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Kurztest Burger King California Wrap

Saturday, July 17th, 2010

Nachdem ich am letzten Sonntag ja schon den Grilled Beef Wrap von McDonalds getestet hatte, nutzte ich die Wartezeit gestern Abend am Frankfurter Hauptbahnhof um auch mal das Konkurrenzprodukt von Burger King einer kurzen Betrachtung zu unterziehen. Meine ursprüngliche Intention war es ja gewesen, den mit Chili con carne, frischem Salat, Zwiebeln, Tomaten und Cajun Mayo gefüllten Texican Burrito zu versuchen, doch der war leider ausverkauft. Also nahm ich als Alternative den California Wrap, der Einzeln ohne Menu für 3,49 Euronen zu haben war.
Die Verpackung erinnerte schon mal an jene, die ich von McDonalds kannte – wobei ich natürlich nicht sagen kann wer hier von wem geklaut hat. 😉

Burger King California Wrap - Packung
Burger King California Wrap – Verpackung

Nachdem die Verpackung an dem dafür vorgesehenen Streifen aufgerissen und die obere Hälfte entfernt war, präsentierte sich mir der Wrap, gefüllt mit gegrillten Hähnchenstücken, Eisbergsalat, Tomatenscheiben, Guacamole und einer Joghurt-Pfeffer-Sauce. Das Bild entsprach natürlich wie üblich nicht ganz dem aus der Werbung, ich fand den Unterschied aber hier nicht ganz so extrem wie bei McDonalds.

Burger King California Wrap - ausgepackt
Oben: California Wrap im Original – Unten: California Wrap in der Werbung

Ich bin allerdings der Meinung, dass der California Wrap auch ein kleines Stück kürzer ist im Vergleich zum Grilled Cheese Wrap, was sich natürlich im Überhang des Tortilla-Teigs auswirken würde.
Geschmacklich fand ich ihn – natürlich unter der Prämisse dass es sich hier um Fast Food handelt – sehr gelungen. Die gegrillten Hähnchenstücke waren zart und nicht zu trocken, der Eisbergsalat erwies sich nicht als ganz so sehr in kleine Streifen zerhächselt wie bei McDonalds und die Guacamole in Verbindung mit der Pfeffer-Joghurt-Sauce gab dem ganzen einen fruchtig-pikanten Würzung. Einziger wirklicher Kritikpunkt war eigentlich, dass sich der Gros der Hähnchenstücke am Boden des Wraps gesammelt hatten und im oberen hauptsächlich Salat und Tomaten zu finden waren.

Burger King California Wrap - angebissen

Mit 343kcal oder 9 WW ProPoints pro Portion (Zum Vergleich: Der Classic Beef Wrap hat 570kcal oder 16 WW ProPoints) ist der Burger King California Wrap auch ein leichtes und nicht zu kalorienreiches Sommergericht. Hat mir sehr gut geschmeckt – kann ich durchaus weiter empfehlen.

McDonalds Hot Chicken Ruccola

Sunday, June 6th, 2010

Ich bin wieder in München angekommen. Da meine S-Bahn nicht mal auf dem Bildschirm angezeigt wurde, was bedeutet dass sie wohl gerade weg gefahren war und ich mindestens 20 Minuten zu warten hatte, entschloss ich mich der McDonalds Filiale im ersten Untergeschoss des Müncher Hauptbahnhofs noch einen kleinen Besuch abzustatten. War lange nicht mehr bei einem dieser Restaurants gewesen und was das Angebot angeht hat sich ja mal wieder einiges getan. Ein Big Tasty Bacon oder Big Beef Deluxe war mir allerdings eindeutig zu mächtig und nach meiner Erfahrung mit dem “Der M“, einem Aktionsburger der sich leider als recht Geschmacksneutral heraus gestellt hatte, bin ich da auch eher vorsichtig geworden. Gerade bei Fastfoodketten deckt sich das Bild aus der Werbung eher selten mit dem was man wirklich erhält.
Also entschied ich mich für den Hot Chicken Ruccola, der auf der Webseite des Herstellers so dargestellt wird:

(Quelle: McDonalds)
Was ich in zum mitnehmen für 1,75 Euro dann aber in meiner Tüte erhielt, entsprach natürlich wie erwartet kaum der heilen Werbewelt. Keine unter den frischen Brötchenhälften hervorquellende Sauce, kein Patty der so groß wie die untere Brötchenscheibe ist (geschweige denn so hoch) und keine ganzen Salatblätter.
McDonalds Hot Chicken Ruccola
Gut, zwischen den Streifen geschnittenem Eisberg-Salat des etwa handflächengroßen Burgers hatten sich tatsächlich einige Ruccola-Blätter verirrt und über dem recht klein geratenen Chicken-Patty fanden sich auch tatsächlich einige Ringe rote Zwiebeln und etwas orange-rote Sauce, der man bei genauerem Hinschmecken auch eine leichte Schärfe attestieren konnte. War geschmacklich ok, ähnelte meiner Meinung nach aber stark dem normalen Chicken-Burger, den man ja für einen Euro erhalten kann. War also nicht wirklich etwas besonderes, das entsprach aber auch meiner Erwartungshaltung.
So ein Ding hat im übrigen 335kcal pro oder 7 WW ProPoint pro Portion, also kein wirklich diätisches Lebensmittel. Aber jetzt kann ich zumindest sagen, dass ich ihn mal probiert habe. Ich finde ihn ok, aber nicht so besonders. Das nächste Mal spare ich mir dann wohl die 75 Eurocent und hole mir einen normalen Chickenburger, der auch gleich noch 20kcal weniger hat. 😉

Chicken Wings & Countrypotatoes [30.11.2009]

Monday, November 30th, 2009

Die heutige Auswahl im Betriebsrestaurant erschien mal wieder sehr interessant. In der Asia-Ecke bot man “Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen“, “Rindfleisch gebraten mit Chili,Knoblauch,Morcheln,Bambus und Gemüse” sowie “Gebackene Pute mit Gemüse” an, bei den Vitality-Gerichten gab es “Kartoffelgeröstel mit Lauch und Schafskäse“, bei den traditionell-regionalen Speisen gab es “Bratwurstschnecke auf Sauerkraut mit Püree” und bei den internationalen Mahlzeiten bot man “Chicken Wings mit Barbequesauce und Countrypotatoes” an. Ich war etwas zwischen der Bratwurstschnecke und den Chicken Wings hin und her gerissen, entschied mich letztlich aber dann doch für die Chicken Wings.

chicken wings & country potatoes

Abgesehen von der Tatsache dass es sich bei der Barbequesauce eher um warmen Tomatenketchup handelte, gab es an dem Gericht eigentlich nicht auszusetzen. Die Countrypotatoes in Form von frittierte Kartoffelspalten erwiese sich als heiß und knusprig wie sie sein sollten. Dabei sei angemerkt dass der Mitarbeiter des Betriebsrestaurants gerade mit einer frischen Ladung aus der Küche kam, als ich an der Theke anstand – also kein Wunder. Und auch die Chicken Wings erwiesen sich als sehr lecker, auch wenn die Fleischausbeute bei solchen Dingern natürlich nie besonders groß ist. Ich gehe mal davon aus das fast die Hälfte der sechs Chickenwings aus Knochen bestand – aber damit muß man bei solchen Gerichten natürlich rechnen. Ich bereute meine Wahl letztlich nicht – auch wenn es nett gewesen wäre hier echte echte Barbequesauce zu haben – hier reicht es nicht in aufgewärmten Tomatenketchup ein paar winzige Paprikastückchen hinein zu schneiden. 😉

Mein Abschlußurteil:
Chicken Wings: ++
Barbequesauce: +/-
Countrypotatoes: ++

Hähnchenbrust & Zitronenkartoffeln [13.11.2009]

Friday, November 13th, 2009

Zum Freitag standen bei den traditionellen “Germknödel mit Pflaumenmus gefüllt dazu Vanillesauce” und bei den internationalen Gerichten “Gebackenes Seelachsfilet mit Kartoffelsalat und Remouladensauce” zur Auswahl. Im Bereich Vitality bot man “Hähnchenbrust aus dem Ofen nach provinzialischer Art mit Schmorgemüse und Zitronenkartoffeln” an und in der Asia-Wok Ecke lockten unter anderem “Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsrollen” und “Pad Pieew Wan – Schweinefleisch mit Gemüse und Ananas in süß-saurer Sauce“. Ich war zuerst geneigt das Seelachsfilet zu nehmen, welches mit Sicherheit das meist gewählte Gericht heute war, aber dann entschied ich mich doch um und holte mit die Hähnchenbrust – und das obwohl ich ja erst gestern Hähnchenbrust zu mir genommen hatte. Mit Provencial scheint man es auch irgendwie zu haben in diesem Betriebsrestaurant, man siehe dazu nur hier oder hier. 🙂 Als Ergänzung kam noch ein kleiner Rhabarberjoghurt hinzu.

Hähnchenbrust & Zitronenkartoffeln

Als ich das Gericht zu betrachtete, befürchtete ich ja sogleich dass ich hier wohl ein relativ trockenes Mahl vor mir hatte, denn die Hähnchenbrust war unpaniert und eine Sauce suchte ich vergeblich. Geflügelfleisch ist ja auch nicht gerade durch seine Saftigkeit bekannt. Aber es erwies sich schließlich als doch nicht ganz so schlimm wie befürchtet, denn das Gemüse aus Zuchiniwürfeln, geschälten Tomatenstücken und Scheibchen von schwarzen Oliven hatte etwas Flüssigkeit mit auf den Teller gebracht und auch die tatsächlich leicht zitronig schmeckenden Kartoffeln besaßen auch etwas Wasser, das sie wohl vom Kochen aufgenommen hatten. Die Hähnchenbrust selbst erwies sich zwar als Qualitativ gut, aber vor allem an den Rändern erkannte man, dass sie wohl etwas zu lange im Ofen gewesen waren. War soweit also Ok, aber ich bereute dennoch ein wenig, nicht das panierte Seelachsfilet gewählt zu haben. Von Hähnchenbrust habe ich glaube ich dann auch erst mal genug für die nächste Zeit.
Der Rhabarberjoghurt schließlich – wie immer eher etwas für einen hohlen Zahn – versöhnte mich dann aber etwas und gab mir das bisschen Restsättigung, das mir noch gefehlt hatte. 😉

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenbrust: +
Schmorgemüse: ++
Zitronenkartoffeln: ++
Rhabarberjoghurt: ++

Hähnchenbrust mit Knusperpanade [12.11.2009]

Thursday, November 12th, 2009

Das Angebot am heutigen Donnerstag war mal wieder recht vielseitig. In der Asia Wok Ecke gab es unter anderem “Lu Han Zai – Gebratenes Gemüse in Hoi Sin Sauce nach Shanghai Art” und “Prig Pad Kai – Putenfleisch mit Chilischoten und verschiedenem Gemüse nach Thai Art“, an der Vitality-Theke bot man ein vegetarisches “Farfalle al peperoni” an und das traditonell-regionale Gericht umfasste “Sauerbraten ‘Münchner Art’ mit Butternudeln“. Ich aber entschied mich für das heutige Globetrotter-Gericht in Form einer “Hähnchenbrust in der Knusperpanade auf Gemüsereis” und ergänzte das ganze mit einer Mousso Erdbeere mit Schokosauce.

Hähnchenbrust in Knusperpanade

Knusprig war die Panade dann aber leider nicht – eher ein weicher Mantel aus weichem Brotbrei (was Panade ja letztlich ist), in den das angenehm große, zarte und schmackhafte Stück Hähnchenbrust eingepackt war. Dazu gab es noch eine Curry-Sauce mit Ananasstückchen, die geschmacklich sehr gut passte. Der Reis war zwar ok, hatte aber für einen Gemüsereis für meinen persönlichen Geschmack etwas zu wenig Gemüse darin. Ich meine aber ein paar winzige Würfelchen Karotten und Zuchini identifiziert zu haben. Sehr lecker wiederum war das Mousso Erdbeere, allerdings wurde es durch die dickflüssige Schokosauce für mich dann doch etwas zu süß. Dennoch habe ich mir alles schmecken lassen – ein gutes leicht überdurchschnittliches Kantinen- äh… Betriebsrestaurantgericht. 🙂

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenbrust: ++
Currysauce mit Ananas: ++
Gemüsereis: +
Erbeermousso: ++