Archive for April, 2014

Seelachs im Pfirsich-Ingwer-Sud [30.04.2014]

Wednesday, April 30th, 2014

Zwar hatte auch die Asia-Thai-Theke heute unter anderem mit Gebratene Ente mit verschiedenem Gemüse in Massaman-Sauce ein wirklich sehr verlockendes Angebot auf ihrer Speisekarte und auch das Cordon Bleu vom Schwein mit Pommes Frites bei Tradition der Region war auf jeden Fall zu erwähnen, aber für mich ist Mittwoch ja mein traditioneller Fisch- und Meeresfrüchte-Tag, daher griff ich schließlich auf den Seelachs im Pfirsich-Ingwer-Sud mit Jasmin-Duftreis zurück, der bei Vitality auf dem Menuplan zu finden war. Die Hähnchebrust, mit Tomate und Mozzarella gratiniert, dazu Gabelspaghetti bei Globetrotter sprach mich nicht sonderlich an. Und bei gerade mal 502kcal für das Hauptgericht schien mir auch der kleine Becher Aprikosen-Mousse aus dem heutigen Dessert-Angebot noch vertretbar.

Seelachs im Pfirsich-Ingwer-Sud / Coalfish in peach ginger sauce

Das nicht sonderlich große, aber ausreichend große Stück gedünstete Seelachsfilet erwies sich wie erwartet als angenehm zart, saftig und frei von jeglichen Gräten. Dazu passte gut die fruchtige Sauce mit deutlichem Pfirsich- und leichten Ingwer-Aroma, der man auch noch ein Stückchen gefächerten Pfirsichs hinzugefügt hatte. Und auch der klebrige Reis mit seinem leichten Hauch von Jasmin passte sehr gut in diese Gesamtkombination. Einfach, aber sehr gelungen. Der Becher Aprikosen-Mousse war zwar heute etwas saftiger als ich es sonst von einem Mousse gewohnt bin, aber geschmacklich gab es glücklicherweise auch hier nichts auszusetzen.
Dass es heute das Cordon Bleu mit Pommes Frites war, dass mit klaren Vorsprung vor allen anderen Gerichten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Auf dem zweiten Platz folgte die Hähnchenbrust mit Gabelspaghetti und Platz drei belegten die Asia-Gerichte. Der Seelachs schließlich erreichte einen guten vierten Platz, lag aber nur sehr knapp hinter den Asia-Gerichten.

Mein Abschlußurteil:
Seelachsfilet: ++
Pfirsich-Ingwer-Sud: ++
Jasmin-Duftreis: ++
Aprikosen-Mousse: ++

Putenrollbraten mit Thymiansauce & Spätzle [29.04.2014]

Tuesday, April 29th, 2014

Obwohl was die Kalorien angeht mit Sicherheit die beste Wahl aus dem heutigen Angebot, sprach mich der Curryreis mit Zucchini-Möhrenragout bei Vitality heute nicht sonderlich an. Einen kurzen Moment überlegte ich, ob ich nicht an der Asia-Thai-Theke zuschlagen sollte, wo Gerichte wie Kao Pad – Gebratener Reis mit Ei, Frühlingszwiebeln und Gemüse in Sojasauce oder Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse angeboten wurden, aber auch der Putenrollbraten mit Thymiansauce und Spätzle bei Tradition der Region und das Schweineschnitzel “Zigeuner Art” mit Paprika und Kroketten bei Globetrotter erschienen mir sehr verlockend. Eine schwierige Entscheidung, doch schließlich fiel meine Wahl auf den Putenrollbraten, den ich mir noch mit einigen Sahnemöhren von der Gemüsetheke und einem Becherchen Grießbrei mit roter Grütze aus dem heutigen Dessert-Angebot ergänzte.

Putenrollbraten mit Thymiansauce & Spätzle / Turkey roast with thyme sauce & spaetzle

Und ich hatte Glück gehabt, denn man hatte mir ein wahrlich riesiges Stück des mit einer Mischung aus (Puten?)Hackfleisch, Möhren und Lauch gefüllten, gut durchgebratenen und dennoch saftigen Stücks Putenrollbraten auf den Teller getan. Gemeinsam mit einer mehr als ausreichenden Menge der angenehm würzigen Thymian-Sauce und einer ebenfalls großzügig bemessenen Portion der Spätzle, oder besser Knöpfle, ergab sich ein sehr leckeres Mittags-Hauptgericht, an dem ich nichts auszusetzen hatte. Die in Scheiben geschnittenen, in etwas Sahne angemachten Möhren waren zwar geschmacklich ebenfalls in Ordnung, aber ihnen fehlte heute irgendwie der Biss, daher muss ich hier ein wenig in der Gesamtwertung abziehen. Am Nachtisch in Form des leicht gesüßten, mit Vanillearoma versehenen Grießpuddings mit seiner Garnitur aus roter Kirschgrütze gab es wiederum nicht zu kritisieren.
Um den ersten Platz auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala, die ich wie immer durch das Beobachten der Vorlieben der anderen Gäste aufstellte, lieferten sich meiner Meinung nach der Putenrollbraten und das Zigeuner-Schweineschnitzel ein sehr enges Kopf-an-Kopf-Rennen, das aber schließlich das Geflügelgericht für sich entscheiden konnte und das Schnitzel auf einen sehr guten zweiten Platz verwies. Auf Platz drei folgten die Asia-Gerichte und etwas abgeschlagen auf dem vierten Platz landete heute mal wieder das vegetarische Gericht in Form des Zucchini-Möhrenragouts auf Curryreis.

Mein Abschlußurteil:
Putenrollbraten: ++
Thymiansauce: ++
Spätzle: ++
Sahne-Möhren: +
Grießpudding mit roter Grütze: ++

Zucchini-Kartoffelgulasch mit Baguette [28.04.2014]

Monday, April 28th, 2014

Während an der Asia-Thai-Theke mit Gerichten wie Gebackenen Frühlingsrollen und Curry Gai – Putenfleisch gebraten mit mit gelben Thai-Curry und verschiedenem Gemüse lockte, fanden sich im Bereich der westlichen Küche ein Zucchini-Kartoffelgulasch mit Baguette in der Sektion Vitality, einer Rindsbratwurst mit Weinsauerkraut und Kartoffelpüree bei Tradition der Region und schließlich Penne Rigate in Tamarindenragout mit Thunfisch und Parmesan bei Globetrotter. Klang alles auf seine eigen Art sehr verlockend, aber nach all der Schlemmerei am Wochenende wollte ich heute mal wieder etwas kürzer treten und griff nach kurzem Abwägen für das Zucchini-Kartoffelgulasch, das mit 416kcal einen angenehm leichten Genuss versprach und auch noch das kleine Becherchen Englischer Mintcreme aus dem heutigen Dessert-Angebot vertretbar machte.

Zucchini-Kartoffelgulasch mit Baguette / Zucchini potatoe goulash with baguette

In einer fruchtig-tomatigen, mit einigen Kräutern angenehm leicht pikant gewürzten Sauce waren neben den bereits aus der Bezeichnung ersichtlichen Zucchiniwürfel und kleinen, teilweise mit Schale in hinein getanen Salzkartoffeln auch Stücke von Paprika, Erbsen, Tomaten, Zwiebeln und Aubergine zu einem einfachen, aber überaus leckeren Gericht kombiniert worden. Ein frisches, knuspriges Stück Baguette, das sich wunderbar dazu eignete die Reste aus der Schüssel zu klauben, rundete das Gericht schließlich ab. Da gab es auch meiner Sicht nichts zu meckern – auch ohne Fleisch. Und auch der kleine Becher luftig-lockerer englischer Mintcreme mit seiner Garnitur aus einem Mintblättchen, einigen Schokostreuseln und zwei Cocktailkirschen gab es keinen Grund zur Kritik.
Bei den anderen Gästen war es heute nicht etwa die Rindsbratwurst, sondern ganz unerwartet die Penne Rigate mit Tamarindenragout und Thunfisch am höchsten in der Gunst und konnte den heutigen ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich ergattern. Aber nur knapp dahinter auf Platz zwei folgte die Bratwurst mit Weinsauerkraut. Den dritten Platz teilten sich schließlich die Asia-Gerichte und das heute für ein vegetarisches Gericht ebenfalls ungewöhnlich häufig gewählte Zucchini-Kartoffelgulasch. Dabei sei aber noch bemerkt, dass die Besucherzahlen heute aufgrund des bevorstehenden Feiertags merkbar geringer war, damit kann man die Verschiebung zumindest teilweise erklären.

Mein Abschlußurteil:
Zucchini-Kartoffelgulasch: ++
Baguette: ++
Englische Mintcreme: ++

Marokkanisches Huhn mit Pflaumen, Rosinen, Honig & Zimt – das Rezept

Sunday, April 27th, 2014

Heute wollte ich mal einen kleinen Ausflug in die nordafrikanische Küche wagen und ein Huhn auf marokkanische Art mit Pflaumen, Rosinen, Honig und Zimt zubereiten. Dazu passt natürlich wunderbar Couscous als Sättigungsbeilage, Alternativ wäre aber auch Reis denkbar. Und das Ergebnis war mal wieder überraschend gut gelungen, daher möchte ich es natürlich nicht versäumen das zugehörige Rezept hier einmal in gewohnter Form vorzustellen.

Was benötigen wir also für 4 Portionen?

3-4 Tomaten (ca. 400g)
01 - Zutat Tomaten / Ingredient tomatoes

150g Trockenpflaumen
02 - Zutat Backpflaumen / Ingredient dried plums

50g Rosinen
03 - Zutat Rosinen / Ingredient raisins

750- 800g Hähnchebrust
04 - Zutat Hähnchenbrust / Ingredient chicken breast

1 Stange Zimt
05 - Zutat Zimtstange / Ingredient cinnamon stick

1 daumengroßes Stück Ingwer
06 - Zutat Ingwer / Ingredient ginger

400ml Hühnerbrühe
07 - Zutat Hühnerbrühe / Ingredient chicken stock

1 Döschen Safran (0,1g)
08 - Zutat Safran / Ingredient saffron

1 gestrichener Teelöffel Kurkuma
09 - Zutat Kurkuma / Ingredient curcuma

1 Teelöffel flüssiger Honig
10 - Zutat Honig / Ingredient honey

2 Esslöffel Olivenöl
10 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

60-70g Sesam
11 - Zutat Sesam / Ingredient sesame

240g Couscous
12 - Zutat Couscous / Ingredient couscous

sowie ein Teelöffel Gemüsebrühe,
150ml Wasser
und etwas Salz und Pfeffer zum würzen

Beginnen wir nun mit der Zubereitung und beschäftigen uns erst einmal mit den Tomaten. Bei diesen entfernen wir erst einmal die Stielansätze,
13 - Stielansatz entfernen / Remove stalk

schneiden sie kreuzförmig ein
14 - Kreuzförmig einschneiden / Cut in cross-shaped

und blanchieren sie dann für ein bis zwei Minuten in kochendem Wasser
15 - In kochendem Wasser blanchieren / Blanch with boiling water

um sie anschließend unter kalten Wasser abzuschrecken,
16 - Mit kalten Wasser abschrecken / Refresh with cold water

zu schälen
17 - Tomaten schälen / Peel tomatoes

und sie schließlich zu würfeln.
18 - Tomaten würfeln / Dice tomatoes

Anschließend waschen wir die Hähnchenbrüste, tupfen sie trocken,
19 - Hähnchenbrust waschen / Wash chicken breast

halbieren sie und befreien sie von Fett, Knochenresten und Sehnen falls notwendig.
20 - Hähnchenbrust zerteilen & putzen / Cut chicken breasts in half & clean

Außerdem schälen und reiben wir das Stück Ingwer.
21 - Ingwer reiben / Grate ginger

In einem Topf oder einer Pfanne mit Deckel erhitzen wir dann die beiden Esslöffel Olivenöl
22 - Olivenöl erhitzen / Heat up olive oil

und geben die Hähnchenbrust-Filets hinein
23 - Hähnchenbrust in Pfanne geben / Add chicken breast in pan

um sie dann rundherum anzubraten.
24 - Rundherum anbraten / Brown all around

Sobald sie von allen Seiten angebraten sind, geben wir die Zimtstange in die Pfanne,
25 - Zimtstange addieren / Add cinnamon stick

fügen die gewürfelten Tomaten hinzu
26 - Tomaten hinzufügen / Add tomatoes

und gießen dann alles mit der Hühnerbrühe auf.
27 - Mit Hühnerbrühe aufgießen / Drain chicken stock

Nun lassen wir alles kurz aufkochen, würzen es mit Salz und Pfeffer
28 - Aufkochen mit Pfeffer & Salz würzen / Season with salt & pepper

und lassen es anschließend auf für 30 Minuten auf reduzierter Stufe köcheln.
29 - Geschlossen köcheln lassen / Simmer closed

Gemeinsam mit etwas Zucker oder Salz zerstoßen wir dann die Safran-Fäden in einem Mörser
30 - Safran mit Zucker mörsern / Grind up saffron with sugar

und lösen sie anschließend in warmen Wasser auf.
31 - Safran in warmen Wasser auflösen / Dissolve saffron in warm water

Jetzt geben wir die Pflaumen und Rosinen in einen Topf,
32 - Pflaumen und Rosinen in Topf geben / Put plums & raisins in pot

fügen den aufgelösten Safran hinzu,
33 - Safran hinzufügen / Add saffron

addieren den geriebenen Ingwer,
34 - Ingwer addieren / Add cinnamon

den gestrichenen Teelöffel Kurkuma
35 - Kurkuma einstreuen / Intersperse curcuma

sowie den Teelöffel Honig
36 - Honig dazu geben / Add honey

und gießen dann alles mit 150ml Wasser auf
37 - Mit Wasser aufgießen / Add some water

um alles für ca. 15 Minuten köcheln zu lassen.
38 - Kö̈cheln lassen / Simmer

Nun ist auch der richtige Zeitpunkt, einen Topf mit 250ml Wasser für den Couscous aufzusetzen und diesen zum kochen zu bringen.
39 - Wasser für Couscous aufsetzen / Put on water for couscous

Inzwischen müsste auch die halbe Stunde Garzeit für die Hähnchenbrust rum sein, so dass wir die Hähnchenbrüste erst einmal entnehmen, sie bei Seite stellen
40 - Hähnchenbrust entnehmen / Put chicken breast aside

und die verbliebene Flüssigkeit noch einmal aufkochen lassen, um sie etwas reduzieren zu lassen.
41 - Aufkochen & reduzieren lassen / Boil up & let reduce

Die Hähnchbrüste schneiden wir dann in mundgerechte Stücke.
42 - Hähnchenbrust würfeln / Dice chicken breast

Sobald das Wasser für den Couscous kocht, rühren wir einen Teelöffel Gemüsebrühe ein
43 - Gemüsebrühe einrühren / Stir in instant vegetable stock

geben den Couscous hinzu
44 - Couscous hinzufügen / Add couscous

und schalten dann die Kochplatte herunter und ziehen den Topf halb herunter, um das Couscous bei geringer Wärme ausquellen zu lassen.
45 - Couscous quellen lassen / Soak couscous

Jetzt geben wir die inzwischen weich gekochten Pflaumen und Rosinen zur reduzierten Kochflüssigkeit,
46 - Pflaumen & Rosinen dazu geben / Add plums & raisins

addieren die zerkleinerten Hühnchenbrust-Filets, lassen diese wieder heiß werden
47 - Hähnchenfleisch hinzufügen / Add chicken

und probieren das Ganze anschließend
48 - Probieren / Try

um es gegebenenfalls final noch einmal mit etwas Salz und Pfeffer abzuschmecken. Bei Bedarf können wir die Flüssigkeit auch mit etwas hellem Soßenbinder noch etwas verdicken.
49 - Mit Salz & Pfeffer abschmecken / Taste with salt & pepper

Zuletzt rösten wir noch die Sesamkörner in einer kleinen Pfanne ohne Fett goldbraun.
50 - Sesam rösten / Roast sesame

Anschließend können wir das Gericht auch schon mit Couscous anrichten und mit den gerösteten Sesamkörnern garniert servieren.
51 - Marokkanisches Huhn mit Pflaumen, Rosinen, Zimt & Honig - Serviert / Moroccan chicken with plums, raisins, cinnamon & honey - Served

Ich hatte ja wegen dem getrockneten Obst wie Pflaumen und Rosinen sowie dem Honig ja eher einen leicht süßlichen Geschmack erwartet. Doch ich wurde überrascht, denn das Aroma war eher würzig und auf nahöstliche Art exotisch. Die Kombination aus Hähnchenfleisch, Tomaten und getrocknetem Steinobst erwies insgesamt als überaus gelungen, vor allem in Kombination mit dem Couscous und der Garnitur aus angerösteten Sesam, der die ungewöhnlich Kombination meiner Meinung nach sehr gelungen geschmacklich abrundete.

52 - Marokkanisches Huhn mit Pflaumen, Rosinen, Zimt & Honig - Seitenansicht / Moroccan chicken with plums, raisins, cinnamon & honey - Side view

Werfen wir wie üblich noch einen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichtes. Ohne Sättigungsbeilage komme ich hier auf eine Summe von ca. 1600kcal für die gesamt Zubereitung, also gerade mal 400kcal pro Portion. Dazu kommen noch mal insgesamt 780kcal für den Couscous, also 195kcal pro Portion, womit wir bei einer Summe von angenehm leichten 595kcal für das gesamte Gericht kommen. Ein solches Gericht macht natürlich Lust auf mehr und ich werde mal die Augen offen halten, was die Küche aus dem Norden Afrikas und dem nahen Osten noch so leckeres zu bieten hat. Damnächst also wahrscheinlich mehr Rezepte aus diesem Bereich.

Guten Appetit

Bubble Up Pizza – das Rezept

Saturday, April 26th, 2014

Vor einigen Tagen stieß ich auf ein Rezept, das ich heute unbedingt gleich mal ausprobieren musste: Die Bubble Up Pizza, einer Pizza-Zubereitung, die mit sogenannten “Sonntagsbrötchen”, also fertigem Brötchenteig aus der Kühltheke zubereitet wird. Ich hatte zwar zu Beginn etwas Zweifel, ob das Gericht und vor allem der Teig so gelingen würde, aber das hielt mich nicht davon ab es dennoch mal zu versuchen. Und das Ergebnis lag deutlich über meinen Erwartungen und erwies sich als überaus lecker – daher möchte ich es natürlich nicht versäumen das zugehörige Rezept hier einmal in gewohnter Form vorzustellen.

Was benötigen wir also für 4 Portionen?

2 Päckchen Brötchenteig (Sonntagsbrötchen – findet man im Kühlregal)
01 - Zutat Sonntagbrötchen (Brötchenteig) / Ingredient bun dough

Für die Pizzasauce

1 große Dose Tomaten in Stücken (400g)
02 - Zutat Tomaten in Stücken / Ingredient tomatoes in pieces

1 EL Tomatenmark
03 - Zutat Tomatenmark / Ingredient tomato puree

1 Knoblauchzehe
04 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

1 TL Oregano
05 - Zutat Oregano / Ingredient oregano

1 TL Basilikum
06 - Zutat Basilikum / Ingredient basil

Für den Belag

80-90g geriebenen Käse (z.B. Pizzakäse)
07 - Zutat geriebener Käse / Ingredient grated cheese

1 Kugel Mozzarella
08 - Zutat Mozzarella / Ingredient mozzarella

etwas Schinken und Salami
09 - Zutat Salami & Schinken / Ingredient salami & ham

4-5 mittelgroße Champignons
10 - Zutat Champignons / Ingredient mushrooms

sowie etwas Salz & Pfeffer zum würzen
etwas Olivenöl zum anbraten
und etwas Butter zum ausfetten der Auflaufform

Beginnen wir damit, die Pizzasauce zuzubereiten. Dazu geben wir die Tomatenstücke aus der Dose in einen kleinen Topf und beginnen alles zu erhitzen.
11 - Tomatenstücke in Topf geben / Put tomato pieces in pot

Dabei rühren wir den Esslöffel Tomatenmark unter,
12 - Tomatenmark addieren / Add tomato puree

pressen die Knoblauchzehe hinzu,
12 - Knoblauch dazu pressen / Add garlic

würzen das Ganze mit je einem Teelöffel Oregano und Basilikum
13 - Mit Basilikum & Oregano würzen / Season with basil & oregano

sowie etwas Salz und Pfeffer
14 - Mit Salz & Pfeffer abschmecken / Taste with salt & pepper

und lassen alles dann kurz aufkochen und anschließend einige Minuten bei gelegentlichem Rühren vor sich hin kochen, bis sich die Sauce etwas einreduziert hat. Anschließend nehmen wir sie von der Platte und stellen sie bei Seite.
15 - Aufkochen & reduzieren lassen / Boil up & let reduce

In der Zwischenzeit können wir schon einmal die Champignons kurz abbrausen, trocken tupfen
16 - Champignons abbrausen / Wash mushrooms

und in Scheiben schneiden
17 - Champignons in Scheiben schneiden / Cut mushrooms in slices

um sie dann kurz für ein bis zwei Minuten mit etwas Olivenöl von beiden Seiten anzubraten.
18 - Champignons kurz anbraten / Stir-fry mushrooms

Außerdem zerteilen wir Schinken und Salami in kleinere Stücke
19 - Salami & Schinken zerkleinern / Mince ham & salami

und schneiden die Kugel Mozzarella in Scheiben.
20 - Mozzarella in Scheiben schneiden / Cut mozzarella in slices

Nachdem wir dann begonnen haben, den Backofen auf 200 Grad (bei Ober-Unterhitze, bei Umluft: 180 Grad) vorzuheizen, fetten wir eine größere Auflaufform mit etwas Butter aus,
21 - Auflaufform ausfetten / Grease casserole

öffnen die beiden Brötchenteig-Rollen
22 - Teig aus Packung entnehmen / Take dough from package

und vierteln jeden der darin enthaltenen Brötchen-Rohlinge noch einmal
23 - Teigstücke vierteln / Quarter dough

bevor wir sie dann in die gefettete Auflaufform legen.
24 - Teigstücke in Auflaufform geben / Put dough in casserole

Darüber verteilen wir nun die zuvor hergestellte Pizzasauce,
25 - Tomatensauce darauf verteilen / Spread tomato sauce

streuen darauf den geriebenen Käse,
26 - Mit Käse bestreuen / Dredge with cheese

belegen diesen mit Salami und Schinken
27 - Mit Schinken & Salami belegen / Cover with ham & salami

sowie den angebratenen Champignon-Scheiben
28 - Champignons auflegen / Add mushrooms

und schließen alles mit dem in Scheiben geschnittenen Mozzarella ab.
29 - Mozzarella darüber verteilen / Cover with mozzarella

Das Ganze schieben wir nun auf der mittleren Schiene in den vorgeheizten Ofen und backen es dort für 25 bis 30 Minuten.
30 - Im Ofen backen / Bake in oven

Sobald der Käse dann den gewünschten Bräunungsgrad erreicht hat, entnehmen wir die Auflaufform und lassen sie für ein bis zwei Minuten ruhen
31 - Bubble Up Pizza - Fertig gebacken / Finished baking

bevor wir das Gericht schließlich servieren und genießen können.
32 - Bubble Up Pizza - Serviert / Served

Wie der Name Bubble Up Pizza schon vermuten ließ, war der Teig beim Backen noch einmal gut aufgegangen und bildete eine schön fluffigen Boden für die fruchtig-würzige Tomatensauce und dem umfangreichen Belag aus Salami, Kochschinken, Champignons und zwei Käsesorten. Meine Befürchtung dass das Verhältnis von Teig zu Sauce und Belag unausgewogen sein würde, erwies sich dabei glücklicherweise als unbegründet, denn der Teig war so locker und luftig, dass er gut mit der jeweiligen Menge der anderen Zutaten harmonierte. Auch wenn ich normalerweise ja eher ein Freund des dünnen, italienischen Pizzateigs bin, kann ich auch diese sehr leckere und angenehm leicht zuzubereitende Pizzavariante wärmstens weiterempfehlen.

34 - Bubble Up Pizza - Seitenansicht / Side view

Dass ein solches Gericht natürlich nicht besonders leicht ist, kann man sich wohl denken. Meiner Berechnung nach liegt die gesamte Zubereitung bei etwa 2600kcal, aufgeteilt auf 4 Portionen liegen wir also bei einen Einzelwert von 650kcal pro Portion. Für ein so reichhaltiges und sättigendes Gericht ist dies meiner Meinung nach noch absolut akzeptabel, ich hatte mit deutlich mehr gerechnet. Eventuell kann man hier noch etwas reduzieren, indem man den Brötchen-Teil selbst herstellt oder den Belag etwas variiert. Ich könnte mir das Ganze zum Beispiel auch gut mit Thunfisch oder Ananas und Schinken vorstellen – der eignen Fantasie sind hier keinerlei Grenzen gesetzt.

Guten Appetit

Seelachs in Weißweinsauce mit Country Potatoes [25.04.2014]

Friday, April 25th, 2014

Da mich weder die Gebackene Banane und Ananas mit Honig und das Gung Pao Ngao – Rindfleisch gebraten mit Chili, Knoblauch, Morcheln, Bambus und Gemüse an der Asia-Thai-Theke noch die Spaghetti “Pesto Genovese” mit Kirschtomaten und Parmesan bei Vitality oder der Apfelstrudel mit Vanillesauce bei Tradition der Region sonderlich reizten, wollte ich eigentlich bei den Gebackenen Calamari mit Zitrone, Remoulade und Country Potatoes zuschlagen, die heute bei Globetrotter auf der Speisekarte standen. Als ich jedoch im Betriebsrestaurant eintraf, fand ich statt dessen Gedünsteten Seelachs in Weißweinsauce mit Zitrone und Country Potatoes dort vor. Wie man mir auf Rückfrage mitteilte, hat es wohl Probleme mit der Lieferung gegeben, daher war man offensichtlich auf diese Alternative umgeschwenkt. Schade, aber nicht weiter schlimm – etwas Fischfilet mit einer passenden Sauce kann ja auch sehr lecker sein und war vermutlich soagr weniger Kalorienreich als die Tintenfischringe im Teigmantel. Da wie so häufig kein Gemüse beim Hauptgericht zu finden war, ergänzte ich dieses noch durch ein Schälchen Mischgemüse von der Gemüsetheke und schließlich noch einem nicht näher beschriebenen Becher aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Seelachsfilet in Weißweinsauce / Coalfish filet in white wine sauce

Auf den ersten Blick schien man mir zwar etwas zu viele Country Potatoes, also frittierte Kartoffelspalten, zu dem recht klein erscheinenden Seelachsfilet aufgemacht zu haben, aber glücklicherweise hatte ich mich da wohl verschätzt. Das zarte und saftige Seelachsfilet, in dem sich keine einzige Gräte fand, reichte vollkommen aus, um die Menge der außen schön knusprigen und innen angenehm weichen Kartoffelspalten abzudecken. Und auch an der cremigen, mild würzigen und mit etwas Dill versetzten Weißweinsauce gab es nichts auszusetzen. Erfreulicherweise war auch das Mischgemüse aus gedünstetem Broccoli, Blumenkohl und Möhren heute was Konsistenz und Wärmegrad anging sehr gut gelungen. Einzig das Dessert, wohl irgend eine Rotwein-Creme traf nicht ganz meinen Geschmack, denn es war etwas säuerlich geraten. Schade, ich hatte gedacht es wäre Beerenpudding oder so etwas.
Kurioserweise waren es heute die Spaghetti “Pesto Genovese” als vegetarisches Gericht, die mit kleinem, aber deutlich erkennbaren Vorsprung vor den anderen Gerichten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala belegten. Auf dem zweiten Platz folgten die Asia-Gerichte, die meiner Meinung nach ein klein wenig häufiger gewählt worden waren als das dadurch drittplatzierte Seelachsfilet mit Country Potatoes. Auf Platz vier folgte schließlich der Apfelstrudel. Hätte es Calamari gegeben, wäre das Ergebnis mit Sicherheit anders ausgefallen.

Mein Abschlußurteil:
Seelachsfilet: ++
Weißweinsauce: ++
Country Potatoes: ++
Mischgemüse: ++
Rotwein-Creme: +/-

Rinderhacksteak mit Ratatouille & Röstinchen [24.04.2014]

Thursday, April 24th, 2014

Nachdem mich das Linsenchili mit Roggenbaguette bei Vitality visuell nicht ansprach und ich auch keine Lust auf Asia-Gerichte wie Tahoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse mit Koriandersauce, Ko Lo Kai – Putenfleisch gebraten mit verschiedenen Gemüse und Ananas in süß-saurer Sauce oder Gebackenes Fischfilet in Chili-Ingwer-Sauce verspürte, blieben noch der Abgebräunte Leberkäs mit Spiegelei und Kartoffelsalat bei Tradition der Region und das Rinderhacksteak mit Ratatouille und Röstinchen bei Globetrotter, um eine Auswahl für das heutige Mittagsgericht zu treffen. Nach kurzem Abwägen entschied ich mich schließlich für das Rinderhacksteak, auch wenn das Ratatouille im ersten Moment an das Balkangemüse von gestern erinnerte. Und obwohl diese Entscheidung was die Nährwerte anging nicht gerade optimal erschien, ergänzte ich das Hauptgericht noch durch ein Becherchen Tiramisu-Creme aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Rinderhacksteak mit Ratatouille & Röstinchen / Beef salisbury steak with ratatouille &  potato thalers

Natürlich handelte es sich bei dem Ratatouille nicht etwa um Resteverwertung von gestern, sondern um eine eigenständige Zubereitung, welche sich mit ihren zahlreichen Gemüsestücken von Zucchini, Möhren, Paprika, Erbsen, Tomaten, Zwiebeln und Paprika in einer fruchtigen Tomatensauce als sehr geschmacklich gelungen erwies. Dazu gab es – genau abgezählt – drei außen schön knusprige und innen noch etwas weiche Rösti-Taler als Sättigungsbeilage sowie das mehr als ausreichend große, saftige und gut gewürzte Rinderhacksteak. Gut, man sah dem Stück gebratenem Rinderhackfleischs allein an seiner sehr einheitlichen Form schon an, dass es sich hier vermutlich um industriell vorgefertigte Ware handelte, aber sie war zumindest was meinen Geschmack anging von ausreichend guter Qualität. Selbst über die Tatsache dass das Hacksteak bereits ganz leicht abgekühlt war sehe ich mal großzügig hinweg. Und nicht nur am Hauptgericht gab es nichts auszusetzen, auch am kleinen Becher schaumig-lockerer Tiramisu-Creme mit seiner Garnitur aus einem Stück Löffelbiskuit, etwas Mousse Schokolade und einer Traube fand ich nichts zu meckern. Ich war sehr zufrieden mit meiner Entscheidung.
Bei den anderen Gästen schien aber der abgebräunte Leberkäse mit Spiegelei sich einer ein wenig höheren Beliebtheit als das Rinderhacksteak zu erfreuen, weswegen ich ihm den ersten Platz auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala zubilligen muss. Das Hacksteak mit Ratatouille folgte aber kurz dahinter auf Platz zwei, die Asia-Gerichte kamen auf dem dritten Platz und das Linsenchili belegte Platz vier, auch wenn es für ein vegetarisches Gericht häufiger gewählt worden war, als ich zuerst vermutet hatte.

Mein Abschlußurteil:
Rinderhacksteak: ++
Ratatouille: ++
Röstinchen: ++
Tiramisu-Creme: ++

Gebackene Forelle auf Balkan Art mit Rosmarinkartoffeln [23.04.2014]

Wednesday, April 23rd, 2014

Auch am heutigen Mittwoch sahen sowohl die Gerichte an der Wok-Theke wie Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit verschiedenem Gemüse in Currysauce und Gaeng Ped Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Massaman-Sauce als auch die Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln bei Tradition der Region und das Schweinsteak “Tessin” mit Schinken und Käse gratiniert, dazu Bratensauce und Bratkartoffeln bei Globetrotter recht verlockend aus, aber ich wollte auch heute nur ungern von meiner lieb gewonnenen Fisch-Tradition am Mittwoch abweichen und griff daher zur Gebackenen Forelle auf Balkan Art mit Rosmarinkartoffeln, die in der Sektion Vitality auf der Speisekarte zu finden war. Dazu gab es frische Zitronen-Spalten zum garnieren des Fischs. Und bei 502kcal für das Hauptgericht war meiner Meinung nach auch noch der kleine Becher Aprikosenpudding aus dem heutigen Dessert-Angebot vertretbar.

Gebackene Forelle auf Balkan Art mit Rosmarinkartoffeln / Baked trout balkan style with rosemary potatoes

Wie so häufig zuvor hatte man auch dieses Mal das Tier im Ganzen mit Haut, Kopf und Schwanz gebraten, dabei allerdings das Rückgrat und die größeren Gräten alle entfernt. Ganz ohne Gräten kam das Tier dennoch nicht daher, aber die Ausbeute an verwertbarem Fleisch war mehr als ausreichend und die Qualität gut genug, dass ich hier keinen Punktabzug zu geben gedenke. Anders bei der Balkan-Gemüsebeilage aus Möhren, Erbsen, Mais, grünen Bohnen, Paprika und einer Tomatensauce, die einfach viel zu süß geraten war. Keine Ahnung was man hier als Tomatensauce verwendet hatte, aber mein Geschmack war es nicht so ganz. Zum Glück waren die kleinen, in ihrer Schale gekochten Kartoffeln mit ganz leichten Rosmarinaroma – ein Stückchen Rosmarinzweig fand ich ebenfalls im Gericht – besser als sie im ersten Moment aussahen: Gut durchgekocht, aber nicht matschig wie ich es bei dieser Art von Beilage auch schon erlebt hatte. Insgesamt ein schmackhaftes und sättigendes Gericht, wenn auch mit kleinen Schwächen. Am cremigen, mit einigen Fruchtstücken versehenen Aprikosenpudding gab es ebenfalls nichts auszusetzen.
Auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala des heutigen Tages lieferten sich heute das Schweinesteak “Tessin” und die Allgäuer Käsespätzle ein enges Kopf an Kopf Rennen um den ersten Platz. Letztlich konnte sich meiner Meinung nach das Schweinesteak durchsetzen und die Spätzle auf den zweiten Platz verweisen. Den dritten Platz belegten die Asia-Gerichte und auf einem guten Platz vier folgte schließlich die Balkan-Forelle.

Mein Abschlußurteil:
Gebackene Forelle: ++
Balkan-Gemüse: +
Rosmarin-Kartoffeln: ++
Aprikosen-Pudding: ++