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Kartoffel-Gemüsepfanne mit Fisch & Meeresfrüchten auf südfranzösische Art [13.11.2013]

Mittwoch, November 13th, 2013

Wie üblich war es mein Bestreben auch an diesem Mittwoch, wieder bevorzugt bei den Fisch und/oder Meeresfrüchten zuzuschlagen. Leider las ich auf der Speisekarte in der Sektion Vitality von der Kartoffel-Gemüsepfanne mit Fisch und Meeresfrüchten auf südfranzösische Art, an die ich nicht nur gute Erinnerungen hatte. Kurze Zeit überlegte ich noch, auf den Rahmspinat mit Rührei und Salzkartoffeln bei Globetrotter oder die Asia-Gerichte wie die Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit verschiedenem Gemüse in Currysauce oder das Gaeng Pad Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce auszuweichen. Das 1/2 Grillhändle mit Pommes Frites (Stand so mit ä in der Karte, gemeint war ein halbes Hähnchen) bei Traditon der Region schloss ich aufgrund der zu hohen Kalorienwerte aus. Dann aber gab ich mir einen Ruck und entschied mich letztlich doch für die südfranzösische Gemüsepfanne mit Fisch und Meeresfrüchten – vielleicht hatte ich ja Glück. Dazu wählte ich noch einen kleinen Becher Blutorangen-Mousse aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Kartoffel-Gemüsepfanne mit Fisch & Meeresfrüchten auf südfranzösische Art / Potato vegetable fry with fish & seafood - southern french style

Die Zusammenstellung war dieses Mal wieder die Version wie ich sie von hier oder hier bereits kannte, die Variante die man hier schon mal vorgestellt hatte, scheint sich leider nicht durchgesetzt zu haben – eine Tatsache die ich sehr bedauere, da mir diese sehr gut gefallen hatte. Dafür hatte man dieses Mal das Gericht aber mit klein gewürfeltem Gemüse aus Möhren, Zucchini und wohl Kohlrabi aufgewertet. Außerdem fanden sich neben zahlreichen braun gebackenen, aber leider nicht knusprigen Kartoffelspalten auch größere Fische von hellem, gewürfelten Fisch – ich tippe mal auf Seelachs – sowie eine bunte Mischung aus verschiedenen kleinen Meeresfrüchten wie Krabben, Tintenfische und Muscheln. Gewürzt mit einer Mischung aus verschiedenen Kräutern wie Thymian, Rosmarin, Oregano und Majoran ergab sich so ein mehr als nur genießbares, wenn auch nicht ganz perfektes Hauptgericht. Ob es allerdings wirklich nur die beschriebenen 389kcal erreichte, bezweifle ich aufgrund der Kartoffelspalten etwas – den kleinen Becher luftig-lockeren Blutorangen-Mousses ließ ich mir dennoch schmecken. 😉
Wie nicht anders zu erwarten, lag heute natürlich die das halbe Hähnchen mit Pommes Frites mit einem riesigen Vorsprung vor allen anderen Gerichten auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Danach kam lange nichts, bevor sich schließlich der Rahmspinat mit Rührei und Kartoffeln mit knappen Vorsprung vor den Asia-Gerichten auf Platz zwei folgte und die Speisen von der Wok-Theke somit auf Platz drei verwies. Die französische Fisch-Gemüsepfanne folgte mit knapp dahinter auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Kartoffel-Gemüsepfanne mit Fisch & Meeresfrüchten: ++
Blutorangen-Mousse: ++

Kartoffel-Gemüsepfanne mit Fisch & Meeresfrüchten [23.08.2013]

Freitag, August 23rd, 2013

Auf Asia-Gerichte wie Gebackene Ananas und Banane oder San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce hatte ich wenig Lust und auch die Gefüllten Pfannkuchen mit Quark und Waldbeerensauce im Abschnitt Tradition der Region der regulären Küche reizte mich nicht besonders. Blieben also noch die Kartoffel-Gemüsepfanne mit Fisch und Meeresfrüchten auf südfranzösische Art bei Vitality und der Pikante Wurstgulasch mit Paprika Zwiebeln und Kartoffeln bei Globetrotter. Hätte die Kartoffel-Gemüsepfanne wieder so ausgesehen wie bei früheren Versionen hier, hier, hier oder hier, hätte ich wohl zum Wurstgulasch gegriffen, aber man hatte dieses Mal das Rezept offensichtlich einer „Renovierung“ unterzogen und was dabei herausgekommen war, sah tatsächlich sehr verlockend aus. Also griff ich zu diesem mit 465kcal auch gleichzeitig angenehm leichten Gericht, welches ich mir noch mit einem Becherchen Beerenjoghurt aus dem heutigen Dessert-Angebot ergänzte.

Kartoffel-Gemüsepfanne mit Fisch & Meeresfrüchten auf südfranzösische Art / Potato vegetable fry with fish & seafood - south french style

Und ich wurde nicht enttäuscht. Neben zahlreichen Lachswürfeln sowie Stücken von Tintenfisch und winzigen Krabben fanden sich, gemeinsam mit zahlreichen Salzkartoffeln auch knackige grüne Brechbohnen, Tomaten, klein gewürfelte Möhren, Zucchini und milde weiße Zwiebeln in diesem Gericht, das man schließlich mit Dill, einigen Kräutern und grob zerstoßenem roten Pfeffer geschmacklich sehr gelungen abgerundet hatte. Einfach, aber geschmacklich sehr gelungen wie ich fand. Ich weiß natürlich nicht, ob das wirklich aus südfranzösische Art war, aber ich hoffe auf jeden Fall, dass man für die Zukunft diese Variante des Gerichtes beibehalten wird, denn sie ist eine klare Verbesserung im Vergleich zu dem, was man früher unter dem gleichen Namen serviert hatte. Und auch am Joghurt, in dem ich Fruchtstücke von Johannisbeeren, Heidelbeeren und Kirschen entdeckte, gab es absolut nichts zu meckern.
Bei den anderen Gästen lag heute aber dennoch der Wurstgulasch im höchsten in der Gunst und belegte somit Platz eins auf der Allgemeinen Beliebheitsskala. Auf Platz zwei folgte aber schon die südfranzösische Kartoffel-Gemüsepfanne mit Fisch & Meeresfrüchten, die sich noch knapp gegen die Asia-Gerichte behaupten konnte. Platz vier belegten schließlich die gefüllten Pfannkuchen.

Mein Abschlußurteil:
Kartoffel-Gemüsepfanne mit Fisch & Meeresfrüchten: ++
Beerenjoghurt: ++

Kartoffel-Gemüsepfanne mit Fisch & Meeresfrüchten [17.07.2013]

Mittwoch, Juli 17th, 2013

Neben den Angeboten an der Asia-Thai-Theke wie Mie Tzau Min – Gebratene Chinanudeln mit verschiedenem Gemüse nach Hong Kong Art oder Gaeng Phet Gai – Hühnerfleisch gebraten mit Gemüse in Kokosmilchsauce fanden sich auf der heutigen Speisekarte viele altbekannte Klassiker wie Rahmspinat mit Rührei und Salzkartoffeln bei Tradition der Region und Griechischen Bifteki auf Tomatenreis mit Tzatziki und frischen Zwiebeln bei Globetrotter. Und einen kurzen Moment überlegte ich, heute mal wieder zu den Bifteki zu greifen, denn an die Kartoffel-Gemüsepfanne mit Fisch und Meeresfrüchten auf südfranzösische Art bei Vitaliy, welche ich hier, hier oder hier schon mal probiert hatte, waren die Erinnerungen nicht durchgehend positiv. Dennoch wollte ich meine inzwischen lieb gewonnene Tradition, am Mittwoch zu Fisch und/oder Meeresfrüchten zu greifen auch heute nur ungern brechen, daher griff ich schließlich doch zu diesem mit 386kcal zumindest angenehm leichten Gericht. Da konnte ich mir, so dachte ich, durchaus auch noch einen kleinen Kirschquark aus dem heutigen Dessert-Angebot dazu gönnen.

Kartoffel-Gemüsepfanne mit Fisch & Meeresfrüchten auf südfranzösische Art / Potato vegetable fry with fish & seafood (southern french style)

Neben zahlreichen, leider auch heute mal wieder recht weich geratenen Kartoffelwedges hatte man in diesem Gericht eine Zusammenstellung verschiedner Gemüsesorten wie Paprika, Auberginen, Zucchini und rote Zwiebeln, Meeresfrüchte wie kleine Tintenfische, Muscheln und Krabben, Fischfilet-Stücke nicht näher definierbaren Ursprungs und einige Kräuter zu einem durchaus passablen Gericht kombiniert. Machte meiner Meinung nach visuell nicht allzu viel her, aber was den Geschmack anging konnte man nicht meckern. Wäre es nicht schon etwas abgekühlt gewesen, hätte ich mich vielleicht sogar dazu hinreißen lassen, mit Ach und Krach volle Punktzahl zu geben – so aber muss ich leider einen kleinen Abzug auf die Gesamtnote geben. Am mit einem Stück frischer Erdbeeren und einigen Pistaziensplittern garniernierten, mit entkernten Früchten versehenen Kirschquark gab es aber dann glücklicherweise nichts auszusetzen.
Als ich meine Blicke unauffällig über die Tabletts der anderen Gäste schweifen ließ, kristallisierte sich schnell heraus, dass die Bifteki mit Tomatenreis heute mit klar erkennbaren Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala belegten. Auf Platz zwei folgte, zugegebenermaßen etwas unerwartet, das vegetarische Rührei mit Spinat und Kartoffeln, gefolgt von den Asia-Gerichten auf Platz drei und schließlich der Kartoffel-Gemüsepfanne mit Fisch und Meeresfrüchten auf einem guten aber dennoch vierten Platz. Um ehrlich zu sein hatte ich nicht erwartet, dass das Rührei so gut abschneiden würde, aber manchmal ist das Fehlen von Fleisch eben doch nicht der Hauptfaktor für den letzten Platz auf der Beliebtheitsskala. 😉

Mein Abschlußurteil:
Kartoffel-Gemüsepfanne mit Fisch & Meeresfrüchten: +
Kirschquark: ++

Paella mit Meeresfrüchten & Hähnchenbrust [26.06.2013]

Mittwoch, Juni 26th, 2013

Mittwoch sollte natürlich auch diese Woche wieder mein traditioneller Fisch und/oder Meeresfrüchtetag werden, unabhängig von der Tatsache dass ich ja gestern bereits Fisch gegessen hatte und dass es heute mit der Currywurst (rot oder weiß) mit Pommes Frites in der Abteilung Tradition der Region des heutigen Speiseangebotes eine überaus verlockende Alternative gab. Und mit dem heutigen Vitality-Angebot in Form einer Paella mit Meeresfrüchten und Hähnchenbrust wurde außerdem auch ein durchaus interessantes Gericht angeboten, dass es hier nicht häufig gab. Die Spinat-Ricotta-Tortellini mit Gorgonzolasauce bei Globetrotter oder die Asia-Thai-Gerichte wie Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit verschiedenen Gemüse in Currysauce oder Gaeng Pad Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce konnte mich da auch nicht umstimmen. Und obwohl die Paelle mit 540kcal für ein Vitaliyt-Gericht relativ kalorienreich erschien, entschloss ich mich heute dazu das Hauptgericht Ausnahmsweise mit einem kleinen Kirschquark aus dem Dessert-Angebot zu ergänzen.

Paella mit Meeresfrüchten & Hähnchenbrust / Paella with seafood & chicken breast

Leider konnte die Paella dann aber doch nicht ganz überzeugen. Zwar fanden sich in dem Reisgericht neben verschiedenen Gemüsesorten wie Erbsen, Paprika und Möhren auch zahlreiche Hühnerbrust-Stücke und Meeresfrüchte in Form von Teilen von Tintenfisch, Muscheln und kleinen Krabben, aber zum einen erwiesen sich viele der Hühnerbrust-Fleischstücke als etwas trocken geraten und die Menge an Meeresfrüchten erschien mir selbst mit der großen King Prawn als Garnitur als doch etwas mickrig. Geschmacklich gesehen war das Gericht zwar absolut in Ordnung, aber ich kann hier leider unmöglich volle Punktzahl geben. Schade. Der kleine Becher Kirschquark mit zahlreichen entkernten Kirschen und seiner Garnitur aus Weintraube und Sternfrucht entschädigte mich dann aber wieder etwas für das eher mittelmäßig gute Hauptgericht.
Dass die Currywurst mit Pommes heute mit riesigem Vorsprung vor allen anderen Angeboten Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala belegte, brauche ich wohl kaum noch zu erwähnen. Verwunderlich war es aber, dass auf Platz zwei eindeutig die Spinat-Ricotta-Tortellini folgten, was mich doppelt wunderte da sie zum einen vegetarisch waren und zum anderen auch noch mit Gorgonzola-Sauce, also mit Blauschimmelkäse, angemacht waren. Ich dachte nicht, dass sich dieser so großer Beliebtheit erfreut – aber die Beobachtungen waren hier eindeutig. Auf Platz drei folgte die Paella und auf Platz vier erst die Asia-Gericht. Eine wirklich seltsame Platzierung muss ich sagen, aber Statistiken haben es auf der anderen Seite nun mal an sich, dass sie eigentlich nie durchgehend Normalverteilt verlaufen – vor allem wenn man sie über einen langen Zeitraum betrachtet. Ausbrecher gibt es immer… 😉

Mein Abschlußurteil:
Paella: + (gerade noch so)
Kirschquark: ++

Kartoffel-Gemüsepfanne mit Fisch und Meeresfrüchten aus südfranzösische Art [20.03.2013]

Mittwoch, März 20th, 2013

Natürlich wollte ich auch am heutigen Mittwoch meiner alten Tradition treu bleiben, zu Fisch und/oder Meeresfrüchten zu greifen. Da kam mir die Kartoffel-Gemüsepfanne mit Fisch und Meeresfrüchten aus südfranzösische Art bei Vitality natürlich genau richtig. Und weder das Rahmschwammerl mit Semmelknödel bei Tradition der Region, das Gebratene Holzfällersteak mit glacierten Zwiebeln, BBQ-Sauce und Bratkartoffeln bei Globetrotter oder ein Asia-Thai-Angebot wie Thoeng Ping Kai – Putenfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüsesorte in Zitronengrassauce von abbringen. Einzig beim Praw Wan Plah – Knusprig gebackener Fisch mit frischem Gemüse in süss-saurer Sauce ließ mich kurz innehalten und überlegen. Doch letztlich fiel die Wahl dann doch auf das Pfannengericht bei Vitality. Dazu gesellte sich noch ein Schälchen einer Kürbiscremesuppe mit gerösteten Kürbiskernen aus dem Suppenangebot und ein Becherchen Vanille-Mousse von der Dessert-Theke.

Kürbissuppe & Kartoffel-Gemüsepfanne mit Meeresfrüchten / Pumpkin soup & potato vegetable fry with seafood

Leider muss ich zugeben, dass heute nur das Dessert heute eine volle Punktzahl verdiente. Der Suppe, die zwar cremig und mit einigen Fruchtstücken versehen war, fehlte es irgendwie an der notwendigen Würze – da konnten auch die knusprig gerösteten Kürbiskerne nur noch wenig retten. Und auch die Hauptspeise konnte mich nur begrenzt begeistern. Der größte Teil des Gerichtes bestand aus lauwarmen Kartoffelspalten, die zwar teilweise noch etwas knusprig waren. Die Menge der Fischstückchen, Krabben, und Stücken von kleinen Tintenfischen waren eher gering und meiner Meinung nach auch nur von mittelmäßiger Qualität. Und das Gemüse musste man wirklich suchen, ich entdeckte nur einige wenige Stückchen von Zucchini, Zwiebeln, Tomaten sowie einigen französischen Kräutern wie Thymian und Oregano. Von einer Kartoffel-Gemüsepfanne konnte man hier wirklich nicht sprechen. War geschmacklich zwar ok, aber weit unter meinen Erwartungen. Nur an dem luftig-lockere Vanillemousse, das man mit einer halben Schoko-Pfefferminzblättchen garniert hatte, gab wie bereits erwähnt keinen Grund zum meckern.
Beim Rennen um den ersten Platz auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala lag bei den anderen Gästen natürlich das Holzfällersteak deutlich vor allen anderen Gerichten. Um den zweiten Platz lieferten sich die Rahmschwammerl mit Semmelknödel und die Asia-Gerichte ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen, welches die Asia-Thai-Angebote meiner Meinung nach für sich entscheiden konnten und das Pilzgericht auf einen guten dritten Platz brachten. Auf einem ebenfalls guten, aber vierten Platz folgte schließlich die Kartoffel-Gemüsepfanne mit Fisch und Meeresfrüchten, die ja ihren Namen heute leider nicht wirklich verdiente.

Mein Abschlußurteil:
Kürbiscremesuppe mit Kürbiskernen: +/-
Kartoffel-Gemüsepfanne mit Fisch und Meeresfrüchten: + (Aber nur mit ach und krach)
Vanillemousse: ++

Herzhafte Fischer-Nudelpfanne – das Rezept

Sonntag, Januar 27th, 2013

Irgendwie war mir heute danach, mal wieder etwas mit Fisch zu machen. So entschied ich mich dazu, aus Fisch, Meeresfrüchten, verschiedenem Gemüse und Nudeln eine leckere Fischerpfanne zuzubereiten. Dabei entschied ich mich beim Fisch für Heilbutt, der entgegen seines Namens nicht zur Familie der Butte, sondern zu den Schollen gehört und zu den sehr beliebten Speisefischarten zählt. Da ich diesen bisher noch in keinem meiner Rezepte verwendet habe, wollte ich dies heute endlich mal nachholen. Das Ergebnis war ein wirklich schmackhaftes Nudel-Pfannengericht, dessen Rezept ich mit diesem Beitrag in der gewohnten Weise nun einmal kurz vorstellen möchte.

Was brauchen wir also für 3 bis 4 Portionen ?

350g dünne Bandnudeln (Fettucine)
01-Zutat-Nudeln

250g Heilbutt-Filet (TK)
02-Zutat-Heilbutt

150g Meeresfrüchte (TK)
03-Zutat-Meeresfrüchte

120g Erbsen (TK)
04-Zutat-Erbsen

50g Tomaten in Öl
05-Zutat-Tomaten-in-Öl

1 kleine Dose Erbsen & Möhren (130g Abtropfgewicht)
06 - Zutat Erbsen & Möhren / Ingredient peas & carrots

1 mittelgroße Zwiebel
07 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

2 Zehen Knoblauch
08 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

150ml Gemüsebrühe
09 - Zutat Gemüsebrühe / Ingredient vegetable stock

75ml Sahne
10 - Zutat Sahne / Ingredient cream

2 EL Olivenöl
08 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

sowie zum Würzen Salz, Pfeffer und Curry
11 - Zutat Gewürze / Spices

Beginnen wir damit, etwas Wasser zum kochen zu bringen und es mit einem Esslöffel Salz zu versehen
12 - Wasser zum kochen bringen & salzen / Boil water and add salt

um dann die Nudeln darin laut Packungsbeschreibung zu kochen.
13 - Nudeln kochen / Cook noodles

Während die Nudeln kochen können wir das Heilbutt-Filet in der Auftaustufe der Mikrowelle auftauen
14 - Heilbutt auftauen / Defrost halibut

und lassen wir die Tomaten in Öl etwas abtropfen.
15 - Tomaten abtropfen lassen / Drain tomatoes

Außerdem schälen und zerkleinern wir die Zwiebel – wahlweise mit dem Messer oder mit der Küchenmaschine –
16 - Zwiebel würfeln / Dice onion

und schälen und hacken die Knoblauchzehen sehr fein.
17 - Knoblauch zerkleinern / Mince garlic

Die Meeresfrüchte können wir dann auch noch einmal in die Auftaustufe der Mikrowelle stecken
18 - Meeresfrüchte auftauen / Defrost seafood

und dann ist es wohl an der Zeit die Nudeln abzugießen und gut abtropfen zu lassen. Vom Abschrecken mit kaltem Wasser sollten wir aber absehen, da dies die Stärke von den Nudeln spült und sie sich hinterher schlechter mit den anderen Komponenten verbinden.
21-Nudeln-abgießen

Jetzt schneiden wir noch die abgetropften Tomaten in Öl in Streifen,
19 - Tomaten in Streifen schneiden / Cut tomatoes in stripes

zerteilen dann das Heilbuttfilet in mundgerechte Stücke
20 - Heilbutt zerteilen / Cut halibut

und würzen sie dann mit Salz und Pfeffer.
22 - Salzen und Pfeffern / Taste with salt & pepper

Außerdem lassen wir natürlich noch die Erbsen und Möhren aus der Dose abtropfen.
26 - Erbsen & Möhren abtropfen lassen / Drain peas & carrots

In einer größeren Pfanne erhitzen wir dann einen Esslöffel Olivenöl
23 - Öl erhitzen / Heat up oil

und braten den Heilbutt darin kurz von allen Seiten an und legen ihn dann bei Seite.
24 - Fisch anbraten / Fry fish

Dann braten auch die Meeresfrüchte kurz an und legen sie ebenfalls bei Seite.
25 - Meeresfrüchte anbraten / Fry seafood

Mit dem zweiten Esslöffel Olivenöl dünsten wir nun die Zwiebeln und das Knoblauch glasig an,
27 - Zwiebeln & Knoblauch andünsten / Roast onions & garlic gently

dann geben wir die Tomatenstreifen hinzu und braten sie für etwa eine Minute mit an
28 - Tomatenstreifen anbraten / Add tomato stripes

bevor wir dann die TK-Erbsen hinzufügen
29 - Erbsen addieren / Add peas

und dann alles mit der Gemüsebrühe
30 - Mit Gemüsebrühe aufgießen / Drain vegetable stock

und des Sahne aufgießen
31 - Sahne aufgießen / Drain cream

und schließlich noch die abgetropften Erbsen und Möhren beigeben.
32 - Erbsen & Möhren addieren / Add peas & carrots

Das Ganze lassen wir nun kurz aufkochen und für fünf Minuten auf mittleren Stufe vor sich hin köcheln, wobei wir es gelegentlich umrühren.
33 - Aufkochen lassen & köcheln / Boil up & simmer

Anschließend geben wir den angebratenen Heilbutt
34 - Heilbutt hinzufü̈gen / Add halibut

sowie die Meeresfrüchte wieder in die Pfanne
35 - Meeresfrüchte addieren / Add seafood

und geben schließlich die gekochten Nudeln hinzu,
36 - Nudeln beigeben / Add noodles

die wir gut mit dem restlichen Pfanneninhalt vermischen.
37 - Vermengen / Mix

Nachdem wir schließlich alles kräftig mit Salz, Pfeffer und Curry abgeschmeckt haben
38 - Mit Gewürzen abschmecken / Taste with spices

und unsere anschließende kleine Kostprobe geschmacklich erfolgreich ausfällt
39 - Probieren / Try

können wir das Gericht servieren und genießen.
40 - Fischer-Nudelpfanne - serviert

Die Kombination aus zartem Heilbutt-Filet und Meeresfrüchten mit knackigen Erbsen, Möhren und fruchtigen Tomatenstreifen an angenehm al dente gekochten Bandnudeln erwies sich – würzig abgestimmte mit Pfeffer, Salz und Curry – als geschmacklich als wirklich sehr gelungen.

41 - Fischer-Nudelpfanne - CloseUp

Werfen wir abschließend wie üblich einen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichts. Meiner Kalkulation nach kommt die gesamte Zubereitung aus 2200kcal, auf vier Portionen aufgeteilt liegt der Wert also bei 550kcal. Für ein Hauptgericht also absolut noch akzeptabel. Meeresfrüchte und Heilbutt sind relativ mager und auch die Gemüsezutaten tragen relativ wenig zum Gesamtergebnis bei – viel mehr sind es wieder mal die Nudeln, die fast die Hälfte dieses Wertes ergeben. Dennoch würde ich nicht auf sie verzichten wollen, da sie die verbleibende Flüssigkeit sehr gut binden und somit ein zwar saftiges, aber nicht zu flüssiges Pfannengericht ergeben. Ich war mit dem Ergebnis meines heutigen Kochexperiments auf jeden Fall sehr zufrieden und kann das Rezept wirklich weiter empfehlen.

Guten Appetit

Calamari-Risotto mit eingelegten Tomaten & Basilikum – das Rezept

Sonntag, Oktober 21st, 2012

Wie ich ja bereits mehrfach in verschiedenen Beiträgen erwähnt habe bin ich ein großer Freund von Tintenfisch in allen möglichen Formen. Beim Kochen bin ich damit bisher leider wenig in Berührung gekommen, sieht man von fertig gekauften, frittierten Tintenfischringen oder TK-Meeresfrüchte-Mischungen mal ab. Das wollte ich nun endlich mal ändern. Zwar hatte ich keine frischen Calmare an der Fischtheke bekommen, jedoch gab es tiefgefrorene ganze Tiere, also griff ich zu diesen. Beim heutigen Rezept hatte ich mich für ein Risotto mit Calamari und in Öl eingelegten Tomaten entschieden, das zwar etwas mehr Aufwand und viel Aufmerksamkeit bei der Zubereitung benötigte, aber das war es mir auf jeden Fall wert – zumal das Ergebnis zu einem der besten Risottos zählte das ich seit langem verzehrt habe. Daher möchte ich es natürlich auch nicht versäumen, die Zubereitung hier einmal kurz in der gewohnten Form vorzustellen.

Was brauchen wir also für 2-3 Portionen?

400g Tintenfische (Calamari)
01 - Zutat Calamari / Ingredient calamari

160g Risottoreis
02 - Zutat Risottoreis / Ingredient risotto rice

100ml trockener Weißwein
03 - Zutat trockener Weißwein / Ingredient dry white wine

500ml Fischfond
04 - Zutat Fischfond / Ingredient fish stock

2 Schalotten (ca. 100 – 110g)
05 - Zutat Schalotten / Ingredient shallots

50g Tomaten, eingelegt in Öl
06 - Zutat Tomaten in Öl / Ingredient tomatoes in oil

1 bis 2 Zehen Knoblauch (Je nach eigenem Geschmack)
07 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

25 – 30g Parmesankäse
08 - Zutat Parmesan / Ingredient parmesan

2 gehäufte EL Quark (Sahnequark)
09 - Zutat Quark / Ingredient curd

3 EL Olivenöl
10 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

etwas frisches Basilikum (ca. 2 Stiele)
11 - Zutat Basilikum / Ingredient basil

sowie Salz und Pfeffer zum würzen
eventuell etwas Zitronensaft

Verwenden wir tiefgefrorene Tintenfische, beginnen wir damit sie sanft im warmen Wasserbad aufzutauen. Von der Verwendung der Auftaustufe der Mikrowelle sollte man hier auf jeden Fall absehen.
12 - Tintenfisch auftauen / Defrost calamari

Außerdem lassen wir die in Öl eingelegten Tomaten etwas abtropfen.
13 - Tomaten abtropfen lassen / Drain tomatoes

Des weiteren können wir die Zeit nutzen, unsere Schalotten zu schälen und fein zu würfeln
14 - Schalotten würfeln / Dice shallots

sowie den Knoblauch zu schälen und fein zu zerkleinern. Beides stellen wir dann zu kochen bereit.
15 - Knoblauch zerkleinern / Mince garlic

Sind die Calmare dann aufgetaut, geben wir sie in ein Sieb und lassen sie etwas abtropfen.
16 - Calmare abtropfen lassen / Drain calamari

Während die Calmare abtropfen, können wir unseren Fischfond in einen kleinen Topf – am besten mit Griff zum gießen – geben, kurz aufkochen und dann warm halten.
17 - Fischfond aufkochen und warm stellen / Boil up fish stock and keep warm

Dann nehmen wir unsere Calmare und schneiden die Tuben in Ringe. Ob wir diese geschlossen lassen oder sie aufschneiden damit lange Streifen entstehen bleibt jedem dabei selbst überlassen – ich mischt beide Varianten einfach mal.
19 - Tuben in Ringe schneiden / Cut tubes in rings

Innerhalb der Tuben können wir auch bei bereits gereinigten Tintenfischen immer noch auf Reste von Chitin stoßen – das sind kleine durchsichtige Stücke die sich ein wenig wie Plastik anfühlen – diese sollten wir natürlich komplett entfernen.
21 - Chitin entfernen / Remove chitin

Die Tentakel, die sich übrigens ganz einfach und fast von selbst aus den Tuben lösen lassen, zerkleinern wir ebenfalls etwas. Ich war zuerst unschlüssig ob ich sie mit verarbeiten soll oder nicht, aber wie ich herausfand sind sie ohne Einschränkung genießbar und mancherorts sogar eine Delikatesse. Einzig das kleine „Glibberstück“ – hier im Bild rechts vom Messer – habe ich dann letztlich entfernt und entsorgt.
20 - Fangarme zerkleinern / Cut tentacles

In einem großen Topf oder einer Pfanne geben wir dann zwei Esslöffel Olivenöl und erhitzen sie auf Arbeitstemperatur
22 - Öl erhitzen / Heat up oil

um darin zuerst die gewürfelten Schalotten
23 - Schalotten andünsten / Braise shallots lightly

und wenig später auf das zerkleinerte Knoblauch glasig anzudünsten.
24 - Knoblauch mit dünsten / Add garlic

Nach einigen Minuten geben wir dann auch den Risotto-Reis hinzu
25 - Reis addieren / Add rice

und dünsten ihn auf mittlerer Stufe für etwa eine Minute mit an.
26 - Reis andünsten / Toast rice

Dann gießen wir die 100ml Weißwein hinzu und lassen ihn komplett einkochen.
27 - Weißwein aufgießen / Infuse white wine

Es folgen ca. 150ml unseres warmgehaltenen Fischfonds
29 - Fischfond hinzufügen / Add fish stock

in dem wir den Reis nun über ca. 20 Minuten bei häufigen umrühren bissfest gar kochen
28 - Einkochen lassen / Boil down

wobei wir nach und nach immer wieder etwas Fischfond nachgießen, damit der Reis nicht anbrennt. Sollte der Fond irgendwann ausgehen, kann man notfalls auch mit warmen Wasser nachhelfen.
31 - Fond nachgießen / Repour fish stock

Während der Reis kocht braten wir mit dem verbliebenen Esslöffel Olivenöl unsere Tintenfische kurz an und stellen sie dann bei Seite. Dabei sollten wir hier wirklich nur kurz braten, da sie bei zu langem braten zu zäh werden können – so hatte ich es zumindest in Vorfeld gelesen.
30 - Tintenfisch anbraten / roast calamari gently

Außerdem können wir unsere eingelegten Tomaten in Streifen schneiden
18 - Tomaten in Streifen schneiden / Cut tomatoes in stripes

und den Parmesan fein reiben.
32 - Parmesan reiben / Grind parmesan

Ist der Reis nach etwas zwanzig Minuten gar, geben wir die Tomatenstreifen
33 - Tomaten hinzufügen / Add tomatoes

sowie die angebratenen Tintenfische hinzu,
34 - Tintenfisch addieren / Add calamari

Vermischen alles gut miteinander und lassen es für weitere sieben bis acht Minuten bei gelegentlichem umrühren vor sich hin köcheln.
35 - Köcheln lassen / Simmer

In dieser Zeit können wir auch unser Basilikum waschen, trocken schütteln und in feine Streifen schneiden.
36 - Basilikum in Streifen schneiden / Cut basil in stripes

Nach den sieben bis acht Minuten des vor sich hin köchelns geben wir dann auch den geriebenen Parmesan hinzu,
37 - Parmesan unterheben / Fold in parmesan

addieren die beiden Esslöffel Quark,
38 - Quark hinzufügen / Add curd

verrühren alles gut miteinander
39 - Gut verrühren / Stir well

und schmecken es schließlich noch mit Salz und Pfeffer ab.
40 - Mit Salz & Pfeffer abschmecken / Taste with salt & pepper

Abschließend brauchen wir nur noch alles mit dem geschnittenen Basilikum garnieren und können es dann gleich servieren.
42 - Calamari-Risotto mit eingelegten Tomaten & Basilikum /  Risotto calamari with tomatoes & basil - Serviert

Wie bereits einleitend erwähnt denke ich, dass dies zu einem der besten Risottos gehört, die ich seit langem verzehrt habe. Die Mischung aus festen, aber nicht zähen Tintenfisch, in Weißwein angedünsteten, bissfest gesottenen Risotto-Reis, fruchtigen Tomatenstreifen und der Garnitur aus frischem Basilikum gaben dem mit sahnigem Quark und würzigen Parmesan verfeinerten Gericht einen unvergleichlich schmackhaftes Aroma. Garnierte man es noch mit ein paar Spritzern Zitronensaft ließ diese Zubereitung wirklich keinerlei Wünsche offen.

43 - Calamari-Risotto mit eingelegten Tomaten & Basilikum /  Risotto calamari with tomatoes & basil - CloseUp

Werfen wir wie üblich zum Abschluß noch einen Blick auf die Nährwerte: Meiner Berechnung nach liegt die gesamt Zubereitung bei etwa 1200kcal, dass heißt auf drei Portionen berechnet kommen wir auf 400kcal pro Portion, auf zwei Portionen berechnet – aber das wären wirklich ziemlich große Portionen – lägen wir bei 600kcal pro Portion. Den größten Posten nimmt dabei der Reis mit seinen ca. 550kcal insgesamt ein, die restlichen Zutaten fallen dabei kaum ins Gewicht. Für ein so leckeres, sättigendes und reichhaltiges Gericht halte ich diese Werte aber für mehr als akzeptabel.
BTW: Mit dem Grün des Basilikum, dem Weiß des Reis sowie der Tintenfische und dem Rot des Tomaten im Gericht haben wir übrigens die Nationalfarben Italiens, womit es über die Herkunft des Rezeptes wohl keinerlei Zweifel mehr geben dürfte. 😉

In diesem Sinne: Guten Appetit

Nachtrag 23. Oktober 2012: Heute habe ich die Reste des Calamari-Risotto aufgewärmt und verzehrt und muss sagen, dass auch es auch zwei Tage nach der Zubereitung und zwischendurch gekühlt im Kühlschrank aufbewahrt ein wahrer Genuss ist. Die Struktur war zwar etwas fester geworden als frisch nach er Zubereitung, dennoch kann ich das Gericht vorbehaltlos zum späteren Verzehr freigeben.

Einfache Meeresfrüchte-Paella – das Rezept

Samstag, Juli 28th, 2012

Nachdem ich mich vor einiger Zeit ja schon einmal an einer Weichweizen-Paella versucht hatte, wollte ich mich heute nun an eine „echte“ Paella mit Meeresfrüchten und Reis heran wagen. Rezepte für dieses spanische oder sollte besser valencianische Nationalgericht (denn Paella stammt ja ursprünglich aus der Gegend um Valencia) gibt es ja wie Sand am Meer, ich entschied mich schließlich für diese einfache und was die Kalorien angeht etwas leichtere, aber auch sehr leckere Zubereitung, die ich nun hier einmal in gewohnter Form kurz vorstellen möchte.

Was brauchen wir also für 2-3 Portionen?

150g feine grüne Bohnen
01 - Zutat grüne Bohnen / Ingredient green beans

1 mittlere rote Paprikaschoten (ca. 200g)
02 - Zutat rote Paprika / Ingredient red bell pepper

1 mittlere Zwiebel (ca. 50g)
03 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

1-2 Zehen Knoblauch
04 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

2 Tomaten (zusammen ca. 150-200g)
05 - Zutat Tomaten / Ingredient tomatoes

200g Risotto-Reis
06 - Zutat Risotto-Reis / Ingredient risotto rice

300g Meeresfrüchte (TK)
07 - Zutat Meeresfrüchte / Ingredient seafood

1 Döschen Safran-Fäden (0,1g)
08 - Zutat Safran / Ingredient saffron

3 EL Olivenöl
09 - Zutat Olivenöl / Inrgedient olive oil

400ml Gemüsebrühe
10 - Zutat Gemüsebrühe / Ingredient vegetable stock

1/3 – 1/2 Bund Petersilie (6-8 Stiele)
11 - Zutat Petersilie / Ingredient parsley

1 Bio-Zitrone
12 - Zutat Bio-Zitrone / Ingredient lemon

sowie etwas Salz & Pfeffer zum würzen

Beginnen wir nun damit, die Bohnen gründlich zu waschen
13 - Bohnen abspülen / Clean beans

und sie dann zu „putzen“. Früher hätte das bedeutet, dass man auch den Faden an der „Naht“ der Bohne hätte abziehen müssen, doch bei modernen Sorten reicht es glücklicherweise aus einfach die Enden abzuschneiden. Größere Bohnen halbieren wir am besten gleich noch einmal.
14 - Bohnen schneiden / Cut beans

Anschließend kochen wir sie für mindestens 10 Minuten in Salzwasser.
15 - Bohnen kochen / Cook beans

Während die Bohnen kochen, können wir uns schon einmal um die anderen Zutaten kümmern. Wir schälen also die Zwiebel und zerkleinern sie dann – ich nutzte hierzu meine handbetriebene Maschine, wer so etwas nicht besitzt kann natürlich auch gerne auf das klassische würfeln der Zwiebel mit dem Messer zurückgreifen.
16 - Zwiebel zerkleinern / Cut onion

Außerdem waschen wir die Paprika, entkernen sie und schneiden sie dann in dünne Streifen.
17 - Paprika in Streifen schneiden / Slice bell pepper

Bei den Tomaten entfernen wir, nachdem wir sie ebenfalls gewaschen haben (man weiß ja nie wer das Gemüse im Supermarkt bereits angefasst hat), die Stielansätze
18 - Stielansatz entfernen / Remove stalk

und schneiden sie in kleine Stücke.
19 - Tomate würfeln / Dive tomatoes

Sind die Bohnen dann fertig gekocht, gießen wir sie in ein Sieb, schrecken sie kurz mit kaltem Wasser ab und lassen sie dann abtropfen.
20 - Bohnen abschrecken / Drain beans

Den Safran geben wir anschließend in ein Schälchen mit 2 Esslöffeln lauwarmen Wassers und lösen ihn darin etwas auf.
21 - Safran auflösen / Dissolve saffron

In einer großen Pfanne bringen wir anschließend die 3 Esslöffel Olivenöl auf Betriebstemperatur,
22 - Olivenöl erhitzen / Heat up olive oil

dünsten die Zwiebel darin an
23 - Zwiebeln andünsten / Braise onions lightly

und geben wenig später auch das Knoblauch hinzu, welches wir ebenfalls andünsten.
24 - Knoblauch addieren / Add garlic

Kurz darauf können wir dann auch die Paprikastreifen mit in die Pfanne geben
25 - Paprika mit anbraten / Roast bell pepper slices

und braten sie für einige Minuten mit bis sie etwas Farbe bekommen. Dabei können wir alles auch schon einmal mit ein wenig Salz und Pfeffer würzen.
26 - Mit Salz & Pfeffer würzen / Taste with salt and pepper

Sind die Paprikastreifen gut angebraten, geben wir dann auch den Risotto-Reis in die Pfanne
27 - Reis dazu geben / Add rice

und braten ihn ebenfalls kurze Zeit mit an bis er glasig wird.
28 - glasig anbraten / stir-fry rice

Dann gießen wir etwa 1/3 der Gemüsebrühe mit dazu
29 - etwas Brühe angießen / Add some broth

und lassen sie einkochen / verdunsten
30 - einkochen lassen / simmer

um dann ein weiteres Drittel der Gemüsebrühe hinzuzufügen
31 - Brühe addieren / Add more broth

und anschließend die Meeresfrüchte mit in die Pfanne zu geben.
32 - Meeresfrüchte hinzufügen / Add seafood

Alles lassen wir nun kurz aufkochen
33 - aufkochen lassen / heat up

und dann auf leicht reduzierter Stufe für 10 Minuten vor sich hin köcheln, wobei wir es gelegentlich umrühren.
34 - köcheln und umrühren / Simmer and stir

Nach zehn Minuten geben wir schließlich auf das verbleibende drittel Gemüsebrühe hinzu,
35 - Rest Brühe hinzufügen / Add remaining broth

addieren den Safran
36 - Safran hinzufügen / Add saffron

und geben schließlich auch noch die gestückelten Tomaten
37 - Tomaten addieren / Add tomatoes

und die gekochten grünen Bohnen hinein
38 - Bohnen beigeben / Add beans

Für weitere acht bis zehn Minuten lassen wir das Ganze dann weiter vor sich hin köcheln, wobei wir auch hier das gelegentlich umrühren nicht vergessen sollten.
39 - Köcheln lassen / simmer

In der Zwischenzeit können wir dann auch die Petersilie waschen und trocken schütteln
40 - Petersilie waschen / Wash parsley

um anschließend die Blättchen von den Stielen abzuzupfen und sie fein zu zerhacken.
41 - Petersilie zerkleinern / Hackle parsley

Außerdem können wir noch unsere Bio-Zitrone in Spalten schneiden.
42 - Zitrone schneiden / Cut lemon

Kurz vor Garende schmecken wir das Gericht schließlich noch einmal mit Salz & Pfeffer ab
43 - Mit Salz & Pfeffer abschmecken / Taste with salt & pepper

und heben schließlich noch die gehackte Petersilie unter.
44 - Petersilie unterheben / Fold in parsley

Dann brauchen wir es nur noch einmal kurz probieren
45 - Probieren / Try

und wenn es uns geschmacklich zusagt gemeinsam mit den Zitronenspalten servieren.
46 - Meeresfrüchte-Paella / Seafood paella - Serviert

Ich hatte zwar damit gerechnet, dass der Reis durch das Safran noch etwas gelblicher wird, aber dazu hätte ich wohl noch Kurkuma verwenden müssen. Von dieser nicht erfüllten Erwartungshaltung aber einmal abgesehen war ich überaus zufrieden mit diesem Paella-Gericht. Die Meeresfrüchte aus Garnelenschwänzen, Tintenfischen und Miesmuschelfleisch passten geschmacklich wunderbar zu der Gemüsezusammenstellung aus grünen Bohnen, Tomaten und Paprikstreifen und harmonierten auch prächtig mit dem gut durchgekochten, durch das Safran sowie Salz und Pfeffer angenehm würzigen Risottoreis. Garniert mit dem Saft der Zitrone ein wahrer Genuss – ich war mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

47 - Meeresfrüchte-Paella / Seafood paella - CloseUp

Werfen wir abschließend natürlich noch einen Blick auf die Nährwerte. Meiner Kalkulation nach liegt der komplette Pfanneninhalt bei 1300kcal, teilen wir es auf 2 Portionen auf – was jedoch recht große Portionen wären – lägen wir bei 650kcal pro Portion. Bei der realistischeren Aufteilung auf drei Portionen kämen wir auf 433kcal pro Portion. Für ein so mächtiges und dank des Reis auch angenehm sättigendes Hauptgericht ist das wie ich finde ein mehr als akzeptabler Wert.
Auch wenn es sich hier nur um eine einfache Variante der Paella handelt, kann ich das Rezept mal wieder vorbehaltlos weiter empfehlen. Das soll aber natürlich nicht heißen dass ich nicht bei Gelegenheit auch mal eine andere Variante ausprobiere – dazu ist meine Neugier nach neuen Geschmackserlebnissen einfach zu groß… 😉

In diesem Sinne: Guten Appetit