Archive for September, 2008

Stilbruchs Sechser-Frühstück [21.09.2008]

Sunday, September 21st, 2008

Heute traf ich mich mit ein paar Leuten zum Brunch im Stilbruch in der Wagnergasse hier in Jena. Als ich gestern dort reservieren wollte, hatte man mit zwar gesagt es seien von vier möglichen Tischreservierungen alle bereits vergeben seien und ich es doch auf gut Glück versuchen solle. Und ich hatte Glück, denn da das Wetter am Morgen eher regenerisch war, fanden sich nur wenige Tische im Freien besetzt. Dank der an der Hauswand angebrachten Heizstrahler war es dort durchaus auszuhalten. Nach Studium der umfangreichen Stilbruch-Speisekarte entschied ich mich schließlich dazu, ein Rührei mit Speck, Salat und einem Brötchen für 4,05 €uronen

sowie ein sogenanntes “Sechser-Frühstück“, bestehend aus einem Doppelbrötchen, Butter, Salami, Schinken, Frischkäse, Obst für 3,76 €uronen.

Im Gegensatz zum vor kurzen vorgestellten Kleinen deftigen Frühstück im benachbarten Bohéme servierte man und keine aufgebackenen Brötchen, sondern das, was ich als “richtige” Brötchen bezeichnen möchte, auch wenn die Brötchen an sich etwas kleiner ausfielen als man es vom Bäcker her gewohnt ist. Doch das passte hier perfekt, denn so konnte man sich die kleinen Hälften variabel mit dem reichlich beiliegenden Aufschnitt belegen.

Aber zuerst verzehrte ich natürlich das Rührei, das mit einem mit leckerem Basilico-Essig garnierten Salat serviert wurde. Es hätte etwas mehr Speck im Rührei drin sein können, aber ansonsten fiel mein geschmackliches Urteil sehr gut aus.
Die Brötchen erwiesen sich dann als nicht ganz ofenfrisch, aber doch knusprig und schmackhaft. Am Aufschnitt, Salami und Kochschinken, gab es ebenso nichts auszusetzen. Dazu fand sich eine Kugel aus Frischkäse, ein Streifen Butter sowie einiges an frischen Obststücken auf dem Teller. Alles in allem ein sehr leckeres und mehr als sättigendes Frühstück – ich war sehr zufrieden. Positiv möchte ich mich abschließend auch noch über die immer aufmerksame Bedienung äußern, die uns immer aufmerksam und schnell mit frischem Kaffee und allem Gewünschten versorgte.

The real Duff Beer

Sunday, September 21st, 2008

Gefunden beim Mc Döner in der Johannisstraße in Jena. Eine kurze Suche im Internet brachte dies es Angebot hier zu stande. Kostet im Straßenverkauf 2,50 €uronen für eine 0,33l Flasche. Das ist zwar ein bisschen teuer – aber für den wahren Simpson-Fan durchaus mal eine nette Idee.

L.A. Beef Barbecue & American Fries [20.09.2008]

Saturday, September 20th, 2008

Nach einer Zwischenstation im schönen Hessen bin ich heute am Samstag in Jena angekommen. Da es sich aus meiner Sicht nicht lohnt für die zwei Tage groß Nahrungsmittel einzukaufen entschied ich mich am frühen Nachmittag dazu, der hiesigen McDonalds-Filiale einen Besuch abzustatten. Dort nutzte ich die Gelegenheit, ein paar Gerichte des aktuelle “Stars of America” Angebotes zu testen. Dabei fiel meine Wahl auf den L.A. Beef Barbecue Burger und eine Portion American Fries mit einer Coca Cola im McMenu für 6,49 €uronen.

Gemäß Herstellerangaben besteht der Burger aus saftigen Rindfleisch, herzhaftem Käse, knackigem Salat, frischen Tomaten, Röstzwiebeln, knusprigen Baconstreifen und rauchiger Southwestern-Sauce. Viel Marketing-Bla-Bla, das wie nicht anders zu erwarten nicht ganz mit dem übereinstimmte, was ich da an der Theke erhalten hatte. Ich fand ihn eher Geschmacksneutral gehalten um ganz ehrlich zu sein. Das Beef hatte kaum einen Eigengeschmack, die Röstzwiebeln und die angeblich “rauchige” Sauce hatten auch kaum einen Eigengeschmack und die Bacons waren auch kaum knusprig, sondern eher durchgeweicht. Die American Fries werteten das ganze dann auch nicht wirklich auf, denn sie erwiesen sich als nicht mehr die wärmsten und knusprig waren sie auch kaum, sondern eher von der labberigen Art.
Obwohl ich normalerweise dem Essen im Restaurant mit dem goldenen M nicht abgeneigt bin, konnte mich die heutige Zubereitung nicht wirklich überzeugen. Beim nächsten Besuch werde ich wieder zu den Standardgerichten zurück kehren – da kann man wenig falsch machen.

Gaeng Kiauw Whan Gai [19.09.2008]

Friday, September 19th, 2008

Am Freitag begaben wir uns einmal auf Vorschlag eines Kollegen, der meinte mit etwas Schärfe seine Erkältung bekämpfen zu müssen ins Lannathai (Der Begriff “Lannathai” bedeutet – wie der Einleitungstext in der Speisekarte und die Webseite verkündet “das Land der Millionen Reisfelder, einem Thai-Restaurant an der Aachner Straße in Köln-Braunsfeld.

Das traditionell eingerichtete Restaurant, das neben Tischen auch über einen Bereich mit Sitzkissen verfügt, bietet eine große Zahl an typisch thailändischen Gerichten. Nimmt man Suppen und Salate sowie die Mittagskarte heraus, liegen die Preise der Gerichte durchgehend über zehn Euro – jedoch gibt es im Lannathai eine Mittagskarte, die eine Auswahl von Gerichten zum vergünstigten Preis anbietet. Neben den Gerichten in der Speisekarte befinden sich kleine Pepperoni-Symbole, die je nach Anzahl (ein bis drei) die Schärfe des jeweiligen Gerichtes bezeichnen. Nach eingehenden Studium der Mittagskarte wählte ich schließlich ein Gericht mit dem Namen “Gaeng Kiauw Whan Gai” – Hühnerbrustfilet in Kokosnussmilch mit grünem Curry, Auberginen und Bambussprossen – zum Preis von 7,80 €uronen und mit zwei Pepperoni markiert. Bevor man uns das eigentliche Gericht servierte, gab es als Vorspeise aber erst einmal eine Gemüsesuppe, die im Gesamtpreis inbegriffen war.

Ich möchte das ganze eher als Brühe bezeichnen, denn in der Flüssigkeit befanden sich sage und schreibe genau ein Scheibchen Pilz, ein Viertel eines Brokkoli-Röschens, eine halbe Mini-Partytomate und eine dünne Scheibe Karotte. Der Rest war Flüssigkeit. Dafür war aber diese Gemüsebrühe bereits gut und angenehm scharf gewürzt.
Nach kurzer Wartezeit servierte man uns schließlich das Hauptgericht in einem kleinen externen Schale – dazu eine große Schale Reis in der Mitte des Tisches, von dem jeder nach belieben nehmen konnte.

So konnten wir uns nach belieben auf den Teller laden und die Fleisch-Gemüse-Mischung mit dem Reis mischen.

Im ersten Moment erschien die Schale mit dem eigentlichen Gericht zwar nicht viel, es reichte aber aus, um zu sättigen. Und mit der Schärfe hatte man auch nicht gespart – es war nicht überragend scharf, aber doch deutlich schmeckbar. Hier hatte man wirklich mal nicht untertrieben, wie man es ja so oft in gewissen anderen Restaurants erlebt. Das ganze war dazu auch sehr schmackhaft und lecker – und ich fand im Gericht doch tatsächlich Komponenten, die ich nicht wirklich identifizieren konnte. Darunter zum Beispiel etwas, was wie eine große Erbse aussah, aber sich dann doch als etwas anderes mit hartem Mantel und weichem Kern erwies.
Das Lannathai ist eindeutig aufgrund der etwas höheren Preise nichts für ein tägliches Mittagessen, aber wer traditionell thailändisch und dazu auch noch scharf essen möchte, dem kann man dieses Restaurant wirklich empfehlen. Die Bedienung ist schnell, zuvorkommend und dabei absolut unaufdringlich und die Qualität der Gerichte durchaus im gehobenen Bereich anzusiedeln – was man bei den aktuellen Preisen aber auch erwarten darf.

Mein Abschlußurteil:
Gemüsesuppe: +
Gaeng Kiauw Whan Gai: ++
Reis: +

Doener-Sandwich [18.09.2008]

Thursday, September 18th, 2008

Heute wagten wir es doch tatsächlich mal und probierten etwas neues: den “Lava Grill im Maarweg, unweit der Kreuzung zur Stollberger Straße gelegen.

Mit drei Tischen vor der Tür und vier weiteren im Inneren bietet dieser Imbiss nicht nur die üblichen Gerichte wie verschiedene Döner-Zubereitungen und Pizzen, sondern auch Salate und ein täglich wechselndes Mittagsgericht. Wie ich einem Aufsteller vor der Tür entnehmen konnte ist zum Beispiel Mittwochs dort “Reibekuchentag”…
Wir entschieden uns nach kurzem Studium der über der Theke angebrachten Speisekarte dazu, etwas auf die Hand zu nehmen, denn die Sitzplätze waren leider zu diesem Zeitpunkt alle belegt. Ich wählte dabei das Döner Sandwich mit Scharf und Tzatziki. Dabei bestand das “Scharf” aus einer rötlichen Paste, die die Thekenkraft auf die untere Hälfte des Dönersandwich-Brotes strich, bevor sie ihn weiter mit Fleisch, Krautsalat, Karotten und klein geschnittenem Blattsalat belud. Dabei lag der Preis für diese Zusammenstellung bei gerade mal 3 €uronen.

Was gleich als erstes auffiel war die Tatsache, daß die Salatkomponenten, die in der Theke auf nur etwas über null gekühlt waren die Fleisch schnell ebenfalls abkühlten. Also mußten wir schnell essen – das nur kurz aufgebackene Sandwich/Fladenbrot half da auch wenig. Im Gesamteindruck war dieser Döner zwar in Ordnung, aber auch nicht wirklich überragend. Der Salat war zwar frisch und wohlschmeckend und das Fleisch, obwohl fettig und nicht in allzu großer Menge aufgebracht auch in Ordnung – jedoch muß ich das “Scharf” als absolut nicht scharf bezeichnen – es fiel mir während des Verzehrs Geschmackstechnisch eigentlich nicht weiter auf. Das Tzatziki hingegen war ganz OK – dem Brot merkte man aber schließlich an der nicht aufgeschnittenen Seite an, daß es nicht mehr wirklich frisch war, denn die Ränder erwiesen sich als eher zäh. Über das Fett, das sich nach dem Verzehr im umschließenden Papier befand möchte ich gar nicht reden – aber das ist bei Nicht-Geflügeldönern wohl eher die Regel und fällt bei der Bewertung nicht weiter ins Gewicht. Abschließend kann ich also sagen: Der Döner des Lava Grill ist meiner persönlichen Meinung nach zwar Ok, aber keineswegs überragend und verfügt eindeutig noch über einiges an Verbesserungspotential.

Mein Abschlußurteil:
Döner-Sandwich mit Scharf & Tzatziki: +/-

Wahllüge

Thursday, September 18th, 2008

[via Schockwellenreiter & redblog]

Updated

Thursday, September 18th, 2008

Scheint gut zu schnurren das 10.5.5er Kätzchen – das Update lief wie eigentlich immer reibungslos.

Pfannenfrikadelle mit Sommergemüse [17.09.2008]

Wednesday, September 17th, 2008

Auch heute führte uns unser Weg wieder in die Maarweg-Kantine – liegt einfach günstig und geht relativ schnell. Als vegetarisches Gericht gab es dort heute Gemüse-Bolognese mit Butternudeln, außerdem Putengulasch “Ungarische Art”, ebenfalls mit Butternudeln, ein Lachsfilet mit Paprika-Zuchini-Gemüse und Pinienreise, als Tagesgericht Heringsdip mit Kartoffeln und schließlich eine Pfannenfrikadelle mit Sommergemüse und Salzkartoffeln. Zusätzlich wurde mir dazu ein wenige relativ dunkler Tomatensauce mit Paprika und Zwiebeln auf den Teller getätigt.

Die Frikadelle war recht gut gelungen, wenig Zwiebeln, aber auch relativ wenig Fett. Warum sie jetzt als “Pfannenfrikadelle” bezeichnet wurde erschloß sich mir allerdings nicht, da wohl die meisten Frikadellen in der Pfanne zubereitet werden. Auf jeden Fall war sie von annehmbarer Größe. Das Sommergemüse, das mit einer Bechamelsauce zubereitet war, lag temperaturtechnisch leider nur leicht über Zimmertemperatur, aber geschmacklich war es ebenfalls aktzeptabel – hätte nur etwas mehr sein können. Dahingegen hatte die Thekenkraft bei dem Kartoffeln nicht gespart, die sich zwar für meinen Geschmack als etwas sehr bissfest erwiesen, aber an denen es ansonsten nichts weiter auszusetzen gab. Bei Kartoffeln kann man, wenn man sie nicht unbedingt zerkocht, glaube ich auch nicht viel falsch machen. Für 5 €uronen erhielt ich heute eine zwar nicht außergewöhnliche, aber gute Portion guter, ich möchte sagen deutscher Hausmannskost.

Mein Abschlußurteil:
Pfannenfrikadelle: +
Sommergemüse: +
Salzkartoffeln: +