Bahnhofshalle
22.09.2008 20:11 bilderbuch, reisenUnkommentiert
Aufgenommen gestern Abend – kurz nach 22.00 Uhr.
Stilbruchs Sechser-Frühstück [21.09.2008]
21.09.2008 14:39 breakfast, kulinarisches7 Kommentare
Heute traf ich mich mit ein paar Leuten zum Brunch im Stilbruch in der Wagnergasse hier in Jena. Als ich gestern dort reservieren wollte, hatte man mit zwar gesagt es seien von vier möglichen Tischreservierungen alle bereits vergeben seien und ich es doch auf gut Glück versuchen solle. Und ich hatte Glück, denn da das Wetter am Morgen eher regenerisch war, fanden sich nur wenige Tische im Freien besetzt. Dank der an der Hauswand angebrachten Heizstrahler war es dort durchaus auszuhalten. Nach Studium der umfangreichen Stilbruch-Speisekarte entschied ich mich schließlich dazu, ein Rührei mit Speck, Salat und einem Brötchen für 4,05 €uronen
sowie ein sogenanntes “Sechser-Frühstück“, bestehend aus einem Doppelbrötchen, Butter, Salami, Schinken, Frischkäse, Obst für 3,76 €uronen.
Im Gegensatz zum vor kurzen vorgestellten Kleinen deftigen Frühstück im benachbarten Bohéme servierte man und keine aufgebackenen Brötchen, sondern das, was ich als “richtige” Brötchen bezeichnen möchte, auch wenn die Brötchen an sich etwas kleiner ausfielen als man es vom Bäcker her gewohnt ist. Doch das passte hier perfekt, denn so konnte man sich die kleinen Hälften variabel mit dem reichlich beiliegenden Aufschnitt belegen.
Aber zuerst verzehrte ich natürlich das Rührei, das mit einem mit leckerem Basilico-Essig garnierten Salat serviert wurde. Es hätte etwas mehr Speck im Rührei drin sein können, aber ansonsten fiel mein geschmackliches Urteil sehr gut aus.
Die Brötchen erwiesen sich dann als nicht ganz ofenfrisch, aber doch knusprig und schmackhaft. Am Aufschnitt, Salami und Kochschinken, gab es ebenso nichts auszusetzen. Dazu fand sich eine Kugel aus Frischkäse, ein Streifen Butter sowie einiges an frischen Obststücken auf dem Teller. Alles in allem ein sehr leckeres und mehr als sättigendes Frühstück – ich war sehr zufrieden. Positiv möchte ich mich abschließend auch noch über die immer aufmerksame Bedienung äußern, die uns immer aufmerksam und schnell mit frischem Kaffee und allem Gewünschten versorgte.
Tags: brunch, food, jena, stilbruch, wagnergasse
The real Duff Beer
21.09.2008 14:03 interessant, jena4 Kommentare
Gefunden beim Mc Döner in der Johannisstraße in Jena. Eine kurze Suche im Internet brachte dies es Angebot hier zu stande. Kostet im Straßenverkauf 2,50 €uronen für eine 0,33l Flasche. Das ist zwar ein bisschen teuer – aber für den wahren Simpson-Fan durchaus mal eine nette Idee. ![]()
Tags: beer, bier, jena, johannisstraße, simpsons
L.A. Beef Barbecue & American Fries [20.09.2008]
20.09.2008 18:46 kulinarisches, lunchtime1 Kommentar
Nach einer Zwischenstation im schönen Hessen bin ich heute am Samstag in Jena angekommen. Da es sich aus meiner Sicht nicht lohnt für die zwei Tage groß Nahrungsmittel einzukaufen entschied ich mich am frühen Nachmittag dazu, der hiesigen McDonalds-Filiale einen Besuch abzustatten. Dort nutzte ich die Gelegenheit, ein paar Gerichte des aktuelle “Stars of America” Angebotes zu testen. Dabei fiel meine Wahl auf den L.A. Beef Barbecue Burger und eine Portion American Fries mit einer Coca Cola im McMenu für 6,49 €uronen.
Gemäß Herstellerangaben besteht der Burger aus saftigen Rindfleisch, herzhaftem Käse, knackigem Salat, frischen Tomaten, Röstzwiebeln, knusprigen Baconstreifen und rauchiger Southwestern-Sauce. Viel Marketing-Bla-Bla, das wie nicht anders zu erwarten nicht ganz mit dem übereinstimmte, was ich da an der Theke erhalten hatte. Ich fand ihn eher Geschmacksneutral gehalten um ganz ehrlich zu sein. Das Beef hatte kaum einen Eigengeschmack, die Röstzwiebeln und die angeblich “rauchige” Sauce hatten auch kaum einen Eigengeschmack und die Bacons waren auch kaum knusprig, sondern eher durchgeweicht. Die American Fries werteten das ganze dann auch nicht wirklich auf, denn sie erwiesen sich als nicht mehr die wärmsten und knusprig waren sie auch kaum, sondern eher von der labberigen Art.
Obwohl ich normalerweise dem Essen im Restaurant mit dem goldenen M nicht abgeneigt bin, konnte mich die heutige Zubereitung nicht wirklich überzeugen. Beim nächsten Besuch werde ich wieder zu den Standardgerichten zurück kehren – da kann man wenig falsch machen.
Gaeng Kiauw Whan Gai [19.09.2008]
19.09.2008 23:44 kulinarisches, lunchtime2 Kommentare
Am Freitag begaben wir uns einmal auf Vorschlag eines Kollegen, der meinte mit etwas Schärfe seine Erkältung bekämpfen zu müssen ins Lannathai (Der Begriff “Lannathai” bedeutet – wie der Einleitungstext in der Speisekarte und die Webseite verkündet “das Land der Millionen Reisfelder“, einem Thai-Restaurant an der Aachner Straße in Köln-Braunsfeld.
Das traditionell eingerichtete Restaurant, das neben Tischen auch über einen Bereich mit Sitzkissen verfügt, bietet eine große Zahl an typisch thailändischen Gerichten. Nimmt man Suppen und Salate sowie die Mittagskarte heraus, liegen die Preise der Gerichte durchgehend über zehn Euro – jedoch gibt es im Lannathai eine Mittagskarte, die eine Auswahl von Gerichten zum vergünstigten Preis anbietet. Neben den Gerichten in der Speisekarte befinden sich kleine Pepperoni-Symbole, die je nach Anzahl (ein bis drei) die Schärfe des jeweiligen Gerichtes bezeichnen. Nach eingehenden Studium der Mittagskarte wählte ich schließlich ein Gericht mit dem Namen “Gaeng Kiauw Whan Gai” – Hühnerbrustfilet in Kokosnussmilch mit grünem Curry, Auberginen und Bambussprossen – zum Preis von 7,80 €uronen und mit zwei Pepperoni markiert. Bevor man uns das eigentliche Gericht servierte, gab es als Vorspeise aber erst einmal eine Gemüsesuppe, die im Gesamtpreis inbegriffen war.
Ich möchte das ganze eher als Brühe bezeichnen, denn in der Flüssigkeit befanden sich sage und schreibe genau ein Scheibchen Pilz, ein Viertel eines Brokkoli-Röschens, eine halbe Mini-Partytomate und eine dünne Scheibe Karotte. Der Rest war Flüssigkeit. Dafür war aber diese Gemüsebrühe bereits gut und angenehm scharf gewürzt.
Nach kurzer Wartezeit servierte man uns schließlich das Hauptgericht in einem kleinen externen Schale – dazu eine große Schale Reis in der Mitte des Tisches, von dem jeder nach belieben nehmen konnte.
So konnten wir uns nach belieben auf den Teller laden und die Fleisch-Gemüse-Mischung mit dem Reis mischen.
Im ersten Moment erschien die Schale mit dem eigentlichen Gericht zwar nicht viel, es reichte aber aus, um zu sättigen. Und mit der Schärfe hatte man auch nicht gespart – es war nicht überragend scharf, aber doch deutlich schmeckbar. Hier hatte man wirklich mal nicht untertrieben, wie man es ja so oft in gewissen anderen Restaurants erlebt. Das ganze war dazu auch sehr schmackhaft und lecker – und ich fand im Gericht doch tatsächlich Komponenten, die ich nicht wirklich identifizieren konnte. Darunter zum Beispiel etwas, was wie eine große Erbse aussah, aber sich dann doch als etwas anderes mit hartem Mantel und weichem Kern erwies.
Das Lannathai ist eindeutig aufgrund der etwas höheren Preise nichts für ein tägliches Mittagessen, aber wer traditionell thailändisch und dazu auch noch scharf essen möchte, dem kann man dieses Restaurant wirklich empfehlen. Die Bedienung ist schnell, zuvorkommend und dabei absolut unaufdringlich und die Qualität der Gerichte durchaus im gehobenen Bereich anzusiedeln – was man bei den aktuellen Preisen aber auch erwarten darf.
Mein Abschlußurteil:
Gemüsesuppe: +
Gaeng Kiauw Whan Gai: ++
Reis: +

