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Reuben Pasta Bake (Reuben Nudelauflauf) – das Rezept

Samstag, Februar 22nd, 2020

Ich hatte vor einiger Zeit das ja bereits einmal das vor allem in den USA sehr beliebte und überaus leckere Thousand Island Dressing selbst hergestellt und damit, gemeinsam mit Corned Beef und Sauerkraut eine Reuben Pizza angefertigt. Über die Herkunft des Begriffs „Reuben“ habe ich mich ja bereits ausgiebig im Beitrag zur Reuben Pizza ausgelassen, daher spare ich mir das hier. Wie dem auch sie: Diese „Dreifaltigkeit“ wollte ich dieses Wochenende nun noch einmal neu in einem Auflauf kombinieren. Es gibt im Netz ein paar Rezepte für Reuben Aufläufe, doch meist sind diese mit Roggenbrot oder ganz ohne Sättigungsbeilage, ich wollte aber die Gelegenheit auch gleichzeitig nutzen meinen riesigen Vorrat an Nudeln weiter abzubauen und kreierte daher ein eigenes Rezept. Außerdem probierte ich auch ein etwas einfacheres Rezept für ein Thousand Island Dressing aus und ließ u.a. gekochtes Ei und Paprika diesmal weg, fügte aber noch Paprikapulver hinzu. Das Ergebnis war genau so gut, wenn nicht sogar noch besser, als mein erstes Dressing dieser Art. Und auch über das endgültige Resultat dieses Kochexperiments kann ich nur positives berichtigen. Aber damit genug der langen Vorrede, kommen wir zum eigentlichen Rezept.

Was benötigen wir also für 4-5 Portionen?

Für das Thousand Island Dressing:

  • 160g Mayonaise
  • 100g griechischen Joghurt (8-10% Fett)
  • 60g Ketchup
  • 2-3 Cornichons
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 mittelgroße Schalotte
  • 1 Esslöffel Apfelweinessig
  • 1 Teelöffel Paprika edelsüß
  • Einige Spritzer Chilisauce (z.B. Sriracha)
  • Etwas Zitronensaft
  • Salz und Pfeffer
  • Außerdem benötigen wir:

  • 450g Fusilli (oder andere Nudeln nach Wahl)
  • 500g Sauerkraut
  • 450-500g Corned Beef
  • 1 mittlere Zwiebel
  • 150ml Milch
  • 200g geriebenen Käse
  • Kümmelsamen zum garnieren (optional)
  • Beginnen wir damit, das 1000 Island Dressing zuzubereiten. Das machen wir am besten am Morgen oder noch besser am Vorabend, denn es benötigt einige Zeit um durchzuziehen und seinen Geschmack richtig zu entwickeln.
    Dazu schneiden wir die Cornichons (oder jede andere Gewürzgurke) in Scheiben und anschließend in feine Würfel,
    01 - Gewürzgurken zerkleinern / Dice gherkin

    würfeln die Schalotte ebenso fein
    02 - Schalotte fein würfeln / Dice shallot

    und zerkleinern die Knoblauchzehe gründlich.
    03 - Knoblauch zerkleinern / Mince garlic

    Anschließend geben wir Mayonaise, griechischen Joghurt und Ketchup in eine Schüssel,
    04 - Mayonaise, Joghurt & Ketchup in Schüssel geben / Put mayonaise, yogurt & ketchup in bowl

    addieren den Esslöffel Apfelweinessig,
    05 - Apfelweinessig addieren / Add apple cider vinegar

    geben Gewürzgurke, Schalotte und Knoblauch dazu
    06 - Gurke, Schalotte & Knoblauch addieren / Add shallot, gherkin & garlic

    und verrühren alles gründlich miteinander,
    07 - Gründlich verrühren / Mix well

    wobei wir es mit einigen kräftigen Spritzern Chilisauce,
    08 - Mit Chilisauce abschmecken / Taste with chili sauce

    etwas Salz und Pfeffer,
    09 - Mit Salz& Pfeffer abschmecken / Taste with salt & pepper

    etwas frischem Zitronensaft
    10 - Zitronensaft hinzufügen / Add lemon juice

    sowie einem Teelöffel edelsüßen Paprikapulver abschmecken.
    11 - Paprika addieren / Add paprika

    Das Ganze decken wir dann mit etwas Frischhaltefolie ab und lassen es am besten über Nacht im Kühlschrank durchziehen, damit sich das Aroma richtig entwickeln kann.

    Am nächsten Tag, wenn es dann an die eigentliche Zubereitung geht, setzen wir erst einen Topf mit Wasser zum kochen der Nudeln auf und beginnen damit es zum kochen zu bringen.
    12 - Topf mit Wasser aufsetzen / Bring water in pot to a boil

    Bis es soweit ist, lassen wir das Sauerkraut abtropfen,
    13 - Sauerkraut abtropfen lassen / Drain sauerkraut

    würfeln das Corned Beef
    14 - Corned Beef würfeln / Dice corned beef

    und zerkleinern die Zwiebel.
    15 - Zwiebel zerkleinern / Mince onion

    Sobald das Wasser dann kocht geben wir zwei Teelöffel Salz dazu
    16 - Wasser salzen / Salt water

    und kochen die Fusilli darin gemäß Packungsbeschreibung – in der Regel reichen hier 5-6 Minuten aus.
    17 - Fusilli kochen / Cook fusilli

    Parallel erhitzen wir etwas Butterschmalz in einer höheren Pfanne
    18 - Butterschmalz in Pfanne erhitzen / Heat ghee in pan

    geben die zerkleinerte Zwiebel hinein
    19 - Zwiebelwürfeln in Pfanne geben / Put diced onion in pan

    und dünsten sie etwas an bis sie glasig werden.
    20 - Zwiebel andünsten / Braise onion

    Inzwischen dürften dann auch die Nudeln gar sein, so dass wir sie in ein Sieb gießen und abtropfen lassen können.
    21 - Fusilli abtropfen lassen / Drain fusilli

    Nun geben wir das gewürfelte Corned Beef zu den Zwiebelwürfeln
    22 - Corned Beef in Pfanne geben / Put corned beef in pan

    und dünsten es etwas mit an, wobei es wohl etwas zerfallen wird.
    23 - Corned Beef andünsten / Braise corned beef

    Als nächstes geben wir auch das gut abgetropfte und gut ausgedrückte Sauerkraut hinzu,
    24 - Sauerkraut hinzufügen / Add sauerkraut

    verrühren es mit dem restlichen Pfanneninhalt und lassen es dabei heiß werden.
    25 - Sauerkraut heiß werden lassen / Let sauerkraut get hot

    Schließlich geben wir das gut durchgezogene Thousand Island Dressing hinzu,
    26 - Thousand Island Dressing dazu geben / Add thousand island dressing

    verdünnen alles mit 150ml Milch (oder Sahne)
    27 - Mit Milch aufgießen / Add milk

    und verrühren wiederum alles gründlich miteinander wobei wir es heiß werden lassen.
    28 - Verrühren & heiß werden lassen / Stir & let get hot

    Außerdem streuen wir etwa die Hälfte des geriebenen Käses ein,
    29 - Geriebenen Käse einstreuen / Add grated cheese

    lassen ihn schmelzen
    30 - Käse schmelzen lassen / Let cheese melt

    und schmecken alles noch einmal (bei Bedarf) mit Salz und Pfeffer ab.
    31 - Mit Gewürzen abschmecken / Taste with seasonings

    Nun können wir die gekochten und abgetropften Fusilli zur Sauce in die Pfanne geben,
    32 - Fusili in Pfanne geben / Put fusili in pan

    vermischen alles gründlich miteinander
    33 - Nudeln & Sauce vermischen / Mix pasta with sauce

    und geben dann alles in eine große Auflaufform.
    34 - Mischung in Auflaufform geben / Put pasta mix in casserole

    Außerdem beginnen wir den Ofen auf 180 Grad vorzuheizen.

    Nachdem wir die Nudeln dann gleichmässig verteilt und etwas glatt gestrichen haben
    35 - Nudeln glatt streichen / Flatten pasta

    bestreuen wir alles mit dem restlichen geriebenen Käse
    36 - Mit restlichem Käse bestreuen / Dredge with remaining cheese

    und garnieren es anschließend noch mit ein wenig Kümmelsamen. Kümmel und Sauerkraut gehören einfach zusammen find ich immer. 🙂
    37 - Mit Kümmelsamen bestreuen / Dredge with caraway seeds

    Die Auflaufform schieben wir dann für 20-25 Minuten auf der mittleren Schiene in den vorgeheizten Ofen
    38 - Im Ofen backen / Bake in oven

    bis der Käse geschmolzen ist und der Inhalt leicht zu blubbern begonnen hat. Danach entnehmen wir alles wieder, lassen es für 5-7 Minuten ruhen
    39 - Reuben Pasta Bake - Fertig gebacken / Finished baking

    bevor wir unseren Reuben Nudelauflauf schlußendlich servieren und genießen können.
    40 - Reuben Pasta Bake - Serviert / Served

    Die Kombination aus Corned Beef, Sauerkraut, Käse und Thousand Island Dressing hat sich unter ihrer Bezeichnung Reuben ja bereits auf Sandwiches und als Pizza als überaus lecker erwiesen. Daher war es natürlich nicht verwunderlich dass sie sich auch vermischt mit Pasta als geschmackliche Offenbarung erwies. Ich hatte etwas Bedenken gehabt als das Corned Beef beim Erhitzen in der Pfanne zerfiel, doch das erwies sich letztlich sogar als Vorteil, weil sich das Fleisch so viel besser verteilte.
    Wie ich jetzt erst feststellte, gibt es übrigens einen deutlichen Unterschied zwischen deutschem und britischen bzw. amerikanischem Corned Beef, denn bei uns wird dem Corned Beef Aufschnitt wie ich ihn hier verwendet hatte noch Gelatine hinzugesetzt um bessere Schnittfestigkeit zu erreichen, was bei der britisch-amerikanischen Variante scheinbar nicht der Fall ist, denn sie wird meist frisch hergestellt und in Metzgereien und Delikatessgeschäften angeboten. Gelatine ist zwar geschmacksneutral, aber sie wirkt sich natürlich auf die Konsistenz beim erhitzen aus, denn sie zerfließt einfach und gibt die darin enthaltenen Fleischstücke frei. Aber wie dem auch sei, geschmeckt hat mein Reuben Nudelauflauf alle mal, egal ob er nun mit anglizistischem oder deutschem Corned Beef hergestellt wurde.
    Der Kümmelsamen aus der Garnitur rundete das ganze im übrigen geschmacklich sehr gelungen ab. Ich überlege ob ich beim nächsten Mal nicht sogar noch etwas davon zum Sauerkraut gebe, so dass diese Kümmelnote gleichmäßiger im Auflauf verteilt ist. Das Rezept gehört zwar nicht zum Sterne-Gastronomie, aber es handelt sich um gute und vor allem leckere Hausmannskost und für so etwas bin ich ja immer zu haben. 😉

    41 - Reuben Pasta Bake - Seitenansicht / Side view

    Guten Appetit

    Bunter Leberkäse-Nudelauflauf – das Rezept

    Sonntag, November 5th, 2017

    Irgendwie hatte ich dieses Wochenende großen Appetit auf einen Nudelauflauf. Daher nahm ich mir ein Rezept für eine Leberkäse-Lauch-Nudelpfanne, das schon seit längerem in meiner Rezeptsammlung schlummerte, erweiterte es um etwas zusätzliches Gemüse und etwas Käse in Form von geriebenen Gouda und gewürfelten Feta, fügte noch ein paar Kräuter hinzu und fertig war ein überaus gelungenes Ofen-Nudelgericht. Sozusagen ein Gericht in dem ich meiner Kreativität mal freien Lauf ließ und das zu einem sehr leckeren Endergebnis führte. Das so entstandene Rezept möchte ich mit diesem Beitrag nun einmal kurz in gewohnter Form vorstellen.

    Was benötigen wir also für vier Portionen?

    400g Nudeln (z.B. Fusili)
    01 - Zutat Spirelli / Ingredient fusili

    1 große Stange Lauch
    02 - Zutat Lauch / Ingredient leek

    2 Möhren
    03 - Zutat Möhren / Ingredient carrots

    1 größere Zwiebel
    04 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

    400g Leberkäse
    05 - Zutat Leberkäse / Ingredient bavarian meat loaf

    2 Zehen Knoblauch
    06 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

    2 kleine Paprika (rot & grün)
    07 - Zutat Paprika / Ingredient bell pepper

    50g gewürfelten Speck
    08 - Zutat Speckwürfel / Ingredient bacon

    2 Esslöffel Senf
    09 - Zutat Senf / Ingredient mustard

    3 Esslöffel Kräuterfrischkäse
    10 - Zutat Kräuterfrischkäse / Ingredient herb cream cheese

    300ml Gemüsebrühe
    11 - Zutat Gemüsebrühe / Ingredient vegetable broth

    3 Esslöffel Schmand
    12 - Zutat Schmand / Ingredient sour cream

    100ml Sahne
    13 - Zutat Sahne / Ingredient cream

    120g Erbsen (TK)
    14 - Zutat Erbsen / Ingredient peas

    3-4 Teelöffel Kräuter der Provence
    15 - Zutat Kräuter der Provence / Ingredient provencal herbs

    150g geriebnen Käse (z.B. Gouda)
    16 - Zutat Gouda / Ingredient gouda cheese

    150g Feta
    17 - Zutat Schafskäse / Ingredient feta

    Außerdem benötigen wir:
    Etwas Butterschmalz zum braten
    Salz, Pfeffer und Chiliflocken zum würzen
    sowie etwas Butter zum ausfetten der Auflaufform

    Beginnen wir damit einen Topf mit Wasser zum kochen der Nudeln aufzusetzen.
    18 - Topf mit Wasser aufsetzen / Bring pot with water to a boil

    Dann beginnen wir die einzelnen Zutaten vorzubereiten. Dazu waschen wir die Lauchstange,
    19 - Lauch waschen / Wash leek

    schneiden sie in Ringe
    20 - Lauch in Ringe schneiden / Cut leek in rings

    und halbieren diese bei Bedarf noch einmal.
    21 - Lauchringe halbieren / Cut leek rings in halfs

    Außerdem schälen wir die Möhren
    22 - Möhren schälen / Peel carrots

    und schneiden sie in kleine Würfel,
    23 - Möhren würfeln / Dice carrots

    waschen die Paprika,
    24 - Paprika waschen / Wash bell pepper

    entkernen sie
    25 - Paprika entkernen / Decore bell pepper

    und schneiden sie ebenfalls in Würfel,
    26 - Paprika würfeln / Dice bell peppers

    und schälen und zerkleiner die Zwiebel.
    27 - Zwiebel würfeln / Dice onion

    Inzwischen sollte dann auch das Wasser kochen, so dass wir es mit zwei Teelöffeln Salz versehen
    28 - Wasser salzen / Salt water

    und die Nudeln darin gemäß Packungsbeschreibung kochen können. Bei mir sollten die Nudeln in 8 Minuten gar sein.
    29 - Nudeln kochen / Cook noodles

    Diese Zeit können wir nutzen, noch den Leberkäse in mundgerechte Würfel zu schneiden.
    30 - Leberkäse würfeln / Dice meat loaf

    Sobald die Nudeln fertig gekocht sind, gießen wir sie in ein Sieb und lassen sie abtropfen.
    31 - Nudeln abtropfen lassen / Drain noodles

    In einer hohen Pfanne erhitzen wir dann etwas Butterschmalz,
    32 - Butterschmalz erhitzen / Heat up ghee

    geben den gewürfelten Leberkäse
    33 - Leberkäse in Pfanne geben / Put meat loaf in pan

    sowie den Speck hinein
    34 - Speck hinzufügen / Add bacon

    und braten alles für einige Minuten an.
    35 - Leberkäse & Speck anbraten / Fry meat loaf & bacon

    Nun geben wir zuerst die Zwiebel hinzu
    36 - Zwiebel addieren / Add onions

    und addieren wenig später auch die Möhren,
    37 - Möhren hinzufügen / Add carrots

    die gewürfelten Paprika
    38 - Paprika in Pfanne geben / Add bell pepper

    sowie die zerkleinerte Lauchstange.
    39 - Lauch addieren / Add leek

    Außerdem pressen wir die Knoblauchzehen hinzu
    40 - Knoblauch dazu pressen / Squeeze & add garlic

    und dünsten dann alles unter gelegentlichem Rühren an.
    41 - Gemeinsam andünsten / Braise together

    Nach sechs bis sieben Minuten können wir das Ganze dann mit der Gemüsebrühe ablöschen,
    42 - Mit Gemüsebrühe ablöschen / Deglaze with vegetable broth

    geben die Sahne hinzu,
    43 - Sahne hinzufügen / Add cream

    heben Schamnd und Kräuterfrischkäse unter
    44 - Schmand & Kräuterfrischkäse unterheben / Add sour cream & herb cream cheese

    und rühren die beiden Esslöffel Senf ein.
    45 - Senf einrühren / Stir in mustard

    Während es vor sich hin köchelt, geben wir nun auch die Erbsen noch dazu,
    46 - Erbsen dazu geben / Add peas

    schmecken alles mit Salz, Pfeffer
    47 - Mit Salz & Pfeffer würzen / Season with salt & pepper

    sowie ein paar Chiliflocken ab
    48 - Mit Chiliflocken abschmecken / Taste with chili flakes

    und rühren die Kräuter der Provence ein.
    49 - Kräuter einstreuen / Intersperse herbs

    Schließlich können wir die Plate ausschalten, die Nudeln mit in die Pfanne geben
    50 - Nudeln in Sauce geben / Add noodles to sauce

    und alles gründlich vermischen. Unter Verwendung der Restwärme der Kochplatte lassen wir die Sauce über einige Minuten in die Nudeln einziehen.
    51 - Nudeln mit Sauce vermischen / Mix noodles with sauce

    Während der Ofen auf 180 Grad vorheizt, fetten wir eine Auflaufform z.B. mit etwas Butter aus,
    52 - Auflaufform ausfetten / Grease casserole

    und geben eine Schicht der Nudel-Mischung hinein, so dass der Boden gut bedeckt ist.
    53 - Nudelmasse einfüllen / Add pasta mix

    Darauf streuen wir etwas von dem geriebenen Käse, in meinem Fall Gouda, und dem gewürfelten Feta,
    54 - Gouda & Schafskäse einstreuen / Dredge with gouda & feta

    schichten eine weitere Lage Nudeln darüber,
    55 - Weitere Schicht Nudeln hinzufügen / Add more pasta mix

    bestreuen diese wiederum mit Gouda und Feta,
    56 - Weitere Schicht Käse einstreuen / Dredge with more cheese

    bedecken alles mit den restlichen Nudeln
    57 - Restliche Nudeln einfüllen / Fill in remaining noodles

    und schließen mit einer dünnen Schicht Käse und Schafskäse ab.
    58 - Mit Gouda & Schafskäse abschließen / Close with gouda & feta

    Die so gefüllte Auflaufform schieben wir dann für ca. 15 Minuten auf der mittleren Schiene in den Ofen.
    59 - Im Ofen backen / Bake in oven

    Wenn wir die Form wieder aus dem Ofen entnehmen, sollte der geriebene Käse schön zerlaufen sein und sich zwischen den Nudeln verteilt haben.
    60 - Meat loaf pasta bake - Finished baking / Bunter Leberkäse-Nudelauflauf - Fertig gebacken

    Den fertigen Nudelauflauf können wir nun unmittelbar servieren und genießen.
    61 - Meat loaf pasta bake - Served / Bunter Leberkäse-Nudelauflauf - Serviert

    Ich fand die Mischung aus mild-würzigen Leberkäse, verschiedenen Gemüsesorten und Käse in einer würzigen, von den Nudeln fast komplett aufgesogenen Sauce geschmacklich sehr gut gelungen. Der Speck kam dabei zwar kaum zur Geltung, aber geschadet hat er auch nicht wirklich. Vielleicht hätte man den Leberkäse noch ein wenig kleiner schneiden können, dann wäre er wohl etwas großzügiger in der Mischung verteilt gewesen, aber ansonsten erwies sich das Ganze als überaus gut gelungener Nudelauflauf. Nicht nur das die Würze inklusive der Kräuter sehr gut passte, auch die Menge von Gemüse und Fleisch zu Nudeln war gut ausgewogen. Ich hatte ja noch mit dem Gedanken gespielt, zusätzlich noch Dose weiße oder rote Bohnen mit hinein zu tun, aber das wäre dann wohl zu viel des Guten gewesen. Und auch die Auswahl der Gemüsesorten wie Lauch, Paprika, Erbsen und Möhren passte erstaunlich gut zum Leberkäse. Das Gericht ist zwar keine kulinarische Besonderheitoder Spezialität, aber dennoch erwies es sich als überaus lecker. Ein schönes Beispiel der erfolgreichen Spontanküche… 😉

    62 - Meat loaf pasta bake - Side view / Bunter Leberkäse-Nudelauflauf - Seitenansicht

    Guten Appetit

    Harissa-Hühnchen mit Zucchini-Paprikagemüse [06.08.2013]

    Dienstag, August 6th, 2013

    Neben dem Chop Suey – Gemischtes Asia-Gemüse mit gelben Thai-Curry gab es an der Asia-Thai-Theke auch heute an heutigen Dienstag mal wieder Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse, ein Gericht dass ich ja schon von den vorherigen Wochen her kannte. Aber da es neben einem Frischen Sommersalat mit Tomate, Paprika und Gurken, dazu gebackener Camembert und Preiselbeeren bei Vitality und dem Tiroler Gröstl mit Spiegelei heute bei Globetrotter auch ein neues Gericht in Form eines Harissa Hühnchen – Gebratene Hühnerbrust mit Harissa-Sauce, dazu Zucchini-Paprikagemüse gab, entschied ich mich dazu diesem heute mal eine Chance zu geben. Dazu gesellte sich noch ein kleiner Becher Vanille-Mousse auf roter Grütze auf mein Tablett.

    Harissa-Hähnchen mit Paprikagemüse / Harissa chicken with bell pepper

    Ich meinte nicht nur in der dunklen, fruchtig-scharfen Sauce, sondern meiner Meinung nach wohl auch auf der saftigen, zarten Hühnerbrust entdeckte ich den deutliche Geschmack von Harissa zu entdecken, jener Würzpaste aus frischen Chilis, Kreuzkümmel, Koriandersamen, Knoblauch, Salz und Olivenöl, welche ich auch schon in den einen oder anderen Gerichten verwendet habe. Dazu ab es eine überaus großzügig bemessene Portion Fusili als Sättigungsbeilage und eine im Verhältnis doch etwas mickrig geratene Portion aus grob zerkleinerten und angebratenen Paprika und Zucchini. Insgesamt ein einfaches, aber wirklich gelungenes Gericht, an dem ich nichts auszusetzen hatte. Und auch der Becher mit seiner Füllung aus zwei Dritteln luftig-lockerem Vanille-Mousse und einem Drittel mit ganzen Früchten versehener roter Grütze gab keinen Grund zur Kritik, auch wenn ich zugegebenermaßen die Kombination von Mousse und Grütze etwas ungewöhnlich fand. Aber geschmeckt hat es trotzdem – und das ist ja das wichtigste.
    Als ich meine Blicke über die gewählten Gerichte der anderen Speisenden kreisen ließ, erschien es mir als würde ich auch heute die Asia-Gerichte den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zubilligen müssen – auch wenn der Vorsprung vor dem ebenfalls sehr beliebten Tiroler Gröstl mit Spiegelei sich nur recht knapp gestaltete. Den dritten Platz teilten sich schließlich die Hühnerbrust mit Harissa und der Sommersalat mit Camembert & Preiselbeeren – bei diesen beiden Gerichten konnte ich wirklich keinen klaren Favoriten ausmachen. Ungewöhnlich, aber ich glaube dass die aktuelle Urlaubssituation die Platzierungen beeinflusst hat, denn die Gästezahlen sind in der Regel etwas niedriger als sonst. Mal schauen wie lange diese Verschiebung anhält.

    Mein Abschlußurteil:
    Hühnerbrust: ++
    Harissa-Sauce: ++
    Zucchini-Paprika-Gemüse: ++
    Fusili: ++
    Vanille-Mousse mit roter Grütze: ++

    Rindergeschnetzeltes mit Fusili Tricolore [09.06.2011]

    Donnerstag, Juni 9th, 2011

    Die Auswahl fiel mir heute wirklich recht schwer. Sowohl in der Asia-Thai-Ecke standen mit Asiatischem Gemüse, herzhaft gebraten in Austernsauce und Gaeng Pad Gai – Gebratenes Hühnchen mit frischem Gemüse, Bambussprossen und Kokosmilch in scharfem rotem Curry zwei lecker klingende Gerichte, aber auch die Spaghetti mit Balsamico-Linsen im Bereich Vitality (die ich schon vier Mal auf dem Tablett gehabt hatte) sowie die traditionell-regionalen Chicken Wings mit Barbequesauce und Countrypotaoes (welche ich hier schon mal versucht hatte) klangen gut. Irgendwie war mir dann aber heute doch eher nach dem Pikanten Rindergeschnetzelten mit Fusili tricolore aus dem Bereich Globetrotter. Dieses Gericht hatte ich zwar auch hier und hier schon mal versucht, aber von so etwas habe ich mich ja noch nie abhalten lassen. Dazu wählte ich noch einen Aprikosenjoghurt von der Dessert-Theke.

    Rindergeschnetzeltes mit Fusili tricolore / Beef chop with fusili tricolore

    Das Ganze erwies sich zwar als recht gut gewürzt und die beigegeben grüne Paprika gab ihm eine ganz leichte Schärfe, aber es wirklich als pikant zu bezeichnen halte ich für etwas übertrieben. Die Zusammenstellung aus geschnetzeltem, zarten Rindfleisch mit nicht zu dünner Sauce sowie den Nudeln der Sorte Fusili in weiß, grün und orange ergab eine leckere und durchaus leckeres Gericht. Und sättigend war es alle mal. Und auch am Joghurt mit reichlich Aprikosen-Fruchtstückchengab es nichts auszusetzen. Ich war sehr zufrieden mit meiner Wahl.
    Bei den anderen Kantinengästen lag heute recht eindeutig – ganz wie zu erwarten war – natürlich die Chicken Wings vorne in der allgemeinen Beliebtheitsskala. Aber bereits knapp dahinter folgte auch schon das Rindergeschnetzelte, das ich meine noch etwas häufiger gesehen zu als die Asiatischen Gerichte denen ich somit Platz drei zubilligen würde. Eng auf, aber dennoch eindeutig auf Platz vier lagen schließlich die Spaghetti mit Balsamico-Linsen. Hätte ich etwas ähnliches diese Woche nicht selbst gekocht wären diese dennoch wohl meine Wahl gewesen.

    Mein Abschlußurteil:
    RIndergeschnetzeltes: ++
    Fusili tricolore: ++

    Rindergeschnetzeltes & Fusili tricolore [12.10.2010]

    Dienstag, Oktober 12th, 2010

    Obwohl die Asia-Theke heute mit „Gaeng Kiew Wan Pak – Gebratenes frisches Gemüsein grünem Thaicurry“ oder „Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Erbsenschoten und frischen Sojakeimlingen in Austernsauce“ – ein Gericht dass ich hier schon mal gegessen habe – sah ich mich aufgrund meines gestrigen Asia-Tages heute mal wieder eher im Bereich der westlichen Küche um. Nicht in Frage kam aufgrund der hohen Kalorienwerte das „Schweinesteak Tessin mit Schinken und Käse überbacken, dazu Pommes frites“ aus dem Bereich Globetrotter, der Interessierte kann sich dieses Gericht aber gerne hier ansehen. Optimal wäre auf der anderen Seite natürlich das „Bunte Kräuter-Ofengemüse mit Kressedip“ bei den Vitality-Gerichten gewesen, ein Gericht das ich hier und hier bereits getestet und für gut befunden hatte. Aber heute war mir irgendwie nach Fleisch, daher fiel meine Entscheidung heute auf das traditionell-regionale „Pikante Rindergeschnetzeltes mit Fusili tricolore„, welches übrigens hier schon mal mein Tablett geziert hatte. Leider fand ich an der Gemüsetheke nichts, was dazu passen wollte. Einen Moment spielte ich noch mit dem Gedanken an der Desserttheke zuzugreifen, wo heute u.a. Erdbeermousse angeboten wurde, entschied mich aber dann doch dagegen.

    Rindergeschnetzeltes & Fusili tricolore

    Geschmacklich machte die unterschiedliche Färbung der Spiralnudeln oder Fusili meiner Meinung nach keinen Unterschied. Aber visuell machte es eindeutig einen Unterschied, denn eine einfarbige, nudelbeige Sättigungsbeilage hätte das Gericht weitaus mehr nach Kantine aussehen lassen – so fand zumindest ich. Dazu passte das tatsächlich angenehm pikant gewürzte Rindergeschnetzelte, in dessen Sauce sich kleine Paprikastreifen, Karotten und Zwiebeln fanden, wirklich wunderbar. Auch am Fleisch gab es nichts auszusetzen, es war fettarm und zart, wobei es wie bei Rind üblich eine ganz leichte Faserigkeit aufwies. Insgesamt sehr schmackhaft und sättigend, genau wie ich es mag – was will man da mehr?
    Bei den anderen Kantinengästen lag natürlich das Schweinesteak Tessin heute unangefochten auf Platz eins der allgemeinen Beliebtheitsskala. Gefolgt wurde das heute meines Eindrucks nach von den Asia-Gerichten, die noch etwas häufiger auf den Tabletts zu sehen waren als das nun folgende Rindergeschnetzelte. Das Ofengemüse folgte schließlich auf Platz vier, aber das war auch nicht anders zu erwarten gewesen.

    Mein Abschlußurteil:
    Rindergeschnetzeltes: ++
    Fusili tricolore: ++

    Pikantes Rindergeschnetzeltes [30.08.2010]

    Montag, August 30th, 2010

    Die „Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen“ und „Gaeng Ped Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce“ interessierten mich heute nicht – mir war irgendwie nicht nach Asia-Food. Daher wandte ich meine Aufmerksamkeit der regulären, westlichen Küche zu. Dort fielen mir als erstes die „Gnocchi mit Ruccola und gedünsteten Kirschtomaten“ ins Auge, die im Bereich Vitality auf der Menukarte standen. Zwar bin ich kein großer Freund von ganzen Tomaten in gedünsteter Form, aber die Gericht erschien mir kalorientechnisch weitaus optimaler als der „Spießbraten in Zwiebelsauce mit Knödel„, der bei den traditionell-regionalen Speisen angeboten wurde. Ich war auch kurz davor die Gnocchi zu bestellen, aber dann entschied ich mich kurzfristig doch noch um und wählte doch das „Pikante Rindergeschnetzelte mit Fusili tricolore“ vom heutigen Globetrotter-Angebot. Dazu nahm ich mir noch eine kleine Portion grüner Bohnen – die schienen mir recht gut dazu zu passen.

    Pikantes Rindergeschnetzeltes / Spicy beef stripes

    Auch wenn die Präsentation des Gerichtes heute mal wieder nicht so gelungen erscheint, dachte ich so bei mir wie man es hätte besser machen können und kam zu keinem befriedigenden Ergebnis. Spirelli und gulaschartiges Fleisch kann man eigentlich wenn überhaupt nur mit viel Aufwand ansprechende präsentieren – wobei die Wahl von Fusili tricolore zumindest schon mal ein Schritt in die richtige Richtung war, denn die andere Farbgebung einiger Nudeln wirkt sich meiner Meinung nach nicht bzw. nicht merklich auf den Geschmack aus. Aber kommen wir nun zu Rindergeschnetzelten, welches sich erfreulicherweise als wirklich pikant und gut gewürzt herausstellte. Ob man das ganze nun als Geschnetzeltes oder als Gulasch bezeichnet sei dabei natürlich jedem selbst überlassen. Das Rindfleisch war zwar ziemlich klein geschnitten, aber zart und angenehm fettarm. Neben dem Fleisch fanden sich auch noch kleine Stücke von roter Paprika darin. Mit den Nudeln vermengt ein wirklich leckeres Mittagsmahl. Die Bohnen, die wohl mit so etwas wie edelsüßem Paprika zusätzlich gewürzt worden, erwiesen sich als nur bedingt gute Wahl, denn sie waren zwar geschmacklich absolut in Ordnung, dabei aber leider schon etwas abgekühlt. In der Summe bereute ich meine Entscheidung aber nicht.
    Bei der Allgemeinheit der Gäste erschien mir heute der Spießbraten den größten Zuspruch zu erhalten. Aber das Geschnetzelte lag nur knapp dahinter auf dem zweiten Platz. Danach kamen die Asia-Gerichte und schließlich die Gnocchi. Kalorientechnisch war das Geschnetzelte mit Sicherheit nicht die allerbeste Wahl, aber so extrem wird sich das schon nicht auswirken.

    Mein Abschlußurteil:
    Rindergeschnetzeltes: ++
    Fusili tricolore: ++
    Bohnen: +

    Spirelli-Topf – das Rezept

    Sonntag, August 1st, 2010

    Achtung / Update: Es gibt jetzt noch ein ein verbessertes und optimiertes Rezept.

    Heute war mir mal wieder nach kochen und dabei stieß ich auf ein altes Rezept, welches früher, als ich noch ein Kind war, regelmässig gekocht und gerne gegessen wurde: der Spirelli-Topf. Ein einfacher und sehr leckerer Sattmacher, der sich ohne viel Aufwand zubereiten lässt.
    Was brauchen wir dazu?

    1 kleine Zwiebel
    01 - Zutat Zwiebel

    1 Becher Schmand – Alternativ geht auch Saure Sahne
    02 - Zutat Schmand

    1-2 Esslöffel mittelscharfen Senf
    03 -Zutat Senf

    250 – 500g Spiralnudeln (Fusili)
    04 - Zutat Nudeln

    250-500g Hackfleisch – ich verwende hier halb und halb, das ich selbst würzte. Das Originalrezept verwendet hier vorgewürztes Schweinemett.
    05  - Zutat  Hackfleisch

    1 Würfel Rinderboullion
    06 - Zutat  Rinderboullion

    Maggi Würzmischung Nr. 5
    07 - Zutat Würzmischung  Nr. 5

    Kommen wir nun zur Zubereitung:
    Zuerst schneiden wir die Zwiebel
    08 - Zwiebeln schneiden

    In einem Topf mit etwas Öl braten wir dann das Hackfleisch krümelig an
    09 - Hackfleisch anbraten

    und geben die Zwiebeln dazu.
    10 - Zwiebeln rein

    Anschließend würzen wir alles mit der Maggi Würzmischung Nr. 5
    11 - Würzmischung Nr 5

    und einem bis eineinhalb Esslöffeln Senf.
    12 - mit Senf würzen

    Ist alles gut vermengt, gießen wie etwa 1/2 Liter Wasser und den Boullion auf
    13 - Boullion aufgießen

    und geben die trockenen Nudeln hinein.
    14 - Nudeln hinzu

    Bei gelegentlichem Umrühren lassen wir das ganze nun ca. 20 Minuten köcheln.
    15 - gelegentlich Rühren

    Wenn das ganze droht anzubrennen, gießen wir noch etwas Wasser nach.
    16 - wenn nötig Wasser hinzu

    Am besten probiert man eine der Nudeln um zu testen ob sie richtig gut durchgekocht sind.
    17 - probieren

    Am Ende schaltet man die Kochplatte aus und hebt den Becher Schmand unter.
    18 - Schmand unterheben

    Und fertig ist der Spirelli-Topf.
    19 - Spirellitopf - fertiges Gericht

    Das Gericht schmeckt sowohl frisch als auch in der Mikrowelle aufgewärmt und hält sich gekühlt auch einige Tage im Kühlschrank. Die Zubereitung geht schnell und ist unkompliziert. Nichts ausgefallenes, aber immer wieder sehr lecker. Allerdings handelt es sich hier keineswegs um ein leichtes Gericht. Bei Verwendung von 350g Gehacktes und 350g Spiralnudeln hat so eine Topf – wenn ich mich nicht verkalkuliert habe – mit ca. 4 Portionen ca. 2700 kcal, das sind ca. 675kcal oder 18 WW ProPoints pro Portion.
    Wer sich nicht von solchen Werten abschrecken lässt, dem sei dieses Gericht durchaus ans Herz gelegt.