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Wikingertopf mit Kartoffelpüree – das Rezept

Sunday, January 5th, 2020

Nachdem ich mich einige Tage mit den Resten meines Roastbeefs durchgeschlagen habe, war es heute nun wieder an der Zeit etwas neues und frisches zu kochen. Allerdings wollte ich dieses mal wieder ein etwas simpleres Gericht in meiner Küche entstehen lassen und entschied mich daher für einen Wikinger-Topf mit Hackbällchen und Gemüse in einer Sahne-Sauce. Zuerst überlegte ich dabei das ganze als Low-Carb-Version zuzubereiten, dann jedoch entdeckte ich noch etwas Instant-Kartoffelpüree in meinen Vorräten und erweiterte damit den Wikinger-Topf noch um eine schnell zubereitete Sättigungsbeilage.
Warum man dieses Gericht Wikingertopf nennt dürfte ja recht schnell klar gewesen sein, denn es ähnelt ziemlich dem schwedischen Köttbullar, die ich ja bereits in diesem Beitrag einmal nach Originalrezept zubereitet hatte. Wobei die Schweden natürlich keinesfalls das Monopol auf Hackbällchen in Sahnesauce inne haben dürften. 😉 Wie dem auch sie: Auch in dieser Variante mit deutlich mehr Gemüse erwiesen sich die Hackbällchen als überaus leckeres und nicht allzu aufwändig zuzubereitendes Gericht, daher möchte ich es natürlich nicht versäumen das zugehörige Rezept hier einmal in gewohnter Form vorzustellen.

Was benötigen wir für 3 Portionen?

2 mittelgroße Möhren
01 - Zutat Möhren / Ingredient carrots

1 größere Kohlrabi
02 - Zutat Kohlrabi / Ingredient kohlrabi

1 mittelgroße Zwiebel
03 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

400g gemischtes Hackfleisch
04 - Zutat Hackfleisch / Ingredient mincemeat

1 Teelöffel Senf
05 - Zutat Senf / Ingredient mustard

3 Esslöffel Semmelbrösel
06 - Zutat Semmelbrösel / Ingredient breadcrumbs

1 Hühnerei
07 - Zutat Hühnerei / Ingredient chicken egg

200ml Schlagrahm
08 - Zutat Schlagrahm / Ingredient cream

120g Erbsen (TK)
09 - Zutat Erbsen / Ingredient peas

sowie etwas Öl bzw. Butterschmalz zum braten
zum Würzen Salz, Pfeffer, Paprika, Instant-Rinderbrühe und Chiliflocken
eventuell etwas TK-Petersilie

1 Beutel Instant-Kartoffelpüree
10 - Zutat Kartoffelpüree / Ingredient mashed potatoes

10g Butter
150ml Milch
1/2 Teelöffel Salz

Beginnen wir wie üblich mit der Vorbereitung der einzelnen Zutaten. Dazu schälen wir erst einmal die Möhren,
11 - Möhren schälen / Peel carrots

schneiden sie in Scheiben
12 - Möhren in Scheiben schneiden / Cut carrots in slices

und schneiden die Scheiben dann noch einmal in Streifen.
13 - Möhrenscheiben zerkleinern / Hackle carrot slices

Außerdem schälen wir die Kohlrabi,
14 - Kohlrabi schälen / Peel kohlrabi

schneiden sie in mundgerechte Würfel
15 - Kohlrabi würfeln / Dice kohlrabi

und schälen und würfeln schließlich noch die Zwiebel möglichst fein.
16 - Zwiebel würfeln / Dice onion

Anschließend geben wir Hackfleisch und die Hälfte der gewürfelten Zwiebel in eine Schüssel,
17 - Hackfleisch & Hälfte der Zwiebelwürfel in Schüssel geben / Put mincemeat & half of diced onion in bowl

geben den Teelöffel Senf dazu,
18 - Senf addieren / Add mustard

streuen die drei Esslöffel Semmelbrösel ein,
19 - Semmelbrösel einstreuen / Add breadcrumbs

schlagen das Hühnerei in die Schüssel
20 - Ei aufschlagen / Add egg

und würzen dann alles kräftig mit Salz, Pfeffer, Paprika und Chiliflocken.
21 - Gewürzen dazugeben / Add seasonings

Das Ganze vermischen wir dann gründlich miteinander
22 - Gründlich vermischen / Mix well

wobei wir auch nicht davor zurückschrecken sollten alles mit den Händen durchzukneten
23 - Mit Händen durchkneten / Kneat with hands

und lassen es dann abgedeckt für 15-20 Minuten ruhen, damit sich die Semmelbrösel etwas mit der Feuchtigkeit des Ei vollsaugen können.
24 - Abgedeckt ruhen lassen / Let stand closed

In der Zwischenzeit können wir schon mal einen Topf mit Wasser zum kochen des Gemüses aufsetzen.
25 - Topf mit Wasser aufsetzen / Bring water in pot to a boil

Ist das Hackfleisch dann etwas durchgezogen, formen wir mit angefeuchteten Händen ca. 20 Hackbällchen á 24 – 25g pro Stück.
26 - Hackbällchen formen / Form meatballs

Nun erhitzen wir etwas Butterschmalz in einer größeren Pfanne auf leicht erhöhter Stufe
27 - Butterschmalz in Pfanne erhitzen / Heat up ghee in pan

und geben die zuvor geformten Hackbällchen hinein.
28 - Hackbällchen in Pfanne geben / Put meatballs in pan

Jetzt müsste auch das Wasser sieden, so dass wir es mit zwei Teelöffeln Salz versehen
29 - Wasser salzen / Salt water

und die Kohlrabi
30 - Kohlrabi in Topf geben / Put kohlrabi in pot

sowie die Möhren
31 - Möhren in Topf geben / Add carrots

darin für 10-12 Minuten auf leicht reduzierter Stufe geschlossen gar ziehen lassen.
32 - Geschlossen garen / Simmer closed

Die Hackbällchen braten wir in der Zwischenzeit rundherum scharf an, so dass einige Röstaromen entstehen können.
33 - Hackbällchen rundherum scharf anbraten / Sear meatballs all around

Mit einem Messbecher schöpfen wir schließlich ca. 300-350ml vom Gemüse-Kochwasser ab
34 - Etwas Kochwasser abschöpfen / Skim some cooking water

und gießen das Gemüse dann in ein Sieb ab, um es abtropfen zu lassen.
35 - Gemüse abgießen / Drain vegetables

Sobald die Hackbällchen ebenfalls gut durchgebraten sind, entnehmen wir sie aus der Pfanne und stellen sie erst einmal bei Seite.
36 - Hackbällchen aus Pfanne entnehmen / Take meatballs from pan

In die nun leere Pfanne mit dem Bratfett und den Röstrückständen geben wir jetzt die verbliebenen Zwiebelwürfel,
37 - Restliche Zwiebelwüfel in Pfanne geben / Put remaining onion dices in pan

dünsten sie darin glasig an, wobei wir versuchen die Bratrückstände etwas vom Pfannenboden zu lösen
38 - Zwiebelwürfel andünsten / Braise onion dices

und löschen schließlich alles mit dem Schlagrahm (Schlagsahne) ab.
39 - Mit Schlagrahm ablöschen / Deglaze with cream

Dazu geben wir noch das zuvor abgeschöpfte Gemüse-Kochwasser,
40 - Kochwasser vom Gemüse addieren / Add cooking water from vegetables

streuen zwei Teelöffel Instant-Rinderbrühe ein und lassen dann alles kurz aufkochen, um es dann auf reduzierter Stufe weiter köcheln zu lassen.
41 - Fleischbrühe einstreuen / Add instant meat broth

In einem weiteren, kleineren Topf geben wir außerdem 350ml Wasser
42 - Wasser in kleinem Topf erhitzen / Heat up water in small pat

geben ein Stück (ca. 10g) Butter hinein
43 - Butter in Topf geben / Put butter in pot

und bringen das Wasser bei geschlossenem Deckel zum kochen.
44- Geschlossen erhitzen / Bring to a boil closed

Zu unserer Sauce in der Pfanne fügen wir nun das abgetropfte Gemüse hinzu,
45 - Gemüse in Sauce geben / Put vegetables in sauce

streuen 2-3 Teelöffel Petersilie (TK) ein,
46 - Petersilie einstreuen / Intersperse parsley

addieren die gefrorenen Erbsen
47 - Erbsen addieren / Add peas

und schmecken alles mit Salz, Pfeffer, frisch geriebener Muskatnuss und Chiliflocken ab. Wer mag kann die Sauce außerdem noch mit etwas hellem Saucenbinder eindicken.
48 - Mit Gewürzen abschmecken / Taste with seasonings

Sobald das Wasser im kleinen Topf kocht, rühren wir noch einen halben Teelöffel Salz ein,
49 - Wasser salzen / Salt water

nehmen den Topf dann von der Kochplatte, geben die 150ml kalte Milch hinzu,
50 - Kalte Milch in Wasser geben / Put cold milk in water

streuen die Kartoffelpüree-Flocken ein
51 - Kartoffelpüreeflocken einstreuen / Intersperse mashed potatoe flakes

und verrühren sofort alles gründlich miteinander
52 - Kartoffelpüree verrühren / Stir mashed potatoes

wobei wir es auch gleich mit etwas zusätzlicher Muskatnuss abschmecken. Wer mag kann außerdem zusätzlich noch etwas Petersilie unterheben. Bei geschlossenem Deckel bleibt es dann bis zum servieren heiß.
53 - Mit Muskatnuss abschmecken / Taste with nutmeg

Nun geben wir die Hackbällchen in die Sauce
54 - Hackbällchen in Pfanne geben / Put meatballs in pan

und lassen sie wieder heiß werden
55 - Hackbällchen heiß werden lassen / Let meatballs get hot

wobei dies mit geschlossenem Deckel sogar noch effektiver vonstatten gehen sollte. 😉
56 - Geschlossen köcheln lassen / Simmer closed

Anschließend können wir das Gericht auch schon unmittelbar, natürlich in Kombination mit dem Kartoffelpüree, servieren und genießen.
57 - Viking stew with mashed potatoes - Served / Wikingertopf mit Kartofelpüree -Serviert

Die Hackbällchen selbst erwiesen sich schon mal als wunderbar locker, saftig und gut gewürzt. In Kombination mit der cremigen und ebenfalls gut gewürzten Sauce samt ihrer reichhaltigen Gemüseeinlage aus Kohlrabi, Möhren und Erbsen eine überaus schmackhafte Variante, Hackbällchen zu genießen. Im Nachhinein gesehen hätte man noch eine kleine Stange Porree mit hinein schnippeln können, das hätte mit Sicherheit auch gut in die geschmackliche Gesamtkomposition gepasst und hätte bestimmt noch nicht zum Gemüse-Overload geführt – merke ich mich mal für das nächste Mal. Und auch das Kartoffelpüree, auch wenn nur aus Instant-Flocken angerührt, erwies sich als überaus schmackhaft und passte außerdem auch wunderbar zum Wikingertopf. Als Alternative hätte man hier natürlich auch einfach Salzkartoffeln mit servieren oder gleich Kartoffelwürfel gemeinsam mit dem Gemüse garen können. Ich finde Nudeln oder Reis hätten hier weniger gut zu gepasst, eventuell wären noch Kroketten gegangen, aber die hatte ich ja erst zu meinem oben bereits erwähnten Roastbeef gehabt und etwas Abwechslung sollte schon sein. Das Grundrezept von Hackbällchen in Sahnesauce bietet auf jeden Fall ein großes Potential an Variationen und das was bestimmt nicht das letzte Gericht dieser Art, dass ich zubereitet habe.

58 - Viking stew with mashed potatoes - Side view / Wikingertopf mit Kartofelpüree - Seitenansicht

Guten Appetit

Hackbällchen mit Gemüsereis – Resteverbrauch [15. & 16.07.2019]

Tuesday, July 16th, 2019
Meatballs with vegetable rice - Remainings / Hackbällchen mit Gemüsereis - Resteverbrauch

Ich hatte am Wochenende mal wieder viel zu viel für mich und meinen aktuellen Ein-Personen-Haushalt gekocht. Nicht dass das früher anders gewesen wäre, doch ich hatte mir angewöhnt Mittags im Betriebsrestaurant zu speisen und Abends dann noch einmal warm von meinen Resten zu essen. Doch damit ist seit einigen Wochen Schluss, denn niemand braucht zwei warme Gerichte am Tag – zumal ich ja häufig ja auch nicht gerade leichte Kost zubereite. Also hatte ich mir bereits am Montag eine gute Portion meiner Hackbällchen mit Gemüsereis eingepackt und in der firmeneigenen Mikrowelle warm gemacht. Im Betriebsrestaurant gab es an diesem Tag aber auch nichts wirklich überwältigendes. Die Gebratene Hähnchenbrust in Tikka Masalasauce und Basmatireis die man bei Vital anbot hätte es wahrscheinlich nicht gewählt, da ich ja mit diesem selbstgekochten Gericht bereits Reis satt gehabt hatte. Eher hätte ich zum Kartoffelgröstl mit Lauch und Hirtenkäse aus dem Abschnitt Veggie gegriffen, obwohl das Schweinegeschnetzeltes “Zürcher Art” mit zwei Beilagen, Dessert oder Tagessuppe bei Daily, welches man bestimmt mit Röstis serviert hatte, auch nicht schlecht klang. Das Gebratenes Schweinefleisch mit Thaigemüse in süß saurer Sauce, das man mit Gebackenen Frühlingsrollen an der Asia-Wok-Theke feilgeboten hatte, wäre ebenfalls wegen des Reis-Beilage nicht in die nähere Auswahl gekommen. Von Frühlingsrollen alleine wird man leider nicht wirklich satt.

Meatballs with vegetable rice - Remainings II / Hackbällchen mit Gemüsereis - Resteverbrauch II

Am Dienstag musste ich dann feststellen, dass zwar noch fünf Hackbällchen, aber nur noch wenig Gemüsereis übrig war – gerade noch genug für eine kleine Portion für die Mikrowelle an der Arbeit. Ein Problem bei im Kühlschrank gelagerten Reis ist es aber, dass er immer trockener wird, ja länger man ihn lagert – zumindest gefühlt. Länger als bis heute hätte ich das Gericht wirklich nicht mehr lagern können, auch wenn es weiterhin noch überaus lecker war. Wäre ich stattdessen in unser Betriebsrestaurant gegangen, hätte ich wahrscheinlich zuerst mit den Cevapcici mit Tzaziki und frischen Zwiebeln, dazu zwei Beilagen, Dessert oder Tagessuppe bei Daily geliebäugelt, doch wie ich die Belegschaft kenne hätte man die mit Djivecreis und Ajvar oder Tzatziki serviert, war dann wieder einen kleinen Reis-Overkill nahe gekommen wäre. Dann eher noch die Gnocchi mit Austernpilzen und Egerlingen und Spinat bei Veggie, mit denen man selten etwas falsch macht- Der Paprikarahmgulasch mit Butternudeln bei Daily wäre wegen der von mir nicht sehr geschätzten Rigatoni-Butternudeln nichts für mich gewesen und an der Asia-Wok-Theke hätte ich bei Gebackener Seelachs mit Thaigemüse in Kokosmilchsauce und gelben Thaicurry oder Gebratener Eierreis mit frischem Gemüse vor dem Reis-Dilemma gestanden.
Aber das waren ja alles sowieso nur theoretische Überlegungen, ich hatte ja noch meine Hackbällchen-Gemüsereis-Reste und bin gut damit über insgesamt vier Tage gekommen. Und auch wenn ich für die nächste Zeit erst mal keine Hackbällchen mehr sehen möchte, bereute ich meine Entscheidung Mittags von den Resten zu zehren nicht. 😉

Hackbällchen mit Gemüsereis – das Rezept

Saturday, July 13th, 2019

Nach so viel Nudelgerichten schien es mir mal wieder an der Zeit die Sättigungsbeilage zu wechseln. Daher entschied ich mich heute dazu, mal ein Rezept für Hackbällchen mit Gemüsereis auszuprobieren. Dass es sich hierbei sogar um ein One-Pot-Rezept, also ein Rezept dass man nur mit einem Topf oder einer Pfanne zubereiten kann, war dabei zwar nur Nebensache, aber sollte Abwasch und Aufwand sparen. Leider wurde die Zeitersparnis dadurch wieder zunichte gemacht, dass ich mich dazu entschloss die Hackbällchen komplett selbst und frisch zuzubereiten und nicht, wie im zugrundeliegenden Basisrezept, mit fertigen TK-Hackbällchen zu arbeiten. Aber der Mehraufwand lohnte sich allemal. Das so heute in meiner Küche entstandene Gericht möchte nun mit diesem Beitrag in gewohnter Form vorstellen.

Was benötigen wir also für 4 Portionen?

  • 500g Hackfleisch halb & halb
  • 1 größere Zwiebel
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1 altbackenes Brötchen
  • etwas Wasser oder Milch zum einweichen
  • 1 Hühnerei (Größe M)
  • 1 Esslöffel mittelscharfer Senf
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • 2 Möhren (ca. 150-200g)
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 250g Langkornreis
  • 500ml Gemüsebrühe
  • 130g Erbsen (TK)
  • etwas Salz, Pfeffer, Paprika, Majoran, Oregano und Knoblauchpulver
  • etwas Olivenöl zum braten
  • Beginnen wir damit die Zwiebel zu schälen und zu würfeln.
    01 - Zwiebel würfeln / Dice onion

    Parallel weichen wir das altbackene Brötchen / Brötchen vom Vortag in etwas Milch oder Wasser ein.
    02 - Brötchen einweichen / Soak bun

    Anschließend erhitzen wir etwas Olivenöl in einer Pfanne,
    03 - Olivenöl in Pfanne erhitzen / Heat up olive oil in pan

    geben die gewürfelte Zwiebel hinzu,
    04 - Zwiebelwürfel in Pfanne geben / Add diced onion

    pressen wenig später noch die beiden Knoblauchzehen hinzu
    05 - Knoblauch dazu pressen / Add squeezed garlic

    und dünsten alles für einige Minuten an, bis die Zwiebel schön weich ist. Dann entnehmen wir alles und lassen es etwas abkühlen.
    06 - Andünsten / Braise

    In der Zwischenzeit schälen wir die Möhren und würfeln sie,
    07 - Möhren würfeln / Dice carrot

    waschen die Frühlingszwiebeln und schneiden sie in schmale Ringe,
    08 - Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden / Cut scallions in rings

    waschen die Petersilie, schütteln sie trocken und zupfen die Blätter von den Stielen, um diese dann gründlich mit einem Wiegemesser zu zerkleinern.
    09 - Petersilie zerkleinern / Mince parsley

    In eine größeren Schüssel geben wir dann das Hackfleisch, die abgekühlte Zwiebel-Knoblauch-Mischung, das eingeweichte und ausgedrückte Brötchen, ein Drittel der Petersilie, das Hühnerei sowie den Esslöffel mittelscharfen Senf
    10 - Hackfleisch & weitere Zutaten in Schüssel geben / Put ground meat & other ingredient in bowl

    und vermischen alles gründlich miteinander
    11 - Gründlich vermengen / Mix well

    wobei wir es noch einmal kräftig mit Salz, Pfeffer, edelsüßem Paprika und Majoran abschmecken.
    12 - Mit Gewürzen abschmecken / Taste with seasonings

    Dabei sollten wir auch nicht davor zurückschrecken, das Hackfleisch mit bloßen Händen durchzukneten, denn nichts vermengt die Zutaten gründlicher – und die Fingernägel sind nie sauberer als nach so einer Knetaktion. 😉
    13 - Hackfleisch durchkneten / Knead ground meat

    Aus der so entstandenen Masse formen wir anschließend mit angefeuchteten Händen etwa gleich große Hackfleischbällchen – bei mir wurden es genau 20 Stück.
    14 - Kugeln aus Hackfleisch formen / Form balls from meat

    Wenn nötig geben wir noch etwas Öl in die Pfanne, erhitzen alles auf erhöhter Stufe,
    15 - Öl in Pfanne erhitzen / Heat up oil in pan

    geben portionsweise die zuvor geformten Hackbällchen hinein,
    16 - Hackfleischbällchen in Pfanne legen / Put meatballs in pan

    braten sie scharf von allen Seiten an
    17 - Hackfleichbällchen scharf rundherum anbraten / Sear meatballs all around

    und entnehmen sie dann erst einmal wieder
    18 - Gebratenen Hackfleischbällchen aus Pfanne entnehmen / Remove fried meatballs from pan

    um die nächste Portion genau so anzubraten.
    19 - Restliche Hackfleischbällchen braten / Fry remaining meatballs

    Sind alle Hackbällchen durchgebraten, gießen wir ggf. etwas überschüssiges Fett ab und geben dann die gewürfelten Möhren in die Pfanne
    20 - Möhrenwürfel in Pfanne geben / Put diced carrots in pan

    und dünsten sie an, wobei wir gleichzeitig versuchen die Röstrückstände der Hackbällchen vom Boden zu lösen.
    21 - Möhrenwürfel andünsten / Braise diced carrots

    Wenig später addieren wie auch die Frühlingszwiebeln,
    22 - Frühlingszwiebeln addieren / Add scallions

    dünsten sie ebenfalls mit an,
    23 - Frühlingszwiebeln andünsten / Braise scallions

    geben schließlich auch noch den ungekochten Reis zu den übrigen Zutaten
    24 - Reis in Pfanne geben / Add rice to pan

    um ihn glasig anzudünsten
    25 - Reis glasig andünsten / Stew rice glassy

    und alles dann mit der Gemüsebrühe abzulöschen.
    26 - Mit Gemüsebrühe ablöschen / Deglaze with vegetable stock

    Nachdem wir alles verrührt haben, lassen es kurz aufkochen
    27 - Verrühren & aufkochen lassen / Stir & bring to a boil

    und dann geschlossen für 15-20 Minuten auf niedrigster Stufe vor sich hin köcheln bis der Reis gar ist.
    28 - Geschlossen köcheln lassen / Simmer closed

    Zwischendurch sollten wir natürlich hin und wieder mal umrühren. Dabei können wir das Ganze auch gleich mit etwas Salz, Pfeffer und granuliertem Knoblauch abschmecken.
    29 - Mit Gewürzen abschmecken / Taste with seasonings

    Nach etwa 10 Minuten geben wir dann auch die Hackbällchen zurück in die Pfanne
    30 - Hackbällchen zurück in Pfanne geben / Put meatballs back in pan

    und lassen alles weiter geschlossen vor sich hin köcheln.
    31 - Weiter geschlossen köcheln lassen / Continue simmer closed

    Erst kurz bevor der Reis komplett gar ist, geben wir auch die Erbsen mit in die Pfanne,
    32 - Erbsen addieren / Add peas

    addieren die restliche Petersilie
    32 - Restliche Petersilie dazu geben / Add remaining parsley

    und verrühren alles wieder gründlich miteinander,
    33 - Gründlich verrühren / Stir well

    wobei wir unsere Kreation auch gleich noch mal mit Salz, Pfeffer, Oregano und eventuell ein paar Chiliflocken abschmecken.
    34 - Gericht final mit Gewürzen abschmecken / Taste finally with seasonings

    Anschließend können wir das Gericht auch unmittelbar servieren und genießen.
    35 - Meatballs with vegetable rice - Served / Hackbällchen mit Gemüsereis - Serviert

    Alleine schon die wunderbar lockeren, saftigen und würzigen Hackfleischbällchen erwiesen sich als wahrer Leckerschmecker. Ich bin ja sowieso ein großer Fan von Frikadellen aller Art, aber selbst gemacht sind sie natürlich noch einmal um einiges besser. Kombiniert mit frisch gekochtem Reis, einigen ausgewählten Gemüsesorten sowie ein paar einfachen ausgesuchten Gewürzen ergab sich aber so ein vollwertiges und überaus gelungenes Mittagsgericht. Eventuell hätte man die Hackbällchen noch mit Käse oder kleinen Fetawürfeln füllen können, aber so etwas hebe ich mich dann für mein nächstes Gericht mit Hackbällchen auf, für heute war das Gericht genau so richtig wie ich es zubereitet hatte. 🙂

    36 - Meatballs with vegetable rice - Side view / Hackbällchen mit Gemüsereis - Seitenansicht

    Guten Appetit

    Abflug nach Puerto Plata [27.12.2015]

    Sunday, December 27th, 2015

    Für den Jahreswechsel 2015/2016 hatte ich mir dieses Jahr etwas besonderes überlegt, denn ich hatte beschlossen dass ich ihn nicht in Deutschland sondern in der Dominikanischen Republik verbringe, wo ich ja bereits im Oktober eine sehr angenehme Woche verbracht hatte. Dieses Mal wollte ich die Erfahrung sogar etwas ausdehnen und hatte für zwei Wochen gebucht. Außerdem hatte ich das Glück, dass ich dieses Mal bei Air Berlin einen Nonstop-Flug von München nach Puerto Plata erwischt hatte. Der Abflug war zwar erst um 10:35 Uhr, aber wie üblich empfahl es sich etwas zwei Stunden am Flughafen zu sein – und dieses Mal war es auch bitter nötig gewesen. Ich hatte zwar bereits per mein CheckIn bereits Online per App auf dem iPhone vorgenommen und hatte bereits meine elektronische Bordkarte, aber ich musste dennoch meinen Koffer am Schalter aufgeben. Nachdem ich mit der S8 den Flughafen erreicht hatte, kam ich schließlich im Schalterbereich A im Terminal an, dort wo ich bei meiner letzten Reise in die Karibik auch den Schalter vorgefunden hatte. Doch wie ich im Auskunftsbereich erfuhr, hatte Air Berlin dieses Mal seine Schlater im Bereich D, was hieß dass ich mit dem schweren Gepäck (gefühlt) fast einen Kilometer bis ans andere Ende der Hallen laufen musste. Und dort hatte sich bereits eine lange Schlange gebildet, so dass es einige Zeit dauerte, bis ich schließlich endlich meinen Koffer los wurde. Danach musste ich irgendwie in den Abflugbereich kommen und auch an den Sicherheitskontrollen gab es einige riesige Menschentraube, die sich natürlich nicht etwa ordentlich angestellt hatte, sondern wild versuchte durch eines der beiden elektronischen Tore ins Innere des Sicherheitsbereich zu gelangen. Hier hieß es also mal wieder, sich in Geduld zu üben. Wie sagt ein japanisches Sprichwort so schön: Geduld ist die Kunst, nur ganz langsam wütend zu werden. 😉 Schließlich hatte ich aber Passkontrolle und Sicherheitsdurchleuchtung hinter mich gebracht und war im Terminalbereich C, wo ich am Schalter C6 in meinen Flieger gelangen sollte.

    Terminalbereich C6 - Airport Munich

    Bei Air Berlin (und wahrscheinlich auch bei anderen Airlines) ist es so, dass die Passagiere nach Boardinggruppen A, B, C und D ins Flugzeug gerufen werden. Die Gruppe A ist dabei jene Gruppe, die ganz weit hinten im Flieger sitzen, Gruppe B sitzt im Mittelbereich und die Gruppen C und D schließlich ganz weit vorne. Da ich Online gebucht und die Möglichkeit der freien Sitzwahl gehabt hatte, hatte ich mir den Sitzplatz 01A in der ersten Reihe am linken Fenster sichern können, was größere Beinfreiheit garantierte, aber auch bedeutete dass ich erst mit der letzten Gruppe D ins Flugzeug kam. Dafür würde ich aber am Ankunftsort als einer der Ersten aussteigen können, was die Nachteile des späten Boardings bei weitem aufwog.
    Schließlich hoben wir mit nur wenigen Minuten Verspätung vom Münchner Flughafen ab und erhoben uns bei wunderbar klarer Weitsicht in den morgendlichen Himmel über Bayern.

    Departure from Munich / Abflug von München

    Nachdem wir die Reiseflughöhe von 12000 Metern erreicht hatten, wurde schon bald die erste Mahlzeit des Fluges serviert. Zur Auswahl standen Pasta und Hähnchen, wobei ich mich mal wieder für das Hähnchen entschied, das mit einer Sauce Especial, Blattspinat und gebackenen Kartoffeln serviert wurde. Außerdem gab es ein Stück Käse, einen Muffin und einige salzige Cracker dazu.

    Chicken breast with especial sauce, spinach & potatoes / Hähnchenbrust mit Especialsauce, Spinat & Kartoffeln

    Die Hähnchenbrust war soweit in Ordung, nicht zu trocken sondern zart und saftig – dazu passte gut die fruchtige und gleichzeitig würzige Sauce, in der sich Paprika, Tomaten und einige Kräuter fanden sowie der mit Zwiebelstückchen versetzte Blattspinat. Einzig bei den wohl gebackenen Kartoffelstückchen gab es anzumerken, dass sie etwas zu weich und labbrig waren – aber bei im Flugzeug aufgewärmten Speisen geht das wohl kaum anders. Der milde Schimmelkäse, die Salzcracker und der mit Mandeln und Apfelstückchen versetzte Muffin rundeten das Mittagsmahl gelungen ab.
    Nach dem Essen versuchte ich gleich etwas zu schlafen, was mir aufgrund des Fensterplatzes und der für die Economy-Class ungewöhnlich großen Beinfreiheit auch recht gut gelang – denn ich hatte aus Furcht den Abflug zu verpennen die Nacht zuvor kaum geschlafen. So verdöste ich die meiste Zeit des Fluges und wurde erst wieder richtig wach, als kurz vor der Landung noch eine kalte zweite Mahlzeit serviert wurde. Sie bestand aus kalten Hackbällchen mit Salsa-Zubereitung, einem Blatt Salat, Kartoffelsalat, Cräckern, Schmelzkäse und einem Stück Käsekuchen.

    Cold meatballs with potato salad / Kalte Fleischbällchen mit Kartoffelsalat

    Der Käsekuchen, der mit Pistazien garniert war, erwies sich für meinen Geschmack zwar als etwas zu süß, davon abgesehen gab es an der Mahlzeit aber nichts auszusetzen.
    Danach wurden die üblichen blauen Zettel für die Touristen-Visa ausgeteilt, die wir am Platz aufüllen konnten um uns die Zeit dafür am Flughafen zu sparen. Wenig später setzten wir auch schon zur Landung in Puerto Plata an und das was ich aus dem Flugzeugfenster sah, weckte bereits angenehme Erinnerungen.

    Approaching Puerto Plata / Anflug auf Puerto Plata

    Approaching Puerto Plata II / Anflug auf Puerto Plata II

    Ganz wie erwartet kam ich als einer der Ersten aus dem Flieger und wäre auch unter den ersten an den Zollkontrollen gewesen wenn, ja wenn ich nicht auf die glorreiche Idee gekommen wäre am Flughafen noch Euro in Dominikanische Pesos zu tauschen. Das kostete mich leider so viel Zeit, dass der Vorsprung dahin war und ich mich in die inzwischen gebildete Schlange an den Kontrollen einreihen durfte. Zuerst musste man sich für 10 Dollar die Touristenkarte kaufen, dann ging es zu den Passkontrollen, wo die eine der beiden Visanaträge einkassiert wurde – die andere brauchte man bei der Ausreise – und schließlich konnte man sein Gepäck abholen. Gleich versuchte mich wieder einer dieser aufdringlichen Gepäckträger am Zoll abzugreifen, über die ich ja bereits beim letzten Mal berichtet hatte. Doch dieses Mal wimmelte ich ihn erfolgreich ab und wurde beim verlassen des Terminals bereits erwartet. Von hier aus ging es zur Unterkunft, wo ich erst mal eine dringend benötigte Dusche nahm. Mehr gibt es von diesem Tag eigentlich auch nicht mehr zu berichten…

    PS: Leider hatte ich nur eingeschränkte Internet-Verbindung in meinem Urlaubsziel, daher reiche ich die Berichte jetzt einen nach dem anderen nach.

    Paprika-Schupfnudelpfanne mit Fleischbällchen – das Rezept

    Sunday, May 10th, 2015

    Da ich schon länger nichts mehr mit Schupfnudeln zubereitet hatte und aktuell mal wieder Lust darauf verspürte, kam mir dieses Rezept für eine Paprika-Schupfnudelpfanne mit Hackbällchen gerade recht, um mal wieder ein Gericht mit dieser deutschen Variante der Gnocchi zu kochen. Dabei fand ich nicht nur die mit frischen Kräutern zubereitet Sauce sehr gelungen, auch die aus Hackfleisch gefertigten Fleischbällchen waren schön locker und würzig. Dabei ist ist Zubereitung angenehm unkompliziert. Doch damit genug der Vorrede, kommen wir nun zum Rezept, das ich mit diesem Beitrag einmal kurz in der gewohnten Form vorstellen möchte.

    Was benötigen wir also für 3 Portionen?

    3 Paprika (grün, rot und gelb)
    01 - Zutat Paprika / Ingredient bell pepper

    1 Möhre (optional – hatte ich noch vorrätig und musste verbraucht werden)
    02 - Zutat Möhre / Ingredient carrot

    250g Kirschtomaten
    03 - Zutat Kirschtomaten / Ingredient cherry tomatoes

    400g Hackfleisch – gemischt
    04 - Zutat Hackfleisch / Ingredient ground meat

    1 Esslöffel Semmelbrösel
    05 - Zutat Semmelbrösel  / Ingredient breadcumbs

    1 Teelöffel mittelscharfer Senf
    06 - Zutat Senf / Ingredient mustard

    1 Hühnerei
    07 - Zutat Hühnerei / Ingredient egg

    500g Schupfnudeln
    08 - Zutat Schupfnudeln / Ingredient potato noodles

    250ml Tomatensaft
    09 - Zutat Tomatensaft / Ingredient tomato juice

    100g Frischkäse
    10 - Zutat Frischkäse / Ingredient cream cheese

    Einige Stiele Liebstöckel
    11 - Zutat Liebstöckel / Ingredient lovage

    Einige Stiele Majoran
    12 - Zutat Majoran / Ingredient majoram

    1 Esslöffel Butterschmalz
    09 - Zutat Butterschmalz / Ingredient ghee

    sowie etwas Salz und Pfeffer zum würzen

    Wie üblich beginnen wir damit, die einzelnen Zutaten vorzubereiten. Wir waschen also die Paprika, trocknen sie,
    13 - Paprika waschen / Wash bell pepper

    entkernen sie
    14 - Paprika entkernen / Decore bell pepper

    und würfeln sie.
    15 - Paprika würfeln / Dice bell pepper

    Außerdem waschen wir die Kirschtomaten, zupfen sie von den Stielen,
    16 - Kirschtomaten waschen / Wash cherry tomatoes

    halbieren sie
    17 - Kirschtomaten halbieren / Cut cherry tomatoes in halfs

    und schälen die Möhre
    18 - Möhre schälen / Peel carrot

    um sie in kleine Würfel zu zerteilen.
    19 - Möhre würfeln / Dice carrot

    Dann legen wir das Hackfleisch in eine Schüssel, geben den Esslöffel Semmelbrösel hinzu,
    20 - Hackfleisch & Semmelbrösel in Schüssel geben / Put ground meat & breadcrumbs in bowl

    addieren den Teelöffel Senf
    21 - Senf addieren / Add mustard

    sowie das Hühnerei
    22 - Ei dazu geben / Add egg

    und vermischen alles gründlich miteinander
    23 - Gründlich vermischen / Mix well

    wobei wir alles kräftig mit Salz, Pfeffer und edelsüßen Paprikapulver würzen.
    24 - Mit Salz, Pfeffer & Paprikapulver abschmecken / Taste with salt, pepper & paprika

    Dabei sollten wir nicht zögern, das Hackfleisch auch mal mit der Hand durchzukneten
    25 - Hackfleisch mit der Hand kneten / Knead ground meat with hand

    bevor wir daraus dann die Fleischbällchen formen.
    26 - Hackbällchen formen / Form meatballs

    Anschließend erhitzen wir den Esslöffel Butterschmalz in einer Pfanne
    27 - Butterschmalz erhitzen / Heat up ghee

    und geben die Schupfnudeln hinein
    28 - Schupfnudeln hinzufügen / Add potato noodles

    um sie goldgelb anzubraten.
    29 - Schupfnudeln anbraten / Braise potato noodles

    Die fertigen angebratenen Schupfnudeln entnehmen wir und stellen sie bei Seite, um nun die Hackfleischbällchen in die Pfanne zu geben
    30 - Hackbällchen in Pfanne geben / Put meatballs in pan

    und sie rundherum anzubraten.
    31 - Hackbällchen rundherum anbraten / Fry meatballs all around

    Sobald die Hackbällchen fertig angebraten sind, entnehmen wir auch sie und lassen sie auf etwas Küchenpapier abtropfen, um nun die Möhrenwürfel
    32 - Möhren in Pfanne geben / Add carrots

    und die Paprika in das verbleibende Bratfett zu geben
    33 - Paprika addieren / Add bell pepper

    und anzubraten, bis die Paprika leicht Farbe bekommen.
    34 - Gemüse anbraten / Braise vegetables

    Nun geben wir die halbierten Kirschtomaten dazu,
    35 - Kirschtomaten dazu geben / Add cherry tomatoes

    dünsten sie kurz mit an
    36 - Gemüse weiter anbraten / Continue to braise vegetables

    und löschen dann alles mit dem Tomatensaft ab.
    37 - Mit Tomatensaft ablöschen / Deglaze with tomato juice

    Danach geben wir die Hackbällchen wieder mit in die Pfanne
    38 - Häckbällchen wieder dazu geben / Add meatballs

    verrühren alles gründlich miteinander und lassen es dann für 8 bis 10 Minuten bei gelegentlichem umrühren köcheln.
    39 - Köcheln lassen / Let simmer

    Diese Zeit können wir nutzen um den Majoran zu waschen, trocken zu schütteln,
    40 - Majoran waschen / Wash majoram

    sie Blättchen von den Stielen zu zupfen und diese zu zerkleinern.
    41 - Majoran zerkleinern / Hackle majoram

    Außerdem waschen wir auch das Liebstöckel, trocknen es,
    42 - Liebstöckel waschen / Wash lovage

    zupfen auch seine Blättchen von den Stielen und zerkleinern diese ebenfalls gründlich.
    43 - Liebstöckel zerkleinern / Hackle lovage

    Schließlich schalten wir die Kochplatte auf eine etwas niedrigere Stufe, geben wir den Frischkäse mit in die Pfanne
    44 - Frischkäse hinzufügen / Add cream cheese

    verrühren ihn gründlich mit dem Tomatensaft
    45 - Frischkäse verrühren / Stir in cream cheese

    und schmecken dann alles mit Salz und Pfeffer
    46 - Mit Pfeffer & Salz abschmecken / Taste with pepper & salt

    sowie Majoran und Liebstöckel ab. Dabei heben wir uns ein wenig Liebstöckel zum garnieren auf.
    47 - Majoran & Liebstöckel hinzufügen / Add majoram & lovage

    Nun brauchen wir nur noch die angebratenen Schupfnudeln zu Sauce und Gemüse in die Pfanne zu geben,
    48 - Schupfnudeln addieren / Add potato noodles

    alles gründlich zu miteinander zu vermischen und die Schupfnudeln wieder heiß werden zu lassen.
    49 - Schupfnudeln mit Sauce verrühren / Mix potatoe noodles with sauce

    Anschließend können wir das Gericht, garniert mit etwas Liebstöckel, auch schon servieren und genießen.
    50 - Bell pepper potato noodle fry with meatballs - Served / Paprika-Schupfnudelnpfanne mit Hackbällchen - Serviert

    Die Hackbällchen waren nicht nur sehr gelungen gewürzt, sondern auch angenehm locker und saftig, so wie ich sie mag. Gemeinsam mit der fruchtig-tomatigen, dank der Kräuter auch wunderbar würzigen Sauce samt ihres Paprikagemüses und natürlich den angebratenen Schupfnudeln ergab sich ein sehr leckeres und wirklich empfehlenswertes Pfannengericht. Vor allem der Geschmack des Liebstöckels passte wie ich fand wunderbar in die geschmackliche Gesamtkomposition. Der Geruch dieses Küchenkrauts erinnert ein wenig an die Maggi-Würze, weswegen man es auch unter dem Begriff Magii-Kraut kennt. Und dies obwohl Maggi keinerlei Liebstöckl enthält. Insgesamt auf jeden Fall ein sehr leckeres Gericht, das ich vorbehaltlos weiter empfehlen kann.

    51 - Bell pepper potato noodle fry with meatballs - Side view / Paprika-Schupfnudelnpfanne mit Hackbällchen - Seitenansicht

    Natürlich darf auch der abschließende Blick auf die Nährwerte nicht fehlen. Meiner Kalkulation nach liegt die gesamte Zubereitung bei etwa 2400kcal, aufgeteilt auf drei Portionen 3 Portionen liegen wir also bei 800kcal pro Portion. Keine leichte Kost also. Hauptträger dieses hohen Wertes sind dabei zu fast gleichen Teilen das Hackfleisch und die Schupfnudeln, die in der Gesamtsumme jeweils etwa 850kcal ausmachen. Wer also die Kalorienwerte etwas reduzieren will, kann z.B. das gemischte Hackfleisch durch Geflügelhack ersetzen und dadurch etwa 400kcal einsparen. Alternativ könnte ich mir aber auch vorstellen, die Hackbällchen durch gebratene und gewürzte Hähnchenbrust zu ersetzen. Bei den Schupfnudeln wird es allerdings schwieriger einen Ersatz zu finden. Der leckere, vor allem durch Tomaten und Kräuter getragene Geschmack würde aber auch erhalten bleiben, wenn man einfach eine entsprechende Menge an Reis zu der Sauce servieren würde. Da Reis beim Garen die doppelte Menge seines Rohgewichts an Wasser aufnimmt, sollten hier 50g Langkorn- oder Basamatireis pro Person vollkommen ausreichend sein. Aber das sind natürlich nur theoretische Überlegungen, mir persönlich ging es ja wie einleitend erwähnt darum, mal wieder etwas mit Schupfnudeln zuzubereiten. Und das ist mir mit diesem Rezept mal wieder auf sehr leckere Art gelungen. 😉

    Guten Appetit/a

    Hackbällchen Toskana mit Butterreis – das Rezept

    Saturday, January 3rd, 2015

    Als erstes Rezept im neuen Jahr möchte ich heute mal ein Rezept ausprobieren, das schon seit vielen Monaten bei mir zum Ausprobieren auf dem Tisch liegt: Hackbällchen Toskana – Hackbällchen in Tomaten-Kräutersauce mit Mozzarella überbacken. Dazu passen verschiedene Beilagen von Reis, über Ciabatta bis hin zu verschiedenen Nudelsorten, meine Wahl fiel diesbezüglich auf den Butterreis, den ich ja schon mal zum Rezept Kabeljau mit Kürbishaube vorgestellt hatte und der seitdem zu einer meiner Lieblings-Reiszubereitungen gehört. Das Ergebnis war ein sehr leckeres und überaus gelungenes Gericht mit italienischem Touch, dessen Zubereitung ich nun in diesem Beitrag einmal in gewohnter Form kurz vorstellen.

    Was benötigen wir also für 4 Portionen?

    Für die Hackbällchen

    500g Hackfleisch gemischt
    01 - Zutat Hackfleisch / Ingredient ground meat

    1 Hühnerei (Größe M)
    02 - Zutat Hühnerei / Ingredient chicken egg

    3-4 Esslöffel Semmelbrösel
    03 - Zutat Semmelbrösel / Ingredient breadcrumbs

    2 Teelöffel mittelscharfer Senf
    04 - Zutat Senf / Ingredient mustard

    1 kleine Zwiebel
    05 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

    1 Zehe Knoblauch
    06 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

    800g Tomaten in Stücken
    (entspricht 2 normalen Dosen)
    07 - Zutat Tomaten in Stücken / Ingredient tomato pieces

    200g Schlagsahne
    08 - Zutat Schlagsahne / Ingredient whipping cream

    4-5 Teelöffel italienische Kräuter (TK)
    09 - Zutat Italienische Kräuter / Ingredient italian herbs

    3 Esslöffel Tomatenmark
    10 - Zutat Tomatenmark / Ingredient tomato puree

    1-2 Kugeln Mozzarella
    11 - Zutat Mozzarella / Ingredient mozzarella

    etwas Butter oder Öl zum ausfetten der Auflaufform
    sowie etwas Salz, Pfeffer, Zucker und edelsüßes Paprika zum würzen

    Für den Butterreis

    200g Langkornreis
    12 - Zutat Langkornreis / Ingredient long grain rice

    1 Schalotte
    13 - Zutat Schalotte / Ingredient shallot

    20g Butter
    14 - Zutat Butter / Ingredient butter

    400ml Gemüsebrühe
    15 - Zutat Gemüsebrühe / Ingredient vegetable stock

    sowie etwas Salz & Pfeffer zum würzen

    Beginnen wir damit, die Zutaten für die Hackbällchen vorzubereiten. Dazu ziehen wir die Zwiebel ab und würfeln sie.
    16 - Zwiebel würfeln / Dice onion

    Außerdem schälen wir die Knoblauchzehe und zerkleinern sie möglichst fein.
    17 - Knoblauch zerkleinern / Mince garlic

    Dann geben wir das Hackfleisch in eine Schüssel, schlagen das Ei auf und geben seinen Inhalt dazu,
    18 - Hackfleisch & Ei in Schüssel geben / Put ground meat & egg in bowl

    geben erst einmal 3 Esslöffel Semmelbrösel hinein,
    19 - Semmelbrösel hinzufügen / Add breadcrumbs

    fügen die beiden Teelöffel Senf hinzu,
    20 - Senf dazu geben / Add mustard

    addieren die zerkleinerte Knoblauchzehe
    21 - Knoblauch addieren / Add garlic

    sowie die gewürfelte Zwiebel
    22 - Zwiebeln hinzufügen / Add onions

    und vermengen alles gründlich miteinander.
    23 - Gründlich vermengen / Mix well

    Ist alles bereits ein wenig vermischt, sollten wir dabei auch nicht davor zurückschrecken, die Hackfleischmasse mit der Hand durchzukneten, damit wirklich alles gut miteinander verbunden wird.
    24 - Hackfleisch mit Hand durchkneten / Knead ground meat by hand

    Während des Vermischens würzen wir auch alles gleich mit Salz, Pfeffer und edelsüßen Paprikapulver. Sollte das Fleisch noch zu feucht sein, können wir ggf. noch etwas mehr Semmelbrösel hinzufügen.
    25 - Hackfleisch würzen / Taste ground meast

    Aus der Hackfleischmasse formen wir dann mit leicht angefeuchteten Händen etwa gleich große Bällchen. Bei mir kamen genau fünfzehn Stück raus, die Anzahl kann aber abhängig von der gewählten Größe natürlich variieren.
    26 - Bällchen aus Hackfleisch formen / Make balls out of ground meat

    Nachdem wir dann eine Auflaufform mit etwas Butter oder Öl ausgefettet haben
    27 - Auflaufform ausfetten / Grease casserole

    legen wir die Fleischbällchen hinein.
    28 - Hackbällchen in Auflaufform legen / Put meatballs in casserole

    Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt, damit zu beginnen den Ofen auf 200 Grad vorzuheizen.

    Anschließend geben wir die stückigen Tomaten in einen Topf,
    29 - Tomaten in Topf geben / Put tomatoes in pot

    fügen die Schlagsahne hinzu
    30 - Schlagsahne hinzufügen / Add whipping cream

    und verrühren und erhitzen dann alles.
    31 - Verrühren & erhitzen / Mix & bring to boil

    Sobald alles heiß ist, heben wir die drei Esslöffel Tomatenmark unter,
    32 - Tomatenmark unterheben / Fold in tomato puree

    rühren die italienischen Kräuter ein,
    33 - Italienische Kräuter einrrühren / Stir in italian herbs

    schmecken alles mit Salz, Pfeffer einer kräftigen Prise Zucker und Paprika ab
    34 - Mit Salz & Pfeffer abschmecken / Taste with salt & pepper

    und lassen dann alles sieben bis acht Minuten köcheln damit die Sauce sich etwas einreduziert.
    35 - Köcheln lassen / Simmer

    Während die Sauce köchelt, können wir den Mozzarella in dünne Scheiben schneiden.
    36 - Mozzarella in Scheiben schneiden / Cut mozzarella in slices

    Die fertige Sauce geben wir dann über die Hackfleischbällchen in der Auflaufform,
    37 - Tomatensauce über Hackfleischbällchen geben / Douse meatballs with tomato sauce

    legen die Mozzarella-Scheiben oben auf
    38 - Mit Mozzarella belegen / Garnish with mozzarella

    und backen dann alles für ca. 30 Minuten im vorgeheizten Ofen.
    39 - Im Ofen backen / Bake in oven

    Während die Hackbällchen im Ofen sind, würfeln wir die Schalotte,
    40 - Schalotte würfeln / Dice shallot

    zerlassen dann die Butter in einem Topf
    41 - Butter in Topf zerlassen / Melt butter

    und dünsten die Schalotte darin an.
    42 - Schalotte andünsten / Braise shallots lightly

    Anschließend geben wir den Reis in den Topf,
    43 - Reis hinzufügen / Add rice

    dünsten ihn glasig an
    44 - Reis glasig andünsten / Braise rice translucent

    und gießen dann alles mit der Gemüsebrühe auf
    45 - Mit Gemüsebrühe aufgießen / Add vegetable stock

    um schließlich alles kurz aufkochen und bei geschlossenem Deckel auf niedriger Stufe über 12 bis 15 Minuten gar ziehen zu lassen.
    46 - Kurz aufkochen & geschlossen köcheln lassen / Boil up & let simmer closed

    Kurz vor Garende würzen wir den Butterreis schließlich noch mit etwas Salz und Pfeffer.
    47 - Reis mit-Pfeffer & Salz abschmecken / Taste rice with pepper & salt

    Sobald die Hackbällchen Toskana dann ebenfalls fertig sind
    48 - Hackbällchen Toskana - Fertig gebacken / Meatballs Tuscany - Finished baking

    können wir das Gericht auch schon servieren und genießen.
    49 - Hackbällchen Toskana - Serviert / Meatballs Tuscany - Served

    Zuerst hatte ich befürchtet, dass ich die Hackfleischbällchen etwas zu groß geformt hatte und sie dadurch nicht ganz durch gegart werden – doch das war glücklicherweise eine Fehleinschätzung. Viel mehr waren meine Hackbällchen Toskana nicht nur durchgehend gar, sondern auch sehr lecker gewürzt und von ihrer Konsistenz her nicht zu fest und nicht zu locker. Gemeinsam mit der fruchtig-würzigen Kräuter-Tomatensauce, der Decke aus geschmolzenen Mozzarella-Käse und natürlich dem geschmacklich mal wieder sehr gelungenen Butterreis ergab sich ein Gericht, das ich sehr genossen habe.

    50 - Hackbällchen Toskana - Querschnitt / Meatballs Tuscany - Lateral cut

    Ein einfaches zuzubereitendes und doch sehr leckeres Gericht, das ich mal wieder vorbehaltlos weiter empfehlen kann. Leicht war es allerdings nicht, wie ich bei der abschließenden Kalkulation feststellen musste: Die Hackbällchen Toskana in Tomatensauce samt Mozzarella liegen schon bei 2400kcal, also 600kcal pro Portion. Hinzu kommen noch insgesamt 500kcal, also 125kcal pro Portion, für den Butterreis womit wir bei einer Summe von 725kcal pro Portion landen. Wer reduzieren will, kann als erstes natürlich beim gemischten Hackfleisch ansetzen und dies durch Geflügelhack ersetzen. Aber auch die Schlagsahne ist ein nicht zu verachtender Faktor, hier könnte man Ersatzweise eventuell zu fettreduzierter Sahne oder zu Milch greifen. Für das geschmackliche Ergebnis kann ich allerdings in einem solchen Fall nicht garantieren – ich persönlich empfehle natürlich, sich an das Originalrezept zu halten. 😉

    Guten Appetit

    Indische Curry-Hackbällchen – das Rezept

    Saturday, May 3rd, 2014

    Auch heute wollte ich mal wieder meinen Exkurs in die exotischen Gefilde der Küchenkunst fortsetzen und entschied mich nach einiger Recherche dazu, mal ein paar Hackbällchen mit einem Curry-Gericht zu kombinieren. Heraus kamen dabei diese Indischen Curry-Hackbällchen, wobei ich allerdings nicht meine Hand dafür ins Feuer legen würde dass hier tatsächlich nur indische Aspekte des Kochens Anwendung fanden. Viel mehr würde ich das Gericht als Fusion von verschiedenen asiatischen Küchen bezeichnen, was das Rezept aber eher noch aufwertet. Ich war von dem Ergebnis auf jeden Fall sehr begeistert und möchte es daher natürlich nicht versäumen, dieses Rezept hier einmal in der gewohnten Form vorzustellen.

    Was benötigen wir also für 3-4 Portionen ?

    500g Hackfleisch halb & halb
    01 - Zutat Hackfleisch / Ingredient ground meat

    2 Schalotten (ca. 100g)
    02 - Zutat Schalotten / Ingredient shallots

    2 TL Curry
    03 - Zutat Curry / Ingredient curry

    200g Erbsen (TK)
    04 - Zutat Erbsen / Ingredient peas

    100g kleinere Möhren
    05 - Zutat Möhren / Ingredient carrots

    375ml Kokosnuss-Milch
    06 - Zutat Kokosnussmilch / Ingredient coconut milk

    2 TL gelbe Currypaste (gibt es im Asia-Laden oder im gut sortierten Supermarkt)
    07 - Zutat gelbe Currypaste / Ingredient yellow curry paste

    ca. 80g Sesam
    08 - Zutat Sesam / Ingredient sesame

    1 TL Zucker
    09 - Zutat Zucker / Ingredient sugar

    1 Handvoll Basilikum
    10 - Zutat Basilikum / Ingredient basil

    1 Zitrone
    11 - Zutat Zitrone / Ingredient lemon

    2 EL Öl (z.B. Erdnussöl)
    07 - Zutat Erdnussöl / Ingredient peanut oil

    220g Basamati-Reis
    12 - Zutat Basmati-Reis / Ingredient basmati rice

    sowie etwas Salz und Pfeffer zum würzen

    Beginnen wir wie üblich damit die einzelnen Zutaten vorzubereiten. Dazu schälen und würfeln wir die Schalotten,
    13 - Schalotten würfeln / Dice shallots

    entkernen die Chilis
    14 - Chilis entkernen / Decore chilis

    und schneiden sie in kleine Stückchen.
    15 - Chilis zerkleinern / Mince chilis

    Außerdem schälen wir die Möhren,
    16 - Möhren schälen / Peel carrots

    schneiden sie in Scheiben
    17 - Möhren in Scheiben schneiden / Cut carrots in slices

    und pressen schließlich noch die Zitrone aus.
    18 - Zitrone auspressen / Squeeze lemon

    Nachdem wir dann die Sesam-Samen in einer Pfanne ohne Öl geröstet und sie zum abkühlen bei Seite gestellt haben
    19 - Sesam anrösten / Roast sesame

    geben wir das Hackfleisch und die gewürfelten Schalotten in eine Schüssel,
    20 - Hackfleisch & Schalotten in Schüssel geben / Put ground meat & shallots in bowl

    fügen die beiden Teelöffel Currypulver hinzu,
    21 - Curry addieren / Add curry

    würzen alles kräftig mit Salz und Pfeffer
    22 - Mit Pfeffer & Salz würzen / Season with pepper & salt

    und vermengen dann alles gründlich miteinander – gerne auch mit den (natürlich sauberen) Händen.
    23 - Gründlich vermengen / Mix well

    Aus der so entstandenen Mischung formen wir dann etwa gleich große Bällchen
    24 - Bällchen formen / Form to meatballs

    und wälzen diese dann im angrösteten und inzwischen abgekühlten Sesam. Bei mir reichte es nicht für alle Bällchen, aber das war nicht weiter schlimm – dazu gleich mehr.
    25 - Im Sesam wälzen / Cover with sesame

    Nachdem wir dann die beiden Esslöffel Öl – ich griff zu Erdnussöl, das meiner Meinung nach wunderbar zu einem solchen Gericht passt – in einer Pfanne erhitzt haben
    26 - Öl erhitzen / Heat up oil

    dünsten wir zuerst die Chilis
    27 - Chili andünsten / Braise chilis lightly

    und wenig später auch die Möhren für zwei bis drei Minuten darin an
    28 - Möhren anbraten / Braise carrots

    und löschen dann alles mit der Kokosnuss-Milch ab.
    29 - Mit Kokosmilch ablöschen / Deglaze with coconut milk

    Diese lassen wir kurz aufkochen
    30 - Aufkochen lassen / Bring to cook

    und geben dann die Hackfleisch-Bällchen hinein
    31 - Hackbällchen hinzufügen / Add meatballs

    um sie in fünf bis sechs Minuten gar ziehen zu lassen.
    32 - Gar ziehen lassen / Cook

    Parallel setzen auch schon mal einen Topf mit Wasser für den Reis auf und beginnen ihn zu erhitzen.
    33 - Wasser für Reis aufsetzen / Bring water for rice to boil

    Sind die Hackbällchen durch gegart, rühren wir schließlich die beiden Teelöffel gelbe Currypaste in die Kokosmilchsauce
    34 - Currypaste einrühren / Add curry paste

    fügen den Teelöffel Zucker hinzu
    35 - Mit Zucker würzen / Season with sugar

    und addieren schließlich auch die Erbsen, um sie in der Sauce mit zu kochen.
    36 - Erbsen addieren / Add peas

    Inzwischen müsste auch das Wasser für den Reis kochen, so dass wir es mit einem halben Esslöffel Salz versehen
    37 - Wasser salzen / Salt water

    und geben den Reis hinein, um ihn schließlich gemäß Packungsanleitung zu kochen.
    38 - Reis kochen / Cook rice

    Während der Reis köchelt, lassen wir die Sauce etwas reduzieren und probieren sie dabei auch gleich einmal
    39 - Probieren / Try

    und schmecken sie ggf. noch einmal mit etwas Pfeffer ab.
    40 - Mit Pfeffer abschmecken / Taste with pepper

    Außerdem waschen die die Basilikum-Blätter, tupfen sie trocken,
    41 - Basilikum waschen / Wash basil

    zerkleinern sie
    42 - Basilikum zerkleinern / Mince basil

    und streuen sie schließlich in die Sauce ein.
    43 - Basilikum einstreuen / Add basil

    Abschließend schmecken wir alles noch einmal mit einem kräftigen Schuss Zitronensaft ab, lassen die Sauce dann aber nicht mehr kochen.
    44 - Mit Zitronensaft abschmecken / Season with lemon juice

    Sobald der Reis dann gar ist, können wir das Gericht auch schon servieren und genießen.
    45 - Indische Curry-Hackbällchen - Serviert / Indian curry meatballs - Served

    Da ich Fleischbällchen bisher eher gebraten und nicht in Flüssigkeit gegart hatte, war ich nicht sicher gewesen wie sie werden würden. Doch alle Befürchtungen waren unnötig gewesen, denn sie erwiesen sich als durchgehend gekocht und auch was die Würzung anging meiner MEinung nach sehr gelungen. Der Sesam mit dem ich einige von ihnen garniert hatte, hatte sich beim garen zwar leider größtenteils von den Fleischbällchen gelöst. Aber das war nicht weiter Schlimm, denn so gaben sie der fruchtig-scharfen, schön dickflüssigen Kokosmilch-Sauce noch eine leicht nussige Note, die meiner Meinung nach wunderbar in die geschmackliche Gesamtkomposition passte. Gemeinsam mit dem Reis ergab sich so ein Gericht, dass ich mal wieder wärmstens weiter empfehlen kann – ich war sehr zufrieden.

    46 - Indische Curry-Hackbällchen - Seitenansicht / Indian curry meatballs - Side view

    47 - Indische Curry-Hackbällchen - Querschnitt / Indian curry meatballs - Lateral cut

    Werfen wir zum Abschluss wie gewohnt noch einen Blick auf die Nährwerte dieser Zubereitung. Für die Fleischbällchen in Kokosmilchsauce habe ich einen Wert von 2200kcal ermittelt, also 550kcal pro Portion. Dazu müssen wir dann noch einmal je 185kcal pro Portion für den Basmati-Reis addieren, womit wir auf eine Summe von 735kcal pro Portion kommen. Also kein wirklich leichtes Gericht, aber das hatte ich bei der Verwendung von Hackfleisch auch nicht wirklich erwartet. Dabei hat aber auch die Kokosmilchsauce einen nicht unerheblichen Anteil zu diesem Ergebnis beigetragen. Dennoch denke ich, dass sich dieser Wert noch im absolut akzeptablen Bereich für ein Hauptgericht bewegt. Eine leckeres Beispiel der Fusions-Küche, das ich nicht nur Freunden der exotischen Küche ans Herz legen kann.

    Guten Appetit