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Tacos con chicharronés y frijoles refritos – das Rezept

Saturday, December 14th, 2019

Auf der Suche nach einem Rezept für das Wochenende stieß ich auf etwas, das ich bereits einmal auf meinen Reisen kennengelernt hatte: Chicharronés. Dabei handelt es sich um Schweinebauch oder Schwarte, der zuerst gekocht und dann in seine eigenen Fett frittiert wird. Klingt pervers und ziemlich ungesund, ist aber extrem lecker und fester Bestandteil der mittel- und südamerikanischen Küche, aber auch in ähnlichen Formen auf den Philippinen oder in China bekannt. Und dabei gar nicht mal so kompliziert in seiner Herstellung. Das wollte ich unbedingt ausprobieren. Nur wie sollte ich dann weiter damit verfahren? Ich weiß dass man so etwas von Mexico bis hinunter nach Feuerland und in großen Teilen der Karibik als Fingerfood an der Straßenecke kaufen und mit Limonensaft garniert genießen kann, aber das war mir zu simpel. Daher reifte in mir der Plan, sie in Tacos zu verarbeiten und zusätzlich mit einem selbst hergestellten Bohnenmus (frijoles refritos) zu kombinieren. Ansonsten wäre dieser Beitrag wohl auch etwas zu kurz geraten. 😉 Die Kombination erwies sich auf jeden Fall als sehr gelungen, daher möchte ich es natürlich nicht versäumen das ganze Rezept hier einmal in gewohnter Form vorzustellen.

Was benötigen wir also für 3-4 Portionen?

Für die Chicharronés

800g Schweinebauch mit Haut
01 - Zutat Schweinebauch / Ingredient pork belly 01a - Zutat Schweinebauch 2 / Ingredient pork belly 2

4-5 Lorbeerblätter
02 - Zutat Lorbeerblätter / Ingredient bay leafs

1 Teelöffel Baking Soda (Backpulver)
03 - Zutat Baking Soda / Ingredient baking soda

2 1/2 Teelöffel Salz
05 - Zutat Salz / Ingredient salt

sowie etwas Pfeffer und Wasser

Für das Bohnenmus

1 Dose Kidneybohnen (400g – 260g Abtropfgewicht)
04 - Zutat Kidneybohnen / Ingredient kidney beans

1 kleine Zwiebel
05 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

2 Zehen Knoblauch
03 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

1 Teelöffel Tomatenmark
10 - Zutat Tomatenmark / Ingredient tomato puree

Saft einer halben Zitrone
06 - Zutat Zitrone / Ingredient lemon

sowie ca. 100ml Wasser, etwas Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel & Chilipulver zum würzen

Für die Tacos

9 Taco-Shells
07 - Zutat Taco-Shells / Ingredient taco shells

etwas Salsa – gerne die pikante Sorte
08 - Zutat Salsa / Ingredient salsa

ca. 100g geriebener Käse (z.B. Cheddar)
09 - Zutat Cheddar / Ingredient cheddar

1 Limone
06 - Zutat Limette / Ingredient lime

sowie etwas Guacamole und Sour Cream zum garnieren

Beginnen wir damit den Schweinebauch in schmalere Streifen zu schneiden
10 - Bauchfleisch in  Streifen schneiden / Cut pork belly in stripes

und die Hautseite mit einer Mischung aus einem Teelöffel Baking Soda (Backpulver) und einem halben Teelöffel Salz einzureiben.
11 - Hautseite mit Salz & Soda einreiben / Rub skin side with soda & salt

Anschließend stellen wir alles verschlossen für mindestens eine Stunde, besser noch über Nacht, in den Kühlschrank Die Mischung aus Backpulver und Salz sorgt dafür, dass der Haut zusätzlich Wasser entzogen wird und sie um so knuspriger wird.

Ich hatte es nur knapp 2 Stunden im Kühlschrank belassen, aber man sah schon deutlich den Effekt als ich den Schweinebauch wieder herausholte.
12 - Durch Soda gezogene Feuchtigkeit / Moistend by soda

Nachdem wir das Soda vom Fleisch abgewaschen
13 - Schweinebauch abwaschen / Wash pork belly

und es gründlich trocken getupft haben
14 - Fleisch trocken tupfen / Blot meat dry

zerteilen wir es entweder in Würfel oder schneiden es bis zur Fettschicht ein – ich hatte im Netz beide Varianten gesehen und wollte sehen welche Methode die bessere ist. Für meine Tacos erwies sich letztlich aber das Würfeln als optimalste Variante.
15 - Fleisch würfeln oder einschneiden / Dice or cut in pork belly

Parallel füllen wir etwas Wasser – es sollte etwa so viel sein dass das Fleisch hinterher knapp bedeckt ist – in eine beschichtete Pfanne oder einen Wok
16 - Wasser in Wok einfüllen / Fill water in wok

und bringen es geschlossen zum kochen.
17 - Wasser zum kochen bringen / Bring water to a boil

Sobald dieser Zustand erreicht ist, versehen wir das Wasser mit eineinhalb bis 2 Teelöffeln Salz,
18 - Wasser salzen / Salt water

einer großzügigen Prise Pfeffer
19 - Wasser mit Pfeffer würzen / Season water mit pepper

sowie den Lorbeerblättern
20 - Lorbeerblätter hinzufügen / Add bay leafs

und geben dann das Bauchfleisch hinein
21 - Schweinebauch ins Wasser geben / Put pork belly in water

und köcheln es zunächst einmal für dreißig Minuten mit geschlossenem Deckel.
22 - Geschlossen köcheln lassen / Simmer closed

Dabei entsteht zu Beginn ein weißer Schaum – das ist geronnenes Eiweiß aus dem Fleisch, was ungefährlich ist, aber nicht schön aussieht, weswegen wir ihn mit Hilfe eines Esslöffels so gut wie möglich abschöpfen.
23 - Schaum abschöpfen / Skim foam

Nach einer halben Stunde lassen wir es dann offen auf leicht reduzierter Stufe weiter köcheln, so dass das Wasser nach und nach verdampft. Laut einiger Quellen im Netz sollte dies 1-2 Stunden dauern, wie sich herausstellte sind aber wohl eher 3-4 Stunden realistisch.
24 - Offen köcheln lassen / Simmer open

In der Zwischenzeit wenden wir uns dem Bohnenmus zu. Dazu schälen und würfeln wir zuerst einmal die Zwiebel
25 - Zwiebel würfeln / Dice onion

und lassen die Kidneybohnen in einem Sieb abtropfen.
26 - Kidneybohnen abtropfen lassen / Drain kidney beans

Die gewürfelte Zwiebel dünsten wir dann in etwas Olivenöl an,
27 - Zwiebel in Öl andünsten / Braise onion in oil

pressen die Knoblauchzehen hinzu, dünsten sie ebenfalls kurz mit an
28 - Knoblauch dazu pressen / Squeeze garlic

und addieren dann einen großzügigen Teelöffel Tomatenmark.
29 - Tomatenmark addieren / Add tomato puree

Diesen rösten wir kurz mit an,
30 - Tomatenmark anrösten / Roast tomato puree

geben anschließend die Kidneybohnen mit in den Topf
31 - Kidneybohnen in Topf geben / Put kidney beans in pot

und füllen dann soviel Wasser auf, dass die Bohnen fast bedeckt sind.
32 - Mit Wasser auffüllen / Fill up with water

Das Ganze kochen wir kurz auf und lassen es dann für ca. 10-15 Minuten vor sich hin köcheln.
33 - Köcheln lassen / Let simmer

Dabei sollten wir aber auch immer wieder ein Auge auf das Bauchfleisch im Wok werfen. Ist das Wasser so gut wie verkocht ist, empfiehlt es sich die Lorbeerblätter zu entfernen.
34 - Lorbeerblätter entfernen / Remove bay leafs

Nach ca. 5 Minuten Kochzeit können wir außerdem beginnen, einen Teil der Bohnen mit Hilfe eines Löffels an der Topfinnenseite zu zerquetschen, das dickt die Masse etwas ein.
35 - Bohnen am  Topfrand zerdrücken / Squash beans at rim

Außerdem können wir den Topfinhalt schon einmal mit etwas Salz, Pfeffer und Kreuzkümmel würzen.
36 - Mit Salz, Pfeffer & Kreuzkümmel würzen / Season with salt, pepper & cumin

Ist die Viertelstunde dann verstrichen, dürfte alles weich genug sein dass wir es problemlos mit dem Pürierstab zerkleinern können.
37 - Mit Pürierstab zerkleinern / Mince with blender

Anschließend geben wir den Saft einer halben Zitrone hinzu,
38 - Zitronensaft hinzufügen / Add lemon juice

schmecken alles noch einmal final mit den Gewürzen ab – wer mag kann auch noch mit etwas Chili für ein wenig Schärfe sorgen –
39 - Mit Gewürzen abschmecken / Taste with seasonings

und lassen es dann noch einige Zeit vor sich hin köcheln, bis es die richtige Konsistenz erreicht hat. Aber Vorsicht: Das Bohnenmus neigt dazu schnell anzubrennen, man sollte es also nicht nur gelegentlich umrühren. Sobald es sämig genug ist, nehmen wir es von der Platte und stellen es bei Seite.
40 - Köcheln lassen / Let simmer

In der Zwischenzeit sollte dann auch das Wasser im Wok so gut komplett verdunstet sein – zurück bleibt nur das Fett, das während des Kochens aus dem Fleisch ausgetreten ist
41 - Wasser fast verkocht / Water almost evaporated

so dass wir nun beginnen können das Bauchfleisch in seinem eigenen Fett rundherum zu frittieren. Dabei müssen wir aber behutsam sein, denn das Fett spritzt dabei hin und wieder und es kann zu winzigen Fettexplosionen kommen, die das heiße Fett bis über den Rand des Woks hinaus schleudern können. Also am besten Schürze tragen und etwas Abstand halten.
42 - Chicharrones frittieren / Deep-fry chicharrones

Es sollte 8-10 Minuten dauern, bis die Fleischstücke schließlich goldbraun frittiert sind
43 - Chicharrones bräunen / Brown chicharrones

und wir sie entnehmen und auf etwas Küchenpapier abtropfen lassen können.
44 - Abtropfen lassen / Drain

Während der Ofen dann auf 180 Grad vorheizt, reihen wir einige Taco-Shells in einer passenden ofenfesten Form auf und streuen sie erst einmal mit etwas Käse aus.
45 - Tacos mit Käse ausstreuen / Spread tacos with cheese

Dann geben wir etwas von unserem selbst zubereiteten Bohnenmus hinein,
46 - Bohnenmus einfüllen / Add refried beans

addieren etwas fruchtig-pikante Salsa,
47 - Salsa hinzufügen / Add salsa

legen darüber eine großzügige Portion der Chicharronés
48 - Chicharrones addieren / Add chicharrones

und bestreuen alles noch einmal mit einer großzügigen Portion Käses. Ich fügte hier noch eine sechstes Taco hinzu, um alles etwas zu stabilisieren, denn die Shells neigten dazu ständig umzufallen. 😉
49 - Mit Käse bestreuen / Dredge with cheese

Das Ganze schieben wir dann für sieben bis acht Minuten in den Ofen
50 - Im Ofen überbacken / Gratinée in oven

bis der Käse geschmolzen und zerlaufen ist.
51 - Tacos con chicharronés y frijoles refritos - Finished baking / Fertig gebacken

Anschließend können wir unsere Chicharroné-Tacos mit Guacamole, Sour Cream und Limetten servieren und genießen. Wer mag kann auch noch etwas Salsa dazu nehmen.
52 - Tacos con chicharronés y frijoles refritos - Served / Serviert

Auch wenn die Idee mit den Chicharrones in Tacos war zwar eher als eine Art Notlösung entstanden, aber wie es sich herausstellte erwies sich sie Kombination als überaus lecker und gut gelungen. Alleine die knusprig frittierten Chicharronés waren extrem lecker und obwohl ich nur Salz, Pfeffer und die Lorbeerblätter zum würzen verwendet hatte auch wunderbar Geschmacksintensiv. Nun ja, Fett ist nun mal ein wichtiger Geschmacksträger und das zeigte sich hier mal wieder. Aber kombiniert mit dem leckeren Bohnenmus, der fruchtig-pikanten Salsa und dem geschmolzenen Cheddar-Käse ergab sich eine wahre Geschmacksexplosion, die sich durch Guacamole, Sour Cream und einige Spritzer Limonensaft noch intensivieren ließ. Gut, ein paar Salatblätter hätten sich zumindest visuell auch nicht schlecht in den Tacos getan, aber abgesehen von einer zusätzlichen knackigen Komponente hätten sie wenig gebracht – zumal ich bezweifle dass sie im Ofen ihre Frische behalten hätten. Also war es wohl ganz gut gewesen, dass ich sie weggelassen hatte. 😉 Alles in allem war das Ganze zwar ein sehr zeitaufwändiges Kochexperiment, da es ewig gedauert hat bis das Wasser komplett verdampft war, aber die Wartezeit hat sich auf jeden Fall gelohnt. Nur vor dem Putzen morgen fürchte ich mich bereits jetzt ein wenig, denn das Fett hat sich leider doch etwas mehr auf den Fliesen am Herd verteilt als ich erwartet hatte – aber wer frittiert muss eben mit so etwas rechnen. Deswegen mache ich das glaube ich auch so selten…

53 - Tacos con chicharronés y frijoles refritos - Side view / Seitenansicht

Guten Appetit

Grillteller mit Ofenkartoffel & Quarkdip [21.06.2018]

Thursday, June 21st, 2018

Wäre ich vernünftiger gewesen, hätte ich wahrscheinlich zum Rührei mit Rahmspinat und Salzkartoffeln aus dem Abschnitt Vitality der heutigen Speisekarte unseres Betriebsrestaurants gegriffen oder mich bei den immer sehr gemüsereichen Asia-Angeboten wie Gebratenes Schweinefleisch mit Gemüse in Erdnußsauce bedient – die Gebackene Banane und Ananas mit Honig dort ist eher was für das Dessert. Selbst das Rindergeschnetzeltes “Stroganoff Art” mit Spätzle bei Globetrotter oder die als unangekündigtes Zusatzangebot aufgetischten Bifteki mit Ajvar und Pommes Frites wären wahrscheinlich gesünder gewesen. Doch ich hatte mich heute für den absoluten Fleisch-Overkill entschieden und wählte ohne große Umschweife den Grillteller mit mariniertem Schweine und Putensteak, Grillwürstchen und Wammerl, dazu Ofenkartoffel und Quarkdip aus dem Abschnitt Tradition der Region. Damit ich wenigstens ein paar Vitamine bekam, gesellte sich dazu noch ein Schälchen mit Mischgemüse aus dem heutigen Angebot der Gemüsetheke.

BBQ dish with marinated pork & turkey steak, fried sausage & pork belly, oven potato & curd dip / Grillteller mit mariniertem Schweine und Putensteak, Grillwürstchen und Wammerl, Ofenkartoffel & Quarkdip

Und ich hatte bei der Verwendung des Begriffs Fleisch-Overkill hier nicht übertrieben, denn das Hauptgericht bestand fast ausschließlich daraus und die recht kleine Ofenkartoffel spielte auf dem Teller eher eine unbedeutende Alibi-Funktion. 😉 Leider war das Fleisch nicht mehr hundertprozentig heiß, aber was die Qualität anging konnte man sich wirklich nicht beschweren. Am Wammerl besaß natürlich etwas Schwarte an einer Seite und die Steaks, vor allem das Schweinesteak wie bei dieser Fleischsorte üblich, leicht durchwachsen, aber das hatte ich auch nicht anders erwartet. Geschmacklich gab es nichts daran auszusetzen, nur fehlte mir irgendwie etwas Steaksauce, Ketchup, Guacamole oder was man sonst noch zu gegrilltem Fleisch servieren konnte. Der für die Ofenkartoffel gedachte Quarkdip ohne Kräuter war dazu etwas zu wenig. Gut, Ketchup hätte ich noch kriegen können, das war mein eigener Fehler, aber eine größere Auswahl an solchen Saucen hätte das Angebot komplettiert. Das nächste Mal werde ich mich aber auf jeden Fall mit etwas zusätzlichem Ketchup versorgen, den gibt es immer wenn auch Pommes auf der Speisekarte zu finden sind. Die Ofenkartoffel erwies sich leider als etwas trocken, war aber als Sättigungsbeilage soweit in Ordnung dank des Quarkdips. Und auch an dem noch angenehm knackigen und ausreichend warmen Gemüse-Mix aus Möhren, Broccoli und Blumenkohl gab es aus meiner Sicht nichst auszusetzen.
Bei der Allgemeinheit konnte sich der Grillteller heute leider nicht so ganz als Favorit durchsetzen, viel mehr schienen das Rindergeschnetzelte Stroganoff und die Bifteki einen spannenden Kampf um Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala auszufechten. Ich würde aber sagen dass die Bifteki knapp gewannen, gefolgte vom Rindergeschnetzelten auf dem zweiten Platz. Erst auf Platz drei sah ich den Grillteller, der sich aber nur um haaresbreite gegen die ebenfalls gern gewählten Asia-Gerichte durchsetzen konnten. Und mit geringem Abstand folgte das Rührei mit Spinat auf dem fünften Platz.

Mein Abschlußurteil:
Schweinesteak: ++
Putensteak: ++
Bratwurst: ++
Wammerl: ++
Ofenkartoffel: +
Quarkdip: ++

Texas Beef Chili – das Rezept

Sunday, February 14th, 2016

Heute wollte ich mal eine wieder eine neue Variante eines Chili con Carne ausprobieren, denn ich hatte mit dem Texas Beef Chili endlich mal wieder eine neue Variante dieses von mir so geschätzten Gerichts gefunden, die es mir wert erschien gekocht und probiert zu werden. Ich hatte ja bereits verschiedene Varianten des klassischen Chili con Carne mit Hackfleisch, inklusive einer Version mit mit Kürbis, sowie in Variante mit Putenfleisch hier im Laufe der Zeit vorgestellt, aber Rindfleisch hatte ich bisher noch nicht für ein solches Gericht verwendet. Das holte ich heute nun nach und war von dem Ergebnis wirklich begeistert, daher möchte ich es natürlich nicht versäumen das zugehörige Rezept hier einmal in der gewohnten Form vorstellen.

Was benötigen wir also für 4 Portionen?

800g Rindfleisch (z.B. aus der Keule)
01 - Zutat Rindfleisch / Ingredient beef

200g Bauchfleisch
02 - Zutat Bauchfleisch / Ingredient pork belly

2 rote Peperoni
03 - Zutat Peperoni / Ingredient peperoni

1 Gemüsezwiebel
04 - Zutat Gemüsezwiebel / Ingredient onion

2-3 Zehen Knoblauch
05 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

1 Dose Kidneybohnen (400g)
06 - Zutat Kidneybohnen / Ingredient kidney beans

400g Tomaten in Stücken
07 - Zutat Tomaten / Ingredient tomatoes

1 kleine Dose Mais
08 - Zutat Mais / Ingredient corn

400ml Fleischbrühe
09 - Zutat Fleischbrühe / Ingredient meat broth

150ml trockener Weißwein
10 - Zutat trockener Weißwein / Ingredient dry white wine

50g zartbittere Schokolade (mind. 50% Kakaoanteil)
11 - Zutat zartbittere Schokolade / Ingredient bittersweet chocolate

2 Esslöffel Tomatenmark
09 - Zutat Tomatenmark / Ingredient tomato puree

2 Teelöffel Oregano
13 - Zutat Oregano / Ingredient oregano

2 Teelöffel geräuchertes Paprikapulver (Ersatzweise: scharfes Paprikapulver)
14 - Zutat geräuchertes Paprika / Ingredient smoked paprika

2 Teelöffel Kreuzkümmel
15 - Zutat Kreuzkümmel / Ingredient cumin

200g Schmand
12 - Zutat Schmand / Ingredient sour cream

sowie etwas Olivenöl zum braten
und etwas Chiliflocken, Salz und Pfeffer zum würzen

Beginnen wir wie üblich mit der Vorbereitung der einzelnen Zutaten. Dazu würfeln wir das Bauchfleisch,
16 - Bauchfleisch würfeln / Dice pork belly

waschen das Rindfleisch, tupfen es trocken
17 - Rindfleisch waschen / Wash beef

und schneiden es in mundgerechte Stücke,
18 - Rindfleisch würfeln / Dice beef

zerkleinern die Zwiebel,
19 - Zwiebel zerkleinern / Mince onion

entkernen die Peperoni,
20 - Peperoni entkernen / Decore peperoni

schneiden sie in schmale Streifen
21 - Peperoni in Streifen schneiden / Cut peperoni in slice

und hacken schließlich noch die Knoblauchzehen.
22 - Knoblauch hacken / Hackle garlic

Anschließend erhitzen wir zwei Esslöffel Olivenöl in einem Topf oder einer Pfanne auf erhöhter Stufe,
23 - Olivenöl erhitzen / Heat up olive oil

geben das zerkleinerte Rindfleisch portionsweise hinein
24 - Rindfleisch in Pfanne geben / Put beef in pan

braten es scharf von allen an, wobei wir es auch gleich mit Salz, Pfeffer und geräuchertem Paprikapulver würzen
25 - Rindfleisch scharf anbraten & würzen / Sear & season beef

und stellen es dann bei Seite.
26 - Rindfleisch aus Pfanne entnehmen / Take beef from pan

Dann reduzieren wir die Platte auf die mittlere Stufe, geben das Bauchfleisch in die Pfanne,
27 - Bauchfleisch in Pfanne geben / Put pork belly in pan

braten es rundherum an
28 - Bauchfleisch anbraten / Fry pork belly

und stellen es ebenfalls bei Seite.
29 - Bauchfleisch bei Seite stellen / Remove pork belly

Im verbliebenen Bratenfett, ggf. unter Zugabe von etwas mehr Olivenöl, dünsten wir nun Zwiebeln,Knoblauch
30 - Zwiebeln & Knoblauch andünsten / Braise onion & garlic lightly

sowie sie Peperoni-Streifen an,
31 - Peperoni hinzufügen / Add peperoni

streuen die jeweils zwei Teelöffel Oregano und Kreuzkümmel ein,
32 - Oregano & Kreuzkümmel einstreuen / Intersperse oregano & cumin

addieren die beiden Esslöffel Tomatenmark,
33 - Tomatenmark hinzufügen / Add tomato puree

und geben außerdem noch zwei Teelöffel Paprikapulver hinein.
34 - Paprikapulver hinzufügen / Add paprika

Nachdem wir alles für zwei bis drei Minuten angeröstet haben, geben wir das zuvor angebratene Bauch- und Rindfleisch zurück in die Pfanne
36 - Angebratenes Fleisch wieder dazu geben / Add fried meat

vermischen es mit den angerösteten Gewürzen und dem Tomatenmark, lassen es wieder heiß werden
37 - Vermischen / Mix

und löschen schließlich alles mit dem trocknen Weißwein ab, den wir etwas einkochen lassen.
38 - Mit Weißwein ablöschen / Deglaze with white wine

Dann geben wir die Tomatenstücke dazu,
39 - Tomaten addieren / Add tomatoes

gießen alles mit der Fleischbrühe auf,
40 - Mit Fleischbrühe aufgießen / Drain meat broth

lassen alles kurz aufkochen
41 - Aufkochen lassen / Bring to a boil

und dann geschlossen für 1 1/2 Stunden auf niedriger Stufe vor sich hin köcheln
42 - Geschlossen köcheln lassen / Simmer closed

wobei wir es zwischendurch natürlich immer mal umrühren sollten, damit nichts anbrennt.
43 - Zwischendurch umrühren / Stir from time to time

Kurz vor Ablauf dieser eineinhalb Stunden geben wir Kidneybohnen und Mais in ein Sieb und lassen beides abtropfen.
44 - Kidneybohnen & Mais abtropfen lassen / Drain kidney beans & corn

Schließlich geben wir die zartbittere Schokolade in die Pfanne,
45 - Schokolade hinzufügen / Add chocolate

lassen sie schmelzen, verrühren sie dabei mit den anderen Zutaten,
46 - Schokolade schmelzen lassen / Let chocolate melt

geben Kidneybohnen sowie Mais hinzu, lassen alles weiter köcheln
47 - Kidneybohnen & Mais hinzufügen / Add kidney beans & corn

und schmecken das Ganze kräftig mit Salz, Pfeffer, Paprika und Chiliflocken ab.
48 - Mit Gewürzen abschmecken / Taste with seasonings

Ganz zum Schluss schalten wir die Kochplatte aus, geben 2/3el des Schmand hinein
49 - Schmand addieren / Add sour cream

und verrühren ihn gründlich,
50 - Schmand verrühren / Stir in sour cream

Anschließend können wir unser Texas Beef Chili, gemeinsam mit frischem Baguette bzw. Pita und mit einem Klecks des verbliebenen Schmands garniert, servieren und genießen.
51 - Texas Beef Chili - Served / Serviert

Das dank des langen schmorens schön zarte Rindfleisch harmonierte geschmacklich wunderbar mit den fruchtigen Tomaten, der Gewürzkombination aus Chili, Kreuzkümmel und geräuchertem Paprika sowie der herben Süße der Zartbitterschokolade. Gemeinsam mit Mais und Kidneybohnen sowie der cremigen, würzigen und gleichzeitig fruchtigen Sauce ergab sich ein wirklich sehr leckeres und gelungenes Chili-Gericht, das sich auch was die Schärfe anging nicht zu verstecken brauchte. Ein überaus gelungenes Gericht, das ich mit Sicherheit nicht das letzte Mal zubereitet habe.

52 - Texas Beef Chili - Side view / Seitenansicht

Werfen wir abschließend noch einen kurzen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichts. Meiner Kalkulation nach hat die gesamte Zubereitung etwa 2800kcal, aufgeteilt auf vier Portionen liegen wir somit also bei 700kcal pro Portion. Dazu kommt natürlich noch das Brot, das man evtl. dazu serviert. Keine leichte Kost, aber der leckere Geschmack entlohnt einen für die paar mehr Kalorien alle Mal. 😉 Wer den Wert etwas reduzieren will, kann eventuell überlegen die Fleischmenge insgesamt etwas zu reduzieren, denn vor allem Rindfleisch und Bauchfleisch sind hier (wie üblich) die hauptsächlichen Kalorien-Lieferenten.

Guten Appetit

Asiatischer Zwiebel-Schweinebauch – das Rezept

Saturday, October 31st, 2015

Damit mein Wok nicht zu sehr einstaubt, entschloss ich mich heute dazu mal wieder etwas Asiatisches zu kochen. Meine Wahl fiel dabei auf einen würzigen Zwiebel-Schweinebauch, der auf asiatische Art mit verschiedenen Würzsaucen aus dieser Region zubereitet wurde. Dazu gab es natürlich, wie sollte es auch anders sein, Reis als Sättigungsbeilage. Das Ergebnis war ein mal wieder sehr leckeres Gericht, dessen Rezept ich nun mit diesem Beitrag einmal kurz in der gewohnten Form vorstellen möchte.

Was benötigen wir also für 3-4 Portionen?

2 größere Zwiebeln
01 - Zutat Zwiebeln / Ingredient onions

700-800g Schweinebauch ohne Schwarte
02 - Zutat Schweinebauch / Ingredient pork belly

3-4 Chilis
03 - Zutat Chilis / Ingredient chilis

1 Teelöffel Hähnchengewürz
04 - Zutat Hähnchengewürz / Ingredient chicken seasoning

2 Esslöffel Austernsauce
05 - Zutat Austernsauce / Ingredient oyster sauce

1/2 Esslöffel Zucker
06 - Zutat Zucker / Ingredient sugar

1 Esslöffel helle Sojasauce
07 - Zutat helle Sojasauce / Ingredient light soy sauce

1 Esslöffel Mehl
09 - Zutat Mehl / Ingredient flour

1 Teelöffel dunkle Sojasauce
08 - Zutat dunkle Sojasauce / Ingredient dark soy sauce

1-2 Stängel Frühlingszwiebeln zum garnieren
10 - Zutat Frühlingszwiebeln / Ingredient scallions

180-200g Reis als Sättigungsbeilage
11 - Zutat Reis / Ingredient rice

sowie etwas Öl zum braten (ich empfehle Erdnussöl)
und etwas Pfeffer zum würzen

Beginnen wir damit, den Schweinebauch erst einmal in dicke Schreiben zu schneiden.
12 - Schweinebauch in Streifen schneiden / Cut pork belly in stripes

uns zerscheneiden diese dann nocheinmal in kleinere mundgerechte Stücke.
13 - Schweinebauch-Streifen in mundgerechte Stücke schneiden / Cut pork belly stripes in bite-sized pieces

Außerdem ziehen wir die Zwiebeln ab, halbieren sie und schneiden sie in Ringe. Größere Stücke können wir dabei noch mal halbieren.
14 - Zwiebeln in halbe Ringe schneiden / Cut onions in half rings

Anschließend erhitzen wir etwas Öl – ich griff zu Erdnussöl – in einem Wok oder einer Pfanne,
15 - Erdnussöl in Wok erhitzen / Heat up peanut oil

geben den zerkleinerten Schweinebauch hinein
16 - Schweinebauch in Wok geben / Add pork belly to wok

und braten es rundherum auf leicht erhöhter Stufe an.
18 - Schweinebauch anbraten / Fry pork belly

Parallel setzen wir am besten schon mal einen Topf mit Wasser für den Reis auf. Der Wildreis-Mix den ich verwendet hatte benötigt 20 Minuten zum garen, daher entschied ich mich dazu bereits etwas früher mit dem erhitzen des Wassers zu beginnen.
17 - Wasser für Reis aufsetzen / Heat up water for rice

Ist das Fleisch durchgebraten, reduzieren wir die Hitzezufuhr zu der zugehörigen Platte ein wenig, geben die Zwiebeln hinzu
19 - Zwiebeln dazu geben / Add onions

und dünsten sie gemeinsam mit dem Fleisch weiter an.
20 - Zwiebeln andünsten / Braise onions

Schließlich streuen wir erst einmal den Zucker hinein und lassen ihn etwas karamellisieren
21 - Zucker einstreuen / Dredge with sugar

bevor wir schließlich auch den Teelöffel Hähnchengewürz, die beiden Esslöffel Austernsauce, den Esslöffel helle sowie den Teelöffel dunkle Sojasauce mit in den Wok bzw. die Pfanne geben,
22 - Restlichen Würzmittel hinzufügen / Add remaining seasonings

alles gut mit Fleisch und Zwiebeln verrühren und dabei auch gleich alles mit etwas frisch gemahlenen Pfeffer würzen.
23 - Mit Pfeffer würzen / Season with pepper

Ist alles gut vermischt, schließen wir den Wok mit einem Deckel ab, reduzieren die Hitzezufuhr noch einmal ein wenig und lassen alles geschlossen garen.
24 - Geschlossen köcheln lassen / Simmer closed

Inzwischen müsste auch das Wasser für den Reis kochen, so dass wir es mit etwas Salz versehen
25 - Wasser salzen / Salt water

und den Reis darin kochen können.
26 - Reis kochen / Cook rice

Während das Schweinefleisch und der Reis garen, schneiden wir die Chilis
27 - Chilis in Ringe schneiden / Cut chilis in rings

und die Frühlingszwiebeln nach vorherigem Waschen in Ringe.
28 - Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden / Cut scallions in rings

Etwas mehr als die Hälfte der Chili-Ringe geben wir dann zu den anderen Zutaten in den Wok und braten sie mit an, den Rest halten wir zum garnieren zurück.
29 - Chilis in Wok geben / Add chilis

Außerdem rühren wir den Esslöffel Mehl in 30ml warmen Wasser an
30 - Mehl in warmen Wasser anrühren / Blend flour in warm water

und geben die Wasser-Mehl-Mischung mit in die Pfanne, um die Sauce etwas einzudicken.
31 - Sauce mit Mehlwasser binden / Thicken sauce with flour water mix

Sobald der Reis dann fertig ist, können wir das Gericht auch schon mit den restlichen Chilis und den Frühlingszwiebeln garniert servieren und genießen.
32 - Asian onion pork belly - Served / Asiatischer Zwiebel-Schweinebauch - Serviert

Der reichlich durchwachsene Schweinebauch war durch das längere geschlossene schmoren nicht nur angenehm zart geworden, auch die Kombination mit den butterweich gegarten Zwiebeln und den den verschiedenen Würzsaucen, dem Hähnchengewürz und Zucker sowie der Schärfe der Chilis erwies sich als sehr gelungen. Dabei waren die Zwiebeln trotz der großen Menge die verwendet worden war keinesfalls geschmacklich dominant, sondern sie fügten sie wunderbar in die geschmackliche Gesamtkomposition ein.

33 - Asian onion pork belly - Side view / Asiatischer Zwiebel-Schweinebauch - Seitenansicht

Werfen wir zum Abschluß noch einen kurzen Blick auf Nährwerte dieses Gerichts. Schweinebauch ist ja leider kein allzu fettarmes Fleisch, daher kommen wir alleine für das Zwiebelfleisch bereits auf 2600kcal, also 650kcal pro Portion. Dazu kommt natürlich noch der Reis insgesamt 700kcal, also 175kcal pro Portion womit wir bei einer Summe von 825kcal pro Portion landen – ein stolzer Wert. Dieser kann natürlich abhängig vom Grad des Durchwachsens des Bauchfleischs variieren. Ich hatte aber auch nicht damit gerechnet, ein sonderlich leichtes Gericht zubereitet zu haben. Die einzige Möglichkeit, den Wert herunter zu bekommen ist dabei allerdings wohl, die Menge des Fleisches zu reduzieren.
Davon aber mal abgesehen könnte man das Gericht eventuell noch mit etwas Gemüse aufwerten. Ich könnte mir zum Beispiel durchaus noch klein geschnittene Möhren, ein paar Bambussprossen oder Mungobohnenkeimlinge in diesem Gericht vorstellen. Aber auch in der hier vorgestellten Form ist das Gericht ein wahrer Genuss – ich kann hier mal wieder meine vorbehaltlose Empfehlung aussprechen.

Guten Appetit

Grillteller mit Ofenkartoffel & Quarkdip [02.09.2015]

Wednesday, September 2nd, 2015

Für einen Mittwoch sahen heute eigentlich alle Gerichte recht gut aus. An der Asia-Thai-Theke, reizte mich besonders das Gung Po Jau Yu – Tintenfisch gebraten mit Gemüse und Chinapilzen in Hoi Sin Sauce, das dort neben Gebratenen Mienudeln mit verschiedenem Gemüse in Hoi Sin Sauce angeboten wurde. Das heutige Fischgericht bei Vitality, heute ein Gedünstetes Seelachsfilet nach “Espanyol Art” mit Kräuter-Knoblauchkartoffeln, sah zwar auch gut aus, konnte sich aber nicht mit den heute sehr verlockend aussehenden Spinat-Ricottatortellini mit Tomatensugo und Mozzarellakugeln bei Globetrotter und vor allem nicht mit dem Grillteller mit Schweine- und Putensteak, Grillwürstchen und Bauchspeck, dazu Ofenkartoffel mit Quarkdip bei Tradition der Region messen. Und da die Schlange vor der Theke mit Fisch und Tortellini deutlich länger war, fiel meine Wahl schließlich auf den Grillteller. Dazu gesellte sich noch ein selbst zusammengestellter Salat von der Salattheke sowie ein als weiße Schokolade Mousse aus dem heutigen Dessert-Angebot.

BBQ dish with pork & turkey steak, sausages & pork belly & oven potato with curd dip / Grillteller mit Schweine- & Putensteak, Grillwürstchen & Bauchspeck, dazu Ofenkartoffel mit Quarkdip

Sowohl die beiden kleinen Steaks von Pute und Schwein als auch die beiden kleinen Bratwürstchen Nürnberger Art waren von recht guter Qualität und auch über die wenigen Knorpel in dem Stück Bauchfleisch konnte man hinweg sehen. Bei den Röstzwiebeln, mit denen man das Fleisch großzügig garniert hatte, musste ich allerdings feststellen, dass man es mit dem Rösten nicht ganz so genau genommen hatte, denn zwischen den knusprigen Stücken fanden sich auch größere Stücke, die nicht ganz geröstet worden waren. Eine kleine Nachlässigkeit, über die ich aber ebenfalls hinweg sehen kann, da ich Zwiebeln in fast allen Formen schätze. Bei der mehr als männerfaustgroßen, in Folie gegarten Kartoffel musste ich schließlich zwar feststellen, dass sie ein klein wenig weich geraten war, aber das würde durch die außen in der Folie mitgegarten Kräuter und den sehr gelungenen Quark-Kräuterdip mehr als nur aufgewogen. Und auch die kleine Schüssel Salat, die mir heute aus weißen Riesenbohnen, Mais, Streifen von roter Beete und Kidneybohnen mit einem Balsamico-Dressing zusammengestellt hatte, gab keinen Grund zur Kritik. Nur beim angenehm luftigen und lockeren Dessert musste man mal wieder das Aroma etwas suche. Es schmeckte eindeutig nach weißer Schokolade, aber man musste seine Geschmacksmuskeln mal wieder etwas anstrengen. Deswegen hier heute ein kleiner Punktabzug. Inesgesamt zwar ein recht fleischlastiges gericht, aber auf jeden Fall sehr lecker.
Beim Rennen um die Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lag der Grillteller heute zwar knapp vorn, aber die vegetarischen Tortellini waren ihm eng auf den Fersen und konnten Platz zwei für sich sichern. Auf dem dritten Platz folgten die Asia-Gerichte und der Fisch belegte mit kleinem Abstand Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Fleisch: ++
Röstzwiebeln: ++
Ofenkartoffel: ++
Quark-Kräuterdip: ++
Saltmischung: ++
Mousse weiße Schokolade: +