Nürnberger Rostbratwürste mit Sauerkraut & Kartoffelpüree [13.04.2015]

Nachdem mich weder die Farfalle al peperoni bei Vitality noch die Hähnchenbrust “Hawaii” mit fruchtiger Currysauce und Reis bei Globetrotter sonderlich reizten und auch die Asia-Gerichte wie Chop Suey – Gemischtes Gemüse gebraten In Erdnusssauce nach Shanghai-Art oder Moo Pad Prik Bai Kraprao – Schweinefleisch mit scharfem Basilikum und Thaigemüse in Austernsauce nichts für mich zu sein schien, entschied ich mich recht schnell für die 6 Stück Nürnberger Rostbratwürste mit Sauerkraut, Bratensauce und Kartoffelpüree bei Tradition der Region. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Milchreis mit roter Grütze aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Fried sausages with gravy, sauerkraut & mashed potatoes / Nürnberger Rostbratwürste mit Bratensauce, Sauerkraut & Kartoffelpüree

Die genau abgezählten sechs kleinen Rostbratwürste nach Nürnberger Art waren was Konsistenz, Würze und Menge anging schon mal absolut in Ordnung und auch an der dunklen, kräftigen Bratensauce gab es nichts auszusetzen. Das Sauerkraut schließlich war zwar fast schon etwas zu sauer geraten, aber darüber kann ich gerade noch so hinweg sehen. Nur beim Kartoffelpüree kann ich keine volle Punktzahl geben, denn es war mal wieder viel zu dünn geraten und mit größter Wahrscheinlichkeit mit Pulver angerührt. Der Milchreis samt seiner rotern, mit zahlreichen Kirschen und Johannisbeeren versehenen roten Grütze gab aber wieder keinerlei Grund zu irgend einer Kritik. Nichts besonderes, sondern eine häufig servierte Standard-Mahlzeit, aber es war aus meiner Sicht nun mal die beste Alternative.
Der gleichen Meinung schien auch ein großer Teil der anderen Gäste gewesen zu sein, denn ich sah die Nürnberger Rostbratwürste heute mit kleinem, aber klar erkennbaren Vorsprung vor allen anderen Angeboten am häufigsten auf den Tabletts. Auf dem zweiten Platz folgte die Hähnchenbrust “Hawaii”, die sich aber nur mit einem hauchdünnen Vorsprung gegen die heute ebenfalls gern gewählten Asia-Gerichte durchsetzen konnten. Auf einem guten, aber dennoch vierten Platz landeten schließlich die vegetarischen Farfalle al peperoni.

Mein Abschlußurteil:
Nürnberger Rostbratwürste: ++
Bratensauce: ++
Sauerkraut: ++
Kartoffelpüree: +
Milchreis mit roter Grütze: ++

Putensteak mit Honig-Pfeffer-Sauce & Kartoffelstampf [09.04.2015]

Mit großer Genugtuung sah ich heute, dass man im Bereich Tradition der Region mal wieder Currywurst (rot oder weiß) mit Pommes Frites angeboten wurde. Nicht weil ich bei diesem Gericht zugreifen wollte, sonder weil dies bedeutete dass sich an den anderen Theken keine größeren Schlangen bilden würden. Ich selbst hatte nämlich schon recht früh beschlossen, dass ich heute beim Putensteak mit Honig-Pfeffersauce, dazu Sellerie-Karotten-Kartoffelstampf aus der Sektion Vitality zugreifen würde. Zumal dies mit gerade mal 5050kcal auch einen angenehm leichtes Mittagsmahl versprach. Die Spinat-Tortelliniricotta mit Tomatensugo bei Globetrotter oder den Asia-Thai-Gerichten wie Ko Lo Han Zai – Herzhaftes Chinagemüse in süß-saurer Sauce nach Shanghai-Art und Gebackenes Seelachsfilet mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce kamen heute nicht in die nähere Auswahl. Und obwohl man von Sellerie und Karotten nichts im Kartoffelstampf erkennen konnte, blieb ich bei dieser Entscheidung, die ich mit einer Mischung aus Möhren und Rosenkohl von der Gemüsetheke sowie einem Becherchen Ananas-Kokos-Creme ergänzte.

Turkey steak with honey pepper sauce & mashed potatoes / Putensteak mit Honig-Pfeffer-Sauce & Kartoffelstampf

Obwohl die Gemüseeinlage im Kartoffelpüree fehlte, war es dieses Mal doch nicht die dünne, aus Pulver angerührte Variante die es sonst so oft serviert worden war, sondern besaß noch angenehm Substanz. Dazu ein saftiges und zartes Putensteak von mehr als ausreichender Größe und eine mild-würzige, wenn auch heute recht dünnflüssige Honig-Pfeffersauce und fertig war ein überaus gut gelungenes Hauptgericht. Auch wenn ich die Sauce schon mal besser erlebt habe, weswegen ich hier heute einen kleinen Punktabzug vornehmen muss. Ganz ohne Gemüse wäre das Gericht aber natürlich nicht komplett gewesen und sowohl der Rosenkohl als auch die mit Kräutern versehenen Möhren passten geschmacklich sehr gut in die Gesamtkomposition. Darüber dass die Möhren bereits ganz leicht abgestanden waren sah ich dabei aber großzügig hinweg, zumal der Rosenkohl sich im Gegensatz dazu als noch schön knackig erwies. Und auch das luftig-lockere Mousse mit fruchtigem Ananas- und Kokosaroma gab keinen Grund irgend welche Kritikpunkte anzubringen.
Auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala fand sich heute natürlich die Currywurst mit Pommes mit großen Vorsprung vor allen anderen Angeboten auf Platz eins. Wenn so etwas auf der Speisekarte steht, gibt es bei den meisten Gästen nun mal kein Halten. 😉 Auf Platz zwei folgten heute die Asia-Gerichte. Beim dritten Platz schließlich konnte ich zwischen den Spinat-Ricotte-Tortellini und dem Putensteak keinen klaren Favoriten ausmachen, weswegen ich beiden heute diese Position zubillige.

Mein Abschlußurteil:
Putensteak: ++
Honig-Pfeffer-Sauce: +
Kartoffelstampf: ++
Rosenkohl & Möhren: ++
Ananas-Kokos-Creme: ++

Gebackenes Kasseler mit Sauerkraut & Kartoffel-Kürbispüree [03.02.2015]

Einen kurzen Moment überlegte ich heute tatsächlich, mal wieder an der Asia-Thai-Theke zuzugreifen, wo Gebratener Eierreis mit Gemüse nach Canton Art und Gaeng Ped Mua – Gebackenes Seelachsfilet mit verschiedenen Gemüsesorten in Kokosmilchsauce auf der Speisekarte stande. Aber auch die Angebote in der westlichen Küche besaßen ihren gewissen Reiz, denn sowohl die Gebackene Ofenkartoffel mit Kräuterquark und Blattspinat bei Vitality, also auch das Gebackene Kasseler mit Bratensauce und Sauerkraut, dazu Kartoffel-Kürbispüree bei Tradition der Region oder das Putensteak “Piccata Milanese” in Parmesan-Eihülle, dazu Tagliatelle und Tomatensauce bei Globetrotter hatten etwas für sich. Einzig das unangekündigte Sonderangebot Mexikanischer Tortillawrap mit Salatbouquet sagte mir nicht ganz so zu. Zuerst tendierte ich ja noch zur Ofenkartoffel, dann aber griff ich kurzer Hand doch zum Kasseler. Dazu nahm ich mir noch etwas Mischgemüse von der Gemüsetheke und einen kleinen Becher Milchreis mit roter Grütze aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Kasseler mit Sauerkraut & Kürbis-Kartoffelpüree

Die beiden Scheiben mageren und einigermaßen saftigen Kasselers waren schon einmal eine gute Wahl gewesen und auch das Sauerkraut ließ nichts zu wünschen übrig. Einzig beim mit etwas Kürbis versetztem Kartoffelpüree muss ich etwas Kritik anbringen, denn es war mal wieder recht dünn geraten und ich fand dass man den Kürbis kaum heraus schmeckte. Da halfen auch die Röstzwiebeln nicht viel, mit denen man das Kartoffel-Kürbispüree garniert hatte. Die helle, milde Bratensauce wiederum war absolut in Ordnung und auch von der Menge her gut auf die anderen Zutaten abgemessen. Am Mischgemüse aus Möhren, Broccoli und Blumenkohl – auch wenn es aufgrund des Sauerkrauts eigentlich nicht unbedingt nötig gewesen wäre – gab es nur am Broccoli etwas auszusetzen, da es größtenteils recht matschig gedünstet war. Da die anderen Komponenten aber in Ordnung waren, sehe ich mal von einem Punktabzug ab. Und am kleinen Becher Milchreis mit seiner Garnitur aus Kirschgrütze, Mandelblättchen, Sahne und einer Weintraube gab wiederum es nichts auszusetzen.
Beim Rennen um Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala, den ich wie immer durch die Beobachtung der Vorlieben der anderen Gäste aufstellte, lag heute aber das Putensteak Piccata Milanese vorne, knapp gefolgt vom Kasseler auf dem zweiten Platz und den Asia-Gerichten auf Platz drei. Auf dem vierten Platz sah ich die Ofenkartoffeln und auf Platz fünf folgte schließlich der Mexikanische Tortillawrap mit Salat.

Mein Abschlußurteil:
Kasseler: ++
Bratensauce: ++
Sauerkraut: ++
Kartoffel-Kürbispüree: +
Mischgemüse: ++
Milchreis mit roter Grütze: ++

Rotkohlroulade vom Wild mit Kartoffelpüree & geschmorten Zwiebeln [26.11.2014]

Eigentlich wäre heute mal wieder das für Mittwoch üblich Fischgericht dran gewesen und mit einer Spanischen Paella mit Hühnerfleisch und mediterranem Gemüse stand im Bereich Vitality auch etwas akzeptables auf der Speisekarte. Doch meine Pläne wurde gleich durch zwei weitere Angebote durchkreuzt, denn zum einen gab es eine Rotkohlroulade vom Wild mit Bratensauce, Kartoffelpüree und geschmorten Zwiebeln bei Tradition der Region und zum anderen wurde mal wieder – unangekündigt – eine frisch im restauranteigenen Steinofen zubereitete Pizza mit Paprika, Schinken und Pilzen angeboten. Da konnten die Schinkennudeln mit Ei und Tomatensauce bei Globetrotter oder die Angebote an der Asia-Thai-Theke wie Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten mit Thaicurry in Kokosmilchsauce und Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce natürlich nicht mithalten. Und obwohl ich bereits Rotkohl bzw. Blaukraut (was das selbe ist) auf meinem Teller gehabt hatte, entschied ich mich letztlich für die Rotkohlroulade. Das erschien mir kulinarisch einfach die interessantere Alternative. Dazu gesellte sich noch ein Schälchen Rosenkohl aus dem heutigen Gemüseangebot und ein Becherchen Waldbeerenpudding von der Dessert-Theke.

Red cabbage roulade stuffed with venison, gravy, mashed potatoes & fries onions / Rotkohlroulade vom Wild mit Bratensauce, Kartoffelpüree & geschmorten Zwiebeln

Beim Kartoffelpüree handelte es sich natürlich wieder die relativ dünne Instant-Variante, die zwar geschmacklich wie üblich in Ordnung war, aber dennoch aus gastronomischen Gesichtspunkten heraus keine volle Punktzahl verdient. An der Rotkohlroulade, die ja die Hauptkomponente darstellte gab es aber nichts auszusetzen, denn der Kohl war knackig gegart und auch bei der mild-würzigen Füllung, die wohl aus Wild-Hackfleisch bestand, hatte man nicht gespart.

Red cabbage roulade - Stuffing / Rotkohlroulade - Füllung

Gemeinsam mit der Bratensauce und der großzügig bemessenen Portion geschmorten Zwiebeln ergab sich so ein überaus leckeres Hauptgericht. Im Nachhinein gesehen hätte ich eigentlich auch auf den Rosenkohl verzichten können, da mit dem Rotkraut bereits Gemüse mit serviert worden war – aber geschadet hat er letztlich auch nicht – zumal er sich als noch eingermaßen frisch und knackig im Biss erwies. Da gab es ebenso wenig zu meckern wie an dem fruchtigen Pudding mit Waldbeerenaroma. Ich bereute meine Entscheidung absolut nicht.
Bei der Allgemeinheit der Gäste lieferten sich, wie nicht anders zu erwarten war, die Rotkohlroulade und die Pizza ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Und es war wohl auch mit der beschränkten Kapzität des Steinofens zu verdanken, dass es letztlich die rote Kohlroulade war, die den ersten Platz für sich ergattern konnte. Nach der zweitplatzierten Pizza folgten schließlich auf dem dritten Platz die Asia-Gerichte, die ich meinte noch etwas häufiger gesehen zu haben als die Paella und die Schinkennudeln auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Rotkohlroulade: ++
Bratensauce: ++
Schmorzwiebeln: ++
Kartoffelpüree: +
Rosenkohl: ++
Waldbeerenpudding: ++

Hackbraten mit Rahmwirsing & Kartoffelpüree [24.11.2014]

Zuerst überlegte ich heute, bei der Ofenkartoffel mit Kräuterquark und Blattspinat zuzugreifen, die im Bereich Vitality angeboten wurde, denn mit 336kcal versprach diese einen angenehm leichten Genuss. Doch dann verspürte ich Lust auf Fleisch. Also blieben das Curry Kai – Putenfleisch gebraten mit gelben Thai Curry und verschiedenem Gemüse das neben einem Chop Suey – Gemischtes Gemüse gebraten in Erdnußsauce nach Shanghai-Art an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde, außerdem der Hackbraten mit Kartoffelpüree, Rotweinsauce und Rahmwirsing bei Tradition der Region und das Putensteak “Zigeuner Art” mit Twister Fries bei Globetrotter. Nach kurzem Abwägen fiel meine Wahl schließlich auf den Hackbraten. Mir war einfach mal danach und außerdem war auch noch kostenloses Gemüse dabei. Ich musste also nicht noch mal an die Gemüsetheke gehen – da muss man doch einfach zugreifen. 😉 Außerdem landete schließlich noch ein Becherchen Himbeer-Creme aus dem heutigen Dessert-Angebot auf meine Tablett.

Meat loaf with cream savoy & mashed potatoes / Hackbraten mit Rahmwirsing & Kartoffelpüree

Die saftige, lockere und mild gewürzte Scheibe des Hackbratens war schon einmal sehr gut gelungen – in Kombination mit der Rotweinsauce da gab es da absolut nichts zu meckern. Beim Rahm-Wirsing allerdings hätte ich mich über etwas mehr Gemüse und etwas weniger Rahm gefreut, die Ausbeute an Wirsingstreifen erwies sich als eher dürftig. Daher muss kann ich hier keine volle Punktzahl geben. Und auch beim Kartoffelpüree merkte man mal wieder, dass es sich hier um aus Pulver hergestellte Ware handelte. Da kann ich leider auch keine volle Wertung geben. Beides war absolut genießbar, aber eben noch verbesserungswürdig. Aber zumindest gab es an dem Becherchen schaumigen Himbeercreme heute mal wieder nichts auszusetzen.
Sah man sich bei den anderen Gästen um, erkannte man dass es heute das Putensteak Zigeuner Art mit seinen Twister Fries war, dem der erste Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala gebührte. Um Platz zwei lieferten sich die Asia-Gerichte und der Hackbraten ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen und ich meinte zu sehen, dass die Asia-Gerichte mit kleinem Vorsprung gewannen und den Hackbraten somit auf Platz drei verwiesen. Den vierten Platz belegte schließlich – wie üblich – das vegetarische Gericht, das heute durch die Ofenkartoffel mit Kräuterquark und Blattspinat repräsentiert wurde.

Mein Abschlußurteil:
Hackbraten: ++
Rotweinsauce: ++
Rahmwirsing: +
Kartoffelpüree: +
Himbeer-Creme: ++