Gung Pad Prik [11.12.2012]

Heute konnte ich mich für keines der Angebote der regulär-westlichen Küche so recht begeistern. Die Gefüllte Aubergine mit Gemüse-Zartweizen bei Vitality lag mir nicht, das Auberginen nicht gerade zu meinem Lieblingsgemüse zählen und der Abgebräunte Leberkäse mit Kartoffel-Gurkensalat und Spiegelei bei Tradition der Region sagt mir nicht so zu da ich keine Lust auf Kartoffelsalat hatte. Einzig der Szegediner Gulasch mit Salzkartoffeln hätte mir notfalls ein wenig zugesagt, auch wenn mir hier das Gemüse etwas fehlte, das ich kostenpflichtig von der Gemüsetheke hätte ergänzen müssen. Aber das konnte ich mir letztlich glücklicherweise sparen, denn neben Gaeng Kiew Wan Pak – Gebratenes frisches Gemüse in grünem Gemüse gab es mit Gung Pad Prik – Gebratener Fisch mit frischem Gemüse, Zwiebeln und grüner Paprika in Chilisauce. Da ich ja ein großer Freund von Fischgerichten bin und auch meine Anforderung nach Gemüse mehr als erfüllt zu sein schien, griff ich hier zu und ergänzte es mit der übliche Schale Reis als Sättigungsbeilage.

Gung Pad Prik

Gemeinsam mit zahlreichen paniert gebackenen Fischfilet, den ich meinte als Seelachs zu identifizieren, fand sich wie übliche eine bunte Zusammenstellung verschiedener Gemüsesorten in der Zusammenstellung. Ich entdeckte Blumenkohl, Weißkohl, Zucchini, Auberginen, Paprika, Lauch und Sprossen – alles vermischt in einer dunklen, dicklichen, leicht scharfen Sauce mit deutlicher Chili-Note. Gemeinsam mit dem Reis, den ich mir wie üblich mit einem Esslöffel einer anderen süß-scharfen Sauce garniert hatte, ein sehr schmackhaftes und gelungenes Gericht, an dem ich nicht absolut auszusetzen hatte und sehr zufrieden war.
Und auch auf den Tabletts der anderen Gäste sah man heute eindeutig mehr asiatische Gerichte als irgend ein anderes der heutigen Angebote, womit ich den Asia-Gerichten heute den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zubilligen würde. Auf Platz zwei folgte der abgebräunte Leberkäse mit Spiegelei, auf Platz drei der Szegediner Gulasch und auf Platz vier schließlich die gefüllte Aubergine. Aufgrund der nur mittelmäßig interessanten Angebots der regulären Küche ist diese Platzierung, zumindest meiner Meinung nach, auch keine große Überraschung.

Mein Abschlußurteil:
Gung Pad Prik: ++
Reis: ++

Gebackener Seelachs in Chili-Zitronengras-Sauce [29.08.2012]

Natürlich wollte ich auch am heutigen Mittwoch nicht auf meine bereits lieb gewonnene Tradition verzichten, Fisch und/oder Meeresfrüchte zu Mittag zu verzehren. Daher fielen Angebot wie Currywurst mit Pommes Frites bei Tradition der Region oder Ravioli mit Käsefüllung auf Tomatensugo bei Globetrotter von vorne herein aus der Auswahl weg. In der regulären Küche kam als einziges das Barschfilet aus dem Dunst in Weißweinsauce mit Bouillionkartoffeln bei Vitality in Frage. Aber auch an der Asia-Thai-Theke fand sich neben dem vegetarischen Bami Goreng – Gebratener Nudeln mit verschiedenem Gemüse in Spezial-Sauce und Pad Pla Muek – Gebratene Pute mit frischem Gemüse und Pilzen in Hoi Sin Sauce ein interessantes Fisch-Angebot in Form von Gebackener Seelachs mit verschiedenem Gemüse in Chili-Zitronengras-Sauce. Nach kurzem Abwägen entschied ich mich schließlich für den gebackenen Seelachs, den ich mit wie bei den Asia-Gerichten üblich mit einer Schale Reis als Sättigungsbeilage komplettierte.

Gebackener Seelachs in Chili-Zitronengras-Sauce / Baked coalfish in chili lemon gras sauce

Gemeinsam mit einer wie üblich bunt zusammengestellten Gemüse-Mischung aus Zucchini, Möhren, Paprika, Kohl, Broccoli, Blumenkohl und Pilzen fanden sich in der dunklen, würzigen und leicht scharfe Sauce zahlreiche recht groß geratene, in dünner Panade gebackener Stücke grätenfreien Seelachsfilets. Positiv sei auch noch anzumerken, dass man das Ganze nicht in der Sauce “ertränkt” hatte, sondern die etwas dickflüssigere Sauce in gut abgewogenem Verhältnis zu den festen Komponenten stand und von der Menge her wunderbar ausreichte um mit dem Reis kombiniert zu werden ohne dass allzu viel übrig blieb. Wie nicht anders erwartet konnte ich also auch mit diesem Gericht aus dem asiatischen Angebot mal wieder sehr zufrieden sein.
Dass der Gros der anderen Gäste natürlich bei der Currywurst mit Pommes Frites zugeschlagen haben und dieses Gericht somit ohne jeden Zweifel Platz eins der heutigen allgemeinen Beliebtheitsskala belegte, brauch ich wohl kaum zu erwähnen. Auf Platz zwei folgte, mit noch knappen Vorsprung vor den Asia-Gerichten, die Ravioli auf Platz zwei. Auf einem sehr guten, aber dennoch vierten Platz folgte schließlich das Barschfilet. Was die Nährwerte angeht wäre dies mit Sicherheit auch für mich besser gewesen, aber ich konnte bei einem solch verlockenden Angebot an der Asia-Theke – vor allem nachdem mehrere Mittwoche in Folge nur Tintenfisch hier angeboten worden war – nicht widerstehen. ;-)

Mein Abschlußurteil:
Gebackener Seelachs mit Gemüse in Chili-Zitronengras-Sauce: ++
Reis: ++

Gebackener Fisch in Chilisauce [19.07.2012]

Heute war wieder einmal einer der wenigen Tage, an denen ich mich für keines der Gerichte der regulären Küche so recht begeistern konnte. Der Salat “Nizza” mit Thunfisch, Oliven, Prinzessbohnen und Ei bei Vitality war mir zu “salatig” (obwohl ich tatsächlich einen kurzen Moment überlegte), das traditionell-regionale Schweinerüchensteak mit grünem Spargel gratiniert und Tagliatelle sah mit zu grebelig aus und die einzelne grüne Spargelstange die man mit etwas Käse darauf getan hatte machte dies auch nicht besser und der Schaschlikspieß mit Zigeunersauce und Reis konnte mich auch nicht so recht begeistern. Das war eine gute Gelegenheit, auch den asiatischen Gerichten mal wieder etwas mehr Aufmerksamkeit zu zollen. Und neben dem Chop Suey – Gemischtes Asia Gemüse mit gelben Thai-Curry in Kokosmilchsauce und Geang Phet Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce fand sich mit Gebackenem Fisch mit verschiedenem Gemüse in scharfer Chilisauce auch gleich das richtige in dieser Sektion. Dazu nahm ich mir noch eine Schale Reis, die ich wie üblich mit einem zusätzlichen Esslöffel süß-scharfer Chilisauce garnierte.

Gebackener Fisch in Chilisauce / Baked fish in chili sauce

Die dunkle Sauce, in der sich die übliche bunte Mischung aus Zucchini, Paprika, Auberginen, Brokkoli, Kohl, Möhren und weiteren Gemüsesorten fand, erwies sich dieses mal als wirklich scharf. Im ersten Moment begann sogar die Nase kurz zu laufen und die Augen zu tränen, was ein Zeichen von wirklicher Schärfe ist. Und ich bin da ja nun wirklich kein Weichei was so etwas angeht. Nicht zu vergessen sind natürlich auch die in Panade gebackene, zarten und grätenfreien Fischfilet-Stücke, die ich meine als Seelachs identifiziert zu haben. Gemeinsam mit dem gut durchgekochten Reis als Sättigungsbeilge ein wirklich sehr leckeres Gericht, an dem es absolut nichts auszusetzen gab.
Bei der Allgemeinheit des Kantinenpublikums fand das Schweinenackensteak mit der einzelnen Stange grünem Spargels und Tagliatelle heute dann doch den größten Zuspruch und landeten mit klar Erkennbaren Vorsprung auf Platz eins der heutigen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten aber schon die Asia-Gerichte und der Schaschlikspieß in Zigeunersauce auf Platz drei und, knapp dahinter, schließlich die Salatschüssel “Nizza” mit Thunfisch.

Mein Abschlußurteil:
Fisch in Chilisauce: ++
Reis: ++

Gebackener Zander in Chili-Ingwer-Limonen-Sauce [06.06.2012]

Mit dem heutigen Globetrotter-Angebot in Form einer Lasagne Bolognese mit Käse gratiniert und den traditionell-regionalen Schweinefiletmedaillions mit Dijon-Senfsauce und Kroketten war zwar die Verlockung recht groß, meiner üblicherweise gepflegter Bevorzugung von Fisch- und Meeresfrüchte-Gerichten untreu zu werden. Aber auch der Lachs aus der Folie mit Fencheltomaten und Risoleekartoffeln bei Vitality erschien mehr als nur akzeptabel. Dann aber entdeckte ich den Gebackenen Zander mit verschiedenem Gemüse in Chili-Ingwer-Limonen-auce, der neben Feng Shi Tzau Min – Glasnudeln gebraten mit verschiedenem Gemüse in Hoi Sin Sauce und Niang Hua Gai – Hühnerfleisch gebraten in gelben Thaicurry nach Paking Art an der Asia-Theke angeboten wurde. Und da ich sowohl lange kein Fischgericht mehr von der Asia-Theke als auch lange auch keinen Zander mehr verzehrt hatte, entschied ich mich schließlich für das asiatische Fischgericht, dass ich mir wie üblich mit einer Schale Reis als Sättigungsbeilage ergänzte.

Gebackener Zander in Chili-Ingwer-Limonen-Sauce

Dieses Mal erwies sich die Sauce aus Chili und Limonen mit leichtem Ingwer-Aroma als wirklich von guter Schärfe. Darin fanden sich eine wie üblich bunte Zusammenstellung verschiedener gut durchgebratenen Gemüsesorten von wie Paprika, Lauch, Kohl, Möhren, Zucchini, Auberginen und Blumenkohl sowie zahlreiche in dünner Panade gebackenes, zartes und grätenfreies Zanderfilet, das sich mal wieder als angenehm aromatische und geschmacksintensive Fischsorte herausstellte. Gemeinsam mit dem Reis mal wieder ein sehr leckeres Gericht, an dem es nichts auszusetzen gab. Allerdings scheint es mit langsam so, dass fast jedes Asia-Gericht aus einer willkürlich zusammengewürfelten Gemüsezusammenstellung und einer beliebigen Fleischsorte besteht, dass sich dann vor allem durch die Sauce definiert. Nicht dass das schlecht wäre, aber gäbe mit Sicherheit ausgeklügeltere Zusammenstellungen. Das aber nur am Rande erwähnt, da ich letztlich mal wieder sehr zufrieden mit meiner Wahl gewesen war.
Bei der Allgemeinheit der Kantinengäste hatte aber heute natürlich die Lasagne, wenn auch nur Knapp, den ersten Platz auf der Beliebtheitsskala erlangt. Auf Platz zwei lagen dann meiner Meinung nach die Schweinemedaillions, aber nur hauchdünn vor den ebenfalls sehr beliebten Asia-Gerichten auf Platz drei. Den vierten Platz belegte schließlich der Lachs mit Fencheltomaten. Hätte die Asia-Theke nicht so etwas verlockendes wie Zander gefunden, hätte ich mich aber wohl dennoch für den Lachs entschieden.

Mein Abschlußurteil:
Zander in Chili-Ingwer-Limonensauce: ++
Reis: ++

Forelle auf Balkan Art [30.03.2011]

Da ich au am heutigen Mittwoch wollte ich natürlich wieder mal Fisch verzehren wollte, kamen die Rühreier mit Rahmspinat und Salzkartoffeln aus der Abteilung der traditionell-regionalen Gerichte und auch das Piccata Milanese vom Schwein auf Gabelspaghetti mit Tomatensauce bei Globetrotter für mich heute nicht in Frage. Ebenso entsprach das Feng shi Tzau Min – Glasnudeln mit Gemüse in Currysauce bei den asiatischen Gerichten nicht meinen Vorgaben. Anders das ebenfalls im Asia-Bereich angebotene Pla Sam Rod – Knusprig gebackener Fisch mit frischem Gemüse in Spezialsauce, das sowohl gut klang als auch gut aussah. Aber noch besser klang die Gebackene Forelle auf Balkan Art mit Rosmarinkartoffeln bei Vitality, ein Gericht das meines Wissens so noch nicht in dieser Kantine angeboten worden war. Dazu nahm ich mir noch einen Becher Rote Grütze mit Grießbrei von der Nachtisch-Theke.

Gebackene Forelle auf Balkan Art / Baken trout balkan style

Das aus zwei Stücken bestehende Forellenfilet war mit Haus gebackenem und erwies sich von der Struktur her zwar etwas fester als ich es von anderen Fischsorten wie Pangasius oder Königskorallenfisch, dafür aber auch sehr kräftig im Geschmack und entgegen meiner Befürchtungen absolut frei von jeglichen Gräten. Es ist schon einige Jahre her dass ich das letzte Mal Forelle gegessen hatte, daher hatte ich ganz verdrängt wie wohlschmeckend diese Fischsorte ist. Und auch mit dieser Zubereitung war ich sehr zufrieden. Die “Balkan Art” manifestierte sich in einer Gemüsemischung aus viel milden Zwiebeln, Paprikastreifen in rot und grün, Tomaten und Karottenstifte. Passte geschmacklich sehr gut zum Fisch wie ich fand. Nur die Rosmarinkartoffeln entsprachen nicht so ganz dem was ich erwartet hatte, denn sie erwiesen sich als einfache Kartoffelspalten an denen ich auch keinen bemerkbaren Rosmarin entdecken oder schmecken konnte. Und ganz heiß waren sie auch nicht mehr. Hier muss ich daher leider ein paar Abzüge auf die Endnote geben. Aber die Erdbeergrütze mit großer Erdbeere darin und dem Grießbrei darauf versöhnte mich dann wieder – war eine gute Wahl gewesen.
Bei der großen Allgemeinheit der Kantinenbesucher schienen mir heute die Asiatischen Gerichte am höchsten auf der Beliebtheitsskala zu stehen, weshalb ich diesen heute den ersten Platz zubilligen würde. Auf Platz zwei folgte dann das Piccata Milanese, aber knapp gefolgt von der Forelle wie ich sie gewählt hatte. Platz vier folgte schließlich das Rührei mit Rahmspinat. Rührei wäre natürlich auch für mich nicht uninteressant gewesen, aber ich habe mich nun mal auf Meeresfrüchte in der Mitte der Woche festgelegt und weiche nur im Notfall von dieser Vorgabe ab. Fisch ist nun mal gesund und fettarm – daher möchte ich nur ungern darauf verzichten.

Mein Abschlußurteil:
Gebackene Forelle: ++
Balkan-Gemüse: ++
Rosmarinkartoffeln: +
Grütze mit Grießbrei: ++