Cabanossi-Feta-Muffins – das Rezept
15.06.2013 19:15 kochexperimente, kulinarisches4 Kommentare
Unter dem Begriff Cabanossi versteht man längliche Rohwürste aus fein gehacktem Rinder- und Schweinefleisch, die pikant mit verschiedenen Gewürzen wie Paprika, Salz, Pfeffer und Knoblauch versehen sind und die durch das Paprika eine charakteristische rote Farbe erhalten. Aber nicht nur als Aufschnitt für Brot sind solche Würste geeignet, man kann sie auch wunderbar in Rezepten wie Muffins verwenden. Und als großer Freund von pikanten Muffins aller Art, wollte ich das heute gleich mal ausprobieren. Das dabei entstandene Rezept möchte ich nun mit diesem Beitrag in gewohnter Form einmal kurz vorstellen.
Was benötigt man also für ein Blech (12 Muffins)?
100g Vollkorn-Weizenmehl (Typ 1050)

4 gestrichene Teelöffel Backpulver

5-6 TL italienische Kräuter (TK)

sowie etwas Butter oder Öl zum ausfetten der Muffin-Form
Beginnen wir also damit, das Schnittlauch zu waschen, trocken zu schütteln

und in feine Röllchen zu schneiden.

Außerdem zerteilen wir die Cabanossi

und den Feta in möglichst kleine Würfel.

Während dann die Butter auf der Auftau-Stufe der Mikrowelle schmilzt

geben wir die beiden Mehlsorten in eine Schüssel

geben die vier gestrichenen Teelöffel Backpulver hinzu (ich verwendete hier übrigens wieder das gute Weinstein-Backpulver)

und vermischen alles gründlich miteinander.

In eine zweite, kleinere Schüssel geben wir dann die Milch und die Buttermilch

schlagen die beiden Eier hinein

und verquirlen alles gut miteinander.

Die Ei-Milch-Mischung geben wir dann zum Mehl

und verrühren alles gut miteinander, wobei ein ziemlich klebriger Teig entsteht.

Nun geben wir noch die Butter hinzu

und heben sie gründlich unter.

Es folgen das Schnittlauch und die 5-6 Teelöffel italienische Kräuter

die wir erst einmal wieder gut verrühren

und dann den geriebenen Edamer

sowie die Cabanossi-Würfelchen hinzu geben

und diese ebenfalls gut in den Teig einrühren.

Nachdem wir dann den Backofen auf 180 Grad eingestellt haben, fetten wir unsere Muffin-Form mit etwas Butter oder Öl aus

und füllen die Vertiefungen dann vorsichtig mit Hilfe eines Esslöffels mit der Teigmasse.

Ist der Backofen dann vorgeheizt, schieben wir das Blech auf der mittleren Schiene hinein und backen unsere Muffins für 35 bis 40 Minuten.

Anschließend entnehmen wir das Blech, lassen es ein paar Minuten ruhen und lösen dann die fertigen Muffins vorsichtig z.B. mit einem kleinen spitzen Messer aus den Vertiefungen

um sie anschließend noch warm zu servieren und zu genießen.

Ich hatte zwar noch kurz mit dem Gedanken gespielt, den Teig zusätzlich mit Salz und Pfeffer zu würzen, war im Nachhinein aber froh es nicht getan zu haben, denn die Kombination aus leicht pikantem Cabanossi, würzigem Feta, dem Schnittlauch und den italienischen Kräutern reichte vollkommen aus, um den Muffins einen angenehm würzigen Geschmack zu geben. Der Teig war beim Backen außerdem angenehm lufitg aufgegangen, so dass die Muffins unter einer hauchdünnen, knusprigen Hülle ein saftiges und lockeres Inneres mit kleinen Cabanossi-Würfeln und geschmolzenem Feta bargen. Sehr lecker muss ich sagen. Und auch in abgekühlten Zustand erwiesen sich die Muffins weiterhin als wahrer Genuss, was sie auch als Fingerfood überaus geeignet macht.
Werfen wir abschließend natürlich wie üblich einen kleinen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichts. Für das gesamt Blech komme ich bei meiner Berechnung auf etwa 3000kcal, aufgeteilt auf die 12 Muffins haben wir also einen Wert von deftigen 250kcal pro Muffin. Bei drei Muffins pro Portion sind wir also schon bei 750kcal. Aber bei Verwendung von Cabanossi hatte ich auch kaum mit einem anderen Ergebnis rechnen können. Wen die Kalorien nichts ausmachen und pikante Muffins mag, dem sei dieses Rezept aber wärmstens ans Herz gelegt. Es lohnt sich…
Guten Appetit

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Marinierter Rehbraten mit Serviettenknödel – das Rezept
2.06.2013 21:29 kochexperimente, kulinarisches5 Kommentare
Dieses Wochenende verspürte ich mal wieder Lust auf etwas mit Wild. Daher beschloss ich einen Hirschbraten zuzubereiten – zumindest nach erster Planung. Doch als ich beim Wild-Metzger am Viktualienmarkt danach fragte, teilte man mir mit dass es derzeit keinen Hirsch gäbe, da dieser keine Saison hätte. Aber es gäbe frisches Reh. Also disponierte ich einfach um und besorgte mir etwas Rehfleisch. Dazu wollte ich mich einmal an einen selbst hergestellten Serviettenknödel versuchen und beim Gemüse griff ich einfach zu Rotkraut. Das Ergebnis war ein zwar etwas aufwändiger zuzubereitender, aber überaus gelungener Rehbraten dessen Rezept ich mit diesem Beitrag nun einmal kurz vorstellen möchte.
Was brauchen wir also für 4 Portionen?
Für die Marinade
1 große oder 2 mittlere Zwiebeln

sowie 100ml Wasser
Für den Serviettenknödel
250-300g altbackene Brötchen oder Knödelbrot

sowie etwas Salz und Muskatnuss zum würzen
Außerdem benötigen wir
3 EL Cassis (Schwarzer Johannisbeerlikör)

außerdem Salz & Pfeffer zum würzen
Da das Fleisch mindestens 24 Stunden in der Marinade liegen sollte, beginnen wir bereits am Vortag damit diese zuzubereiten. Dazu waschen wir das Suppengrün, tupfen es trocken

und zerkleinern es dann in Scheiben oder Würfel.

Außerdem schneiden wir die Zwiebel in Streifen.

Nun geben wir die 450ml Rotwein in einen Topf,

addieren Pfefferkörner und Wacholderbeeren

und geben schließlich noch die Zwiebel

sowie das zerkleinerte Suppengemüse hinzu

um alles dann kurz aufkochen und für ein paar Minuten auf mittlerer Stufe köcheln zu lassen. Dann nehmen wir es von der Platte und lassen es abkühlen.

Während die Marinade abkühlt, waschen wir das Rehfleisch gründlich

und reinigen es etwas, indem wir Sehnen und unschöne Stellen entfernen. Ich habe außerdem versucht, die dünne, helle Schicht auf der Oberfläche des Fleischs zu entfernen, aber bald feststellen müssen dass dies extrem mühselig und schwierig ist. Daher ließ ich bald wieder davon ab – und es sollte auch so gehen.

Ist die Marinade dann abgekühlt, legen wir das Rehfleisch in ein großes, verschließbares Behältnis und bedecken es mit Marinade und Gemüse. Das Ganze kommt dann für mindestens 24 Stunden in den Kühlschrank, wobei wir es zwischendurch ruhig mal wenden können.

Am nächsten Tag, mindestens Stunde vor Ende der Marinierzeit des Rehs, beginnen wir damit, unseren Serviettenknödel vorzubereiten. Dazu schälen und würfeln wir die Zwiebel fein

und lassen dann etwas Butter in einer Pfanne zerlaufen

um die Zwiebel darin glasig anzudünsten. Die Zwiebel stellen wir dann bei Seite und lassen sie etwas abkühlen.

Nun würfeln wir die altbackenen Brötchen

und schlagen dann unsere beiden Eier in die Milch

um sie dann gut miteinander zu verquirlen

und mit Salz und frisch geriebener Muskatnuss zu würzen.

Außerdem waschen wir die Petersilie,

zupfen die Blättchen von den Stielen

Des weiteren schmelzen wir die Butter in der Mikrowelle.

Nachdem wir die Brötchenwürfel in eine Schüssel gegeben haben, fügen wir die angedünsteten Zwiebel hinzu

addieren die zerkleinerte Petersilie,

geben die geschmolzene Butter hinzu

und gießen alles mit der Milch-Ei-Mischung auf.

Nun vermischen wir alles gründlich miteinander

und lassen die Masse für ca. 60 Minuten abgedeckt ruhen damit es durchziehen kann.

Wenn die 24 Stunden schließlich rum sind, entnehmen wir das Rehfleisch aus der Marinade, entfernen eventuell haften gebliebenes Gemüse und tupfen es dann trocken.

Die Marinade gießen wir dann durch ein Sieb und fangen die Flüssigkeit auf, die wir später noch brauchen. Das Gemüse können wir entsorgen.

Nachdem wir dann das Fleisch von allen Seiten mit Salz und Pfeffer gewürzt haben

erhitzen wir 2 EL Olivenöl in einer Pfanne

und braten das Fleisch rundherum scharf an.

Dann löschen wir es mit der Gemüsebrühe ab,

gießen etwas von der Marinade dazu

und lassen alles dann auf kleiner Stufe für 1 bis 1 1/4 Stunden geschlossen schmoren, wobei wir das Fleisch hin und wieder wenden und etwas mehr von der Marinade dazu gießen bis wir sie aufgebraucht haben.

Während das Fleisch schmort, waschen wir auch die Champignons vorsichtig, putzen sie mit einem Tuch etwas ab

und entfernen schließlich die trocknen Stielenden bevor wir sie vierteln.

Ist die Stunde Ruhezeit unseres Knödelteiges schließlich abgelaufen, setzen wir einen großen Topf mit Wasser zum kochen auf

und formen dann aus dem Teig mit den Händen eine Rolle

wickeln diese in ein sauberes, frischen Baumwoll-Küchentuch, verschließen die Enden mit Küchengarn

und umwickeln alles noch einmal mit einer doppelten Schicht Alufolie.

Ist das Wasser schließlich leicht siedend, geben wir unser Päckchen hinein und lassen es für ca. 40 Minuten bei leichtem köcheln gar ziehen. Und obwohl ich den größten Topf verwendet habe den ich habe, wurde es ziemlich eng – ich denke das nächste Mal mache ich lieber zwei kleinere Serviettenknödel.

Außerdem erhitzen wir einen weiteren Esslöffel Olivenöl in einer kleinen Pfanne

und braten unsere Champignons darin an. Anschließend stellen wir sie bei Seite.

Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt das Rotkraut aufzusetzen und zu kochen.

In einer kleinen Schüssel geben wir nun 2 TL Speisestärke und fügen 3 EL Wasser hinzu

und verrühren alles gut miteinander. Durch diese Methode verhindern vor das verklumpen der Stärke beim einrühren.

Dann entnehmen wir das Fleisch und halten es in Alufolie warm. Wie beim schmoren üblich ist das Fleisch auch hier etwas zusammengeschrumpft.

In die verblieben Sauce geben wir nun drei Esslöffel Cassis

sowie die beiden Esslöffel Preiselbeeren hinzu

und rühren dann die aufgelöste Speisestärke unter.

Zuletzt geben wir auch die angebratenen Champignons hinzu

und lassen alles kurz aufkochen und dann weiter vor sich hin köcheln.

Jetzt ist es auch an der Zeit, den Serviettenknödel auf dem Topf zu entnehmen abtropfen zu lassen, auszuwickeln und in Scheiben zu schneiden.
Außerdem schneiden wir das geschmorte Rehfleisch in mundgerechte Stücke.

Dann ist es endlich an der Zeit, das fertige Gericht zu servieren und zu genießen.

Wie bei geschmortem Fleisch üblich war das Fleisch zwar leicht Spröde geworden, hatte aber einen angenehm zarten Biss behalten. Das hatte ich auch schon beim Schneiden bemerkt, denn das Messer ging angenehm leicht durch das Rehfleisch. Gemeinsam mit der leicht herben, dunklen Sauce und den Champignonstückchen ein wahrer Genuss. Mit dem Serviettenknödel war ich wiederum nicht ganz zufrieden. Geschmacklich war er einwandfrei, aber von der Konsistenz her hätte er insgesamt etwas fester sein können. Er hatte wohl trotz des mehrfachen Einwickelns etwas Wasser gezogen. Ich hatte zwar kurz überlegt statt des Küchentuchs einfach Frischhaltefolie zu verwenden, war aber nicht sicher ob diese hitzebeständig genug ist um ein Bad im siedenden Wasser zu überstehen. Da weder die Verpackung der Folie noch auf der Webseite des Herstellers informationen zu diesem Thema zu finden war, wollte ich lieber kein Risiko eingehen. Dennoch war ich mit dem Ergebnis des heutigen Kochexperiments überaus zufrieden, auch wenn der Aufwand insgesamt etwas größer war. Aber was soll man sonst an einem Sonntag mit Dauerregen schon tun…
Über die Kalorien des heutigen Gerichtes möchte ich mir aber lieber keine Gedanken machen. Wild selber ist zwar recht mager und auch das Rotkraut fällt nicht so sehr ins Gewicht. Aber der Semmelknödel mit all dem Weißbrot und der Butter dürfte es in sich gehabt haben. Wer hier noch etwas sparen möchte kann gerne zu Spätzle greifen, die passen ja auch immer sehr gut zu Wildgerichten. Wen die etwas längere Zubereitungszeit also nicht scheut, dem kann ich dieses Wildgericht wirklich ans Herz legen – ich finde es ist eine sehr schmackhafte Art und Weise Wild zuzubereiten.
Guten Appetit

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Lachs-Spargel-Topf mit Süßkartoffeln – das Rezept
26.05.2013 21:28 kochexperimente, kulinarischesUnkommentiert
Auch wenn ich ja mit den Lachs-Zucchini-Muffins quasi ein Fischgericht zubereitet hatte, sollte mich das heute nicht davon abhalten auch heute erneut mit Lachs zu kochen. Meine Wahl für das Sonntagsgericht war nämlich auf einen Lachs-Spargel-Topf mit Süßkartoffeln gefallen. Dazu hatte ich mir bereits gestern an der Fischtheke meines bevorzugten Supermarktes ein großes Stück frischen, norwegischen Seelachs-Filets besorgt, das mit siebzehn Euro zwar recht kostspielig gewesen war, aber das war es mir wert gewesen – vor allem weil ich bei TK-Ware befürchtete, dass der Fisch nach dem Auftauen zu schlabbrig und brüchig würde. Und das Ergebnis zeigte, dass sich die Investition gelohnt hat. Aber damit genug der langen Vorrede, kommen wir nun zum heutigen Rezept, dass ich mit diesem Beitrag in gewohnter Form einmal kurz vorstellen möchte.
Was brauch man also für 4 Portionen?
sowie etwas Salz & Pfeffer zum würzen
und etwas Olivenöl zum braten
Nachdem wir begonnen haben einen Topf mit Wasser zu erhitzen, um ihn zum kochen zu bringen

reinigen wir den Spargel, entfernen das untere, holzige Ende des Stange und schälen dann das verbleibende untere Drittel

um ihn schließlich noch zu halbieren.

Außerdem schälen wir die Süßkartoffeln.

Sobald das Wasser kocht, fügen wir einen Teelöffel Salz hinzu

und geben dann die Süßkartoffeln hinein, um sie für 20 bis 25 Minuten zu kochen.

Nachdem wir einen zweiten Topf mit Wasser für den Spargel aufgesetzt haben, schälen und würfeln wir die Zwiebel.

Sobald auch das Wasser im zweiten Topf kocht, fügen wir einen Esslöffel Zucker hinzu

und blanchieren darin den Spargel für sieben bis acht Minuten.

Während Süßkartoffeln und der Spargel köcheln, waschen wir den Dill

zupfen die Blättchen von den Stielen

und zerkleinern sie gründlich mit einem Küchenmesser.

Außerdem waschen wir das Lachsfilet

und schneiden in dann in große, aber mundgerechte Würfel.

Schließlich können wir auch den Spargel abgießen, wobei wir den Sud auffangen

und messen vom Spargelsud 500ml ab, den wir bei Seite stellen.

Dann gießen wir auch die Süßkartoffeln ab, lassen sie kurz abkühlen

und schneiden sie dann in mundgerechte Stücke.

In einem größeren Topf lassen wir nun die 30g Butter schmelzen

und dünsten die Zwiebelwürfel darin glasig an.

Anschließend rühren wir die 2,5 EL Mehl mit Hilfe eines Schneebesens ein, dünsten es kurz mit an

und gießen es dann mit dem Spargelsud auf

den wir gut verrühren, um Klümpchenbildung zu verhindern.

Jetzt gießen wir die Schlagsahne hinzu

und lassen alles kurz aufkochen, wobei wir den zerkleinerten Dill einstreuen

um es dann mit etwas Pfeffer und Salz

sowie einigen Spritzern Zitronensaft abzuschmecken. Dann schalten wir die Platte auf eine niedrigere Stufe und lassen es alles weiter vor sich hin köcheln.

In einer Pfanne erhitzen wir nun 2 EL Olivenöl

und geben die dann die Lachsfilet-Würfel hinzu,

die wir in drei bis vier Minuten rundherum auf mittlerer Stufe anbraten

und dann wieder aus der Pfanne entnehmen und bei Seite stellen.

Unter Zugabe eines weiteren Esslöffels Olivenöl braten wir dann die Süßkartoffel-Würfel in der Pfanne ein wenig an,
sollten dabei aber nicht vergessen, zwischendurch auch den Topfinhalt immer wieder ein wenig umzurühren, damit nichts anbrennt. Gerade bei Sahne und Mehl sollte man da vorsichtig sein. ![]()

Schließlich geben wir auch den Spargel mit in die Pfanne und braten ihn ebenfalls mit an

wobei wir alles ein wenig mit Pfeffer und Salz würzen.

Nach etwas sechs Minuten in der Pfanne können wir das Gemüse schließlich in den Topf geben und schalten die Platte wieder auf mittlere Stufe

um dann auch die Lachswürfel hinzu zu geben.

Das Ganze verrühren wir nun miteinander, wobei wir aber vorsichtig vorgehen sollten damit die Lachswürfel nicht zu sehr zerfallen,

und schmecken es noch ein letztes Mal mit Salz, Pfeffer und gegebenenfalls etwas Zitronensaft ab.

Anschließend können wir das Gericht auch schon servieren und genießen.

Durch den Zucker im Spargelsud, die Süßkartoffeln, dem Zitronensaft und die Schlagsahne hatte das Eintopfgericht zwar einen ganz leicht süßlichen, aber dank des Dills und der anderen Gewürze dennoch angenehm würzigen Geschmack bekommen, der meiner Meinung nach wunderbar mit dem saftigen Lachsfiletwürfeln, dem knackigen Spargel und den gut durchgekochten Süßkartoffel-Würfeln harmonierte. Die Mischung aus Spargelsud, Mehl und Schlagsahne war dabei angenehm dickflüssig geworden, so wie ich es bei Eintöpfen mag. Ein sehr leckeres Fischgericht muss ich sagen, das ich nicht nur für kalte und verregnete Tage wie heute wärmstens weiter empfehlen kann.
Und auch was die Nährwerte angeht, kann sich dieses Gericht durchaus sehen lassen. Meiner Berechnung nach liegt die komplette Zubereitung bei ca. 2000 kcal, pro Portion kommen wir also gerade mal auf 500kcal. Bei all der Butter und dem Olivenöl und der Schlagsahne hatte ich ehrlich gesagt mit mehr gerechnet. Bleibt mir also nichts mehr weiter, als erneut meine Empfehlung für dieses überaus leckere Rezept auszusprechen – die Zubereitung ist zwar etwas aufwändiger, aber es lohnt sich auf jeden Fall.
Guten Appetit

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Thunfisch-Cannelloni mit Spinat & Ricotta – das Rezept
17.02.2013 21:34 kochexperimente, kulinarisches4 Kommentare
Irgendwie war mir mal wieder nach einem Gericht mit Cannelloni, zumal ich bei der Durchsicht meiner Vorräte entdeckte, dass ich dort gleich zwei angebrochene Päckchen dieser leckeren Nudelröhren hatte. Also entschied ich mich dazu, diese Mal mit einer Füllung aus Thunfisch, Blattspinat und Ricotta zu versehen und sie dann in einer Béchamelsauce und mit einigen Tomatenstreifen und Käse zu überbacken. Kein sonderlich leichtes, aber sehr leckeres Gericht, dessen Rezept ich hier nun einmal kurz in der üblichen Form vorstellen möchte.
Was benötigt man also für 3-4 Portionen?
Für die Füllung
2 Dosen Thunfisch im eigenen Saft (á 183g)

3-4 TL italienische Kräuter (TK)

Für die Bechamel-Sauce
Außerdem brauchen wir:
100 – 120g geriebenen Käse nach Wahl – z.B. Mozzarella oder Gouda

sowie zum würzen Salz, Pfeffer und Muskatnuss
Beginnen wir nun damit, den Thunfisch

und die Tomaten in Öl abtropfen zu lassen.

Anschließend schälen und würfeln wie die Schalotten

und schälen die Knoblauchzehen.

Dann erhitzen wir den Esslöffel Olivenöl in einer kleinen Pfanne

und dünsten die gewürfelten Schalotten darin für einige Minuten an.

Parallel tauen wir den Blattspinat auf der Auftaustufe der Mikrowelle auf

und quetschen ihn noch einmal kräftig mit der Hand aus, um möglichst viel der Flüssigkeit zu entfernen,

um ihn dann etwas mit dem Messer zu zerkleinern.

Ricotta, Thunfisch und die angedünsteten Schalotten geben wir dann in eine größere Schüssel,

und pressen dann die Knoblauchzehen hinein.

Dann vermengen wir alles gut miteinander

fügen die italienischen Kräuter in die Schüssel

und schmecken dann alles kräftig mit Salz und Pfeffer ab.

Nun können wir uns der Bechamelsauce zuwenden und schmelzen die Butter in einem kleineren Topf,

rühren dann vorsichtig und unter Vermeidung von Klümpchen das Mehl ein

und gießen dann alles mit der Milch auf.

Während wir alles dann aufkochen lassen, würzen wir es kräftig mit Salz und frisch geriebener Muskatnuss

und vergessen dabei nicht, es immer wieder gut umzurühren damit nichts anbrennt. Danach drehen wir die Platte herunter und halten die Sauce warm.

Nun ist es an der Zeit, die Thunfisch-Spinat-Ricotta-Mischung in einen Einweg-Spritzbeutel zu füllen,

fetten eine Auflaufform mit etwas Butter oder Öl aus

und befüllen dann die Cannelloni, die wir danach gleich in die Auflaufform legen.

Ist die Auflaufform dann komplett gefüllt – ich musste zum Schluss auf eine zweite Sorte Cannelloni zurückgreifen, was aber geschmacklich keinen Unterschied macht – heizen wir den Backofen auf 200 Grad vor,

dann übergießen wir alles mit der Bechamelsauce

und schneiden dann noch die Tomaten in Streifen

um sie auf die Bechamelsauce aufzulegen

und abschließend alles mit Käse zu bestreuen.

Ist der Backofen dann aufgeheizt, schieben wir die Auflaufform auf der mittleren Schiene hinein und lassen alles für 40 bis 45 Minuten backen.

Danach können wir die Auflaufform entnehmen

um das Gericht dann zu servieren und zu genießen.

Die Kombination aus Thunfisch, Blattspinat und Ricotta erwies sich als überaus gelungene Füllung für die Nudelröhren, auch wenn ich um ehrlich zu sein etwas großzügig dem Knoblauch umgegangen bin. Ich persönlich mag das ja, aber es ist bestimmt nicht jedermanns Geschmack. Gemeinsam mit der würzigen Bechamelsauce, dem zum Gratinieren verwendeten Käse und schließlich den Tomatenstreifen, die dem Gericht eine zusätzliche fruchtige Note gaben, stellte das Gericht eine wirklich gelungene und überaus schmackhafte Verwendung für Thunfisch, Spinat und Ricotta. Ich war auf jeden Fall mit dem Ergebnis geschmacklich sehr zufrieden.
Und trotz der Béchamelsauce mit Butter und den Cannelloni komme ich bei meiner überschlägigen Berechnung auf auf 2400kcal für das gesamte Gericht. Das ergibt zwar dennoch 600kcal pro Portion, aber für ein Hauptgericht mit Nudeln halte ich das für mehr als akzeptabel. Zuerst hatte ich ja mit dem Gedanken gespielt, statt der Béchamel- eine Tomatensauce zuzubereiten, aber ich bin im Nachhinein gesehen froh es nicht getan zu haben – zu Spinat und Thunfisch passt Béchamel einfach besser – so ist zumindest meine Meinung. Wer allerdings noch ein paar Kalorien sparen will, kann auch gerne zu einem Guss aus Tomaten greifen.
In diesem Sinne: Guten Appetit

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Forelle “Müllerin” und Petersilienkartoffeln [28.09.2012]
28.09.2012 18:52 kulinarisches, lunchtime1 Kommentar
Natürlich war mir klar, dass ich mit der Forelle “Müllerin” mit zerlassener Butter und Petersiliekartoffeln nicht gerade ein leichtes Gericht wählte – alleine von dem Begriff “zerlassene Butter” triefen ja schon die Fettkalorien – aber ich liebe nun mal Fischgerichte, also konnte mich nichts davon abhalten bei diesem Angebot aus dem Bereich der Globetrotter-Gerichte zuzugreifen. Der Feine Putenbraten in Champignonsauce, dazu Vollkornreis bei Vitality wäre alleine was die Nährwerte angeht natürlich klüger gewesen und auch das Moo Pad Sam Rod – Knusprig gebackene Scheinefleischstreifen mit frischem Gemüse in süsser Chilisauce von der Asia-Thai-Theke hätte niedriger gelegen, aber meine Entscheidung stand fest. Die traditionell-regionalen Marillenknödel mit Vanillesauce sowie die asiatischen Gebackenen Ananas und Banane kamen wegen ihrer Eigenschaft als Süßspeise von vorne herein für mich nicht in Frage. Leider gab es heute kein passendes Gemüse zu der Forelle im Angebot, denn weder Rahmwirsing (wohl Reste von gestern) noch ein Linsengemüse oder Schwarzwurzeln schienen mir recht dazu zu passen. Also wählte ich statt Gemüses noch ein Becherchen Beerenquark von der Dessert-Theke.
Bedauerlicherweise gab es abgesehen von der auf dem doppelten Forellenfilet aufgelegten und wohl teilweise mit gebackenen kleinen Stück Zitrone keine weitere Möglichkeit seinen Fisch mit Zitronensaft zu beträufeln, was ich schon mal sehr bedauerlich fand. Und auch die mit der zerlassenen Butter übergossenen, mit Haut gebackenen Forellenfilets erwiesen sich heute als nicht ganz so gut gelungen wie ich es von früheren Zubereitungen gewohnt war. Die Menge war zwar mehr als ausreichend, aber sie schienen mir stellenweise trotz der Butter etwas trocken geraten. Hier kann ich heute also leider nicht ganz die volle Punktzahl geben, auch wenn ich vielleicht einfach nur ein nicht so gelungenes Stück erwischt haben könnte. An den mit Petersilie garnierten Salzkartoffeln gab es aber glücklicherweise dann ebenso wenig etwas auszusetzen wie an dem mit etwas frischem Obst garnierten Becherchen Beerenquark, das ich mir abschließend noch als Nachtisch gönnte.
Dennoch gelang es de, Forellengericht heute mal wieder, auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala bei den anderen Kantinengästen auf Platz eins zu landen. Auf Platz zwei landeten heute die Asia-Gerichte mit einem hauchdünnen Vorsprung vor dem Putenbraten, der somit Platz drei erlangte. Die Marillenknödel waren zwar auch relativ beliebt, aber für mehr als Platz vier reichte es trotzdem nicht.
Mein Abschlußurteil:
Forelle “Müllerin”: +
Zerlassene Butter: ++
Petersilienkartoffeln: ++
Beerenquark: ++
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