Hack-Paprika-Gnocchi-Pfanne mit Erbsen & Möhren – das Kurzrezept
16.08.2011 22:20 kochexperimente, kulinarischesUnkommentiert
Da ich noch eine Paprika und etwas Gehacktes halb & halb im Kühlschrank fand welches morgen abgelaufen wäre, entschied ich mich spontan dazu heute Abend noch schnell etwas zu kochen. Das Rezept heute mal in Kurzform – ich hatte keine große Zeit es sehr detailliert zu dokumentiere. Ist auch nichts besonderes, aber dennoch lecker genug dass man es nicht unerwähnt lassen wollte.
Wir brauchen für 2-3 Portionen also:
350g Gehacktes halb & halb
1 kleine Zwiebel
1-2 Zehen Knoblauch
1 kleine Paprika
2,5 EL Kräuterfrischkäse Light (5% Fett)
400g Gnocchi
2 kleine Dosen Erbsen & Möhren (200g – 130g Abtropfgewicht)
250ml Gemüsebrühe
Olivenöl zum anbraten
Salz, Pfeffer und rosenscharfes Paprikapulver zum würzen
Zuerst hacken wir die Zwiebel und schneiden die Paprikaschote in kleine Würfel. Die Erbsen und Möhren schütten wir ab. Dann bereiten wir die Gnocchi nach Packungsanleitung zu und erhitzen etwas Olivenöl in einer großen Pfanne. Sobald das Olivenöl heiß ist, dünsten wir die Zwiebeln darin glasig an und fügen dann das Knoblauch hinzu. Sobald alles gut angedünstet ist, geben wir die das Gehacktes hinein und braten es krümelig an. Dabei würzen wir es kräftig mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver. Die Gnocchi gießen wir ab sobald sie oben schwimmen. Ist das Gehackte rundherum angebraten, addieren wir die Paprikawürfel und braten sie ebenfalls für einige Minuten mit an. Den Pfanneninhalt gießen wir dann mit Gemüsebrühe auf und fügen die abgetropften Erbsen und Möhren bei. Auf mittlerer Stufe lassen wir alles jetzt sieben bis acht Minuten vor sich hin köcheln wobei die Gemüsebrühe etwas zusammenkocht. Sobald die Flüssigkeit sich reduziert hat geben wir den Kräuterfrischkäse dazu und verrühren ihn gut mit dem Fleisch und Gemüse. Nachdem wir alles noch einmal kurz abgeschmeckt haben, folgen noch die Gnocchi, welche wir ebenfalls unterrühren und heiß werden lassen. Das wars.
Auch wenn ich nur noch eine kleine Portion schaffte und mir den Rest wohl nach dem Abkühlen im Kühlschrank aufheben werde, kann ich es als wirklich sehr lecker und gelungen bezeichnen. Für eine spontane Kochaktion ein sehr gelungenes Gericht. Eine gute Möglichkeit ein bisschen Hackfleisch, eine Paprika und ein paar Gnocchi vor dem Ablaufdatum zu retten.
Pikant gewürzt und mit leichtem Kräuterfrischkäse versehen gab es absolut nichts daran auszusetzen. Einzig ein paar mehr Gnocchi hätten vielleicht nicht geschadet, so wie es hier zu sehen ist war das Ganze doch etwas Gehackteslastig geworden. Dennoch ein einfaches und schnell zuzubereitendes Gericht, dass man auch mal Abends nach getaner Arbeit schnell mal zubereiten kann.
In diesem Sinne: Guten Appetit

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Hachis Parmentier – französischer Kartoffelbrei-Hack-Kuchen – das Rezept
14.08.2011 21:30 kochexperimente, kulinarischesUnkommentiert
Heute entschied ich mich dazu, einmal meine Version eines Klassikers der französischen Küche zu kochen: Dem Hachis Parmentier oder Shepherd’s Pie, einem Kuchen aus Kartoffelbrei mit Hackfleisch-Speck-Füllung. Dabei entschied ich mich dazu die Füllung mit etwas Gemüse aufzuwerten – im Original besteht sie nämlich nur mit Speck und Hackfleisch aus. Und wenn ich so etwas koche, kommt natürlich nur frischer Kartoffelbrei als Zutat in Frage – auch wenn die Zubereitung dadurch umso aufwändiger wurde. Aber was macht man nicht alles für ein leckeres Gericht.
Was brauchen wir also für drei bis vier Portionen?
Für den Kartoffelbrei:
sowie Salz, Pfeffer und Muskatnuss zum würzen.
Für die Füllung:
250g Hackfleisch – halb & halb

eine Handvoll Käse nach Wahl – ich wählte Mozzarella & Parmesan

sowie Salz und Pfeffer zum würzen.
Zuerst kümmern wir uns um die Kartoffeln, die wir schälen und vierteln

und dann in Salzwasser etwa 20 bis 25 Minuten gar kochen.

Während die Kartoffeln kochen, wenden wir uns den anderen Zutaten zu. Die Schalotte schälen wir und hacken sie fein,

die Frühlingszwiebeln waschen wir und schneiden sie in feine Ringe

und die Tomaten häuten wir nach einem Bad in heißem Wasser, vierteln und entkernen sie und schneiden sie dann in kleine Stücke.

Sind die Kartoffeln dann fertig gekocht, gießen wir sie ab

und pressen sie mit Hilfe einer Kartoffelpresse. Wer keine Kartoffelpresse hat, kann auch einen Kartoffelstampfer verwenden.

Anschließend erhitzen wir die Milch in einem großen Topf und schmelzen die Butter darin,

um dann die gestampften Kartoffeln damit zu verrühren.

Während der Topfinhalt auf niedriger Stufe köchelt, rühren wir noch das Eigelb unter

und würzen es kräftig mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss.

Dann stellen wir den Kartoffelbrei bei Seite und wenden uns der Füllung zu. Dazu zerlassen wir etwas Butter in einer Pfanne,

dünsten die Schalotte darin glasig an

und braten dann den Speck darin für vier bis fünf Minuten an.

Ist der Speck gut gebraten, geben wir das Hackfleisch mit in die Pfanne und würzen es gleich mit Salz und Pfeffer.

Sobald auch das Hackfleisch rundherum gebraten ist, geben wir die Frühlingszwiebeln hinzu und braten sie einige Minuten mit an

bevor wir auch die geschnittenen Tomaten addieren, unterheben

und mit Salz und Pfeffer würzen, um alles dann so lange zu köcheln bis die Tomaten zerfallen sind.

Die so gefertigte Füllmasse geben wir nun in eine Schüssel und vermengen sie dort mit der Petersilie und dem Ei.

Nachdem wir den Backofen eingeschaltet und auf 185 Grad eingestellt haben, fetten wir eine Auflauf- oder Quiche-Form aus und bedecken den Boden mit Kartoffelbrei.

Auf diesen Boden aus Kartoffelbrei verteilen wir dann die Hackfleisch-Speck-Mischung

und bedecken die Füllung wieder mit einer Schicht Kartoffelbrei.

Zum Abschluss bestreuen wir alles noch mit Käse. Ich hab zunächst etwas geriebenen Parmesan darauf und streute dann noch etwas Mozzarella darüber.

Ist der Backofen dann vorgeheizt, geben wir die Form hinein und überbacken es für 20 bis 30 Minuten.

Sobald der Käse braun wird, können wir unseren Hachis Permentier entnehmen

und nach kurzem Abkühlen servieren. Durch das Abkühlen wird der Kartoffelkuchen etwas fester und lässt sich leichter zerteilen.

Einfach nur lecker kann ich nur sagen. Zwischen zwei Lagen angenehm gewürzten Kartoffelbreis – ich denke dass hier einfach nichts über selbst gemachten geht – fand sich die fingerdicke Schicht der angenehm gewürzten Fleisch-Gemüse-Füllung. Vor allem aber der mit reichlich frisch geriebenen Muskatnuss versehene Kartoffelbrei war ein kleines Highlight dieses Gerichtes.
Wenn man das Ganze abkühlen lässt, kann man diese Speise übrigens auch noch kalt gut verzehren. Dann ist es auch weitaus fester als in seiner heißen Form. Natürlich wäre es hier noch denkbar gewesen die Füllung durch weitere Zugabe von Gemüse etwas weiter aufzuwerten. Hier wären vor allem Erbsen noch denkbar gewesen – aber ich könnte mit auch vorstellen ein paar Pinienkerne anzurösten und sie gemeinsam mit etwas Rosinen und gehacktem frischem Koriander zum Hackfleisch zu geben und dem Gericht damit einen orientalisch Hauch zu geben. Einzig bei Käse hätte ich etwas großzügiger können, die Schicht war dann doch etwas sehr dünn geraten. Aber für eine angenehme geschmackliche Note und reichte es absolut aus. Ich kann also auch dieses Gericht wieder vorbehaltlos weiterempfehlen – ich fand es auf jeden Fall sehr lecker und schmackhaft.
Guten Appetit

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Cannelloni mit Gemüse-Hack-Frischkäsefüllung – das Rezept
13.08.2011 21:34 kochexperimente, kulinarisches3 Kommentare
Auf der Suche nach einem Rezept für heute stieß ich zufällig auf Cannelloni. Dabei fiel mit auf: Ich hatte hier noch nie etwas mit Cannelloni gemacht. So stand meine Wahl für heute fest. Anschließend machte ich mich daran verschiedene Rezepte zu studieren und zog mir aus verschiedenen Zubereitungen die Elemente die mit am besten erschienen. Dabei entschied ich mich dazu (erst einmal) die italienische Standardzubereitung mit Hackfleich-Füllung zu verwenden, kombiniert mit etwas frischem Gemüse. Alternativ wären hier Spinat- und/oder Lachs noch denkbar gewesen, aber das kommt dann ein ander mal. Das was letztlich dabei heraus kam war wirklich genial lecker – daher möchte ich es mir nicht nehmen lassen das Rezept hier zu präsentieren.
Was benötigen wir also für ca. 4 Portionen?
Für die Füllung:
Cannelloni (Ich brauchte 14 Stück für meine Auflaufform – die Füllung reich aber auch für ein paar mehr)

1-2 Zehen Knoblauch (Nach Geschmack)

400g stückige Tomaten (1 Dose oder Tetrapack)

200g Frischkäse – fettreduziert

Italienische Kräuter (TK-Ware)

zum Würzen noch Salz, Pfeffer, rosenscharfes Paprika und Majoran

sowie etwas Olivenöl zum anbraten
Für die Bechamelsauce:
40g Mehl (Weizenmehl – Typ 405)

40-50g Gouda (oder Käse nach Wahl)

sowie zum Würzen Salz, Pfeffer und Muskatnuss

Beginnen wir nun mit der Zubereitung, indem wir die einzelnen Zutaten vorbereiten:
Wir schälen also die Zwiebel und hacken sie.

Außerdem schälen wir die Möhren

und zerkleinern sie möglichst fein – ich verwendete dazu eine Küchenmaschine –

so dass nur feine Raspeln übrig bleiben.

Die Zucchini waschen wir und schneiden sie in Würfel

und gehen dann am besten noch einmal im Wiegeschnitt drüber damit auch hier eine möglichst feine Würfelung entsteht – ansonsten kriegen wir sie hinterher nicht in die Cannelloni. ![]()

Nun können wir beginnen die Füllung zuzubereiten. Dazu dünsten wir die Zwiebeln in etwas Olivenöl glasig an und geben dann die gepressten Knoblauchzehen hinzu.

Dann bröseln wir das Rinderhack zum anbraten in die Pfanne und würzen es dabei gleich mit Salz und Pfeffer.

Ist das Hackfleisch krümelig und rundherum angebraten, geben wir die Zucchiniwürfel hinzu und braten sie für ein bis zwei Minuten mit dem Hack an

bevor wir auch die geraspelten Möhren addieren.

Vier bis fünf Minuten lassen wir mit anbraten,

dann gießen wir die gestückelten Tomaten hinzu und rühren sie gut unter.

Jetzt ist auch der richtige Zeitpunkt die Italienischen Kräuter zu der Mischung zu geben und alles mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Majoran zu würzen.

Probieren wir noch mal alles und prüfen ob der Geschmack in Ordnung ist

und wenn alles passt schalten wir die Platte aus, geben den Frischkäse hinzu

und verrühren ihn gut mit dem der Hackfleisch-Gemüse-Mischung.

Lassen wir die Füllung nun für 10 bis 15 Minuten etwas abkühlen.
Dann kommen wir zum wohl aufwändigsten Teil der gesamten Zubereitung: Dem füllen der Cannelloni. Dazu stellen wir die Nudelröhren senkrecht auf eine Unterlage und geben die Masse mit Hilfe eines kleinen Espresso-Löffeln in die Röhren, wobei wir sie mit dem Stiel ggf. etwas festdrücken. Alternativ kann man hier – wenn vorhanden – natürlich auch einen Spritzbeutel verwenden.

Wie vorher abgemessen verarbeitete ich so 14 Canneloniröhrchen – diese reichten genau aus um die Auflaufform die ich verwenden wollen zu auszufüllen.

Sind die Cannelloni vorbereitet, wenden wir uns der Béchamelsauce zu. Dazu schmelzen wir die Butter in einem kleinen Topf

und rühren dann nach und nach das Mehl darin ein, wobei wir darauf achten dass es nicht zu sehr klumpt.

Anschließend gießen wir etwas der Milch auf und rühren einen Teil des Käses ein, wobei wir ständig rühren.

Diese Prozedur wiederholen wir bis der ganze Käse und die ganze Milch verbraucht ist. Dann würzen wir alles kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss.

Abschließend lassen wir alles kurz aufkochen und nehmen es dann von der Platte. Außerdem ist jetzt auch ein guter Zeitpunkt den Backofen auf 185 Grad vorzuheizen.

Ein wenig der Béchamelsauce geben wir dann auf den Boden der Auflaufform

und legen unsere gefüllten Cannelloni darauf.

Darauf verteilen wir die übrig gebliebene Füllmasse (wenn vorhanden).

Nun geben wir die Béchamelsauce auf die Cannelloni und die Hackfleischmasse

und streichen alles dann glatt.

Ist der Backofen vorgeheizt geben wir die Auflaufform hinein und überbacken alles für ca. 45 Minuten.

Dabei sollten wir aber weniger auf die Zeit als auf die oberste Schicht achten: Ist diese gut gebräunt und beginnt an einigen Stellen dunkel zu werden ist es an der Zeit die Auflaufform zu entnehmen

Ich fand die Gesamtkomposition mehr als gelungen – sie war einfach genial lecker geworden. Die cremige, pikant gewürzte Hackfleischfüllung mit ihren gut durchgebratenen Zucchiniwürfeln und den geraspelten Karotten harmonierte wunderbar mit den gut durchgekochten Nudeln und der angenehm gewürzten, festen Béchamelsauce.
Ich hatte noch überlegt einige Mozzarella-Scheiben auf die Béchamelsauce zu geben, doch bin im Nachhinein froh es nicht getan zu haben, denn das Gericht war auch so schon mächtig genug. Und auch von der Verwendung von Kräuterfrischkäse anstatt regulärem Frischkäse würde ich hier eher absehen, denn die Italienische Kräuter geben bereits genug Aroma. Einzig was die Gemüseauswahl angeht könnte ich mir vorstellen noch z.B. Erbsen oder Paprika mit hinzu zu geben. Aber alles natürlich nur hypothetisch und ohne Garantie – ich kann aus eigener Erfahrung nur für diese Zusammenstellung meine Garantie für eine absoluten Leckerschmecker abgeben. ![]()
In diesem Sinne: Guten Appetit
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Gnocchi-Gemüse-Schlemmerpfanne mit Rinderhack – das Rezept
3.08.2011 23:37 kochexperimente, kulinarisches2 Kommentare
Da ich noch einiges Gemüse vorrätig hatte, das mir wahrscheinlich bis zum nächsten Wochenende verdorben wäre entschied ich mich heute Abend spontan dazu noch mal etwas zu kochen. Zu Beginn war ich noch absolut unsicher was genau dabei herauskommen würde – ich hatte mir noch noch etwas Rinderhack besorgt – aber solch spontane Kochaktionen haben oft die besten Ergebnisse. So wie heute – das Ergebnis möchte ich als Gnocchi-Gemüse-Schlemmerpfanne mit Rinderhack bezeichnen und es handelt sich hier um eine komplette Eigenkreation. Und ich fand es saulecker
Daher möchte ich nicht versäumen das Rezept hier kurz zu präsentieren.
Was brauchen wir also für 2-3 Portionen:
1 große oder zwei kleinere Möhre(n)
2 Frühlingszwiebeln (Optional – die mussten auch weg)

3-4 EL Creme legere (oder Creme fraiche)

sowie Salz, Pfeffer, rosenscharfes Paprikapulver und Muskatnuss zum würzen sowie etwas Olivenöl zum anbraten.
Zuerst bereiten wir die Zutaten vor. Dazu waschen wir die Stange Lauch und schneiden sie in Ringe,

schälen und zerteilen die Möhre,

waschen die Frühlingszwiebeln und schneiden sie in Ringe

sowie schälen und hacken die Schalotte.

Anschließend kochen wir die Gnocchi gemäß Packungsbeschreibung bis sie an der Oberfläche schwimmen

und gießen sie dann in einem Sieb ab, wo wir sie abtropfen lassen.

Nun schwitzen wir die Schalotte in einer größeren Pfanne mit etwas Olivenöl glasig an und geben die gepresste Knoblauchzehe hinzu.

Das Rinderhack braten wir im folgenden Schritt krümelig mit den Zwiebeln und dem Knoblauch an und würzen es mit etwas Salz, Pfeffer und rosenscharfem Paprika.

Ist das Hackfleisch durch, geben wir die geschnittenen Möhren hinzu und braten sie für drei bis vier Minuten mit dem Hackfleisch an.

Es folgen nun Lauch und Frühlingszwiebeln

die wir auf mittlerer Stufe für mindestens weitere fünf Minuten bei gelegentlichem Rühren mit braten.

Jetzt ist es an der Zeit alles mit der Gemüsebrühe aufzugießen – dabei sollte das Gemüse gerade so bedeckt sein. Gegebenenfalls kann man hier gerne noch etwas Wasser nachschütten.

Es folgen nun auch sogleich die Erbsen. Den Pfanneninhalt lassen wir kurz aufkochen und dann für vier bis fünf Minuten auf mittlerer Stufe vor sich hin köcheln.

Dabei können wir es auch gleich mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken

und probieren dann unsere Kreation und testen ob das Gemüse, vor allem die Möhren, die richtige Konsistenz haben.

Ist dies der Fall, heben wir 3-4 EL Creme legere unter.

Außerdem geben wir noch die Gnocchi in die Pfanne und vermengen sie gut mit dem restlichen Pfanneninhalt.

Zum Schluß geben wir einen Esslöffel Mehl dazu, um die Flüssigkeit etwas zu binden. Dabei müssen wir dieses gut verrühren um Klumpenbildung zu verhindern.

Dann bleibt uns eigentlich nur die Platte auszustellen und das Gericht zu servieren.

Da ich hier etwas “Frei Schnauze” gekocht hatte, war ich nicht sicher gewesen ob alles gelingen würde. Doch jetzt kann ich sagen, dass es meine Erwartungen sogar noch übertroffen hat. Eine würzige Kombination aus verschiedenen knackigen Gemüsesorten, leckeren Gnocchi und gut durchgebratenem Rinderhack mit einer kräftigen Würznote, aus der vor allem Pfeffer und Muskatnuss hervorstachen. Das Mehl dass ich zum binden hinzu gegeben hatte verhielt sich hier vollkommen geschmacksneutral und hatte nur den Zweck dem Gericht etwas mehr Konsistenz zu geben so wie ich es eben mag.
Gewiss kann man hier noch mit weiteren Gemüsesorten experimentieren – ich selbst hatte sogar noch kurze Zeit überlegt eine Zucchini mit hinein zu schnippeln, aber ich bin im Nachhinein froh darauf verzichtet zu haben. Und das eher kleine Set an Würze – ich meine dabei vor Pfeffer, Salz und frisch geriebene Muskatnuss – haben ihren Teil zum Erfolg dieses kleinen Kochexperiments beigetragen. Schnell zubereitet, extrem lecker und die Reste sind auch problemlos ein bis zwei Tage im Kühlschrank aufbewahrter. Was will man mehr.
In diesem Sinne: Guten Appetit

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Spaghetti Bolognese mit Parmesan [28.07.2011]
28.07.2011 20:43 kulinarisches, lunchtime1 Kommentar
Einen Moment dachte ich darüber nach an der Asia-Thai-Theke zuzuschlagen, wo heute Asiatisches Gemüse, herzhaft gebraten in Erdnusssauce oder Gaeng Massaman Gai – Gebratenes Hühnchen mit frischem Gemüse und Kartoffeln in Massaman Curry, welches wie schon von hier und hier kennen, auf der Karte standen. Am kalorientechnisch klügsten wäre aber wahrscheinlich das Bunte Kräuter-Ofengemüse mit Kressedip gewesen, welches ich mir hier und hier schon mal hatte schmecken lassen. Doch dann entdeckte ich neben der traditionell-regionalen Bratwurst auf Sauerkraut mit Kartoffelpüree und Senf heute auch Spaghetti Bolognese mit Parmesan in der Abteilung Globetrotter. Außerdem gab es noch einen Krautwickel mit Kartoffelpüree als limitiertes Sonderangebot. Zwar hatte ich ja am Montag schon mal Nudel verzehrt, aber bei einer lecker anmutenden Bolognese-Sauce greife ich natürlich gerne zu. Außerdem ergänzte ich dieses Gericht mit einem kleinen Becher Mousse Blutorange von der Dessert-Theke.
Was die Bolognese-Sauce angeht gab es wie üblich nichts zu meckern. In einer angenehm gewürzten Tomatensauce war reichlich krümelig angebratenes Gehacktes angerichtet und ich meine auch etwas Gemüse darin entdecken zu können, aber in so kleinen Mengen dass ich die genauen Beigaben nicht genau identifizieren konnte. Kommt natürlich nicht ganz an meine selbst gemachte Bolognese ran, aber für ein Kantinengericht absolut akzeptabel. Der kleine Becher Mousse mit süßen, leicht bitteren Blutorangen-Aroma ergab einen guten Abschluss des heutigen Mittagsmahles.
Und auch bei den anderen Kantinengästen lagen die Spaghetti Bolognese heute ganz oben auf der allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgte meiner Meinung nach die Bratwurst mit Sauerkraut heute noch knapp vor den Asia-Gerichten. Auf Platz vier folgten etwa gleich auf der Krautwickel und das Ofengemüse – wobei ich den Krautwickel, die bayrische Variante der Krautroulade, eigentlich aus der Wertung rausnehmen müsste, denn es gab ihn wirklich nur kurz und war als ich die Kantine wieder verließ schon aus.
Mein Abschlußurteil:
Spaghetti Bolognese: ++
Blutorangen-Mousse: ++
Tags: betriebsrestaurant, blutorange, blutorangen-mousse, Bolognese, dessert, essen, food, Hackfleisch, kantine, lunch, mittagessen, mousse, nachtisch, nahrung, nahrungsmittel, nudeln, parmesan, spaghetti, tomatensauce






























