Rinderlendensteak “Madagaskar” [21.04.2011]
21.04.2011 19:30 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Das Asiatische Gemüse herzhaft gebraten in Hoi Sin Sauce und das Moo Pad Bai Kraprao – Gebratene Schweinefleischsstreifen mit Chili, frischem Gemüse und frischem Thai Basilikum ließ ich heute mal außen vor, da ich ja gestern bereits asiatisch gespeist hatte. Blieben also noch die Gemüse Paella bei Vitality, der Spießbraten in Zwiebelsauce mit Knödel bei Tradition der Region und schließlich das Rinderlendensteak “Madagaskar” mit Pfefferrahmsauce, dazu Röstkartoffeln aus der Abteilung Globetrotter. Grüne Sauce wäre natürlich noch passender zum heutigen Tag gewesen, aber in Bayern kann ich so etwas ja leider nicht erwarten – daher entschied ich mich nach kurzem Überlegen für das Rinderlendensteak und nahm mir noch einen Becher Erdbeer-Rhabarber-Mousse von der Nachtischtheke.
Zuerst fragte ich mich natürlich warum man dieses Steak Madagaskar getauft hatte, aber bei Verwendung von Pfeffer in der Sauce – und in Madagaskar wächst ja bekanntlich der Pfeffer – kam ich recht schnell auf die Lösung. Das Steak selbst erwies sich als angenehm zart und fettarm – und auch bei der Menge konnte man nicht meckern. Nur die Temperatur ließ etwas zu wünschen übrig – aber damit muß man in Kantinen nun mal rechnen und da es nur minmal kühler war als erwartet lass ich dies heute mal nicht negativ in die Bewertung einfließen. In Kombination mit der mit einigen winzigen Pfefferkörnern versehenen Rahmsauce sowie den gewürzten Bratkartoffeln erwies sich das Gericht als wirklich recht gelungenes Mittagsmahl. Einzig das Gemüse fehlte mir etwas – aber da hätte eben an der Gemüsetheke zugreifen und extra zahlen müssen – und das ist es mir bei dem eher mittelmäßigen Gemüse nicht unbedingt wert. Das luftig-lockere Mousse mit Erdbeer-Rhabarber-Geschmack entschädigte mich da glücklicherweise etwas.
Und auch die Allgemeinheit der Kantinenbesucher sprach heute dem Rinderlendensteak zu, so dass ich diesem ohne Zweifel den ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala zubilligen kann. Auf Platz zwei folgte meiner Meinung nach der Spießbraten, aber knapp gefolgt von den Asia-Gerichten. Die Gemüse Paella landete schließlich auf Platz vier.
Mein Abschlußurteil:
Rinderlendensteak: ++
Pfefferrahmsauce: ++
Bratkartoffeln: ++
Tags: beef, betriebsrestaurant, bratkartoffeln, dessert, erdbeer-rhabarber-mousse, essen, food, fried potatoes, kantine, lunch, mittagessen, mousse, nachtisch, nahrung, nahrungmittel, pfefferrahmsauce, potatoes, Rind, rinderlendensteak, sauce, steak
Sauerbraten mit Blaukraut & Semmelknödel [07.04.2011]
7.04.2011 20:43 kulinarisches, lunchtime1 Kommentar
Mein eigentlicher Plan war es heute gewesen beim Bunten Kräuter-Ofengemüse mit Kressedip aus dem Bereich Vitality zuzuschlagen, ein Gericht das ich übrigens hier und hier schon mal versucht und für gut befunden hatte. Aber auch das heutige Globetrotter-Angebot in Form von Spaghetti Bolognese mit Parmesan, die wir von hier, hier ,hier, hier und hier bereits kennen klang nicht übel. Außerdem gab es noch als Zusatzangebot eine Pizza mit Salami, Pilzen, Pepperoni und Käse, die auch sehr lecker aussah. Das Asiatische Gemüse – herzhaft gebraten in Erdnußsauce oder das Gaeng Massaman Gai – Gebratenes Hühnchen mit frischem Gemüse und Kartoffeln und Kartoffeln in Massaman Curry (was ich hier schon mal versucht hatte) schloss ich für heute jedoch aus, da ich ja gestern bereits Asiatisch gegessen hatte. Irgendwie lachte mich dann aber der Sauerbraten mit Semmelknödel und Blaukraut bei den traditionell-regionalen Gerichten irgendwie an und ich änderte meine Entscheidung kurzfristig und griff bei diesem Gericht zu. Dazu nahm ich mir noch einen Becher Weisse Mousse von der Dessert-Theke.
Habe ewige Zeit keinen Sauerbraten mehr gegessen – glaubt man diesem Blog war es wohl Anfang September 2008 gewesen dass ich so etwas das letzte Mal damals noch in Köln auf dem Tablett gehabt habe. Weiß gar nicht warum ich so lange darauf verzichtet habe, denn so ein in gewürztem Essig marinierter Rinderschmorbraten ist wirklich keine große Kalorienbombe und schmeckt außerdem wirklich sehr lecker. Und auch die hier angebotene Zubereitung erwies sich als recht gut gelungen. Leider waren die beiden Fleischstücke nicht mehr 100%tig heiß, worüber ich jedoch hinweg sehe, da zumindest qualitativ absolut nichts daran auszusetzen gab. In Kombination mit der Sauce sehr gelungen. Und auch das Blau- bzw. Rotkraut erwies sich als sehr lecker und schmackhaft. Einzig dem Knödel kann ich leider keine volle Punktzahl geben, denn hier gab es gleich zwei Kritikpunkte. Zum einen fand ich ihn von der Konsistenz her etwas zu fest geraten und außen war er von einer dünnen Schicht etwas zu trockenen Knödelteigs umgeben. Hat zwar auch ganz gut gemundet, aber von einem perfekten Semmelknödel erwarte ich zumindest eine etwas lockereren Teig. Doch die luftig-lockere Mousse mit weißer Schokolade tröstete mich schnell darüber hinweg.
Bei den anderen Kantinengästen standen heute entgegen meiner Erwartung die Spaghetti Bolognese am höchsten in der Gunst. Ich hätte der Pizza, die auf Platz zwei der allgemeinen Beliebtheitsskala folgte, eher auf dem ersten Platz erwartet. Auf Platz drei folgte dann der Sauerbraten, der somit noch knapp vor den Asia-Gerichten kam. Das vegetarische Ofengemüse folgte schließlich auf Platz fünf. Vegetarische Gerichte haben es halt immer schwer – hätte mich der Sauerbraten nicht so angelacht wäre es aber trotzdem meine erste Wahl gewesen.
Mein Abschlußurteil:
Sauerbraten: ++
Blaukraut: ++
Semmelknödel: +
Weiße Mousse: ++
Tags: beef, betriebsrestaurant, blaukraut, braten, dessert, dumpling, essen, food, kantine, knödel, lunch, mittagessen, mousse, nachtisch, nahrung, nahrungsmittel, Rind, rinderbraten, rotkraut, sauce, Sauerbraten, semmelknödel, weiße mousse
Lammbraten “Griechische Art” mit Bratkartoffeln [15.03.2011]
15.03.2011 21:17 kulinarisches, lunchtime1 Kommentar
Nachdem ich ja gestern bereits Asiatisch gegessen hatte, nahm ich die Angebote aus diesem Bereich mal heute außen vor – und das obwohl sowohl das Gaeng Kiew Wan Pak – Gebratenes frisches Gemüse in grünem Thaicurry als auch das Nua Pad Kratiem Prik Thai – Gebratene RIndfleischstreifen mit frischem Gemüse, Knoblauch, Schwarzem Pfeffer und Zwiebeln eigentlich ganz gut klangen. In der regulären Küche fand sich aber auch schnell etwas passendes, denn heute standen neben Tortelloni el pesto basilico bei Vitality, einem Fleischpflanzerl mit Pilzrahmsauce dazu Kartoffelpüree sowie einem Sonderangebot in Form von Spiralnudeln mit Paprikaragout fand sich heute im Bereich Globetrotter auch Lammbraten “Griechische Art” mit Bratkartoffeln auf der Karte. Da ich Lammfleisch sehr schätze, griff ich hier zu und ergänzte das ganze mit einem Becherchen Mandel-Mousse. Leider konnte ich keine grünen Bohnen oder etwas anderes Passendes an der Gemüsetheke entdecken, daher verzichtete ich auf eine zusätzliche Gemüsebeilage.
Die Griechische Art zeichnete sich dadurch aus, dass man das Stück Lammfleisch neben einem großzügigen Löffel Sauce auch mit einem Mischung Fetakäse, Tomaten, grünen Oliven und ein paar Gewürzen garniert hatte. Hätte gerne auch etwas mehr sein können, war aber geschmacklich absolut in Ordnung und das großzügig portionierte Stück Fleisch mit erfreulich wenig fettigen Stellen entschädigte mich dafür ein wenig. Dazu gab es eine einfache, aber schmackhafte Bratkartoffelvariante aus Kartoffelscheiben mit ein paar Zwiebeln und einigen Gewürzen wie sie in dieser Lokalität üblich ist. Insgesamt ein sehr gelungenes Lammfleischgericht – das einzige was mir ein wenig gefehlt hat waren die Bohnen, aber notfalls geht es auch mal ohne. Das Mousse als Nachtisch wäre zur Sättigung nicht mehr notwendig gewesen, aber schadete auch nicht – außer vielleicht meiner Figur.
Bei der Allgemeinheit des Kantinenpublikums lieferten sich heute das Fleischpflanzerl und der Lammbraten ein enges Rennen um den ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala. Mit knappen Vorsprung siegte meiner Meinung nach das Fleischpflanzerl – Lamm ist eben nicht jedermanns Sache. Auf Platz drei folgten die Asia-Gerichte, den vierten Platz teilten sich wohl die beiden Nudelgerichte. Ich bereute meine Wahl auf jeden Fall mal wieder nicht – Lammfleisch geht bei mir immer.
Mein Abschlußurteil:
Lammbraten “Griechische Art”: ++
Bratkartoffeln: ++
Mandel-Mousse: ++
Tags: betriebsrestaurant, bratkartoffeln, dessert, essen, feta, food, kantine, Käse, lamb roast, lamm, lammbraten, lunch, mousse, nachtisch, nahrung, nahrungsmittel, sauce
Pfeffersteak mit Kartoffelecken & Gemüse [21.02.2011]
21.02.2011 21:23 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Zum Wochenanfang sah es in der regulären Küche zumindest was den Text aus der Karte anging nach erster Betrachtung eigentlich mal wieder nicht so gut aus und ich überlegte mal wieder bei der Asia-Theke zuzugreifen, wo unter anderem Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen und Moo Pad Prik Bai Kraprao – Schweinefleisch mit scharfem Basilikum und Thaigemüse in Austernsauce angeboten wurden. Und das Linsenchili mit Roggenbrötchen bei Vitality und ebenso der Hackbraten mit Rahmsauce und Kartoffelpüree bei den traditionell-regionalen Gerichten waren auch visuell wirklich nichts für mich. Aber für das Pfeffersteak vom Schweinenacken mit Kartoffelecken und Gemüse bei Globetrotter konnte ich mir nach kurzer Betrachtung doch begeistern. Nicht gerade Kalorienarm, dafür aber mit Gemüse was leider nicht selbstverständlich bei den Angeboten der westlichen Küche ist. Dafür verzichtete ich aber auf das Dessert.
Auch wenn der Schweinenacken, der naturgemäß ja etwas kräftiger mit Fett durchwachsen ist, nicht gerade zu den Fleischsorten der ersten Wahl zählen hatte ich Glück und nur fast keinen fettigen oder zähen Stellen erwischt und auch von der Größe her brauchte ich nicht zu meckern. Und die dunkle, leicht scharfe, aber mit nur wenigen Pfefferkörner garnierte Sauce passte meiner Meinung geschmacklich nach sehr gut dazu. Bei den Kartoffelecken, die ich eher als Wedges bezeichnen möchte da ich eine Kartoffelecke eher als Rösti verstehe, hatte ich auch im ersten Moment gezweifelt ob ich so eine gute Ladung erwischt hatte, da die Thekenkraft bereits die letzten Stücke aus der Wärmeschale holte. Doch auch hier hatte man es offensichtlich gut gemeint, denn sie erwiesen sich als angenehm knusprig und noch heiß. Nur das Gemüse aus Erbsen, Mais, Karotten, Bohnen und ein wenig roter Paprika war meiner persönlichen Meinung nach nicht so gelungen, da sie leider nur noch lauwarm waren. Aber in der Summe meiner Meinung nach dennoch ein recht gelungenes Mittagsgericht, dessen Wahl ich nicht bereute.
Und dieser Meinung schienen auch die anderen Kantinengäste zu sein, denn das Pfeffersteak belegte ganz eindeutig und mit deutlichem Vorsprung den ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten dann die Asia-Gerichte, danach der Hackbraten und schließlich das vegetarische Linsenchili auf Platz vier. Ich hatte ja mit mehr Verteilung und weniger eindeutigen Ergebnissen gerechnet, aber ich kann ja nicht immer richtig mit meinen Abschätzungen liegen.
Mein Abschlußurteil:
Pfeffersteak vom Schweinenacken: ++
Kartoffelecken (Wedges): ++
Gemüse: +
Tags: betriebsrestaurant, bohnen, erbsen, essen, food, gemüse, kantine, karotten, kartoffeln, lunch, mais, möhren, mittagessen, nahrung, nahrungsmittel, pfeffersauce, pfeffersteak, sauce, schweinefleisch, schweinenacken, steak, wedges
Spaghetti in Tomaten-Sahnesauce mit Erbsen & Schinken – das Rezept
20.02.2011 15:26 kochexperimente, kulinarisches1 Kommentar
Nachdem ich gestern ja etwas mehr Aufwand beim kochen gemacht habe, entschied ich mich es heute mal etwas simpler anzugehen Beim wälzen meiner Rezeptsammlung fand ich schnell etwas passendes das mich außerdem an meine Zeit in Jena erinnerte: Spaghetti in Tomaten-Sahnesauce mit Erbsen & Schinken, ein Gericht das an die von mir sehr geschätzten Spaghetti Lo Studente aus dem Pizza & Pasta Lo Studente in Jena erinnerte.
Was brauchen wir also für 2-3 Portionen?
Zuerst einmal natürlich 250g Spaghetti

2-3 Scheiben gekochter Schinken, den wir in kleine Quadrate zerschneiden

2-3 EL Tomatenmark, evtl. auch etwas mehr

1-2 TL Creme fraiche zum verfeinern

etwas Petersilie, die wir klein hacken

Zuerst einmal kochen wir die Nudeln gem. Packungsanleitung.

Dann dünsten wir das Knoblauch in dem Olivenöl an, achten aber darauf dass es dabei nicht braun wird.

Als nächstes fügen wir die Sahne und das Tomatenmark hinzu und verrühren alles miteinander.

Wenn es andickt, verfeinern wir unsere Sauce etwas mit einem Teelöffel Creme fraiche

und verrühren alles wieder gut miteinander. Ggf. können wir an dieser Stelle auch noch etwas Tomatenmark – je nach Geschmack – hinzufügen um das ganze noch “tomatiger” zu machen.

Als nächstes fügen wir die TK-Erbsen hinzu.

Das Ganze würzen wir nun kräftig mit Pfeffer und Salz und schmecken es ab.

Nach zwei bis drei Minuten köcheln auf mittlerer Stufe, geben wir noch den Schinken hinein

und geben zum Schluss noch ein wenig Petersilie in die Sauce.

Sobald alles gut eingekocht ist, ist die Sauce fertig.

Zuletzt schütten wir die Spaghetti ab, machen uns davon eine Portion auf einen Teller und garnieren sie mit unser eben frisch gekochten Sauce.

Das ganze kam wie ich fand recht nahe an das heran, was ich damals im Lo Studente regelmäßig verzehrt hatte. Ein paar Gewürze haben meiner Meinung nach noch gefehlt, aber ich kann mich nach so langer Zeit nicht mehr genau erinnern was genau fehlte. Aber ich denke noch zu wissen, das man dort keine TK-Erbsen sondern solche aus Konserven verwendet hatte. Dennoch muss ich sagen, dass das was ich da gekocht hatte wirklich sehr gelungen war. Die Mengen von Nudeln und Sauce war dabei sehr gut bemessen, es war genug Sauce da um alle Nudeln damit zu garnieren. Diese leicht tomatige Sahnesauce mit den gekochten Erbsen und dem Schinken kann ich vorbehaltlos weiter empfehlen. Sie ist schnell gekocht, lecker und mit den Spaghetti auch sehr Sättigend. Und für heute Abend oder morgen habe ich auch noch eine Portion, die ich nach dem abkühlen ein bis zwei Tage im Kühlschrank aufbewahren kann.
Tags: erbsen, essen, food, gekochter schinken, kochexperiment, lunch, nahrung, nahrungsmittel, nudeln food, petersilie, rezept, sahne, sauce, schinken, spaghetti, tomaten, tomaten-sahnesauce







