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Steak aus dem Air Fryer mit gebackener Süßkartoffel – das Rezept

Sonntag, Januar 19th, 2020

Meine Schottischen Eier von gestern haben leider nicht bis zum heutigen Mittagessen überlebt, doch damit hatte ich gerechnet und vorgesorgt. Ich hatte nämlich gelesen, dass man auch sehr gut Steaks in der Heißluftfriteuse (Air Fryer) zubereiten kann und das wollte ich natürlich ebenfalls ausprobieren. Dazu sollte es eine gebackene Süßkartoffel geben, die ich allerdings dieses Mal nicht im Air Fryer, sondern ganz konventionell im Ofen zubereiten wollte. Das wäre zwar auch im Air Fryer gegangen, aber ich wollte dieses Mal das sowohl Steak als auch Süßkartoffel etwa zur gleichen Zeit fertig werden, so dass ich nichts warm halten muss – frisch gekocht schmeckt es eben am besten. 😉 Als ich am Freitag dann beim Metzger meines Vertrauens das Steak einkaufte, musste ich ziemlich schlucken, denn für ein wirklich gutes Steak von gerade mal etwas mehr als zweihundert Gramm wurden gleich einmal fast dreizehn Euro fällig. 😳 Daher verwarf ich meinen Plan zwei Portionen zuzubereiten und besorgte mir nur eins davon. Aber die Marmorierung des Fleisch das ich gewählt hatte sah wirklich gut aus, daher gönnte ich mir die Ausgabe mal. Dabei ist das bei gutem Rindfleisch nicht mal wirklich teuer, meine Recherche im Netz zeigte dass man auch man leicht zwanzig bis zu über 30 Euro für 100g bezahlen kann.
Daraus entstand letztlich also ein eigentlich recht einfaches, aber dennoch sehr leckeres Gericht, das ich mit diesem Beitrag nun einmal kurz in gewohnter Form vorstellen möchte.

Was benötigen wir also für 1 Portion?

1 Rindersteak (ca. 200g)
01-Zutat-Rindersteak

Zum würzen des Steaks:

  • 1/2 Teelöffel Salz
  • 3/4 Teelöffel Pfeffer
  • 1/4 Teelöffel Knoblauch (granuliert)
  • 1/4 Teelöffel Zwiebel (granuliert)
  • 1/4 Teelöffel geräuchertes Paprika
  • 1/5 Teelöffel Chiliflocken
  • evtl. eine Scheibe Kräuterbutter

    1 große Süßkartoffel
    02-Zutat-Süßkartoffel

    Für das Topping des Süßkartoffel:

  • 3 Esslöffel Sauerrahm
  • Einige Stiele Schnittlauch
  • Etwas Salz
  • Außerdem hatte ich noch Feldsalat und das Joghurt-Zitronendressing im Kühlschrank, das beides vebraucht werden musste, also kamen sie am Ende auch mit auf den Teller.

    Die Süßkartoffel dauert am längsten, also beginnen wir mit ihrer Zubereitung. Nachdem wir begonnen haben den Ofen auf 200 Grad vorzuheizen waschen wir also die Süßkartoffel gründlich unter fließendem Wasser – wir wollen ja am Ende keinen Schmutz auf dem Teller haben –
    03 -  Süßkartoffel waschen / Wash sweet potato

    legen sie in ein ofenfestes Behältnis, stechen an einigen Stellen mit Hilfe einer Gabel die Schale an damit sie beim Backen nicht platzt
    04 - Süßkartoffel mit Gabel anpiksen / Stab peel with fork

    und schieben sie dann auf der mittleren Schiene für 50 bis 60 Minuten in den Ofen. Einige Beiträge in anderen Kochblogs zeigen, dass man die Kartoffel noch mit Öl oder gar mit Gewürzen wie Salz und Pfeffer einreiben soll, aber das ist meiner Meinung nach unnötig.
    05 - Süßkartoffel im Ofen backen / Bake sweet potato in oven

    Das gibt uns nun viel Zeit um uns um alles andere zu kümmern – zum Beispiel das Topping. Dazu schneiden wir einige Stiele Schnittlauch in Röllchen,
    06 - Schnittlauch in Röllchen schneiden / Cut chives in rolls

    geben zwei bis drei Esslöffel Sauerrahm in eine Schüssel,
    07 - Sauerrahm in Schüssel geben / Put sour cream in bowl

    salzen diesen leicht
    08 - Sauerrahm mit Salz würzen / Season sour cream with salt

    streuen ca. 2/3el der Schnittlauch-Röllchen ein
    09 - Schnittlauch zum Sauerrahm geben / Add chives

    und verrühren alles gründlich miteinander. Bis zum Einsatz bewahren wir dies abgedeckt im Kühlschrank auf.
    10 - Sauerrahm gründlich verrühren / Stir sour cream

    Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt, um das Steak aus dem Kühlschrank zu nehmen um bis zur Zubereitung Zimmertemperatur annehmen zu lassen – natürlich abgedeckt, denn es soll ja nicht austrocknen.
    11 - Steak aus Kühlschrank nehmen / Take steak from fridge

    Wenden wir uns dazu nun unserer Würzmischung zu. Dazu geben wir Salz und Pfeffer in eine kleine Schüssel,
    12 - Salz & Pfeffer in Schüssel geben / Put salt & pepper in bowl

    fügen Zwiebel- und Knoblauchgranulat hinzu,
    13 - Zwiebel- &Knoblauchpulver addieren / Add granulated onion & garlic

    addieren das geräucherte Paprika,
    14 - Geräuchertes Paprika hinzufügen / Add smoked paprika

    geben noch etwas Chiliflocken hinzu
    15 - Chiliflocken dazu geben / Add chili flakes

    und verrühren schließlich alles gründlich miteinander.
    16 - Gewürze gründlich vermischen / Mix seasonings

    Anschließend sprühen wir ein klein wenig Öl auf das Steak,
    17 - Öl auf Steak sprühen / Spray oil on steak

    verteilen es gleichmäßig,
    18 - Öl auf Steak verteilen / Spread oil on steak

    bestreuen es mit unserer zuvor hergestellten Gewürzmischung
    19 - Steak mit Gewürzmischung bestreuen / Dredge steak with seasonings

    und massieren diese schließlich etwas ins Fleisch ein. Das Prozedere wiederholen wir dann noch einmal für die andere Seite.
    20 - Gewürze in Steak einmassieren / Rub in seasonings

    Nun heizen wir unseren Air Fryer leer für 2-3 Minuten auf 200 Grad vor,
    21 - Air fryer vorheizen / Pre heat air fryer

    legen das Steak in den Frittierkorb
    21 - Steak in Air Fryer legen / Put steak in air fryer

    und frittieren es für zwei Mal dreieinhalb Minuten für Medium oder zwei Mal 4 Minuten für durch. Das gilt für ein Steak von ca. 1,5 cm Dicke.
    22 - Steak zwei mal 3:30 Minuten frittieren / Cook Steak two time 3:30 minutes

    Der Timer meiner Heißluftfriteuse lässt sich leider nur in Minutenschritten einstellen, ich wollte es aber lieber Medium, daher musste ich etwas aufpassen.

    Nach dreieinhalb Minuten nehmen wir den Frittierkorb mit dem Steak kurz aus dem Gerät,
    23 - Steak nach Halbzeit / Steak after half of time

    wenden es
    24 - Steak wenden / Turn steak

    und schieben es für weitere dreieinhalb Minuten in die Fritteuse.
    25 - Steak zurück in Air Fryer schieben / Put steak back in air fryer

    Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt die Süßkartoffel aus dem Ofen zu nehmen
    26 - Süßkartoffel aus Ofen nehmen / Take sweet potato from oven

    und mit einem spitzen Messer zu testen ob sie durch ist. Gleitet es bis über die Hälfte der dicke ohne Probleme durch, können wir sie bei Seite stellen, damit sie ein wenig abkühlt.
    27 - Gargrad der Süßkartoffel testen / Check sweet potato

    Schließlich ist auch das Steak fertig, so dass wir es entnehmen
    28 - Steak fertig zubereitet / Steak finished

    und auf einem vorgewärmten Teller (ich nutzte einfach den noch heißen Ofen) einige Minuten ruhen lassen – natürlich eingewickelt in Alufolie damit es nicht kalt wird.
    29 - Steak ruhen lassen / Let steak rest

    Das gibt uns die Gelegenheit die Süßkartoffel der Länge nach aufzuschneiden,
    30 - Süßkartoffel längs aufschneiden / Open sweet potato peel

    den so entstandenen Schlitz mit den Fingern etwas aufzuziehen
    31 - Schale auseinander ziehen / Open peel

    und das Innere ein wenig mit Hilfe einer Gabel zu zerkleinern, was den eigentlichen Verzehr später erleichtert.
    32 - Innere der Süßkartoffel mit Gabel zerkleinern / Mash interior of sweet potato with fork

    Schließlich können sie gemeinsam mit dem Steak und etwas Feldsalat servieren, wobei wir die Süßkartoffel mit unserer Sauerrahm-Schnittlauch-Mischung toppen. Wer mag kann außerdem noch eine Scheibe Kräuterbutter auf das Steak geben.
    33 - Steak (Air Fryer) with baked sweet potato - Served / Steak aus dem Air Fryer mit gebackener Süßkartoffel - Serviert

    Dabei interessierte mich natürlich vor allem wie das Steak im Inneren geworden war, weswegen ich es erst einmal in der Mitte zerteilte. Wie es sich zeigte war es noch leicht rosa und damit Medium, so wie ich es vorgehabt hatte.
    35 - Steak (Air Fryer) with baked sweet potato - Lateral cut / Steak aus dem Air Fryer mit gebackener Süßkartoffel - Querschnitt

    Auch wenn es letztlich nicht sonderlich groß war, erwies sich das Steak insgesamt als wirklicher Genuss. Wunderbar zart und saftig – und das nach gerade mal 7 Minuten. Natürlich trugen auch die sehr gelungene Gewürzkombination sowie die Kräuterbutter zum gelungenen Steak bei. Ob das nun wirklich dreizehn Euro wert gewesen ist sei mal so dahin gestellt, aber mir fehlen da die Vergleichswerte, daher spare ich mir ein Kommentar. Ich probiere aber bei Gelegenheit auch mal ein günstigeres Steak in den Air Fryer zu stecken, dann kann ich mehr dazu sagen.
    Aber auch die gebackene Süßkartoffel erwies sich als wahrer Genuss. Ihr Inneres war im Ofen butterweich geworden und schmeckte auch ohne zusätzliche Würze schon sehr lecker. Der mit frischem Schnittlauch versetzte Sauerrahm passte aber dennoch wunderbar zu dem zarten Süßkartoffel-Fruchtfleisch. Dazu noch der weiterhin knackige Feldsalat mit dem fruchtigen Zitronen-Joghurt-Dressing und fertig war ein sehr gelungenes Sonntagsgericht, das nicht allzu viel Aufwand erfordert hatte. Ich war sehr zufrieden mit dem Ergebnis – dieser Air Fryer ist wirklich eine überaus lohnenswerte Anschaffung gewesen. 🙂

    34 - Steak (Air Fryer) with baked sweet potato - Side view / Steak aus dem Air Fryer mit gebackener Süßkartoffel - Seitenansicht

    Guten Appetit

    Gezupfte Ente in Briochsemmel mit Süßkartoffelpommes [20.09.2017]

    Mittwoch, September 20th, 2017

    Das heutige Gericht im Rahmen der Oktoberfest-Woche in unserem Betriebsrestaurant schien aus Gezupfter Ente in Briochsemmel mit Rotkraut, BBQ Sauce geschmolzenem Käse und Süßkartoffelchips zu bestehen, denn die anderen Gerichte der regulären Küche wie die Gebackene Forelle auf Balkan Art mit Rosmarinkartoffel bei Vitality oder das Schweinesteak Tessin mit Schinken und Käse gratiniert dazu Röstkartoffel bei Globetrotter klangen eher nach Standard-Gerichten. Außerdem wurden noch an der Asia-Thai-Theke Gebratene Mienudeln mit verschiedenem Asiagemüse in Kokosmilchsauce und San Sei Chop Suey – verschiedene Fleischsorten mit frischem Gemüse in Spezialsauce angeboten. Und obwohl der Verdacht eingeworfen wurde, hier seien einfach die Reste der Entenkeulen von letzter Woche verarbeitet worden, fiel meine Wahl doch auf die gezupfte Ente – wohl auch weil es mich reizte die Süßkartoffelchips / -pommes mal zu probieren. Leider war aber heute nirgendwo Ketchup zu finden, der meiner Meinung nach gut dazu gepasste hätte.

    Plucked duck in brioche bread roll with sweet potato fries / Gezupfte Ente in Briochsemmel mit Süßkartoffelpommes

    Ich weiß nicht so recht was ich über die Süßkartoffelpommes denken soll. Zum einen waren sie außen angenehm knusprig und knackig, im Inneren wirkten sie von der Konsistenz her aber leicht matschig. Nicht dass das sonderlich schlimm gewesen wäre – vielleicht muss es bei Süßkartoffeln ja so sein – aber meine Erwartungshaltung war eben anders gewesen. Geschmacklich erwies sie sich, wie nicht anders zu erwarten, als leicht süßlich und passte auch gut zum Burger – allerdings hätte ich mir noch einen Dip dazu gewünscht. Hier hätte mit Sicherheit auch Sauerrahm oder vielleicht eine Salsa gut gepasst. Sollte ich so etwas je selbst zubereiten, werde ich das mal im Hinterkopf behalten. Der Burger selbst war mit einer BBQ-Sauce bestrichen, darauf befanden sich eine Tomatenscheibe, Rotkraut-Salat und schließlich die gezupfte Ente, die wiederum mit einer Scheibe eines mild-würzigen Käses überbacken war. Dabei erfüllte der Käse nicht nur eine geschmackliche Funktion, sondern verhinderte auch dass die gezupfte Ente beim beißen in den Burger einfach auf der anderen Seite heraus fiel. Wäre die Broiche-Semmel noch etwas frischer gewesen, wäre er fast perfekt gewesen, aber leider erwies sie sich schon als etwas abgestanden. Dennoch ein guter Burger, ich war sowohl mit ihm als auch mit den Süßkartoffel-Pommes überaus zufrieden.
    Obwohl mit dem Schweiensteak Tessin ihm ein beliebter Gegner entgegen stand, schien es der gezupften Ente dennoch zu gelingen mit einem knappen Vorsprung den ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala für sich zu ergattern. Auch wenn meinen Beobachtungen der anderen Gäste nach der Sieg sehr knapp war. Nach dem somit zweitplatzierten Schweinesteak teilten sich schließlich Asia-Gerichte und Forelle den dritten Platz – hier konnte ich keinen klaren Favoriten ausmachen.

    Mein Abschlußurteil:
    Gezupfte Ente in Broichesemmel: ++
    Süßkartoffelpommes: ++

    Bauernkartoffelauflauf – das Rezept

    Samstag, November 28th, 2015

    Das Gericht das ich heute vorstellen möchte, ist mal wieder in dem Bereich der einfachen Küche anzusiedeln: der Bauernkartoffelauflauf. Normalerweise wird dieser nur mit Kartoffeln zubereitet, als ich im Supermarkt beim Einkaufen war entdeckte ich jedoch dort auch Süßkartoffeln und entschloss mich dazu diese mit den normalen Kartoffeln zu kombinieren. Dabei hatte ich natürlich nicht bedacht, dass es sich bei der Süßkartoffel, die aus der Familie Windengewächse stammt, nur sehr sehr entfernt mit der hier üblichen Kartoffel aus der Familie der Nachtschattengewächse verwandt ist und ich daher die Gewürzzusammenstellung wohl hätte anpassen müssen. Daher möchte ich eventuellen Nachkochern empfehlen, ausschließlich Kartoffeln zu verwenden – obwohl ich das Rezept hier in meiner Version mit den Süßkartoffeln zeigen werde.

    Was benötigen wir also für 3 Portionen?

    2 mittelgroße Gemüsezwiebeln
    01 - Zutat Zwiebeln / Ingredient onions

    2 Zehen Knoblauch
    02 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

    800g Kartoffeln (festkochende Sorte)
    03 - Zutat Kartoffeln / Ingredient potatoes

    400g Süßkartoffeln (optional)
    04 - Zutat Süßkartoffeln / Ingredient yams

    1 gehäufter Esslöffel Majoran
    05 - Zutat Majoran / Ingredient majoram

    1 Teelöffel Kümmel
    06 - Zutat Kümmel / Ingredient caraway

    220g Camembert
    07 - Zutat Camembert / Ingredient camembert

    150g Bacon
    08 - Zutat Bacon / Ingredient bacon

    150-200ml Gemüsebrühe
    09 - Zutat Gemüsebrühe / Ingredient vegetable broth

    sowie etwas Salz und Pfeffer zum würzen
    und etwas Butter oder Öl zum fetten der Auflaufform

    Wie üblich bereiten wir erst einmal die einzelnen Zutaten vor. Dazu schälen wir die Zwiebeln und würfeln sie
    10 - Zwiebeln würfeln / Dice onion

    und schälen die Knoblauchzehen, um sie gründlich zu zerkleinern.
    11 - Knoblauch zerkleinern / Mince garlic

    Dann schälen wir die Kartoffeln,
    12 - Kartoffeln schälen / Peel potatoes

    reiben sie auf der groben Seite unserer Küchenreibe
    13 - Kartoffeln reiben / Grate potatoes

    und lassen die geriebenen Kartoffeln in einem Sieb dann etwas abtropfen. Die austretende Flüssigkeit können wir weg schütten.
    14 - Kartoffeln abtropfen lassen / Drain potatoes

    Anschließend schälen wir auch die Süßkartoffeln
    15 - Süßkartoffeln schälen / Peel yams

    und reiben sie wie die Kartoffeln zuvor auf der groben Seite der Küchenreibe.
    16 - Süßkartoffeln reiben / Grate yams

    Nun geben wir Zwiebeln und Knoblauch zu den geriebenen Kartoffeln in die Schüssel
    17 - Zwiebeln & Knoblauch hinzufügen / Add onions & garlic

    vermengen erst einmal alles gründlich miteinander
    18 - Gründlich vermengen / Mix well

    und würzen dann alles mit dem Teelöffel Kümmel, dem Esslöffel Majoran
    18 - Kümmel & Majoran hinzufügen / Add caraway & majoram

    sowie einer kräftigen Portion Pfeffer und einer großzügigen Menge Salz. Kartoffeln „schlucken“ viel Salz, daher hier nicht geizen.
    19 - Mit Pfeffer & Salz würzen / Taste with pepper & salt

    Das Ganze vermengen wir erneut gründlich miteinander, damit sich die Gewürze gleichmäßig verteilen.
    20 - Wieder gründlich mischen / Mix well again

    Nun ist auch ein guter Zeitpunkt, mit dem vorheizen des Backofens auf 220 Grad zu beginnen.

    Nachdem wir dann den Camembert in Scheiben geschnitten haben
    21 - Camembert in Scheiben schneiden / Cut camembert in slices

    fetten wir eine Auflaufform mit etwas Butter oder Öl aus,
    22 - Auflaufform ausfetten / Grease casserole

    legen dann die Bacon-Streifen hinein, so dass sie über die Ränder der Auflaufform hängen
    34 - Bacon einlegen / Add bacon

    und füllen dann etwa die Hälfte der Kartoffelmasse hinein, auf der wir den in Scheiben geschnittenen Camembert verteilen.
    35 - Hälfte Kartoffeln & Camembert in Auflaufform geben / Add half of potatoes & camembert in casserole

    Darüber verteilen wir die verbleibende Kartoffelmasse, streichen alles etwas glatt
    36 - Rest Kartoffeln hinzufügen / Add remaining potatoes

    und klappen dann den Bacon über die Kartoffelmasse. Wer mag kann wie hier im Bild auch noch zusätzlichen Bacon auflegen.
    37 - Bacon umklappen / Turn down bacon

    Dann füllen wir die Auflaufform bis kurz unter den Rand der Kartoffelmasse mit Gemüsebrühe auf
    38 - Mit Gemüsebrühe aufgießen / Drain vegetable broth

    und schieben dann alles auf der untersten Schiene in den Backofen, wo wir es für 45 bis 50 Minuten backen lassen.
    39 - Im Ofen backen / Bake in oven

    Anschließend können wir die Auflaufform wieder entnehmen
    40 - Farmer potatoe casserole - Finished baking / Bauernkartoffelauflauf - Fertig gebacken

    und das Gericht unmittelbar servieren und genießen.
    41 - Farmer potatoe casserole - Served / Bauernkartoffelauflauf - Serviert

    Die Gemüsebrühe war beim Backen größtenteils verdampft und hatte dabei sowohl die Kartoffeln als auch die Süßkartoffen mehr als ausreichend gegart. Dabei war der Camembert wie erwartet geschmolzen und hatte sich mit der gewürzten Kartoffelmasse zu einer sehr leckeren Gericht verbunden. Die Idee Kartoffeln mit Süßkartoffeln zu kombinieren erwies sich zwar gerade wegen des verwendeten Kümmels als nicht ganz so vorteilhaft, das nächste Mal werde ich wahrscheinlich nur normale Kartoffeln verwenden, aber insgesamt fand ich die Zusammenstellung dennoch sehr gelungen. Ein wenig erinnert das ganze an den Döppenkooche, den rheinischen Kartoffelkuchen den ich vor einiger Zeit mal zubereitet hatte, diese Variante war jedoch deutlich saftiger. Der Speck war, ganz wie erwartet, beim backen schön knusprig geworden und bildte eine kleine, aber vollkommen ausreichende Fleischbeilage. Dennoch könnte ich mir gut vorstellen, auch hier noch ein paar Mettenden mit in die Kartoffelmasse zu schnippeln. Ein schnell zuzubereitendes und schmackhaftes Gericht, das ich durchaus weiter empfehlen kann.

    42 - Farmer potatoe casserole - Side view / Bauernkartoffelauflauf - Seitenansicht

    Guten Appetit

    Lachs-Spargel-Topf mit Süßkartoffeln – das Rezept

    Sonntag, Mai 26th, 2013

    Auch wenn ich ja mit den Lachs-Zucchini-Muffins quasi ein Fischgericht zubereitet hatte, sollte mich das heute nicht davon abhalten auch heute erneut mit Lachs zu kochen. Meine Wahl für das Sonntagsgericht war nämlich auf einen Lachs-Spargel-Topf mit Süßkartoffeln gefallen. Dazu hatte ich mir bereits gestern an der Fischtheke meines bevorzugten Supermarktes ein großes Stück frischen, norwegischen Seelachs-Filets besorgt, das mit siebzehn Euro zwar recht kostspielig gewesen war, aber das war es mir wert gewesen – vor allem weil ich bei TK-Ware befürchtete, dass der Fisch nach dem Auftauen zu schlabbrig und brüchig würde. Und das Ergebnis zeigte, dass sich die Investition gelohnt hat. Aber damit genug der langen Vorrede, kommen wir nun zum heutigen Rezept, dass ich mit diesem Beitrag in gewohnter Form einmal kurz vorstellen möchte.

    Was brauch man also für 4 Portionen?

    500g Lachsfilet
    01 - Zutat Lachsfilet / Ingredient salmon filet

    400g grüner Spargel
    02 - Zutat grüner Spargel / Ingredient green asparagus

    400g Süßkartoffeln
    03 - Zutat Süßkartoffeln / Ingredient yams

    1 größere Zwiebel
    04 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

    1/2 Bund Dill
    05 - Zutat frischer Dill / Ingredient fresh dill

    150ml Schlagsahne
    06 - Zutat Schlagsahne / Ingredient whipping cream

    30g Butter
    07 - Zutat Butter / Ingredient butter

    2 1/2 EL Mehl (Typ 405)
    08 - Zutat Mehl / Ingredient flour

    einige Spritzer Zitronensaft
    09 - Zutat Zitronensaft / Ingredient lemon juice

    sowie etwas Salz & Pfeffer zum würzen
    und etwas Olivenöl zum braten

    Nachdem wir begonnen haben einen Topf mit Wasser zu erhitzen, um ihn zum kochen zu bringen
    10 - Wasser aufsetzen / Heat up water

    reinigen wir den Spargel, entfernen das untere, holzige Ende des Stange und schälen dann das verbleibende untere Drittel
    11 - Spargel schälen / Peel asparagus

    um ihn schließlich noch zu halbieren.
    12 - Spargel halbieren / Cut asparagus in half

    Außerdem schälen wir die Süßkartoffeln.
    13 - Süßkartoffeln schälen / Peel yams

    Sobald das Wasser kocht, fügen wir einen Teelöffel Salz hinzu
    14 - Wasser salzen / Salt water

    und geben dann die Süßkartoffeln hinein, um sie für 20 bis 25 Minuten zu kochen.
    15 - Bataten kochen / Cook yams

    Nachdem wir einen zweiten Topf mit Wasser für den Spargel aufgesetzt haben, schälen und würfeln wir die Zwiebel.
    16 - Zwiebel würfeln / Dice onion

    Sobald auch das Wasser im zweiten Topf kocht, fügen wir einen Esslöffel Zucker hinzu
    17 - Wasser zuckern / Add sugar

    und blanchieren darin den Spargel für sieben bis acht Minuten.
    18 - Spargel blanchieren / Blanch asparagus

    Während Süßkartoffeln und der Spargel köcheln, waschen wir den Dill
    19 - Dill waschen / Wash dill

    zupfen die Blättchen von den Stielen
    20 - Blättchen abzupfen / Pick leaflets

    und zerkleinern sie gründlich mit einem Küchenmesser.
    21 - Dill zerkleinern / Grind dill

    Außerdem waschen wir das Lachsfilet
    22 - Lachs waschen

    und schneiden in dann in große, aber mundgerechte Würfel.
    23-Lachs-in-Würfel-schneiden

    Schließlich können wir auch den Spargel abgießen, wobei wir den Sud auffangen
    22 - Spargel abgießen & Sud auffangen / Drain asparagus & catch stock

    und messen vom Spargelsud 500ml ab, den wir bei Seite stellen.
    23 - 500ml Sud abmessen / Measure 500ml asparagus stock

    Dann gießen wir auch die Süßkartoffeln ab, lassen sie kurz abkühlen
    24 - Bataten abgießen / Drain yams

    und schneiden sie dann in mundgerechte Stücke.
    25 - Süßkartoffeln würfeln / Dice yams

    In einem größeren Topf lassen wir nun die 30g Butter schmelzen
    29 - Butter zerlassen / Melt butter

    und dünsten die Zwiebelwürfel darin glasig an.
    30 - Zwiebel andünsten / Braise onions lightly

    Anschließend rühren wir die 2,5 EL Mehl mit Hilfe eines Schneebesens ein, dünsten es kurz mit an
    31 - Mehl einrühren / Stir in flour

    und gießen es dann mit dem Spargelsud auf
    32 - Spargelsud aufgießen / Add asparagus stock

    den wir gut verrühren, um Klümpchenbildung zu verhindern.
    33 - Gut verrühren / Mix well

    Jetzt gießen wir die Schlagsahne hinzu
    34 - Schlagsahne hinzufügen / Infuse whipping cream

    und lassen alles kurz aufkochen, wobei wir den zerkleinerten Dill einstreuen
    35 - Dill einstreuen / Add dill

    um es dann mit etwas Pfeffer und Salz
    36 - Mit Pfeffer & Salz würzen / Season with salt & pepper

    sowie einigen Spritzern Zitronensaft abzuschmecken. Dann schalten wir die Platte auf eine niedrigere Stufe und lassen es alles weiter vor sich hin köcheln.
    37 - Mit Zitronensaft abschmecken / Taste with lemon juice

    In einer Pfanne erhitzen wir nun 2 EL Olivenöl
    38 - Öl erhitzen / Heat up oil

    und geben die dann die Lachsfilet-Würfel hinzu,
    39 - Lachs hinzufügen / Add salmon

    die wir in drei bis vier Minuten rundherum auf mittlerer Stufe anbraten
    40 - Lachs runderherum anbraten / Roast salmon entirely

    und dann wieder aus der Pfanne entnehmen und bei Seite stellen.
    41 - Lachs bei Seite stellen / Remove salmon

    Unter Zugabe eines weiteren Esslöffels Olivenöl braten wir dann die Süßkartoffel-Würfel in der Pfanne ein wenig an,
    42 - Süßkartoffeln anbraten / Roast yams

    sollten dabei aber nicht vergessen, zwischendurch auch den Topfinhalt immer wieder ein wenig umzurühren, damit nichts anbrennt. Gerade bei Sahne und Mehl sollte man da vorsichtig sein. 😉
    43 - Umrühren nicht vergessen / Don't forget to stir

    Schließlich geben wir auch den Spargel mit in die Pfanne und braten ihn ebenfalls mit an
    44 - Spargel mit anbraten / Fry asparagus

    wobei wir alles ein wenig mit Pfeffer und Salz würzen.
    45 - Mit Salz & Pfeffer würzen / Season with salt & pepper

    Nach etwas sechs Minuten in der Pfanne können wir das Gemüse schließlich in den Topf geben und schalten die Platte wieder auf mittlere Stufe
    46 - Gemüse hinzufügen / Add vegetables

    um dann auch die Lachswürfel hinzu zu geben.
    47 - Lachs addieren / Add salmon

    Das Ganze verrühren wir nun miteinander, wobei wir aber vorsichtig vorgehen sollten damit die Lachswürfel nicht zu sehr zerfallen,
    48 - verrühren / stir

    und schmecken es noch ein letztes Mal mit Salz, Pfeffer und gegebenenfalls etwas Zitronensaft ab.
    49 - Mit Salz & Pfeffer abschmecken / Taste with salt & pepper

    Anschließend können wir das Gericht auch schon servieren und genießen.
    50 - Lachs-Spargel-Topf mit Süßkartoffeln - serviert / Salmon asparagus stew with yams - served

    Durch den Zucker im Spargelsud, die Süßkartoffeln, dem Zitronensaft und die Schlagsahne hatte das Eintopfgericht zwar einen ganz leicht süßlichen, aber dank des Dills und der anderen Gewürze dennoch angenehm würzigen Geschmack bekommen, der meiner Meinung nach wunderbar mit dem saftigen Lachsfiletwürfeln, dem knackigen Spargel und den gut durchgekochten Süßkartoffel-Würfeln harmonierte. Die Mischung aus Spargelsud, Mehl und Schlagsahne war dabei angenehm dickflüssig geworden, so wie ich es bei Eintöpfen mag. Ein sehr leckeres Fischgericht muss ich sagen, das ich nicht nur für kalte und verregnete Tage wie heute wärmstens weiter empfehlen kann.

    51 - Lachs-Spargel-Topf mit Süßkartoffeln / Salmon asparagus stew with yams - CloseUp

    Und auch was die Nährwerte angeht, kann sich dieses Gericht durchaus sehen lassen. Meiner Berechnung nach liegt die komplette Zubereitung bei ca. 2000 kcal, pro Portion kommen wir also gerade mal auf 500kcal. Bei all der Butter und dem Olivenöl und der Schlagsahne hatte ich ehrlich gesagt mit mehr gerechnet. Bleibt mir also nichts mehr weiter, als erneut meine Empfehlung für dieses überaus leckere Rezept auszusprechen – die Zubereitung ist zwar etwas aufwändiger, aber es lohnt sich auf jeden Fall.

    Guten Appetit

    Marinierter Rotbarsch mit Süßkartoffeln – das Rezept

    Samstag, September 29th, 2012

    Auf meiner ständigen Suche nach etwas exotischeren und dennoch leckeren Gerichten stieß ich vor kurzem auf ein Rezept für Ofenfisch mit Süßkartoffeln. Da ich nun auch schon seit längerem nichts mehr mit Süßkartoffeln gemacht hatte, erschien mir das eine gute Gelegenheit das Rezept heute mal auszuprobieren. Im Original wird das Gericht mit Red Snapper zubereitet, jedoch sagt man mir an der Fischtheke dass man diese Fischsorte hier nicht mehr verkaufen würde, da sie wohl kurz davor wäre auf die Liste der bedrohten Arten zu geraten. Daher stieg ich einfach auf Empfehlung der Thekenkraft auf Rotbarsch um, eine Entscheidung die sich als überaus gelungen erwies. Dabei möchte ich gleich zu Beginn anmerken, dass man dieses Gericht möglichst nur mit frischem Fisch zubereiten sollte, für gefrorenen kann ich keinerlei Garantie geben und ich glaube auch nicht dass das Ergebnis gleichwertig wird. Insgesamt ist die Kombination von Zutaten zwar etwas ungewöhnlich, aber wie ich fand sehr interessant und vor allem schmackhaft – daher möchte ich natürlich nicht versäumen das Rezept hier einmal kurz in üblicher Form vorzustellen.

    Was braucht man also für 2 Portionen?

    350g Rotbarschfilet (An der Fischtheke gab es nur kleine Stücke, daher nahm ich drei davon)
    02 - Zutat Rotbarsch / Ingredient red perch

    Für die Marinade

    2 Schalotten
    04 - Zutat Schalotten / Ingredient shallots

    ca. 20g Ingwer
    03 - Zutat Ingwer / Ingredient ginger

    1 Chilischote
    05 - Zutat Chili / Ingredient chili

    1 Limone
    06 - Zutat Limone / Ingredient lime

    1 EL Sojasauce
    07 - Zutat Sojasauce / Ingredient soy sauce

    1 Messerspitze Piment
    08 - Zutat Piment / Ingredient pimento (allspice)

    Weitere Zutaten

    ca. 350g Süßkartoffeln
    01 - Zutat Süßkartoffeln / Ingredient batatas

    1-2 Zehe(n) Knoblauch
    09 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

    3 mittlere Tomaten
    10 - Zutat Tomaten / Ingredient tomatoes

    2 EL Olivenöl
    12 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

    1 TL Currypulver
    13 - Zutat Currypulver / Ingredient curry powder

    4 Stiele Koriander
    11 - Zutat Koriander / Ingredient coriander

    sowie etwas Salz & Pfeffer zum würzen.

    Beginnen wir also damit, die Marinade herzustellen. Der Fisch muss drei bis vier Stunden mariniert werden, daher sollten wir dies zeitnah erledigen.
    Wir schälen also die Schalotten und zerkleinern sie grob,
    14 - Schalotten zerkleinern / Shred shallots

    schälen den Ingwer und zerkleinern ihn ebenfalls grob,
    15 - Ingwer zerkleinern / Mince ginger

    entkernen die Chilischote und schneiden sie in Scheibchen,
    16 - Chili entkernen und zerkleinern / Remove chili core and mince

    und pressen schließlich noch die Limone aus.
    17 - Limone auspressen / Squeeze lime

    Dann geben wir Schalotten, Ingwer, Chili, Sojasauce, die Messerspitze Piment und 2 EL des Limettensafts in eine Schüssel
    18 - Zutaten zusammenfügen / Mix ingredients

    und pürieren alles mit dem Stabmixer gründlich.
    19 - Pürieren / blend

    Anschließend geben wir das Rotbarschfilet in eine große, verschließbare Schüssel und schneiden die Oberseite alle 1,5 mit 2 Zentimeter mit einem scharfen ein wenig ein
    20 - Fischfilets einschneiden / Incise fish

    um sie dann mit der Marinade zu bestreichen, die Schüssel zu verschließen und für mindestens drei, besser vier Stunden im Kühlschrank einziehen zu lassen.
    21 - Mit Marinade bestreichen / Cover with marinade

    Eine halbe Stunde vor Ende der Marinier-Zeit können wir uns wieder unserem Gericht zuwenden und beginnen damit die Knoblauchzehe zu schälen und fein zu hacken.
    22 - Knoblauch zerkleinern / Mince garlic

    Anschließend schälen wir die Süßkartoffeln
    23 - Süßkartoffeln schälen / Peel batatas

    und schneiden sie in 1 bis 1,5 Zentimeter dicke Scheiben.
    24 - In Scheiben schneiden / Cut in slices

    Das zerkleinerte Knoblauch, die 2 EL Olivenöl, das Currypulver und den restlichen Limettensaft geben wir dann in eine Schüssel
    25 - Zutaten in Schüssel geben / Add to bowl

    würzen alles mit Salz und Pfeffer
    26 - Mit Pfeffer & Salz würzen / Taste with salt & pepper

    und mischen es dann gründlich miteinander.
    27 - Vermengen / Mix

    Diese Mischung geben wir nun zu den Süßkartoffel-Scheiben
    28 - Zu Süßkartoffeln geben / Add to batatas

    und vermengen beides, um es für ca. fünf Minuten bei gelegentlichem umrühren einziehen zu lassen.
    29 - Verrühren / Mix

    In der Zwischenzeit können wir unseren Backofen auf 200 Grad vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Auf das Backpapier verteilen wir dann die Süßkartoffelscheiben (etwas Knoblauch kann gerne dran hängenbleiben bzw. darüber verteilt werden)
    30 - Auf Backblech verteilen / Put on baking sheet

    und schieben sie, sobald der Backofen aufgeheizt ist, für erst einmal 15 Minuten auf der mittleren Schiene hinein.
    31 - Backen / Bake

    Während das Blech im Ofen ist, waschen wir unsere Tomaten
    32 - Tomaten waschen / Wash tomatoes

    und schneiden sie in Scheiben.
    33 - Tomaten in Scheiben schneiden / Cut tomatoes in slices

    Inzwischen müsste auch unsere Marinier-Zeit rum sein, wir können also die Schüssel mit den Rotbarschfilets aus dem Kühlschrank nehmen und die Marinade grob entfernen.
    34 - Fisch von Marinade befreien / Remove marinade

    Nach einer Viertelstunde entnehmen wir dann unser Backblech aus dem Ofen
    35 - Backblech entnehmen / Get baking plate

    verteilen die Tomaten darauf (ich hätte wohl besser kleinere Tomaten nehmen sollen)
    36 - Tomaten verteilen / Add tomato slices

    und legen schließlich die Fischfilets oben auf.
    37 - Fisch auflegen / Add fish

    Alles würzen wir noch einmal großzügig mit Salz und Pfeffer
    38 - Mit Pfeffer & Salz würzen / Taste with salt & pepper

    und schieben es dann für weitere 20 bis 25 Minuten zurück auf der mittleren Schiene in den Ofen.
    39 - Weiter backen / Continue baking

    Während der Fisch backt, waschen wir unseren Koriander und zerkleinern ihn grob.
    40 - Koriander zerkleinern / Cut coriander

    Ist der Fisch dann nach etwa zwanzig Minuten schön durchgebacken, entnehmen wir unser Blech
    41 - Fertig gebacken / Finished baking

    und können anschließend sofort Fisch, Tomaten und Süßkartoffeln mit Koriander garnieren und servieren.
    42 - Marinierter Rotbarsch mit Süßkartoffeln / Marinated red perch with batatas - Serviert

    Der Rotbarsch war meiner Meinung nach wirklich traumhaft gut geraten, denn die Marinade aus Schalotten, Ingwer und Chili hatten dem Fisch ein angenehm würziges, leicht pikantes Aroma verliehen, das ich schlecht beschreiben, aber eindeutig als überaus schmackhaft bezeichnen kann. Dazu die mit einem leichten Touch Knoblauch versehenen Süßkartoffeln, die mit ihrem, wie man bei ihrem Namen ja entnehmen kann, leicht süßlichen Geschmack einen interessanten und dennoch geschmacklich passenden Kontrast zum Fisch gaben sowie die leicht angebackenen, gewürzten Tomatenscheiben und die Garnitur mit dem frischen Koriander ergaben ein wirklich sehr gelungenes Gericht, dessen etwas erhöhter Zeitaufwand sich wirklich gelohnt hatte. Da sieht man sogar gerne etwas über die Gräten weg, die sich bei frischem Fisch leider selten ganz vermeiden lassen. 😉

    43 - Marinierter Rotbarsch mit Süßkartoffeln / Marinated red perch with batatas - CloseUp

    Und auch was die Nährwerte angeht erwies sich das Gericht als angenehm leicht. Da ja nichts in Fett gebraten, sondern alles sanft im Ofen gebacken worden war, kommen wir laut meiner Kalkulation auf gerade mal 500kcal pro Portion, also 1000kcal für das ganze Blech. Ich war mit der Zusammenstellung jedenfalls sehr zufrieden und hoffe abschließend natürlich, mit dem vorgestellten Rezept dem einen oder anderen Kochinteressierten eine interessante Anregung gegeben zu haben.

    In diesem Sinne: Guten Appetit

    Kurkuma-Entenbrust [16.06.2009]

    Dienstag, Juni 16th, 2009

    Heute war ich mal wieder im Betriebsrestaurant in Karlsruhe – die heute wieder mit einem breiten Angebot an Speisen aufwarten konnte. Unter anderem fand ich auf dem Speisekarten-Flachbildschirm Tomaten- und Garnelensuppe, Rinderbraten mit Nudeln, Schweinenackenbraten und schließlich Asiatische Entenbrust mit Kurkuma, dazu rote Beete und Süßkartoffeln. Obwohl letzters Gericht mit 7,65 Euronen das teuerste auf der ganzen Karte war, entschied ich mich letztlich dafür.

    Entenbrust mit Kurkuma

    Geschmackstechnisch bereute ich die Wahl nicht. Die Entenbrust war angenehm zart und mit Sicherheit nicht aus der Friteuse wie man es ja schon in dem einen oder anderen Asiaimbiss kennt – sondern regulär zubereitet. Und die Kurkumasauce, die mit zahlreichen Kräutern und kleinen Pfefferkörnern garniert war, passte wirklich sehr gut dazu. Bei den Süßkartoffeln musste ich an Kürbis oder so etwas denken, der Geschmack wies aber auf etwas anderes hin. War eine wirklich ungewöhnliche Sättigungsbeilage, die man so hier eher selten erhält. Die warme Rote Beete schließlich hätte ich ebenfalls nicht unbedingt bei einem als asiatische titulierten Gericht erwartet, aber passte geschmacklich doch gut ins Gesamtbild. Ein wirklich rundum gelungenes Gericht. Nur sollte ich bei meiner Suche nach neuen Geschmackserlebnissen nicht einfach den Preis außer acht lassen. 😉

    Mein Abschlußurteil:
    Entenbrust: ++
    Kurkumasauce: ++
    Rote Beete: ++
    Süßkartoffeln: ++