Forelle “Müllerin Art” mit Petersilienkartoffeln [26.10.2012]

Obwohl die Forelle “Müllerin Art” mit zerlassener Butter und Petersilienkartoffeln bei Globetrotter heute mit Sicherheit, zumindest was die Nährwerte angeht, nicht die klügste Entscheidung, aber nachdem ich am Mittwoch zugunsten des Hamburgers auf mein Fischgericht verzichtet hatte, wollte ich zumindest am heutigen Freitag zugreifen. Zwar hatte die Asia-Thai-Theke neben mit Gebackene Ananas und Banane und Gaeng Massaman Nua – Gebratenes Rindfleisch mit frischem Gemüse und Kartoffeln in Massaman Curry mit Gebackenen Seelachs mit verschiedenem Gemüse in süß-saurer Sauce ebenfalls etwas mit Fisch auf der Speisekarte, doch nachdem ich gestern ja bereits Asiatisch gespeist hatte, war mir heute nicht so danach. Und auch die traditionell-regionalen 4 Stück Reiberdatschi mit Apfelmus oder der Feine Putenbraten in Champignonsauce, dazu Vollkornreis bei Vitality konnten mich bei meiner Entscheidung nicht mehr umstimmen. Dazu gesellten sich noch eine kleine Schale mit Mischgemüse und ein Becherchen Obstsalat auf mein Tablett.

Forelle "Müllerin Art" mit Petersilienkartoffeln

Gemeinsam mit einer mehr als ausreichend großen Portion kleiner, festkochender Salzkartoffeln mit Petersiliengarnitur fanden sich zwei in Mehl gewendete, mit Haut gebratene Forellenfilets, die sich als angenehm zart erwiesen und mit nur sehr wenigen, kleinen und weichen Gräten aufwartete. Darüber war würzige, dünne Sauce mit deutlichem Butterarome verteilt worden. Natürlich wird so eine Buttersauce nicht komplett aus Butter angefertigt, viel mehr vermischt man geschmolzene Butter z.B. mit Fischfond und würzt diesen entsprechend. Dennoch wird, so denke ich, die Buttersauce wohl, aufgrund des doch recht hohen Fettgehalts, die kalorienreichste Komponente am ganzen Gericht gewesen sein. Die Gemüsemischung aus Möhren, Broccoli und Blumenkohl hatte man dieses sogar gewürzt, allerdings war die Würze aus Salz, Pfeffer und anderen Gewürzen teilweise etwas verklumpt, was den Genuss etwas minderte. Am diesmal vollkommen ungesüßten Obstsalat aus Stücken von Äpfeln, Birnen, Mango, Melone, Orange sowie Weintrauben gab es aber keinen Grund zu Kritik und er bot einen überaus leckeren Abschluss des heutigen Mittagsmahls.
Leider waren, wie Freitags üblich, die Räumlichkeiten des Betriebsrestaurant deutlich schwächer als sonst besucht. Dennoch möchte ich es auch heute nicht versäumen eine Allgemeine Beliebtheitsskala aufzustellen. Fast sah es so aus als würden die Asia-Gerichte heute den ersten Platz belegen, doch bei genaueren Hinsehen und einem Blick in die Rückgabewagen für die Tabletts zeigte sich dann doch, dass die Forelle “Müllerin Art” sie wohl doch mit knappen Vorsprung überrundete und somit die Spitze belegte. Nach dem Asia-Gerichten auf Platz drei kamen heute dann mal die Reiberdatschi, also Kartoffelpfannkuchen, die recht eindeutig ein wenig beliebter erschienen als schließlich der Putenbraten mit Champignonsauce, der somit auf Platz vier landete. Alle Angaben sind dabei natürlich wie immer ohne Gewähr und können sich logischerweise nur auf den Zeitraum beziehen an dem ich selbst anwesend war – aber das dürfte wohl inzwischen allgemein bekannt sein. ;-)

Mein Abschlußurteil:
Forelle “Müllerin Art”: ++
Buttersauce: ++
Petersilienkartoffeln: ++
Gemüsemischung: +
Obstsalat: ++

Barschfilet in Weißweinsauce [17.10.2012]

Es war mal wieder Mittwoch, das bedeutete für mich traditionell, dass ich heute beim Mittagessen mal wieder zu Fisch und/oder Meeresfrüchten griff. Das Schweinesteak “Tessin” mit Schinken und Käse überbacken, dazu Pommes Frites bei Tradition der Region und die Kohlroulade mit Specksauce und Kartoffelpüree bei Globetrotter kamen daher ebenso wenig in die nähere Auswahl wie das zusätzliche Sonderangebot in Form eines Makkaroni-Hackfleisch-Auflaufes mit Käse, der unangekündigt auf der Speisekarte aufgetaucht war – obwohl ich zugeben muss dass mich der angenehm groß erscheinende Block aus Makkaronoi mit Tomatensauce und Hackfleisch, gratiniert mit Käse trotz des fehlen von Fisch überaus reizte – aber ich will ja auch ein wenig auf die Kalorien achten, also widerstand ich dieser Verlockung. Das Barschfilet aus dem Dunst in Weißweinsauce, dazu Bouillionkartoffeln bei Vitality war also somit das einzige Angebot, das aus der reguären Küche für mich in Frage kam. Bei den asiatischen Gerichten stand dem Pad Pla Muek – Gebratener Tintenfisch mit frischem Gemüs ein Pilzen in Fischsauce gegenüber, während das Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit verschiedenem Gemüse in Spezial Sauce aus dem asiatischen Angebot nicht meine Vorgaben entsprach und somit nicht in Frage kam. Nach kurzem Abwägen fiel meine Wahl schließlich auf den Barsch in Weißweinsauce, den ich mir noch mit einer Schale Obstsalat von der Dessert-Theke zu meinem heutigen Mittagsmenu ergänzte.

Barschfilet in Weißweinsauce / Perch filet in white wine sauce

Zwar hatte ich kurz überlegt auch noch zusätzlich ein Schälchen gemischtes Gemüse zu nehmen, aber da sich ja einige Möhren bei den Kartoffeln befanden entschied ich mich darauf zu verzichten. Somit blieb es bei zwei zarten, grätenfreien Stückchen aromatischen Barschfilets, die mit einer würzigen, mit etwas Dill versetzten Weißwein-Sauce garniert worden waren. Dazu gab es eine kleine, aber ausreichende Portion kleiner festkochender Kartoffeln, die man wohl tatsächlich in Bouillionwasser zubereitet hatte sowie einer Portion gut durchgekochter Pariser Möhren. Zwar hätte die Portion gerne insgesamt etwas größer sein können, aber zum satt werden reichte es dennoch absolut aus und schlug außerdem auch nur mit 417kcal zu Buche. Dieser Wert wurde durch die etwas größer als sonst geratene Schale mit Stücken von Apfel, Birne, Melone, Kiwi, Banane, Pflaume, Ananas und Weintraube dann auch nur noch unmerklich in die Höhe getrieben womit meine heutige Bilanz wohl als überaus positiv zu bezeichnen wäre. Und schmackhaft war es außerdem noch, was will man also mehr? ;-)
Trotz des verlockenden Alternativangebotes in Form des Makkaroni-Hackfleisch-Auflaufs konnte auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala heute das Schweinesteak Tessin mit Pommes dennoch mit klarem Vorsprung den ersten Platz behaupten. Und auch auf Platz zwei kamen erst die Asia-Gerichte bevor ich schließlich die Makkaroni auf Platz drei einordnen konnte. Die Kohlroulade folgte eng auf mit einem vierten Platz und das Barschfilet schließlich auf einem ebenfalls guten, aber dennoch nur Platz fünften Platz.

Mein Abschlußurteil:
Gedünstetes Barschfilet: ++
Weißweinsauce: ++
Bouillionkartoffeln mit Pariser Mören: ++
Obstsalat: ++

Forelle “Müllerin” und Petersilienkartoffeln [28.09.2012]

Natürlich war mir klar, dass ich mit der Forelle “Müllerin” mit zerlassener Butter und Petersiliekartoffeln nicht gerade ein leichtes Gericht wählte – alleine von dem Begriff “zerlassene Butter” triefen ja schon die Fettkalorien – aber ich liebe nun mal Fischgerichte, also konnte mich nichts davon abhalten bei diesem Angebot aus dem Bereich der Globetrotter-Gerichte zuzugreifen. Der Feine Putenbraten in Champignonsauce, dazu Vollkornreis bei Vitality wäre alleine was die Nährwerte angeht natürlich klüger gewesen und auch das Moo Pad Sam Rod – Knusprig gebackene Scheinefleischstreifen mit frischem Gemüse in süsser Chilisauce von der Asia-Thai-Theke hätte niedriger gelegen, aber meine Entscheidung stand fest. Die traditionell-regionalen Marillenknödel mit Vanillesauce sowie die asiatischen Gebackenen Ananas und Banane kamen wegen ihrer Eigenschaft als Süßspeise von vorne herein für mich nicht in Frage. Leider gab es heute kein passendes Gemüse zu der Forelle im Angebot, denn weder Rahmwirsing (wohl Reste von gestern) noch ein Linsengemüse oder Schwarzwurzeln schienen mir recht dazu zu passen. Also wählte ich statt Gemüses noch ein Becherchen Beerenquark von der Dessert-Theke.

Forelle "Müllerin" / Trout meunière

Bedauerlicherweise gab es abgesehen von der auf dem doppelten Forellenfilet aufgelegten und wohl teilweise mit gebackenen kleinen Stück Zitrone keine weitere Möglichkeit seinen Fisch mit Zitronensaft zu beträufeln, was ich schon mal sehr bedauerlich fand. Und auch die mit der zerlassenen Butter übergossenen, mit Haut gebackenen Forellenfilets erwiesen sich heute als nicht ganz so gut gelungen wie ich es von früheren Zubereitungen gewohnt war. Die Menge war zwar mehr als ausreichend, aber sie schienen mir stellenweise trotz der Butter etwas trocken geraten. Hier kann ich heute also leider nicht ganz die volle Punktzahl geben, auch wenn ich vielleicht einfach nur ein nicht so gelungenes Stück erwischt haben könnte. An den mit Petersilie garnierten Salzkartoffeln gab es aber glücklicherweise dann ebenso wenig etwas auszusetzen wie an dem mit etwas frischem Obst garnierten Becherchen Beerenquark, das ich mir abschließend noch als Nachtisch gönnte.
Dennoch gelang es de, Forellengericht heute mal wieder, auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala bei den anderen Kantinengästen auf Platz eins zu landen. Auf Platz zwei landeten heute die Asia-Gerichte mit einem hauchdünnen Vorsprung vor dem Putenbraten, der somit Platz drei erlangte. Die Marillenknödel waren zwar auch relativ beliebt, aber für mehr als Platz vier reichte es trotzdem nicht.

Mein Abschlußurteil:
Forelle “Müllerin”: +
Zerlassene Butter: ++
Petersilienkartoffeln: ++
Beerenquark: ++

Putensteak in Honig-Pfeffersauce [21.09.2012]

Einen Moment überlegte ich heute zwar, bei den Lachswürfeln in Dill-Sahnesauce und Pasta zuzuschlagen, die an der großen Theke als Angebot aus der Sektion Globetrotter angeboten wurden – der traditionell-regionale Apfelstrudel mit Vanillesauce eignete sich wegen seines Charakters als Süßspeise für mich weniger – dann aber entdeckte ich dass man bei Vitality heute mal wieder ein Steak von der Pute in Honig-Pfeffersauce, dazu Kartoffelgestampftes mit Sellerie und Möhren anbot, ein Gericht dass ich vor allem wegen seiner leckeren Sauce und seiner gelungenen Sättigungsbeilage schätzen gelernt habe. Da konnten mich auch die Gebackenen Ananas und Banane oder das Gaeng Massaman Nua – Gebratenes Rindfleisch mit frischem Gemüse und Kartoffeln in Massaman Curry an der Asia-Theke nicht mehr von meiner Entscheidung für dieses Gericht abbringen. Dazu gesellte sich noch etwas zusätzliches Gemüse in Form von Erbsen, Möhren und Spargel sowie ein kleiner Nachtisch in Form eines Bananenquarks auf mein Tablett – bei 439kcal für das Hauptgericht konnte ich das meiner Meinung nach verantworten.

Putensteak in Honig-Pfeffersauce

Auf den ersten Blick erschien das Stück Putensteak zwar flächenmässig etwas klein geraten, was es aber in Länge und Breite nicht hatte, machte es in seiner Höhe wett. Das angenehm zarte und saftige Stück Fleisch harmonierte wie üblich geschmacklich wunderbar mit der scharf-süßen, hellen Sauce mit kräftigem Pfeffer- und leichtem Honig-Aroma. Und auch die grob zerkleinerten Kartoffeln, das Kartoffelgestampfte, das mit kleinen Stückchen von Möhren und Knollensellerie versetzt war, erfüllte mal wieder vollends meine Erwartung. Kombiniert mit den nur schwach gewürzten, aber ebenfalls gut mundenden Zusatzgemüse aus Erbsen, Pariser Möhren und einigen kleinen Stücken von weißen Spargel ergab alles ein schmackhaftes und wie ich denke auch nicht allzu kalorienreiches Mittagsmahl welches ich mit dem festen und fruchtigen Bananenquark wohlschmeckend abschloss.
Zwar war das Putensteak in seiner Honig-Pfeffersauce auch bei den anderen Gästen sehr beliebt, wurde in seiner Beliebtheit aber um eine Nasenlänge noch von der Paste mit Lachs-Dill-Sahnesauce geschlagen und somit auf Platz zwei auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala verdrängt. Auf Platz drei folgten die Asia-Gerichte und Platz vier belegte schließlich der Apfelstrudel, den ich aber auch in halber Portion heute häufiger als zusätzlichen Nachtisch sah. Optional kann man jedes Gericht ja als halbe Portion ordern und muss dann auch nur den halben Preis bezahlen. Muss ich bei Gelegenheit auch mal ausprobieren, so kann ich zumindest auch mal die freitägliche Süßspeise präsentieren ohne auf mein kräftiges Hauptgericht verzichten zu müssen. ;-)

Mein Abschlußurteil:
Putensteak: ++
Honig-Pfeffersauce: ++
Kartoffelgestampftes mit Möhren & Sellerie: ++
Erbsen, Möhren & Spargel: ++
Bananenquark: ++

Seelachs im Tomatenbett mit Blattspinat [12.09.2012]

Endlich wieder Mittwoch, mein üblicher Fischtag. Daher nahm ich Angebote wie das traditionell-regionale Rahmschwammerl mit Semmelknödel oder der (sowieso zu kalorienreiche) Cordon Bleu vom Schwein mit Pommes Frites und Zitronenecke bei Globetrotter ebenso wenig in die nähere Auswahl wie das Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit verschiedenem Gemüse in Spezial Sauce im Asia-Bereich. Einzig der Gedünstete Seelachs im Tomatenbett mit Blattspinat und Kartoffeln bei Vitality und das asiatische Pad Pla Muek – Gebratener Seelachs mit frischem Gemüse und Pilzen in Fischsauce schienen meine Bedingungen zu erfüllen. Nach kurzem Abwägen entschied ich mich schließlich zugunsten des Vitality-Gerichtes, zu dem ich mir bei seinen gerade mal 331kcal dann auch noch bedenkenlos den kleinen Becher Ananasquark von der Dessert-Theke leisten konnte.

Seelachs im Tomatenbett mit Blattspinat / Coalfish with tomatoes and leaf spinach

Auf einer fruchtigen Mischung aus gedünsteten Tomaten und Zwiebel fand sich bei diesem Gericht ein großes, saftiges, zartes und vor allem vollkommen grätenfreies Stück Seelachs, das mit einer würzigen Haube aus Blattspinat und Zwiebeln bedeckt worden war. Eine klassische Kombination, die mir sehr gut mundete. Und auch die Sättigungsbeilage aus kleinen Salzkartoffeln gab glücklicherweise keinerlei Grund zur Kritik – ganz anders als der Ananasquark, den ich mir nach Beendigung des Hauptgericht gönnte. Dieser hatte trotz seiner zahlreichen Ananaswürfel einen wie ich fand leicht bitteren Beigeschmack, der mich letztlich dazu bewog hier heute nicht die volle Punktzahl zu vergeben. Insgesamt konnte ich aber was Sättigungsgrad, Menge und Geschmack angeht mit meiner Auswahl durchaus zufrieden sein.
Bei den anderen Kantinengästen belegte heute, natürlich, das Cordon bleu mit Pommes Frites mit klarem Vorsprung Platz eins auf der allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgte dann die für ein vegetarisches Gericht ungewöhnlich beliebte Rahmschwammerl mit Semmelknödel und erst auf Platz drei die Asia-Gerichte, die aber nur knapp vor dem ebenfalls häufig gewählten Seelachs im Tomatenbett lagen. Mir fällt langsam auf, dass die früher fast immer auf Platz zwei zu findenden Asia-Gerichte in letzter Zeit in ihrer Beliebtheit etwas abgerutscht sind – und das obwohl ich gestern keinerlei Unterschied zu früher erkennen konnte. Vielleicht nur eine temporäre Verschiebung, ich werde es aber mal weiter beobachten…

Mein Abschlußurteil:
Gedünsteter Seelachs: ++
Tomatenbett: ++
Blattspinat: ++
Salzkartoffeln: ++
Ananasquark: +/-