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Pikantes Bohnengulasch [03.02.3014]

Monday, February 3rd, 2014

Zwar konnten mich die heutigen Angebote an der Wok-Theke wie Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten in Masamansauce oder Ko Lo Kai – Schweinefleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse und Ananas in süß-saurer Sauce heute nicht sonderlich reizen – immerhin hatte ich letzte Woche gleich zwei mal Asiatisch gespeist – dafür fanden sich, was für einen Montag eher ungewöhnlich ist, gleich drei interessant klingende Gerichte auf der Speisekarte der regulären Küche. Aber trotz der Tatsache dass die Scheinsbratwürste mit Sauerkraut, Röstzwiebeln und Kartoffelpüree bei Tradition der Region als auch das Rindergeschnetzelte mit grünem Pfeffer und Sherry in Rahmsauce, dazu Kartoffelgratin bei Globetrotter sowohl gut klang als auch gut aussah, entschied ich mich dann doch für das ebenfalls sehr verlockend präsentierte Pikante Bohnengulasch, das mit etwas Sour Cream garniert bei Vitality angeboten wurde. Denn bei gerade mal 452kcal konnte ich mich auch noch den kleinen Becher Limonen-Mousse aus dem heutigen Dessert-Angebot leisten – denn es war nach den Enttäuschen der letzten Woche mal wieder an der Zeit, den Mousses eine Chance zu geben.

Pikantes Bohnengulasch / Zesty bean goulash

Die relative einfache Mischung aus Kidneybohnen, grünen Stangenbohnen und weißen Riesenbohnen mit kleinen Salzkartoffeln, geschälten Tomaten, Paprika und einigen Kräutern erwies sich wie von früheren Darreichungen wie hier, hier oder hier gewohnt, als überaus schmackhaft und sättigend – auch wenn es mit der pikanten Geschmacksnote heute nicht ganz so weit her war. Für meinen Geschmack zumindest hätte es gerne noch etwas schärfer sein können. Dennoch: in Kombination mit dem Sauerrahm auch ohne Fleisch ein sehr gelungenes Gericht. Und auch beim Mousse hatte man sich wieder deutlich verbessert, denn der kleine Becher Limonenmousse mit seiner Garnitur aus Cocktailkirsche und Schokostreuseln besaß heute endlich wieder die weiche und luftige Konsistenz wie ich es von früher gewöhnt bin.
Ich hätte je vermutet, dass es heute das Rindergeschnetzelte mit grünem Pfeffer und Sherry auf den ersten Platz der Allgemeinen Beliebtheitsskala schaffen würde, doch da hatte ich mich ziemlich getäuscht. Platz eins belegten viel mehr die Bratwürste mit Sauerkraut und Kartoffelpüree und selbst den zweiten Platz schnappten heute die Asia-Gerichte den Rindergeschnetzelten mit kleinem, aber klar erkennbaren Vorsprung weg, so dass es sich mit einem guten dritten Platz zufrieden geben musste. Dabei sah das Kartoffelgratin dazu heute deutlich besser aus als das etwas zu lang gebackene, welches zu der Hähnchenbrust zu Kaffeewürzung vor etwas über einer Woche gereicht worden war. Aber zumindest lag ich bei Platz vier richtig, denn hier landete wie üblich das vegetarische Gericht, heute repräsentiert durch das Pikante Bohnengulasch. 😉

Mein Abschlußurteil:
Pikantes Bohnengulasch: ++
Limonenmousse: ++

Lamm-Aprikosen-Curry mit Kartoffeln & Pinienkernen – das Rezept

Saturday, February 1st, 2014

Auf meiner ewig währenden Suche nach neuen Geschmackserlebnissen stieß ich vor kurzem auf ein Rezept für dieses Lamm-Aprikosen-Curry mit Kartoffeln & Pinienkernen, das nicht nur durch die eher ungewöhnlich Kombination von Lammfleisch und Aprikosen, sondern auch durch eine interessante Kombination von Gewürzen aus der Masse hervor stach. Also wagte ich mich heute mal an dieses Rezept und muss nun zugeben, dass es sich um eines der besten Currys handelte, dass ich seit langem gegessen habe. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das zugehörige Rezept hier einmal in gewohnter Form vorzustellen.

Was benötigen wir also für 3 Portionen?

4-5 Schalotten (zusammen ca. 200g)
01 - Zutat Schalotten / Ingredient shallots

2-3 Chilis (z.B. thailändische Rawit)
02 - Zutat Chili / Ingredient chilis

750g Lammfleisch (aus der Keule)
03 - Zutat Lammfleisch / Ingredient lamb meat

450g Kartoffeln (vorwiegend festkochend)
04 - Zutat Kartoffeln / Ingredient potatoes

15 – 20g frischer Ingwer
05 - Zutat Ingwer / Ingredient ginger

700ml Gemüsebrühe
06 - Zutat Gemüsebrühe / Ingredient vegetable stock

2 Esslöffel Pinienkerne
07 - Zutat Pinienkerne / Ingredient pine nuts

100g Aprikosen (Soft-Aprikosen – gibts in gut sortierten Supermärkten bei den Trockenfrüchten)
08 - Zutat Softaprikosen / Ingredient soft apricots

1 kleine Stange Zimt
09 - Zutat Zimtstange / Ingredient cinnamon stick

1 Teelöffel Kurkuma
10 - Zutat Kurkuma / Ingredient curcuma

1 Teelöffel Koriander
11 - Zutat Koriander / Ingredient coriander

1 1/2 Esslöffel Curry
12 - Zutat Curry / Ingredient curry

1 Esslöffel Mehl (Weizenmehl – Typ 405)
13 - Zutat Mehl / Ingredient flour

außerdem Salz und rosenscharfes Paprika
sowie etwas Butterschmalz zum Braten

Bereiten wir wie üblich erst einmal alle Zutaten vor und beginnen mit den Schalotten, die wir schälen und würfeln.
14 - Schalotten würfeln / Dice shallots

Außerdem schälen wir den Ingwer und würfeln ihn sehr fein,
15 - Ingwer schälen & würfeln / Peel & dice ginger

und entkernen die Chilis
16 - Chili entkernen / Decore chilis

und zerkleinern sie ebenfalls.
17 - Chilis zerkleinern / Mince chilis

Anschließend waschen wir das Lammfleisch gründlich, trocknen es,
18 - Lammfleisch waschen / Wash lamb meat

entfernen vorsichtig die fettigen Stellen und eventuelle Sehnen
19 - Lammfleisch putzen / Clean lamb

und würfeln es grob in mundgerechte Stücke.
20 - Lammfleisch würfeln / Dice lamb

Des weiteren rösten wir die beiden Esslöffel Pinienkerne in einer beschichteten Pfanne ohne Fett, bis sie goldbraun sind.
21 - Pinienkerne ohne Fett rösten / Roast pine nuts without oil

In einer zweiten, größeren Pfanne, für die wir auch einen Deckel besitzen, zerlassen wir nun etwas Butterschmalz auf erhöhter Stufe
22 - Butterschmalz zerlassen / Melt ghee

und geben dann das gewürfelte Lammfleisch hinzu
23 - Lammfleisch hinzu geben

um es rundherum für etwa fünf bis sechs Minuten scharf anzubraten, dabei mit etwas Salz zu würzen
24 - Lammfleisch scharf anbraten / Sear lamb

und es dann aus der Pfanne zu entnehmen und bei Seite zu stellen.
25 - Lammfleisch bei Seite stellen / Put lamb meat aside

Unter eventueller Zugabe von etwas mehr Butterschmalz geben wir dann die gewürfelten Schalotten in die Pfanne,
26 - Schalotten andünsten / Braise shallots lightly

addieren die zerkleinerten Chilis
27 - Chilis addieren / Add chilis

sowie den fein gewürfelten Ingwer
28 - Ingwer hinzugeben / Add ginger

und dünsten alles gemeinsam für einige Minuten auf mittlerer Stufe an.
29 - Zusammen andünsten / Braise lightly together

Anschließend geben wir das Fleisch wieder in die Pfanne,
30 - Fleisch wieder dazu geben / Add meat again

bestäuben es mit einem Esslöffel Mehl
31 - Mit Mehl bestäuben / Besprinkle with flour

und schwitzen dieses kurz mit an
32 - Mehl kurz mit anschwitzen / Braise flour

bevor wir alles schließlich mit der Gemüsebrühe ablöschen.
32 - Mit Gemüsebrühe ablöschen / Deglaze with vegetable stock

Nun lassen wir alles kurz aufkochen,
33 - Kurz aufkochen lassen / Bring to a boil

geben die Zimtstange hinzu
34 - Zimtstange dazu geben / Add cinnamon stick

und würzen dann mit einem Teelöffel Kurkuma,
35 - Kurkuma addieren / Add curcuma

einem Teelöffel Koriander
36 - Mit Koriander würzen / Season with coriander

sowie eineinhalb Esslöffeln Curry.
37 - Curry unterrühren / Stir in curry

Anschließend lassen wir das Gericht bei geschlossenem Deckel für erst einmal 30 Minuten auf leicht reduzierter Stufe schmoren
38 - Geschlossen schmoren / Stew closed

wobei wir natürlich nicht vergessen sollten, zwischendurch immer mal umzurühren.
39 - Zwischendurch umrühren / Stir from time to time

Nach dreißig Minuten geben wir die Hälfte der Aprikosen hinzu, rühren sie unter und lassen alles für weitere dreißig Minuten geschlossen weiter schmoren.
40 - Hälfte der Aprikosen dazu geben / Add half of apricots

Diese dreißig Minuten können wir dann auch nutzen, die Kartoffeln zu schälen
41 - Kartoffeln schälen / Peel potatoes

und in mundgerechte Stücke zu würfeln.
42 - Kartoffeln würfeln / Dice potatoes

Ist die zweite halbe Stunde verstrichen, geben wir schließlich die gewürfelten Kartoffeln,
43 - Kartoffeln in die Pfanne geben / Add potatoes

die zweite Hälfte der Aprikosen
44 - Restliche Aprikosen addieren / Add remaining apricots

und die angerösteten Pinienkerne hinzu,
45 - Pinienkerne hinzufügen / Add pine nuts

lassen alles erneut kurz aufkochen
47 - Kurz aufkochen lassen / Bring to a boil

und schmecken alles dabei noch mit etwas rosenscharfen Paprika ab.
46 - Mit scharfem Paprika würzen / Season with hot paprika

Bei geschlossenem Deckel lassen wir dann alles eine weitere halbe Stunde weiter schmoren.
48 - Geschlossen weiter schmoren / Continue to stew closed

Danach probieren wir unser Gericht schließlich noch einmal
49 - Probieren / Try

und schmecken es – falls notwendig – final noch einmal mit den Gewürzen ab.
50 - ggf. mit Gewürzen abstimmen / Season if necessary

Sind die Kartoffeln schließlich gar, was wir durch anstechen mit einer Gabel leicht feststellen können,
51 - Kartoffeln auf Gargrad prüfen / Check potatoes

brauchen wir nur noch die Zimtstange zu entfernen
52 - Zimtstange entnehmen / Remove cinnamon stick

und können das Gericht anschließend sofort servieren und genießen.
53 - Lamm-Aprikosen-Curry mit Kartoffeln - Served / Lamb apricots curry with potatoes - Served

Nicht nur dass das Lammfleisch durch die eineinhalb Stunden schmoren wunderbar zart geworden ist, während die Kartoffeln durch das späte hinzufügen zwar durchgekocht, aber noch bissfest geblieben waren – nein- auch die Gewürzkombination erwies sich als überaus lecker und gelungen. Chilis und Ingwer gaben dem Gericht eine angenehme Schärfe, die Aprikosen wiederum eine ganz leicht fruchtige Note, die angerösteten Pinienkerne einen leicht nussigen Touch. Die übrigen Gewürze wie Curry, Kurkuma, Koriander und Paprika taten schließlich ihr übriges um das Gericht geschmacklich zu einem Erlebnis zu machen, das ich so lange nicht mehr gehabt habe. Ein sehr leckeres Gericht, bei dem sich die etwas längere Zubereitungszeit wirklich gelohnt hatte.

54 - Lamm-Aprikosen-Curry mit Kartoffeln - Seitenansicht / Lamb apricots curry with potatoes - Side view

Werfen wir abschließend noch einen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichts. Meiner Kalkulation nach liegt die Gesamtkombination bei 2100kcal, das heißt pro Portion müssen wir hier mit 700kcal rechnen. Nicht gerade wenig, aber für ein Hauptgericht meiner Meinung nach noch im absolut akzeptablen Bereich. Somit kann ich dieses Gericht nicht nur der Freunden exotischer Genüsse wärmstens ans Herz legen, denn es lockt ein Genuss der seinesgleichen wirklich sucht.

Guten Appetit

Lachs aus der Folie mit Kartoffeln & Fencheltomaten [22.01.2014]

Wednesday, January 22nd, 2014

Mittwoch ist bei mir nun mal Fischtag, daher brauchte ich nicht lange zu überlegen bevor ich schließlich beim Lachs aus der Folie mit frischen Kräutern, Kartoffelwürfeln, Fencheltomaten und Gemüse aus dem Bereich Vitality zuschlug. Nur der Vollständigkeit halber erwähne ich noch, dass man bei Tradition der Region eine Bratwurstschnecke mit Weinsauerkraut, bei Globetrotter Putengeschnetzeltes in fruchtiger Currysauce und Mandelreis sowie an der Asia-Thai Theke Gerichte wie Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit verschiedenem Gemüse in Currysauce oder Gaeng Ped Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce anbot. Da es entgegen der Beschreibung mit Gemüse aber eher Dünne auf dem Teller aussah, nahm ich mir noch ein Schälchen Speckbohnen und Möhren von der Gemüsetheke und schließlich noch ein Becherchen Blutorangen-Mousse aus dem Dessertangebot mit auf mein Tablett.

Lachs aus der Folie

Im Gegensatz zu den letzten Malen dass man dieses Gericht angeboten hatte wie z.B. hier oder hier hatte man heute sehr am Gemüse, das mit dem Fisch in der Folie gegart worden war sehr gespart – ich entdeckte nur zwei Hälften einer kleinen Kirschtomate und nicht mal eine halbe Hand voll Fenchel-Stückchen. Außerdem befanden sich ein Zweig Rosmarin und zwei Zweige Thymian mit in der Folie. Da war es wirklich gut, dass ich mir noch zusätzliches Gemüse dazu genommen hatte. Dafür war die Menge an mit Haut gedämpften, zarten, saftigen und natürlich grätenfreien Lachsfilets überaus großzügig bemessen. Aber statt der Kartoffelwürfel, die man auf der Speisekarte angekündigt hatte, hatte man eine größere Portion kleiner Salzkartoffeln mit auf den Teller getan. Diese waren zwar geschmacklich in Ordnung, aber hier fehlte mir noch eine Sauce oder irgend etwas – so ganz ohne alles waren sie doch etwas trocken. Auch hier erwies sich das zusätzliche Gemüse erneut als Vorteilhaft – auch wenn die Möhren deutlich besser zum Fisch passten als die Speckbohnen. Und als ob das Hauptgericht nicht schon genügend Kritikpunkte mit sich gebracht hätte, gab es heute auch am Dessert etwas auszusetzen, denn es war von seiner Konsistenz her recht fest und wirkte, als wäre es bereits etwas abgestanden. Insgesamt also nur ein bedingt zufriedenstellendes Mittagsmahl, aber es kann eben nicht immer alles perfekt sein.
Da es kein wirkliches Highlight gab, waren die Vorlieben der anderen Gäste recht breit gestreut. Dennoch würde ich der Bratwurstschnecke mit Weinsauerkraut den ersten Platz auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala zubilligen, aber mit nur knappen Abstand zu dem Putengeschnetzelten und den Asia-Gerichten, die sich den zweiten Platz heute mal wieder teilen mussten. Und auch nur knapp danach folgte schließlich der Lachs aus der Folie auf Platz drei.

Mein Abschlußurteil:
Lachs: ++
Kartoffeln: ++
Fencheltomaten: / (keine Wertung möglich, da es zu wenig war)
Gemüsemix: +
Blutorangen-Mousse: +

Fenchel-Tomatenragout mit Kartoffeln [20.01.2014]

Monday, January 20th, 2014

Normalerweise sehen die Gerichte bei Vitality an Montagen meist nicht sehr ansprechend aus, daher hatte ich für heute ursprünglich geplant, beim Linsensuppeneintopf mit Wiener Würstchen, frischen Krätutern und Bauernbrot zuzuschlagen, der bei Tradition der Region auf der Tageskarte zu finden war. Der Paprikagulasch vom Schwein mit Penne Rigate bei Globetrotter oder die Asia-Thai-Gerichte wie Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen bzw. Gung Pao Ngao – Rindfleisch gebraten mit Chili, Knoblauch, Morcheln, Bambus und Gemüse erschienen mir keine wirkliche Alternative. Doch entgegen meiner Erwartung wurde ich heute vom Fenchel-Tomatenragout mit Kartoffeln bei Vitality positiv überrascht, denn es machte meiner Meinung nach doch etwas her. Außerdem erschien es mit 338kcal auch noch angenehm leicht, so dass ich mir auch bedenkenlos den kleinen Becher Englischer Mintcreme aus dem heutigen Dessert-Angebot leisten konnte.

Fenchel-Tomatenragout  mit Kartoffeln / Fennel tomato ragout with potatoes

Fenchel mit seinem würzigen, leicht an Anis erinnerndem Aroma ist für mich ein Gemüse, das man traditionell zu Fisch reichen kann. Aber wie sich mit diesem Angebot herausstellte, eignet es sich auch wunderbar dazu, gemeinsam mit stückigen Tomaten, Kartoffeln, Paprika, Zwiebeln und Möhren sowie gewürzt mit einer umfangreichen Auswahl an verschiedenen Kräutern zu einem überaus leckeren vegetarischen Gericht kombiniert zu werden. Auch ohne Fleisch eine überaus gute Wahl – da gab es nichts zu meckern. Und auch der Becher englischer Mintcreme, die ein Mousse mit Minzaroma kleinen, dunklen Schokosplittern verband, erwies sich als angenehm cremig und nicht zu süß – auch hier volle Punktzahl.
Sah man sich bei den anderen Gästen um, schien es zuerst so also würde der Linsensuppeneintopf heute das Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich entscheiden konnte, aber im Verlaufe meines Aufenthalts im Betriebsrestaurant veränderten sich die Vorlieben dann doch zu Gunsten der Paprikagulasch, der diesen Platz dann auch für sich ergattern konnte und den Linseneintopf auf Platz zwei verdrängte. Platz drei belegten die Asia-Gerichte und auf dem vierten Platz folgte – wie meist üblich – das vegetarische Gericht, heute in Form des Fenchel-Tomatenragouts mit Kartoffeln.

Mein Abschlußurteil:
Fenchel-Tomatenragout mit Kartoffeln: ++
Englische Mintcreme: ++

Kartoffelgeröstel mit Lauch & Schafskäse [16.12.2013]

Monday, December 16th, 2013

Wie üblich verspürte ich auch diesen Montag wenig Lust auf etwas von der Asia-Thai-Theke, deshalb ließ ich die dortigen Angebote wie Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen oder Gung Pao Ngao – Rindfleisch, gebraten mit Chili, Knoblauch, Morcheln, Bambus und Gemüse mal außen vor und wandte meine Aufmerksamkeit der regulären Küche zu, wo zwar nichts außergewöhnliches, dafür aber gute Hausmannskost auf der Speisekarte stand. Und obwohl sowohl der Kartoffelsuppeneintopf mit Wiener Würstchen, frischen Kräutern und Bauernbrot bei Tradition der Region als auch die Spaghetti Bolognese mit Parmensan bei Globetrotter durchaus meinem Geschmack entsprachen, fiel meine Wahl doch wieder auf das Vitality-Angebot in Form von Kartoffelgeröstel mit Lauch und Schafskäse, das 336kcal einen angenehm leichten Genuss versprach und es auch noch erlaubte, einen kleinen Becher Limonen-Joghurt-Mousse aus dem heutigen Dessert-Angebot auf mein Tablett zu bugsieren.

Kartoffelgeröstel mit Lauch & Schafskäse / Roasted potatoes with leek & feta

Gemeinsam mit zahlreichen kleinen, angebratenen Salzkartoffeln hatte man bei diesem Gericht neben Lauch auch sehr fein gewürfelte Möhren und Zucchini, Zwiebeln sowie einige Kräuter mit gebraten und das Ganze schließlich mit frischem, gewürfelten Schafskäse garniert. Die Befürchtung das Gericht würde zu trocken wirken – so wie bei der Gnocchipfanne mit Kohl vor einigen Wochen – erwies sich glücklicherweise als vollkommen unbegründet. Allerdings hätte ich es begrüßt, wenn man etwas mehr als die paar Stückchen Lauch im Gericht gefunden hätte. Dafür war man mit dem Schafskäse recht großzügig umgegangen, was das Versäumnis beim Lauch zumindests größtenteils aufwog. Einfach, aber wirklich sehr schmackhaft muss ich sagen. Und cremigen, luftigen Limonen-Joghurt-Mousse mit seiner Garnitur aus Kokosraspeln und einer Physalis (Blasenkirsche) gab es keinerlei Grund zur Kritik.
Auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala, die ich wie immer durch das Beobachten der Vorlieben der anderen Gäste aufstellte, lagen eindeutig die Spaghetti Bolognese mit riesigem Vorsprung vor allen anderen Gerichten auf Platz eins. Platz zwei würde ich dem Kartoffelsuppeneintopf mit Wiener Würstchen zuordnen, knapp gefolgt den Asia-Gerichten auf Platz drei. Der vierte Platz gebührte, wie leider meist üblich, wieder dem vegetarischen Angebot in Form des Kartoffelgeröstel mit (wenig) Lauch und (viel) Schafskäse. Aber das war auch kaum anders zu erwarten gewesen.

Mein Abschlußurteil:
Kartoffelgeröstel mit Lauch & Schafskäse: ++
Limonen-Joghurt-Mousse: ++