Geschmorte Lammkeule mit Rotweinjus & Speckbohnen [30.03.2016]

Zwar sah die Spanische Paella mit Meeresfrüchten, Seelachs und Hähnchenfleisch die sich heute im Abschnitt Vitality der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants fand, wirklich sehr verlockend aus, aber als ich von der Geschmorte Lammkeule mit Rotweinjus, Speckbohnen und Kartoffelgratin im Bereich Globetrotter gelesen hatte, war meine Entscheidung bereits auf dieses Gericht gefallen. Auch die Tatsache, dass man das Kartoffelgratin noch kurzfristig durch angebratene Schupfnudeln ersetzt hatte, änderte nichts an dieser Entscheidung. Die Rahmschwammerl mit Semmelknödel bei Tradition der Region sowie die Asia-Thai-Angebote wie Asiatisches Gemüse, herzhaft gebraten mit Thaicurry in Kokosmilchsauce oder Gaeng ped Mua – Schweinefleisch mit verschiedenen Gemüsesorten in Kokosmilchsauce kamen nicht in die nähere Auswahl. Allerdings gesellte sich Becherchen Bananenjoghurt aus dem heutigen Dessert-Angebot mit auf mein Tablett.

Stewed gigot with red wine sauce & bacon beans / Geschmorte Lammkeule mit Rotweinjus & Speckbohnen

Die Schupfnudeln erwiesen sich als kein allzu gleichwertiger Ersatz für das ursprünglich angekündigte Kartoffelgratin, denn sie waren zwar knusprig, aber etwas trocken geraten. Zum Glück war die etwas dünne Sauce dabei, die ich zum anfeuchten nutzen konnte. Allerdings hätte man geschmacklich noch etwas mehr aus der Sauce machen können. An der wichtigsten Komponente, den Lammfleisch, gab es aber glücklicherweise nichts auszusetzen, denn es war saftig, relativ fettarm und besaß einen angenehmes Aroma. Die mit angebratenen Speckwürfeln versetzten grünen Bohnen waren zwar schon etwas abgekühlt, aber da sie geschmacklich sonst in Ordnung waren und nun einmal die klassische Beilage zu Lamm sind, sehe ich hier von einem weiteren Punktabzug ab. Und auch an den mit Naturjoghurt und einigen Streuseln garnierten Bananenscheiben, die mein heutiges, wirklich sehr großzügig bemessenes Mittagsmahl als Dessert abschlossen, gab es keinen Grund zur Kritik.
Obwohl Lammfleisch ja bekanntlichermaßen nicht jedermanns Geschmack ist, gelang es der Keule heute doch mit einem deutlichen Vorsprung vor allen anderen Angeboten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich zu eroberen. Auf dem zweiten Platz folgten die Rahmschwammerl mit Semmelknödel, den dritten Platz belegte die Paella und mit nur sehr geringen Abstand folgten schließlich die Asia-Gerichte auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Lammkeule: ++
Rotweinjus: +
Speckbohnen: ++
Schupfnudeln: +/-
Banane mit Joghurt: ++

Fruchtiger Curry-Seelachs – das Rezept

Nachdem ich in dieser Woche zwar zwei mal Tintenfisch, aber kein einziges Mal Fisch gegessen hatte, wollte ich dies am heutigen Sonntag endlich mal nachholen. Nach einigem herumsuchen entschied ich mich schließlich dazu, mich in Form eines Fruchtigen Curry-Seelachs mal wieder an etwas exotischen zu versuchen. Dazu sollte Reis passen. Und hier kam ich schließlich noch auf die Idee, doch mal wieder Tomatenreis zuzubereiten. Das zugehörige Rezept möchte ich nun mit diesem Beitrag einmal kurz in gewohnter Form vorstellen.

Was benötigen wir also für 4 Portionen?

2 Paprika
01 - Zutat Paprika / Ingredient bell pepper

1 größere Zwiebel (ca. 130g)
02 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

2 Zehen Knoblauch
03 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

4 Stück Seelachs-Filet
04 - Zutat Seelachs / Ingredient coalfish

2-3 Bananen
05 - Zutat Bananen / Ingredient bananas

1 Dose Tomaten in Stücken (400g)
06 - Zutat Tomaten / Ingredient tomatoes

200ml Sahne
07 - Zutat Sahne / Ingredient cream

1 Zitrone
08 - Zutat Zitrone / Ingredient lemon

1/2 Dose Ananas in Stücken
09 - Zutat Ananas / Ingredient pineapple

2 Teelöffel Curry
10 - Zutat Curry / Ingredient curry

180 – 200g geriebener Käse (z.B. Mozzarella)
11 - Zutat Käse / Ingredient cheese

sowie etwas Weizenmehl,
ein wenig Butterschmalz
und etwas Pfeffer & Salz zum würzen

Für den Tomatenreis

200g Langkorn-Reis
12 - Zutat Reis / Ingredient rice

350ml Tomatensaft
13 - Zutat Tomatensaft / Ingredient tomato juice

100ml kräftige Gemüsebrühe
14 - Zutat Gemüsebrühe / Ingredient vegetable stock

sowie wiederum etwas Pfeffer & Salz zum würzen

Beginnen wir wie üblich damit, die einzelnen Zutaten vorzubereiten. Dazu schälen wir die Zwiebel und würfel sie,
15 - Zwiebel würfeln / Dice onion

schälen und zerkleinern die Knoblauchzehen,
16 - Knoblauch zerkleinern / Mince garlic

und entkernen die Paprika
17 - Paprika entkernen / Decore bell pepper

und würfeln sie.
18 - Paprika würfeln / Dice bell pepper

Außerdem gießen wir die Ananasstücke ab und fangen dabei den Saft auf,
19 - Ananas abgießen / Drain pineapple

schneiden die Bananen in Scheiben
20 - Bananen in Scheiben schneiden / Cut bananas in slices

und pressen schließlich die Zitrone aus.
21 - Zitrone auspressen / Squeeze lemon

Mit diesem Zitronensaft beträufeln wir dann die inzwischen hoffentlich aufgetauten Seelachs-Filets,
22 - Seelachs mit Zitronensaft beträufeln / Sprinkle with lemon juice

würzen sie von beiden Seiten mit Salz und Pfeffer
23 - Seelachs mit Pfeffer & Salz würzen / Season fish with pepper & salt

und wälzen sie schließlich noch in etwas Mehl.
24 - Seelachs in Mehl wenden / Turn coalfish in flour

In einer größeren Pfanne erhitzen wir nun etwas Butterschmalz,
25 - Butterschmalz erhitzen / Heat up ghee

braten die Hälfte der Bananenscheiben darin goldbraun an
26 - Bananenscheiben anbraten / Brown banana slices

und lassen sie dann auf einem Küchentuch abtropfen.
27 - Auf Küchentuch abtropfen lassen / Let drain on kitchen towel

Anschließend braten wir die Seelachsfilets darin rundherum an
28 - Seelachs anbraten / Roast coalfish gently

fetten eine Auflaufform aus
29 - Auflaufform ausfetten / Grease casserole

und geben die angebratenen Seelachsfilets hinein.
30 - Seelachsfilets einlegen / Add coalfish

Unter eventueller Zugabe von etwas mehr Butterschmalz dünsten wir nun die Zwiebeln und das Knoblauch glasig an,
31 - Zwiebel & Knoblauch andünsten / Braise onion & garlic lightly

fügen dann die gewürfelten Paprika hinzu
32 - Paprika addieren / Add bell pepper

und braten sie für einige Minuten mit an, bis sie etwas Farbe bekommen.
33 - Paprika anbraten / Braise bell pepper

Dann geben wir die restlichen Bananen-Scheiben hinzu,
34 - Bananen hinzufügen / Add bananas

und braten sie wieder kurz mit an
35 - Bananen anbraten / Braise bananas

bevor wir schließlich auch die Ananas-Stücke hinzu geben
36 - Ananas dazu geben / Add pineapples

und etwas vom Ananas-Saft mit in die Pfanne geben.
37 - Schuss Ananassaft dazu geben / Add some pineapple juice

Das Ganze bestäuben wir mit den beiden Teelöffeln Currypulver,
38 - Mit Curry bestäuben / Dredge with curry

braten dieses für ein bis zwei Minuten mit an
39 - Curry anbraten / Fry curry

und löschen schließlich alles mit den Tomatenstücken
40 - Mit Tomaten ablöschen / Deglaze with tomatoes

sowie der Sahne ab.
41 - Sahne hinzufügen / Add cream

Während wir die Sauce aufkochen lassen, schmecken wir sie mit Salz und Pfeffer ab
42 - Mit Pfeffer & Salz abschmecken / Taste with pepper & salt

und lassen sie dann ein wenig köcheln, wobei sie sich etwas einreduzieren sollte.
43 - Köcheln lassen / Simmer

Die fertige Sauce geben wir anschließend über die angebratenen Seelachsfilets
44 - Sauce über Seelachs geben / Cover fish with sauce

legen die angebratenen Bananenscheiben oben auf
45 - Mit angebratenen Bananen belegen / Add fried bananes

und bestreuen alles mit dem gerieben Käse.
46 - Mit Käse bestreuen / Dredge with cheese

Nachdem wir dann begonnen haben, den Ofen auf 200 Grad vorzuheizen, spülen wir den Reis kurz in einem Sieb mit kalten Wasser ab,
47 - Reis abspülen / Wash rice

geben ihn in einen passenden Topf,
48 - Reis in Topf geben / Put rice in pot

gießen die Gemüsebrühe
49 - Gemüsebrühe addieren / Add vegetable stock

sowie den Tomatensaft hinzu
50 - Tomatensaft dazu geben / Add tomato juice

und erhitzen den Topfinhalt dann, wobei wir ihn mit Salz und Pfeffer würzen.
51 - Mit Pfeffer & Salz würzen / Taste with pepper & salt

Sobald der Tomatensaft kocht
52 - Zum kochen bringen / Bring to boil

schalten wir die Kochplatte aus und schließen den Deckel, um den Reis mit Hilfe der Restwärme in ca. 20 Minuten gar ziehen zu lassen.
53 - Deckel drauf / Close lid

Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt, die Auflaufform in den Ofen zu schieben die ebenfalls 20 Minuten benötigt um fertig zu sein.
54 - Auflauf in den Ofen schieben / Bake casserole in oven

Der Tomatenreis sollte am Ende leicht blasig sein, so dass wir ihn nur noch umrühren brauchen. Sollte wieder erwarten noch etwas zu viel Flüssigkeit dazwischen zu finden, können wir einfach die Platte noch einmal auf niedrige Stufe einschalten und sie bei Gelegentlichem umrühren verdunsten lassen.
55 - Tomatenreis - fertig gekocht / Tomato rice - finished cooking

Sobald der Käse den gewünschten Bräunungsgrad hat, können wir auch die Auflaufform aus dem Ofen entnehmen
56 - Fruchtiger Curry-Seelachs - Fertig gebacken / Fruity curry coalfish - Finished baking

und das Gericht schließlich servieren und genießen.
57 - Fruchtiger Curry-Seelachs - Serviert / Fruity curry coalfish - Served

Der zarte und saftige Seelachs mit seiner dank Bananen und Ananas angenehm fruchtigen Sauce war meiner Meinung nach schon mal sehr gut gelungen. Eine schön exotisch angehauchte Kombination so wie ich sie ja mag. Und auch der Tomatenreis mit seinem kräftigen Geschmack war – alleine gesehen – von gewohnt guter Qualität. Allerdings musste beim Verzehr feststellen, dass fruchtig und kräftig nicht gerade die optimale Geschmackskombination war. Hier hätte ein ungewürzter Reis wohl doch etwas besser gepasst. Wenn man das berücksichtigt ist der fruchtige Curry-Seelachs aber dennoch ein wirklich sehr leckeres Rezept.

58 - Fruchtiger Curry-Seelachs - Seitenansicht / Fruity curry coalfish - Side view

Guten Appetit

Fliegender Jakob – reloaded

Heute habe ich mal den Fliegenden Jakob, dessen Rezept ich ja vor kurzem schon einmal hier ausführlich vorgestellt habe, für ein größeres Publikum zubereitet.

Flygande jacob / Fiiegender Jakob

Erfreulicherweise traf es den Geschmack von allen, auch wenn der eine gerne auf Bananen, der andere auf die Erdnüsse verzichtet hätte. Aber in der Summe hat es sich doch gelohnt, die Auflaufform mit fast der doppelten Menge meines ursprünglichen Rezepts ist fast leer geworden und es wurde mehrfach noch Nachschlag genommen. Und das trotz eines wirklich heißen, etwas schwülen Sommertages mit Temperaturen über 30 Grad. Das nenne ich doch einen Erfolg – mich freut es immer wenn ich mit einem meiner etwas exotischeren Gerichte den Allgemeingeschmack treffen kann.

Flygande Jacob (Fliegender Jakob) – das Rezept

Heute wollte ich mich mal wieder der schwedischen Küche zuwenden, die noch weitaus mehr zu bieten hat als Köttbullar, das ich ja bereits in diesem Rezept einmal vorgestellt hatte oder dem ebenfalls bereits hier im Blog gezeigten Rezept für Schwedischen Lachskuchen (aka. Schwedenpizza). Ein weiteres, in Deutschland wohl eher unbekanntes Gericht aus diesem Land ist der Flygande Jacob, zu Deutsch Fliegender Jakob, das nach seinem Erfinder Ove Jacobsson benannt wurde, einem Mitarbeiter einer Frachtflug-Firma, der das zugehörige Rezept im Jahr 1976 das erste Mal im schwedischen Kochmagazin Allt om mat veröffentlicht hatte. Seit dieser Zeit hat es schnell viele Liebhaber dort gewonnen und gehört inzwischen sozusagen zur Landesküche von Schweden. Die verwendeten Zutaten sind zwar nicht gerade typisch für skandinavische Länder, aber ergeben dennoch ein Gericht, das sich als wirklich sehr empfehlenswert herausstellte. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das zugehörige Rezept hier einmal in gewohnter Form einmal kurz vorzustellen.

Was benötigen wir also für 4 Portionen?

1 große Zwiebel
01 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

500g Hähnchenbrust
02 - Zutat Hähnchenbrust / Ingredient chicken breast

250g Champignons
03 - Zutat Champignons / Ingredient mushrooms

100g gewürfelten Speck
04 - Zutat Speck / Ingredient bacon

1 Becher Schlagsahne (200g)
05 - Zutat Schlagsahne / Ingredient whipping cream

1 Becher Creme fraiche mit Kräutern (150g)
06 - Zutat Creme fraiche Kräuter / Ingredient herb creme fraiche

4-5 Esslöffel Ketchup
07 - Zutat Ketchup / Ingredient ketchup

Süße Chilisauce
08 - Zutat süße Chili-Sauce / Ingredient sweet chili sauce

etwas Soja-Sauce
09 - Zutat Soja-Sauce / Ingredient soy sauce

Chili-Flocken
10 - Zutat Chili-Flocken / Ingredient chili flakes

ein gestrichener Esslöffel Garam Masala (indische Würzmischung)
11 - Zutat Garam Masala / Ingredient garam masala

2 Bananen
12 - Zutat Banane / Ingredient bananas

50g geröstete & gesalzene Erdnüsse
13 - Zutat Erdnüsse / Ingredient peanuts

2 Esslöffel Erdnussöl
14 - Zutat Erdnussöl / Ingredient peanut oil

250g Basamati-Reis
15 - Zutat Basmati-Reis / Ingredient basmati rice

Sowie etwas Salz & Pfeffer
und etwas Olivenöl

Beginnen wir nun also damit, die einzelnen Zutaten vorzubereiten. Wir schälen und würfeln also zunächst einmal die Zwiebel.
16 - Zwiebel würfeln / Dice onion

Außerdem reinigen wir die Champignons,
17 - Champignons abspülen / Clean mushrooms

entfernen die trockenen Stielenden
18 - Stielende entfernen / Remove stalk

und schneiden sie schließlich in Scheiben.
19 - Champignons in Scheiben schneiden / Cut mushrooms in slices

Diese Scheiben braten wir dann in einer Pfanne mit ein wenig Olivenöl portionsweise an
20 - Champignons anbraten / Brown mushrooms

und legen sie dann erst einmal bei Seite.
21 - Champignons bei Seite legen / Put mushrooms aside

Danach waschen wir die Hähnchenbrüste, tupfen sie trocken
22 - Hähnchenbrust waschen / Wash chicken breast

und schneiden sie in mundgerechte Stücke
23 - Hähnchenbrust würfeln / Dice chicken breast

um sie anschließend rundherum mit etwas Pfeffer und Salz zu würzen.
24 - Mit Pfeffer & Salz würzen / Season with salt & pepper

In einer Pfanne erhitzen wir dann die beiden Esslöffel Erdnuss-Öl,
25 - Erdnussöl erhitzen / Heat up peanut oil

geben die gewürfelte Hähnchenbrust hinein
26 - Hähnchenbrust in Pfanne geben / Put chicken breast in pan

und braten sie rundherum gründlich an
27 - Rundherum anbraten / Roast chicken breast

um sie dann ebenfalls wieder zu entnehmen und bei Seite zu stellen.
28 - Hähnchenbrust bei Seite stellen / Put chicken breast aside

Anschließend lassen wir den Speck im verbliebenen Bratenfett aus
29 - Speck anbraten / Roast bacon

und dünsten dann die gewürfelte Zwiebel gemeinsam mit dem Speck an.
30 - Zwiebel anschwitzen / Braise onion

Sobald die Zwiebel glasig angedünstet ist, löschen wir alles mit der Schlagsahne ab,
31 - Mit Schlagsahne ablöschen / Deglaze with whipping cream

heben die Creme fraiche unter,
32 - Creme fraiche dazu geben / Stir in creme fraiche

geben einen Schuss Sojasauce hinzu
33 - Sojasauce addieren / Add soy sauce

und rühren schließlich die vier Esslöffel Ketchup ein.
34 - Ketchup einrühren / Stir in ketchup

Während wir alles kurz aufkochen lassen, geben wir einen kräftigen Schuss süß-scharfer Chili-Sauce hinzu,
35 - Mit Chilisauce würzen / Season with sweet chili sauce

würzen es mit dem Garam Masala
36 - Garam Masala hinzu geben / Add garam masala

und sorgen mit einer kräftigen Prise Chili-Flocken für die notwendige Schärfe.
37 - Mit Chiliflocken schärfen / Season with chili flakes

Nachdem alles geschmacklich unseren Erwartungen entspricht, was wir durch probieren schnell herausfinden können,
38 - Probieren / Try

heben wir die Champignons unter und stellen dann die Kochplatte aus.
39 - Champignons unterheben / Fold in mushrooms

Anschließend beginnen wir, den Ofen auf 200 Grad vorzuheizen und schneiden die beiden Bananen in dünne Scheiben.
40 - Bananen in Scheiben schneiden / Cut banana in slices

Dann legen wir die angebratene Hähnchenbrust in eine Auflaufform
41 - Hähnchenfleisch in Auflaufform geben / Put chicken breast in casserole

bedecken sie mit der zuvor hergestellten Speck-Champignon-Sauce
42 - Mit Sauce bedecken / Add sauce

und legen abschließend die Bananen-Scheiben oben auf.
43 - Mit Bananenscheiben belegen / Cover with banana slices

Sobald der Ofen dann vorgeheizt ist, schieben wir die Auflaufform auf der mittleren Schiene hinein und backen es für insgesamt 20 Minuten.
44 - Im Ofen backen / Bake in oven

Während der Fliegende Jakob im Ofen backt, setzen wir einen Topf mit Wasser für den Reis auf
45 - Wasser für Reis aufsetzen / Bring water for rice to boil

und zerkleinern die Erdnüsse grob.
46 - Erdnüsse grob zerkleinern / Grind peanuts

Nach 10 Minuten Backzeit entnehmen wir die Auflaufform kurz und streuen sie zerkleinerten Erdnüsse darüber
47 - Erdnüsse darüber verteilen / Spread with peanuts

um dann alles für weitere 10 Minuten fertig zu backen.
48 - Weiter im Ofen backen / Continue baking

Inzwischen müsste auch das Wasser kochen, so dass wir einen halben Teelöffel Salz hinzu geben
49 - Wasser salzen / Salz water

und den Reis darin gemäß Packungsanweisung kochen können.
50 - Reis kochen / Cook rice

Sobald der Reis fertig gekocht und der Auflauf gebacken ist
51 - Flygande Jacob (Fliegender Jakob) - Fertig gebacken / Finished baking

können wir das Gericht auch schon servieren und genießen.
52 - Flygande Jacob (Fliegender Jakob) - Serviert / Served

Dass die Kombination von saftigen Hähnchenbrust-Würfeln, fruchtiger Banane, würzigem Speck, der Sahne und den Erdnüssen letztlich so wunderbar geschmacklich harmonierten, konnte ich erst glauben als ich das Gericht zum ersten Mal probierte. Dabei spielte aber natürlich auch die Schärfe aus der süßen Chili-Sauce und von den Chili-Flocken eine maßgebliche Rolle und man sollte bei diesen beiden Zutaten keinesfalls sparen. Die Sojasauce und das Garam Masala rundeten das Gericht schließlich geschmacklich sehr gelungen ab. Gemeinsam mit dem Reis ein Hauptgericht, in das man sich sprichtwörtlich “rein knien” könnte, so lecker ist es. 😉

53 - Flygande Jacob (Fliegender Jakob) - Seitenansicht / Side view

Werfen wir abschließend wie üblich noch einen kurzen Blick auf die Nährwerte dieses Rezeptes. Meiner Kalkulation nach liegt alleine der Fliegende Jakob bei insgesamt etwa 2200kcal, also 550kcal pro Portion. Dazu kommt natürlich noch der Reis, der noch einmal mit genau 100kcal pro Portion zu Buche schlägt, womit wir bei einer Summe von 650kcal pro Portion landen. Für eine Hauptgericht halte ich das für einen absolut akzeptablen Wert, auch wenn das Rezept eindeutig noch Potential zur Kalorienreduktion bietet. Dabei fallen mir vor allem die Schlagsahne und die Creme fraiche ins Auge, die man komplett oder teilweise durch etwas fettärmere Varianten wie Creme legere oder Milch ersetzen könnte. Das sollte auch geschmacklich nicht allzu sehr ins Gewicht fallen, da andere Komponenten hier viel wichtigere Geschmacksträger sind.

Guten Appetit