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Schwarzkohl-Eintopf mit weißen Bohnen – das Rezept

Sonntag, Oktober 31st, 2021

Beim Einkaufen stieß ich auf ein Gemüse, das ich so bisher noch nicht im Gemüseregal gesehen hatte: Schwarzkohl, auch als Palmkohl, toskanischer Kohl oder italienischer Kohl bekannt. Und da ja derzeit genau die richtige Jahreszeit für Kohlgerichte ist, entschied ich mir mal ein Päckchen davon mitzunehmen und daraus etwas zu kochen. Vom Aussehen erinnert er etwas an Grünkohl und ist auch mit diesem verwandet, wobei er im Geschmack allerdings noch etwas milder und nussiger sein soll. Nach kurzer Recherche stieß ich dabei auf ein Rezept bei volkerkocht, das ich jedoch noch um ein paar Zutaten und Nuancen nach eigenem Gutdünken erweiterte und variierte. Das überaus leckere Ergebnis dieses kleinen Kochexperiments mit einer für mich neuen Zutat möchte ich mit diesem Beitrag nun einmal kurz in gewohnter Form vorstellen.

Was benötigen wir also für 4 Portionen?

  • 500g Schwarzkohl
  • 2 Möhren (ca. 170g)
  • 1 große Zwiebel (ca. 200g)
  • 3 Zehen Knoblauch
  • 50g getrocknete Tomaten
  • 400g Kartoffeln
  • 150g getrocknete Riesenbohnen (Alternativ: 1 Glas/Dose Riesenbohnen a 400g)
  • 100g gewürfelten Speck
  • 100ml trockener Weißwein
  • 400ml Gemüsefond (selbst gekocht oder gekauft)
  • 1 Teelöffel Fenchelsamen
  • 4 fränkische Bratwürste
  • 1 Lorbeerblatt
  • etwas OlivenölSalz, Pfeffer, Majoran, Thymian & Oregano zum würzen
  • Wenn wir mit getrockneten Bohnen arbeiten, sollten wir am Vorabend der Zubereitung diese in kaltes Wasser legen und sie sich über Nacht, am besten 11-12 Stunden lang, vollsaugen damit sich die Zubereitungszeit am Folgetag etwas verkürzt.
    01 - Soak beans over night / Bohnen über Nacht einweichen 02 - Soaked beans / Bohnen eingeweicht

    Bevor wir uns dann um die anderen Zutaten kümmern, gießen wir das Einweichwasser ab, geben die Bohnen in einen Topf und bedecken sie dort mit Wasser.
    03 - Drain beans / Bohnen abgießen 03 - Cover beans in pot with water / Bohnen in Topf mit Wasser bedecken

    Anschließend würzen wir das Wasser mit Salz, einer Prise Majoran und einem Lorbeerblatt, bringen es zum kochen und lassen die Bohnen dann für 30-45 Minuten auf reduzierter Stufe vor sich hin köcheln bis die Bohnen weich sind.
    04 - Put salt, majoram & bay leaf in water /  Salz Majoran & Lorbeerblatt in Wasser geben 05 - Cook beans / Bohnen kochen

    Während die Bohnen köcheln wenden wir uns dem Schwarzkohl zu. Zuerst entfernen wir den dicken Strunk in der Mitte des Blattes mit einem V-förmigen Schnitt,
    06 - Remove stalk from palm tree kale / Strunk aus Schwarzkohl entfernen

    und schneiden ihn dann zuerst in schmale Streifen und anschließend diese Streifen noch einmal in kleinere Stücke.
    07 - Cut palm tree kale in stripes / Schwarzkohl in Streifen schneiden 08 - Cut palm tree kale / Schwarzkohl weiter zerkleinern

    Die Schwarzkohl-Streifen waschen wir anschließend gründlich und lassen sie abtropfen.
    13 - Wash palm tree kale / Schwarzkohl waschen

    Außerdem schälen und würfeln wir die große Zwiebel,
    09 - Dice onion / Zwiebel würfeln

    schälen und würfeln die Möhren,
    10 - Peel carrots / Möhren schälen 11 - Dice carrots / Möhren würfeln

    würfeln die getrockneten Tomaten
    12 - Mince dried tomatoes / Getrocknete Tomaten zerkleinern

    und schälen die Kartoffeln, um diese ebenfalls in mundgerechte Würfel zu schneiden.
    14 - Peel potatoes / Kartoffeln schälen 15 - Dice potatoes / Kartoffeln würfeln

    Des weiteren geben wir einen Teelöffel Fenchelsamen in einen Mörser und zerstoßen sie darin gründlich.
    19 - Put fennel seeds in mortar / Fenchelsamen in Mörser geben 20 - Ground fennel seeds / Fenchelsamen zerstoßen

    Danach schälen wir noch die Bratwürste und schneiden sie in Scheiben. Mir selbst waren die Scheiben noch zu groß, deswegen halbierte ich sie danach sogar noch einmal.
    16 - Peel bratwurst / Bratwürste schälen 17 - Cut bratwurst in slices / Bratwürste in Scheiben schneiden

    Inzwischen dürften dann auch die Bohnen gar gekocht sein, so dass wir sie in ein Sieb abgießen und das Kochwasser dabei auffangen können – das brauchen wir später noch einmal. 😉
    18 - Drain cooked beans & catch cooking water / Gekochte Bohnen abgießen & Kochwasser auffangen

    Dann können wir endlich mit der eigentlichen Zubereitung beginnen. Dazu erhitzen wir etwas Olivenöl in einer Pfanne, geben die zerkleinerte Bratwurst-Stückchen hinein, braten sie scharf rundherum an
    21 - Put bratwurst in pan / Bratwurst in Pfanne geben 22 - Sear bratwurst / Bratwurst scharf anbraten

    und entnehmen sie danach erst einmal wieder um sie bei Seite zu stellen.
    23 - Put bratwurst aside / Bratwurst bei Seite stellen

    In das verbliebene Fett geben wir jetzt den gewürfelten Speck, braten ihn für einige Minuten an
    24 - Put diced bacon in pan / Gewürfelten Speck in Pfanne geben 25 - Fry bacon / Speck auslassen

    und addieren dann die gewürfelte Zwiebel, die wir mit andünsten bis sie glasig wird.
    26 - Add onion / Zwiebel addieren 27 - Braise onion / Zwiebel andünsten

    Dann können wir auch schon die gewürfelten Möhren sowie die zerkleinerten getrockneten Tomaten hinzufügen
    28 - Add carrots / Möhren hinzufügen 29 - Add dried tomatoes / Getrocknete Tomaten dazu geben

    und dünsten sie ebenfalls mit an, wobei wir auch den gemörserten Fenchelsamen einstreuen können.
    30 - Braise everything / Alles andünsten 31 - Add ground fennel seeds / Gemörserten Fenchelsamen einstreuen

    Als nächstes geben wir auch die gewürfelten Kartoffeln in die Pfanne und dünsten alles wiederum weiter an.
    32 - Put potatoes in pan / Kartoffeln in Pfanne geben 33 - Braise potatoes / Kartoffeln andünsten

    Jetzt ist endlich an der Zeit auch die Streifen des Schwarzkohls hinzuzufügen und sie mit anzubraten. Am Anfang sieht es nach ziemlich viel aus, aber er fällt später noch deutlich zusammen.
    34 - Add palm tree kale / Schwarzkohl addieren 35 - Fry palm tree kale / Schwarzkohl anbraten

    Während der Schwarzkohl brät, ist auch ein guter Zeitpunkt die Knoblauchzehen hinzu zu pressen.
    36 - Squeeze garlic in pan / Knoblauch in Pfanne pressen

    Ist der Kohl etwas zusammengefallen, löschen wir schließlich alles mit dem trockenen Weißwein ab und lassen diesen etwas einkochen.
    37 - Deglaze with dry white wine / Mit trockenen Weißwein ablöschen 38 - Let white wine reduce / Weißwein etwas einkochen lassen

    Danach gießen wir alles mit dem Gemüsefond bzw. der Brühe auf – ich verwendete hier den von mir selbst gekochten – gießen etwas von dem aufgefangenen Bohnen-Kochwasser hinzu
    39 - Add vegetable broth / Mit Gemüsebrühe aufgießen 40 - Add some bean cooking fluid / Mit Bohnenkochwasser ergänzen

    und lassen dann alles kurz aufkochen um es anschließend für ca. 20 Minuten auf reduzierter Stufe geschlossen vor sich hin köcheln zu lassen.
    41 - Stir & bring to a boil / Verrühren aufkochen lassen 42 - Simmer with lid on / Geschlossen köcheln lassen

    Zwischendurch sollten wir das Ganze natürlich immer mal umrühren, damit nichts anbrennen kann.
    43 - Stir fro time to time / Zwischendurch umrühren

    Nach etwas zehn bis zwölf Minuten geben wir auch die Bohnen sowie die zuvor angebratenen Bratwurst-Stücke hinzu, heben sie unter
    44 - Add beans / Bohnen addieren 45 - Add bratwurst / Bratwurst hinzufügen

    und lassen alles dann weiter geschlossen köcheln, so dass Bohnen und Wurst wieder heiß werden können.
    46 - Continue simmering / Weiter köcheln lassen

    Zuletzt schmecken wir dann alles noch mit Salz, Pfeffer, Thymian und Oregano ab – wobei wir mit Salz vorsichtig sein sollten, da ja auch die Bratwürste bereits gesalzen sind und auch der Gemüsefond etwas davon mitbringt.
    47 - Taste with salt & pepper / Mit Salz & Pfeffer abschmecken 48 - Season with thyme & oregano / Mit Thymian & Oregano würzen

    Anschließend schalten wir die Platte aus, ziehen die Pfanne herunter und lassen den Eintopf für einige Minuten durchziehen – danach können wir ihn auch schon servieren und genießen.
    49 - Palm tree kale stew with white beans - Served / Schwarzkohl-Eintopf mit weißen Bohnen - Serviert

    Die Kombination des mild-nussigen Geschmacks des Schwarzkohls mit den weißen Riesenbohnen, der würzigen fränkischen Bratwurst, dem leicht-fruchtigen Tomatenaroma sowie der ganz leichten Fenchelnote fand ich geschmacklich sehr gut gelungen. Natürlich trug auch die kräftige hausgemachte Gemüsebrühe nicht unerheblich zum Erfolg des Gerichts bei, da diese im Aroma natürlich viel intensiver war als bei der industriell hergestellten Variante. Eine sehr leckere Variante Kohl zu verarbeiten, soviel steht fest. Ich war mit dem Ergebnis auf jeden Fall sehr zufrieden und kann dieses Rezept mal wieder vorbehaltlos weiter empfehlen.

    50 - Palm tree kale stew with white beans - Side view / Schwarzkohl-Eintopf mit weißen Bohnen - Seitenansicht

    51 - Palm tree kale stew with white beans / Schwarzkohl-Eintopf mit weißen Bohnen - CloseUp

    Guten Appetit

    Schwarzkohl-Eintopf mit weißen Bohnen & Bratwurst

    Hausgemachtes Garam Masala – das Rezept

    Samstag, November 28th, 2020

    Für mein nächstes Rezept brauchte ich Garam Masala, eine der wohl bekanntesten indischen Gewürzmischungen. Beim Durchsicht meiner inzwischen recht beträchtlichen Bestände an Gewürzen fand ich zwar noch einen Rest gekauften Garam Masalas, die war jedoch bereits fast vier Jahre alt und besaß bestimmt kein Aroma mehr. Daher entschied ich mich dazu mir selbst welches zuzubereiten. Die einzelnen Zutaten sind zwar zum Teil nicht unbedingt Bestandteil einer normalen Küche, doch ich hatte das Glück alles Notwendige in meinem Gewürzschrank zu finden, also stand meinem hausgemachten Garam Masala nichts mehr im Wege.

    01-Zutaten

    Was benötigen wir für 180-200g Garam Masala?

  • 4 Esslöffel Koriandersamen
  • 2 Esslöffel Kreuzkümmelsamen
  • 1 Esslöffel Fenchelsamen
  • 1 Mazis (Muskatblüte)
  • 3 größere schwarze Kardamom-Kapseln
  • 1 Esslöffel grüne Kardamom-Kaspseln
  • 1/2 Teelöffel Nelken
  • 2 Stück Zimtstange (ca. 3cm)
  • 1 Esslöffel schwarzer Pfeffer
  • 4 Lorbeerblätter
  • 1/2 Muskatnuss
  • 1 Sternanis
  • Beginnen wir damit, die schwarzen Kardamom-Kapseln zu öffnen
    02-Schwarze-Kardamom-öffnen

    und die Samenkapseln daraus zu lösen, damit sich ihr Aroma beim nächsten Arbeitsschritt richtig entfalten kann. Die Schalen können wir aber auch mit verwenden.
    03-Kerne-aus-Kardamom-entnehmen

    Außerdem drücke wir die grünen Kardamom-Kapseln mit der flachen Seite des Messers an, damit sie sich ebenfalls etwas öffnen.
    04-Grüne-Kardamom-andrücken

    Außerdem kann es nicht schaden auch Lorbeerblätter, Muskatnussblüte und Zimtstangen grob zu zerkleinern.

    Anschließend erhitzen wir eine Pfanne ohne Öl und geben die Koriandersamen
    05-Koriander-in-Pfanne-geben

    sowie die anderen Gewürze in die heiße Pfanne
    06-Restliche-Gewürze-dazu-geben

    und rösten alles für 3-4 Minuten unter gelegentlichem Rühren an, bis sich die Aromen in der Küche verbreiten.
    07-Gewürze-anrösten

    Nun geben wir die angerösteten Gewürze auf einen Teller,
    08 - Put spices on plate / Gewürze auf Teller geben

    lassen sie für einige Minuten abkühlen
    09 - Let spices cool down / Gewürze auskühlen lassen

    und geben sie dann in einen Mixer
    10 - Put spices in blender / Gewürze in Mixer geben

    um sie darin gründlich zu zerkleinern.
    11 - Blend spices / Gewürze zerkleinern

    Das Resultat filtern wir durch ein Sieb
    12 - Filter through sieve / Durch Sieb filtern

    und zerkleinern die groben Reste aus dem Sieb dann noch einmal erneut im Mixer
    13 - Blend big parts again / Grobe Reste erneut zerkleinern

    bis wir schließlich alles in feine Pulverform verwandelt haben.
    14 - Garam Masala - sieved / durchgesiebt

    Jetzt brauchen wir alles nur noch in ein luftdicht verschließbares Behältnis zu geben
    15 - Put in bin / In Behältnis füllen

    und können uns mindestens die nächsten 10-12 Monate an unserem hausgemachten Garam Masala erfreuen.
    16 - Garam Masal - Ready for use / Fertig zur Benutzung

    Das hier vorgestellte Rezept ist allerdings nur ein Grundrezept. Wer es gerne schärfer mag kann auch noch Chilis mit hinzu geben, ich habe aber auch Variationen mit Safran, Bockshornkleesamen oder getrocknetem Ingwer gesehen. Ich glaube hier hat jede indische Familie ihr eigenes individuelles Rezept. 😉 Aber für meine Bedürfnisse wird diese Mischung alle Mal ausreichen.

    Hausgemachtes Gram Masala

    Lachsfrikadellen an geschmortem Fenchel – das Rezept

    Samstag, Januar 25th, 2020

    Obwohl ich am Mittwoch bereits Lachs mit Blattspinat und am gestrigen Freitag Kibbelinge gegessen habe, entschloss ich mich dazu am heutigen Samstag erneut ein Gericht mit Fisch zuzubereiten. Schon seit Wochen stoße ich immer wieder in englischsprachigen Kochblogs auf die Salmon Patties oder Salmon croquettes genannten Fischfrikadellen, die wirklich lecker erschienen. Die meisten dieser Rezepte verwenden dabei Lachs aus Dosen, ein Produkt dass ich hier noch nie gesehen habe. Thunfisch und Muscheln kriegt man in jedem Supermarkt, außerdem sehe ich in besser sortierten Supermärkten auch Heringe oder Sardinen. Aber Lachs habe noch nirgendwo in Dosen gesehen. Hätte ihn für viel Geld als Import aus UK oder den USA über Amazon bestellen können, aber ich entschloss mich einfach dazu sie auf frischem Lachs zuzubereiten. Dass man dafür natürlich keinen schottischen Lachsloin für 7,99 Euro pro 100g verwendet ist wohl klar, aber norwegischer Zuchtlachs für 2,99 Euro pro 100g tat es auch. Trotzdem kein billiger Spaß. TK-Lachs wäre günstiger geworden, aber da hatte ich bedenken wegen der Stabiliät der Frikadellen, da einmal gefrorener Fisch aus meiner Erfahrung heraus meist recht brüchig ist. Blieb nur noch die Frage was es dazu geben sollte. Mein erster Gedanke war natürlich die Lachsfrikadellen in einem Brötchen mit Remoulade und eine Salatscheibe als Fischburger zu servieren, doch irgendwie war mir das dann doch zu profan. Letztlich landete ich bei einem Rezept für in Weißwein geschmorten Fenchel, das schien mir genau das richtige. Dazu hätte vielleicht noch ein Stück Brot oder gar Knoblauchbaguette gepasst, aber ich entschloss mich dazu heute mal Low Carb zu bleiben und darauf zu verzichten. Außerdem briet ich die Frikadellen im Air Fryer – meinem neuen Lieblings-Küchengadget und reduzierte dadurch das verwendete Öl und somit die Kalorien. Letztlich bereute es, diese Lachsfrikadellen nicht schon viel früher ausprobiert zu haben, denn sie waren tatsächlich der ein Hammer was den Geschmack anging. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das verwendete Rezept hier einmal in gewohnter Form vorzustellen.

    Was benötigen für 4 Lachsfrikadellen?

  • 500g frisches Lachsfilet
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 rote Spitzpaprika
  • 1 große oder 2 kleine Zehen Knoblauch
  • 30g Paniermehl / Brotkrumen / Panko
  • 2 Esslöffel Mayonaise
  • 1/2 – 3/4 Bund Dill
  • 1/2 Esslöffel Dijon-Senf
  • etwas Salz, Pfeffer & Cayenne-Pfeffer zum würzen
  • Remoulade & Zitronenecke zum servieren
  • Was bentöigen wir für 2 Portionen geschmorten Fenchel?

  • 1 große Fenchelknolle
  • 1/2 Teelöffel Fenchelsamen
  • 1-2 Esslöffel Olivenöl
  • 70ml trockener Weißwein
  • kaltes Wasser
  • ca. 1 Esslöffel Butter
  • Salz & Pfeffer zum würzen
  • Beginnen wir mit dem möglichst feinen würfeln der Zwiebel
    01 - Zwiebel würfeln / Dice onion

    und der Spitzpaprika (ich hatte mich für Spitzpaprika entschieden, weil hier die Fruchtwände deutlich dünner sind als bei regulären Paprika)
    02 - Spitzpaprika würfeln / Dice pointed pepper

    um sie anschließend einige Minuten in etwas Öl anzudünsten und anschließend wieder etwas abkühlen zu lassen.
    03 - Zwiebel & Paprika andünsten / Braise onion & bell pepper

    Außerdem ziehen wir die Dill-Fähnchen von den Stielen und zerkleinern diese gründlich.
    04 - Dill zerkleinern / Mince dill

    Dann ist es an der Zeit den Lachs aus dem Kühlschrank zu nehmen,
    05 - Lachs aus Kühlschrank nehmen / Take salmon from fridge

    ihn mit einem schrägen Schnitt vorsichtig von der Haut zu lösen,
    06 - Lachs von Haut lösen / Cut salmon from skin

    ggf. verbliebenes Fleisch von der Haut zu schaben
    07 - Lachsreste von Haut schaben / Scrap salmon from skin

    und das Lachsfilet dann zuerst zu würfeln
    08 - Lachs würfeln / Dice salmon

    um es anschließend mit einem großen Messer möglichst fein zu zerkleinern.
    09 - Lachswürfel zerkleinern / Chop salmon

    Den so zerkleinerten Lachs geben wir dann gemeinsam mit den angedünsteten und inzwischen hoffentlich wieder abgekühlten Zwiebel- und Paprikawürfel in eine Schüssel,
    10 - Lachs, Zwiebel & Paprika in Schüssel geben / Put salmon, onion & bell pepper in bowl

    addieren die 2 gehäuften Esslöffel Mayonaise,
    11 -Mayonaise addieren / Add mayo

    fügen einen halben Esslöffel Senf hinzu,
    12 - Senf dazu geben / Add mustard

    streuen das zerkleinerte Dill ein,
    13 - Dill einstreuen / Add dill

    pressen die Knoblauchzehe(n) dazu,
    13 - Knoblauch dazu pressen / Squeeze garlic

    schmecken alles mit Salz, Pfeffer
    14 - Mit Salz & Pfeffer würzen / Season with salt & pepper

    sowie einer kräftigen Prise Cayennepfeffer ab
    15 - Mit Cayenne abschmecken / Taste with cayenne

    und geben schließlich noch das Paniermehl hinzu. In vielen Rezept-Varianten die ich gelesen hatte wären auch noch Kapern hinzugefügt worden, doch da ich die nicht mag verzichtete ich darauf. 😉
    16 - Paniermehl addieren / Add breadcrumbs

    Das ganzen Zutaten vermengen wir dann sehr gründlich miteinander, schmecken sie ggf. noch einmal mit Gewürzen ab
    17 - Gründlich vermengen / Mix well

    und decken sie dann dicht mit ein bis zwei Schichten Frischhaltefolie ab, um den so entstandenen Lachsteig für mindestens 1, besser 2 Stunden im Kühlschrank gehen zu lassen.
    18 - Mit Frischhaltefolie abdecken / Cover with cling film

    In der Zwischenzeit können wir uns ja schon mal dem Fenchel zuwenden. Nachdem wir sie gewaschen haben schneiden wir die grünen Stiele des Fenchelgrün von der Knolle,
    19 - Fenchelgrün abschneiden / Remove fennel green

    trennen das trockene Wurzelende ab,
    20 - Wurzelansatz entfernen / Cut root

    halbieren anschließend die Knolle,
    21 - Fenchelknolle halbieren / Half fennel bulb

    und entfernen den Strunk mit einem v-förmigen Schnitt
    22 - Strunk entfernen / Remove stalk

    um beiden Hälften in jeweils ca. 1cm dicke Scheiben zu schneiden.
    23 - Fenchel in Scheiben schneiden / Cut fennel in slices

    Dann erhitzen wir etwas Pflanzenöl in einer Grillpfanne,
    24 - Öl in Grillpfanne erhitzen / Heat oil in grill pan

    legen die Fenchelscheiben hinein
    25 - Fencheln in Pfanne legen / Put fennel in pan

    und rösten sie auf erhöhter Stufe etwas an, damit ein paar Röstaromen entstehen.
    26 - Fenchel anrösten / Braise fennel

    Nun würzen wir alles mit etwas Salz und Pfeffer,
    27 - Mit Salz & Pfeffer würzen / Season with salt & pepper

    streuen die Fenchelsamen ein, lassen diese für einige Minuten ebenfalls anrösten
    28 - Fenchelsamen einstreuen / Sprinkle fennel seeds

    und löschen schließlich alles mit dem Weißwein ab
    29 - Mit Weißwein ablöschen / Deglaze with white wine

    den wir dann etwas einkochen lassen.
    30 - Weißwein einkochen lassen / Let white wine reduce

    Jetzt gießen wir alles mit kaltem Wasser auf, so dass die Fenchelscheiben knapp damit bedeckt sind,
    31 - Mit kalten Wasser auffüllen / Fill up with cold water

    und lassen alles auf leicht erhöhter Stufe vor weiter köcheln. Hin und wieder sollten wir die Fenchelscheiben dabei wenden.
    32 - Kochen lassen / Let simmer

    Schließlich können wir auch unsere zuvor hergestellte Lachsmischung aus dem Kühlschrank nehmen und die Folie entfernen.
    33 - Schüssel auf Kühlschrank nehmen / Take bowl from fridge

    Inzwischen sollten sich die Brotkrumen etwas vollgesogen haben, womit der „Teig“ nun leichter Formbar ist.
    34 - Vollgesogener Lachsteig / Soaked salmon dough

    Wir teilen die Lachsmasse also in vier etwa gleich große Teile auf, bestreuen einen größeren Teller mit etwas Paniermehl
    35 - Lachsteig aufteilen / Divide salmon dough

    und formen vier Frikadellen daraus, die wir rundherum mit etwas Paniermehl bestreuen.
    36 - Lachsfrikadellen formen / Form salmon patties

    Die so entstandenen Patties legen wir nun in den Frittierkorb unserer Heißluftfritteuse, betupfen sie mit dünn etwas Öl
    37 - Frikadellen mit Öl bepinseln / Brush with oil

    und schieben sie dann in die Fritteuse
    38 - In Fritteuse schieben / Put in air fryer

    um sie erst einmal für 6 Minuten bei 190 Grad zu garen.
    39 - Frittieren / Air fry

    Derweil müsste auch das Wasser in unserer Pfanne mit dem Fenchel entweder verdünstet oder vom Gemüse aufgenommen worden sein.
    40 - Wasser verdunstet / Water evaporated

    Wir reduzieren also die Hitzezufuhr auf eine Stufe unter Mittel, geben etwas Butter hinzu, in der wir die Fenchelscheiben noch einmal etwas andünsten
    41- Butter dazu geben / Add butter

    und schmecken sie dabei noch einmal final mit Salz und Pfeffer ab. Danach schalten wir auf die Platte auf 1 zurück und halten den Fenchel so bis zum servieren heiß.
    42 - Mit Salz & Pfeffer abschmecken / Season with salt & pepper

    Sind die 6 Minuten vergangen, holen wir den Korb kurz aus der Fritteuse und wenden die darin befindlichen Patties – evtl. betupfen wir die andere Seite noch mit etwas mehr Öl. Zu diesem Zeitpunkt sehen unsere Lachsfrikadellen noch etwas blass aus, aber das wird sich bald ändern,
    43 - Frikadellen aus Fritteue nehmen / Take patties from fryer

    denn nun kommen sie für weitere sieben Minuten bei 200 Grad zurück in den Air Fryer.
    44 - Wenden & weiter frittieren / Turn & continue air fry

    Danach haben die Lachsbratlinge eine schöne goldbraune Farbe angenommen
    45 - Fertig frittiert / Finished air frying

    so dass wir sie unmittelbar mit dem geschmorten Fenchel, einer Zitronenecke sowie etwas Remoulade servieren und genießen können.
    46 - Salmon patties with braised fennel - Served  / Lachsfrikadellen mit weißweingeschmorten Fenchel - Serviert

    Der Fenchel war wirklich sehr lecker geworden, denn er gar geschmort, aber dabei noch leicht knackig und mit einer kräftigen, aber nicht allzu dominanten Anis-Note versehen, was wunderbar zu Fischgerichten aller Art passt. Das Highlight auf dem Teller war aber eindeutig die Lachfrikadelle. Ihr Laib war zwar stabil genug um einen stabilen Bratling zu bilden, aber im Inneren erwies sie sich als unglaublich saftig und fluffig – ich weiß leider kein anderes Wort um die locker-leichte Struktur zu beschreiben.

    48 - Salmon patties with braised fennel - Lateral cut  / Lachsfrikadellen mit weißweingeschmorten Fenchel - Querschnitt

    Der frische Lachs kam dabei weiterhin deutlich zur Geltung, wurde aber durch die gelungene Kombination von Mayo, Senf, Dill und den üblichen Gewürzen sowie natürlich Zwiebel- und Paprikawürfel überaus gelungen ergänzt. Beträufelt mit Zitronensaft und kombiniert mit etwas Remoulade ein wahrer Genuss – ich glaube ich habe noch nie zuvor eine so leckere Fischfrikadelle verzehrt. Wunderbar saftig und sehr gelungen gewürzt. Und dabei nicht ganz so öldurchdrungen wie eine in der Pfanne gebratenen Frikadelle.

    47 - Salmon patties with braised fennel - Seitenansicht  / Lachsfrikadellen mit weißweingeschmorten Fenchel - Seitenansicht

    Alternativ könne man solche „Fischpflanzerl“ übrigens auch im Ofen backen, allerdings kann man den Garlevel im Ofen meiner Meinung nach nicht so fein abstimmen. Außerdem befürchte ich dass sie dann stärker austrocknen – aber das sind alles nur Vermutungen. Vielleicht probier ich das ja mal aus, wenn ich das nächste Mal diese leckeren Lachsfrikadellen zubereite, denn nur so gibt es Gewissheit – und ich bin sowieso sicher dass dies nicht das letzte Mal, dass ich dieses Rezept in meiner Küche verwendet habe.

    Guten Appetit

    Gebratenes Hokifilet mit Fenchelgemüse in Safransauce & Salzartoffeln [07.06.2017]

    Mittwoch, Juni 7th, 2017

    Zwar klangen die Spaghetti Bolognese mit Parmesan die heute im Abschnitt Globetrotter auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants zu finden waren äußerst verlockend, aber ich hatte ja erst vor einigen Tagen meine berühmten Nudeln mit Hackfleisch-Tomatensauce gekocht, daher wollte ich mich hier lieber zurückhalten. Wäre das Wetter wieder etwas sommerlicher gewesen, hätte ich daher vielleicht beim Chefsalat mit Schinken- und Käsesreifen, Thunfisch und Ei, dazu American Dressing aus der Abteilung Tradition der Region zugegriffen, doch noch stürmte und regnete es draußen. Und da ich auch heute keine Lust auf die Asia-Thai-Angebote wie em>Gebratene Mienudeln mit verschiedenem Gemüse in Hoi Sin Sauce oder Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce hatte, griff ich schließlich beom Gebratenen Hokifilet mit Fenchelgemüse in Safransauce und Saözkartoffeln zu, das bei Vitality auf der Karte zu finden war. Leider fand sich weder an der Salat- noch an der Gemüsetheke eine passende Beilage, daher blieb es heute nur bei diesem Hauptgericht.

    Fried hoki filet wit fennel in saffron sauce / Gebratenes Hokifilet mit Fenchelgemüse in Safransauce

    Das paniert gebratene Stück Hokifilet war zwar etwas klein geraten, aber das Fleisch das sich unter der dünnen Panade fand war dafür angenehm saftig, zart und frei von Gräten. Gemeinsam mit der cremigen Sauce mit ihrem Safran-Aroma und den zahlreichen Fenchelstückchen erwies es sich als überaus schmackhaft. Fisch und Fenchel passen wirklich überaus gut zusammen. Und an den Sazkartoffeln, die man heute als Sättigungsbeilage dazu reichte, gab es ebenfalls nichts auszusetzen. Ich war zufrieden mit meiner Wahl, die mit gerade mal 443kcal außerdem einen angenehm leichten Genuss versprach.
    Beim Gros der anderen Gäste waren natürlich die Spaghetti auf den Tabletts zu sehen, denen daher auch unangefochten der erste Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zustand. Auf dem zweiten Platz sah ich das Hokifilet, knapp gefolgt vom Chefsalat auf Platz drei. Die Asia-Gerichte erreichten heute leider nur den vierten Platz.

    Mein Abschlußurteil:
    Hokifilet: ++
    Fenchelgemüse in Safransauce: ++
    Salzkartoffeln: ++

    Gebratenes Zanderfilet auf Fenchelgemüse in Safransauce an Wildreis-Mix – das Rezept

    Sonntag, März 13th, 2016

    Heute wollte ich endlich mal den Vorschlag von Charli aus diesem Kommentar realisieren und das bereits häufig von mir in unserem Betriebsrestaurant gewählte Fischfilet auf Fenchelgemüse in Safransauce an Wildreis-Mix nachkochen. Allerdings griff ich beim Fisch nicht zu Hoki, wie im Betriebsrestaurant üblich und das ich auch nur als TK-Ware bekommen hätte, sondern entschied mich statt dessen für frischen Zander, denn ich sanft auf der Hautseite briet. Gemeinsam mit dem Fenchelgemüse, das ich mit Möhren kombinierte und einer Mischung aus Basamti- und Wildreis ergab sich ein überaus leckeres Gericht, das natürlich eindeutig hochwertiger war als das, was im Betriebsrestaurant serviert wird. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das verwendete Rezept hier einmal in der gewohnten Form vorzustellen.

    Was benötigen wir also für 2 Portionen?

    2 Knollen Fenchel (Soweit möglich mit Fenchelgrün)
    01 - Zutat Fenchel / Ingredient fennel

    2 Schalotten
    02 - Zutat Schalotten / Ingredient shallots

    2 mittelgroße Möhren
    03 - Zutat Möhren / Ingredient carrots

    1 Orange
    04 - Zutat Orange / Ingredient orange

    250ml Fischfond
    05 - Zutat Fischfond / Ingredient fish stock

    3 Sternanis
    06 - Zutat Sternanis / Ingredient star anise

    1 Döschen gemahlenes Safran (0,1g)
    07 - Zutat Safran / Ingredient saffron

    100ml trockener Weißwein
    08 - Zutat trockener Weißwein / Ingredient dry white wine

    100ml Sahne
    09 - Zutat Sahne / Ingredient cream

    2 Esslöffel Weizenmehl
    10 - Zutat Mehl / Ingredient flour

    300-350g Zander-Filet
    11 - Zutat Zanderfilet / Ingredient zander filet

    125g Wildreis-Basmati-Mix
    12 - Zutat Reis mit Wildreis / Ingredient rice with wild rice

    etwas Öl zum braten
    und etwas Salz, Pfeffer sowie eine Prise Zucker zum würzen

    Beginnen wir damit, das Fenchelgrün von den Knollen abzutrennen und bei Seite zu legen, um die Knollen dann zu halbieren und den Strunk zu entfernen.
    13 - Fenchelgrün abtrennen & Strunk entfernen / Cut off fennel fronds & remove stalk

    Dann schneiden wir die Knollen in dünne Streifen, wobei wir größere Streifen noch einmal halbieren oder dritteln,
    14 - Fenchel in Streifen schneiden / Cut fennel in slices

    schälen die Möhren,
    15 - Möhren schälen / Peel carrots

    schneiden diese in kleine Würfel
    16 - Möhren würfeln / Dice carrots

    und ziehen die Schalotten ab, um sie fein zu würfeln.
    17 - Schalotten würfeln / Dice shallots

    Anschließend erhitzen wir zwei Esslöffel eines neutralen Pflanzenöls in einer Pfanne
    18 - Öl in Pfanne erhitzen / Heat up oil in pan

    und dünsten darin die gewürfelten Schalotten an, lassen sie aber keine Farbe annehmen.
    19 - Schalotten andünsten / Braise shallots lightly

    Dann geben wir den Fenchel hinzu
    20 - Fenchel hinzufügen / Add fennel

    und braten sie für einige Minuten an.
    21 - Fenchel anbraten / Fry fennel

    In der Zwischenzeit können wir die Orange halbieren und ihren Saft auspressen.
    22 - Orange auspressen / Press out orange juice

    Schließlich bestäuben wir den Fenchel mit einem gehäuften Esslöffel Weizenmehl,
    23 - Mit Mehl bestäuben / Dredge with flour

    geben die gewürfelten Möhren hinzu,
    24 - Möhren addieren / Add carrots

    braten alles kurz weiter an
    25 - Fenchel & Möhren weiter braten / Continue to fry fennel & carrots

    und löschen es schließlich mit dem trockenen Weißwein ab,
    26 - Mit Weißwein ablöschen / Deglaze with white wine

    den wir etwas einkochen lassen.
    27 - Weißwein einkochen lassen / Let white wine reduce

    Dann geben wir auch den Fischfond mit in die Pfanne,
    28 - Fischfond hinzufügen / Add fish stock

    gießen etwa 80ml des ausgepressten Orangensafts hinzu,
    29 - Orangensaft eingießen / Pour orange juice

    streuen den gemahlenen Safran ein
    30 - Safran einstreuen / Intersperse saffron

    und geben auch die 3 Stück Sternanis in die Pfanne.
    31 - Sternanis in Pfanne geben / Add star anise

    Das Ganze lassen wir kurz aufkochen und die Flüssigkeit sich dann bei mittlerer Hitzezufuhr etwas einreduzieren.
    32 - Aufkochen & reduzieren lassen / Bring to a boil & let reduce

    Diese Zeit können wir nutzen, um das zur Seite gelegte Fenchelgrün von den Stielen zu zupfen und die Fähnchen ein wenig zu zerkleinern.
    34 - Fenchelgrün zerkleinern / Mince fennel fronds

    Dann gießen wir nun auch die 100ml Sahne in die Pfanne, lassen alles weiter köcheln,
    33 - Sahne dazu gießen / Add cream

    schmecken dabei alles mit Salz, Pfeffer sowie einer Prise Zucker ab
    35 - Mit Salz, Zucker & Pfeffer abschmecken / Taste with salt, sugar & pepper

    und streuen schließlich noch das zerkleinerte Fenchelgrün ein.
    36 - Fenchelgrün einstreuen / Intersperse fennel fronds

    Während das Fenchelgemüse weiter auf leicht reduzierter Stufe köchelt, setzen wir einen Topf mit Wasser für den Reis auf und beginnen ihn zum kochen zu bringen.
    37 - Wasser für Reis aufsetzen / Bring water for rice to a boil

    Außerdem waschen wir das Zanderfilet, trocknen es,
    38 - Zanderfilet waschen / Wash zander filet

    entfernen eventuelle Gräten mit Hilfe unserer Grätenpinzette,
    39 - Gräten entfernen / Remove fishbones

    schneiden das Filet bei Bedarf etwas zu
    40 - Fischfilet zuschneiden / Cut fish filet to size

    und schneiden es in zwei gleich große Stücke.
    41 - Zander halbieren / Cut zander in halfs

    Inzwischen müsste auf das Wasser kochen, so dass wir einen halben Teelöffel Salz hinzufügen
    42 - Wasser salzen / Salt water

    und den Reis darin gemäß Packungsbeschreibung kochen können.
    43 - Reis kochen / Cook rice

    Die beiden Zanderfilet-Stücke würzen wir mit Salz und Pfeffer
    44 - Zander mit Salz & Pfeffer würzen / Season zander with salt & pepper

    und mehlieren die Hautseite des Zanders.
    45 - Hautseite des Zander mehlieren / Flour skin side of zander

    Dann erhitzen wir etwas Öl in einer zweiten Pfanne
    46 - Öl in zweiter Pfanne erhitzen / Heat up oil in second pan

    und legen die Zanderfilets mit der Hautseite nach unten hinein, wobei wir sie etwas andrücken, da sich der Fisch ansonsten wölbt und nicht ganz durch gart. Auf reduzierter Stufe, damit die Hautseite nicht anbrennt, lassen wir das Fischfilet über einige Minuten durchgehend garen.
    47 - Zander in Pfanne geben & andrücken / Put zander in pan & press on

    Zum Schluss geben wir für den GEschmack etwas Butter in die Pfanne
    48 - Butter in Pfanne geben / Add butter in pan

    und braten das Filet auch für nur eine Minute von der anderen Seite an.
    49 - Zander kurz von der anderen Seite anbraten / Fry other side of zander

    Sobald der Reis gar ist, können wir das Gericht dann auch schon servieren und genießen.
    50 - Zander filet on fennel in saffron sauce with wild rice mix - Served / Zanderfilet auf Fenchelgemüse in Safransauce an Wildreis-Mix - Serviert

    Das zarte und saftige Zanderfilet mit seiner leichten Butternote passte wunderbar zum noch leicht knackigen Fenchel-Möhrengemüse in seiner cremigen und mild-würzigen Safransauce. Das Sternanis hatte, gemeinsam mit dem Safran, den sowieso schon leicht anisartigen Geschmack des Fenchels sehr lecker ergänzt wie ich fand. Und auch die Mischung aus Basmati- und Wildreis passte gut in die geschmackliche Gesamtkomposition. Ich war mit dem Ergebnis sehr zufrieden, eine wirklich leckere Zusammenstellung.

    51 - Zander filet on fennel in saffron sauce with wild rice mix - Side view / Zanderfilet auf Fenchelgemüse in Safransauce an Wildreis-Mix - Seitenansicht

    Werfen wir zum Abschluss noch einen kurzen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichts. Der Zander selbst ist mit insgesamt ca. 500kcal, also 250kcal pro Portion, schon mal angenehm leicht, und auch beim Fenchelgemüse kommen gerade mal 500kcal, also noch einmal 250kcal pro Portion zusammen. Kommen noch 470kcal für den Basamti-Wildreis-Mix, also 235kcal pro Portion, womit wir bei einer Summe von 735kcal für das gesamt Gericht landen. Für ein so reichhaltiges Hauptgericht kein niedriger, aber dennoch akzeptabler Wert.

    Guten Appetit

    Hokifilet mit Fenchel in Safransauce & Wildreis-Mix [02.12.2015]

    Mittwoch, Dezember 2nd, 2015

    Wie eigentlich am Mittwoch üblich, aber in letzter Zeit von mir leider etwas vernachlässigt, wollte ich heute nun endlich mal wieder beim für diesen Wochentag üblichen Fischgericht zugreifen und ich hatte Glück, denn mit einem Gebratenen Hokifilet mit Fenchelgemüse in Safransauce und Wildreismix stand im Bereich Vitality ein bereits bekanntes und bewährtes Gericht auf der Speisekarte. Obwohl ich zugeben muss, dass mir die Entscheidung etwas schwer fiel, denn sowohl die Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln bei Tradition der Region als auch das außerplanmäßige Zusatzangebot in Form eines Kalbsbratens mit Bratensauce und Kartoffelsalat hatten ihren gewissen Reiz. Nur das Züricher Geschnetzelte vom Schwein mit Kartoffelröstis bei Globetrotter lehnte ich wegen seiner wässrigen Sauce von vornherein ab. und auch für die Asia-Thai-Gerichte an der Wok-Theke wie Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten mit Thaicurry in Kokosmilchsauce und Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce konnte ich mich nicht begeistern. Zum Fisch gesellte sich dann noch ein Glas Mousse Weiße Schokolade aus dem heutigen Dessert-Angebot.

    Hoki filet with fennel in saffron sauce & rice / Hokifilet mit Fenchel in Safransauce & Wildreis-Mix

    Das in dünner Panade gebratene Hokifilet war heute nicht wie sonst am Stück, sondern in kleineren Stücken serviert worden, wobei die Panade teilweise etwas sehr knusprig geraten war, aber das Fischfilet im Inneren war zart und saftig wie gewohnt, so dass ich hier keinerlei Abzüge in der Wertung zu geben gedenke. Und das Fenchelgemüse in seiner leicht cremigen Safransauce erwies sich dieses Mal als deutlich würziger als ich es von früheren Versionen in Erinnerung hatte, aber das machte es nicht schlechter und es passte dennoch wunderbar zum Fisch. Der lockere, körnige Reis, in den zahlreiche Wildreis-Körner gemischt worden waren, erwies sich ebenfalls als überaus passende Sättigungsbeilage. Einzig beim Aroma des Dessert haperte es heute wieder ein wenig, aber glücklicherweise wurde das durch die Fruchtsauce, sie man zum garnieren verwendet hatte gut kompensiert, so dass ich hier heute mal ausnahmsweise auf einen Punktabzug verzichte.
    Auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lieferten sich heute das Züricher Geschnetzelte und die Käsespätzle ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen um den ersten Platz und ich war nach mehrmaligen hinsehen der Meinung, dass die Käsespätzle dieses mit knappen Vorsprung für sich entscheiden konnten und das Geschnetzelte somit auf Platz zwei verweisen. Auf dem dritten Platz folgten die Asia-Gerichte und Platz vier belegte meiner Meinung nach der Kalbsbraten und knapp dahinter folgte das Hokifilet auf dem fünften Platz.

    Mein Abschlussurteil:
    Hokifilet: ++
    Fenchelgemüse in Safransauce: ++
    Wildreismix: ++
    Mousse weiße Schokolade: ++

    Kabeljaufilet auf Fenchelgemüse in Safransauce und Reis [09.09.2015]

    Mittwoch, September 9th, 2015

    Heute wollte ich nach mehreren Wochen Abstinenz endlich mal wieder beim mittwöchlichen Fischgericht in unserem Betriebsrestaurant zugreifen, denn ich fand das im Bereich Vitality angebotene Kabeljaufilet auf Fenchelgemüse in Safransauce heute einfach verlockender als die Asia-Thai-Gerichte Asiatisches Gemüse herzhaft gebratn mit Thaicurry in Kokosmilchsauce und Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce oder das schweineschnitzel „Jäger Art“ mit Spätzle bei Tradition der Region und den Würst’l Gulasch mit Paprikastreifen und Kartoffelwürfeln bei Globetrotter. Und es war wohl eher die Gewohnheit als die Notwendigkeit, dass ich mir trotz des Fenchels in Safransauce noch ein Schälchen Erbsen und Möhren aus dem heutigen zusätzlichen Gemüseangebot dazu stellte. Aber auf das Dessert, heute ein Joghurt mit Obstsalat, wollte ich aber nicht verzichten.

    Codfish in fennel vegetables in saffron sauce on rice / Kabeljau auf Fenchelgemüse in Safransauce und Reis

    Eine sehr gute Wahl, soviel steht fest. Das in dünner Panade gebratene Kabeljaufilet war wunderbar zart und saftig geraten und hatte ein wunderbares Aroma. Dazu das in kleine Würfelchen geschnittene in einer mild-würzigen Sauce mit Safranaroma und schließlich noch der gelbliche, heute sehr lockere Reis als Sättigungsbeilage. Eine sehr gelungene Zusammenstellung, zu der es die Mischung aus Pariser Möhren und Erbsen eigentlich gar nicht gebraucht hätte – aber Qualitativ waren auch sie soweit in Ordnung, ebenso wie der ungesüßte Joghurt, der mit einer bunten Fruchtmischung aus Stücken von Erdbeere, Trauben, Äpfeln, Pflaumen und Ananas versehen war. Ich war mit meiner Wahl auf jeden Fall sehr zufrieden.
    Auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lag heute natürlich, ganz wie erwartet, das übrigens unpanierte Jägerschnitzel mit Spätzle ganz weit vorne und konnte sich den ersten Platz sichern. Auf Platz zwei folgte der Würst’l Gulasch, den dritten Platz belegte meiner Meinung nach der Kabeljau und auf Platz vier folgten, aber nur mit knappen Abstand, die Asia-Gerichte.

    Mein Abschlussurteil:
    Kabeljaufilet: ++
    Fenchel in Safransauce: ++
    Reis: ++
    Erbsen & Möhren: ++
    Joghurt mit Obstsalat: ++

    Seelachsfilet mit Fenchelgemüse in Safransauce [03.06.2015]

    Mittwoch, Juni 3rd, 2015

    Beim heutigen Mittags-Angebot in unserem Betriebsrestaurant fand sich wenig überraschendes und viele Standard-Gerichte. Einzig der Bayrische Hähnchenschenkel mit Kartoffel-Gurkensalat, der als unangekündigtes Zusatzangebot auf der Karte zu finden war, ließ mich kurz überlegen ob ich von meinem mittwöchlichen Standard-Vorgehen – nämlich das Fischgericht zu essen – abzuweichen, denn der Hähnchenschenkel war irgendwie paniert worden und das sah interessant aus. Die Asia-Gerichte wie Chop Suey – Gemischtes Asia-Gemüse gebraten in Kokosmilchsauce und Curry Kai – Putenfleisch gebraten mit gelben Thai-Curry und verschiedenem Gemüse noch die Bratwurst mit Rahmspinat und Salzkartoffeln bei Tradition der Region oder die Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln bei Globetrotter konnten mich umstimmen, heute beim Gebratenen Seelachsfilet mit Fenchelgemüse in Safransauce, dazu Wildreismix aus der Sektion Vitality zuzugreifen. Letztlich blieb es also beim Fisch, zu dem ich mir noch ein kleines Becherchen Erdbeerjoghurt aus dem heutigen Dessert-Angebot gönnte.

    Coalfish with fennel in saffron sauce / Seelachsfilet mit Fenchelgemüse in Safransauce

    Das mit einigen Gewürzen versehene, gebratene Seelachsfilet erwies sich als schön zart, saftig und frei von jeglichen Gräten, genau wie man es von einem gut zubereiteten Fischfilet erwartet. Die Safransauce, in der sich neben gewürfeltem Fenchel auch Stücke von Frühlingszwiebeln und Möhren fanden, hätte zwar noch etwas würziges sein können, passte aber auch in dieser milden Form gut zum Fisch und der großzügigen Portion lockeren, mit Wildreis versetztem Basamati-Reis. Insgesamt eine gute Wahl, die von dem kleinen Becherchen fruchtigen und cremigen Erdbeerjoghurt komplettiert wurde.
    Auf der Allgemeinen Beliebheitsskala lieferten sich heute die Bratwurst mit Rahmspinat und die Käsespätzle ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen um den ersten Platz, den die Bratwurst meiner Meinung nach knapp für sich entscheiden konnte. Nach dem somit zweitplatzierten Käsespätzle folgte der panierte Hähnchenschenkel mit Kartoffelsalat auf Platz drei, der aber nur knapp vor den Asia-Gerichten lag, dem heutigen vierten Platz. Das Seelachsfilet mit Fenchelgemüse war zwar auch hier und dort gewählt worden, aber für mehr als Platz fünf reichte es dennoch nicht.

    Mein Abschlussurteil:
    Seelachsfilet: ++
    Fenchelgemüse: ++
    Wildreis-Mix: ++
    Erdbeerjoghurt: ++