Pastasotto mit Schinken, Lauch & Erbsen – das Rezept

Ich habe im Laufe meiner bisherigen Kochexperimente ja bereits einiges an Risottos zubereitet, sowohl mit Calamari, mit Krabben und Basilikum, mit Pilzen und Salbei, mit geräuchertem Heilbutt, mit Maronen und Steinpilzen, mit Spargel, Erbsen und Kerbel, mit Shrimps, Krabben und Safran, mit Rotbarschfilet, mit Meeresfrüchten, mit Lachs und Krabben in Kokosmilch, mit Kürbis und Bratwurstbällchen, mit Datteln und Safran, mit roter Beete oder auch mal aus Perlgraupen wie hier oder hier. Doch ein sogenanntes Pastasotto aus Reisnudeln, auch Kritharaki genannt, fehlte bisher noch in meiner Sammlung und diese Lücke wollte ich heute nun endlich schließen. Ich hatte mich dabei für ein Rezept mit Schinken, Lauch und Erbsen entschieden, dass ich mit etwas Weißwein und Creme fraiche mit Kräutern verfeinerte und schließlich noch mit frisch geriebenem Parmesan garnierte. Das Ergebnis war mal wieder ein sehr leckeres Gericht, dessen Rezept ich nun in diesem Beitrag einmal kurz in der gewohnten Form vorstellen möchte.

Was benötigen wir also für 4 Portionen?

250g Kritharaki (Reisnudeln aus Weizengrieß)
01 - Zutat Kritharaki / Ingredient kritharaki

150g gekochten Schinken
02 - Zutat Kochschinken / Ingredient ham

75g gewürfelten Räucherschinken
03 - Zutat Schinkenwürfel / Ingredient diced bacon

1 mittelgroße Stange Lauch
04 - Zutat Lauch / Ingredient leek

200g Erbsen (TK)
05 - Zutat Erbsen / Ingredient peas

400ml Gemüsefond
06 - Zutat Gemüsefond / Ingredient vegetable broth

1 mittelgroße Gemüsezwiebel
07 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

1 große oder 2 kleine Zehen Knoblauch
08 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

1 Glas trockener Weißwein
09 - Zutat trockener Weißwein / Ingredient dry white wine

1 Teelöffel Instant-Gemüsebrühe
10 - Zutat Instant Gemüsebrühe / Ingredient instant vegetable stock

einige Spritzer Zitronensaft
11 - Zutat Zitronensaft / Ingredient lemon juice

125g Creme fraiche mit Kräutern
12 - Zutat Creme fraiche mit Kräutern / Ingredient creme fraiche with herbs

etwas Parmesan zum garnieren
06 - Zutat Parmesan / Ingredient parmesan

sowie etwas Öl oder Butterschmalz zum braten
und Salz und Pfeffer zum würzen

Beginnen wir damit, die Lauchstange der Länge nach biszur Hälfte aufzuschneiden und zu waschen, wobei wir die Lamellen mit den Fingern etwas auseinander ziehen. Denn vor allem im oberen Bereich der Lauchstange kann sich Erde zwischen den Lamellen angesammelt haben und die wollen wir ja nicht im Essen haben.
13 - Lauch waschen / Wash leek

Nachdem wir die Lauchstange dann mit Hilfe eines Papierküchentuchs getrocknet haben, schneiden wir sie in schmale Ringe
14 - Lauch in Ringe schneiden / Cut leek in rings

und halbieren die größeren Ringe dann auch gleich noch mal.
15 - Lauchringe halbieren / Cut leek rings in halfs

Außerdem würfeln wir den Kochschinken,
16 - Schinken würfeln / Dice ham

ziehen die Zwiebel ab und zerkleinern sie
17 - Zwiebel würfeln / Dice onion

und schälen das Knoblauch, um es zu hacken. Ich hab mir dafür mal etwas neues gekauft, einen kleinen Häcksler auf Rollen, den ich bei Amazon gefunden hatte. Funktioniert wirklich gut und das Gerät lässt sich einfach unter dem Wasserhahn reinigen.
18 - Knoblauch zerkleinern / Mince garlic

Während wir dann den Gemüsefond in einem kleinen Topf erhitzen und dann warm halten
19 - Gemüsefond erwärmen & warm halten / Heat up vegetable broth & keep warm

zerlassen wir in einer Pfanne mit einem etwas höheren Rand etwas Butterschmalz – alternativ kann man auch Öl verwenden –
20 - Butterschmalz in Pfanne erhitzen / Heat up ghee in pan

braten wir die Speckwürfel darin etwas an
21 - Speck auslassen / Fry bacon

und geben dann Zwiebel und Knoblauch hinzu, um sie ebenfalls mit anzudünsten.
22 - Zwiebeln & Knoblauch andünsten / Braise onion & garlic

Dann geben wir auch das zerkleinerte Lauch mit in die Pfanne
23 - Lauch addieren / Add leek

dünsten es wiederum kurz mit an,
24 - Lauch andünsten / Braise leek

addieren die Krithariki
25 - Kritharaki hinzufügen / Add kritharaki

und dünsten alles weiter an,
26 - Kritharaki andünsten / Braise kritharaki

bevor wir schließlich alles mit dem trockenen Weißwein ablöschen
27 - Mit Weißwein ablöschen / Deglaze with white wine

und diesen etwas einkochen lassen.
28 - Weißwein einkochen lassen / Let white wine reduce

Während dies geschieht, geben wir auch den gewürfelten Kochschinken hinzu,
29 - Schinkenwürfel hinzufügen / Add diced ham

und versehen alles mit einigen Spritzern Zitronensaft.
30 - Einige Spritzer Zitronensaft dazu geben / Add some sprinkles of lemon juice

Ist der Wein größtenteils eingekocht, geben wir etwas von dem warm gehaltenen Gemüsefond hinzu und lassen diesen wiederum einkochen. Dies wiederholen wir bis die Kritharaki gar sind.
31 - Etwas Gemüsefond hinzufügen / Add some vegetable broth

In die Flüssigkeit rühren wir zum Würzen außerdem einen gehäuften Teelöffel Instant-Gemüsebrühe ein.
32 - Gemüsebrühe einrühren / Add instant vegetable stock

Kurz bevor die Kritharaki ganz gar sind, geben wir auch die Erbsen mit in die Pfanne,
33 - Erbsen addieren / Add peas

verrühren diese und lassen sie für einige Minuten mit garen.
34 - Erbsen verrühren & erwärmen / Stir in & heat up peas

Sobald die Kritharaki dann die zum Verzehr notwendige Konsistenz erreicht haben, vermindern wir die Hitzezufuhr etwas und geben die Creme fraiche mit Kräutern hinzu
35 - Creme fraiche hinzufügen / Add creme fraiche

verrühren es mit den anderen Zutaten und lassen alles für einige Minuten weiter garen,
36 - Creme fraiche verrühren / Stir in creme fraiche

wobei wir es auch noch mal final mit Salz und Pfeffer abschmecken.
37 - Mit Pfeffer & Salz abschmecken / Taste with pepper & salt

Anschließend können wir das Pastasotto auch schon, mit frisch geriebenem Parmsan garniert, servieren und genießen.
38 - Pastasotto with ham, leek & peas - Served / Pastasotto mit Schinken, Lauch & Erbsen - Serviert

Durch das langsame, sanfte garen besaßen die Kritharaki noch etwas Biss, waren aber dennoch komplett durchgegart und hatten sowohl vom Weißwein als auch vom Gemüsefond ein überaus angenehmes Aroma in sich aufgenommen. Gemeinsam mit dem Lauch, den Erbsen und dem Schinken ergab sich ein sehr leckeres Gericht, das mit einem mild-würzigen Geschmack aufwartete. Dazu passte sehr gut der frisch geriebene und traditionell würzige Parmesan, der das Gericht geschmacklich sehr gelungen abrundete. Ein einfach zuzubereitendes und überaus schmackhaftes Gericht, dass ich mal wieder vorbehaltslos weiter empfehlen kann.

39 - Pastasotto with ham, leek & peas - Side view / Pastasotto mit Schinken, Lauch & Erbsenn - Seitenansicht

Werfen wir zum Abschluss noch einen kurzen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichts. Meiner Kalkulation nach kommen für die gesamte Zubereitung (ohne den Parmesan) etwa 2100kcal zusammen, aufgeteilt auf 4 Portionen kommen wir also auf 525kcal pro Portion, was für ein Hauptgericht ein überaus akzeptabler Wert ist. Die paar Kalorien die vom Parmesan hinzu kommen, dürften dabei zu vernachlässigen sein.

Guten Appetit

Panierter Rotbarsch mit Remoulade & Kartoffelsalat [04.03.2016]

Nachdem ich am Mittwoch bereits auf den Fisch verzichtet hatte, wollte ich zumindest am heutigen Freitag auf etwas eiweißhaltiges aus Seen und Flüssen verzichten und griff daher ohne groß nachzudenken zum Panierten Rotbarsch mit Remoulade und Kartoffelsalat dem Abschnitt Globetrotter auf der Speisekarte unsere Betriebsrestaurants. Die Tagliatelle mit buntem Gemüseragout bei Vitality klangen zwar auch ganz gut, während mit die Dampfnudel mit Vanillesauce bei Tradition der Region sowie die Gebackene Ananas und Banane und das San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial Sauce nicht näher interessierten, aber ich blieb letztlich beim Rotbarsch und ergänzte diesen noch durch ein Schälchen Mischgemüse von der Gemüsetheke. Auf ein Dessert verzichtete ich heute aber mal.

Breaded redfish with remoulade & potato salad / Panierter Rotbarsch mit Remoulade & Kartoffelsalat

Der Rotbarsch, den ich mir natürlich mit dem Saft aus der beiliegenden Zitronenecke garnierte, war zwar nicht mehr ganz heiß, aber da das zarte und saftige Fischfilet samt seiner leicht knusprigen Hülle aus Brotkrumen und Ei sonst keine weiteren Kritikpunkte aufwies, sehe ich darüber einfach mal großzügig hinweg. Gemeinsam mit der würzigen Remoulade und dem milden, leichten Kartoffelsalat ergab sich so ein einfaches, aber sehr leckeres Hauptgericht. Die Mischung aus Erbsen, Speck und Rosenkohl, die ich mir als Gemüsebeilage geholt hatte, war zwar etwas ungewöhnlich, passte aber dennoch erstaunlich gut zum Fisch. Hier muss ich allerdings einen kleinen Abzug in der Bewertung vornehmen, da die Rosenkohl-Röschen ziemlich zerkocht und matschig wirkten, während es an knackigen Erbsen und leicht angebratenen Speck aber nichts auszusetzen gab. Insgesamt aber ein gelungenes Gericht zum Wochenabschluss.

Mein Abschlußurteil:
Rotbarsch: ++
Remoulade: ++
Kartoffelsalat: ++
Erbsen, Speck & Rosenkohl: +

Gebratenes Tilapiafilet mit Salbei & Schinken umwickelt, dazu Tomatensugo & Butternudeln [24.02.2016]

Heute fiel mir die Auswahl eines Mittagsmahls wirklich schwer, denn fast alle Angebote im Abschnitt der westlichen Gerichte auf der Speisekarte waren auf ihre Art verlockend. Da war zum einen das Gebratenes Tilapiafilet mit Salbei und Schinken umwickelt, dazu Tomatensugo und Butternudeln bei Vitality, dann ein Sauerbraten mit Blaukraut und Spätzle bei Tradition der Region und schließlich noch das von mir sehr geschätzte Chicken Tikka Masalla mit Basamatireis in der Sektion Globetrotter. Einzig das Schweineschnitzel mit Champignonrahmsauce, dazu Butternudeln, welches als Zusatzangebot auf die Karte gesetzt worden war, konnte mich hier nicht überzeugen, denn es handelte sich mit großer Wahrscheinlichkeit um den Resteverbrauch vom Vortag. Und auch die Asia-Gerichte wie Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten mit Thaicurry in Kokosmilchsauce und Gaeng Pad Kai – Putenfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce konnten da nicht ganz mithalten. Letztlich war es meine Vorliebe für Fisch und ein kleiner Funke Kalorienbewußtsein, die mich zum Tilapiafilet greifen ließ, das mit 539kcal einen einigermaßen leichten Genuss versprach. Dazu gesellte sich noch ein Schälchen Mischgemüse und ein Becherchen Birnenquark aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Gebratenes Tilapiafilet mit Salbei & Schinken umwickelt, dazu Tomatensugo & Butternudeln

Das Fischfilet vom Tilapia – der übrigens aus der Familie der Buntbarsche stammt und vor allem in Afrika vorkommt – war zwar leider bereits etwas abgekühlt, aber das festfleischige Filet besaß ein angenehmes Aroma und wurde durch seine Würze sowie natürlich die Umwicklung mit Schinken und Salbei wunderbar geschmacklich abgerundet. Dazu die in Butter geschwenkten Tagliatelle, die zwar nicht gerade al dente waren, aber gemeinsam der fruchtigen, mit Kräutern versetzten Tomatensauce eine gelungene Sättigungsbeilage bildeten. Der Gemüse-Mix, den man etwas unkonventionell aus Erbsen, Champignons sowie Streifen von roter und grüner ungeschälter Paprika zusammengestellt hatte, war prinzipiell zwar ok, aber da einige der eine Haut besaßen, die fast die Konsistenz von Plastik besaß, kann ich hier leider keine volle Punktzahl geben. Und auch am Dessert muss ich ein klein wenig Kritik anbringen, denn für eine Quarkzubereitung war es viel zu dünn geraten, aber zumindest geschmacklich erwies sich es sich dank der vielen eingerührten Fruchtstückchen als überaus akzeptabel. Insgesamt also ein leicht überdurchschnittliches Mittagsmahl.
Auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala konnte sich heute das Chicken Tikka Masalla mit einem kleinen, aber deutlichen Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern, aber das Schweineschnitzel mit Champignonrahm war ihm dicht auf den Fersen und konnte sich den zweiten Platz sichern. Nur eine Haaresbreite dahinter, auf Platz drei, folgte schließlich der Sauerbraten, dem Knödel bestimmt noch besser gestanden hätten als Spätzle, und den vierten Platz teilten sich Tilapia und Asia-Gerichte – hier konnte ich keinen klaren Favoriten ausmachen.

Mein Abschlußurteil:
Tilapiafilet: ++
Tomatensugo: ++
Butternudeln: +
Mischgemüse: +
Birnenquark: +

Joghurtpochiertes Ingwerhuhn an Curry-Kokos-Kartoffeln – das Rezept

Am heutigen Sonntag stand endlich mal wieder etwas exotisches auf meinem Kochplan, denn ich hatte mich dazu entschlossen in Joghurt pochiertes Ingwerhuhn zuzubereiten und es mit einer Portion Curry-Kokos-Kartoffeln mit Erbsen zu ergänzen. Die Zubereitung ist dabei denkbar einfach und bietet dennoch ein pikantes und außergewöhnliches Geschmackserlebnis. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das verwendete Rezept hier einmal kurz vorzustellen.

Was benötigen wir also für 2 Portionen?

Für das joghurtpochierte Ingwerhuhn

200g Joghurt (z.B. Griechischer Naturjoghurt)
01 - Zutat Joghurt / Ingredient yoghurt

1 Stück frischer Ingwer (ca. daumengroß)
02 - Zutat Ingwer / Ingredient ginger

2 Zehen Knoblauch
03 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

1 doppelte Hähnchenbrust (ca. 400-450g)
04 - Zutat Hähnchenbrust / Ingredient chicken breast

sowie etwas Salz, Pfeffer & Chiliflocken zum würzen

Für die Curry-Kokos-Kartoffeln

500g Kartoffeln
05 - Zutat Kartoffeln / Ingredient potatoes

250ml Kokosnussmilch
06 - Zutat  Kokosmilch / Ingredient coconut milk

1 Esslöffel Curry
07 - Zutat Curry / Ingredient curry

100g Erbsen (TK)
08 - Zutat Erbsen / Ingredient peas

einige Stiele frischen Koriander (zum garinieren)
09 - Zutat Koriander / Ingredient coriander

sowie etwas Öl oder Butterschmalz zum braten
und etwas Salz & Pfeffer zum würzen

Die Hähnchenbrüste sollten etwa zwölf Stunden marinieren, daher beginnen wir bereits am Abend vor der Zubereitung damit, den Ingwer zu schälen und zu zerkleinern
10 - Inger  schälen & zerkleinern / Peel & hackle ginger

und auch die Knoblauchzähen zu schälen und ebenfalls zu zerkleinern.
11 - Knoblauch zerkleinern / Mince garlic

Nun geben wir sie zum Joghurt,
12 - Ingwer & Knoblauch zum Joghurt geben / Add ginger & garlic to yoghurt

verrühren alles gründlich miteinander,
13 - Ingwer & Knoblauch verrühren / Stir in ginger & garlic

pürieren das Ganze mit dem “Zauberstab”
14 - Ingwer & Knoblauch in Joghurt pürieren / Blend ginger & galic in yoghurt

und schmecken es dann noch mit Salz, Pfeffer und Chiliflocken ab.
15 - Mit Salz, Pfeffer & Chiliflocken abschmecken / Taste with salt, pepper & chili flakes

Anschließend waschen wir die Hähnchenbrust, trocknen sie mit einem Küchenpapiertuch,
16 - Hähnchenbrust waschen / Wash chicken breast

schneiden sie in zwei Hälften, wobei wir sie auch gleich von Fett und eventuellen Knochenresten befreien
17 - Hähnchenbrust zerteilen / Cut Chicken breast in halfs

und legen sie dann in ein verschließbares Behältnis, wo wir sie mit der gewürzten Joghurt-Mischung bedecken und marinieren. Dabei sollten wir darauf achten, dass der Joghurt die Hähnchenbrust von allen Seiten umschließt.
18 - Hähnchenbrust im Joghurt marinieren / Marinate chicken breast in joghurt

Das Behältnis kommt dann für mindestens 12 Stunden in den Kühlschrank, damit die Marinade einziehen kann. Zwischendurch können wir die Hähnchenbrust auch gerne mal in der Marinade wenden.

Am nächsten Tag nehmen wir die Hähnchenbrüste aus der Marinade, lassen sie etwas abtropfen und würzen sie rundherum mit Salz und Pfeffer,
19 - Hähnchenbrust mit Salz & Pfeffer würzen / Season chicken with salt & pepper

um sie dann auf ein Stück Alufolie zu legen, etwas von der Marinade dazu zu geben
20 - Hähnchenbrust in- Alufolie legen / Put chicken in tin foil

und die Alufolie dann fest zu verschließen. Damit nichts den heraus laufen und den Ofen verschmutzen kann, legen wir die Alufolie am besten auf einen Teller oder in eine kleine Auflaufform.
21 - Alufolie verschließen / Close tin foil

Dann beginnen wir den Ofen auf 200 Grad vorzuheizen und setzen parallel einen Topf mit Wasser zum kochen auf.
22 - Topf mit Wasser aufsetzen / Bring pot with water to a boil

Anschließend schälen wir die Kartoffeln und würfen sie grob.
23 - Kartoffeln schälen & würfeln / Peel & dice potatoes

Sobald das Wasser kocht, salzen wir es etwas und kochen die Kartoffeln darin für einige Minuten bissfest.
24 - Kartoffeln bissfest kochen / Cook potatoes

Zwischenzeitlich sollte auch der Ofen Betriebstemperatur erreicht haben, so dass wir das in Folie gepackte Hähnchen hinein schieben und für 30 bis 40 Minuten garen können.
25 - Hähnchen im Ofen garen / Cook chicken in oven

Schließlich gießen wir die Kartoffeln ab, lassen sie abtropfen
26 - Kartoffeln abtropfen lassen / Drain potatoes

und gießen die Kokosmilch in eine Schüssel,
27 - Kokosmilch in Schüssel geben / Put coconut milk in bowl

geben den Esslöffel Curry hinzu
28 - Curry addieren / Add curry

und verrühren beides miteinander.
29 - Curry & Kokosmilch verrühren / Mix curry & coconut milk

Nun erhitzen wir etwas Öl oder besser Butterschmalz in einer Pfanne,
30 - Butterschmalz erhitzen / Heat up ghee

braten die abgetropften Kartoffelwürfel darin an, bis sie etwas Farbe bekommen haben,
31 - Kartoffeln anbraten / Fry potatoes

und löschen alles dann mit der Kokosmilch-Curry-Mischung ab,
32 - Kokos-Curry-Mischung hinzufügen / Add coco curry mix

die wir gründlich mit den Kartoffeln verrühren.
33 Kartoffeln & Kokosmilch verrühren / Mix potatoes and coconut milk

Geschlossen lassen wir das Ganze dann für 7-8 Minuten bei gelegentlichem umrühren köcheln.
34 - Geschlossen köcheln lassen / Simmer closed

Schließlich heben wir die Erbsen unter, lassen alles offen auch leicht reduzierter Stufe weiter köcheln
35 - Erbsen addieren / Add peas

und schmecken abschließend alles noch einmal mit Salz & Pfeffer ab. Dann den Deckel drauf und warm halten. Sollte die Sauce beim köcheln zu dickflüssig werden, können wir sie mit etwas Wasser noch einmal verdünnen.
36 - Mit Salz & Pfeffer abschmecken / Taste with salt & pepper

Nachdem wir dann den Koriander gewaschen und zerkleinert haben,
37 - Koriander zerkleinern / Mince coriander

Nehmen wir die Hähnchenbrüste aus dem Ofen, lassen sie kurz auf einem Küchentuch abtropfen
38 - Hähnchenbrust aus Ofen entnehmen / Take chicken from oven

und schneiden sie dann in etwa Scheiben.
39 - Hähnchenbrüste in Scheiben schneiden / Cut chicken breasts in slices

Anschließend können wir sie gemeinsam mit den Curry-Kokos-Kartoffeln, die wir mit dem Koriander garnieren, servieren und genießen.
40 - Ginger chicken poached in yoghurt with curry cocos potatoes - Served / Joghurtpochiertes Ingwerhuhn mit Curry-Kokos-Kartoffeln - Serviert

Die Marinade war gut in das Fleisch der Hähnchenbrust eingezogen und gab ihm ein exotisch-pikantes, sehr leckeres Aroma, das durch die Reste der Marinade an der Außenseite noch angenehm verstärkt wurde. Dabei war die Hähnchenbrust außerdem auch noch angenehm zart und saftig geblieben. Dazu passte auch wunderbar die Kartoffeln und Erbsen in ihrer würzigen, aromatisch-cremigen Sauce aus Curry und Kokosnussmilch. Der kleine Hauch Koriander rundete das exotische Geschmackserlebnis schließlich sehr gelungen ab. Ich war auch heute mal wieder sehr zufrieden mit dem Ergebnis meines Kochexperiments. 😉

41 - Ginger chicken poached in yoghurt with curry cocos potatoes - Side view / Joghurtpochiertes Ingwerhuhn mit Curry-Kokos-Kartoffeln - Seitenansicht

Guten Appetit

Gebackene Calamari mit Remoulade & Kartoffelsalat [19.02.2016]

Heute fand sich mit Gebackene Calamari mit Remoulade und Kartoffelsalat bei Globetrotter mal wieder ein Klassiker der Kantinenküche auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants. Hätte es nicht den Putenrollbraten mit Bratensauce und Spätzle bei Vitality gegeben, hätte meine Entscheidung für die Calamari daher auch schon von Anfang an fest gestanden. Gerichte wie Farfalle mit Tomaten-Schinkensauce bei Tradition der Region oder den Asia-Thai-Gerichten wie Gebackene Ananas und Banane und Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce reizten mich heute nicht sonderlich. Letztlich war es wohl die Tatsache dass ich bereits am Mittwoch auf das Fischgericht verzichtet hatte, die mich letztlich aber doch zu meiner ersten Wahl, den Calamari greifen ließ. Dazu gesellte sich noch ein Schälchen Erbsen in Sahne-Knoblauchsauce von der Gemüsetheke, auf ein Dessert verzichtete ich aber erneut.

Baked calamari with remoulade & potato salad / Gebackene Calamari mit Remoulade & Kartoffelsalat

Die Tintenfischringe im Teigmantel waren nicht nur zahlreich, sondern auch außen schön knusprig mit viel zartem Fleisch im Inneren – über die Tatsache dass sie nicht mehr ganz heiß waren sehe ich heute mal hinweg. Dazu die würzige Remoulade und der wie für bayrische Verhältnisse übrig mit Gemüsebrühe angemachten, einfachen Kartoffelsalat ergab sich eine leckeres und sättigendes Mittagsgericht. Einziger winziger Kritikpunkt war die winzige Zitronenecke, die man dem ganzen beigelegt hatte und deren Saft kaum ausreichte, um auch nur die Hälfte der Calamari damit zu garnieren. 😉 Die Erbsen in der selbst gewählten Gemüsebeilage erwiesen sich als überaus knackig und harmonierten auch geschmacklich sehr gut mit der Knoblauch-Sahnesauce. Insgesamt konnte ich also wirklich zufrieden sein.
Unerwarteterweise musste ich, als ich mich auf den Tabletts der anderen Gäste umsah, erkennen, dass der Putenrollbraten mit Spätzle heute scheinbar dem eigentlichen Favoriten, nämlich den Calamari, den Rang beim Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala ablief und sie auf einen guten zweiten Platz verdrängten. Auf Platz drei folgten dann die Asia-Gerichte und den vierten Platz belegten die Nudeln mit Tomatensauce.

Mein Abschlußurteil:
Calamari: ++
Remoulade: ++
Kartoffelsalat: ++
Erbsen in Knoblauch-Sahnesauce: ++