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Blätterteig-Pizza mit Chorizo [25.05.2020]

Monday, May 25th, 2020

Langsam leert sich mein durch der Corona-Krise übermäßig gefüllter Kühlschrank zusehends und auch meinen heutigen Homeoffice-Tag nutzte ich wieder dazu weitere Zutaten zu verbrauche. Ich fand noch eine Rolle Blätterteig mit MHD bis genau heute. Außerdem in einem Einweck-Bügelglas die Reste meiner Tomatensauce, die ich Anfang des Monats für meine Sucuk-Pizza zubereitet und die ich bereits für eine weitere Pizza erneut verwendet hatte. Sie war jetzt bereits 24 Tage im Kühlschrank, jedoch Luftdicht verschlossen gelagert und gemäß Geschmackstest auch noch absolut genießbar. Außerdem Reste von Käse sowie ein luftdicht verschweißtes Päckchen von kleinen Brat-Chorizos mit MHD ebenfalls genau bis heute. Also beschloss ich mir daraus auf die Schnelle eine Pizza zuzubereiten.
Also schnell den Teig auf einem Backblech ausgerollt, ihn mit Pizzasauce bestreichen, darüber den Käse – eine Mischung aus Cheddar und Mozzarella – streuen und alles mit kleinen Stücken der aus der Schale befreiten Chorizo-Bratwürsten belegt. Dann bei 220 Grad für 12-15 Minuten in den Ofen schieben und fertig.
Puff pastry pizza with chorizo - Finished baking / Blätterteig-Pizza mit Chorizo - Fertig gebacken
Nachdem die Pizza für drei bis vier Minuten etwas abgekühlt ist, können wir sie mit dem Pizzaschneider portionieren, servieren und genießen.
Puff pastry pizza with chorizo - Served / Blätterteig-Pizza mit Chorizo - Serviert
Die Kombination aus der Trotz ihres Alters weiterhin angenehm fruchtig-würziger Pizzasauce, reichlich Käses und den durchgegarten Fetzen des würzig-pikanten Chorizo-Wurstbrät auf hauchdünnem knusprigen Pizzateig erwies sich als überaus schmackhaft und gut gelungen – auch wenn es nur Reste waren die ich spontan kombiniert hatte. Das Fett der Chorizo beim Backen etwas zerlaufen und hatte deren Aroma über den kompletten Teig verteilt, was den Geschmack sowohl im noch heißen als natürlich auch im abgekühlten Zustand noch verstärkte. Wirklich sehr lecker. Dennoch: Ich muss dringend mal wieder einkaufen, langsam gehen mir wirklich die Vorräte aus. Leider mach ich das mit Maske nicht so gerne… 😉
Puff pastry pizza with chorizo - Side view / Blätterteig-Pizza mit Chorizo - Seitenansicht

Pizzatorte – ein leicht gefailtes Rezept

Saturday, September 28th, 2019

Heute wollte ich mal eine Pizzatorte nach einem Videorezept von Leckerschmecker zubereiten. War leider nicht so ganz erfolgreich, obwohl ich mich an die Vorgaben des Videos gehalten habe. Dort sieht immer alles so extrem einfach aus, aber ich durfte – erneut – feststellen dass es häufig an Stellen zu Problem kommt, wo man einfach nicht damit rechnet. Ich stelle das Ergebnis aber trotzdem mal vor – auch wenn es was das aussehen angeht nicht meinen Erwartungen entsprach.

Es begann schon damit, dass es nicht ohne weiteres möglich ist, drei Böden mit Hilfe der 18cm Springform auszuschneiden.
01 - Böden ausschneiden / Cut out bases

Problem ist, dass es mit dem Standard-Pizzateig, der ja hier in Deutschland eher länglich rechteckig als fast quadratisch wie im Video verkauft, nicht passt. Ich musste also beim dritten Boden stückeln – was an sich aber kein allzu großes Problem hätte sein müssen.
02 - Teigböden auf Backblech geben / Put dough bases on baking tray

Die drei Böden backen wir dann also im Ofen bei 200 Grad für ca. 10 Minuten vor, damit sie nicht durchweichen.
03 - Im Ofen vorbacken / Pre-bake in oven

Als nächstes sollte man den restlichen Teig mit etwas Mehl ausrollen, damit er den Rand der Torte bilden kann.
04 - Restlichen  Teig ausrollen / Roll out remaining dough

Leider reicht bei allem Rollen mit dem Nudelholz bei einem 400g Paket Pizzateig der restliche Teig nicht aus, um ein einen kompletten Springform-Rand damit auszukleiden. Da hätte ich auf Briefmarkendicke rollen müssen, und das ist physisch nicht möglich. Zum Glück hatte ich prophylaktisch eine zweite Rolle Teig mitgebracht und schnitt mir einfach von der die entsprechende Menge Teig ab.
05 - Teig in  Springform geben / Put dough in springform tray

Inzwischen waren auch die Böden durchgebacken – leider waren sie dabei hochgegangen und hatten sich aufgebläht – ich hätte sie wohl besser mit der Gabel anstechen sollen. Aber davon war im Video nicht die Rede gewesen und ich habe es einfach nicht bedacht.
06 - Böden vorgebacken / Pre-baked bases

Nachdem die Böden etwas abgekühlt sind, legen wir den ersten davon in die Springform,
07 - Boden in Springform legen / Put base in springform

bestreichen ihn mit Pizzasauce,
08 - Boden mit Pizzasauce bestreichen / Cover base with pizza sauce

streuen großzügig geriebenen Käse darüber
09-Käse-einstreuen

und fügen einen Belag unserer Wahl hinzu, z.B. Salami.
10 - Salami hinzufügen / Add salami

Es folgt ein weiterer Boden,
11 - Weiteren Boden einlegen / Add next base

den wir wiederum mit Pizzasauce bestreichen,
12 - Wieder mit Pizzasauce bestreichen / Add more pizza sauce

mit Käse bestreuen
13 - Käse einstreuen / Dredge with cheese

und mit Belag – z.B. Chorizo – belegen.
14 - Chorizo hinzufügen / Add chorizo

Und auch den dritten und letzten Teigboden
15 - Letzten Boden einlegen / Add last base

bestreichen wir mit Pizzasauce,
16 - Pizzasauce addieren / Add pizza sauce

bestreuen wir mit Käse
17 - Mit Käse bestreuen / Dredge with cheese

und fügen einen Belag unserer Wahl hinzu.
18 - Belag hinzufügen / Add topping

Nun klappen wir den Rand um,
19 - Rand umklappen / turn around rind

bestreuen alles – wenn man es so mag – mit zusätzlichem Käse
20 - Mehr Käse addieren / Add more cheese

und backen alles für 30-40 Minuten bei 200 Grad im Ober-Unterhitze-Ofen.
21 - Im Ofen backen / Bake in oven

Da ich meine Pizzatorte mit Salat servieren wollte, nutzte ich diese Zeit um ein einfaches Balsamico-Honig-Senf-Dressing zuzubereiten. Dazu mischen wir 25ml Olivenöl mit 10 ml Balsamico,
22 - Balsmico zu Olivenöl geben / Add balsamico to olive oil

geben je einen Teelöffel mittelscharfen Senf und Honig dazu
22 - Senf & Honig hinzufügen / Add mustard & honey

und verrühren alles gründlich miteinander
23 - Gründlich verrühren / Stir well

wobei wir es mit Salz, Pfeffer und Chiliflocken abschmecken.
24 - Mit Salz, Pfeffer & Chiliflocken abschmecken / Taste with salt, pepper & chili flakes

Bei mir drohte die Pizzatorte bereits nach 32 Minuten zu dunkel zu werden, daher entnahm ich sie aus dem Ofen
25 - Pizza-Torte - Fertig gebacken / Finished baking

und entfernte wenig später den Springform-Ring – noch sah alles gut aus.
26 - Pizza-Torte -  Aus Form befreit / Springform removed

Dann versuchte ich sie jedoch anzuschneiden
27 - Anschneiden / Cut

und das Unglück nahm seinen Lauf. Irgendwo hatte sich wohl eine größerer Hohlraum gebildet, wahrscheinlich hatte ich die Böden nicht gleichmässig angedrückt gehabt. Eigentlich ein Anfängerfehler, daher umso ärgerlicher. Oder ich hatte meine Pizzatorte zu früh angeschnitten und hätte sie vielleicht noch etwas abkühlen lassen sollen – denn als ich mir später noch ein Stück abschnitt, sah die Schnittkante deutlich besser aus.
28-Angeschnitten

Beim Tortenstück dass ich herausgeschnitten hatte, hatten sich außerdem die Böden vom äußeren Teigrand gelöst und waren in sich zusammen gefallen.
29 - Pizza-Torte - Serviert / Served

Sah nicht besonders schön aus, aber geschmacklich erwies sich das Gericht dennoch als überaus gut gelungen. Die klassische Kombination aus Teig, Pizzasauce, Käse und Belag war ja weiterhin erhalten, nur eben nicht nicht ästhetisch perfekt und gemäß Erwartung ausgerichteter Form. Natürlich ärgerte ich mich ein wenig, aber der Aufwand war ja nicht so groß gewesen und ich habe schon schlimmeres erlebt. So lange die Zutaten nicht verschwendet sind und das Gericht ungenießbar ist, sollte man damit umgehen können. Und mit einem frischen Salat mit leckeren Balsamico-Honig-Senf-Dressing kann man auch eine leicht verunglückte Pizzatorte gut genießen. 😉

30-Seitenansicht
31 - Pizza-Torte - Seitenansicht 2

Guten Appetit

Blätterteig-Pizza mit Chorizo – ein Resteverbrauch

Tuesday, July 30th, 2019

Noch immer hatte ich Pizzasauce, Käse und Belag-Zutaten wie Chorizo, Peperoni und Pilze von meinen beiden Low-Carb Pizzen mit Quark-Käse-Boden und mit Blumenkohlboden vom Wochenende übrig. Und da ich vor allem bei der Pizzasauce nicht wusste, wie lange sie sich noch halten würde, entschied ich mich spontan heute Abend dazu noch eine weitere Pizza als Resteverbrauch zuzubereiten. Leider gab es in der Netto-Filiale auf meinem Heimweg keinen Pizzateig mehr, also griff ich einfach zu Blätterteig. Zu Hause angekommen konnte es auch schon losgehen mit der Zubereitung.

Zuerst schob ich den Blätterteig für 5 Minuten in den auf 180 Grad vorgeheizten Ofen, um ihn etwas vorzubacken. Dadurch wird er trotz der später aufgebrachten Sauce und des Belages schön fluffig.
01 - Blätterteig im Ofen vorbacken / Pre bake puff pastry in oven

Dabei wölbt sich der Teig etwas auf, aber wir lassen ihn nachdem wir ihn wieder aus dem Ofen entnommen haben einfach kurz ruhen damit er wieder flach zusammenfällt.
02 - Blätterteig vorgebacken / Pre-baked puff pastry

Ist dies geschehen, bestreichen wir ihn mit Pizzasauce. Und ich hatte glücklicherweise von der von mir am Samstag hausgemachten Sauce noch genau die richtige Menge übrig, um diese dritte Pizza damit zu bestreichen.
03 - Mit Pizzasauce bestreichen / Spread with pizza sauce

Diese Schicht aus Pizzasauce bestreuen wir dann großzügig mit Käse, bei mir eine Mischung aus Mozzarella und Cheddar den ich noch vom Wochenende übrig hatte.
04 - Mit Käse bestreuen / Dredge with cheese

Es folgt der Belag nach eigenen Vorlieben, bei mir bestand dieser aus scharfer Chorizo
05 - Chorizo auflegen / Add chorizo

etwas Kochschinken, in Scheiben geschnittenen Champignons sowie einige Scheiben von roten und gelben Peperonis.
06 - Weiteren Belag addieren / Add more toppings

Zum Abschluss füge ich immer gerne noch eine weitere Schicht geriebenen Käses hinzu. Nach reiner Pizza-Lehre gilt das zwar als Sakrileg, aber ich wollte ja alle meinen verbliebenen Käses verbrauchen. 😉
07 - Mehr Käse aufstreuen / Dredge with more cheese

Den so bestückten Teig schieben wir dann noch einmal für 12-15 Minuten zurück in den Ofen.
08 - Im Ofen backen / Bake in oven

Ist der Käse geschmolzen ist und eine goldbraune Farbe angenommen hat, können wir unsere Blätterteig-Pizza auch schon wieder entnehmen
09 - Puff pastry pizza with chorizo - Finished / Blätterteig-Pizza mit Chorizo - Fertig gebacken

und sie unmittelbar mit dem Pizzaroller portionieren, servieren und genießen.
10 - Puff pastry pizza with chorizo - Served / Blätterteig-Pizza mit Chorizo - Serviert

Es zwar ja nur kleines Kurzrezept zum Verbrauch von übrig geblieben Zutaten meiner Kochexperimente vom Wochenende, aber auch mit dem Blätterteig-Boden erwies das Topping sich als überaus lecker und dank Chorizo und Peperoni auch als angenehm scharf. Und auch die fruchtige Pizzasauce hatte auch drei Tage nach ihrer Zubereitung nichts von ihrem leckeren Geschmack verloren. Der kurze Aufwand hatte sich auf jeden Fall gelohnt, es wäre wirklich schade gewesen irgend etwas entsorgen zu müssen.

11 - Puff pastry pizza with chorizo - Side view / Blätterteig-Pizza mit Chorizo - Seitenansicht

Pizza mit Blumenkohl-Boden (Low Carb) – das Rezept

Sunday, July 28th, 2019

Nachdem ich gestern mit der Low Carb Pizza aus Quark, Käse und Eiern auf den Geschmack für alternnative Low Carb Pizzaböden gekommen war und weil ich noch mehr als genug der leckeren Pizzasauce, die ich dazu gestern zubereitet hatte, übrig hatte, entschloss ich mich heute dazu ein weiteres Rezept aus dem Bereich Low Carb auszuprobieren: eine Pizza mit Blumenkohl-Boden. Mit gerade mal fünf Zutaten erwies sich dieser Boden zwar nicht als sonderlich komplex, aber der Aufwand und die Zeit darf man dann doch nicht unterschätzen.

Was benötigen wir also für 2-3 Portionen?

01 - Zutaten Pizzaboden / Ingredients pizza base

  • 1 kleiner Blumenkohl (ca. 500-600g ohne Blätter)
  • 2 Esslöffel gemahlene Mandeln
  • 1 Hühnerei – Größe M
  • 1 gehäufter Teelöffel Oregano
  • 100g Ziegenfrischkäse
  • Beginnen wir also damit, den Blumenkohl von seinen Blättern zu befreien
    02 - Blätter entfernen / Remove leaves

    und ihn grob zu zerkleinern.
    03 - Blumenkohl grob zerkleinern / Hackle cauliflower

    Die so entstandenen Blumenkohl-Teile geben wir dann in eine Küchenmaschine
    04 - Blumenkohl in Küchenmaschine geben / Put cauliflower in food processor

    und zerkleinern ihn darin gründlich
    05 - Blunkohl zerkleinern / Mince cauliflower

    bis er etwa Reiskorngröße und kleiner erreicht hat. Ich habe leider nur eine kleine Küchenmaschine und musste den Blumenkohl in mehreren Durchgängen zerkleinern, aber man muss sich eben nur zu helfen wissen. 😉
    06 - Blumenkohl zerkleinert / Minced cauliflower

    Parallel zum Zerkleinern des Blumenkohls können wir außerdem einen Topf mit Wasser aufsetzen und ihn zum kochen bringen.
    07 - Topf mit Wasser aufsetzen / Bring pot with water to a boil

    Sobald das Wasser kocht, rühren wir zwei Teelöffel Salz ein
    08 - Wasser salzen / Salt water

    und addieren dann den zerkleinerten Blumenkohl, um ihn 4-5 Minuten darin zu blanchieren.
    09 - Zerkleinerten Blumenkohl in kochendes Wasser geben / Put minced cauliflower in boiling water

    Den fertig gekochten Blumenkohl-Reis gießen wir in ein feinmaschiges Sieb ab, lassen ihn gründlich abtropfen und lassen ihn dann etwas abkühlen.
    10 - Blumenkohl in Sieb abtropfen lassen / Drain cauliflower in sieve

    Anschließend geben wir den abgekühlten zerkleinerten Blumenkohl in ein frisches, sauberes Küchentuch
    11 - Abgetropften Blumenkohl in Küchentuch geben / Put drained cauliflower in kitchen towel

    und drücken dann so viel Flüssigkeit wie möglich aus der Masse. Je trockener die Blumenkohl-Masse ist, desto fester und knuspriger wird der Teig.
    12 - Blumenkohl gründlich ausdrücken / Squeeze cauliflower thoroughly

    Nachdem wir die Flüssigkeit weggeschüttet und die Schüssel ausgewischt haben, geben wir Blumenkohl, Ziegenkäse, Mandeln, Ei und Oregano hinein
    13 - Zutaten in Schüssel geben / Put ingreient in bowl

    und vermischen alles gründlich miteinander.
    14 - Gründlich vermengen / Mix well

    Während der Backofen dann auf 180 Grad vorheizt, formen wir – am besten mit den Händen – aus dem Teig auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech einen etwa 1 Zentimeter dicken Fladen
    15 - Teig auf Backblech ausbreiten / Spread dough on baking tray

    und modellieren dabei rundherum einen leicht erhöhten Rand.
    16 - Ausgebreiteter Pizzaboden / Spreaded pizza base

    Das so bestückte Blech schieben wir dann für 35-40 Minuten auf der mittleren Schiene in den Ofen. Sollte der Teig drohen zu dunkel zu werden, können wir ihn mit einem zweiten Blatt Backpapier abdecken
    17 - Im Ofen backen / Bake in oven

    Nach dieser Zeit entnehmen wir das Backblech wieder, lassen alles kurz etwas abkühlen
    18 - Vorgebackener Pizzaboden / Pre-baked pizza base

    und verteilen eine großzügige Schicht Pizzasauce darauf. Ich verwendete, wie bereits einleitend erwähnt, dabei die Reste meiner hausgemachten Pizzasauce vom gestrigen Rezept.
    19 - Boden mit Tomatensauce bestreichen /Dredge dough with tomato sauce

    Auf der Tomatensauce verteilen wir dann großzügig geriebenen Käse, z.B. Mozzarella,
    20 - Mit Käse bestreuen / Dredge with cheese

    fügen einen Pizzabelag nach Wahl hinzu – ich entschied mich für Chorizo, rote Zwiebeln und Peperoni –
    21 - Belag hinzufügen / Add topping

    und streuen dann noch mal ein wenig Käse oben auf.
    22 - Mehr Käse addieren / Add more cheese

    Jetzt wandert das Blech für weitere zehn Minuten zurück in den Ofen bis der Käse geschmolzen ist,
    23 - Weiter im Ofen backen / Continue bake in oven

    dann brauchen wir es nur noch erneut zu entnehmen
    24 - Cauliflower-Pizza - Finished baking / Blumenkohl pizza - Fertig gebacken

    und können unsere Pizza mit Blumenkohl-Boden unmittelbar servieren und genießen.
    25 - Cauliflower-Pizza - Served / Blumenkohl pizza - Serviert

    Ich hätte die Schärfe von Chorizo in Kombination mit Peperoni zwar etwas unterschätzt, aber ich mag zum einen pikantes Essen, zum anderen soll es hier gar nicht um den Belag gehen, denn ich hatte diese Pizza ja nicht wegen ihrem Topping sondern wegen des besonderen Pizzateigs gemacht. Und dieser erwies sich ebenfalls als ein wirklicher Leckerbissen. Ich hatte Blumenkohl ja schon in so einigen Gerichten verwendet, aber ihn zu einem Pizzaboden zu verarbeiten war nicht nur etwas Neues und sondern auch etwas sehr Leckeres für mich. Dazu der leichte, aber nicht dominante Touch von Ziegenfrischkäse und das etwas nussige Aroma von Mandeln machte diese Teig auch ohne Kohlehydrate zu einem wahren Geschmackserlebnis. Und dabei war der Boden auch noch schön dünn und einigermaßen knusprig geraten. Der zeitliche Aufwand diesen Teig herzustellen war zwar deutlich höher als bei meinem gestrigen Rezept, aber es hatte sich auf jeden Fall gelohnt.

    26 - Cauliflower-Pizza - Side view / Blumenkohl pizza - Seitenansicht

    Und mit diesem Blumenkohl-Reis wie ich ihn heute verwendet habe lassen sich noch einige andere interessante Gerichte herstellen, wie mir Recherchen im Netz gezeigt haben. Also dürfte es nicht unwahrscheinlich sein, dass ich hier bald noch mehr Rezepte mit dieser Zutat vorstellen werde.

    Guten Appetit

    Mexikanische Reispfanne mit Salsa verde, Chorizo & Süßkartoffel – das Rezept

    Sunday, February 25th, 2018

    Bereits letztes Wochenende, im Rahmen meiner Recherche für ein lohnendes Reisgericht, war ich auf dieses Rezept für eine Mexikanische Reispfanne mit Salsa Verde, Chrizo und Süßkartoffel gestoßen, das sehr interessant klang. Daher entschloss ich mich dazu das Rezept ebenfalls mal zuzubereiten. Am schnellsten wäre dies natürlich mit gekaufter Salsa Verde, einer Art Pesto, gegangen, aber wer bin ich denn wenn ich nicht versuchen würde eine solche Salsa selbst herzustellen. Das Rezept habe ich in einem separaten Beitrag zur Verfügung gestellt, denn man kann sie nicht nur zum kochen verwenden, sondern auch gut zu gerilltem Fisch oder Fleisch reichen.

    Was benötigen wir also für 2-3 Portionen?

    300g Chorizo
    15 - Zutat Chorizo / Ingredient chorizo

    1 kleinere Süßkartoffeln (ca. 270g)
    14 - Zutat Süßkartoffel / Ingredient sweet potato

    2 Schalotten
    13 - Zutat Schalotten / Ingredient shallots

    1 Spitzpaprika (ca. 220g)
    16 - Zutat Spitzpaprika / Ingredient pointed pepper

    1 Dose schwarze Bohnen (400g)
    17 - Zutat schwarze Bohnen / Ingredient black beans

    6-7 Esslöffel Salsa Verde (aus dem vorherigen Rezept)
    31 - Durchziehen lassen / Let infuse

    300ml Hühnerbrühe
    18 - Zutat Hühnerbrühe / Ingredient chicken broth

    150g Langkorn-Reis
    19 - Zutat Langkornreis / Ingredient long grain rice

    einige Stengel frischen Koriander zum garnieren
    10 - Zutat Koriander / Ingredient cilantro

    sowie etwas Olivenöl zum braten
    und etwas Salz, Pfeffer und Chiliflocken zum würzen

    Wie üblich beginnen wir die Zubereitung damit, die einzelnen Zutaten vorzubereiten. Wir schälen also unsere Süßkartoffel
    32 - Süßkartoffel schälen / Peel sweet potato

    und schneiden sie in kleine Würfel,
    33 - Süßkartoffel würfeln / Dice sweet potato

    waschen, entkernen und würfeln die Spitzpaprika,
    34 - Spitzpaprika würfeln / Dice pointed pepper

    schälen und würfeln die Chorizo,
    35 - Chorizo würfeln / Dice chorizo

    würfeln die Schalotten
    36 - Schalotten würfeln / Dice shallots

    und spülen die Bohnen unter fließendem Wasser ab und lassen sie abtropfen.
    37 - Bohnen abspülen / Rinse out beans

    Dann erhitzen wir etwas Olivenöl in einem Topf oder einer Pfanne mit Deckel
    38 - Olivenöl in Pfanne erhitzen / Heat up oil in pan

    und geben die Schalotten,
    39 - Schalotten in Pfanne geben / Put shallots in pan

    die Süßkartoffel-Würfel
    40 - Süßkartoffeln hinzufügen / Add sweet potato

    sowie die zerkleinerte Spitzpaprika hinein
    41 - Spitzpaprika addieren / Add pointed pepper

    und dünsten alles für vier bis fünf Minuten an.
    42 - Gemüse andünsten / Braise vegetables

    Es folgt die gewürfelte Chorizo,
    43 - Chorizo hinzufügen / Add chorizo

    die wir weitere drei bis vier Minuten mit andünsten
    44 - Chorizo mit anbraten / Fry chorizo

    bevor wir schließlich 6-7 Esslöffel unserer Salsa Verde über die Fleisch-Gemüse-Mischung gießen,
    45 - Salsa Verde addieren / Add salsa verde

    diese mit dem PFanenninhalt vermischen und wiederum kurz mit anbraten
    46 - Salsa Verde andünsten / Braise salsa verde

    um schließlich auch noch die schwarzen Bohnen dazu zu geben.
    47 - Schwarze Bohnen in Pfanne geben / Put black beans in pan

    Das Ganze löschen wir dann mit der Gemüsebrühe ab,
    48 - Mit Hühnerbrühe aufgießen / Deglaze with chicken broth

    bringen diese zum kochen
    49 - Brühe zum kochen bringen / Bring broth to a boil

    und geben den Langkornreis hinein
    50 - Reis hinzufügen / Add rice

    den wir kurz mit dem restlichen Pfanneninhalt verrühren
    51 - Verrühren / Mix

    und ihn dann geschlossen und auf niedrigster Stufe gar ziehen lassen. Das dauert 12-15 Minuten, abhängig vom gewählten Reis.
    52 - Reis geschlossen garen / Cook rice closed

    Dabei sollten wir natürlich nicht vergssen, den Reis hin und wieder mal umzurühren, damit nichts anbrennt. Bei Bedarf können wir auch noch etwas Flüssigkeit hinzu geben.
    53 - Zwischendurch umrühren / Stir from time to time

    Während der Reis gart, waschen wir unseren Koriander, schütteln ihn trocken
    54 - Koriander waschen / Wash cilantro

    und zerkleinern ihn dann.
    55 - Koriander zerkleinern / Mince cilantro

    Ist der Reis fast gar, schmecken wir unser Gericht schließlich noch einmal final mit Salz, Pfeffer und Chiliflocken ab. Davon dürfte aber nur wenig notwendig sein, da Salsa Verde und Chorizo bereits viel Würze mitbringen.
    56 - Mit Salz, Pfeffer & Chiliflocken abschmecken / Taste with salt, pepper & chili flakes

    Anschließend können wir das Gericht, garniert mit dem frischen Koriander, unmittelbar servieren und genießen.
    57 - Chorizo rice skillet with salsa verde & sweet potatoes - Served / Chorizo-Reispfanne mit Salsa verde & Süßkartoffeln - Serviert

    Ich muss zugeben dass ich weder Kapern noch Sardellen sonderlich schätze, aber als Bestandteil unserer selbst gemachten Salsa Verde gaben sie diesem Gericht einen besonderen und überaus leckeren Geschmack. Die Salsa schien bei der Zubereitung regelrecht in den Reis eingezogen zu sein und verlieh ihm ein besonderes Aroma, das gut mit Süßkartoffel, Chorizo und auch Spitzpaprika harmonierte. Eine ungewöhnliche Zusammenstellung, aber vielleicht gerade deswegen überaus schmackhaft. Ich bereute es nicht, dieses kleine aber feine Rezept heute ausprobiert zu haben.

    58 - Chorizo rice skillet with salsa verde & sweet potatoes - Side view / Chorizo-Reispfanne mit Salsa verde & Süßkartoffeln - Seitenansicht

    Guten Appetit

    Bubble Up Pizza Variationen – Conchita & Speciale – das Rezept

    Sunday, December 17th, 2017

    Vor kurzem war ich mal wieder auf mein Rezept für die Bubble Up Pizza gestoßen und hatte mich dazu entschlossen, sie mal wieder aufleben zu lassen und etwas zu variieren.

    Erste Variante: Bubble Up Pizza Conchchita

    Die erste Variante die ich hier vorstellen möchte ist eine kleine Hommage an die von mir sehr geschätzte Pizza Conchita der früheren Pizza-Kette Joey’s, die ja inzwischen von Domino Pizza geschluckt worden ist. Es handelt sich dabei um eine Pizza mit BBQ-Sauce, Rinderhack, roten Zwiebeln und Bacon, die im Original mit Mozzarella zubereitet wird, die ich hier jedoch mit Cheddar hergestellt habe.

    Was benötigen wir für 2 Portionen?

  • 1 Rolle Knack & Back Sonntagsbrötchen (8 Stück)
  • 150g Rinderhackfleisch
  • Etwas BBQ-Sauce
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 2 Streifen Frühstücksspeck
  • 100g Käse nach Wahl
  • Beginnen wir also damit, das Hackfleisch krümelig anzubraten und dabei mit Salz, Pfeffer, Paprika, Oregano und etwas Chiliflocken zu würzen.
    01 - Hackfleisch anbraten & würzen / Fry & season ground meat

    Außerdem schneiden wir die rote Zwiebel in Spalten
    02 - Zwiebel in Spalten schneiden / Cut onion in slices

    und reiben den Käse, falls wir ihn nicht bereits gerieben gekauft haben.
    03 - Käse reiben / Grate cheese

    Anschließend öffnen wir die Dose mit dem Brötchenteig
    04 - Brötchenteig auspacken / Unwrap bun dough

    und vierteln jeden der Brötchen-Rohlinge.
    05 - Brötchenrohlinge vierteln / Quarter bun dough

    Diese Teig-Stücke geben wir dann in eine am Boden ausgefettete Auflaufform,
    06 - Teigstücke in gefettete Auflaufform legen / Put dough in greased casserole

    bestreichen sie dünn mit etwas von der BBQ-Sauce – ich verwendete einfach fertige BBQ-Sauce aus der Flasche –
    07 - BBQ-Sauce auftragen / Apply BBQ sauce

    verteilen darauf großzügig das angebratene Hackfleisch
    08 - Hackfleisch auftragen / Add fried minced meat

    geben etwas mehr BBQ-Sauce auf das Hackfleisch, verteilen diese wiederum ein wenig,
    09 - Mehr BBQ-Sauce hinzufügen / Add more BBQ sauce

    bestreuen alles mit einem Teil des geriebenen Käses
    10 - Käse hinzufügen / Add cheese

    belegen diesen mit den Zwiebelspalten, auf denen wir noch ein wenig mehr BBQ-Sauce verteilen
    11 - Zwiebeln & mehr BBQ-Sauce hinzufügen / Add onions & more BBQ sauce

    und legen oben auf schließlich die Bacon-Streifen, die wir mit dem restlichen Käse bestreuen.
    12 - Speckstreifen hinzufügen / Add bacon

    Das Ganze schieben wir denn für ca. 15-20 Minuten auf der mittleren Schiene in den auf 200 Grad vorgeheizten Backofen. Die letzten 5 Minuten backen wir dabei vielleicht alles eine Schiene tiefer, damit der Boden schön fest wird.
    13 - Im Ofen backen / Bake in oven

    Die fertig gebackene Bubble-Up-Pizza brauchen wir dann nur noch auf dem Ofen zu entnehmen
    14 - Bubble Up Pizza Conchita - Finished baking / Fertig gebacken

    und können sie unmittelbar servieren und genießen.
    15 - Bubble Up Pizza Conchita - Serviert

    Die Geschmackskombination aus Hackfleisch, Zwiebeln, Speck und Bacon-Sauce erwies sich wie erwartet zwar als deftig, weckte aber tatsächlich große Erinnerungen an die Conchita-Pizza von Joey’s Pizza Service, den ich vor allem aus meiner Zeit in Jena noch gut kannte und schätzte. Und auch meine selbst gemachte Variante auf zweckentfremdeten Brötchenteig war meiner Meinung sehr gut gelungen. Der Teig war, wie zu erwarten gewesen war, beim Backen etwas aufgegangen, hatte aber Sauce, Käse und Belag dabei mit sich gezogen, so dass auch in der fertigen Version kaum ein Rand zu entdecken war, der dann vielleicht zu hart und trocken gewesen wäre.

    16 - Bubble Up Pizza Conchita - Side view / Seitenansicht

    Zweite Variante: Bubble Up Pizza Speciale

    Die zweite Variante, die ich an diesem Wochenende ausprobieren wollte, orientierte sich eher am klassischen Pizza-Belag aus Schinken, Salami und Pilzen, wobei ich aber auch Reste von meinem Chorizo-Flammkuchen mit verarbeiten wollte.

    Was benötigen wir also für 2 Portionen?

  • 1 Rolle Knack& Back Sonntagsbrötchen (8 Stück)
  • 200g Pizzaiola (Pizza-Sauce)
  • 100g gekochter Schinken
  • 6 Scheiben Salami oder Chorizo
  • 1-2 braune Champignons
  • 100g geriebener Käse
  • 2 eingelegte Peperoni (optional)
  • Ich hatte die Pizzasauce selber aus 200g passierten Tomaten, Tomatenmark und einigen Gewürzen hergestellt, jedoch war die Menge die dabei heraus gekommen ist viel zu viel für die Fläche des Brötchenteigs. Für 4 Portionen wäre sie aber gerade ausreichend gewesen – schade also dass ich nicht genügend Teig gekauft hatte.
    Auf die Vorbereitungen gehe ich bei dieser zweiten Variante nicht näher ein, es sei aber erwähnt dass die Pilze in Scheiben geschnitten, die Peperoni in Stücke geschnitten und der Schinken etwas gewürfelt werden sollte. Außerdem vierteln wir natürlich wieder die Brötchenrohlinge und legen sie in eine ausgefettete Auflaufform.

    Auf den Teig tragen wir denn großzügig die Pizzaiola auf,
    17 - Pizzaiola auftragen / Apply pizza sauce

    bestreuen ihn mit dem geriebenen Käse,
    18 - Käse hinzufügen / Add cheese

    fügen den Belag aus Chorizo oder Salami, Schinken und Pilzen hinzu,
    19 - Belag hinzufügen / Add toppings

    streuen wieder etwas vom geriebenen Käse darüber
    20 - Mit mehr Käse bestreuen / Dredge with more cheese

    und schließen mit den Pepperoni-Stücken ab.
    21 - Peperoni hinzufügen / Add peperoni

    Das Ganze schieben wir dann wiederum für 15-20 Minuten in den auf 200 Grad vorgeheizten Ofen.
    22 - Im Ofen backen / Bake in oven

    Sobald alles fertig gebacken ist, brauchen wir das Ganze erneut nur zu entnehmen
    23 - Bubble Up Pizza Speciale - Finished baking / Fertig gebacken

    und können es wiederum unmittelbar servieren und genießen.
    24 - Bubble Up Pizza Speciale - Served / Serviert

    Auch diese Variante erwies sich erneut als überaus gelungen und schmackhaft. Das Ganze erinnerte dank des klassischen Belages aus (Paprika-)Salami, Schinken und Pilzen noch viel mehr an die gewohnte Pizza, wobei die Peperoni dem Ganzen noch eine zusätzliche pikante Note gaben, was ich ja sehr schätze. In Kombination mit der fruchtigen Pizzasauce ein wirklich sehr leckeres Geschmackserlebnis, dass sich dabei auch angenehm einfach herstellen ließ. Und auch die aufgewärmte Variante war noch absolut akzeptabel, auch wenn natürlich die Knusprigkeit des Brötchenteigs dabei leider etwas verloren ging.

    25 - Bubble Up Pizza Speciale - Side view / Seitenansicht

    Das Topping lässt sich natürlich nach eigenem Gutdünken variieren, daher sollen die hier gezeigten Varianten nur als Anregungen dienen. Alles in allem ist die Bubble Up Pizza aber immer wieder ein Genuss, auch wenn sie natürlich eher der amerikanischen Pizza-Version mit dickem Boden ähnelt, was ja vor allem hier in Europa nicht unbedingt jedermanns Geschmack ist. Mit haben beide Varianten aber wieder sehr gut gemundet und wenn ich mal wieder habe mit Sicherheit nicht das letzte Mal auf dieses wunderbare Rezept aus der Kategorie “Schnelle Küche” zurückgegriffen.

    Guten Appetit

    Pikanter Peperoni Chorizo Flammkuchen – das Rezept

    Thursday, December 14th, 2017

    Am heutigen Abend lag mir mein Appetit mal wieder nicht nach schnödem Wurstbrot, ich hatte einfach Lust dazu etwas einfaches Fingerfood zuzubereiten. Also entschloss ich mich, einen Pikanten Flammkuchen mit eingelgten Peperoni und Chorizo in den Ofen zu schieben. Ich hatte mich bei dem Mengen vor allem der Mischung aus Creme fraiche und Quark für den Belag zwar etwas verschätzt und zu viel gemacht, habe die Mengen hier im Rezept aber entsprechend angepasst. Ansonsten konnte ich nur feststellen, dass es sich hier mal wieder um ein wunderbares Rezept der schnellen und einfachen Küche handelte. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, dieses hier einmal kurz in der gewohnten Form vorzustellen.

    Was benötigen wir also für 3-4 Portionen?

    150g Quark
    01 - Zutat Quark / Ingredient curd

    150g Creme fraiche
    02 - Zutat Creme fraiche / Ingredient creme fraiche

    ca. 15 Scheiben Chorizo (Spanische Paprikawurst)
    03 - Zutat Chorizo / Ingredient chorizo

    2 kleine oder 1 große rote Zwiebel
    04 - Zutat rote Zwiebeln / Ingredient red onions

    7-8 eingelegte Peperoni
    05 - Zutat eingelegte Pepperoni / Ingredient pickled hot pepper

    1 Hühnerei (oder besser gesagt das Eigelb)
    06 - Zutat Hühnerei / Ingredient egg

    1 – 1 1/2 Teelöffel Oregano
    07 - Zutat Oregano / Ingredient oregano

    1 Rolle Flammkuchenteig (240g)
    08 - Zutat Flammkuchenteig / Ingredient dough for tarte flambeé

    sowie etwas Salz & Pfeffer zum würzen

    Beginnen wir nun damit, zuerst einmal das Eigelb vom Eiweiß zu trennen. Ich verwende dazu eine vorher ausgewaschene PET-Flasche und sauge das Eigelb damit ein, um es in einem anschließend in einem zweiten Behältnis abzusetzen. Dazu gibt es übrigens hier auch eine schöne Video-Anleitung.
    09 - Ei trennen / Extract egg yolk

    Außerdem schälen wir die Zwiebel(n) und schneiden sie in Spalten
    10 - Zwiebel in Spalten schneiden / Cut onions in slices

    und tupfen die eingelegten Peperoni etwas trocken, um sie in Scheiben zu schneiden.
    11 - Peperoni in Scheiben schneiden / Cut hot pepper in slices

    Dann geben wir Quark und Creme fraiche in eine Schüssel,
    12 - Quark & Creme fraiche in Schüssel geben / Put curd & creme fraiche in bowl

    addieren das zuvor extrahierte Eigelb,
    13 - Eigelb dazu geben / Add egg yolk

    streuen den Oregano ein
    14 - Oregano einstreuen / Intersperse oregano

    und verrühren alles gut miteinander
    15 - Gut verrühren / Mix well

    wobei wir es auch gleich mit etwas Pfeffer und Salz abschmecken.
    16 - Mit Salz & Pfeffer würzen / Season with salt & pepper

    Während der Ofen dann auf 200 Grad vorheizt, rollen wir den Flammkuchenteig auf ein Backblech aus, bestreichen ihn mit der Quarkmischung,
    17 - Flammkuchenteig mit Quarkmischung bestreichen Spread dough with curd mix

    fügen den Belag aus Chrizo, Zwiebeln und Peperoni hinzu
    18 - Belag hinzufügen / Add toppings

    und backen dann alles für 15-20 Minuten auf der mittleren Schiene im vorgeheizten Ofen.
    19 - Im Ofen backen / Bake in oven

    Anschließend brauchen wir das Backblech mit unserem Flammkuchen nur noch wieder aus dem Ofen zu entnehmen
    20 - Tarte  flambeé hot pepper chorizo - Finished baking / Pikanter Peperoni-Chorizo Flammkuchen - Fertig gebacken

    und können unseren leckeren Snack unmittelbar in handgerechte Stücke zerteilen, serviern und genießen.
    21 - Tarte  flambeé hot pepper chorizo - Served / Pikanter Peperoni-Chorizo Flammkuchen - Serviert

    Ich hatte die eingelegten Peperoni was ihre Schärfe anging wirklich unterschätzt, sonst hätte ich sie vielleicht etwas sparsamer eingesetzt, aber ich mag es ja auch scharf und somit trug dieser pikante Flammkuchen seinen Namen wirklich zu Recht. Aber auch die würzigen Chorizo, die leicht nussigen roten Zwiebeln und die Quarkmischung mit ihrere Oregano-Note sowie der wunderbar dünne, knusprige Teig trugen ihren Teil dazu bei, diesen Flammkuchen zu einem sehr gelungenen Geschmackserlebnis zu machen. Sowohl in heißer als auch in abgekühlter Form ein wahrer Genuss – und dabei schnell gemacht.

    22 - Tarte  flambeé hot pepper chorizo - Side view / Pikanter Peperoni-Chorizo Flammkuchen - Seitenansicht

    Guten Appetit

    Reibekuchenpizza – das Rezept

    Sunday, July 23rd, 2017

    Basierend auf meiner bereits etwas länger zurückliegenden Erfahrung mit Ofen-Reibekuchen kam ich dieses Wochenende spontan auf die Idee, mal eine Pizza auf Basis von Reibekuchenteig zuzubereiten. Um das Rezept etwas interessanter und wohl auch gesünder zu gestalten, kombinierte ich die geriebenen Kartoffeln noch mit etwas Möhren und Lauch. Dazu kam eine selbst zubereitete Tomatensauce und ein klassischer Pizza-Belag aus Salami, Kochschinken, Champignons, gerösteter Paprika und Chorizo. Und mein Riecher hatte mich nicht getäuscht, denn das Ergebnis war ein wirklicher “Leckerschmecker”. 😉 Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das zugehörige Rezept hier einmal in gewohnter Form vorzustellen.

    Was benötigen wir also für 4 Portionen?

    Für den Reibekuchen-Pizzaboden

    1000g Kartoffeln
    01 - Zutat Kartoffeln / Ingredient potatoes

    350g Möhren
    02 - Zutat Möhren / Ingredient carrots

    1 größere Stange Lauch
    03 - Zutat Lauch / Ingredient leek

    1 große Zwiebel
    04 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

    3 Hühnereier
    05 - Zutat Eier / Ingredient eggs

    3-4 Esslöffel Mehl
    06 - Zutat Mehl / Ingredient flour

    sowie etwas Olivenöl zum andünsten
    und etwas Salz, Pfeffer & Majoran zum würzen

    Für die Pizzasauce

    400g stückige Tomaten
    07 - Zutat Tomaten / Ingredient tomatoes

    2 Esslöffel Tomatenmark
    08 - Zutat Tomatenmark / Ingredient tomato puree

    sowie zum würzen Salz, Pfeffer, Oregano, Knoblauchgranulat, Paprika und eine Prise Zucker zum würzen

    Für den Belag

    150g geriebenen Mozzarella
    13 - Zutat Mozzarella / Ingredient mozzarella

    150g Kochschinken
    09 - Zutat Kochschinken / Ingredient ham

    einige Scheiben Salami & Chorizo
    10 - Zutat Salami & Chorizo / Ingredient salami & chorizo

    Champignons in Scheiben
    11 - Zutat Champignons / Ingredient mushrooms

    Geröstete Paprika
    12 - Zutat geröstete Paprika / Ingredient roast bell pepper

    sowie eventuell etwas frisches Basilikum zum garnieren

    Beginnen wir damit, erst einmal die Kartoffeln zu schälen
    14 - Kartoffeln schälen / Peel potatoes

    und sie in eine Schüssel mit kalten Wasser zu reiben.
    15 - Kartoffeln in kaltes Wasser reiben / Grate potatoes in cold water

    Dann waschen wir die geriebenen Kartoffeln kurz durch,
    16 - Geriebene Kartoffeln waschen / Wash grated potatoes

    gießen sie dann in einem Sieb ab, wobei wir das Wasser auffangen,
    17 - Geriebene Kartoffeln in Sieb geben / Put grated potatoes in sieve

    und drücken die Flüssigkeit gründlich aus.
    18 - Flüssigkeit ausdrücken / Squeeze out fluids

    Die Schüssel mit dem aufgefangenen Wasser stellen wir bei Seite, damit sich die darin enthaltene Kartoffelstärke absetzen kann – das dauert etwa 10 bis 15 Minuten.
    19 - Kartoffelstärke setzen lassen / Let potato starch descent

    Jetzt schälen wir die Möhren,
    20 - Möhren schälen / Peel carrots

    reiben sie ebenfalls auf unserer Küchenreibe
    21 - Möhren reiben / Grate carrots

    und waschen die Stange Lauch,
    22 - Lauch waschen / Wash leek

    schneiden sie in Ringe
    23 - Lauch in Ringe schneiden / Cut leek in rings

    und halbieren diese Ringe dann noch einmal.
    24 - Lauchringe halbieren / Cut leek rings in halfs

    Außerdem schälen wir die Zwiebel und würfeln sie.
    25 - Zwiebel würfeln / Dice onion

    Nun erhitzen wir etwas Olivenöl in einer Pfanne,
    26 - Olivenöl erhitzen / Heat up olive oil

    und dünsten darin die Möhren,
    27 - Möhren andünsten / Braise carrots

    die Zwiebel
    28 - Zwiebel hinzufügen / Add onion

    und das Lauch
    29 - Lauch addieren / Add leek

    gemeinsam für einige Minuten an. Dann stellen wir es bei Seite und lassen es wieder abkühlen.
    30 - Alles gemeinsam andünsten / Braise everything

    Inzwischen müsste sich auch die Kartoffelstärke am Boden der Schüssel abgesetzt haben,
    31 - Kartoffelstärke hat sich abgesetzt / Potato starch at bottom

    so dass wir vorsichtig das Wasser abgießen können, damit nur die weiße Stärke am Boden zurückbleibt.
    32 - Wasser abgießen / Drain water

    Jetzt geben wir die Gemüsemasse zusammen mit den geriebenen Kartoffeln in eine Schüssel,
    33 - Kartoffeln zu Gemüse geben / Add potatoes to vegetables

    vermischen alles gründlich miteinander
    34 - Gründlich vermengen / Mix well

    und geben sie dann noch einmal in ein Sieb, um sie erneut kräftig auszudrücken.
    35 - Masse in Sieb auspressen / Squeeze mix in sieve

    Die aufgefangene Flüssigkeit können wir in den Abfluss gießen.
    36 - Flüssigkeit weggießen / Drain fluids

    Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt, den Backofen auf 225 Grad vorzuheizen.

    Nachdem wir dann die Kartoffel-Gemüse-Masse dann zurück in die Schüssel gegeben haben, fügen wir die aufgefangene Kartoffelstärke hinzu,
    37 - Kartoffelstärke dazu geben / Add potato starch

    schlagen die drei Eier hinein,
    38 - Eier addieren / Add eggs

    würzen alles kräftig mit Salz, Pfeffer und Majoran
    39 - Mit Salz,Pfeffer & Majoran würzen / Season with salt, pepper & majoram

    und vermischen alles gründlich miteinander.
    40 - Alles vermengen / Mix everything

    Die verbliebene Flüssigkeit binden wir dabei mit drei bis vier Esslöffeln Mehl, bei Bedarf auch gerne mehr.
    41 - Mit Mehl binden / Stir in flour

    Die so entstandene Teigmasse tragen wir dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech auf, streichen es gleichmässig glatt
    42 - Auf Backblech auftragen / Spread on baking plate

    und backen es im Ofen auf der zweiten Schiene von unten für ca. 20 Minuten vor.
    43 - Im Ofen vorbacken / Pre-bake in oven

    In der Zwischenzeit können wir uns um die Pizzasauce kümmern. Dazu erhitzen wir die Tomaten in einem kleinen Topf,
    44 - Tomaten erhitzen / Heat up tomatoes

    rühren die beiden Esslöffel Tomatenmark ein,
    45 - Tomatenmark einrühren / Stir in tomato puree

    schmecken es mit Salz, Pfeffer, Paprika, Knoblauchgranulat, Oregano und einer Prise Zucker ab
    46 - Mit Gewürzen abschmecken / Taste with seasonings

    und lassen die Sauce bei gelegentlichem umrühren sich deutlich einreduzieren. Dann nehmen wir sie von der Platte und lassen sie herunterkühlen.
    47 - Sauce reduzieren lassen / Let sauce reduce

    Außerdem würfeln wir den Kochschinken
    48 - Schinken würfeln / Dice ham

    und schneiden die geröstete Paprika in Streifen.
    49 - Geröstete Paprika in Streifen schneiden / Cut roasted bell pepper in stripes

    Ist unser Reibekuchen-Pizzaboden nach 20 Minuten zu einer festen Masse vorgebacken, entnehmen wir das Blech, schalten den Ofen auf 200 Grad herunter, lassen den Reibekuchenteig kurz etwas abkühlen,
    50 - Blech wieder aus Ofen entnehmen / Take from oven

    bestreichen es dünn mit unserer Pizzsauce,
    51 - Teigboden mit Tomatensauce bestreichen / Vover dough with tomato sauce

    bestreuen diese großzügig mit dem geriebenen Mozzarella
    52 - Mit Mozzarella bestreuen / Dredge with mozzarella

    und belegen alles dann mit den Zutaten unserer Wahl – in diesem Fall Pilze, Paprika, Salami, Schinken und Chorizo – die wir fest andrücken.
    53 - Mit weiteren Zutaten belegen / Cover with other ingredients

    Anschließend schieben wir das Blech für weitere 12 bis 15 Minuten zurück in den Ofen.
    54 - Im Ofen backen / Bake in oven

    Sobald der Käse geschmolzen ist, können wir das Blech mit unserer Reibekuchenpizza auch schon wieder entnehmen
    55 - Potato pancake pizza - Finished baking / Reibekuchenpizza - Fertig gebacken

    und sie unmittelbar, vielleicht garniert mit etwas frischem Basilikum, servieren und genießen.
    56 - Potato pancake pizza - Served / Reibekuchenpizza - Serviert

    Der Reibekuchenboden aus Kartoffeln, Möhren und Lauch alleine war schon sehr lecker, aber in Kombination mit der fruchtigen Pizzasauce und dem leckeren Belag aus Salami, gerösteter Paprika, Pilzen, Schinken und Chorizo entwickelte sich das Gericht zu einer wahren geschmacklichen Offenbarung. Der Reibekuchen-Boden war dabei stabil und fest, aber nicht zu trocken geworden, wobei wahrscheinlich auch die drei Eier im Teig nicht ganz unschuldig waren. Ich hatte ja befürchtet, dass er am Ende zu feucht für eine stabile Konsistenz hätte sein können, doch dank des mehrfachen Ausdrückens im Sieb besaß er genau die richtige Konsistenz für einen Reibekuchenteig. Man konnte die abgekühlten Stücke sogar problemlos in die Hand nehmen, ohne das sie auch nur drohten zu zerbrechen. Und auch in abgekühlter Form erwies sich diese Pizza als wahrer Genuss, weswegen ich sie vorbehaltlos auch als Fingerfood für ein Buffet empfehlen kann. Den Belag kann man natürlich nach eigenem Gutdünken variieren: Ich könnte mir auch gut einen Belag mit Dill und Räucherlachs oder eine Art Flammkuchen mit Sauerrahm, Speck und Zwiebeln vorstellen. Aber auch beim Teig könnte ich mir Variationen vorstellen, zum Beispiel die mit der Anfangs erwähnten Reibekuchenrezeptur aus Zucchini und Möhren oder auch ein reiner Kartoffelteig wären denkbar. Soviel steht fest: Das war mit Sicherheit nicht das letzte Mal, dass ich eine Reibekuchenpizza zubereitet habe.

    57 - Potato pancake pizza - Side view / Reibekuchenpizza - Seitenansicht

    Guten Appetit