Posts Tagged ‘convenience-food’

Kurztest Maggi Topfinito Chili con Carne

Thursday, August 5th, 2010

Beim gestrigen Einkauf entdeckte ich bei teGut ein neues Fertiggericht, das interessant klang und einen Test wert schien: Maggi Topfinito Chili con Carne mit Jalapeno Chilis – ein ungekühlt gelagertes Gericht für die Mikrowelle. In der Reihe Topfinito bietet Maggi auch noch weitere Gerichte an: Asia Reis süß-sauer, Bauerntopf mit Creme fraiche und Linseneintopf mit weißem Balsamico. Aber als großer Fan von Chili con Carne stand meine Entscheidung welches dieser Produkte ich teste eigentlich schnell fest. Außerdem passt es auch gut in meine Testreihe von fertigen Chili con Carnes. Der Preis von 2,35 Euro pro Packung erschien mir dabei auch nicht zu viel.

01-Packung
Packung Maggi Topfinito Chili con Carne

Die Zubereitungsbeschreibung findet sich praktischerweise gleich oben auf dem Deckel – und besteht auch nur aus einigen wenigen Schritten.

02-Deckel
Zubereitungsbeschreibung

Unter dem roten Deckel findet sich wie auch darauf beschrieben ein Aludeckel mit Ring zum Öffnen.

03-Blechdeckel

Nachdem ich die Verpackung wie beschrieben geöffnet hatte

04-Öffnen

hatte ich die wahrscheinlich vorgekochte Zubereitung vor mir.

05-Offen

Nun wurde der rote Plastikdeckel mit seinen vier Löchern als Spritzschutz wieder auf der Dose befestigt und in die Mikrowelle verfrachtet, wo sie für 3 Minuten auf 600 Watt erhitzt wurde.

06-in-Mikrowelle

Danach war das ganze wie nicht anders zu erwarten angenehm heiß, jedoch konnte man die Dose problemlos mit den Händen greifen. Hier hatte der Hersteller Maggi offensichtlich mitgedacht, denn wie ich feststellte bestand nur die Abdeckung aus Alu, der Rest der Dose war aus recht dicken Plastik, was die Wärme des zubereiteten Chili con Carne gut abschirmte.

07-Rühren

Das Gericht erwies sich zum Glück als nicht ganz so dünnflüssig wie es zuerst aussah. Die Masse der Kidneybohnen, kleinen Kartoffelwürfel, Mais, Zwiebeln, grünen Paprika, Jalapenos und auch die kleinen Stückchen des Rindermetts, die allerdings nur 5,2% der Gesamtzubereitung ausmachte, hatten sich natürlich auf dem Boden abgesetzt. Geschmacklich erwies es sich – wohlgemerkt für ein Fertiggericht – als ganz gelungen und die Jalapenos gaben ihm eine deutlich spürbare, wenn auch nicht überragend kräftige Schärfe.

Schauen natürlich auch noch auf die Nährwerte:

Nährwerte:
  100g 380g
(Dose)
Brennwert: 422 kj
100 kcal
1604 kj
380 kcal
Eiweiß: 6,2g 23,6g
Fett:
davon gesättige Fettsäuren:
2,5g
0,1g
9,5g
0,4g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
13,2g
3,7g
50,2g
14,1g
Ballaststoffe: 5,6g 21,3g
Natrium: 0,43g 1,63g

Das entspricht 11 WW ProPoints – für die kleine Menge nicht gerade wenig. Natürlich ziehe ich ein frisches, am besten selbst gekochtes Chili con Carne jedem Fertiggericht vor – wenn es aber mal schnell gehen soll ist so eine Dose Maggi Topfinito durchaus eine tragbare Alternative.

Meine Wertung: 2 MG

Kurztest Rewe Chili con Carne

Sunday, December 28th, 2008

Heute betrachten wir uns einmal das Chili con Carne der Rewe Hausmarke – gekauft im Kühlregal des Rewe Marktes in der Widdersdorfer Straße in Köln zum Preis von, wenn ich mich recht entsinne, 2,09 Euronen. Laut Angaben des Herstellers ist diese Speise dabei frei von Geschmacksverstärkern und Konservierungsstoffen.

Rewe Chili con Carne Rewe Chili con Carne

Es handelt sich dabei um ein Fertiggericht, das man wahlweise im Wasserbad bei einer Zeit von 15-20 Minuten oder der Mikrowelle bei gerade einmal 4 Minuten verzehrfertig zubereiten kann. Da fiel die Wahl auf die Mikrowelle natürlich nicht allzu schwer.
Nachdem man die Verpackung aus dem Kühlschrank genommen und von der Pappumverpackung befreit hat, findet sich darin eine mit einer durchsichtigen Folie abgedeckte schwarze Plastikschale, in der das bereits fast fertige Chili befindet.

Rewe Chili con Carne

Bevor wir es in die Mikrowelle geben können, müssen wir jedoch zuerst die Folie mehrfach mit einem spitzen Gegenstand – ich verwende dazu eine Gabel – durchstechen um die bei der Erhitzung entstehende heiße Luft ein Ventil zu geben.

Rewe Chili con Carne

Dann stellen wir es in die Mikrowelle und stellen den Timer bei 600 Watt auf 4 Minuten Laufzeit,

Rewe Chili con Carne Rewe Chili con Carne

Nach Ablauf besagter vier Minuten finden wir das zuvor etwas in auf der einen Seite zusammengedrängte Chili gleichmässig in der schwarzen Schale verteilt und natürlich annehmbar heiß vor. Entfernen wir also die von Kondenswasser beschlagene Folie und sehen uns das Endergebnis einmal genauer an.

Rewe Chili con Carne Rewe Chili con Carne

Rewe Chili con Carne

Sieht schon mal ganz gut aus. Natürlich könnten wir jetzt einfach die Schale nehmen und das Chili con Carne daraus löffeln – aber ein wenig Kultur wollen wir ja trotzdem wahren und servieren das Gericht daher in einem tiefen Teller.

Rewe Chili con Carne - Verzehrfertig auf Teller

Für ein Fertiggericht muß ich sagen war dieses Chili wirklich sehr gut gelungen. Eine leichte Schärfe war zu verzeichnen, was bei Gerichten dieser Zubereitungsart ja nicht unbedingt selbstverständlich ist. Hätte natürlich nach meinem eigenen Geschmack nach etwas schärfer sein können, aber für den deutschen Durchschnittsgeschmack erschien es mir genau richtig. Der Geschmack selbst war angenehm fruchtig und die beigegebenen Gemüse erschienen trotz der mehrtägigen Aufbewahrung im Kühlschrank noch einigermaßen frisch. Einziger Kritikpunkt war der Knorpel, den ich beim Verzehr im verwendeten Hackfleisch entdecken musste.

Rewe Chili con Carne - Knorpel
Knorpel im Rewe Chili con Carne

Betrachten wir uns zum Abschluß noch einmal kurz die Brennwerte für diese Portion:

Nährwerte:
  100g 350g
(Portion)
Brennwert: 382 kj
91 kcal
1337 kj
317 kcal
Eiweiß: 5,7g 20g
Fett: 2,5g 8,8g
Kohlehydrate: 11,3g 39,6g
davon Zucker: 3,9g 13,7g

Für eine vollwertige Mahlzeit – ich bin durch diese Menge wirklich einigermaßen satt geworden – sind diese Werte meiner Meinung nach durchaus aktzeptabel. Natürlich ist ein selbstgekochtes Chili con Carne jederzeit vorzuziehen, aber für eine schnelle Mahlzeit mit wenig Aufwand gehört das Rewe Chili con Carne eindeutig zu den besseren Fertiggerichten.
Meine Wertung: 2_5 MG

Kurztest Uncle Ben’s “Heiss auf Reis” – Chili

Saturday, October 18th, 2008

Bei einem Einkauf im tegut fiel meine Aufmerksamkeit vor einiger Zeit bereits auf ein neues Fertigprodukt: “Heiss auf Reis” von “Uncle Ben’s”, eines Tochterunternehmens des us-amerikanischen Mars Incorporated Lebensmittelkonzerns (bei uns auch früher als Masterfood GmbH bekannt). (zugehöriger WerbespotProduktseite des Herstellers).

Bei diesem neuen Lebensmittel handelt es sich um ein Zwei-Komponenten-Lebensmittel (vom Hersteller als “Duo-Becher” bezeichnet), bestehend aus einer Schale Reis und einer Gemüsemischung, die zum Zeitpunkt wo dieser Beitrag entsteht in den fünf Variationen

  • Chinesisch Süß-Sauer
  • Kanton-Art
  • Gelbes Curry
  • Süß-Pikant
  • Mexikanisch Chili

angeboten wird. Nach Verpackungsangabe wird dieses Produkt ohne Konservierungsstoffe angeboten und wohl, obwohl nicht explizit auf angegeben, ungekühlt gelagert.

Werfen wir einen Blick auf die Rückseite mit den Zubereitungsanweisungen finden wir als einzige beschriebene Zubereitungsform dort die Erwärmung in der Mikrowelle – bei 750 Watt für 2 Minuten.

Doch zuvor müssen wir natürlich die beiden Schälchen von ihrer Papier-Umverpackung befreien

und die Abdeckfolie zu etwa einem Viertel, wohl damit der Innendruck der beim erhitzen entsteht besser entweichen kann.

Nun stellen wir beide Schalen in die Mikrowelle

und stellen den Timer entsprechend ein. Da meine Mikrowelle nur über wahlweise 600 oder 950 Watt und nicht über die in der Anleitung empfohlenen 750 Watt verfügte, entschied ich mich für 600 Watt und erhöhte die Garzeit um weitere 30 Sekunden.

Nach betätigen des Start-Buttons begann die Mikrowelle summend mit ihrere Arbeit und ließ die beiden Schalen ein gar lustiges Ringelreihen in ihrem inneren vollführen, während die entstehende Mikrowellenstrahlung die beiden Nahrungsmittelkomponenten langsam auf verzehrfertige Temperatur erhitzte. 😉

Nach erfolgreicher Erhitzung hatte das Aussehen der beiden Komponenten zwar wenig verändert,

aber dennoch eine annehmbare Temperatur erreicht, um nun miteinander vermengt zu werden. Zwar waren beiden Becher entsprechend heiß, ließen sich aber glücklicherweise an den überstehenden Kanten der Abdeckfolie dennoch anfassen, ohne daß man sich zu sehr die Finger verbrannte.

Das Ergebnis war zwei langsam in sich übergehende Massen von Reis und Chili-Bohnen-Mais-Sauce.

Mit Hilfe eines Teelöffels half ich hier noch etwas nach und vermischte Beides, um es Final für das eigentlich Ziel ihrer Existenz, dem menschlichen Verzehr, vorzubereiten.

Obwohl es mit zwei von drei möglichen Chilischoten-Symbolen für Schärfe (siehe Frontverpackung oben) markiert war, hielt sich die eigentliche Schärfe dann doch eher in Grenzen. Dennoch erwies es sich als recht gelungene Mahlzeit, die zwar eindeutig nichts für den allzu großen Hunger ist, aber im Geschmack überzeugen konnte. Nur ein bisschen mehr Gemüse wäre hätte mir ganz gut gefallen – die Anzahl des beigefügten Bohnen konnte man wohl an zwei Händen abzählen.

Werfen wir nun einen Blick auf die Nährwerte. Die genaue Gesamtmenge bestand aus je 150g Sauce und 150g Reis, was ein Gesamtgewicht von 300g ergibt. Ich habe die Werte in der rechten Spalte entsprechend hochgerechnet, von der Prämisse ausgehend daß sich die Angaben des Herstellers auf beide Bestandteile zusammen bezieht:

Nährwerte:
  100g 300g
Brennwert: 447 kj
105 kcal
1341 kj
315 kcal
Eiweiß: 2,3g 6,9g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
22,3g
2,9g
66,9g
8,7g
Fett:
davon gesättigte Fettsäuren:
0,7g
0,1g
2,1g
0,3g
Ballaststoffe: 1,7g 5,1g
Natrium: 0,16g 0,48g

Später habe ich auch noch die Variante Chinesisch Süß-Sauer getestet und kam zu einem ähnlichen Ergebnis wie hier.

Abschließend möchte ich das “Heiss auf Reiss” Fertiggericht der Firma Uncle Ben’s als eines der besseren Fertiggerichte für die Mikrowelle beurteilen – zwar wie bereits oben erwähnt nichts für den wirklich großen Hunger, aber für das kleine bis mittlere Hungergefühl doch sehr gut geeignet. Kalorientechnisch gibt es auch nicht allzu viel zu bemängeln. Nicht nur für den Single-Haushalt mit wenig Zeit zum Kochen durchaus eine nette Alternative – zumal es lt. Herstellerangabe ohne Konservierungsstoffe hergestellt wird. Aber Vorsicht: Sieht man sich den Werbespot an wird dies schon auf “…ohne künstliche Konservierungsstoffe…” eingeschränkt. Wo hören künstliche Konservierungsstoffe hier auf? Wie definieren sie sich? Eine kurze Recherche im Internet brachte kein wirklich befriedigendes Ergebnis. (sh. z.B. hier oder vor allem hier). Ich befürchte hier – hoffentlich unbegründet – einen weiteren Marketingtrick wie bei dem Aussage dass Gummibärchen kein Fett enthalten….
Wie dem aber auch sei , für den Fleischliebhaber ist es auf jeden Fall nicht so ganz das richtige.

Meine Wertung: 2_5 MG

Kurztest Benedict Chilitopf

Monday, November 26th, 2007

Der Chilitopf mit Kindeybohnen der mir bisher unbekannten Firma Benedict – entdeckt und gekauft im hiesigen Sparmarkt – fand sich heute bei mir zu einem Kurztest ein. Das besondere hier war, daß das Produkt in einer Glasflasche ausgeliefert wird. Der Preis lag wenn ich mich recht entsinne bei 1,99 €uronen.

Die Zubereitungsanleitung befindet sich auf einer Plastikumverpackung, die gleichzeitig dazu dient das Produkt zu versiegeln. Ein kurzer Blick auf die dort aufgedruckte Anleitung zeigte zwei Wege auf, um die Speise zuzubereiten: Zum einen im Kochtopf und zum anderen in der Mikrowelle. Leider fehlte eine Zeitangabe für die Zubereitung im Topf, dennoch entschied ich mich für diese Methode – letztenendes war es egal, da es sich hier um eine vorgekochte Speise handelt und man sie nur noch aufzuwärmen braucht. Doch zuerst muß man das ganze von der Schutzfolie befreien. Zu diesem Zweck hat der Hersteller glücklicherweise eine perforierte Lasche in der Folie vorgesehen, so daß sich hier keinerlei Probleme ergaben.

Nun ging es ans Zubereiten – also Topf hervor geholt, auf den Herd gestellt und den Inhalt hinein gegeben.

Die Menge erschien mir für die auf der Umverpackung angegebenen “2 guten Teller” nicht besonders viel.

Auf mittlerer Stufe – also bei 1,5 bis 2 am Elektroherd – ließ ich das ganze dann etwa fünf bis sechs Minuten auf der Platte und rührte es dabei hin und wieder um.

Nutzen wir die Zeit während das Gericht vor sich hin köchelt, um einen Blick auf die Nährwerte zu werfen:

Nährwerte für ein Glas
(620g)
Brennwert: 2443 kj
583 kcal
Eiweiß: 35,3g
Kohlehydrate: 81,2g
Fett: 12,4g

Das ganze ist übrigens ohne Zusatz- und Aromastoffe zubereitet – also bitte keine Kommentae wegen E-Stoffen und ähnlichem
Inzwischen ist auch der Chilitopf fertig aufgekocht – geben wir ihn also in einen Teller und schauen uns das Ergebnis an.

Würde ich als eine gute Einzelportion bezeichnen – für 2 Teller wäre es etwas wenig gewesen. Geschmacklich war es dann auch ganz gut – zwar trübte ein ganz leichter Stärke-Beigeschmack den Genuß, aber das war kaum der Rede wert. Auch fehlte etwas die Schärfe – vielleicht wär ein leichtes Nachwürzen mit Tabasco oder ähnlichem noch angebracht gewesen. Aber alles in allem für ein Fertiggericht durchaus aktzeptabel.
Meine Wertung: 2,5 Punkte