Geschmorte Entenkeule mit Blaukraut & Kartoffelkloß [22.11.2012]

Auch heute konnte mich die Asiatische Küche trotz verlockender Angebote wie Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten in Erdnußsauce oder Gaeng Massaman Gai – Gebratenes Hühnchen mit frischem Gemüse und Kartoffeln in Massaman Curry nicht restlich überzeugen, das überaus verlockende Angebot in der Abteilung der traditionell-regionalen Gerichte lockte mit einem Angebot, das ich erneut unmöglich ungenutzt lassen konnte: Geschmorte Entenkeule mit Blaukraut und Kartoffelklößen. Dafür ließ ich auch gerne die weitaus leichteren Zucchinipuffer mit Broccoli und Tomate bei Vitality und das ebenfalls passabel aussehende, unpaniert gebratene Schweineschnitzel “Jäger Art” mit Spätzle bei Globetrotter außen vor und griff bei dem eher selten angebotenen Gericht zu, das nun nach dem Hirschbraten am Dienstag und dem Wildschweingulasch gestern das Dritte in der Reihe war. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Mango-Joghurt-Mousse auf mein Tablett und fertig war mein heutiges Mittagsmahl.

Gänsekeule mit Blaukraut & Kartoffelkloß / Duck leg with red cabbage & dumpling

Statt der angekündigten Kartoffelklöße befand sich zwar nur ein einziger mit Brotwürfeln gefüllter Kloß auf dem Teller, dieser war aber groß genug um für die Portion vollkommen auszureichen. Und auch die Menge des fruchtig-würzigen Blau- bzw. Rotkrauts mit leichtem Apfelaroma war meiner Meinung nach gut mit der Größe Entenkeule, die mit einer angenehm knusprigen Haut und viel mageren und sehnenarmen Fleisch aufwartete, das sich angenehm leicht vom Knochen lösen lies. Garniert mit der milden, dunklen Sauce ergab sich ein schmackhaftes und sättigendes Mittagsgericht, das so wirklich nicht jeden Tag in unserem Betriebsrestaurant serviert wird. Abgerundet wurde alles von dem kleinen Becherchen luftig-lockeren Mango-Mousses mit angenehm fruchtigen Joghurtaroma.
Und selbst so etwas exklusives wie eine Entenkeule lieferte sich heute beim Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala ein enges Rennen gegen das Schweineschnitze “Jäger Art” ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen. Meiner Meinung nach konnte sich das Geflügelgericht heute doch durchsetzen und verdrängte das Schnitzel auf Platz zwei. Auf dem dritten Platz folgten schließlich die Asia-Gerichte und auf Platz vier die vegetarischen Zucchinipuffer.

Mein Abschlußurteil:
Entenkeule: ++
Sauce: ++
Kartoffelkloß: ++
Blaukraut: ++
Mango-Joghurt-Mousse: ++

Lachslasagne mit Curry-Meerrettichsauce [12.10.2012]

Zum Wochenabschluss hatte das Betriebsrestaurant ein wirklich breites Spektrum an Gerichten aufgefahren, denn neben einem Gegrillten Filetstück vom Schwein auf knackigem Wokgemüse mit Basamatireis bei Vitality, einem Kaiserschmarrn mit Apfelmus bei Tradition der Region und einer Lachslasagne mit Bachamelsauce gratiniert bei Globetrotter sowie den Asia-Thai-Angeboten wie Gebackene Ananas und Banane und Gaeng Massaman Nua – Gebratenes Rindfleisch mit frischem Gemüse und Kartoffeln in Massaman-Curry fanden sich auch noch eine Dampfnudel mit Vanillesauce, ein Crêpe mit Ratatouille gefüllt, dazu Salat und schließlich Fischfilet Bordelaise mit Salzkartoffeln und Curry-Meerrettichsauce als Sonderangebote auf der Speisekarte. Das machte die Auswahl natürlich schwer und ich wäre mit dem Filetstück oder dem Crêpe mit Sicherheit am besten bedient gewesen, aber irgendwie reizte mich die Lachslasagne dann doch am meisten, also griff ich bei diesem Angebot zu und ließ es mir mit der Curry-Meerrettichsauce vom Fischfilet servieren. Dazu gesellten sich noch ein Schälchen Mischgemüse sowie ein Becherchen Mandarinenquark auf mein Tablett – heute wurde eben mal geschlemmt. 😉

Lachslasagne mit Curry-Meerettichsauce

Zwischen den insgesamt drei Lagen Lasagne fanden sich eine Mischung aus hellem Seelachs, rosafarbenen Lachsfilet und etwas Räucherlachs in einer hellen Bechamelsauce und überbacken, also gratiniert, war das ganze noch mit einer Schicht eines milden Käses – insgesamt sehr mächtig und nicht gerade leicht, aber in Kombination mit der würzigen Sauce aus Curry und etwas Meerrettich auch ein sehr leckeres und natürlich sättigendes Gericht, an dem ich nichts auszusetzen hatte.

Lachslasagne - CloseUp

Dem dazu gewählte Mischgemüse aus Möhren, grünen Bohnen, Mais, Kidneybohnen und Erbsen merkte man jedoch mal wieder an dass einige Zeit unter der Warmhalte-Lampe gelegen hatte, auch wenn es geschmacklich absolut in Ordnung war – dennoch hier ein kleiner Abzug, denn bei voller Punktzahl würde ich wirklich frischem Gemüse unrecht tun. Der feste, nur leicht gesüßte, dafür aber mit zahlreichen Fruchtstücken versehene Mandarinenquark gab abschließend aber wieder keinerlei Grund zur Beanstandung.
Und sah man sich etwas im Raum um, konnte man leicht erkennen dass die Lachslasagne heute mir deutlich erkennbaren Vorsprung vor den anderen Gerichten auch das beliebteste aller Angebote erschien und somit den heutigen Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala belegte. Danach wurde die Platzierung aufgrund der zahlreichen Angebote etwas schwere, ich würde aber sagen dass die Asia-Gerichte mit knappen Vorsprung vor dem Schweinefilet mit Wokgemüse Platz zwei belegten und das Filet somit Platz drei bekam. Danach folgte wohl das Fischfilet Bordelaise auf Platz vier und das Crêpe und die Süßspeisen würde ich alle zusammen auf Platz fünf ansiedeln – hier waren keine klaren Favoriten mehr erkennbar.

Mein Abschlußurteil:
Lachslasagne: ++
Curry-Meerrettichsauce: ++
Mischgemüse: +
Mandarinenquark: ++

Spaghetti mit Balsamico-Linsen & Ruccola [27.09.2012]

Heuet fanden sich endlich mal wieder die Spaghetti mit Balsamico-Linsen in der Abteilung Vitality auf der Speisekarte, die man noch mit einigen Blättern Ruccola ergänzt hatte. Und da die Asia-Thai-Theke mit Asiatischem Gemüse, herzhaft gebraten in Austern Sauce oder Gaeng Pad Gai – Gebratenes Hühnchen mit frischem Gemüse, Bambussprossen und Kokosmilch in scharfem roten Curry hatte ebenso wenig etwas reizvolleres zu bieten wie die reguläre Küche, die mit einer traditionell-regionalen Gesottenen Ochsenbrust mit Rahmwirsing, Salzkartoffeln und Meerrettich und einem Schweinenackensteak mit grüner Pfefferrahmsauce und Kartoffelgratin bei Globetrotter – obwohl ich zugeben muss dass mich das Schweinenackensteak doch schon etwas reizte – vor allem wegen der Pfefferrahmsauce. Aber letztlich blieb ich dann doch bei dem vegetarischen Spaghettigericht, das zwar mit 531kcal pro Portion nur beschränkt leicht erschien, aber zu dem ich mir dann doch noch ein kleines Becherchen Grießbrei mit Beerenmus von der Dessert-Theke nahm.

Spaghetti mit Balsamico-Linsen / Spaghetti with balsamico lentils

Die Sauce, die Linsen gelungen mit stückigen Tomaten, Stangensellerie, Möhren und Balsamico-Essig zu einer fruchtigen und gleichzeitig durch den Essig ganz leicht säuerlichen Mischung kombinierte, erwies sich als sehr gelungen wie immer. Und auch die Menge der Sauce zu den al dente gekochten Spaghetti war sehr gut abgemessen. Einzig etwas mehr Ruccola hätte mich noch gefreut. Und auch der Grießbrei mit seiner Schicht Beerenmus aus Johannis- und Himbeeren erwies sich als gute und schmackhafte Wahl. Ich war mit meiner Wahl auch heute mal wieder sehr zufrieden.
Sah man auf die Tabletts der anderen Kantinengäste, erkannte man dass sich die Geschmäcker heute erneut über ein breites Spektrum erstreckten. Dennoch meine ich sagen zu können dass das Nackensteak in Pfefferrahmsauce mit knappen Vorsprung Platz eins auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala belegte. Platz zwei belegten dann die Asia-Gerichte und Platz drei teilten sich schließlich die Ochsenbrust und die Spaghetti mit Balsamicolinsen. Dass ein vegetarisches Gericht so gut abschneidet ist zwar eher selten, aber bei einem solchen Angebot wie diesem auch verständlich.

Mein Abschlußurteil:
Spaghetti mit Balsamico-Linsen: ++
Grießbrei mit Beerenmus: ++

Lachs in Estragonsauce [01.02.2012]

Zu Beginn des neuen Monats und wie Mittwochs ja inzwischen üblich sehnte ich mich auch heute mal wieder nach einem Fischgericht. Daher nahm ich die traditionell-regionalen Ravioli mit Käsefüllung in Spinat-Käsesauce und die Hähnchenbrust in der Knusperpanade auf Gemüsereis heute ebenso wenig in die nähere Auswahl wie das Gebratene Tofu mit verschiedem Gemüse in Hoi-Sin-Sauce an der Asia-Thai-Theke. Blieben also noch das Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse bei den Wok-Gerichten und der Pochierte Lachs auf Blattspinat mit Estragonsauce und Kartoffeln aus dem Bereich Vitality. Mit Ausschlag gebend dafür dass ich mich schließlich für den Lachs entschied war dann auch, dass ich ja letzte Woche erst am Mittwoch Asiatisch gespeist hatte. Zum Lachs gesellte sich schließlich noch ein Becherchen Erdbeer-Rhabarber-Mousse aus der Nachtisch-Auswahl.

Lachs in Estragonsauce / Salmon with estragon sauce

So ganz zufrieden konnte ich heute leider nicht sein. Zum einen besaß der Spinat etwas viel Restflüssigkeit die sich unangenehmerweise mit mit der Estragonsauce vermengte und sie damit verdünnte, was den sonst guten Geschmack natürlich minderte – daher muss ich hier etwas Abziehen. Das angenehm große Lachsstück, das auf einer Seite noch über Haut verfügte und auch wie üblich vollkommen grätenfrei war gab zwar keinen Grund zur Kritik, ebenso wie die etwas klein geratene Portion Blattspinat, allerdings erwiesen sich die kleinen Salzkartoffeln fast kalt etwas zu bissfest geraten. Das hatte ich schon mal besser erlebt. Zum Glück versöhnte mich letztlich der kleine Becher locker-luftigen Mousses mit Erdbeer-Rhabarber-Aroma wieder etwas, aber insgesamt wäre hier heute eindeutig Verbesserungsbedarf gegeben gewesen.
Bei den anderen Kantinengästen schienen sich heute mit knappen Vorsprung vor der Hühnerbrust die Asia-Gerichte den ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala sichern zu können. Knapp dahinter folgten die Ravioli mit Käsefüllung auf Platz drei und der Lachs auf einem verdienten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Pochierter Lachs: ++
Estragonsauce: +
Blattspinat: ++
Salzkartoffeln: +/-
Erdbeermousse: ++

Resteverwertung II [28.12.2011]

Resteverwertung / leftovers II

Der zweite Tag Resteverwertung vom weihnachtlichen Gänsebraten, heute mit frisch zubereitetem Serviettenknödel und dem übrig gebliebenen Grünkohl. So ganz komm ich an diese Grünkohl-Zubereitung mit Rahm / Sahne noch immer nicht ran, aber das Zeug musste ja verbraucht werden. Damit ist es jetzt aber endlich auch alle – ich kann langsam nämlich keine Gans mehr sehen… 😉