Griechische Bifteki mit Tzatziki & Paprikareis [09.12.2015]

Ursprünglich hatte ich heute ja geplant, mal endlich bei den Angeboten der Eintopfwoche zuzugreifen, doch leider stand heute nur eine Minestrone auf dem Speiseplan und die war mir trotz des beiliegenden Brots zu dünn für ein Hauptgericht. Außer den regulären Gerichten wie einer Spanischen Paella mit Meeresfrüchten, Hühnerfleisch und mediterranen Gemüse bei Vitality, Rahmschwammerl mit hausgemachten Semmelknödel bei Tradition der Region, 3 Stück griechische Bifteki mit Tzatziki und Paprikareis sowie den Asia-Thai-Gerichten wie Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten mit Thaicurry in Kokosmilchsauce und Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce fand sich noch noch ein Rindergeschnetzeltes mit Kroketten als zweites Zusatzangebot auf dem heutigen Speiseplan. Da fiel die Entscheidung natürlich schwer und ich tendierte zuerst zwar zur Paella, interessierte mich aber aber auch gleichzeitig für die Bifteki und das Rindergeschnetzelte. Letztenendes wählte ich dann aber doch den Klassiker in Form der Bifteki, die zusätzlich noch mit frischen Zwiebeln garniert wurden. Dazu gesellte sich noch ein Waldbeeren-Quark-Mousse aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Greek bifteki with tzatziki & bell pepper rice / Griechische Bifteki mit Tzatziki & Paprikareis

Einzige negative Anmerkung zu diesem Gericht war von meiner Seite her, dass ich das mit Gurkenstückchen versetzte Tzatziki ein klein wenig zu dünnflüssig fand, ansonsten war ich mit dem Gericht aber sehr zufrieden. Die drei Bifteki, die mit etwas Schafskäse versetzt waren, erwiesen sich als locker und gut gewürzt, der Reis mit seinen zahlreichen Paprikastückchen war angenehm fruchtig und die Zwiebel und das mit etwas Knoblauch versetzte Tzatziki rundeten das Gericht geschmacklich schließlich sehr gut ab, wobei das Tzaziki gleichzeitig auch dafür sorgte, dass das Gericht nicht zu trocken wirkte. Ich war mit dem Hauptgericht sehr zufrieden. Und auch beim luftig-lockeren und cremigen Quark-Mousse gab es heute nichts auszusetzen, denn im Gegensatz zu früheren Versionen war es heute angenehm fruchtig und geschmackvoll.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, erkannte man sofort das auch auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala die Bifteki ganz weit vorne lagen und sich mit einem klaren Vorsprung den ersten Platz sicherten konnte, Auf Platz zwei folgten die Rahmschwammerl mit Semmelknödel, den dritten Platz belegten meiner Meinung nach die Asia-Gerichte und das Rindergeschnetzelte auf dem vierten Platz lag nur knapp vor Minestrone und Paella, die sich den fünften Platz teilten.

Mein Abschlußurteil:
Bifteki: ++
Zwiebeln: ++
Tzaziki: ++
Paprikareis: ++
Quark-Mousse: ++

Ajvar-Speck-Nudeln – das Rezept

Schon seit längerem hatte ich nichts mehr mit Ajvar, jenem überaus leckeren Gemüsekaviar aus Paprika, zubereitet. Doch das sollte sich heute ändern, denn ich hatte mit einem Rezept für Ajvar-Speck-Nudeln mal wieder etwas entdeckt, das sich lohnt ausprobiert zu werden. Die zugegebenermaßen recht einfache Zubereitung war genau das richtige für ein Wochenende wie dieses, an dem ich keine große Lust auf allzu große Kochevents hatte. Und wie sich herausstellte, hatte mich mein Spürsinn nicht getäuscht, denn die Zubereitung erwies sich als überaus gelungen und schmackhaft. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, dieses Rezept hier einmal kurz in der gewohnten Form vorzustellen.

Was benötigen wir also für 4 Portionen?

2 mittelgroße rote Paprika
01 - Zutat Paprika / Ingredient bell pepper

2 kleine oder 1 große Zwiebel
02 - Zutat Gemüsezwiebeln / Ingredient onion

150g Speck
03 - Zutat Speck / Ingredient bacon

2 Zehen Knoblauch
04 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

400g Ajvar
05 - Zutat Ajvar / Ingredient ajvar

200g Schlagsahne
06 - Zutat Schlagsahne / Ingredient whipping cream

150ml Gemüsebrühe
07 - Zutat Gemüsebrühe / Ingredient vegetable broth

200g Erbsen (TK)
08 - Zutat Erbsen / Ingredient peas

180g Feta
09 - Zutat Feta / Ingredient feta

500g Nudeln
10 - Zutat Nudeln / Ingredient noodles

sowie etwas Salz und bei Bedarf ein paar Chiliflocken zum würzen
und eventuell etwas Schnittlauch oder Petersilie zum garnieren

Beginnen wir wie üblich damit, erst einmal die einzelnen Zutaten vorzubereiten. Dazu schälen wir die Zwiebel und würfeln sie,
11 - Zwiebel würfeln / Dice onion

waschen die Paprika, entkernen sie
12 - Paprika entkernen / Decore bell pepper

und schneiden sie in kleine Streifen,
13 - Paprika in Streifen schneiden / Cut bell pepper ins stripes

zerteilen den Speck in kleine Würfel
13 - Speck würfeln / Dice bacon

und schälen schließlich noch die Knoblauchzehen.
14 - Knoblauch schälen / Peel garlic

Anschließend lassen wir die Speckwürfel in einer heißen Pfanne aus
15 - Speck auslassen / Fry bacon

und geben, sobald der Speck gut angebraten ist, auch die gewürfelte Zwiebel hinzu,
16 - Zwiebeln addieren / Add onions

die wir mit andünsten bis sie glasig werden.
17 - Zwiebeln andünsten / Braise onions ligthly

Nun pressen wir die Knoblauchzehen hinzu,
18 - Knoblauch dazu pressen / Squeeze garlic

geben wenig später auch die Paprikastreifen mit in die Pfanne
19 - Paprika hinzufügen / Add bell pepper

und dünsten sie für ein paar Minuten an, bis sie etwas Farbe bekommen.
20 - Paprikastreifen andünsten / Braise bell pepper

Parallel setzen wir auch schon mal einen Topf mit Wasser für die Nudeln auf und erhitzen ihn.
21 - Wasser für Nudeln aufsetzen / Heat up water for noodles

Dann geben wir den Ajvar zu den anderen Zutaten in die Pfanne
22 - Ajvar hinzufügen / Add ajvar

gießen alles mit der Schlagsahne auf
23 - Schlagsahne addieren / Add whipping cream

geben die Gemüsebrühe hinzu
24 - Gemüsebrühe dazu geben / Add vegetable broth

und verrühren alles gründlich miteinander, wobei wir alles kurz aufkochen lassen.
25 - Gründlich verrühren & aufkochen lassen / Mix well & bring to a boil

Anschließend fügen wir die die tiefgekühlten Erbsen mit in die Pfanne
26 - Erbsen dazu geben / Add peas

und verrühren wieder alles gut miteinander.
27 - Verrühren & köcheln lassen / Mix & let simmer

Inzwischen müsste auch das Wasser kochen, so dass wir es mit zwei Teelöffeln Salz versehen
28 - Wasser salzen / Salt water

und die Nudeln darin gemäß Packungsbeschreibung kochen können.
29 - Nudeln kochen / Cook noodles

Jetzt bröseln wir auch 3/4 des Fetakäses in die Sauce, lassen ihn etwas schmelzen
30 - Feta hinein bröseln / Add feta

und schmecken alles mit Salz und – bei Bedarf – mit ein paar Chiliflocken ab und lassen sie weiter auf reduzierter Stufe köcheln.
31 - Mit Gewürzen abschmecken / Taste with seasonings

Sobald die Nudeln dann fertig gekocht sind, gießen wir sie ab, lassen sie gut abtropfen,
32 - Nudeln abtropfen lassen / Drain noodles

geben sie dann zur Sauce in die Pfanne
33 - Nudeln zur Sauce geben / Add noodles to sauce

und vermischen alles gründlich miteinander.
34 - Nudeln & Sauce vermischen / Mix noodles & sauce

Anschließend können wir das Gericht garniert mit dem restlichen Feta und evtl. etwas frischem Schnittlauch oder Petersilie auch schon servieren und genießen.
35 - Ajvar bacon noodles - Served / Ajvar-Speck-Nudeln - Serviert

Wie bereits einleitend erwähnt, erwies sich die Zubereitung als überaus leckeres Gericht. Obwohl sowohl Paprikamus als auch frische Paprika verarbeitet worden waren, war der Paprikageschmack nicht übermäßig dominant, sondern ergänzte sich sehr gelungen. Das Ajvar war dabei leicht pikant, aber ziemlich fruchtig, während die Gemüsepaprika eine etwas kräftigere Paprikanote mit sich brachte. Und auch die leicht salzige Feta-Note passte gut ins geschmackliche Gesamtkonzept. Gemeinsam mit dem leicht knusprig angebratenen Speckwürfeln und den Erbsen eine sehr gelungene Sauce zu Nudeln jeder Art.

36 - Ajvar bacon noodles - Side view / Ajvar-Speck-Nudeln - Seitenansicht

Werfen wir zum Abschluss noch einen kurzen Blick auf die Brennwerte dieses Gerichts. Und es handelt sich bei Leibe um keine leichte Kost. Meiner Berechnung nach liegt die Sauce dabei bei etwa 1900kcal, aufgeteilt auf 4 Portionen also alleine schon hier 475kcal pro Portion. Dazu kommen noch die Nudeln die mit 1700kcal zu Buche schlagen, also noch einmal 425kcal, womit wir bei stolzen 900kcal pro Portion landen. Dabei muss ich aber erwähnen, dass die Portionen wirklich sehr groß geraten sind, teilt man es auf 5 Portionen auf, landen wir schon bei 720kcal pro Portion, was dann schon fast in akzeptablen Bereichen für ein Hauptgericht liegt. Wenn man einen Teil der Schlagsahne durch Milch ersetzt und einen leichten Feta verwendet, kommt man bei diesem Wert mit Sicherheit noch weiter runter.

Guten Appetit

Pizza “Sophia Loren” [06.11.2015]

Pizza Sophia Loren

Da ich heute viele Stunden im Auto verbracht hatte und kein richtiges Mittagessen genießen konnte, entschied ich mich heute Abend mal für eine Pizza vom Lieferdienst – um genau zu sein vom Pizza-Taxi Calabria im schönen nordhessischen Bebra. Aus der umfangreichen Speisekarte entschied ich mich für die Pizza “Sophia Loren”, die mit Salami, Formvorderschinken, Paprika, Artischocken, Mozzarella und zwei Spiegeleiern belegte war und 6,50 Euro kosten sollte. Ob die italienische Schauspielerin diese Namensgebung genehmigt hat, ist übrigens nicht bekannt. 😉 Nicht ganz eine halbe Stunde nach dem Anruf wurde die Pizza schließlich geliefert. Die Zusammenstellung erwies sich, wohl dank der beiden Spiegeleier, als deutlich mächtiger als ich vermutet hatte, war aber geschmacklich sehr gut gelungen. Vor allem die Verwendung die Artischockenherzen, die ja eine her ungewöhnliche Zutat für Pizza sind, passte sehr gut in die geschmackliche Gesamtkomposition. Zwar war die Pizza nicht mehr hundertprozentig heiß und der Teig somit auch nicht mehr ganz knusprig, aber sie war noch heiß genug dass man sich nicht beschweren musste. Insgesamt eine sehr schmackhafte Zusammenstellung, die auch vom Preis-Leistungsverhältnis her in Ordnung erschien. Ich war auf jeden Fall zufrieden.

Serbisches Reisfleisch [25.09.2015]

Beim ersten Blick auf die heutige Speisekarte unseres Betriebsrestaurants schien heute etwas zu fehlen, denn den Platz des für Freitag sonst üblichen Fisch- oder Meeresfrüchtegerichts im Abschnitt Globetrotter hatte heute ein Serbisches Reisfleisch eingenommen. Außerdem fanden sich noch zwei gute alte Bekannte aus dem Speisenangebot auf der regulären Speisekarte: ein Kaiserschmarrn mit Apfelmus bei Tradition der Region und eine Hähnchenbrust gefüllt mit Mangold und Paprika, dazu Kräutersauce und Reis bei Vitality. Außerdem gab es noch Gebackene Ananas und Banane sowie Pad Pieew Wan – Schweinefleisch süß-sauer mit Ananas, Kirschtomaten und Lauchzwiebeln an der Asia-Thai-Theke. Doch man hatte das Fischgericht nicht vergessen, sondern nur auf die Oktoberfest-Zusatzspeisekarte verschoben, denn dort fand sich ein Gedünstetes Zanderfilet auf Rettichsalat mit Salzkartoffeln. Zander klang schon mal gut und auch mit Salzkartoffeln konnte ich leben, aber Rettichsalat ist absolut nicht mein Ding. Daher entschied ich mich schließlich für das Serbische Reisfleisch, das ich noch durch einen kleinen Becher Johannisbeercreme aus dem heutigen Dessert-Angebot ergänzte.

Serbian rice with meat / Serbisches Reisfleisch

Neben Reis in einer leicht cremigen Tomatensauce fanden sich verschiedene Gemüsesorten wie Erbsen, Champignons, Paprika, Zucchini und Möhren, außerdem kleine Stücke Rindfleisch sowie einige Streifen klein geschnittener Kochschinken. Erschien mir ein wenig so wie eine Resteverwertung, was jedoch nicht an sich nicht schlimm gewesen wäre. Jedoch fand ich die Zubereitung etwas verwürzt: leicht scharf, aber irgendwie standen die Gewürze im falschen Verhältnis zueinander. Aber zumindest war es bei mir nicht so schlimm wie bei einem Kollegen, der etwas später kam, ebenfalls das Reisfleisch gewählt hatte und dessen Zubereitung versalzen war. Meines war nur nicht perfekt, aber noch genießbar. Daher kann ich hier leider keine volle Punktzahl geben. An der cremig-sahnigen Johannisbeercreme, die mit zahlreichen frischen Johannisbeeren versetzt war, gab es aber nichts auszusetzen.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, erkannte man dass sich Reisfleisch und die Hähnchenbrust heute ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen um Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lieferten, wobei sich die Hähnchenbrust meiner Meinung nach schließlich durchsetzen konnte und die das Reisfleisch auf den zweiten Platz verwies. Platz drei belegte der Zander mit Rettichsalat, gefolgt von den Asia-Gerichten auf dem vierten Platz und dem Kaiserschmarrn auf Platz fünf. Alle Angaben natürlich wie immer ohne Gewähr. 😉

Mein Abschlußurteil:
Reisfleisch: +
Johannisbeercreme: ++

Spaghetti mit Hackfleisch-Schmand-Sauce – das Rezept

Da ich heute keinen allzu großen Aufwand beim Kochen betreiben wollte, nutzte ich die Gelegenheit mal ein neues Rezept für eine Hackfleisch-Schmand-Sauce für Spaghetti (oder andere Nudeln) auszuprobieren. Und ich wurde was die Erwartungen anging nicht enttäuscht, denn das Ergebnis war eine überaus schmackhaftes Nudelgericht, dessen Rezept ich nun mit diesem Beitrag einmal kurz in gewohnter Form vorstellen möchte.

Was benötigen wir also für 4 Portionen?

1 größere Gemüsezwiebel
01 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

1 mittelgroße rote Paprika (ca. 350g)
02 - Zutat Paprika / Ingredient bell pepper

1 große Möhre (ca. 180g)
03 - Zutat Möhre / Ingredient carrot

3-4 frische Tomaten (ca. 400g)
04 - Zutat Tomaten / Ingredient tomatoes

500g gemischtes Hackfleisch
05 - Zutat Hackfleisch / Ingredient ground meat

2-3 Esslöffel Tomatenmark
06 - Zutat Tomatenmark / Ingredient tomato puree

1 Glas trockenen Rotwein
07 - Zutat trockener Rotwein / Ingredient dry red wine

1 Becher Schmand (250g)
08 - Zutat Schmand / Ingredient sour cream

500g Spaghetti
09 - Zutat Spaghetti / Ingredient spaghetti

sowie etwas Salz Pfeffer, Paprikapulver und ein paar Chiliflocken zum würzen
und einen Esslöffel Olivenöl zum braten

Beginnen wir wie üblich mit der Vorbereitung der einzelnen Zutaten und schälen erst einmal die Zwiebel, um sie anschließend zu würfeln.
10 - Zwiebel würfeln / Dice onion

Außerdem schälen und würfeln wir die Möhre,
11 - Möhre schälen & würfeln / Peel & dice carrot

waschen die Paprika,
12 - Paprika waschen / Wash bell pepper

entkernen sie
13 - Paprika entkernen / Decore bell pepper

und schneiden sie in kleine Würfel
14 - Paprika würfeln / Dice bell pepper

und entfernen den Stilansatz von den Tomaten, ritzen sie oben kreuzförmig ein,
15 - Tomaten einritzen / Scratch tomatoes

übergießen sie mit kochendem Wasser, in dem für sie für eine Minute ruhren lassen,
16 - Tomaten mit kochendem Wasser übergießen / Douse tomatoes with boiling water

schälen schließlich die Tomaten,
17 - Tomaten schälen / Peel tomatoes

vierteln
18 - Tomaten vierteln / Quarter tomatoes

und entkernen sie
19 - Tomaten entkernen / Decore tomatoes

und schneiden das verbliebene Fruchtfleisch schließlich auch in kleine Würfel.
20 - Tomaten würfeln / Dice tomatoes

Dann erhitzen wir einen Esslöffel Olivenöl in einer Pfanne,
21 - Olivenöl erhitzen / Heat up olive oil

bröseln das Hackfleisch hinein
22 - Hackfleisch in Pfanne geben / Add ground meat to pan

und braten es krümelig an, wobei wir es auch gleich mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen.
23 - Hackfleisch würzen / Season ground meat

Ist das Hackfleisch fast durchgebraten, geben wir auch die gewürfelte Zwiebel mit in die Pfanne,
24 - Gewürfelte Zwiebel addieren / Add diced onion

dünsten sie kurz mit an
25 - Zwiebel andünsten / Braise onion

und addieren schließlich die gewürfelte Möhre
26 - Möhrenwürfel hinzufügen / Add diced carrots

sowie die gewürfelte Paprika
27 - Gewürfelte Paprika dazu geben / Add diced bell pepper

um alles für etwa fünf bis sechs Minuten bei gelegentlichem umrühren weiter anzubraten.
28 - Möhren & Paprika anbraten / Fry carrots & bell pepper

Schließlich fügen wir die beiden Esslöffel Tomatenmark mit in die Pfanne,
29 - Tomatenmark in Pfanne geben / Add tomato puree

rösten es kurz mit an
30 - Tomatenmark anrösten / Roast tomato puree

und löschen dann alles mit dem Glas trockenen Rotwein ab.
31 - Mit Rotwein ablöschen / Deglaze with red wine

Den Rotwein lassen wir einkochen und geben zeitgleich auch die gewürfelten Tomaten hinzu
32 - Wein einkochen lassen & Tomaten hinzufügen / Let red wine reduce & add tomatoes

die wir für weitere vier bis fünf Minuten bei gelegentlichem rühren mit braten.
33 - Alles weiter braten / Continue frying

Parallel setzen wir einen Topf mit Wasser für die Nudeln auf und bringen ihn zum kochen.
34 - Wasser für Nudeln aufsetzen / Bring water for noodles to a boil

Während das Wasser sich erhitzt, geben wir nun auch den Schmand mit in die Pfanne,
35 - Schmand hinzufügen / Add sour cream

verrühren ihn mit dem restlichen Pfanneninhalt
36 - Schmand mit Pfanneninhalt verrühren / Stir in sour cream

und schmecken sie noch einmal mit Salz, Pfeffer, Paprika und einer Prise Chiliflocken ab. Dann lassen wir alles auf leicht reduzierter Stufe weiter köcheln.
37 - Sauce mit Gewürzen abschmecken / Taste sauce

Sobald das Wasser schließlich kocht, geben wir zwei Teelöffel Salz hinein
38 - Kochendes Wasser salzen / Salt cooking water

und kochen die Spaghetti dann gemäß Packungsbeschreibung.
39 - Spaghetti kochen / Cook spaghetti

Sobald die Nudeln dann fertig gekocht sind und wir sie abgegossen haben
40-Nudeln-abgießen

können wir sie gemeinsam mit der Sauce servieren und genießen.
40 - Spaghetti with ground meat sour cream sauce - Served / Spaghetti mit Hackfleisch-Schmand-Sauce - Serviert

Die Sauce war nicht nur angenehm fruchtig und dank des Schmands auch leicht cremig geworden, auch die Kombination von verschiedenen Gemüsesorten wie Tomaten, Paprika und Möhren mit dem krümelig angebratenen Hackfleisch erwies sich als überaus schmackhaft. Und durch die Chiliflocken war auch eine leichte, wenn auch nicht besonders dominante Schärfe im Spiel, die sehr gut in die geschmackliche Gesamtkomposition passte. Ein zugegebenermaßen einfaches, dafür aber auch recht schnell herzustellendes und überaus schmackhaftes Gericht. Ich war mit dem Ergebnis meines heutigen Kochexperiments mal wieder sehr zufrieden.

41 - Spaghetti with ground meat sour cream sauce - Side view / Spaghetti mit Hackfleisch-Schmand-Sauce - Seitenansicht

Werfen wir zum Abschluß noch einen kurzen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichts. Meiner Kalkulation nach schlägt die Sauce mit ziemlich genau 2000kcal, also 500kcal pro Portion zu Buche, wobei das Hackfleisch alleine mit über 1100kcal den größten Teil für sich in Anspruch nimmt, gefolgt vom Schmand mit ca. 640kcal. Eventuell könnte man hier also, will man reduzieren, die Menge des Hackfleischs etwas reduzieren oder es gleich ganz durch Geflügelhackfleisch ersetzen. Den Schmand würde ich aber nicht antasten wollen. Hinzu kommen noch mal 1700kcal für die Spaghetti, also 425kcal pro Portion, womit man also bei stolzen 925kcal pro Portion landet. Dass das Gericht nicht leicht sein würde war mir zwar bewusst gewesen, aber dass es so heftig ausfällt hätte ich nicht gedacht. Wen das jedoch nicht abschreckt oder wer die großen Kalorienträger wie das Hackfleisch wie bereits vorgeschlagen ersetzt, dem sei das Rezept wärmstens ans Herz gelegt.

Guten Appetit