Gewerkschaften

Also das Vorgehen der Gewerkschaften heutzutage ist wirklich ziemlich fraglich muß ich sagen. Sie sollten eigentlich genau wissen daß die Arbeit hier in Deutschland zu teuer ist, daß Firmen in Scharen in andere Länder abwandern und daß viele Arbeitsplätze gefährdet sind. Und anstatt etwas zu tun um Arbeitsplätze zu sichern zetteln sie einen Streik nach dem anderen an und stellen einfach mal in der aktuellen Wirtschaftssituation unangemessene Forderungen. Allen voran momentan die riesige ver.di – wohl aus reiner Profilierungssucht der Funktionäre mit ihren fetten Gehältern. Liebe Gewerkschaftsfunktionäre – von euch sollte man doch wirklich mal etwas mehr weitsicht erwarten. Denkt doch bitte mal nach ob ein Streik auch sinnvoll ist. Ihr schadet dem Land mittel- bis langfristig durch solche Aktionen mehr als ihr den Arbeitnehmern und euren Egos kurzfristig nützt.

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5 Responses to “Gewerkschaften”

  1. Johnny says:

    Genau, und vor allem: Die freuen sich schon auf die Cebit, da dann die ganze Welt auf die Streikenden guckt: Nahverkehr zur Cebit soll nämlich auch bestreikt werden. Danke, liebe Streikenden. Noch nen paarmal so eine Aktion und die nächste Cebit ist dann eventuell im Ausland, wo nicht gestreikt wird….

  2. In says:

    Die spinnen doch – gerade bei der Cebit an einem so neuralgischen Punkt wie dem Nahverkehr. Kann man echt nur den Kopf schütteln.In anderem Zusammenhang könnte man das schon als Erregung öffentlichen Ärgernisses und Ruhestörung bezeichnen und würde die Verantwortlichen einlochen – aber die Gewerkschaftsheinis scheinen ja zu glauben, sich sowas ungestraft rausnehmen zu dürfen

  3. ich sehe die problematik etwas anders. Das Problem besteht meines Erachtens darin das diese
    Erhöhung der Stundenanzahl nichts anderes ist als ein Arbeitsplatz abbau bzw. Stellenstreichungen im weiteren Sinne. Warum z.B. wird nicht einfach jemand neues dafür angestellt? Klar die kassen sind leer, aber die unternehmen machen trotzdem kräftig gewinne…
    Ein zweiter aspekt ist die schaffung von mindestlöhnen. ich sehe das vor allem im billiglohn sektor als ein erstrebenswertes ziel. Deutschland soll/ist und bleibt kein Billiglohn land und die meisten (mittelständischen) Betriebe können und wollen auch nicht so ohne weiteres abwandern und selbst wenn sie abwandern wollen tun sie es auch mit diesen zugeständnissen!
    (Lohn)Dumping bringt in einem markt niemanden etwas, man macht sich nur gegenseitig kaputt und am ende stehen nur ein oder zwei vermeintliche gewinner da…was aber eher einem Pyrrhussieg gleicht als einem gesundem(Sozial) Marktwirtschaftlichen Gefüge…

  4. JaBBa says:

    Gut, ich muß zugeben daß deine Argumente auch etwas Wahres haben, jedoch bezweifle ich stark daß der öffentlich Dienst (Städte und Gemeinden), aus dem sich der größte Teil der Streikenden bildet, Gewinne einstreicht. Eher im Gegenteil. Natürlich wäre es für die Arbeitnehmer besser, wenn mehr Leute eingestellt werden, aber das ist einfach nicht möglich, jede zweite Gemeinde in Deutschland ist mehr oder weniger Pleite. Aber das ist der ver.de egal, sie betet weiter ihr dumpfes Mantra von mehr Lohn für weniger Arbeit ab wie sie es seit Jahrzehnten tut (früher halt unter anderen Namen). Und ein Streik sollte da aufhören, wo es in den Bereich der Gefährdung von Menschenleben eingreift, aber auch daß scheint den lieben Gewerkschaftsbossen vollkommen egal zu sein. Ich möchte da nur das Beispiel der streikenden Autobahnmeistereien im aktuellen Schneechaos in Süddeutschland nennen.

    Der Bereich der Schaffung von Mindestlöhnen war zwarkein Bestandteil des Posts, aber in diesem Bereich stimme ich dir zu.

  5. Naja Streik soll ja auch zeigen wie es ist wenn niemand das tut was wir gewohnt sind…und hier ist es, genau wie im karikaturen streit ;-), mit der verhältnismässigkeit…wobei ich dir in diesem punkt mal zustimme *fg*
    das die gemeinden pleite sind, würde ich auch nicht bezweifeln, nur hier geht es mir darum das sie ja dann doch lieber jemanden mehr einstellen sollten, der dann sukzessive hundesteuer zahlt (gruss an anni 😉 statt sozialhilfe (hartzIV) zu bekommen.

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