Cordon bleu vom Schwein mit Pommes Frites [20.01.2016]

Zuerst hatte ich heute zwar überlegt, wie sonst für Mittwoch üblich beim Fischgericht zuzugreifen und mit einer Gebratenen Forellenfilet auf Balkan Art mit Rosmarinkartoffeln stand bei Vitality auch ein passendes Angebot zur Verfügung, aber gefühlt hatte es dieses Gericht in letzter Zeit etwas zu oft gegeben, daher griff ich nach kurzem Abwägen zum Cordon bleu vom Schwein mit Zitronenecke und Pommes Frites bei Tradition der Region, das zwar das kalorienreichste, aber auch gleichzeitig das verlockendste Gericht auf der Speisekarte. Die Schinkennudeln mit Ei und Tomatensauce bei Globetrotter oder die Asia-Thai-Gerichte wie Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten mit Thaicurry in Kokosmilchsauce und Nue Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce kamen nicht in die nähere Auswahl. Zum Cordon bleu gesellte sich noch ein selbst zusammengestellter Salat von der Salattheke und ein Becherchen Mandarinenjoghurt aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Pork cordon bleu with french fries / Cordon bleu vom Schwein mit Pommes Frites

Bei den Pommes Frites fehlte zwar mal wieder etwas Salz, dem konnte man aber mit dem am Tisch bereit stehenden Salzstreuer leicht Abhilfe schaffen. Einziges kleines Hindernis war dabei, dass ich eine nicht zu verachtende Menge schon im Vorfeld über die Pommes gegeben hatte, aber irgendwie bekam ich es hin die heißen, außen knusprigen und innen noch weichen Kartoffelstäbchen ausreichend damit zu würzen. Und auch das mehr als ausreichend große Stück panierten dünnen und mageren, einigermaßen zarten und horizontal halbierten Schweinefleischs, in dessen Mitte sich traditionell ein milder Käse und eine Scheibe dünnen Kochschinkens befand, gab mir heute keinerlei Grund zur Kritik. Ich hatte hier schon deutlich schlechteres Cordon bleu gegessen. Dazu passte erstaunlich gut der Salat aus Streifen von roter Beete und Möhren sowie Maiskörnern mit ihrem würzigen Balsamico-Dressing. Einzig das Dessert ließ heute mal wieder etwas zu wünschen übrig, denn trotz der dünnen Schicht geschälter Mandarinen in eigenem Saft, auf denen die schaumige Creme ruhte fehlte es auch nach dem Vermischen aller Zutaten fehlte es ihm am Aroma. Hier muss ich leider Punkte abziehen.
Wie nicht anders erwartet lag das Cordon bleu heute natürlich auch bei den anderen Gästen hoch in der Gunst und konnte sich mit deutlichem Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf dem zweiten Platz folgte das Forellenfilet, Platz drei belegten die Asia-Gerichte und erst auf dem vierten Platz folgten schließlich die Schinkennudeln.

Mein Abschlußurteil:
Cordon bleu: ++
Pommes Frites: ++
Salat-Mix: ++
Mandarinenjoghurt: +/-

Putenschnitzel “Wiener Art” mit Pommes Frites [17.12.2015]

Während mich die Spinat-Ricotta-Lasagne im Abschnitt Globetrotter und die Asia-Thai-Gerichte heute nicht reizten, war ich doch zwischen dem Putenschnitzel “Wiener Art” mit Pommes Frites bei Tradition der Region und einem Linsengulasch mit Roggenbaguette bei Vitality als leichtere Alternative hin und her gerissen. Letztlich war es wohl der Herdentrieb, der mich trotz meiner kalorientechnischen Bedenken zum Putenschnitzel greifen ließ. Auf Dessert oder irgend eine andere Beilage verzichtete ich aber.

Turkey steak "Vienna style" with french fries / Putenschnitzel "Wiener Art" mit Pommes Frites

Das panierte Putenschnitzel war wirklich riesig geraten und zwischen den dünnen, knusprigen Schichten der locker sitzenden Panade fand sich zartes und schön saftiges Geflügelfleisch, das ich mir garniert mit dem Saft der beiliegenden Zitronenecke schmecken ließ. Bei den Pommes Frites fehlte zwar etwas Salz, aber das ließ sich glücklicherweise mit Hilfe des am Tisch bereit stehenden Salzstreuers schnell beheben. Ansonsten waren sie aber frisch, heiß und knusprig, so wie ich mir Pommes Frites vorstelle, gemeinsam mit dem Ketchup waren auch sie ein Genuss. Kein leichtes, aber dennoch leckeres Gericht.
Und auch bei den anderen Gästen lag das Putenschnitzel heute mit deutlichem Vorsprung am höchsten in der Gunst und konnten sich somit den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf dem zweiten Platz folgte die Spinat-Ricotta-Lasagne, gefolgt von den Asia-Gerichten auf Platz drei und dem Linsengulasch schließlich auf dem fünften Platz.

Mein Abschlußurteil:
Putenschnitzel “Wiener Art”: ++
Pommes Frites: ++

Pulled Pork mit Cole Slaw in Brioche Semmel & Steakhouse Pommes [10.12.2015]

Mit einer Französischen Bouillabaisse mit Fisch und Gemüse stand heute zwar ein recht verlockendes Gericht auf der diese Woche angebotenen Eintopf All-you-can-eat Zusatz-Speisekarte unseres Betriebsrestaurants, aber es gab noch ein Gericht, die dieses Angebot toppte. Und das waren nicht etwa die Spaghetti mit Balsamico-Linsen bei Vitality, das Gebratene Putenschnitzel “Zigeuner Art” mit Reis bei Tradition der Region oder die Asia-Thai-Angebote wie Ko Lo Zai – Gebratenes Gemüse in süß-saurer Sauce nach Peking-Art bzw. Moo Paf Takai – Schweinefleisch mit Bambusstreifen, Frühlingszwiebeln und Paprika in Chili-Zitronengras-Sauce, sondern das Pulled Pork mit Cole Slaw in Brioche Semmel und Steakhouse Pommes, das bei Globetrotter angeboten wurde. Gut, ich hatte erst am Wochenende selbst Pulled Pork zubereitet, aber es konnte meiner Meinung nach nicht schaden auch mal die Version unseres Betriebsrestaurants zu testen. Auf zusätzliches Gemüse, einen Salat oder ein Dessert verzichtete ich aber.

Pulled pork with cole slaw in brioche bun & steakhouse french fries / Pulled Pork mit Cole Slaw in Brioche Semmel & Steakhouse Pommes

Der Cole Slaw, den man dem Gericht beigefügt hatte, war leider nicht das, was ich erwartet hatte. Man hatte einfach Streifen von Weißkohl und Möhren in einer geschmacklich nichtssagende Mayosauce getunkt und diese dabei scheinbar kaum gewürzt. Das kann man auch im Betriebsrestaurant deutlich besser, wie ich aus eigener Erfahrung weiß. Die Steakhouse Pommes Frites, die ich mir natürlich mit Ketchup garniert hatte, waren aber schön heiß, knusprig und gut gewürzt, so wie ich es erwartet hatte. Das Highlight war aber eindeutig das Pulled Pork, das wirklich sehr gelungen gewürzt worden war und auf einer Schicht aus Cocktailsauce, Gewürzgurkenstreifen und Rucola in einer Semmel, deren Teig an den von Einback erinnerte. Der Begriff Brioche bedeutet dabei laut meiner Recherche einfach Brötchen im Französischen, denn ein Brioche aus raisins eine Brioche Semmel ist also eine Brötchen-Semmel. 😉 Abgesehen von dem Cole Slaw insgesamt also eine sehr gelungene Zusammenstellung.
Trotz der Steakhouse Pommes konnte sich das Pulled Pork sich heute aber doch nicht hunderprozentig durchsetzen, sondern wurde beim Rennen um Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala noch vom Putensteak “Zigeuner Art” knapp überrundet und somit auf den zweiten Platz verdrängt. Auf dem dritten Platz folgten die Asia-Gerichte und Platz vier teilten sich meiner Ansicht nach die Spaghetti mit Balsamico-Linsen und die Bouillabaisse.

Mein Abschlußurteil:
Pulled Pork: ++
Semmel: ++
Cole Slaw: +/-
Steakhouse Pommes: ++

Currywurst mit Pommes Frites [03.12.2015]

Einen kurzen Moment überlegte ich noch, beim Rindergeschnetzelten “Stroganoff” mit rote Beete, Champignons und Senf verfeinert, dazu grüner Bohnensalat und Reis aus dem Bereich Globetrotter der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants zuzugreifen, doch da ich bereits gestern zu Mittag Reis zum Hokifilet gegessen hatte und außerdem am Abend die letzten Reste meines Chicken Palak mit Basamatireis verzehrt hatte, war mir heute nicht wieder nach Reis. Und da mich weder die Asia-Thai-Gerichte wie Ko Lo Zai – Gebratenes Gemüse in süß-saurer Sauce mit Ananas nach Peking-Art oder Moo Pad Takai – Schweinefleisch mit Bambusstreifen, Frühlingzwiebeln und Paprika in Chili-Zitronengrassauce noch das vegetarische Vitality-Angebot in Form von Farfalle al peperoni reizten, griff ich schließlich zur Currywurst (rot oder weiß) mit Pommes Frites die bei Tradition der Region auf der Speisekarte zu finden war. An der Theke konnte man die Wahl zwischen einer roten Wurst, einer Brühwurst, und einer weißen Wurst, einer Bratwurst, treffen. Ich griff dieses Mal zur Bratwurst, also der weißen Variante. Das Currypulver konnte man sich dieses Mal selbst dosieren und dabei auch gleich die Pommes Frites mit Ketchup garnieren. Zum Hauptgericht gesellte sich noch ein Obstsalat aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Curried sausage with french fries / Currywurst mit Pommes Frites

Leider erwies sich die Currywurst heute nicht als so optimale Entscheidung, denn die Pommes Frites waren heute sehr schlabbrig und außen nicht wirklich knusprig, so als wären sie nicht lange genug frittiert bzw. gebacken worden. Sie waren geschmacklich zwar in Ordnung, aber für eine volle Punktzahl fehlte doch etwas. Und auch mit der Wurst war ich nicht ganz zufrieden, denn sie war bereits deutlich abgekühlt und maximal noch lauwarm, so dass ich auch hier etwas in der Wertung abziehen muss. Dennoch ein akzeptables Gericht wie ich fand, wenn auch nicht perfekt. Am Obstsalat aus Stücken von Apfel, Kiwi, Melone, Birne, Weintraube und Pflaume gab es aber nichts auszusetzen.
Wie nicht anders zu erwarten, lag die Currywurst heute natürlich ganz weit oben auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala und konnte sich mit deutlichem Vorsprung den ersten Platz sichern. Auch wenn das Rindergeschnetzelte “Stroganoff” ihm deutlich enger auf den Fersen war als ich es normalerweise von den zweitplatzierten Gerichten an Tagen mit Currywurst auf der Speisekarte. Platz drei belegten schließlich die Asia-Gerichte und auf dem vierten Platz folgten schließlich die vegetarischen Farfalle al peperoni.

Mein Abschlußurteil:
Currywurst: +
Pommes Frites: +
Obstsalat: ++

Cordon bleu vom Schwein mit Pommes Frites [19.11.2015]

Nachdem der Curryreis mit Zucchini-Karottenragout bei Vitality heute nicht sehr verlockend aussah und mich auch die Spinat-Ricotta-Tortellini mit Tomatensugo und Mozzarellakugeln sowie die Asia-Thai-Gerichte wie Taohoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse mit Koriandersauce sowie Gung Pao Kai – Putenfleisch gebraten mit Knoblauch, Chili und Gemüse heute nicht sonderlich reizten, entschied ich mich kurzerhand für das Cordon bleu vom Schwein mit Zitronenecke und Pommes Frites, welches bei Tradition der Region auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants zu finden war. Dazu gesellte sich noch ein Schälchen Bulgur-Salad – ich glaube es handelte sich hierbei um eine Art Taboulé – und ein kleiner Becher Grießbrei mit Erdbeersauce.

Cordon bleu with french fries / Cordon bleu mit Pommes Frites

Der rötliche, wohl mit Tomatenmark versetzte Bulgur-Salat, in dem sich Stücke von Paprika und Tomate fanden und der mit einer leichten Koriander-Note versetzt war, erwies sich schon mal als sehr köstlich. Und auch den Pommes Frites, die ich mir wie üblich mit etwas Ketchup garniert hatte, gab es nichts auszusetzen, denn sie waren heiß, knusprig und ausreichend gesalzen. Einzig beim Cordon bleu selbst gab es einige, wenn auch nur kleine Kritikpunkte. Das Fleisch war für Schweineschnitzel in Ordnung, aber trotz der ein wenig trocken geraten und bei der Füllung fiel der Käse ein wenig negativ auf, da er geschmacklich nur wenig beitragen konnte. Mit etwas Wohlwollen sehe ich aber dennoch von einem Punktabzug ab. Am Grießbrei mit seiner Garnitur aus Erdbeersauce gab es wiederum nichts auszusetzen.
Natürlich war es heute das Corodn bleu, das mit großem Vorsprung vor allen anderen Angeboten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich sichern konnte. Auf Platz zwei folgten die Spinat-Ricotto-Tortellini, die trotz der Übermacht durch das Pommes-Gericht noch gut im Rennen lagen, den dritten Platz belegten die Asia-Gerichte und auf Platz vier kam schließlich der Curryreis mit Zucchini-Karottenragout.

Mein Abschlußurteil:
Cordon bleu: ++
Pommes Frites: ++
Bulgursalat: ++
Grießbrei: ++