Posts Tagged ‘fertiggericht’

Alberto Baguettes Salami – der Kurztest

Wednesday, November 20th, 2013

Heute entschied ich mich dazu, die Alberto Baguettes Salami mal einem kleinen Test zu unterziehen. Das von der Firma Freiberger Lebensmittel GmbH & Co. Produktion- und Vertriebs KG aus Berlin hergestellte TK-Produkt habe ich zum Preis von 0,99 Euro in einer hiesigen Tengelmann-Filiale erworben. Für diesen angenehm niedrigen Preis erhält man eine Packung mit 2 Baguettes á 125g.

01 - Alberto Baguettes Salami - Verpackung vorne / Boxing front
Verpackung vorne

02 - Alberto Baguettes Salami - Verpackung hinten / Boxing back
Verpackung hinten

Das Produkt besteht neben den Baguettes aus Weizenmehl, Hefe, Öl, Salz und Zucker einen Belag aus zerkleinerten Tomaten, 9,5% Edamer, je 8% Salami und Paprika, Gewürzen und Gewürzextrakten sowie Natriumisoascorbat als Antioxidationsmittel. Nachdem ich die Pappverpackung geöffnet hatte, konnte ich die in Folie verpackten Baguettes entnehmen.

03 - Alberto Baguettes Salami - gefroren in Folie / frozen in foil
Baguettes – in Folie

Die Folie lässt sich leicht aufreißen und entfernen, so dass ich nun die gefrorenen Baguettes in den Händen hielt. Beide waren angenehm reichhaltig belegt und kamen nah an die Abbildung auf der Verpackung heran – was man bei nur wenigen Fertigprodukten so sagen kann.

04 - Alberto Baguettes Salami - gefroren, ausgepackt / frozen, unwrapped
Baguettes – ausgepackt

Nachdem wir den Ofen (Ober-und Unterhitze) auf 200 Grad vorgeheizt haben, schieben wir die Baguettes auf einem Rost auf der mittleren Schiene hinein und backen alles für 12 bis 15 Minuten.

05 - Alberto Baguettes Salami - Im Ofen

Sobald der Käse zerlaufen ist, können wir die Baguettes wieder aus dem Ofen entnehmen, servieren und genießen.

06 - Alberto Baguettes Salami - Serviert

Und nicht nur visuell, sondern auch geschmacklich konnten die Alberto Baguettes Salami überzeugen. Die Kruste war wie auf der Verpackung bereits angepriesen angenehm knusprig geraten, während das Innere angenehm weich und luftig geblieben ist. Und auch der reichhaltige Belag aus würzig-fruchtiger Tomatensauce mit Kräutern, gewürfelter Paprika, kleinen Salamischeiben und geschmolzenem Edamer erwies sich als geschmacklich sehr gelungen. Ich war sehr zufrieden.

07 - Alberto Baguettes Salami - CloseUp

Werfen wir nun noch einen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichtes:

Nährwerte:
  100g 250g
(2 Baguettes)
Brennwert: 1067 kj
254 kcal
2668 kj
635 kcal
Eiweiß: 9,2g 23,0g
Fett:
davon gesättige Fettsäuren:
9,7g
3,1g
24,3g
7,8g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
31,2g
1,3g
78,0g
3,3
Ballaststoffe: 2,3g 6,8g
Natrium: 0,61g 1,53g

Natürlich sind 635kcal nicht gerade wenig, verzehrt man es aber als Hauptgericht bewegt sich dieser Wert in absolut akzeptablen Regionen. Und satt wird man von den beiden angenehm großen und überaus schmackhaften Baguettes alle Mal. Insgesamt ergibt sich somit für mich ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis für die Alberto Baguettes Salami, die ich somit Vorbehaltlos weiter empfehlen kann.

Meine Wertung: 2,5 MG

apetito China Chicken – der Kurztest

Tuesday, November 19th, 2013

Nachdem ich gestern noch von den letzten Resten meines selbst zubereiteten Döbbekoochen gezehrt hatte, musste ich heute nach einer anderen Alternative suchen. Da ich keine Lust hatte heute selbst zu kochen, schaute ich in die Tiefen meines Gefrierfaches und fand dort auch gleich etwas passendes: Ein 350g Päckchen apetito China Chicken – Hähnchen süß-sauer & Mie-Nudeln aus der Lunchbox-Reihe von apetito, aus der ich vor kurzem ja schon einmal das Gyros Genial einem kurzen Test unterzogen und es für gut befunden hatte. Auch bei dieser Variante lag der Preis wieder bei 2,49 Euro pro Päckchen,das ich bei einer Tengelmann-Filiale hier in München erworben hatte.

01 - apetito China Chicken - Packung vorne / Packing front
Verpackung vorne

02 - apetito China Chicken - Packung hinten / Packing back
Verpackung hinten

Laut Herstellerangaben besteht das Gericht aus Mie-Nudeln, Hähnchenfleisch, Paprika, Ananas, Zwiebeln, Karotten, Geflügelfond, Zucker, Honig, Mue-Err-Pilzen, Tomatenmark, Gewürzen wie Knopblauch, Ingeer, Curry, Chili, Koriander, Liebstöckel und Senfmehl sowie Sojesoße, Branntweinessig, Rapsöl, Speisesalz, modifizierter Maisstärke, Kräutern und Hühnerfett und kann Spuren Ei, Milcherzeugnissen und Sellerie enthalten. Die Zubereitung erfolgt in gerade mal 8 Minuten in der Mikrowelle.
Zuvor müssen wir aber natürlich noch die Schutzfolie entfernen, in welche die eigentliche Lunchbox noch einmal verpackt ist.

03 - apetito China Chicken - Folie entfernen / Remove foil
Folie entfernen

Natürlich interessierte mich auch, wie das Gericht im gefrorenen Zustand beschaffen ist, daher warf ich vor der Zubereitung mal einen kurzem Blick in die Verpackung.

04 - apetito China Chicken - Packungsinhalt gefroren / Content frozen
Packungsinhalt – gefroren

Anschließend verschloss ich die Box wieder und steckte sie bei 800Watt für 8 Minuten in die Mikrowelle.

05 - apetito China Chicken - In Mikrowelle erhitzen / Heat up in microwave

Schon während sich das Gericht in der Mikrowelle erhitzte, strömte ein leichter Geruch nach süß-saurem durch die Küche, der recht vielversprechend erschien. Als ich das Gericht dann nach den acht Minuten entnahm und einen Blick hinein warf, sah es noch fast so aus wie vorher, nur eben heiß.

06 - apetito China Chicken - Packungsinhalt erhitzt / Content heated
Packungsinhalt – erhitzt

Vor dem endgültigen Verzehr musste alles laut Beschreibung auf der Verpackung aber noch miteinander vermengt werden, wonach sich schon ein etwas anderer Anblick bot, der schon eher meinen Erwartungen entsprach.

07 - apetito China Chicken - Packungsinhalt vermengt / Content mixed
Packungsinhalt – erhitzt & vermengt

Und auch geschmacklich war das Gericht wirklich überaus gut gelungen. In der fruchtigen und angenehm würzigen süß-sauren Sauce fanden sich neben vier großen und zwei kleineren Stücken zarten und saftigen, angebratenen Hähnchenfleisches auch Streifen von roter und grüner Paprika, gestifteten Möhren, Ananasstückchen und einige Mu-Err-Pilze. Hätte insgesamt gerne noch etwas mehr sein können, aber die Menge reichte insgesamt vollkommen aus, um ein einigermaßen ausgewogenes Gericht zu bieten. Und auch die Mie-Nudeln waren angenehm al-dente geraten und nicht zu weich oder zu fest. Ich war überaus zufrieden mit dem geschmacklichen Gesamteindruck des Gerichtes.
Werfen wir aber – wie üblich – noch kurz einen Blick auf die Nährwerte:

Nährwerte:
  100g 350g
(Portion)
Brennwert: 560 kj
133 kcal
1959 kj
464 kcal
Eiweiß: 6,5g 22,8g
Fett:
davon gesättige Fettsäuren:
2,1g
0,3g
7,4g
1,1g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
21,0g
6,0g
73,5g
21,0g
Ballaststoffe: 1,8g 6,3g
Natrium: 0,90g 3,15g

Was mir als erstes ins Auge fiel waren die angenehm niedrigen Fettwerte, wogegen der Anteil von Zucker mit 21 Gramm sehr hoch geraten scheint, denn das entspricht immerhin 7 Stücken Würfelzucker a 3 Gramm. Auch wenn es sich um ein süß-saueres Gericht handelt, stellt sich mir die Frage ob so viel nun wirklich notwendig gewesen wäre. Des weiteren fällt natürlich auch wieder der hohe Preis ein wenig ins Gewicht, weswegen ich auch wie beim Schwesterprodukt, dem Gyros Genial, einen kleinen Punktabzug in der Endnote geben muss. Dennoch kann ich das apetito Genial China Chicken wirklich weiter empfehlen, denn was den Geschmack angeht kann sich dieses angenehm einfach und schnell zuzubereitende Fertiggericht wirklich schmecken lassen. 😉

Meine Wertung: 2,5 MG

Mcennedy Wrap Chicken Salsa – der Kurztest

Sunday, November 17th, 2013

Vor kurzem entdeckte ich im Tiefkühlbereich einer Filiale des Discounters Lidl ein Fertiggericht, das es mir Wert schien mal getestet zu werden: Den Mcennedy Wrap Chicken Salsa zum Preis von 1,59 Euro, hergestellt von der SK Meat-Vertriebs GmbH in Emstek bei Cloppenburg in Niedersachsen. Dabei ist Mcennedy ist meines Wissens die Lidl-Hausmarke für Fertiggerichte aller Art – aber der Begriff Hausmarke das sagt natürlich nichts über die Qualität des Gerichts aus.

01-Verpackung

Ein Tortilla-Wrap mit einer Füllung aus gegartem, geschnittenen Hähnchenbrustfilet, frischem Gemüse wie Weißkohl, Paprika und Tomaten, Gouda und Ruccola in einer Salsa-Sauce in einer Portionsgröße von 190g klang schon mal ganz gut. Jetzt musste ich mich nur noch entscheiden, ob ich das Gericht lieber als krosse Variante in 35 Minuten im Backofen oder doch lieber als softe Variante in 4 Minuten bei 600 Watt in der Mikrowelle zubereiten sollte. Nach kurzem Überlegen wählte ich die Mikrowelle.
Die Verpackung ließ sich dank der eingebauten Perforation in der Mitte angenehm leicht öffnen.

02 - Mcennedy Wrap Chicken Salsa - Öffnen der Packung

Als ich den Wrap entnahm musste ich aber leider feststellen, dass vom Tortilla am oberen Ende ein Stück abgebrochen war – aber das sollte mich von der weiteren Durchführung des Testes nicht abhalten, auch wenn es natürlich ärgerlich war.

03 - Mcennedy Wrap Chicken Salsa - Packungsinhalt
Chicken Salsa Wrap – gefroren

04 - Mcennedy Wrap Chicken Salsa - Packungsinhalt 2
Blick in den Wrap

Also rein damit in die Mikrowelle und 600 Watt und 4 Minuten eingestellt.

05 - Mcennedy Wrap Chicken Salsa - In Mikrowelle erhitzen

Nach Ablauf dieser vier Minuten entnahm ich den Wrap wieder, wobei ich feststellen musste dass etwas von der Sauce herausgelaufen war, aber das sollte mich nicht weiter stören. Nach zwei bis drei Minuten Ruhezeit, wie es die Zubereitungsanleitung beschrieb, machte ich mich schließlich an den Verzehr.

06 - Mcennedy Wrap Chicken Salsa  - Fertig erhitzt

07 - Mcennedy Wrap Chicken Salsa - Fertiger Wrap

Die zwei großen und zwei kleinen Stücke angebratenes Hähnchenbrustfilet erwiesen sich schon mal als angenehm zart und saftig. Außerdem fanden sich in der fruchtigen und leicht scharfen Salsa-Sauce wie auf der Verpackung beschrieben einige Blätter Ruccola und einige Stücke Paprika sowie recht bissfester Weißkohl. Der ebenfalls erwähnte Gouda war wohl geschmolzen und hatte sich mit der Sauce vermischt. Insgesamt war das Gericht geschmacklich wirklich in Ordnung, ich war durchaus zufrieden.
Werfen wir abschließend wie üblich noch einen Blick auf die Nährwerte:

Nährwerte:
  100g 190g
(Portion)
Brennwert: 804 kj
193 kcal
1529 kj
367 kcal
Eiweiß: 10,8g 20,5g
Fett:
davon gesättige Fettsäuren:
11,5g
4,7g
21,9g
8,9g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
10,9g
4,8g
20,7g
9,1g
Ballaststoffe: 1,2g 2,3g
Natrium: 0,40g 0,76g

Wie in Fertiggerichten üblich, findet sich natürlich mit 9,1g mal wieder relativ viel Zucker (das entspricht ca. 3 Stück Würfelzucker a 3g) im Gericht und auch die Fettwerte sind mit 21,9g für einen Wrap von gerade mal 190g nicht gerade niedrig. Wen das aber nicht abschreckt, dem kann ich den Mcennedy Wrap Chicken Salsa durchaus weiter empfehlen – auch wenn ein frisch gerollter Wrap natürlich immer vorzuziehen ist. 😉

Meine Wertung: 2,5 MG

Pfanntastico Hackbällchen-Pfanne “Schwedische Art” [03.11.2013]

Sunday, November 3rd, 2013

Heute testeten wir mal die Hackbällchen-Pfanne “Schwedische Art” der Aldi-Nord Hausmarke Sternberger Pfanntastico, ein TK-Fertiggericht das mich, was die Zutaten anging, stark die vor kurzem getestete Iglo Köttbullar-Pfanne erinnerte, allerdings mit 2,15 Euro für den 1000g Beutel deutlich günstiger ist. Und so ein Beutel reicht dann auch für 2 großzügige Portionen.

20131103pfanntasticohackbp

Die Zubereitung ist dabei, wie bei Pfannengerichten dieser Art sehr einfach. Man gibt den gefrorenen Beutelinhalt einfach in eine Pfanne und erhitzt dort alles bis 12 bis 15 Minuten.

Sternberger Pfanntastico Hackbällchen-Pfanne "Schwedische Art"

Dabei entsteht erst einmal ziemlich viel Sauce, die sich jedoch nach einiger Zeit auf der Kochplatte glücklicherweise etwas einreduziert. Schließlich können wir das Gericht servieren.

Sternberger Pfanntastico Hackbällchen-Pfanne "Schwedische Art"

Mit insgesamt elf einigermaßen groß geratenen Hackbällchen, die sowohl von ihrer lockeren Konsistenz als auch vom leicht würzigen Geschmack überzeugen konnten, bot das Gericht Kartoffelscheiben, Erbsen und Möhren sowie nicht wenig Stücke von gewürfelten Zwiebeln. Erbsen und Möhren waren angenehm knackig geraten und auch die Kartoffeln, wenn auch nicht mit frisch gebratenen zu vergleichen, erwiesen sich für ein TK-Gericht als wirklich gelungen. Einzig die Sauce, obwohl sie sonst gut mit den anderen Zutaten harmonierte, war für meinen Geschmack ein wenig zu süß geraten.
Werfen wir zum Abschluß noch einen Blick auf die Nährwerte des Gerichts:

Nährwerte:
  100g 1000g
(Beutel)
Brennwert: 532 kj
127 kcal
5320 kj
1270 kcal
Eiweiß: 3,1g 37,0g
Fett:
davon gesättige Fettsäuren:
5,7
2,4g
29,0g
12,0g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
13,0g
2,0g
130,0g
20,0g
Ballaststoffe: 2,0g 20,0g
Broteinheiten (BE): 1,1 11,0

Wir erreichen also pro Portion 635kcal, was für ein Hauptgericht nicht wenig, aber gerade noch akzeptabel zu bezeichnen ist. Allerdings fallen mir die 20g Zucker etwas unangenehm ins Auge, denn das entspricht ca. 6,67 Stück Würfelzucker á 3 Gramm im Gericht. Das erklärt aber auch den süßen Geschmack. Einzig der Vergleich zur oben erwähnten Iglo Köttbullar-Pfanne, die immerhin mit 14 Gramm Zucker auf Gerade mal die Hälfte des Beutelinhalts aufwartete, zeigt dass es auch noch heftiger geht. Wen das aber nicht stört, dem kann ich auch diese günstigere Variante von Aldi durchaus ans Herz legen – mit hat es jedenfalls geschmeckt.

Meine Wertung: 2,5 MG

apetito Gyros Genial – der Kurztest

Friday, September 13th, 2013

Im Tiefkühl-Regal einer lokalen Filiale eines Tengelmann-Supermarktes entdeckte ich vor kurzem ein mir bisher unbekanntes Fertiggericht, das er mir Wert erschien getestet zu werden: apetito Gyros Genial, eines von fünf Produkten dieser Art, welche die apetito convenience GmbH & Co. KG aus Rheine in Nordrhein-Westfalen anbietet. Außer dem hier besprochenen Produkt mit Hähnchengyros auf Gemüsereis gibt es noch Tomate Total aus Makaroni mit 4 verschiedenen Tomaten, China Chicken mit Hähnchen süß-sauer auf Mie-Nudeln, Pasta Mamma mit Spaghetti Bolognese und Crazy Curry mit einem roten Hühnchen-Curry auf Gemüsereis. Der Preis von 2,49 Euro für 350g erschien dabei zwar nicht gerade günstig, aber noch akzeptabel. Das Produkt wird in einer sich nach unten leicht verjüngenden Verpackung ausgeliefert, die aus hygienischen Gründen noch einmal in dünne Folie eingeschweißt ist.

01 - Apetito Gyros Genial - Verpackung vorne / Packaging front
Verpackung vorne

02 - Apetito Gyros Genial - Verpackung hinten / Packaging back
Verpackung hinten

Als Inhaltsstoffe enthält apetito Gyros Genial neben gegartem Reis vor allem gegartes Hähnchenbrustfilet (12 %), verschiedene Gemüsesorten (4%) wie Paprika, Tomatemark, Zwiebeln, Auberginen und Zucchini, außerdem Joghurt, Rapsöl, verschiedene Gewürze wie Knoblauch, Pfeffer, Paprika, Kreuzkümmel, Chilipulver, Speisesalz und Zucker sowie Weizenmehl, modifizierte Maisstärke, Kräuter wie Thymian, Oregano, Basilikum, Rosmarin und Majoran. Außerdem ist Kartoffelstärke, Säureregulator, Natriumcitrate und Dextrose angegeben. Zusätzlich weist der Hersteller darauf hin, dass das Gericht Spuren von Ei und Sellerie enthalten kann.
Die Zubereitung ist nun denkbar einfach: Nachdem man die Schale aus dem Tiefkühlfach der Kühlschranks entnommen hat, entfernt man die Folie von der Verpackung,

03 - Apetito Gyros Genial - Folie entfernen / Remove foil

dann gibt man die Verpackung ungeöffnet in die Mikrowelle und erhitzt dort das noch tiefgefrorene Gericht für 8 Minuten auf 800 Watt.

04 - Apetito Gyros Genial - In Mikrowelle erhitzen / Heat in microwave

Anschließend brauch man die Schale nur noch zu entnehmen und zu öffnen, was aufgrund eines einfachen Laschen-Verschlusses auch problemlos funktioniert, und kann das Gericht aus der Box heraus verzehren. Dabei ließ sich die Box ohne Gefahr sich daran zu verbrennen auch mit den Händen halten.

05 - Apetito Gyros Genial - Fertig erhitzt / Finished

06 - Apetito Gyros Genial - CloseUp

Im ersten Moment erschien mir die Portion Gyros zwar etwas mickrig, aber wie sich herausstellte reichte sie für die Portion doch vollkommen aus. Alle Komponenten waren gut erhitzt worden und der Geschmack überraschte mich sogar etwas positiv. Zwar war das Gemüse, vermutlich durch das Einfrieren, teilweise leicht matschig, dafür erwies sich der Tomatenreis als überaus fruchtig und bissfest und die Gyros-Streifen, die ich vor dem Verzehr mit dem Gemüsereis vermischt hatte, waren gut gewürzt, zart und saftig. Für ein TK-Fertiggericht aus der Mikrowelle wirklich nicht schlecht.

07 - Apetito Gyros Genial - Auf Gabel / On spoon

Werfen wir abschließend wie üblich noch einen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichtes:

Nährwerte:
  100g 350g
(Portion)
Brennwert: 447 kj
113 kcal
1659 kj
394 kcal
Eiweiß: 5,0g 17,5g
Fett:
davon gesättige Fettsäuren:
3,2g
0,4g
11,2g
1,4g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
15,5g
1,7g
54,3g
6,0g
Ballaststoffe: 0,9g 3,2g
Natrium: 1,00g 3,50g

Mit unter 400kcal ein angenehm niedriger, aber natürlich auch der nur bedingt großen Portion geschuldeter Wert. Warum man zwei Stück Würfelzucker á 3g in einer eher kleinen Portion wie dieser verarbeitet hat, erschließt sich mir hier zwar nicht gerade – wenn ich selbst koche verwende ich eher selten Zucker- aber die Verwendung von dieser Zutat in Fertiggerichten ist ja bekanntermaßen eine übliche Vorgehensweise.
Insgesamt war ich, wohlgemerkt für ein Fertiggericht, doch sehr angetan von diesem Produkt. Geschmacklich waren die Komponenten gut aufeinander abgestimmt und die Zubereitung war in ihrer Einfachheit kaum zu übertreffen. Und auch was die Bequemlichkeit anging, gibt es hier kaum Verbesserungsbedarf, denn nach dem Verzehr kann man die leere Verpackung einfach entsorgen und hat gerade mal eine schmutzige Gabel zum Aufspülen. Einziger kleiner Kritikpunkt ist der Preis von 2,49 Euro, denn für gerade mal 50 Euro-Cent mehr bekomme ich schon ein mit 500g um knapp die Hälfte größeres TK-Gericht z.B. von Frosta. Daher gibt es trotz des insgesamt positiven Eindrucks einen kleinen Abzug in der Endnote. Aber für den kleinen bis mittleren Hunger kann ich das Gyros Genial von apetito dennoch empfehlen. Eventuell werde ich ja sogar mal den anderen Produkten dieser Reihe mal demnächste mal einen Kurztest angedeihen lassen. 😉

Meine Wertung: 2,5 MG

Kurztest Wagner “Die Backfrische” Spargel Schinken

Sunday, August 18th, 2013

Zum heutigen Sonntag wollte ich mal wieder, nach langer Abstinenz, eine Fertigpizza testen. Dabei fiel meine Wahl auf die Wagner “Die Backfrische” Spargel Schinken mit Frühlingszwiebeln aus der Reihe Saisongenuss dieses Herstellers. Die Spargelsaison ist zwar eigentlich schon vorbei, aber so eine TK-Pizza hält sich ja und war auch noch bis 06.2014 haltbar. Erworben hatte ich diese 350g schwere Pizzazubereitung – übrigens 10g weniger als bei der Die Backfrische” Pizza Speciale des gleichen Herstellers – mal wieder in einer Filiale der Tengelmann-Kette zum Preis von 2,69 Euro.

01 - Wagner Die Backfrische Spargel Schinken - Packung vorne / Packaging front
Packung vorne

02 - Wagner Die Backfrische Spargel Schinken - Packung hinten / Packaging back
Packung hinten

Auch Wagner wirbt wie jeder namhafte Hersteller natürlich, ganz im Trend der Zeit, damit, ohne Geschmacksverstärker und künstliche Aromen zu arbeiten. Dennoch werfen wir natürlich, als aufgeklärter Verbraucher, sicherheitshalber mal einen kurzen Blick auf die Zutaten. Dort ist die Rede von Weizenmehl, zerkleinerten Schältomaten (19%), schnittfestem Mozzarella (14%), grünem Spargel (8%), gekochtem (Schweine-)Hinterschinken, Wasser, Sauerteig, Frischkäse Doppelrahmstufe (2%), Frühlingszwiebeln (1%), Vollmilch, nativem Olivenöl, Speisesalz, Hefe, Sahne, Zucker, Kräutern, Gewürze, Dextrose, Malzmehl aus Gerste, Knoblauch, weißer Balsamico-Essig, Milcheiweiß, als Säurungsmittel Citronensäure, als Verdickungsmittel Xantan und als Stabilisatoren Guarkernmehl, Glucosesirup und modifizierten Wachsmaisstärke. Auffällig sind hier eigentlich nur die modifizierte Wachsmaisstärke und das Xanthan. Eine kurze Recherche zeigte aber, das beide unbedenklich sind, denn Wachsmaisstärke wird auch als natürliches Protein im Bereich des Bodybuilding verkauft und Xanthan (auch E 415) ist ein ungefährliches Gelier- und Verdickungsmittel.
So weit, so gut. Schauen wir also mal was sich in der Packung befindet. Nach dem Öffnen können wir die in lockere, leicht milchige Folie verpackte und tiefgefrorene Fertigpizza entnehmen. Was auffällt, ist der zusätzliche Aufkleber, der noch einmal die Zubereitungshinweise enthält, die sich auch auf der Packung befinden, was vor allem dann praktisch ist, wenn man die Verpackung gleich ins Altpapier gegeben hat ohne vorher zu schauen wie man die Pizza zubereitet. 😉

03 - Wagner Die Backfrische Spargel Schinken - gefroren - in Folie / frozen - in foil
Pizza in Folie

Da die Folie sehr locker um die Pizza liegt und sich auch leicht und ohne zusätzliche Hilfsmittel aufreißen lässt, können wir nun die gefrorene Pizza entnehmen und sie einer näheren Betrachtung unterziehen. Der Durchmesser des Pizza-Rohlings beträgt übrigens genau 23,5cm.

04 - Wagner Die Backfrische Spargel Schinken - gefroren - ausgepackt / frozen - unwrapped
Pizza – gefroren – ausgepackt

05 - Wagner Die Backfrische Spargel Schinken-  gefroren - Nahaufnahme / frozen - CloseUp
Pizza – gefroren – CloseUp

Die Zutaten sind einigermaßen gleichmäßig auf dem Boden verteilt und scheinen dem Augenschein nach auch von guter Qualität zu sein. Vor allem fällt auf, dass man beim grünen Spargel zum größten Teil die besonders zarten Spargelspitzen verwendet hat, was fraglos als Positiv zu bewerten ist.
Des weiteren wirbt Wagner mit der sogenannten “Knusper-Gelinggarantie” und einem besonders knusprig-dünnem Boden – so wie man es sich eben von einer Pizza nach italienischen Machart wünscht. Allerdings hat man hier keinen gewöhnlichen Öl-Teig verwendet, sondern wie der Hersteller angibt einen Sauerteig. Für eine Pizza eher ungewöhnlich, aber lassen wir uns mal überraschen.
Für die Zubereitung können Ofen mit Ober-/Unterhitze, Umluft oder Gas verwendet werden, die Optimale “Knusprigkeit” wird aber nur bei Ober-/Unterhitze garantiert – so die Packungsbeschreibung. Glücklicherweise verfüge ich genau über diese Art von Backofen. Also den Ofen auf 220 Grad vorgeheizt und die Pizza dann auf einem Backrost auf der mittleren Schiene hinein geschoben.

06 - Pizza im Ofen / in oven
Pizza im Ofen

Nach 9 bis 11 Minuten sollte die Pizza dann auch schon fertig sein – die Vorheizzeit für den Ofen natürlich nicht mit einberechnet. Ich ließ sie die vollen elf Minuten im Ofen, wobei ich mich auch auf mein Augenmaß verließ. Nach dem Backen schieben wir die fertige Pizza von Rost unmittelbar auf unseren Teller und können sie sogleich genießen.

07 - Wagner Die Backfrische Spargel Schinken - fertig gebacken / finished baking
Pizza – fertig gebacken

08 - Wagner Die Backfrische Spargel Schinken - fertig gebacken - Seitenansicht / Side view
Pizza – fertig gebacken – Seitenansicht

Was die Knusprigkeit des Bodens anging hatte der Hersteller Wagner dieses Mal tatsächlich nicht übertrieben, denn der angenehm dünne Teig war tatsächlich so knusprig frisch wie man es sich von einer Pizza – vor allem von einer Fertigpizza – nur wünschen kann. Und dass es sich hier um einen Sauerteig handelte, fiel dabei gar nicht auf. Aber auch am Belag gab es absolut nichts zu meckern. Die dünne Schicht Tomaten-Pizzaiola war angenehm fruchtig und gut mit Kräutern gewürzt, der Schinken zart und trotz des Backens einigermaßen saftig, der Spargel war butterweich und der Mozzarella-Käse angenehm mild. Die Frühlingszwiebeln nahmen beim geschmacklichen Gesamteindruck keine besonders große Rolle ein, aber schaden taten sie auch nicht. Was bei der Pizza noch auffiel, waren Flecken von einer gelblichen Sauce, die ich im ersten Moment für Hollandaise oder etwas ähnliches hielt. Geschmacklich ließ sich das aber nicht genau bestimmen und da davon auch in der Zutatenliste keine Rede war, vermute ich mal dass es sich wohl eher um Frischkäse handelte. Insgesamt auf jeden Fall eine sehr gelungene Fertig-Pizza, die meiner Meinung nach jeden Cent ihres Preises wert war.

10 - Wagner Die Backfrische Spargel Schinken - angeschnitten / Wagner Pizza asparagus ham - cut
Pizza – angeschnitten

Werfen wir abschließend natürlich – wie üblich – noch einen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichtes:

Nährwerte:
  100g 350g
(Pizza)
Brennwert: 763 kj
181 kcal
2671 kj
635 kcal
Eiweiß: 9,0g 31,5g
Fett:
davon gesättige Fettsäuren:
5,2g
2,5g
18,3g
8,7g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
23,6g
1,6g
82,6g
5,6g
Ballaststoffe: 1,9g 6,7g
Natrium: 0,57g 2,0g
BE: 2,0 6,9

Für eine TK-Pizza finde ich diese Werte mehr als nur akzeptabel, denn mit 635kcal pro Portion rangiert die Wagner “Die Backfrische” Spargel Schinken eindeutig im unteren Bereich der Skala der bisher getesteten Fertigpizzen. Und auch was den Zuckergehalt angeht hat sich Wagner mit 5,6g, also nicht mal 2 Stück Würfelzucker á 3g, angenehm zurück gehalten. Betrachtet man dies im Zusammenhang mit der eindeutigen Hochwertigkeit der Zutaten und der hohen Qualität des Bodens kann man auch diese Zubereitung eindeutig zur Oberklasse unter den Tiefkühl-Pizzen zählen. Da kann ich nur meine absolute Empfehlung aussprechen.

09 - Wagner Die Backfrische Spargel Schinken - fertig gebacken - CloseUp
Pizza – fertig gebacken – CloseUp

Meine Abschlußwertung:

Boden/Rand: 3 von3 Sternen
Duft: 3 von3 Sternen
Belag/Optik: 3 von3 Sternen
Geschmack: 3 von3 Sternen

Iglo Köttbullar-Pfanne – der Kurztest

Saturday, August 17th, 2013

Heute hatte ich keine Lust etwas größeres zu kochen, daher entschloss ich mich der alten Tradition dieses Blogs erneut zu fröhnen und mal wieder ein neues Fertiggericht zu testen. Dabei fiel meine Wahl auf einen 500g Beutel Iglo Viva Scandinavia! Köttbullar-Pfanne aus der Viva Länderküche-Reihe dieses Herstellers (Link), den ich für 2,99 Euro in einer Filiale der lokalen Tengelmann-Märkte erwarb.

01 - Iglo Köttbullar-Pfanne - Packung vorne / Packing front
Packung vorne

02 - Iglo Köttbullar-Pfanne - Packung hinten / Package back
Packung hinten

Köttbullar mit saftigen Fleischbällchen und nach original schwedischem Rezept klang auf jeden Fall schon mal sehr verlockend und wie die meisten großen Hersteller von TK-Fertiggerichten wirbt natürlich auch Iglo damit, frei von Geschmacksverstärkern und künstlichen Aromazusätzen zu sein. Werfen wir also zu Beginn erst einmal einen Blick auf die Zutaten. Dort lesen wir von frittierten Kartoffelspalten, Champignons, Erbsen, fettarmer Milch, Karotten, wiebeln, Hackfleischbällchen aus Rind- und Schweinefleisch mit Zwiebeln, Ei, Paniermehl, Salz und Gewürzen, Sahne, pflanzlichen Ölen, Gemüsebrühe, Weizenmehl, Stärke, Champignonpulver, Salz, Karamellzuckersirup, Malzextraktpulver und weiteren, nicht näher definierten Würzen. Dabei macht das Gemüse mit 35 Prozent den größten Anteil an Zutaten aus, gefolgt von den Kartoffelspalten mit 21 Prozent, den Champignons (ist das nicht auch Gemüse?) mit 15% und schließlich den Hackfleischbällchen mit gerade mal 10%. Zumindest findet sich, laut Hersteller, keinerlei EirgendwasNumerisches im Gericht und auch sonst ist nichts verdächtiges zu finden. Einzig das Malzextraktpulver, dass ich eigentlich eher aus der Bierherstellung kenne, machte mich etwas stutzig. Aber sei es drum – der Hersteller wird sich schon etwas dabei gedacht haben.
Für die Zubereitung stehen dem Konsumenten 2 Möglichkeiten zur Verfügung: Zum einen in der Pfanne und zum anderen in der Mikrowelle. Auch wenn ich die Mikrowelle nicht prinzipiell ablehne, so ziehe ich die Pfanne in diesem Fall jedoch auf jeden Fall vor, denn hier werden erfahrungsgemäß weniger Nährstoffe zerstört als bei der Bestrahlung mit Mikrowellen. Und was die Zeit angeht geben sich beide Methoden nichts – sie liegen jeweils bei ca. 10 Minuten.
Zuerst geben wir also den noch gefrorenen Packungsinhalt in eine beschichtete Pfanne

03 - Beutelinhalt in Pfanne geben / Put content to pan
Beutelinhalt in Pfanne geben

und fügen 2 bis 3 Esslöffel Wasser hinzu.

04 - Wasser addieren / Add water
Wasser addieren

Dabei fallen zuerst die hellbraunen, an Stücke einer Tafelschokolade erinnernden Stücke auf, die zuerst nicht zuzuordnen sind. Wie sich beim nun anschließenden starken erhitzen herausstellt, handelt es sich dabei um die Rahmsauce, die in dieser Form gefroren beigefügt worden waren und nun zerschmilzt. Bei mehrmaligen umrühren bringen wir den Pfanneninhalt also nun zum Kochen

05 - Stark erhitzen / Boil up
Stark erhitzen

und schalten dann dei Kochplatte auf mittlere Stufe herunter, um alles für weitere vier bis sechs Minuten und bei weiterem gelegentlichem umrühren weiter köcheln zu lassen, bis die Sauce schließlich die gewünschte Konsistenz erreicht hat.

06 - Köcheln lassen / Simmer
Köcheln lassen

Da ich die Sauce eher dicklich mag, ließ ich es die vollen sechs Minuten köcheln. Anschließend kann man das Gericht auch unmittelbar servieren und genießen.

07 - Iglo Köttbullar-Pfanne - Serviert / Served

Zwar fanden sich gerade mal 8 der tatsächlich angenehm saftigen Fleischbällchen in der Zubereitung, aber die Menge erwies sich als gerade ausreichend für die Restmenge aus Gemüse und Kartoffelspalten. An Erbsen, Möhren, Champignons und den grob geschnittenen, milden Zwiebeln gab es nichts auszusetzen, während die Kartoffelspalten für meinen Geschmack etwas zu weich geworden waren – aber das ist bei einem Fertiggericht mit Sauce wohl kaum anders hinzubekommen. Die Rahmsauce schließlich erwies sich als eher mild gewürzt und ein wenig süßlich. Leider kenne ich die schwedische Küche nicht gut, um sagen zu können ob dies für Köttbullar normal ist – aber ich werde bei Gelegenheit mal selbst welche nach schwedischem Rezept kochen und schauen wie die sind, dann werden wir sehen.

08 - Iglo Köttbullar-Pfanne - Seitenansicht / Side view

Werfen wir abschließend wie üblich noch einen Blick auf die Nährwerte für das Gericht:

Nährwerte:
  100g 500g
(Beutel)
Brennwert: 451 kj
108 kcal
2255 kj
540 kcal
Eiweiß: 3,8g 19,0g
Fett:
davon gesättige Fettsäuren:
5,7
2,4g
29,0g
12,0g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
9,1g
2,8g
46,0g
14,0g
Ballaststoffe: 1,4g 7,0g
Natrium: 0,35g 1,75g
Broteinheiten (BE): 1,4 7

Der Wert von 540kcal für ein Hauptgericht sind wirklich akzeptabel wie ich finde, allerdings finde ich den Wert von 14g Zucker – das entspricht immerhin ca. 4,67Stück Würfelzucker á 3g – etwas “deftig”. Auf der anderen Seite könnte es natürlich auch den leicht süßlichen Geschmack der Sauce erklären – es ist ja nicht unbekannt, dass die Hersteller von Fertiggerichten diesen gerne etwas zu großzügig verwenden. Dennoch kann ich die Iglo Köttbullar-Pfanne als schmackhaftes und angenehm leicht zuzubereitendes Fertiggericht durchaus weiter empfehlen – mit hat es auf jeden Fall sehr gut gemundet.

Natürlich sind selbst gekochte Gerichte im Zweifelsfalle immer vorzuziehen, aber wenn es mal schnell gehen soll ist auch dieses Produkt eine überaus akzeptable Alternative.

Meine Wertung: 3 MG

Kurztest Sonnen-Bassermann Meine Currywurst

Wednesday, July 31st, 2013

Vor kurzem entdeckte ich mal wieder ein neues Fertiggericht, das es mir wert erschien zumindest mal getestet zu werden und die Liste meiner bisher getesteten Currywurst-Fertiggerichte (hier eine Übersicht) zu erweitern. Die Rede ist von Meine Currywurst der Firma Sonnen-Bassermann. Das Produkt wird in den Varianten normal und scharf angeboten, der Preis für beide Varianten liegt bei stolzen 2,99 Euro für je 400g. Ich entschied mich die scharfe Variante, als ich das Produkt in einem Münchner Tengelmann erwarb. Das Produkt stammt dabei nicht wie sonst üblich aus dem Kühlregal, sondern wird im normal gelagerten Sortiment bei den Konserven verkauft.

01 - Sonnen-Bassermann Meine Currywurst - Dose oben

02 - Sonnen-Bassermann Meine Currywurst - Dose Seite

Zwar erscheint der Inhalt mit 400g deutlich umfangreicher als bei anderen Fertig-Currywürsten, die in der Regel mit 220g pro Portion aufwarten, sieht man jedoch genauer hin, erkennt man schnell dass die Einwaage der eigentlich Wurst bei der Zubereitung von Sonnen-Bassermann mit 150g nur wenig höher ist als z.B. Meica Curry King 100% Geflügel, Hardy’s Curry Wurst oder Iss was – Curry Max, wo die Einwaage bei 120g angesiedelt ist. Bei der Redlefsen Curry-Bratwurst liegt sie wiederum nur bei 100g auf jeweils 220g Gesamtinhalt. Somit haben wir also bei Meine Currywurst von Sonnen-Bassermann ein Verhältnis von 2,7 zu 1 von Currysauce zu Wursteinlage, während ein deutlich geringeres Verhältnis von 1,8 zu 1 eher üblich ist.
Als Inhaltsstoffe werden Bockwurst (37%), Tomatenmark, Wasser, Zucker, modifizierte Maisstärke, Brantweinessig, Apfelsaftkonzentrat, Speisesalz, Gewürze, Verdickungsmittel (Guarkernmehl), Bockshornklee und Farbstoff (Paprikaextrakt) vom Hersteller angegeben.
Der Deckel lässt sich dank des angebrachten Rings einfach und ohne zusätzliche Hilfsmittel öffnen .

03 - Dose geöffnet

Für die Zubereitung stehen dem Konsumenten nun laut Packungsbeschreibung zwei Wege zur Verfügung. Der eine führt durch erhitzen im Kochtopf zum Ziel – eine genaue Zeitangabe fehlte hier – der andere umfasst das umfüllen in ein mikrowellengeeignetes Gefäß und das Erhitzen über 4-5 Minuten bei 600 Watt in der Mikrowelle. Ein erhitzen im mitgelieferten Gefäß wie bei den anderen Currywurst-Zubereitungen scheint nicht vorgesehen. Ich entschied mich, wie bei den anderen Gerichten auch, für die Mikrowelle.
Nachdem der Inhalt in einen Teller umgefüllt war, vollzog ich eine Kontrolle des Gesamtgewichts und wurde dabei sogar positiv überrascht, denn es schienen tatsächlich 2 Gramm mehr in der Dose zu sein als auf der Verpackung angegeben.

04 - Gewicht

Anschließend kam das ganze abgedeckt in die Mikrowelle, wo ich es für 4 Minuten und 30 Sekunden erhitzte, wobei ich es zwei Mal zwischendurch etwas umrührte. Dabei sei darauf hingewiesen, dass man beim abnehmen der Abdeckung vorsichtig sein sollte, da der Wasserdampf der sich darunter sammelt eine starke Hitze entwickelt, die im schlimmsten Fall zu leichten Verbrühungen führen könnte.

05 - Erhitzen

Nach dem Erhitzen haben wir schließlich eine Art heiße Currywurst-Suppe, der man doch etwas ansah, dass das Verhältnis von Sauce zu Fleisch ein wenig ungünstiger ausgelegt war als bei anderen Zubereitungen dieser Art. Ein zusätzliches Currypulver sucht man leider vergebens.

06 - Sonnen-Bassermann Meine Currywurst - Fertig erhitzt

Ich ließ es mir jedoch nicht nehmen, etwas Curry aus meinem Gewürzschrank hinzuzufügen und noch ein Stück Toast mit Butter als Sättigungsbeilage beizulegen, bevor ich das Gericht dann endgültig verzehrte.

07 - Sonnen-Bassermann Meine Currywurst - serviert

Die Sauce selbst, ohne das zugegebene Curry betrachtet, erwies sich zwar als angenehm dickflüssig und einigermaßen würzig, aber nicht als sonderlich scharf. Geschmacklich war es in Ordnung, riss mich aber auch nicht sonderlich vom Hocker. Die zugebene Bockwurst wiederum fand ich etwas zu lasch geraten. Hier hätte etwas mehr Eigengeschmack seitens der Würste mit Sicherheit noch gut getan. Mit dem zusätzlichen Currypulver und dem Stück Toast war es mir aber gelungen, ein akzeptables Gericht zu kreieren.
Werfen wir wie üblich nun noch einen Blick auf die Nährwerte (lt. Hersteller):

Nährwerte für: 100g 400g
(Portion)
Brennwert: 806kj
194kcal
3223 kj
774 kcal
Eiweiß: 5g 20,2g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
13,0g
11g
52,0g
44,0g
Fett:
(davon ges. Fetts.)
13,4g
5,5g
53,5g
22,0g
Ballaststoffe: 0,5 2,0g
Kochsalz: 0,97 3,86g

Mit 774kcal, die von mir zusätzlich verwendeten Zutaten nicht eingerechnet, also auch kein sonderlich leichter Genuss – was man bei Currywurst natürlich im Allgemeinen auch nicht erwarten würde. Aber ob 44 Gramm Zucker, das entspricht ca. 14,67 Stückchen Würfelzucker á 3g in einer Currywurst-Zubereitung unbedingt notwendig sind, sei mal so dahin gestellt. Und auch die Menge von 22 Gramm gesättigter Fettsäuren, was 110% des empfohlenen Tagesbedarfs entspricht, erscheint mir nicht unbedingt notwendig.
In der Summe gesehen konnte mich (als erfahrenen Tester von Fertig-Currywurst Zubereitungen) das Produkt von Sonnen-Bassermann nicht überzeugen. Weder das Verhältnis von Fleisch zu Sauce noch die Nährwerte sowie das fehlen von sonst üblichen Zugaben wie Currypulver waren dazu angetan, mir das Produkt besonders schmackhaft zu machen. Es mag vielleicht eine Zielgruppe geben, für die dieses Produkt geeignet ist, aber ich gehöre mit Sicherheit nicht dazu. Durchaus genießbar, aber noch klar verbesserungswürdig. Sollte sich der Hersteller dazu hinreißen lassen, die Rezeptur noch einmal zu verändern, bin ich aber gerne bereit das Ganze erneut einem Test zu unterziehen.

Meine Wertung: 1_5 MG