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Zucchini-Kartoffelgulasch mit Baguette [28.04.2014]

Monday, April 28th, 2014

Während an der Asia-Thai-Theke mit Gerichten wie Gebackenen Frühlingsrollen und Curry Gai – Putenfleisch gebraten mit mit gelben Thai-Curry und verschiedenem Gemüse lockte, fanden sich im Bereich der westlichen Küche ein Zucchini-Kartoffelgulasch mit Baguette in der Sektion Vitality, einer Rindsbratwurst mit Weinsauerkraut und Kartoffelpüree bei Tradition der Region und schließlich Penne Rigate in Tamarindenragout mit Thunfisch und Parmesan bei Globetrotter. Klang alles auf seine eigen Art sehr verlockend, aber nach all der Schlemmerei am Wochenende wollte ich heute mal wieder etwas kürzer treten und griff nach kurzem Abwägen für das Zucchini-Kartoffelgulasch, das mit 416kcal einen angenehm leichten Genuss versprach und auch noch das kleine Becherchen Englischer Mintcreme aus dem heutigen Dessert-Angebot vertretbar machte.

Zucchini-Kartoffelgulasch mit Baguette / Zucchini potatoe goulash with baguette

In einer fruchtig-tomatigen, mit einigen Kräutern angenehm leicht pikant gewürzten Sauce waren neben den bereits aus der Bezeichnung ersichtlichen Zucchiniwürfel und kleinen, teilweise mit Schale in hinein getanen Salzkartoffeln auch Stücke von Paprika, Erbsen, Tomaten, Zwiebeln und Aubergine zu einem einfachen, aber überaus leckeren Gericht kombiniert worden. Ein frisches, knuspriges Stück Baguette, das sich wunderbar dazu eignete die Reste aus der Schüssel zu klauben, rundete das Gericht schließlich ab. Da gab es auch meiner Sicht nichts zu meckern – auch ohne Fleisch. Und auch der kleine Becher luftig-lockerer englischer Mintcreme mit seiner Garnitur aus einem Mintblättchen, einigen Schokostreuseln und zwei Cocktailkirschen gab es keinen Grund zur Kritik.
Bei den anderen Gästen war es heute nicht etwa die Rindsbratwurst, sondern ganz unerwartet die Penne Rigate mit Tamarindenragout und Thunfisch am höchsten in der Gunst und konnte den heutigen ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich ergattern. Aber nur knapp dahinter auf Platz zwei folgte die Bratwurst mit Weinsauerkraut. Den dritten Platz teilten sich schließlich die Asia-Gerichte und das heute für ein vegetarisches Gericht ebenfalls ungewöhnlich häufig gewählte Zucchini-Kartoffelgulasch. Dabei sei aber noch bemerkt, dass die Besucherzahlen heute aufgrund des bevorstehenden Feiertags merkbar geringer war, damit kann man die Verschiebung zumindest teilweise erklären.

Mein Abschlußurteil:
Zucchini-Kartoffelgulasch: ++
Baguette: ++
Englische Mintcreme: ++

Gebackene Forelle auf Balkan Art mit Rosmarinkartoffeln [23.04.2014]

Wednesday, April 23rd, 2014

Auch am heutigen Mittwoch sahen sowohl die Gerichte an der Wok-Theke wie Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit verschiedenem Gemüse in Currysauce und Gaeng Ped Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Massaman-Sauce als auch die Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln bei Tradition der Region und das Schweinsteak “Tessin” mit Schinken und Käse gratiniert, dazu Bratensauce und Bratkartoffeln bei Globetrotter recht verlockend aus, aber ich wollte auch heute nur ungern von meiner lieb gewonnenen Fisch-Tradition am Mittwoch abweichen und griff daher zur Gebackenen Forelle auf Balkan Art mit Rosmarinkartoffeln, die in der Sektion Vitality auf der Speisekarte zu finden war. Dazu gab es frische Zitronen-Spalten zum garnieren des Fischs. Und bei 502kcal für das Hauptgericht war meiner Meinung nach auch noch der kleine Becher Aprikosenpudding aus dem heutigen Dessert-Angebot vertretbar.

Gebackene Forelle auf Balkan Art mit Rosmarinkartoffeln / Baked trout balkan style with rosemary potatoes

Wie so häufig zuvor hatte man auch dieses Mal das Tier im Ganzen mit Haut, Kopf und Schwanz gebraten, dabei allerdings das Rückgrat und die größeren Gräten alle entfernt. Ganz ohne Gräten kam das Tier dennoch nicht daher, aber die Ausbeute an verwertbarem Fleisch war mehr als ausreichend und die Qualität gut genug, dass ich hier keinen Punktabzug zu geben gedenke. Anders bei der Balkan-Gemüsebeilage aus Möhren, Erbsen, Mais, grünen Bohnen, Paprika und einer Tomatensauce, die einfach viel zu süß geraten war. Keine Ahnung was man hier als Tomatensauce verwendet hatte, aber mein Geschmack war es nicht so ganz. Zum Glück waren die kleinen, in ihrer Schale gekochten Kartoffeln mit ganz leichten Rosmarinaroma – ein Stückchen Rosmarinzweig fand ich ebenfalls im Gericht – besser als sie im ersten Moment aussahen: Gut durchgekocht, aber nicht matschig wie ich es bei dieser Art von Beilage auch schon erlebt hatte. Insgesamt ein schmackhaftes und sättigendes Gericht, wenn auch mit kleinen Schwächen. Am cremigen, mit einigen Fruchtstücken versehenen Aprikosenpudding gab es ebenfalls nichts auszusetzen.
Auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala des heutigen Tages lieferten sich heute das Schweinesteak “Tessin” und die Allgäuer Käsespätzle ein enges Kopf an Kopf Rennen um den ersten Platz. Letztlich konnte sich meiner Meinung nach das Schweinesteak durchsetzen und die Spätzle auf den zweiten Platz verweisen. Den dritten Platz belegten die Asia-Gerichte und auf einem guten Platz vier folgte schließlich die Balkan-Forelle.

Mein Abschlußurteil:
Gebackene Forelle: ++
Balkan-Gemüse: +
Rosmarin-Kartoffeln: ++
Aprikosen-Pudding: ++

Spargel mit Schinken & Sauce Hollandaise [19.04.2014]

Saturday, April 19th, 2014

Passend zum Ostersamstag entschieden wir uns heute mal dazu, etwas frischen Spargel zuzubereiten. Dazu gab es traditionell Schinken, Sauce Hollandaise & Salzkartoffeln.

Spargel mit Schinken & Sauce Hollandaise / Asparagus with ham & sauce hollandaise

Dazu wird die unteren 2/3el des Spargel geschält und die Stangen dann zwölf bis fünfzehn Minuten in etwas mit Salz, Zucker, Zitronensaft und Butter versehenen Wasser gekocht. Parallel kochen wir auch die geschälten und ggf. zerteilten Salzkartoffeln in etwas Salzwasser. Bei der Sauce Hollandaise handelte es sich heute mal um keine selbst zubereitete, sondern um eine Version aus der Tüte, die mit Wasser und frischer Butter zubereitet wurde. Das ganze war geschmacklich in Ordnung, aber die Hollandaise kam natürlich nicht an eine selbst gemachte Sauce heran – zumal sie für meinen Geschmack auch etwas dünnflüssig geworden war. Dazu gab es sowohl gekochten als auch geräucherten Schinken, wobei ich den geräucherten Schinken wegen seines etwas intensiveren Geschmacks sogar vorziehe.

Pfeffersteak mit Röstkartoffeln [15.04.2014]

Tuesday, April 15th, 2014

Die Asia-Gerichte wie Kalon Tzau Min – Gebratene Chinannudeln mit Ei und Gemüse nach Canton Art oder Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse klangen schon mal ganz gut, aber auch die Angebote der regulären Küche wie das Pfeffersteak vom Schwein mit Röstkartoffeln bei Tradition der Region oder die Hühnerbrust in der Knusperpanade mit fruchtiger Currysauce und Mandelreis erschienen nicht schlecht, wenn auch nicht überragend. Einzig von den Pappardelle mit Blattspinat und Kren bei Vitality sah ich ab, da ich Kren (Meerrettich) nicht besonders mag. Nach kurzem Abwägen fiel meine Wahl schließlich auf das Pfeffersteak, das mit Sicherheit zwar was die Nährwerte angeht keine optimale Wahl war, aber mich heute mal reizte. Daher nahm ich mit auch nur noch ein kleines Schälchen Mischgemüse aus dem heutigen Gemüseangebot und verzichtete mal auf ein Dessert.

Pfeffersteak mit Röstkartoffeln / Pepper steak with roasted potatoes

Die dunkle, durch den Pfeffer schön scharfe Sauce erwies sich schon mal als sehr gelungen, denn hier hatte man bei den Gewürzen ein wirklich sehr ausgewogenes Maß erreichen können. Das war dann aber auch die einzige Komponente, an der ich heute kein Haar lassen kann. Das Schweinesteak bestand zu einem leider relativ großen Teil aus Knochen und war vom Fleisch her etwas zäher als erwartet, daher muss ich hier ein wenig in der Wertung abziehen. Und auch die Röstkartoffeln, im Grunde genommen einfach Bratkartoffeln mit Zwiebeln, erwiesen sich als leicht abgekühlt und stellenweise etwas zu lange gebraten. Also gab es auch hier ebenso einen kleinen Abzug wie bei dem bereits leicht erkalteten Gemüse aus Möhren, Broccoli und Blumenkohl. In der Summe zwar ok, aber auch nicht mehr.
Auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lagen heute dann auch gleich mal die Asia-Gerichte ganz vorne und somit auf dem ersten Platz. Auf Platz zwei folgte die Hähnchenbrust mit Currysauce und erst auf dem dritten Platz konnte ich das Pfeffersteak wiederfinden. Zu den Pappardelle mit Spinat und Kren war zwar für ein vegetarisches Gericht recht häufig gegriffen worden, aber für mehr als Platz vier reichte es auch heute nicht.

Mein Abschlußurteil:
Schweinesteak: +
Pfeffersauce: ++
Röstkartoffeln: +
Gemüse: +

Gedünsteter Seelachs im Tomatenbett mit Blattspinat [28.03.2014]

Friday, March 28th, 2014

Zuerst war ich dazu geneigt, beim heutigen Globetrotter-Angebot, einer Hähnchenbrust “Hawaii” mit fruchtiger Currysauce und Mandelreis zuzuschlagen und damit das vierte Gericht mit Reis als Sättigungsbeilage diese Woche verzehrt. Die Asia-Gerichte wie Gebackene Ananas und Banane oder San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial-Sauce waren heute ebenso wenig etwas wie Milchreis mit Waldbeeren und Zimt-Zucker. Aber noch etwas besser gefiel mir nach kurzem Abwägen der Gedünstete Seelachs im Tomatenbett mit Blattspinat und Kartoffeln bei Vitality, ein wahrer Klassiker in unserem Betriebsrestaurant, den ich unter anderem hier, hier, hier oder hier schon einmal mit Genuss verzehrt hatte. Einzige Besonderheit war heute, dass man die Kartoffeln gewürfelt hatte, was meiner Meinung nach wirklich mehr her machte als die normalerweise servierten Salzkartoffeln. Und das alles schlug gerade mal 584kcal zu Buche, da war also auch noch ein Becherchen Erdbeer-Rhabarber-Mousse aus dem heutigen Dessert-Angebot vertretbar.

Gedünsteter Seelachs im Tomatenbett mit Blattspinat / Steamed coalfisch on tomatoes with leaf spinach

Unter einer mehr als ausreichenden Portion mit zahlreichen Zwiebelstückchen versehenen, würzigen Blattspinats fand sich ein großes, zartes und saftiges Stück grätenfreies Seelachsfilet. Dieses wiederum war auf einer etwas knapp bemessenen, dafür aber angenehm fruchtigten und gut gewürzten Tomatenzubereitung mit zahlreichen Fruchtstücken gebettet. Gemeinsam mit den gut durchgekochten, aber nicht zu weichen Kartoffelwürfeln ergab sich ein meiner Meinung nach wirklich gelungenes und auch angenehm sättigendes Gericht. Das Becherchen fruchtigen, mild gesüßten Mousses mit Erdbeer-Rhabarber-Aroma schloss das Menu schließlich sehr schmackhaft ab.
Mit knappen Vorsprung konnte sich heute die Hähnchenbrust “Hawaii” den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Um den zweiten Platz lieferten sich die Asia-Gerichte und der Seelachs ein recht enges Kopf-an-Kopf-Rennen, bei dem sich meiner Meinung nach die Asia-Gerichte schließlich durchsetzen konnten und das Fischgericht auf einen guten dritten Platz verwies. Der Milchreis mit Waldbeeren landete schließlich auf einem guten vierten Platz, wobei ich aber auch die vielen halben Portionen, die zusätzlich zum Hauptgericht gewählt wurden, mit berücksichtigt habe.

Mein Abschlußurteil:
Seelachs: ++
Blattspinat: ++
Tomatensugo: ++
Kartoffelwürfel: ++
Erdbeer-Rhabarber-Mousse: ++