Gegrillte Entenkeule mit Blaukraut & Kartoffelknödel [30.09.2014]

Heute fand sich mit einer Gegrillten Entenkeule mit Blaukraut und Kartoffelknödel im Bereich mal etwas ganz feines auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants, da brauchte ich natürlich nicht lange überlegen. Zumal weder das Bunte Ofengemüse mit Kräuterdip bei Vitality, noch die Penne al arrabiatta und Parmesan bei Globetrotter oder der Asia-Thai-Gerichte wie Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten in Erdnußsauce sowie Nua Pad Pram Hoi – Seelachs mit Erbsenschoten und frischen Sojakeimlingen in Austernsauce dazu angetan waren, mich von dieser Entscheidung abzubringen. Dazu gesellte sich noch ein kleines Becherchen Weiße Schokomousse aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Gegrillte Entenkeule mit Blaukraut & Kartoffelknödel / Grilled duck leg with red cabbage & potato dumpling

Im ersten Moment sah die knusprig gegrillte Entenkeule zwar etwas klein aus, aber die Ausbeute an zartem und mageren Fleisch war doch erfreulich ergiebig. Sie schien sehr gut zur Menge des fruchtigen Blaukraut und der Größe des lockeren, mit angerösteten Brotwürfeln gefüllten Kartoffelknödels abgewogen. Einzig bei der hellen, mild-würzigen Sauce war man etwas zu großzügig vorgegangen, aber geschadet hat das natürlich auch nicht. Ingesamt ein sehr gelungenes Mittagsmahl, ich war auf jeden Fall sehr zufrieden. Nur beim Mousse muss ich einen kleinen Abzug in der Wertung vornehmen, denn es war etwas abgestanden und von der Struktur nicht so luftig und locker wie ich normalerweise gewohnt bin.
Wie nicht anders erwartet, lag die Entenkeule heute auch bei den anderen Gästen mit großem Vorsprung vor allen anderen Gerichten auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Um den zweiten Platz lieferten sich die die Penne al arrabiata und die Asia-Gerichte ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen, das meiner Meinung nach die Asia-Gerichte mit einer Nasenlänge für sich entscheiden konnte und die Penne somit auf Platz drei verwies. Den vierten Platz belegte schließlich wie üblich das vegetarische Ofengemüse.

Mein Abschlußurteil:
Entenkeule: ++
Blaukraut: ++
Sauce: ++
Kartoffelknödel: ++
Weißes Schokomousse: +

Fleischpflanzerl mit Kaisergemüse, Sauce & Bratkartoffeln [22.09.2014]

Leider sahen die Gnocchi mit Ruccola und gedünsteten Kirschtomaten aus dem Bereich Vitality heute etwas zu dunkel, fast schon angebrannt, aus, daher ansonsten hätte ich wahrscheinlich bei diesem Gericht zugeschlagen. Und auch den Szegediner Gulasch mit Butternudeln bei Globetrotter fand ich nicht sonderlich verlockend. Blieben also noch das Gaeng Gai Ma Plao On – Hähnchenstreifen gebraten in roter Kokosnusssauce, das neben Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen an der Asia-Thai-Theke angeboten wurden und das Fleischpflanzerl mit Kaisergemüse, Sauce und Bratkartoffeln aus dem Bereich Tradition der Region. Nach kurzem Abwägen fiel meine Wahl schließlich auf die kalorientechnisch bestimmt nicht optimale Frikadelle. Im Gegenzug verzichtete ich daher heute mal auf das Dessert.

Fleischpflanzerl mit Kaisergemüse, Sauce und Bratkartoffeln / Meatball with vegetables, sauce & fried potatoes

Das lockere, mit Zwiebeln und einer guten Gewürzmischung versehene Fleischpflanzerl war schon einmal sehr gut gelungen und auch an der knackigen Gemüsezusammenstellung aus Blumenkohl, Möhren und Broccoli gab es ebenso wenig etwas auszusetzen wie an den kleinen, rundherum leicht knusprig angebratenen Salzkartoffeln gab es nicht auszusetzen. Wäre die milden Bratensauce ein klein wenig dickflüssiger gewesen, wäre das ein fast ein perfektes Gericht gewesen. Ich war auf jeden Fall zufrieden – einfache, gute Hausmannskost.
Und auch bei den anderen Gästen lag das Fleischpflanzerl heute mit klarem Vorsprung vor allen anderen Gerichten am höchsten in der Gunst und konnte sich so den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf Platz zwei sah ich den Szegediner Gulasch, den ich meinte ein klein wenig häufiger auf den Tabletts zu sehen als die Asia-Gerichte, die somit auf Platz drei folgten. Die Gnocchi, die an der Ausgabe-Theke wohl dann doch nicht so angebrannt aussahen wie in der Vitrine, schafften es schließlich auf einen guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Fleischpflanzerl: ++
Kaisergemüse: ++
Sauce: +
Bratkartoffeln: ++

Salbeigeschmortes vom Kalb mit Tomaten-Basilikumsugo [04.04.2014]

Nachdem ich auf Asia-Gerichte wie Gebackene Ananas und Banane und San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial-Sauce heute keine große Lust verspürte, blieben noch der Seelachs in Senfsauce mit Salzkartoffeln bei Globetrotter, das Salbeigeschmorte vom Kalb mit Butternudeln und Tomaten-Basilikumsugo bei Vitality und heute auch die Hausgemachten Reiberdatschi mit Apfelmus in der näheren Auswahl. Es gab zwar noch eine Lasagne als Zusatzangebot, diese war meiner Meinung nach aber viel zu mächtig für den heutigen Freitag. Nach kurzem Abwägen, fiel meine Wahl schließlich auf das Kalbsgericht, das mit gerade mal 400kcal einen angenehm leichten Genuss versprach und mir außerdem auch noch den kleinen Becher Blutorangen-Mousse aus dem heutigen Dessert-Angebot gestattet, ohne dass ich mit meinen Kalorienwerten allzu sehr über die Strenge schlug.

Salbeigeschmortes vom Kalb mit Tomaten-Basilikumsugo & Butternudeln / Sage roasted veal wit tomato basil sugo & butter noodles

Die Butternudeln in Form von Rigatoni sahen zwar etwas zerrupft aus, aber geschmacklich gab es glücklicherweise nichts an ihnen auszusetzen. Dennoch muss ich hier etwas in der Wertung abziehen. Das fruchtig-würzige Tomatensugo mit deutlicher Basilikum-Note gab wiederum keinerlei Grund zur Kritik. Nur: Wo war das Kalbsfleisch? Nach einigem suchen stieß ich schließlich unter der dicken Schicht Sugo auf die etwa fingerdicke, saftige und magere Stück Kalbsbratens.

Salbeigeschmortes vom Kalb / Sage roasted veal

Vom Salbei war zwar – zumindest meiner Meinung nach – nichts zu schmecken, aber sowohl an Menge als auch an Qualität musste ich beim Kalbsfleisch keinerlei Abstriche machen. Ich war sehr zufrieden. Das Blutorangen-Mousse wirkte zwar leicht abgestanden, aber erfüllte die Qualitätskriterien so weit, dass ich hier keinen Punktabzug zu geben brauche.
Die Geschmäcker der anderen Gäste waren heute sehr durchwachsen, so dass ich Schwierigkeiten hatte eine genaue Platzierung zu erstellen. Ich würde aber sagen, dass die Asia-Gerichte den ersten Platz belegten, gefolgt von der Lasagne auf Platz zwei und dem Seelachs in Senfsauce auf Platz drei. Mit nur knappen Abstand dahinter folgte schließlich das Kalbsgeschmorte mit Butternudeln.

Mein Abschlußurteil:
Kalbsgeschmortes: ++
Tomaten-Basilikumsugo: ++
Butternudeln: +
Blutorangen-Mousse: ++

Seelachs in Chili-Zitronengrassauce [17.12.2013]

Während mir das Cordon bleu vom Schwein mit Pommes Frites bei Tradition der Region und Paprikarahmgulasch vom Schwein mit Salzkartoffeln bei Globetrotter etwas zu schwer für den heutigen Tag erschienen, liebäugelte ich lange Zeit mit den Gnocchi mit Austernpilzen, Egerlingen, Spinat und feinem Walnussöl, die heute bei Vitality auf der Speisekarte standen. Aber da ich auch schon lange nicht mehr an der Asia-Thai-Theke gegessen hatte, entschied ich mich schließlich dort zu speisen und auf der Karte fand sich neben dem vegetarischen Kalon Tzau Min – Gebratene Chinanudeln mit Eiern und Gemüse nach Canton Art auch mit Gaeng ped Mua – Gebackener Seelachs mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce auch etwas, das von den üblichen Angeboten des Dienstag mal abwich. Doch scheinbar hatte man die Speisekarte noch ganz kurzfristig geändert, dann anstatt der Kokosmilchsauce fand ich wieder nur die für diesen Wochentag übliche Chilisauce mit deutlicher Zitronengras-Note vor. Da ich mir schon Reis aufgemacht hatte, ergab ich mich also in mein Schicksal und griff schließlich zu diesem Gericht.

Seelachsfilet in Chili-Zitronengrassauce / Coalfish filet in chili lemongras sauce

Und leider wurde ich heute hier ziemlich enttäuscht. Nicht nur dass der Reis etwas klumpig geraten war, auch das eigentlich Hauptgericht ließ zu wünschen übrig, denn es war nur noch etwas mehr als lauwarm und bestand neben den zahlreichen, panierten Seelachsfilet-Stücken, die wohl noch das beste am Ganzen waren, fast nur aus Chinakohl und Lauch. Ich glaube auch noch ein kleines Stück Paprika gesehen zu haben, bin aber nicht ganz sicher. Von der sonst immer sehr umfangreichen Gemüseauswahl mit Möhren, Zucchini, Mangold, Aubergine oder irgend welchen Pilzen keine Spur. Hinzu kam außerdem noch, dass man mit dem Zitronengras in der ansonsten angenehm scharfen Chilisauce mal wieder etwas übertrieben zu haben schien. Nur am Glückskeks gab es nichts zu meckern, er war von gewohnter Qualität. Also mein Geschmack war das heute nicht – aber ich weiß dass man es besser kann, also gebe ich die Hoffnung noch nicht ganz auf.
Der größte Teil der anderen Gäste hatte heute natürlich, wie es nicht anders zu erwarten gewesen ist, beim Cordon bleu mit Pommes zugegriffen. Auf Platz zwei folgten aber dennoch die Asia-Gerichte, die ich noch etwas häufiger sah als den Paprikarahmgulasch, der somit auf Platz drei folgte. Auf einem sehr guten vierten Platz folgte abschließend das Gericht, zu dem ich eigentlich hätte greifen sollen: die Gnocchi mit Austernpilzen, Egerlingen, Spinat und feinem Walnußöl – denn da hätte ich wenigstens gewusst was ich letztlich auf den Teller bekomme. Aber irren ist nun mal menschlich…

Mein Abschlußurteil:
Fisch in Chili-Zitronengrassauce: +/-
Reis: +

Köttbullar – Schwedische Hackbällchen in Pilz-Sahnesauce – das Rezept

Nachdem ich in letzter Zeit bereits zwei Mal Fertiggerichte mit dem schwedischen Nationalgericht Köttbullar verzehrt hatte, war es heute nun endlich mal an der Zeit, mich selbst an diesem Gericht zu versuchen. Wie ich bei meiner anschließenden Recherche feststellte, gibt es auch hier unzählige Varianten und viele davon werden natürlich als “Original Schwedisch” bezeichnet. Ich habe daher einfach mal verschiedene Aspekte kombiniert und so mein eigenes Rezept kreiert, das ich hier nun mit diesem Beitrag vorstellen möchte. Zum Köttbullar gibt es wie in Schweden üblich Preiselbeergelee, einzig bei der Sättigungsbeilage habe ich mich anstatt für das traditionelle Kartoffelpüree für Backofen-Kroketten entschieden, die ebenfalls wunderbar dazu passen.

Was brauchen wir also für 3-4 Portionen?

Für die Fleischbällchen

1 mittlere Zwiebel
01 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

125ml Milch
02 - Zutat Milch / Ingredient milk

4 EL Semmelbrösel
03 - Zutat Semmelbrösel / Ingredient breadcrumbs

1 EL Kartoffelmehl
04 - Zutat Kartoffelmehl / Ingredient potato flour

500g Hackfleisch halb & halb (Alterntiv: Rinderhack oder noch besser Elch-Hackfleisch)
05 - Zutat Hackfleisch / Ingredient ground meat

1 kleines Hühnerei
06 - Zutat Hühnerei / Ingredient chicken egg

3-4 Stiele Petersilie
08 - Zutat Petersilie / Ingredient parsley

sowie Butter oder Butterschmalz zum braten
und Salz, Pfeffer und Muskatnuss zum würzen

Für die Sauce

350g frische Champignons
07 - Zutat Champignons / Ingredient mushrooms

200ml Sahne
09 - Zutat Sahne / Ingredient cream

200ml Milch
10 - Zutat Milch / Ingredient milk

1 EL Weizenmehl
11 - Zutat Mehl / Ingredient flour

sowie ebenfalls Salz, Pfeffer und Muskatnuss zum würzen
und evtl. etwas Saucenbinder

Außerdem benötigen wir:
einige Preisebeeren im Glas
12 - Zutat Preiselbeeren / Ingredient cowberries

eine Sättigungsbeilage nach Wahl, z.B. Kartoffelpüree, Kroketten oder Salzkartoffeln

Beginnen wir nun mit der Zubereitung. Dazu geben wir die 125ml Milch in eine kleine Schüssel
13 - Milch in Schüssel geben / Pour milk in bowl

fügen die vier Esslöffel Semmelbrösel
14 - Semmelbrösel addieren / Add breadcrumbs

sowie den Esslöffel Kartoffelmehl hinzu
15 - Kartoffelmehl hinzufügen / Add potato flour

und verrühren alles gut miteinander, um es dann für mindestens 10 Minuten quellen zu lassen.
16 - Gut verrühren / Mix well

In der Zwischenzeit schälen wir die Zwiebel, würfeln sie möglichst fein
17 - Zwiebel würfeln / Dice onion

und erhitzen dann etwas Butterschmalz in einer Pfanne
18 - Butterschmalz zerlassen / Melt butter oil

und dünsten die gewürfelte Zwiebel darin glasig an
19 - Zwiebeln andünsten / Braise onions lightly

um sie anschließend bei Seite zu stellen und etwas abkühlen zu lassen.
20 - Abkühlen lassen / Cool down

Dann waschen wir die Petersilie, schütteln sie trocken
21 - Petersilie waschen / Wash parsley

und zupfen die Blätter von den Stielen, um sie möglichst fein zu zerkleinern.
22 - Petersilie zerkleinern / Mince parsley

Außerdem reinigen wir unsere Champignons,
23 - Champignons waschen / Clean mushrooms

kürzen die Stielenden, vierteln oder achteln sie – je nach Größe –
24 - Pilze zerkleinern / Quarter mushrooms

und braten sie schließlich für für einige Minuten in einer Pfanne an. Dann stellen wir auch sie bei Seite.
25 - Pilze anbraten / Braise mushrooms

Nun ist es an der Zeit, die Fleischbällchen anzufertigen. Dazu geben wir das Hackfleisch in eine Schüssel und geben die inzwischen dickflüssig gewordene Mischung aus Milch, Kartoffelmehl und Semmelbröseln hinzu.
26 - Hackfleisch und Milch-Mix in Schüssel geben / Put ground meat and milk-mix in bowl

Außerdem schlagen wir das Hühnerei auf und geben seinen Inhalt hinzu,
27 - Ei hinzufügen / Add egg

addieren die angedünsteten Zwiebeln,
28 - Zwiebel addieren / Add onions

streuen die gehackte Petersilie ein
29 - Petersilie beifügen / Add parsley

und vermengen alles dann gründlich miteinander
30 - Gut vermengen / Mix well

wobei wir es mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen.
31 - Hackfleisch würzen / Season ground meat

Aus der so angefertigten Masse formen wir dann mit angefeuchteten Händen Fleischbällchen mit 2 bis 3cm Durchmesser.
32 - Fleischbällchen formen / Make meatballs

In einer Pfanne – ich nahm eine mit höherem Rand, damit das Fett nicht zu sehr spritzte – zerlassen wir wiederum etwas Butterschmalz
33 - Butterschmalz zerlassen / Melt butter oil

und geben die Fleischbällchen hinein
34 - Hackbällchen hinzufügen / Add meatballs

um sie auf leicht erhöhter Stufe rundherum anzubraten.
35 - Rundherum anbraten / Fry

Die Zeit während die Fleischbällchens braten können wir den Ofen vorheizen und die Kroketten in den Ofen schieben.
42 - Kroketten in den Ofen schieben / Put croquetts in oven

Sind sie gut durchgebraten, entnehmen wir die Fleischbällchen und stellen sie bei Seite, wobei wir sie mit Alufolie abdecken und warm halten.
36 - Fleischbällchen bei Seite stellen & warm halten / Remove meatballs & keep warm

Den verbliebenen Bratsatz bestäuben wir mit einem Esslöffel Weizenmehl
37 - Bratsatz mit Mehl bestäuben / Dredge pan drippings with flour

und löschen dann alles mit der Milch
38 - Mit Milch ablöschen / Deglaze with milk

und der Sahne ab. Mit dem Kochlöffel versuchen wir nun den Bratsatz etwas vom Boden zu lösen.
39 - Sahne hinzufügen / Add cream

Anschließend geben wir die angebratenen Champignons hinzu
40 - Pilze addieren / Add mushrooms

und schmecken die Sauce mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss ab.
41 - Sauce würzen / Season sauce

Dann können wir auch die Fleischbällchen zur Sauce in die Pfanne geben und wieder richtig heiß werden lassen.
43 - Hackbällchen hinzufügen / Add meatballs

Nach einigen Minuten probieren wir unsere Kreation
44 - Sauce probieren / Try

und schmecken es gegebenenfalls noch einmal mit den Gewürzen ab.
45 - Mit Gewürzen abschmecken / Season

Abschließend lassen wir die Sauce auf leicht verminderter Stufe auf die gewünschte Konsistenz reduzieren.
46 - Sauce reduzieren lassen / Reduce sauce

Sobald die Kroketten fertig gebacken sind, können wir das Gericht gemeinsam mit den Preiselbeeren servieren und genießen.
47 - Köttbullar - Schwedische Hackbällchen in Pilz-Sahnesauce - serviert / Swedish meatballs in mushroom cream sauce - Served

Wohl durch die Mischung aus Milch, Kartoffelmehl und Semmelbrösel waren die Fleischbällchen angenehm locker und “fluffig” geworden, so wie es sein sollte. Dazu passte wunderbar die angenehm cremig-würzige Sauce mit ihren zahlreichen Champignons, die durch das vorherige anbraten angenehm bissfest geblieben waren. Gemeinsam mit den außen knusprigen und innen weichen Kroketten und den Preiselbeer-Kompott ergab sich so ein überaus gelungenes Gericht, das ich vorbehaltlos weiter empfehlen kann.

48 - Köttbullar - Schwedische Hackbällchen in Pilz-Sahnesauce - Seitenansicht / Swedish meatballs in mushroom cream sauce - Side view

49 - Köttbullar - Schwedische Hackbällchen in Pilz-Sahnesauce - Querschnitt / Swedish meatballs in mushroom cream sauce - Lateral cut

Ich hätte das Gericht ja gerne mal mit Original Elch-Hackfleisch ausprobiert, aber leider ist so etwas selbst in einer Großstadt wie München so gut wie gar nicht zu bekommen. Aber auch mit dem Faschierten aus halb Schwein und halb Rind konnte ich letztlich sehr zufrieden sein. Dabei hatte ich die Sauce noch mit etwa einem Esslöffel Saucenbinder etwas dickflüssiger gemacht, da ich die Sauce so dünnflüssig mag – aber das muss jeder selbst für sich entscheiden. Ich hoffe aber, mit diesem Rezept dennoch möglichst nah an das schwedische Original heran gekommen zu sein – mit jedenfalls hat es sehr gut geschmeckt.

Guten Appetit