriander, Liebstöckel und Senfmehl sowie Sojesoße, Branntweinessig, Rapsöl, Speisesalz, modifizierter Maisstärke, Kräutern und Hühnerfett und kann Spuren Ei, Milcherzeugnissen und Sellerie enthalten. Die Zubereitung erfolgt in gerade mal 8 Minuten in der Mikrowelle.
Zuvor müssen wir aber natürlich noch die Schutzfolie entfernen, in welche die eigentliche Lunchbox noch einmal verpackt ist.

03 - apetito China Chicken - Folie entfernen / Remove foil
Folie entfernen

Natürlich interessierte mich auch, wie das Gericht im gefrorenen Zustand beschaffen ist, daher warf ich vor der Zubereitung mal einen kurzem Blick in die Verpackung.

04 - apetito China Chicken - Packungsinhalt gefroren / Content frozen
Packungsinhalt – gefroren

Anschließend verschloss ich die Box wieder und steckte sie bei 800Watt für 8 Minuten in die Mikrowelle.

05 - apetito China Chicken - In Mikrowelle erhitzen / Heat up in microwave

Schon während sich das Gericht in der Mikrowelle erhitzte, strömte ein leichter Geruch nach süß-saurem durch die Küche, der recht vielversprechend erschien. Als ich das Gericht dann nach den acht Minuten entnahm und einen Blick hinein warf, sah es noch fast so aus wie vorher, nur eben heiß.

06 - apetito China Chicken - Packungsinhalt erhitzt / Content heated
Packungsinhalt – erhitzt

Vor dem endgültigen Verzehr musste alles laut Beschreibung auf der Verpackung aber noch miteinander vermengt werden, wonach sich schon ein etwas anderer Anblick bot, der schon eher meinen Erwartungen entsprach.

07 - apetito China Chicken - Packungsinhalt vermengt / Content mixed
Packungsinhalt – erhitzt & vermengt

Und auch geschmacklich war das Gericht wirklich überaus gut gelungen. In der fruchtigen und angenehm würzigen süß-sauren Sauce fanden sich neben vier großen und zwei kleineren Stücken zarten und saftigen, angebratenen Hähnchenfleisches auch Streifen von roter und grüner Paprika, gestifteten Möhren, Ananasstückchen und einige Mu-Err-Pilze. Hätte insgesamt gerne noch etwas mehr sein können, aber die Menge reichte insgesamt vollkommen aus, um ein einigermaßen ausgewogenes Gericht zu bieten. Und auch die Mie-Nudeln waren angenehm al-dente geraten und nicht zu weich oder zu fest. Ich war überaus zufrieden mit dem geschmacklichen Gesamteindruck des Gerichtes.
Werfen wir aber – wie üblich – noch kurz einen Blick auf die Nährwerte:

Nährwerte:
  100g 350g
(Portion)
Brennwert: 560 kj
133 kcal
1959 kj
464 kcal
Eiweiß: 6,5g 22,8g
Fett:
davon gesättige Fettsäuren:
2,1g
0,3g
7,4g
1,1g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
21,0g
6,0g
73,5g
21,0g
Ballaststoffe: 1,8g 6,3g
Natrium: 0,90g 3,15g

Was mir als erstes ins Auge fiel waren die angenehm niedrigen Fettwerte, wogegen der Anteil von Zucker mit 21 Gramm sehr hoch geraten scheint, denn das entspricht immerhin 7 Stücken Würfelzucker a 3 Gramm. Auch wenn es sich um ein süß-saueres Gericht handelt, stellt sich mir die Frage ob so viel nun wirklich notwendig gewesen wäre. Des weiteren fällt natürlich auch wieder der hohe Preis ein wenig ins Gewicht, weswegen ich auch wie beim Schwesterprodukt, dem Gyros Genial, einen kleinen Punktabzug in der Endnote geben muss. Dennoch kann ich das apetito Genial China Chicken wirklich weiter empfehlen, denn was den Geschmack angeht kann sich dieses angenehm einfach und schnell zuzubereitende Fertiggericht wirklich schmecken lassen. 😉

Meine Wertung: 2,5 MG

Mcennedy Wrap Chicken Salsa – der Kurztest

Sunday, November 17th, 2013

Vor kurzem entdeckte ich im Tiefkühlbereich einer Filiale des Discounters Lidl ein Fertiggericht, das es mir Wert schien mal getestet zu werden: Den Mcennedy Wrap Chicken Salsa zum Preis von 1,59 Euro, hergestellt von der SK Meat-Vertriebs GmbH in Emstek bei Cloppenburg in Niedersachsen. Dabei ist Mcennedy ist meines Wissens die Lidl-Hausmarke für Fertiggerichte aller Art – aber der Begriff Hausmarke das sagt natürlich nichts über die Qualität des Gerichts aus.

01-Verpackung

Ein Tortilla-Wrap mit einer Füllung aus gegartem, geschnittenen Hähnchenbrustfilet, frischem Gemüse wie Weißkohl, Paprika und Tomaten, Gouda und Ruccola in einer Salsa-Sauce in einer Portionsgröße von 190g klang schon mal ganz gut. Jetzt musste ich mich nur noch entscheiden, ob ich das Gericht lieber als krosse Variante in 35 Minuten im Backofen oder doch lieber als softe Variante in 4 Minuten bei 600 Watt in der Mikrowelle zubereiten sollte. Nach kurzem Überlegen wählte ich die Mikrowelle.
Die Verpackung ließ sich dank der eingebauten Perforation in der Mitte angenehm leicht öffnen.

02 - Mcennedy Wrap Chicken Salsa - Öffnen der Packung

Als ich den Wrap entnahm musste ich aber leider feststellen, dass vom Tortilla am oberen Ende ein Stück abgebrochen war – aber das sollte mich von der weiteren Durchführung des Testes nicht abhalten, auch wenn es natürlich ärgerlich war.

03 - Mcennedy Wrap Chicken Salsa - Packungsinhalt
Chicken Salsa Wrap – gefroren

04 - Mcennedy Wrap Chicken Salsa - Packungsinhalt 2
Blick in den Wrap

Also rein damit in die Mikrowelle und 600 Watt und 4 Minuten eingestellt.

05 - Mcennedy Wrap Chicken Salsa - In Mikrowelle erhitzen

Nach Ablauf dieser vier Minuten entnahm ich den Wrap wieder, wobei ich feststellen musste dass etwas von der Sauce herausgelaufen war, aber das sollte mich nicht weiter stören. Nach zwei bis drei Minuten Ruhezeit, wie es die Zubereitungsanleitung beschrieb, machte ich mich schließlich an den Verzehr.

06 - Mcennedy Wrap Chicken Salsa  - Fertig erhitzt

07 - Mcennedy Wrap Chicken Salsa - Fertiger Wrap

Die zwei großen und zwei kleinen Stücke angebratenes Hähnchenbrustfilet erwiesen sich schon mal als angenehm zart und saftig. Außerdem fanden sich in der fruchtigen und leicht scharfen Salsa-Sauce wie auf der Verpackung beschrieben einige Blätter Ruccola und einige Stücke Paprika sowie recht bissfester Weißkohl. Der ebenfalls erwähnte Gouda war wohl geschmolzen und hatte sich mit der Sauce vermischt. Insgesamt war das Gericht geschmacklich wirklich in Ordnung, ich war durchaus zufrieden.
Werfen wir abschließend wie üblich noch einen Blick auf die Nährwerte:

Nährwerte:
  100g 190g
(Portion)
Brennwert: 804 kj
193 kcal
1529 kj
367 kcal
Eiweiß: 10,8g 20,5g
Fett:
davon gesättige Fettsäuren:
11,5g
4,7g
21,9g
8,9g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
10,9g
4,8g
20,7g
9,1g
Ballaststoffe: 1,2g 2,3g
Natrium: 0,40g 0,76g

Wie in Fertiggerichten üblich, findet sich natürlich mit 9,1g mal wieder relativ viel Zucker (das entspricht ca. 3 Stück Würfelzucker a 3g) im Gericht und auch die Fettwerte sind mit 21,9g für einen Wrap von gerade mal 190g nicht gerade niedrig. Wen das aber nicht abschreckt, dem kann ich den Mcennedy Wrap Chicken Salsa durchaus weiter empfehlen – auch wenn ein frisch gerollter Wrap natürlich immer vorzuziehen ist. 😉

Meine Wertung: 2,5 MG

Pfanntastico Hackbällchen-Pfanne “Schwedische Art” [03.11.2013]

Sunday, November 3rd, 2013

Heute testeten wir mal die Hackbällchen-Pfanne “Schwedische Art” der Aldi-Nord Hausmarke Sternberger Pfanntastico, ein TK-Fertiggericht das mich, was die Zutaten anging, stark die vor kurzem getestete Iglo Köttbullar-Pfanne erinnerte, allerdings mit 2,15 Euro für den 1000g Beutel deutlich günstiger ist. Und so ein Beutel reicht dann auch für 2 großzügige Portionen.

20131103pfanntasticohackbp

Die Zubereitung ist dabei, wie bei Pfannengerichten dieser Art sehr einfach. Man gibt den gefrorenen Beutelinhalt einfach in eine Pfanne und erhitzt dort alles bis 12 bis 15 Minuten.

Sternberger Pfanntastico Hackbällchen-Pfanne "Schwedische Art"

Dabei entsteht erst einmal ziemlich viel Sauce, die sich jedoch nach einiger Zeit auf der Kochplatte glücklicherweise etwas einreduziert. Schließlich können wir das Gericht servieren.

Sternberger Pfanntastico Hackbällchen-Pfanne "Schwedische Art"

Mit insgesamt elf einigermaßen groß geratenen Hackbällchen, die sowohl von ihrer lockeren Konsistenz als auch vom leicht würzigen Geschmack überzeugen konnten, bot das Gericht Kartoffelscheiben, Erbsen und Möhren sowie nicht wenig Stücke von gewürfelten Zwiebeln. Erbsen und Möhren waren angenehm knackig geraten und auch die Kartoffeln, wenn auch nicht mit frisch gebratenen zu vergleichen, erwiesen sich für ein TK-Gericht als wirklich gelungen. Einzig die Sauce, obwohl sie sonst gut mit den anderen Zutaten harmonierte, war für meinen Geschmack ein wenig zu süß geraten.
Werfen wir zum Abschluß noch einen Blick auf die Nährwerte des Gerichts:

Nährwerte:
  100g 1000g
(Beutel)
Brennwert: 532 kj
127 kcal
5320 kj
1270 kcal
Eiweiß: 3,1g 37,0g
Fett:
davon gesättige Fettsäuren:
5,7
2,4g
29,0g
12,0g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
13,0g
2,0g
130,0g
20,0g
Ballaststoffe: 2,0g 20,0g
Broteinheiten (BE): 1,1 11,0

Wir erreichen also pro Portion 635kcal, was für ein Hauptgericht nicht wenig, aber gerade noch akzeptabel zu bezeichnen ist. Allerdings fallen mir die 20g Zucker etwas unangenehm ins Auge, denn das entspricht ca. 6,67 Stück Würfelzucker á 3 Gramm im Gericht. Das erklärt aber auch den süßen Geschmack. Einzig der Vergleich zur oben erwähnten Iglo Köttbullar-Pfanne, die immerhin mit 14 Gramm Zucker auf Gerade mal die Hälfte des Beutelinhalts aufwartete, zeigt dass es auch noch heftiger geht. Wen das aber nicht stört, dem kann ich auch diese günstigere Variante von Aldi durchaus ans Herz legen – mit hat es jedenfalls geschmeckt.

Meine Wertung: 2,5 MG