Forellenfilet auf Balkan-Art mit Rosmarinkartoffeln [23.01.2013]

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Die Angebote an der Asia-Thai-Theke wie Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit verschiedenem Gemüse in Spezial Sauce oder Moo Pad Takai – Schweinefleisch gebraten mit Bambusstreifen, Frühlingszwiebeln und Paprika in Chili-Zitronengrassauce klangen auch heute zwar verlockend, aber nachdem ich gestern ja bereits Asiatisch gespeist hatte, kamen sie für mich heute nicht in Frage. Ganz davon abgesehen dass ich Mittwochs natürlich traditionell zu einem Fischgericht greife. Daher nahm ich auch das Schweine Cordon Bleu mit Zitronenecke und Pommes Frites bei Tradition der Region und die Ricotte-Spinatravioli mit Birnen-Walnußcremesauce bei Globetrotter nicht näher ins Auge, sondern wandte mich zielstrebig dem Gebackenen Forellenfilet auf Balkan Art mit Rosmarinkartoffeln bei Vitality zu. Leider musste ich etwas warten weil gerade als ich an die Reihe kam die Kartoffeln aus waren, doch als der Nachschub geliefert war hatte ich schnell mein Gericht auf dem Tablett und ergänzte es – trotz beiliegenden Paprika-Gemüses – noch mit einem Schälchen Erbsen, Möhren und Spargelspitzen aus dem Gemüseangebot sowie einem Becherchen Vanille-Mousse von der Dessert-Theke.

Forellenfilet auf Balkan-Art mit Rosmarinkartoffeln / Trout filet balkan style with rosemary potatoes

Zu einem doppelten, mit Haut gebratenem Forellenfilet, das sich als angenehm zart und absolut grätenfrei erwies, hatte man eine leicht pikante Gemüsemischung aus roten und grünen Paprikstreifen, Möhren und Tomaten serviert, die wie ich fand geschmacklich sehr gut mit dem Fisch harmonierte. Als Sättigungsbeilage lagen außerdem zahlreiche kleinere Salzkartoffeln bei, die mit etwas Rosmarin gekocht worden waren, was ihnen ein leichte, zusätzliche Würznote verpasste. Sehr schmackhaft und mit gerade mal 378kcal aus angenehm leicht. Die Menge des Paprikagemüses war zwar Mengenmäßig gut auf die anderen Zutaten abgestimmt, aber die kleine Schale aus minimal gewürzten Erbsen, Pariser Möhren und einigen Spargelspitzen schadete auch nicht und sollte die heutige Kalorienbilanz nicht allzu stark erhöht haben. Da hat das Becherchen heute etwas flüssigeren, aber dennoch luftig-lockeren Vanille-Mousses mit seiner Garnitur aus Haferflocken, einigen wenigen Splittern dunkler Schokolade und einem Stück frischer Erdbeere schon etwas größere Auswirkungen – ich bin aber dennoch sicher dass ich mit der Summe aller Komponenten was die Kalorien angeht noch im Rahmen für ein ausgewogenes Mittagsmahl blieb.
Bei den anderen Gästen lag natürlich mit großem Vorsprung das Cordon Bleu mit Pommes am höchsten in der Gunst und belegte uneinholbar Platz eins auf der heutigen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten dann die Asia-Gerichte und den dritten Platz teilten sich die Ricotta-Spinatravioli und das Forellenfilet auf Balkan-Art. Wäre ich nicht so auf Fisch fixiert gewesen, hätte ich heute bestimmt bei den Ravioli zugegriffen, denn meiner Aufzeichnungen nach war dieses Gericht eine Premiere gewesen. Bleibt nur zu hoffen, dass es nicht bei diesem einem Mal bleibt und ich irgendwann Gelegenheit bekomme, es auch mal zu probieren. 😉

Mein Abschlußurteil:
Forellenfilets: ++
Paprikagemüse: ++
Rosmarinkartoffeln: ++
Erbsen, Möhren & Spargelspitzen: ++
Vanille-Mousse: ++

Welsfilet in Weißweinsauce [18.01.2013]

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Das einzige was ich heute wirklich ausschloss waren zum einen der Milchreis mit Waldbeerensauce aus dem Bereich Tradition der Region und die Gebackene Ananas und Banane bei den Asia-Thai-Gerichten. Als Süßspeisen schienen mir beide ungeeignet als vollwertiges Mittagsmahl. Aber sowohl die anderen Asia-Gerichte wie z.B. Que chao Ji Pian – Gebratenes Hühnerfleisch mit Gemüse in gelben Thai Curry Ha Tham Sauce als auch die Pappadelle con Salva” mit Salbei und Truthahnschinken bei Vitality und das Gebratenes Welsfilet mit Weißweinsauce und Schwenkkartoffeln bei Globetrotter erschienen mir als mehr als akzeptabel. Und obwohl das Nudelgericht vielleicht leichter erschien und sogar mit Ruccola garniert war – etwas gleichartiges hatte ich übrigens hier schon mal verzehrt – und ich das Asia-Gericht meines Wissens sogar noch nie probiert hatte, entschied ich mich schließlich doch für den Wels, den ich mir noch mit einem Schälchen Broccoli und Schwarzwurzelgemüse sowie einem Becherchen Bayrische Creme ergänzte.

Welsfilet in Weißweinsauce / wels catfish filet in white wine sauce

Zu einem meiner Meinung nach etwas klein geratenen, aber absolut ausreichenden, paniert gebratenen Stück zarten Welsfilets, das glücklicherweise ohne Gräten serviert wurde, gab es eine würzige, dickflüssige Weißweinsauce sowie zahlreiche etwas bröselige, aber dennoch sehr schmackhafte Salzkartoffeln. Zusammen mit der gedünsteten Broccoliröschen und den Schwarzwurzeln zwar ein überaus schmackhaftes, wenn auch kein wirklich besonderes Mittagsgericht. Und auch der kleine Becher luftig-lockerer Bayrischer Creme, einer Art Vanille-Mousse, gab keinen Grund zur Kritik. Ich war aber zufrieden.
Unerwarteter Weise schienen sich die anderen Gäste heute aber den Asia-Gerichten zugewendet zu haben, womit diese heute den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala belegte. Ebenfalls sehr beliebt, aber dennoch nur aus Platz zwei folgte das Welsfilet, knapp gefolgt von den ebenfalls recht gern gewählten Pappadelle mit Salbei und Truthahn auf Platz drei und dem Milchreis schließlich auf Platz vier. Außerdem gab es hier und dort natürlich wie üblich einige Esser, die zu Salatschüssel aus dem diesbezüglich ebenfalls sehr reichhaltigen Angebot gegriffen hatten – aber diese lasse ich aufgrund ihrer geringen Häufigkeit wie üblich nicht in die Wertung mit einfließen.

Mein Abschlußurteil:
Welsfilet: ++
Weißweinsauce: ++
Kartoffeln: ++
Broccoli & Schwarzwurzeln: ++
Bayrische Creme: ++

Marinierte Hähnchenschenkel mit Ofengemüse – das Rezept

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Bei der Suche nach einem passenden Gericht für den heutigen Sonntag stieß ich auf ein Rezept für Marinierte Hähnchenschenkel mit Ofengemüse. Da ich ein Freund von marinierten Gerichten aller Art bin und die Kombination von Hähnchenschenkeln mit Kartoffeln, Zucchini und Möhren auch sehr schmackhaft erschien, entschied ich mich schließlich dazu, dieses Rezept heute mal auszuprobieren. Und das Ergebnis konnte sich sowohl sehen als auch schmecken lassen, daher möchte ich natürlich nicht versäumen das Rezept hier in gewohnter Form vorzustellen.

Was brauchen wir also für 3 Portionen?

3 Hähnchenschenkel
01 - Zutat Hähnchenschenkel / Ingredient chicken legs

Für die Marinade

100ml Rapsöl
02 - Zutat Rapsöl / Ingredient rapeseed oil

2 Zweige Rosmarin
03 - Zutat Rosmarin / Ingredient rosemary

zum Würzen Salz, Pfeffer und edelsüßes Paprikapulver
04 - Zutat Gewürze / Ingredient spices

Als Ofengemüse

600g Kartoffeln – festkochende Sorte
05 - Zutat Kartoffeln / Ingredient potatoes

400g Möhren
06 - Zutat Möhren/ Ingredient carrots

400g Zucchini
07 - Zutat Zucchini / Ingredient zucchini

Beginnen wir zuerst damit, die Marinade zuzubereiten. Dazu zupfen wir erst einmal die Rosmarin-Blättchen vom Zweig und zerkleinern sie etwas
08 - Rosmarin abzupfen & zerkleinern / Pick rosemary leaflets & mince

und schälen und zerkleinern das Knoblauch.
09 - Knoblauch zerkleinern / Mince garlic

Dann geben wir Öl und Rosmarin in eine Schüssel,
10 - Öl & Rosmarin mischen / Mix oil & rosemary

geben das zerkleinerte Knoblauch hinzu
11 - Knoblauch addieren / Add garlic

und vermischen alles gut miteinander
12 - Vermengen / Mix

wobei wir es kräftig mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen.
13 - Würzen / Taste

Dann geben wir die Hähnchenschenkel in ein passendes Behältnis und bestreichen sie mit 2/3 der Marinade. Das verschlossene Behältnis lagern wir dann für mindestens 2 Stunden im Kühlschrank und lassen die Marinade einziehen.
15 - Hähnchenschenkel marinieren / Marinade chicken legs

Nach der Hälfte der Zeit nehmen wir sie aus dem Kühlschrank, wenden sie und übergießen sie noch einmal mit der Marinade, die sich am Boden angesammelt hat.
16 - Hähnchenschenkel wenden / Turn legs in marinade

Kurz vor Ende der Marinierzeit können wir den Ofen auf 200 Grad vorheizen. Danach wenden uns dann den Kartoffeln zu und schälen sie,
17 - Kartoffeln schälen / Peel potatoes

vierteln bzw. achteln sie je nach Größe
18 - Kartoffeln vierteln / Quarter potatoes

und sie geben dann mit der restlichen Marinade in einem Plastikbeutel, wo wir sie darin wenden. Die Marinade geben wir danach zurück in die Schüssel, wir brauchen sie nämlich noch.
19 - Kartoffeln in Marinade wenden / Turn potatoes in marinade

Anschließend geben wir Kartoffelstücke auf ein mit Silberfolie abgedecktes Backblech,
20 - Auf Backblech geben / Put potatoes on baking tray

nehmen die Hähnchenschenkel aus der Marinade und geben sie auf einen Rost,
21 - Schenkel auf Rost geben / Put chicken legs on roast

und schieben dann alles in vorgeheizten Backofen – die Schenkel auf der mittleren Schiene und die Kartoffeln eine Schiene tiefer. Hier müssen sie nun für 60 Minuten verbleiben.
22 - In Ofen schieben / Put in oven

Während Hähnchenschenkel und Kartoffeln im Ofen schmoren, kümmern wir uns schon einmal um das restliche Gemüse. Dazu schälen wir die Karotten
23 - Möhren schälen / Peel carrots

und schneiden sie in etwas dickere Scheiben.
24 - Möhren in Scheiben schneiden / Cut carrots in slices

Außerdem waschen wir die Zucchini gründlich,
25 - Zucchini waschen / Clean zucchini

schneiden sie ebenfalls in Scheiben
26 - Zucchini in Scheiben schneiden / Cut zucchini in slices

und halbieren diese dann je nach Größe noch einmal – das Gemüse soll ja mundgerecht sein.
27 - Zucchinischeiben halbieren / Cut zucchini slices in half

Zwischendurch dürfen wir nicht vergessen, die Hähnchenschenkel mit etwas von der verbliebenen Marinade zu übergießen.
28 - Mit Marinade übergießen / Drain with marinade

Nach etwa 25 Minuten Backzeit fügen wir dann die Möhrenscheiben hinzu und vermengen Gemüse und Kartoffeln etwas
29 - Möhren hinzufügen / Add carotts

und geben alles wieder zurück in den Ofen.
30 - Weiter backen / Continue baking

Weitere 10 Minuten später können wir dann auch die Zucchinischeiben mit auf das Blech geben
31 - Zucchini addieren / Add zucchini

und vermengen alles noch einmal gut miteinander.
32 - Gemüse vermengen / Mix vegetables

Nun lassen wir alles zu Ende garen und übergießen die Hähnchenschenkel weiter hin und wieder mit der restlichen Marinade, die dabei auch auf das darunter liegende Gemüse tropft und ihm das gewisse Aroma gibt.
33 - Weiter mit Marinade übergießen / Drain with marinade

Nach einer Stunde Gesamtzeit im Ofen sind alle Komponenten schließlich gut durchgebacken und wir können das Gericht servieren und genießen.
34 - Hähnchenschenkel mit Ofengemüse / Chicken legs with oven vegetables - Fertiges-Gericht

Die mariniert gebackenen Hähnchenschenkel waren mit ihrer knusprigen Haut und dem zarten, saftigen Fleisch waren schon einmal sehr gut gelungen. Und auch die Kartoffeln und das Gemüse hatten dank des zeitversetzten Hinzufügens in den Ofen genau den richtigen Grad der Garung erreicht. Die herunter getropfte Marinade hatte ihm dabei eine ebenfalls eine angenehme Würze gegeben – einzig etwas Salz fehlte, was ich aber dank bereit stehendem Salzstreuers schnell beheben konnte. Man sollte also mit dem Salz in der Marinade nicht sparen. Insgesamt aber ein leckeres und überaus sättigendes Gericht, das ich sehr weiter empfehlen kann.

34 - Hähnchenschenkel mit Ofengemüse / Chicken legs with oven vegetables - CloseUp

Heute fällt es mir wirklich schwer, einen genauen Kalorienwert für das Rezept zu berechnen. Da von der verwendeten Marinade am Ende doch relativ viel auf dem Backblech zurück geblieben ist, komme ich hier mit zusammenrechnen der einzelnen Komponenten nicht weiter. Daher entfällt dieser Punkt heute mal – aber meiner persönlichen Einschätzung nach dürfte es sich trotz der Öl-Marinade um ein Gericht handeln, dessen Kalorienwerte sich im Rahmen eines durchschnittlichen Mittagsmahls bewegen.

Guten Appetit

Mediterrane Hähnchenbrust mit Thymiankartoffeln & Kartoffelsuppe [11.01.2013]

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Während die Asia-Thai-Theke heute mit Gebratenem Curry-Gemüse nach Thai-Art und Hao yu Yuk – Schweinefleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Hao Yu Sauce lockte, standen in der regulären Küche ein Gebackenes Fischfilet mit Remoulade und Kartoffelsalat bei Globetrotter, eine Mediterrane Hähnchenbrust mit Thymiankartoffeln bei Vitality und schließlich ein Apfelstrudel mit Vanillesauce bei Tradition der Region auf der Speisekarte. Klang alles nicht übel wie ich zugeben muss – meine Favoriten waren aber eindeutig das asiatische Schweinefleisch und das Hähnchenbrustfilet, obwohl ich sogar den wirklich sehr verlockend aussehenden Apfelstrudel heute zumindest kurzfristig in Betracht zog. Letztlich fiel meine Wahl aber dann auf das Hähnchenbrustfilet, das ich mir mit einem Schälchen Kartoffelsuppe aus dem Suppenangebot sowie einem kleinen Becher nicht näher definierten Nachtisch von der Dessert-Theke ergänzte. Bei 481kcal pro Portion für das Hähnchenbrust-Gericht meinte ich mir, dies leisten zu können.

Mediterrane Hähnchenbrust mit Thymiankartoffeln / Mediterranean chicken breast with thyme potatoes

Beginnen wir mit dem Suppengericht, das aus einer Portion würziger, dickflüssiger pürierter Kartoffeln mit einigen Stücken von Möhren und einer nicht unerheblichen Portion Thymian bestand – als Vorsuppe eine sehr gute Wahl, an der ich nichts auszusetzen hatte. Und auch das Hauptgericht gab keinen Grund zur Kritik. Zu einem unpaniert gebackenen, saftigen und unglaublich zarten Stück Hähnchenbrust fanden sich eine fruchtige, mild gewürzte Gemüsezubereitung mit kleinen Würfelchen von Karotten, Zucchini, Zwiebeln, Paprika, Lauch und Tomaten sowie einigen Scheiben vom braunen Champignons in einer, ebenfalls aus Tomaten bestehenden Sauce, sowie mehr als ausreichende, wieder mit Thymian gewürzte, kleine Salzkartoffeln als Sättigungsbeilage. Sehr schmackhaft und gelungen muss ich sagen. Das Dessert entpuppte sich als Caramelpudding mit einer Garnitur aus etwas Erdbeermarmelade und sowie einigen Knusperflöckchen. Zwar bevorzuge ich normalerweise Quark oder Mousse, aber auch der Pudding erwies sich als geschmacklich überaus gelungen, zumal er sich als nicht übermäßig süß erwies. Insgesamt war ich sehr zufrieden mit meiner heutigen Wahl.
Bei den anderen Gästen lag heute aber recht eindeutig das gebackene Fischfilet mit Kartoffelsalat am höchsten in der Gunst und erlangte mit deutlichem Vorsprung heute Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten meiner Meinung nach die Asia-Gerichte, aber mit nur knappen Vorsprung vor der Hähnchenbrust auf Platz drei und dem ebenfalls sehr beliebten Apfelstrudel auf Platz vier. Eine übliche Platzierung, die dem Angebot entsprach und der ich wohl nichts mehr hinzuzufügen brauche. 😉

Mein Abschlußurteil:
Kartoffelsuppe: ++
Hähnchenbrust: ++
Gemüsemischung: ++
Thymiankartoffeln: ++
Caramelpudding: ++

Lachsfilet im Blätterteig [09.01.2013]

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Zwar sahen die Angebote an der Asia-Thai-Theke, wo u.a. Fang Shi Tzu Min – Gebratene Glasnudeln mit verschiedenem Gemüse nach Shanghai-Art und und Gong pao Gai – Putenfleisch gebraten mit verschiedenen Gemüsesorten in Chilisauce – beides wieder angeblich scharf gewürzte Gerichte – auch heute wirklich gut aus, aber nachdem ich ja bereits gestern mit dem Tintenfischgericht dort zugeschlagen hatte, wollte ich heute auch der regulären Küche mal wieder eine Chance geben. Das Schweinegeschnetzelte “Züricher Art” mit Spätzle bei den Globetrotter-Angeboten erschien da schon mal nicht schlecht und auch die Kartoffelpfanne “Western Art” mit Würstchen bei Tradition der Region, die man zusätzlich noch mit einem Spiegelei garniert hatte, war ein überaus verlockendes Angebot. Getoppt wurden beide Gerichte aber noch vom Lachsfilet in Blätterteig mit Kartoffeln und Dillsauce, das bei Vitality auf dem Speiseplan stand und mit angeblich 465kcal außerdem auch angenehm leicht erschien. Also griff ich hier zu und ergänzte das Ganze noch mit einem Schälchen Erbsen und Möhren von der Gemüse-Theke.

Lachs im Blätterteig / Salmon in puff pastry

Zwar ruhte das Lachsfilet im Blätterteig-Mantel bereits auf einer dünnen Schicht würzigen Blattspinats, aber aufgrund der geringen Menge des Spinats schadete die zusätzlich Schale von Erbsen und geriffelten Möhrenscheiben auf nicht und ergänzte das Gericht sehr gut – zumal es nichts an diesem Gemüse auszusetzen gab. Das saftige, grätenfreie und gut gewürzte Lachsfilet selber sowie der Spinat waren auch in Ordnung, auch wenn man dem Blätterteig anmerkte, dass er nicht ganz frisch war – das ist aus meiner Sicht auch kein Grund für Abzüge in der Endwertung. Ebenso möchte ich bei der ganz leicht versalzenen, aber ansonsten gut gelungenen, cremigen und mit ein wenig Zwiebel versehene Dillsauce und den nicht mehr ganz heißen, kleinen Salzkartoffeln gnädig sein – man muss halt auch immer im Hinterkopf behalten dass es sich hier um eine Kantine und kein 3-Sterne-Restaurant handelt. Insgesamt war ich mit dem Gericht also relativ zufrieden und würde es jederzeit wieder wählen.
Sah man sich an den anderen Tischen um, so erblickte man auf vielen Tabletts die Kartoffelpfanne “Western Art” mit dem Spiegelei, dem ich aufgrund dieser Verteilung Platz eins auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala zubilligen würde. Platz zwei belegte unerwarteterweise das Geschnetzelte “Züricher Art” – ich hatte hier eher das Lachsfilet gesehen, dass sich aber dann doch den dritten Platz mit den Asia-Gerichten teilen musste. Und dass obwohl die Gäste vor mir in der Warteschlange fast alle ebenfalls zum Lachs in Blätterteig gegriffen hatten – aber der Allgemeine Geschmack hatte dann wohl doch anders entschieden.

Mein Abschlußurteil:
Lachsfilet mit Blattspinat im Blätterteig: ++
Dillsauce: ++
Salzkartoffeln: ++
Erbsen & Möhren: ++