Kartoffel-Gemüsepfanne mit Fisch & Meeresfrüchten [17.07.2013]

Neben den Angeboten an der Asia-Thai-Theke wie Mie Tzau Min – Gebratene Chinanudeln mit verschiedenem Gemüse nach Hong Kong Art oder Gaeng Phet Gai – Hühnerfleisch gebraten mit Gemüse in Kokosmilchsauce fanden sich auf der heutigen Speisekarte viele altbekannte Klassiker wie Rahmspinat mit Rührei und Salzkartoffeln bei Tradition der Region und Griechischen Bifteki auf Tomatenreis mit Tzatziki und frischen Zwiebeln bei Globetrotter. Und einen kurzen Moment überlegte ich, heute mal wieder zu den Bifteki zu greifen, denn an die Kartoffel-Gemüsepfanne mit Fisch und Meeresfrüchten auf südfranzösische Art bei Vitaliy, welche ich hier, hier oder hier schon mal probiert hatte, waren die Erinnerungen nicht durchgehend positiv. Dennoch wollte ich meine inzwischen lieb gewonnene Tradition, am Mittwoch zu Fisch und/oder Meeresfrüchten zu greifen auch heute nur ungern brechen, daher griff ich schließlich doch zu diesem mit 386kcal zumindest angenehm leichten Gericht. Da konnte ich mir, so dachte ich, durchaus auch noch einen kleinen Kirschquark aus dem heutigen Dessert-Angebot dazu gönnen.

Kartoffel-Gemüsepfanne mit Fisch & Meeresfrüchten auf südfranzösische Art / Potato vegetable fry with fish & seafood (southern french style)

Neben zahlreichen, leider auch heute mal wieder recht weich geratenen Kartoffelwedges hatte man in diesem Gericht eine Zusammenstellung verschiedner Gemüsesorten wie Paprika, Auberginen, Zucchini und rote Zwiebeln, Meeresfrüchte wie kleine Tintenfische, Muscheln und Krabben, Fischfilet-Stücke nicht näher definierbaren Ursprungs und einige Kräuter zu einem durchaus passablen Gericht kombiniert. Machte meiner Meinung nach visuell nicht allzu viel her, aber was den Geschmack anging konnte man nicht meckern. Wäre es nicht schon etwas abgekühlt gewesen, hätte ich mich vielleicht sogar dazu hinreißen lassen, mit Ach und Krach volle Punktzahl zu geben – so aber muss ich leider einen kleinen Abzug auf die Gesamtnote geben. Am mit einem Stück frischer Erdbeeren und einigen Pistaziensplittern garniernierten, mit entkernten Früchten versehenen Kirschquark gab es aber dann glücklicherweise nichts auszusetzen.
Als ich meine Blicke unauffällig über die Tabletts der anderen Gäste schweifen ließ, kristallisierte sich schnell heraus, dass die Bifteki mit Tomatenreis heute mit klar erkennbaren Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala belegten. Auf Platz zwei folgte, zugegebenermaßen etwas unerwartet, das vegetarische Rührei mit Spinat und Kartoffeln, gefolgt von den Asia-Gerichten auf Platz drei und schließlich der Kartoffel-Gemüsepfanne mit Fisch und Meeresfrüchten auf einem guten aber dennoch vierten Platz. Um ehrlich zu sein hatte ich nicht erwartet, dass das Rührei so gut abschneiden würde, aber manchmal ist das Fehlen von Fleisch eben doch nicht der Hauptfaktor für den letzten Platz auf der Beliebtheitsskala. 😉

Mein Abschlußurteil:
Kartoffel-Gemüsepfanne mit Fisch & Meeresfrüchten: +
Kirschquark: ++

Gedünsteter Seelachs im Tomatenbett mit Blattspinat [10.07.2013]

Heute fand sich mal wieder ein Klassiker des hiesigen Betriebsrestaurants auf der Karte, denn bei Vitality gab es mal wieder Gedünsteter Seelachs im Tomatenbett mit Blattspinat und Kartoffeln. Und abgesehen davon dass Mittwoch sowieso mein bevorzugter Fischtag ist, konnten mich weder der Hamburger mit Salat, Tomaten, Gurken und Röstzwiebeln an Pommes Frites bei Globetrotter, die Spaghetti Pesto Genovese mit Kirschtomaten bei Tradition der Region noch die Asia-Thai-Gerichte wie Ko Lo Han Zei – Herzhaftes Chinagemüse in süß-saurer Sauce und Ga Xaqo – Gebratenes Hühnerfleisch und Kokosmilch-Curry nach Canton-Art umstimmen. Und bei gerade mal 376kcal für das Fischgericht gönnte ich mir auch noch ein kleines Becherchen englischer Mintcreme aus dem Dessert-Angebot.

Gedünsteter Seelachsfilet im Tomatenbett mit Blattspinat / Coalfish on tomatoes with leaf spinach

Auf einem fruchtigen Bett aus Tomatenstücken mit Kräutern und einigen Zwiebeln fand sich ein zartes und saftiges Stück Seelachsfilet, das man noch mit einer würzigen Portion Blattspinat garniert hatte. Dazu hatte man, ganz klassisch, einige mit Schnittlauch garnierte Salzkartoffeln serviert. Eine einfache, aber geschmacklich sehr gut zusammenpassende Kombination von Fisch, zwei Gemüsesorten und Sättigungsbeilage. Da gab es wirklich nichts zu meckern. Und auch die luftig-lockere, mit dunklen Schokoladensplittern versetzte Mintcreme samt ihrer Garnitur aus roten Johannisbeeren und einer Scheibe Pflaume erwies sich als gute Wahl. Insgesamt auch heute ein sehr leckere Mittagsmahl.
Die große Allgemeinheit der Gäste hatte heute natürlich beim Hamburger mit Pommes Frites zugeschlagen und bescherten diesem Gericht somit eindeutig den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten, obwohl vegetarisch, die Spaghetti mit Pesto Genovese, gefolgt von den Asia-Gerichten auf Platz drei und dem Seelachs mit Blattspinat auf Platz vier. Schade dass es der Fisch nicht auf einen besseren Platz geschafft hatte – verdient hatte er es meiner Meinung nach alle Mal.

Mein Abschlußurteil:
Gedünsteter Seelachs: ++
Tomatenbett: ++
Blattspinat: ++
Salzkartoffeln: ++
Englische Mintcreme: ++

Forelle “Balkan Art” mit Kartoffeln [03.07.2013]

Zuerst sah es so aus, als würde der heutige Mittwochs-Mittag mal ausnahmweise ohne Fisch ablaufen, denn neben Knusprigen Schweinebauch mit Schupfnudeln und Kümmeljus bei Traditon der Region und Hausgemachter Lasagne Bolognese mit Käse gratiniert und Tomatensauce bei Globetrotter stand für heute ursprünglich ein Gemüsestrudel mit Käuter-Dip und Joghurtdip für die Sektion Vitality auf der Speisekarte. Diesen hatte man dann aber, offensichtlich kurzfristig, noch gegen eine Forelle “Balkan Art” mit Salzkartoffeln ausgetauscht. Also stand auch heute meinem mittwöchlichen Fischgenuss nichts im Wege. Wäre dem nicht so gewesen, hätte ich höchstwahrscheinlich beim Com Ranh – Gebratener Reis mit Ei und gemischten Gemüse zugeschlagen, der heute neben Moo Pad Takai – Schweinefleisch mit Bambusstreifen, Frühlingszwiebeln und Paprika in Chili-Zitronengrassauce an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Grießbrei mit Waldbeeren von der Dessert-Theke.

Forelle "Balkan Art" mit Kartoffeln / Trout balkan style with potatoes

Während die ganze Forelle, die man mit Rosmarin im leeren Bauch gebraten hatte, was ihr ein angenehmes Aroma gab, mit erträglich wenigen Gräten und viel verwertbaren Fleisch einher kam und die Kartoffeln – abgesehen davon dass sie ihnen vielleicht zwei bis drei Minuten länger im kochenden Wasser ganz gut getan hätte, da sie recht bissfest waren – auch wenig Anlaß zur Kritik gaben, muß ich zugeben dass ich vom Balkangemüse heute extrem enttäuscht wurde. Die Idee, aus Paprika, Tomaten und Zwiebeln eine Gemüsebeilage zu machen ist zwar prinzipiell löblich, aber was bitte haben Unmengen von roten Pfefferkörnern darin zu suchen? Ein paar davon wären ja noch ok gewesen, aber bei der hier verwendeten Menge biss man bei jeder Gabel des Gemüses gleich auf mehrere der Körner, was den gesamten Geschmack des Gemüses in einem übermäßigen Pfefferbeeren-Aroma untergehen ließ. Aus meiner Sicht vollkommen ungenießbar – ich versuchte erst die Beeren ein wenig heraus zu lesen, aber das sie fast die selbe Farbe wie die Tomaten besaßen erwies sich das als ziemlich mühselig. Schließlich beschränkte mich auf den Fisch und Kartoffeln. Sehr enttäuschend muss ich sagen. Da konnte mich auch das kleine Dessert aus Grießbrei mit Vanillearoma und zahlreichen Früchten versehenen Beerenmus nur bedingt für entschädigen.
Dennoch erschien es mir als ich mich auf den anderen Tabletts umsah so, als würde die Forelle heute den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala belegen und die Lasagne auf Platz zwei verdrängen. Auf Platz drei folgten die Asia-Gerichte und den vierten Platz belegte der Schweinebauch mit Schupfnudeln. Im Gespräch mit Kollegen nach dem Mittagessen schienen aber nicht alle das Übermaß an roten Pfefferbeeren als so schlimm wie ich empfunden zu haben und auch beim Blick auf die Tabletts in den Rückgabewagen schienen die meisten Fisch-Esser das Paprikagemüse scheinbar komplett verzehrt zu haben. Da stellt sich mir natürlich die Frage, ob ich einfach einen schlecht geratene Portion erwischt habe oder ob ich einfach einen anderen Geschmack habe. Mir kam zumindest noch Stunden später beim Aufstoßen der übertriebene Geschmack von rotem Pfeffer in den Hals, so dass ich beim nächsten Gericht nach “Balkan Art” auf jeden Fall genau hinsehen werde, bevor ich bei diesem Angebot zuschlage.

Mein Abschlußurteil:
Forelle: ++
Balkangemüse: —
Salzkartoffeln: +
Grießbrei mit Waldbeeren: ++

Hähnchen-Wirsing-Topf mit Salzkartoffeln [28.06.2013]

Obwohl der Wirsing ja eher zu den Herbst- und Wintergemüsen zählt, muss dass nicht heißen dass man ihn nicht auch im Sommer verzehren kann. Vor allem nicht, wenn das Wetter mit bedecktem Himmel bei gerade mal 15 Grad und gelegentlichem Regen nicht gerade an Ende Juni erinnert. So ergab es sich heute also, dass ich zum etwas verspäteten Mittagessen heute also zu einem Hähnchen-Wirsing-Topf mit Salzkartoffeln griff.

Hähnchen-Wirsing-Topf mit Salzkartoffeln / Chicken savoy stew with potatoes

Neben zahlreichen saftiger Hähnchenfilet-Streifen und dem in Streifen geschnittenen Wirsing fanden sich in diesem Gericht aus Stücke von Tomaten und Champignons, die gemeinsam mit einer leicht würzigen Sahnesauce das Ganze zu einem einfachen, aber überaus schmackhaften Gericht kombinierten. Einzig die Sauce hätte etwas dickflüssiger sein können – ich mag das so lieber – aber die Kartoffeln erwiesen sich wie üblich als angenehm saugfähig, so dass dies letztlich auch kein Problem darstellte. 😉

Mein Abschlußurteil:
Hähnchen-Wirsing-Topf: ++
Salzkartoffeln: ++

Rindsbratwurst mit Bratensauce & Röstkartoffeln [24.06.2013]

Nachdem ich auf Asia-Gerichte wie Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen oder Gung Pao Ngao – Rinfleisch gebraten mit Chili, Knoblauch, Morcheln Bambus und Gemüse heute keine Lust verspürte und das vegetarische Bunte Kräuter-Ofengemüse mit Kressedip bei Vitality nicht sonderlich ansprach, blieben nur noch die Rindsbratwurst mit Bratensauce und Röstkartoffeln im Abschnitt Tradition der Region und das Schweineschnitzel mit Jägersauce und Spätzle bei Globetrotter, aus denen ich heute wählen konnte. Und die Auswahl gestaltete sich gar nicht so einfach, denn beide Gerichte waren aus meiner Sicht gleich verlockend. Letztlich fiel die Wahl aber dann auf die Rindbratwürste, einem Gericht dass ich so meines Wissens noch nie probiert hatte – wohl weil ich die Kombination aus Bratwurst und Bratensauce eher ungewöhnlich fand – doch das heißt ja nicht, dass es schlecht ist. Leider fehlte wie üblich das Gemüse dazu, also machte ich noch einen kurzen Stop an der Gemüsetheke und nahm mir dort noch ein Schälchen Mischgemüse mit auf mein Tablett.

Rindsbratwurst mit Bratensauce & Röstkartoffeln / Fried beef sausage with gravy & roasted potatoes

Zwar war die eine der beiden Würste die ich erhalten hatte etwas aufgeplatzt, aber das hatte glücklicherweise keinen Einfluss auf den Geschmack. Und dieser erwies sich meiner Meinung nach als wirklich gelungen, denn man hatte das Rindfleisch im inneren des Naturdarms wirklich angenehm pikant gewürzt, was sehr gut mit den dunklen, kräftigen und mit einigen Zwiebelstückchen versehenen Bratensauce harmonierte. Und auch die Röstkartoffeln – geschälte Salzkartoffeln, die man nach dem kochen wohl noch einmal zusätzlich zusammen mit ein paar Frühlingszwiebeln angebraten hatte – passten sehr gut in diese Kombination. Deftige Hausmannskost und bestimmt nicht sonderlich kalorienarm, aber dennoch sehr lecker. Gemeinsam mit dem Mischgemüse aus Möhren, Erbsen, grünen Bohnen und Blumenkohl ergab sich ein ausgewogenes und wirklich nicht zu verachtendes Mittagsmahl. Ich bereute meine Wahl nicht.
Und auch bei den anderen Gästen konnte ich beobachten, dass sich die Rindsbratwürste großer Beliebtheit erfreuten und meiner Meinung nach sogar noch etwas häufiger als das Schweineschnitzel gewählt worden waren, was ihnen somit den heutigen Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala bescherte. Nach dem knapp dahinter liegenden Schnitzel mit Jägersauce auf dem zweiten Platz folgten eng auf schließlich die Asia-Gerichte auf Platz drei und das vegetarische Kräuter-Ofengemüse (wie üblich) auf Platz vier. Dabei sei noch erwähnt, dass die Urlaubssaison offensichtlich begonnen hat, denn die Besucherzahlen waren etwas niedriger als gewöhnlich – aber das sollte auf die Repräsentativität der Platzierung keinerlei Auswirkungen haben.

Mein Abschlußurteil:
Rindsbratwürste: ++
Bratensauce: ++
Röstkartoffeln: ++
Mischgemüse: ++