Hähnchenbrust & Zitronenkartoffeln [13.11.2009]

Zum Freitag standen bei den traditionellen “Germknödel mit Pflaumenmus gefüllt dazu Vanillesauce” und bei den internationalen Gerichten “Gebackenes Seelachsfilet mit Kartoffelsalat und Remouladensauce” zur Auswahl. Im Bereich Vitality bot man “Hähnchenbrust aus dem Ofen nach provinzialischer Art mit Schmorgemüse und Zitronenkartoffeln” an und in der Asia-Wok Ecke lockten unter anderem “Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsrollen” und “Pad Pieew Wan – Schweinefleisch mit Gemüse und Ananas in süß-saurer Sauce“. Ich war zuerst geneigt das Seelachsfilet zu nehmen, welches mit Sicherheit das meist gewählte Gericht heute war, aber dann entschied ich mich doch um und holte mit die Hähnchenbrust – und das obwohl ich ja erst gestern Hähnchenbrust zu mir genommen hatte. Mit Provencial scheint man es auch irgendwie zu haben in diesem Betriebsrestaurant, man siehe dazu nur hier oder hier. 🙂 Als Ergänzung kam noch ein kleiner Rhabarberjoghurt hinzu.

Hähnchenbrust & Zitronenkartoffeln

Als ich das Gericht zu betrachtete, befürchtete ich ja sogleich dass ich hier wohl ein relativ trockenes Mahl vor mir hatte, denn die Hähnchenbrust war unpaniert und eine Sauce suchte ich vergeblich. Geflügelfleisch ist ja auch nicht gerade durch seine Saftigkeit bekannt. Aber es erwies sich schließlich als doch nicht ganz so schlimm wie befürchtet, denn das Gemüse aus Zuchiniwürfeln, geschälten Tomatenstücken und Scheibchen von schwarzen Oliven hatte etwas Flüssigkeit mit auf den Teller gebracht und auch die tatsächlich leicht zitronig schmeckenden Kartoffeln besaßen auch etwas Wasser, das sie wohl vom Kochen aufgenommen hatten. Die Hähnchenbrust selbst erwies sich zwar als Qualitativ gut, aber vor allem an den Rändern erkannte man, dass sie wohl etwas zu lange im Ofen gewesen waren. War soweit also Ok, aber ich bereute dennoch ein wenig, nicht das panierte Seelachsfilet gewählt zu haben. Von Hähnchenbrust habe ich glaube ich dann auch erst mal genug für die nächste Zeit.
Der Rhabarberjoghurt schließlich – wie immer eher etwas für einen hohlen Zahn – versöhnte mich dann aber etwas und gab mir das bisschen Restsättigung, das mir noch gefehlt hatte. 😉

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenbrust: +
Schmorgemüse: ++
Zitronenkartoffeln: ++
Rhabarberjoghurt: ++

Hähnchenbrust mit Knusperpanade [12.11.2009]

Das Angebot am heutigen Donnerstag war mal wieder recht vielseitig. In der Asia Wok Ecke gab es unter anderem “Lu Han Zai – Gebratenes Gemüse in Hoi Sin Sauce nach Shanghai Art” und “Prig Pad Kai – Putenfleisch mit Chilischoten und verschiedenem Gemüse nach Thai Art“, an der Vitality-Theke bot man ein vegetarisches “Farfalle al peperoni” an und das traditonell-regionale Gericht umfasste “Sauerbraten ‘Münchner Art’ mit Butternudeln“. Ich aber entschied mich für das heutige Globetrotter-Gericht in Form einer “Hähnchenbrust in der Knusperpanade auf Gemüsereis” und ergänzte das ganze mit einer Mousso Erdbeere mit Schokosauce.

Hähnchenbrust in Knusperpanade

Knusprig war die Panade dann aber leider nicht – eher ein weicher Mantel aus weichem Brotbrei (was Panade ja letztlich ist), in den das angenehm große, zarte und schmackhafte Stück Hähnchenbrust eingepackt war. Dazu gab es noch eine Curry-Sauce mit Ananasstückchen, die geschmacklich sehr gut passte. Der Reis war zwar ok, hatte aber für einen Gemüsereis für meinen persönlichen Geschmack etwas zu wenig Gemüse darin. Ich meine aber ein paar winzige Würfelchen Karotten und Zuchini identifiziert zu haben. Sehr lecker wiederum war das Mousso Erdbeere, allerdings wurde es durch die dickflüssige Schokosauce für mich dann doch etwas zu süß. Dennoch habe ich mir alles schmecken lassen – ein gutes leicht überdurchschnittliches Kantinen- äh… Betriebsrestaurantgericht. 🙂

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenbrust: ++
Currysauce mit Ananas: ++
Gemüsereis: +
Erbeermousso: ++

Coq au Vin [10.11.2009]

Neben “Asiagemüse gebraten mit Erdnußsauce nach Peking Art” und “Gung Pao Ngao – Rindfleisch gebraten mit Chili, Knoblauch, Morcheln, Bambus und Gemüse” aus der Asia-Ecke standen heute auch noch “Zucchini- Kartoffelgulasch mit Baguette” bei den Vitality-Gerichten, “Schweineschnitzel ‘Wiener Art’ mit Pommes frites und Zitrone” bei den traditionellen Gerichten und schließlich “Coq au Vin geschmorte Hähnchenkeule in Rotweinsauce auf Tagliatelle” bei den internationalen Speisen auf der Karte. Ein längeres Meeting mit Geburtstagskuchen am Vormittag führte dazu, dass ich und einige andere Kollegen erst gegen 13:00 Uhr in der Kantine auftauchten. Zu diesem Zeitpunkt waren die Pommes Frites für das Wiener Schnitzel leider bereits aus und durch Kartoffelsalat ersetzt – des weiteren erwies sich das Schnitzel im Gegensatz zu dem Paprika-Rahm-Schnitzel von letzter Woche als Friteusenware, was leicht an der hellen Panade zu erkennen war. Und der Zuchini-Kartoffelgulasch glich von Aussehen her sehr dem Kürbis-Gemüse-Eintopf von gestern. Also fiel meine Wahl auf den Coq au Vin, den ich noch mit etwas Mischgemüse von der Gemüsetheke komplettierte.

Coq au Vin

An der Keule war leider nicht besonders viel Fleisch dran, dafür war das vorhandene Fleisch zart und ohne viel unnützes Fett oder Sehnen und ließ sich außerdem sich leicht mit Messer und Gabel vom Knochen schälen, ohne dass man sich die Finger schmutzig machen musste. Die lauwarmen Nudeln waren eher eine reine Sättigungsbeilage, die ich mir mit der leckeren Rotweinsauce schmecken ließ. Alkohol war dort nach dem Kochen natürlich keiner mehr drin. 😉 Das Gemüse aus Karotten, Bohnen, Erbsen und Blumenkohlröschen schließlich war leider – wohl aufgrund der späten Stunde – kaum mehr als Handwarm, was den Genuß leider etwas trübte. Aber davon abgesehen war der Inhalt der kleinen Schale in Ordnung. Ein gutes, leicht überdurchschnittliches Mittagsmahl – aber leider nicht mehr.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenkeule: ++
Tagiatelle: +
Rotweinsauce: ++
Gemüsebeilage: +

Burger King Grilled Cheese Tendercrisp

Heute auf der Rückfahrt nach München hielten wir um unseren Hunger zu stillen bei einem der vielen Burger King Restaurants an der A9 – auf dem Rasthof Holledau.

Größere Kartenansicht
Die dortige Burger King Niederlassung ist mit einem Gusticus Buffet Restaurant zusammen in einem separaten Gebäude ziemlich am Ende des Rasthofes. Nachdem wir geparkt hatten, begaben wir uns unmittelbar zum Bestelltresen des Burger Kings und reihten uns dort in eine der Schlangen der beiden vorhandenen Kassen ein, die beide geöffnet waren. Als aktuelles Special wurde der Grilled Cheese Tendercrisp und der Grilled Cheese Steakhouse angeboten – und wie ich es meistens tue wenn ich mal bei Burger King bin wollte ich dieses Special auch natürlich mal probieren. Dabei entschied ich mich für den Grilled Cheese Tendercrisp mit Chicken.

Burger King - Chicken Tendercrisp
Grilled Cheese Tendercrisp aus der Burger King Werbung (Quelle: burgerking.de)

Einzeln hätte er 5,79 Euronen gekostet (wenn ich mich recht entsinne), da griff ich dann doch lieber zum Menu, das mit Pommes Frites, einer großen Coca Cola und einem Tütchen Ketchup mit 7,49 Euronen zu Buche schlug. Nachdem ich meine Bestellung abgegeben und bezahlt hatte, sollte ich kurz warten und stellte mich etwas seitlich der Theke auf, während die Bedienung den Kunden nach mit schon einmal bediente. Wenig später kam dann auch mein Burger und ich konnte mich mit meinem Tablett an den Tisch begeben, an dem mein Kollege bereits beim Verzehr seiner Bestellung beschäftigt war. Bevor ich selbst mit dem Abendessen begann, wollte ich jedoch erst einmal einen Blick auf das werden, was dort so groß beworben wurde. Die Verpackung sah schon mal ganz stylish und durchdesigned aus. 😉

Burger King Tendercrisp - Verpackung
Tendercrisp Verpackung

Burger King - Grilles Cheese Tendercrisp
Burger King Grilled Chicken Tendercrisp – real

Das ganze entsprach natürlich – und das hatte ich auch nicht anders erwartet – keinesfalls dem auf dem Werbeplakat abgebildeten Burger. Und der Ketchup, der zwischen dem Salat und Brötchendeckel auf dem Werbefoto heraus zu quillen scheint, fehlte völlig – stattdessen war massig Mayonaise zwischen den gestückelten Salatblättern zu finden. Jedoch hatte man hier wohl auch noch zusätzlich gepfuscht, denn der Käse war nicht “grilled” und die Zwiebel oben auf fehlten völlig. Das wurde mir aber erst klar, als ich zwei mal hinein gebissen und dabei einen Blick auf den Burger meines gegenüber geworfen hatte, der den Grilled Cheese Steakhouse gewählt hatte. Bei ihm war der Käse angegrillt und er hatte wohl auch Zwiebel auf dem Burger. Ich war wirklich kurz am Überlegen ob ich noch einmal an die Theke gehen und mich beschweren sollte, aber da dort sich bereits wieder zwei längere Schlangen gebildet hatten, verzichtete ich darauf. Das Chicken Fleisch schien mir des weiteren auch so ziemlich dem Crispy Chicken Fleischstück zu entsprechen. War zwar geschmacklich soweit ok, aber ich fand ihn auch nicht überragend gut. Dass das Päckchen Ketchup nicht für die Pommes Frites reichte war noch so ein kleiner Nebenärgernis, das ich aber teilweise auch selbst mit verschuldet hatte, da mir das aus früheren Besuchen bei Burger King und bei McDonalds dies eigentlich hätte bekannt sein müssen. Seltsamerweise reicht die Pommes Frites Sauce (Mayonaise) immer – dort scheint deutlich mehr drin zu sein. Muß halt das nächste Mal dran denken, ein zweites Päckchen mit zu bestellen.

Mein Abschlußurteil:
Grilled Chicken Tendercrisp: +
Pommes Frites: +

Hühnchenpfanne – Thai Art [06.11.2009]

Die heutige Auswahl in im hiesigen Betriebsrestaurant umfasste im Bereich “Vitality” eine “Hühnchenpfanne auf Thai Art mit Bambus, Nüssen und Ananas dazu Jasmin-Klebreis“, bei den traditionell-regionalen Gerichten “Kaiserschmarrn mit Apfelmus und Zimt- Zucker” und als Globetrotter-Mahlzeit “Lachsspinatlasagne mit Tomatenbasilikumsauce“. Bei den Asia-Gerichten fanden sich u.a. “Gebackenes Gemüse mit Asia-Dip” und “Gung Po Au – Rindfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Chili- Ingwersauce“. In meine engere Auswahl kamen die Lachsspinatlasagne und die Thai-Hühnchenpfanne und letztlich entschied ich mich für dann doch für das Reisgericht. Dazu nahm ich mir noch einen kleinen Becher Griesbrei mit Erdbeergrütze als Nachtisch.

Hühnchenpfanne Thai Art

Fand das Gericht ganz lecker muss ich sagen. Zwischen dem Bambus und den Ananasstücken tummelten sich reichlich zarte Geflügelfleisch-Streifen und Erdnüsse. Und vor allem die Erdnüsse bestimmten meiner Meinung nach den Geschmack, was ich aber nicht als unangenehm empfand. Gerade die Kombination von Ananas und Erdnüssen gab dem ganzen eine spezielle Note. Von dem Jasmin am Klebereis schmeckte ich aber nicht viel – wenn überhaupt vorhanden wurde er wohl von der Fleisch-Gemüse-Mischung übertüncht.
Der Griesbrei schließlich, der auf einem Bett aus Erdbeergrütze ruhte und noch einmal mit einem Klecks Erdbeergrütze getoppt war bot schließlich einen angenehmen Abschluß des heutigen Mittagsmahles.

Mein Abschlußurteil:
Hühnchenpfanne Thai Art: ++
Jasmin-Klebereis: ++
Griesbrei mit Erdbeergrütze: ++