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Natsu California Sushi Meat – der Test

Mittwoch, April 6th, 2022

Sushi habe ich seit Ewigkeiten nicht mehr gegessen. Das letzte Mal an das ich mich erinnere war wohl währen einer Schulung in Berlin im Jahre 2000 in einem Floating Sushi Restaurant im Umfeld des Alexanderplatz gewesen und ich weiss noch gut dass ich ziemlich mit der Schärfe des Wasabi zu kämpfen hatte. 😉 Nicht dass ich Sushi deswegen nicht mag, denn eigentlich mag ich sowohl Reis als auch frischen rohen Fisch und die Schärfe des Wasabi wenn man es eben nur richtig portioniert, aber es ergab sich bisher einfach keine Gelegenheit die Sushi-Erfahrung zu wiederholen. Und das obwohl es hier in München mehr als genügend Sushi-Restaurants gibt und auch die meisten Supermärkte sie heutzutage anbieten. Aber auch die Tatsache dass mein geschätzter Blogger-Kollege DirkNB aka. Herdnerd des öfteren Mal zu diesem Gericht greift hat mich inspiriert diesen japanischen Kaltreisröllchen mal wieder eine Chance zu geben. Als erster Berührungsversuch griff ich dabei auf fertige Sushi aus dem Supermarkt zurück. Dort gibt es auch tatsächlich fertige Sushi mit rohem Lachs, allerdings war mir die Sache mit etwa elf Euro zu teuer und nach so langer Sushi-Abstinenz auch nicht das richtige. Zum Glück gab es Alternativen: zum einen California Sushi mit Geflügelfleisch und eine vegane Variante, wobei letztere mit knapp 10 Euro sich auch als preislich ziemlich happig erwies. Ich wählte den Mittelweg und griff zum California-Sushi das mit etwa 8 Euro für die 280g Packung zwar auch nicht gerade ein Schnäppchen waren, aber für meinen vorsichtigen Sushi-Neueinstieg für mich die beste Wahl. 😉
01 - California Sushi - Package front / Packung vorne 02 - California Sushi - Package back / Packung Rückseite
Werfen wir als erstes Mal einen Blick auf den Packungsinhalt: Dieser bestand aus insgesamt neun Sushi in drei Varianten (auf die ich gleich noch näher im einzelnen eingehe) sowie je einem Tütchen Chili-Würzsauce und Röstzwiebeln sowie scheinbar etwas zu kurz geratenen Stäbchen zum essen.
03 - California Sushi - Content / Packungsinhalt
Die Sushi sollte man laut Beschreibung auf der Verpackung übrigens etwa zwanzig Minuten vor dem Verzehr aus dem Kühlschrank nehmen damit sie Zimmertemperatur annehmen – aber notfalls geht es auch direkt aus dem Kühlschrank. 😉

Werfen wir nun einen kurzen Blick auf die einzelnen Sushi-Varianten:

04 - California Sushi - Chicken Mango Chutney
Paniert gebratenes Hähnchenfleisch mit Mango-Chutney und Sesam

05 - California Sushi - Duck Teriyaki
Ente mit Teriyaki-Würzsauce, grüner Gurke und Rosa-Beeren-Sesam-Mischung

06 - California Sushi - Chicken Teriyaki
Gebratenes Hähnchenfilet mit Teriyaki-Gemüse-Würzsauce und Sesam

Wie sich herausstellte handelte es sich bei den Stäbchen um Teleskop-Stäbchen, die man ausziehen konnte damit sie die zur Verwendung notwendigen Länge erreichten.
07 - Telescopic chopsticks / Ausziehbare Essstäbchen

Nun hätte ich die Sushis natürlich auch einfach aus der Packung essen können, aber da ich ja nun so lange schon kein Sushi mehr gegessen hatte wollte ich dieses Gericht doch etwas zelebrieren und richtete es mir visuell ansprechend auf einem Teller an.
08 - California Sushi - Serviert

Zum Verzehr greift man eines der Sushi mit den Essstäbchen oder notfalls auch mit den Fingern, dippt sie kurz in die Chili-Würzsauce und anschließend in die Röstzwiebeln und lässt sie am besten am Stück in seinem Mund verschwinden. Beisst man ab zerstört man die Integrität des Röllchens und es droht im schlimmsten Fall in den Fingern zu verfallen. Wie ich feststellte hatte man im Inneren der Röllchen wohl Nori, also Algenblätter verwendet. Ich habe nie selbst Sushi gemacht und weiß gar nicht ob man die Runden Sushi auch ohne Nori machen kann, aber diese gaben den Röllchen eindeutig noch zusätzlichen Halt. Alternativ zum dippen kann man auch einfach etwas von der Chili-Würzsauce auf dem Sushi verteilen, es mit Röstzwiebeln bestreuen und dann verzehren. Allerdings musste ich feststellen dass diese Sauce eine nicht zu verachtende Schärfe besaß, also musste man etwas vorsichtig damit umgehen. Eindeutig eine Hommage an Wasabi, was ja auch nicht gerade mild ist um es vorsichtig auszudrücken. 😉
Was die drei Varianten anging hatte ich hier keinen eindeutigen Favoriten für mich ausmachen können, allerdings stach die Variante mit dem Mango-Chutney etwas durch seine leicht fruchige Note hervor, die mir sehr zusagte, allerdings standen Ente mit Gurke und Hähnchen mit Teriyaki-Gemüse-Sauce dem nur wenig nach. Den größten Anteil an jeder Rolle nahm natürlich der Klebereis ein, etwas mehr als 2/3el, vielleicht sogar 3/4el, würde ich sagen, der Rest war Füllung wobei man hier mit dem Fleisch nicht sonderlich verschwenderisch umgegangen war – aber das hatte ich bei einem Produkt aus dem Supermarkt-Kühlregal auch nicht anders erwartet. Der Sesam-Mantel passte aber bei allen drei Varianten gut in die geschmackliche Gesamtkomposition und rundete diese exotische Sushi-Variante gelungen ab.

09 - California Sushi - Seitenansicht

Werfen wir am Ende noch einen kurzen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichts. Diese liegen bei 119kcal pro 100g, bei 250g Sushi kommen als 477,5 kcal pro Portion zusammen, zuzüglich natürlich der Sauce und den Röstzwiebel, die aber nur einen geringen Anteil einnehmen dürften. Und für knapp 500kcal hatte das Gericht eine recht hohe Sättigungskraft wie ich feststellen durfte. Nichts für den wirklich großen Hunger, aber für ein Abendbrot so wie bei mir oder ein kleineres Mittagessen ist es meiner Meinung nach absolut ausreichend.

Alles in allem erwies sich das California Sushi der Firma Natsu Foods GmbH & Co KG als recht schmackhaft und das macht mir tatsächlich Lust auf mehr Sushi. (Und: Nein, das ist kein gesponsorter Post, sondern meine persönliche Meinung) Also steht sowohl der teuereren Lachs-Variante aus dem Supermarkt oder sogar dem Besuch in einem echten Susi-Restaurant (nach 22 Jahren Abstinenz) nichts mehr im Wege. Nur ob ich selber jemals Sushi machen werde muss ich mir noch genau überlegen, denn dafür braucht man schon einiges an Übung und ich als Wochenend- und Hobbykoch würde kaum die Zeit haben es regelmäßig zuzubereiten. Aber sag niemals Nie, vielleicht komme ich ja noch so sehr auf den Geschmack dass ich es doch mal probiere…

Spinatspätzle mit Waldpilzen, Rahmsauce & Röstzwiebeln [14.11.2019]

Donnerstag, November 14th, 2019

Auch heute ging es weiter mit Meetings und Konferenzen – und somit auch mit kostenlosem Kaffee, Mini-Butterbrezeln und Obst. 😉 Ich entschied mich heute mal für eine Banane zur Brezel und schwarzem Kaffee.

Banana, pretzel & coffee / Banane, Butterbrezel & Kaffee

Leider war das erste Meeting bereits für 8:00 Uhr angesetzt, also noch mal früher als gestern. Aber ich war natürlich wie immer überpünktlich, das gehört einfach zum guten Ton für mich. Auch wenn wahrscheinlich keiner was gesagt hätte, wenn ich 5 Minuten später gekommen wäre…
Bei so guter Verpflegung zum Meeting war mir das Schweineschnitzel „Wiener Art“ + drei Komponenten nach Wahl bei Daily, das natürlich mit Pommes Frites serviert wurde, eindeutig zu viel. Und das Saltim Bocca von der Hähnchenbrust mit Rosamrinjus, Broccoli und Penne Rigate mit alle den Nudeln war mir auch etwas zu mächtig. Und da ich ebenfalls keine Lust auf Gebackene Ananas und Banane oder Gebratenes Putenfleisch mit verschiedenem Gemüse in Currysauce auch keine Lust hatte, entschied ich mich mit den Spinatspätzle mit Waldpilzen, Rahmsauce und Röstzwiebeln mal einen Veggie-Tag einzulegen.

Spinach spaetzle with mushrooms, cream sauce & roast onions / Spinatspätzle mit Waldpilzen, Rahmsoße & Röstzwiebeln

Und das Gericht erwies sich als eine wirklich leckere Wahl. Die Spätzle besaßen ein leichtes, aber deutliches Spinataroma, das gut mit der Rahmsauce mit ihrer würzigen Pilznote harmonierte und wunderbar durch die knusprigen Röstzwiebeln abgerundet wurde. Allerdings glaube ich nicht, dass man die Kombination aus ganzen Dosenchampignons mit einer zweiten, nicht genau definierbaren Pilzsorte, ein Gericht dazu qualifiziert als „mit Waldpilzen“ zu bezeichnen. Klingt aber natürlich besser als Spätzle in Pilzrahmsauce – und ich vermute auch mal dass man hier Reste der Rahmschwammerl von gestern mit verwertet hat, vielleicht ergänzt durch o.g. zweite Pilzsorte. Geschmeckt hat es aber trotzdem, ich zumindest war zufrieden und satt.
Natürlich war das Schnitzel heute das am häufigsten gewählte Gericht, zumal es mit Fritten serviert wurde, und konnte sich unangefochten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf Platz zwei sah ich die Asia-Gerichte, die aber nur einen hauchdünnen Vorsprung vor den Spinatspätzle aufzeigte, die somit auf dem dritten Platz landete. Mit geringen Abstand folgte das Hähnchen-Saltimbocca auf einem guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Spinatspätzle: ++
Rahmsauce mit Pilzen: ++
Röstzwiebeln: ++

Holzfällersteak mit Röstzwiebeln, Bratensauce & Röstkartoffeln [07.05.2018]

Montag, Mai 7th, 2018

Der Montag bot mal wieder wenig wirklich interessantes auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants. Die Safranbandnudeln mit Meerrettichspinat bei Vitality waren nichts für mich, denn ich mag ja keinen Meerrettich. Und auf Asia-Gerichte wie Gebackene Frühlingsröllchen oder Schweinefleisch gebraten in Austernsauce und Thaigemüse hatte ich auch keine große Lust. Blieben also noch das Holzfällersteak vom Schwein mit Röstzwiebeln, Bratensauce und Röstkartoffeln bei Tradition der Region oder die Spinat-Ricottatortellini in Carbonarasauce bei Globetrotter. Kurz neigte ich zwar zu den Tortellini, griff letztlich aber dann doch zum Holzfällersteak, weil ich ja erst am Wochenende Nudeln satt hatte. An der Gemüsetheke ergänzte ich mir das Gericht schließlich noch mit ein einem Schälchen Erbsen und Pariser Möhren mit Spargel.

Lumberjack steak with fried onions, gravy & roast potatoes / Holzfällersteak mit Röstzwiebeln, Bratensauce & Röstkartoffeln

Das Holzfällersteak war, wie üblich, recht durchwachsen, aber geschmacklich in Ordnung und mit genügend verwertbaren Fleisch, das man gut mit den knusprigen Röstzwiebeln und der leider etwas dünnen, aber doch würzigen Bratensauce kombinieren konnte. Und auch an den Röstkartoffeln gab es nichts auszusetzen, bis auf zwei kleine, matschige Ausnahmen waren sie bissfest und eine geeignete Sättigungsbeilage, so wie bereits am Freitag wo ich die gleiche Beilage zu meinem Seelachs hatte. Und obwohl sie bestimmt bereits einige Zeit unter den Wärmelampen der Gemüsetheke geruht hatten, erwies sich auch die Kombination aus Erbsen, Möhren und einigen Spargelstückchen noch als heiß, recht frisch und knackig. Ein altbekannter Klassiker unseres Betriebsrestaurants, aber immer wieder eine gute Wahl.
Und auch der Gros der anderen Gäste hatte heute natürlich beim Holzfällersteak zugeschlagen, womit ihm der erste Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala gebührte. Auf Platz zwei sah die Asia-Gerichte, die aber nur einen hauchdünnen Vorsprung vor den ebenfalls gern gewählten Spinat-Ricotta-Tortellini besaßen, welche somit den dritten Platz belegten. Auf einem guten Platz vier kamen schließlich die Safranbandnudeln mit Meerrettichspinat.

Mein Abschlußurteil:
Holzfällersteak: ++
Röstzwiebeln: ++
Bratensauce: +
Röstkartoffeln: ++
Gemüsemix: ++

Cremige Käse-Makkaroni mit Speck & Röstzwiebeln (Mac & Cheese) – das Rezept

Donnerstag, Oktober 26th, 2017

Inspiriert von Gericht, das ich am heutigen Montag in unserem Betriebsrestaurant verzehrt hatte, entschied ich mich am heutigen Freitag Abend dazu, spontan noch einmal etwas zu kochen. Beim Einkauf zum Wochenende besorgte ich mir zusätzlich zu den Zutaten die ich für meine ansonsten geplanten Gerichte noch die paar wenigen Dinge, die ich für dieses einfache und doch sehr leckere Gericht benötigte. Für die wichtigste Komponente, den Käse, begab ich mich dabei sogar extra an die Käse-Theke und ließ mir dort eine besonders würzige Variante eines original englische Cheddars geben. Und auch wenn sie im traditionellen englisch/britischen Mac & Cheese normalerweise keine Verwendung finden, addierte ich dennoch auch bei meiner Version etwas gewürfelten Bacon und ein paar Röstzwiebeln. In der Summe ein sehr leckeres Gericht, dass sich – sieht man mal von den Röstzwiebeln ab – in einem einzelnen Topf in etwa einer Viertelstunde zubereiten lässt. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das zugehörige Rezept hier einmal in gewohnter Form vorzustellen.

Was benötigen wir also für zwei Portionen?

250g Makkaroni
01 - Zutat Makkaroni / Ingredient macaroni

100g würziger Cheddar
02 - Zutat Cheddar / Ingredient cheddar

je 50g Edamer und Parmesan
03 - Zutat Edamer & Parmesan / Ingredient edamer & parmesan cheese

550ml Milch
04 - Zutat Milch / Ingredient milk

100g gewürfelter Speck
05 - Zutat gewürfelter Speck / Ingredient diced bacon

1 kleine Zwiebel
06 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

2-3 Esslöffel Butter (30-45g)
07 - Zutat Butter / Ingredient butter

1 Teelöffel Senf
08 - Zutat Senf / Ingredient mustard

sowie etwas Salz, Pfeffer und Chiliflocken zum würzen

Beginnen wir nun damit die Zwiebel in Ringe zu schneiden.
09 - Zwiebel in Ringe schneiden / Cut onion in rings

Anschließend dünsten wir die Speckwürfel gemeinsam mit der Butter an,
10 - Speck mit Butter anbraten / Braise beacon with butter

löschen alles mit der Milch ab,
11 - Mit Milch ablöschen / Deglaze with milk

geben die rohen Makkaroni hinzu
12 - Makkaroni addieren / Add macaroni

und lassen alles kurz aufkochen, um es anschließend auf leicht reudzierter Stufe vor sich hin köcheln zu lassen, bis die Makkaroni gar sind.
13 - Aufkochen & köcheln lassen / Bring to a boil & simmer

Parallel erhitzen wir etwas Butter in einer kleinen Pfanne,
14 - Butter in Pfanne erhitzen / Heat up butter in pan

geben die Zwiebelringe hinein
15 - Zwiebelringe in Pfanne geben / Put onion rings in pan

und bräunen sie in der Butter, bis sie die gewünschte Krossheit erreicht haben.
16 - Zwiebelringe anbraten / Fry onion rings

Zwischendurch sollten wir aber nicht vergessen, die Makkaroni ab und zu umzurühren, damit nichts anbrennt.
17 - Zwischendurch umrühren / Stir in between

Außerdem zerkleinern wir unseren Cheddar-Käse in grobe Würfel.
18 - Käse zerkleinern / Mince cheese

Die fertig gebratenen Zwiebelringe lassen wir dann auf einem Küchentuch etwas abtropfen. Ich persönlich mag sie dunkel, aber das kann natürlich jeder so einrichten wie er es mag.
19 - Zwiebelringe abtropfen lassen / Let drain onion rings

Sind die Makkaroni schließlich gar, geben wir auch den Cheddar, Edamer und Parmesan mit in den Topf
20 - Käse in Topf geben / Put cheese in pot

und lassen ihn unter rühren schmelzen.
21 - Verrühren & Käse schmelzen lassen / Stir & let melt cheese

Nun brauchen wir nur noch den Teelöffel Senf einzurühren,
22 - Senf einrühren / Stir in mustard

das Ganze mit Salz, Pfeffer
23 - Mit Salz & Pfeffer würzen / Season with salt & pepper

sowie ein paar Chiliflocken abzuschmecken
24 - Mit Chiliflocken abschmecken / taste with chili flakes

und können das Gericht anschließend, garniert mit den Röstzwiebeln, unmittelber servieren und genießen.
25 - Mac and Cheese with bacon & roast onions - Served / Cremige Käse-Makkaroni mit Speck & Röstezwiebeln - Serviert

Wie bereits erwähnt, hängt das Gelingen von guten Käsemakkaroni natürlich maßgeblich vom verwendeten Käse ab. Und da ich ja etwas mehr in guten, würzigen Cheddar investiert hatte, zahlte sich dies hier eindeutig aus. Zudem waren die Makkaroni durch die Verwendung von Milch bei der Zubereitung wunderbar cremig geworden. Salz, Pfeffer und ein paar Chiliflocken rundeten, gemeinsam mit den knusprigen Röstzwiebeln, dieses Gericht sehr gelungen ab. Ein schönes Beispiel der schnellen Küche, das ich bestimmt nicht zum letzten Mal zubereitet habe. Dank des vielen Käses und der verwendeten Butter sei aber noch der Hinweis gegeben, dass es sich hier keinesfalls um einen leichten Genuss handelt… 😉

26 - Mac and Cheese with bacon & roast onions - Side view / Cremige Käse-Makkaroni mit Speck & Röstezwiebeln - Seitenansicht

Guten Appetit

Tiroler Käsespätzle mit Röstzwiebeln [31.08.2016]

Mittwoch, August 31st, 2016

Als ich die heutige Speisekarte unseres Betriebsrestaurants las, durfte ich mit Wohlwollen feststellen, dass alle drei Gerichte der westlichen Küche auf die eine oder andere Art akzeptabel erschienen. Da war zum einen das Wiener Backhendl mit Kartoffelsalat bei Tradition der Region, dann Tiroler Käsespätzle mit Röstzwiebeln bei Globetrotter und schließlich ein Seelachsfilet im Pfirsisch-Ingwer-Sud mit Salzkartoffeln (bei früheren Angeboten gab es hier eigentlich immer Jasmin-Duftreis als Sättigungsbeilage) bei Vitality. Zuerst neigte ich zwar zum Backhendel, entschied mich dann aber kurzentschlossen doch um und wählte die Käsespätzle. Dazu gesellte sich noch ein selbst zusammengestellter Salat mit Balsamicodressing von der Salattheke.

Cheese spaetzle with fried onions / Käsespätzle mit Röstzwiebeln

Leider hatte man bei den Käsespätzle heute leider zu einem geschmacklich eher wenig aussagekräftigen Käse verwendet. Die Röstzwiebeln konnten das zwar ein wenig kompensieren, aber volle Punktzahl kann ich hier leider nicht geben. Der kleine Salat aus roter Beete, Möhren, Wachsbohnen und Kidneybohnen mit einem Balsamicodressing war aber vollkommen in Ordnung. Ein einfaches, aber akzeptables Mittagsmahl.
Sah man sich bei den anderen Gästen um, erkannte man schnell dass es heute auch hier die Käsespätzle waren, die den größten Zuspruch fanden und somit Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala einnahmen. Aber das Wiener Backhendl auf dem zweiten Platz war ihm eng auf den Fersen. Den dritten Platz belegten die Asia-Gerichte und auf Platz vier schließlich der Seelachs.

Mein Abschlußurteil:
Käsespätzle: +
Röstzwiebeln: ++
Gemischter Salat: ++

Schwabenteller – Minutensteaks mit Käsespätzle, Schwammerlsauce & Röstzwiebeln [03.11.2015]

Dienstag, November 3rd, 2015

Zwar sah auch das heutige Vitaliy-Gericht, ein Pikanter Bohnengulasch mit Kartoffelwürfeln heute auch sehr gut aus und ich war einen kurzen Moment dazu geneigt, hier zuzugreifen, doch dann entschied ich mich doch für den noch einen kleinen Deut verlockeneder aussehenden Schwabenteller – Zwei Minutensteaks vom Schwein mit Käsespätzle, Schwammerlsauce und Röstzwiebel aus der Sektion Tradition der Region. Als einziges anderes Angebot wäre vielleicht noch der Kai Tzau Fhan – Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse, das neben Moo Pad Prik Bai – Gebackener Seelachs mit scharfem Basilikum und Thaigemüse in Austernsauce an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde in Frage gekommen. Die Spaghetti al arrabiata mit Parmesan bei Globetrotter reizten mich überhaupt nicht. Zum Schwabenteller gesellte sich noch ein kleines Schälchen selbst zusammengestellter Salat von der Salattheke.

Swabian dish - Pork steaks with mushroom sauce, cheese spaetzle & roast onions / Schwabenteller - Schweine-Minutensteaks mit Schwammerlsauce, Käsespätzle & Röstzwiebeln

In der Schwammerlsauce hätten zwar gerne noch ein paar mehr Pilze sein können, aber das war glücklicherweise der einzige nennenswerte Kritikpunkt an diesem Gericht, denn die Sauce an sich war sehr gut gelungen. Die beiden Schweinesteaks waren schön saftig und mager, die Spätzle schön heiß und besaßen dank des Käses ein gutes Aroma und die Röstzwiebeln waren wunderbar knusprig, aber nicht verbrannt. Und auch der Salat aus Streifen von Möhren, Kohlrabi und roter Beete, einigen weißen Riesenbohnen, Kidneybohnen und Mais, die ich mir mit einem French Dressing garniert hatte, gaben mir keinerlei Grund zur Beschwerde. Ein reichhaltiges und angenehm sättigendes Mittagsmahl.
Natürlich lag auch bei den anderen Gästen der Schwabenteller mit großem Vorsprung vor allen anderen Gerichten am höchsten in der Gunst und konnte sich unangefochten Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Den zweiten Platz konnten sich schließlich die Asia-Derichte sichern und Platz drei teilten sich heute Spaghetti und Bohneneintopf, bei denen ich keinen klaren Favoriten ausmachen konnte.

Mein Abschlußurteil:
Minutensteaks vom Schwein: ++
Schwammerlsauce: ++
Käsespätzle: ++
Röstzwiebeln: ++
Salat: ++