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Käsespätzle-Kuchen mit Kartoffelchips-Kruste – das Rezept

Sunday, September 1st, 2019

Am heutigen Samstag hatte ich bei fast noch einmal sommerlichen Temperaturen wenig Lust auf langwierige Kochexperimente in der warmen Küche. Daher entschloss ich mich ein schnell zuzubereitendes Rezept auszuprobieren, das ich vor einiger Zeit im Internet entdeckt hatte: einen Käsespätzle-Kuchen mit Kartoffelchips-Kruste. Wie der Name schon vermuten lässt kein leichter Genuss, aber ich fand die Idee einfach nur genial. Es lief bei mir dann aber doch nicht ganz so reibungslos wie in dem Video, das man auf der Seite der Quelle dieses Rezeptes sehen kann, aber lecker war es trotzdem. Leider hatte ich keine Backform für einen Frankfurter Kranz, weswegen ich einfach auf eine Kastenform zurückgriff, aber das sollte eigentlich kein Problem sein. Nur die Mengenangaben auf der Quellenseite erschienen mir, abgesehen davon dass sie wohl eher Schupfnudeln als Spätzle verwenden, etwas wenig, weswegen ich zusätzlich die Zutaten-Menge ein wenig erhöhte. Und damit fuhr ich ganz gut, denn die Mengen aus der Quelle waren offensichtlich kaum genug um die Form zu füllen – man kann mir nicht erzählen dass 400g Spätzle (oder Schupfnudeln) ausreichen, um eine schätzungsweise 23cm durchmessende Kranzform bis an den Rand zu füllen. Da hat man im Video eindeutig getrickst gehabt. 😉 Aber wie dem auch sei: Hier nun also meine Interpretation eines Käsespätzle-Kuchen mit Kartoffelchips-Kruste.

Was benötigen wir also für 3-4 Portionen?

  • 500g Spätzle
  • 200g Speck in Streifen
  • 1 mittelgroße rote Zwiebel
  • 3 Eier – Größe M
  • 200ml Schlagsahne
  • 200g geriebenen Emmentaler
  • 4 Handvoll echte Kartoffelchips (keine Pringles oder ähnliches)
  • etwas Butter zum ausfetten der Form
  • etwas Salz und Pfeffer zum würzen
  • Nachdem wir die Zwiebel geschält und gewürfelt haben
    01 - Zwiebel würfeln / Dice onion

    dünsten wir sie gemeinsam mit den Speckstreifen an – zusätzliches Öl ist da nicht nötig, da der Speck genug eigenes Fett mitbringt –
    02 - Speck & Zwiebel andünsten / Braise bacon & onion

    und geben dann die Spätzle dazu,
    03 - Spätzle addieren / Add spaetzle

    die wir gemeinsam mit Speck und Zwiebel goldbraun anbraten. Anschließend nehmen wir die Pfanne von der Platte, schalten diese aus und lassen alles etwas abkühlen.
    04 - Spätzle anbraten / Fry spaetzle

    In der Zwischenzeit schlagen wir unsere Eier in eine große Schüssel,
    05 - Eier in Schüssel aufschlagen / Open eggs in bowl

    geben die Schlagsahne dazu
    06 - Schlagsahne hinzufügen / Add heavy cream

    und verquirlen alles gründlich miteinander
    07 - Gründlich verquirlen / Whisk well

    wobei wir es auch gleich mit Salz und Pfeffer abschmecken.
    08 - Mit Pfeffer & Salz abschmecken / Taste with pepper & salt

    Dann geben wir die hoffentlich inzwischen nur noch lauwarme Mischung aus Speck, Zwiebeln und Spätzle ebenfalls in die Schüssel,
    09 - Spätzle-Mischung in Schüssel geben / Add spaetzle mix to bowl

    addieren den geriebenen Emmentaler
    10 - Geriebenen Emmentaler hinzufügen / Add grated emmentaler cheese

    und vermischen alles gründlich miteinander.
    11 - Gründlich vermischen / Mix well

    Außerdem geben wir die vier Handvoll Kartoffelchips, gerne auch etwas mehr, in einen Plastikbeutel
    12 - Kartoffelchips in Tüte geben / Put potato chips in bag

    und zerkleinern sie z.B. mit einem Nudelholz gründlich.
    13 - Kartoffelchips zerkleinern / Mince potato chips

    Während der Ofen dann auf 180 Grad vorheizt, fetten wir eine Kuchenform unserer Wahl, ich verwendete wie einleitend bereits erwähnt eine Kastenform, großzügig mit Butter aus
    14 - Kastenform mit Butter ausfetten / Grease cake tin with butter

    und streuen dann Boden und Wände mit den Krümeln der Kartoffelchips aus. Am Anfang fällt das meiste noch auf den Boden, aber wenn man die Form dann etwas schwenkt, bleibt auch genug an den Wänden kleben – obwohl das auch tatsächlich von der Menge der verwendeten Butter abhängt.
    15 - Boden & Wände mit Kartoffelchipskrümeln bestreuen / Dredge floor & walls with potato chip crumbles

    Nun füllen wir Spätzle-Mischung in die Form,
    16 - Spätzlemischung einfüllen / Fill in spaetzle mix

    bestreuen alles mit den restlichen Kartoffelchips-Krümeln
    17 - Mit Kartoffelchips-Krümeln bestreuen / Dredge with potato chips crumbles

    und backen dann alles für mindestens 30-35 Minuten im Ofen. Auf der Quell-Webseite steht zwar was von 20, aber das reichte hier definitiv nicht damit alles bis zum Kern durchgebacken wird – aber das hängt natürlich auch wieder mit von der verwendeten Backform ab.
    18 - Im Ofen backen / Bake in oven

    Schließlich entnehmen wir die Form wieder, lassen sie vier bis fünf Minuten ruhen
    19 - Kuchen in Form - fertig gebacken / Cake in tin - finished baking

    und entfernen den fertigen Kuchen dann aus der Form. Trotz der Unmengen an Butter, mit der ich die Form ausgefettet hatte, erwies sich dies dann doch als etwas schwieriger als gedacht, aber letztlich konnte ich ihn im einigermaßen unversehrten Zustand aus der Form bekommen.
    20 - Cheese spaetzle cake - Finished baking / Käsespätzle-Kuchen - Fertig gebacken

    Jetzt brauchen wir ihn nur noch in Scheiben schneiden und können unseren Käsespätzle-Kuchen unmittelbar servieren und genießen.
    21 - Cheese spaetzle cake - Served / Käsespätzle-Kuchen - Serviert

    Alleine schon die Käsespätzle mit den Zwiebelwürfeln und den zahlreichen Speckstreifen waren schon ein wahrer Genuss, aber die zerkrümelten Kartoffelchips – ich hatte übrigens die etwas schärfere Sorte Peperoni verwendet – gaben dem Gericht sozusagen den letzten Schliff und bildeten mit ihrem typischen Kartoffelchips-Aroma sozusagen das Sahnehäubchen. Vielleicht hätte ich da sogar noch etwas mehr Chips verwenden können. Aber an die Kalorien die das Gericht hatte will ich dabei aber lieber nicht denken. Speck, Käse und dann noch Chips – da dürfte einiges zusammenkommen. Aber das Geschmackserlebnis hat sich auf jeden Fall gelohnt und es ist nicht auszuschließen, dass ich so etwas – vielleicht dann in einer richtigen Kranz-Form, bei Gelegenheit noch einmal mache. Vielleicht kann man das Ganze dabei dann noch mit etwas mehr Gemüse auf. Eine Stange Lauch würde bestimmt gut zu den Spätzle mit Speck passen. Oder vielleicht ein paar Erbsen. Mal schauen was mir da noch so alles einfällt – sollte es dazu kommen werde ich natürlich hier darüber berichten. 😉

    22 - Cheese spaetzle cake - Side view / Käsespätzle-Kuchen - Seitenansicht

    Guten Appetit

    Spinatspätzle mit Egerlingen, Kürbiskernen & Emmentaler [02.07.2019]

    Tuesday, July 2nd, 2019

    Auch wenn die Temperaturen sich inzwischen nach dem gestrigen Regenschauers auf erträgliche Maße reduziert haben, war ich heute unsicher ob ich gleich wieder in die vollen Schlagen und beim Besuch in unserem Betriebsrestaurant gleich beim Abgebräunter Leberkäse mit zwei Beilagen, dazu eine Tagessuppe oder ein Dessert aus dem Abschnitt Daily der heutigen Tageskarte zuschlagen sollte, welcher mit Bratensauce, Röstkartoffeln und einem Spiegelei serviert wurde. Ohne Frage sehr lecker, aber ich hatte mir eigentlich einen anderen Favoriten auf der Speisekarte ausgeguckt: die Spinatspätzle mit gebratene Egerlingen, Kürbiskernen und Emmentaler aus dem Bereich Veggi. Nicht dass ich permanent zum Vegetarier mutieren möchte, aber ein solches Gericht hatte ich noch nie hier im Betriebsrestaurant probiert und es klang einfach verlockend. Die Gebratene Hähnchenbrust “Riz Casimir” mit Langkornreis aus dem Abschnitt Daily hatte natürlich auch gewisse Vorzüge und der Gebackene Seelachs mit Thaigemüse in Kokosmilchsauce, der gemeinsam mit Gebratenes Thaigemüse in Austernsauce an der Asia-Wok-Theke angeboten wurde, klang auch nicht übel, aber ich ließ mich letztlich nicht mehr von meiner Entscheidung für die Spinatspätzle abbringen.

    Spinach spaetzle with mushrooms, pumpkin seeds & emmentaler / Spinatspätzle mit gebratene Egerlingen, Kürbiskernen & Emmentaler

    Fast hätte ich ja gedacht, die Spinat-Spätzle waren tatsächlich handgeschabt, so unregelmäßig wie sie aussahen, aber das wird bei so großen Mengen wie man sie hier im Betriebsrestaurant anbot kaum möglich gewesen sein. Zumindest sahen sie nicht nach industrieller Massenware aus, soviel stand fest. Von dem Aroma des Spinats, den man wohl für die grüne Färbung der Spätzle verwendet hatte, schmeckte man aber nur wenig im Endprodukt, das hing aber auch damit zusammen dass zwei anderen Komponenten maßgeblich den Geschmack dominierten: Zum einen die sehr würzige Emmentaler-Käsesauce, die man zusätzlich zum Käsearoma auch kräftig mit Pfeffer versehen hatte, zum anderen die angerösteten Kürbiskerne, mit denen man offensichtlich auch nicht gegeizt hatte und die dem Gericht eine zusätzliche nussige Note gaben. Daegegen hatten die Egerlinge (Champignons) und Spinatspätzle kaum eine Chance, sich geschmacklich durchzusetzen. Ich fand es aber geschmacklich ok und erstaunlich sättigend für ein fleischloses Gericht, so dass ich mit meiner Wahl letztlich zufrieden sein konnte. Ich würde nicht zögern, erneut bei diesem Gericht zuzugreifen.
    Natürlich war der Leberkäse bei den anderen Essern mit klarem Vorsprung des am häufigsten gewählte Gericht und konnte sich unangefochten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Danach wurde es dann sehr eng und mit wechselnden Platzierungen, denn während ich mir das Essen an der Ausgabetheke holte, enschieden sich noch relativ viele ebenfalls für die Spinatspätzle, während sich während des Verzehrs das Verhältnis etwas zu Gunsten des Asia-Gerichte verschob. Und auch der Riz Kasimir spielte immer in diesem mittleren Feld mit. Daher würde ich sagen, dass ich ausnahmsweise mal sowohl den Spinatspätzle als auch den Asia-Gerichten den zweiten Platz zubillige und die Riz Kasimir knapp dahinter auf einem guten Platz drei positioniere. 🙂

    Mein Abschlußurteil:
    Spinatspätzle mit Egerlinge: ++
    Kürbiskerne: ++
    Emmentaler-Sauce: ++

    Hackfleisch-Blätterteigrolle mit drei Sorten Käse – das Rezept

    Sunday, August 4th, 2013

    Bei der aktuellen Sommerhitze ist mir zwar nicht so nach kochen, dennoch ließ ich mich heute mal dazu hinreißen wenigstens ein wenig Fingerfood in Form einer Hackfleisch-Blätterteigrolle zu fabrizieren, welche ich mit Kräuterfrischkäse, Feta und etwas geriebenen Emmentaler verfeinerte. Eine sehr gelungene Kombination wie ich feststellen durfte, daher möchte ich es natürlich nicht versäumen das Rezept hier einmal in gewohnter Form vorzustellen.

    Was benötigen wir also für 1 Blech (11-12 Stück)?

    2 kleine Zwiebeln (ca. 170g)
    01 - Zutat Zwiebeln / Ingredient onions

    2 Zehen Knoblauch
    02 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

    500g Hackfleisch (halb & halb)
    03 - Zutat Hackfleisch / Ingredient ground meat

    Pfeffer, Salz & edelsüßes Paprika zum würzen
    04 - Gewürze / Seasoning

    2 EL Tomatenmark
    05 - Zutat Tomatenmark / Ingredient tomato puree

    1 Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal (275g)
    06 - Zutat Blätterteig / Ingredient puff pastry

    ca. 150g Kräuterfrischkäse
    07 - Zutat Kräuterfrischkäse / Ingredient herb cream cheese

    200g Feta
    08 - Zutat Feta / Ingredient feta

    60-70g geriebenen Emmentaler
    09 - Zutat Emmentaler / Ingredient emmentaler cheese

    2 EL Olivenöl
    10 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

    2 EL Kondensmilch
    08 - Zutat Kondensmilch / Ingredient condensed milk

    sowie optional etwas Sesam zum garnieren

    Wie üblich beginnen wir damit, die einzelnen Zutaten vorzubereiten. Das geht heute zum Glück schnell, denn wir brauchen nur die Zwiebel zu schälen und zu zerkleinern
    10 - Zwiebel zerkleinern / Dice onion

    und die Knoblauchzehen zu schälen und fein zu hacken.
    11 - Knoblauch hacken / Mince garlic

    Dann erhitzen wir die beiden Esslöffel Olivenöl in einer beschichteten Pfanne
    12 - Öl erhitzen / Heat up oil

    und dünsten darin zunächst die Zwiebeln an
    13 - Zwiebeln andünsten / Roast onions gently

    um wenig später auch das Knoblauch hinzu zu geben und es ebenfalls anzudünsten.
    14 - Knoblauch hinzufügen / Add garlic

    Sobald beides nach ca. 3 bis 4 Minuten glasig angedünstet ist, geben wir das Hackfleisch hinzu, um es krümelig anzubraten
    15 - Hackfleisch hinzugeben / Add ground meat

    und dabei kräftig mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver zu würzen.
    15 - Gut würzen / Season well

    Sobald alles gut durchgebraten ist, geben wir die beiden Esslöffel Tomatenmark hinzu
    16 - Tomatenmark addieren / Add tomato puree

    und rösten sie für drei bis vier Minuten ebenfalls mit an. Anschließend nehmen wir die Pfanne von der Platte und lassen den Inhalt etwas abkühlen.
    17 - Tomatenmark anbraten / Roast tomato puree

    Ist das angebratene und gewürzte Hackfleisch dann etwas abgekühlt, nehmen wir die Rolle Blätterteig aus dem Kühlschrank, rollen sie auseinander und bestreichen sie dünn mit einer Schicht Kräuterfrischkäse.
    18 - Blätterteig mit Frischkäse bestreichen / Spread puff pastry with cream cheese

    Darauf verteilen wir gleichmäßig die Hackfleisch-Mischung
    19 - Mit Hack belegen / Add ground meat

    und bestreuen dann alles mit dem zerbröselten Feta-Käse.
    20 - Mit Feta bebröseln / Dredge with feta

    Anschließend rollen wir alles vorsichtig zu einer Rolle zusammen, die wir auf die Nahtseite auflegen
    21 - aufrollen / roll up

    und rundherum mit Kondensmilch bepinseln.
    22 - Mit Kondesmilch bepinseln / Brush with condensed milk

    Optional können wir sie dann noch mit etwas Sesam oder Mohn garnieren – das sei aber jedem freigestellt und dient ausschließlich visuellen Zwecken.
    23 - Mit Sesam bestreuen / Dredge with sesame

    Nun empfiehlt es sich, die Rolle erst einmal für 20 bis 30 Minuten ins Gefrierfach zu legen. Anschließend lässt sich sich – vor allem bei heißeren Temperaturen wie heute – deutlich besser zerteilen.

    Nachdem wir begonnen haben den Backofen auf 220 Grad vorzuheizen, entnehmen wir die Rolle wieder aus dem Gefrierfach und zerschneiden sie mit einem großen, scharfen Messer in ungefähr gleich große Stücke.
    24 - In Scheiben schneiden / Cut in slices

    Diese Scheiben legen wir dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech
    25 - Auf Backblech geben / Put on baking tray

    und bestreuen sie dort noch einmal mit etwas geriebenen Emmentaler.
    26 - Mit Käse bestreuen / Dredge with cheese

    Ist der Ofen dann vorgeheizt, schieben wir das Backblech auf der mittleren Schiene hinein und backen alles für 20 bis 25 Minuten.
    27 - Backen / Bake

    Anschließend brauchen wir das Backblech nur noch zu entnehmen
    28 - Fertig gebacken / Finished baking

    und können unsere Hackfleisch-Blätterteigrolle entweder sofort heiß oder später im abgekühlten Zustand genießen.
    29 - Hackfleisch-Blätterteigrolle mit drei Sorten Käse / Ground meat puff pastry roll with three cheeses - Serviert

    Zwar erwiesen sich die Blätterteig-Stücke als relativ mächtig, aber geschmacklich auch als überaus gelungen. Das gut gewürzte und durch das Tomatenmark mit einer leicht fruchtigen Note versehen Hackfleisch harmonierte meiner Meinung nach wunderbar mit der Kombination aus Kräuterfrischkäse, Emmentaler und Feta. Dabei nahm der Feta aber eindeutig die dominanteste Rolle unter den drei verwendeten Käsesorten ein, allerdings ohne dabei zu übermächtig zu wirken. Insgesamt eine leicht zuzubereitende und überaus schmackhafte Art, Blätterteig zu genießen.

    30 - Hackfleisch-Blätterteigrolle mit drei Sorten Käse / Ground meat puff pastry roll with three cheeses - CloseUp

    Dass das Ganze nicht besonders leicht werden würde, war mir natürlich von Anfang an klar gewesen und war von mir billigend in Kauf genommen worden. Meiner Berechnung nach liegt die gesamt Rolle bei ca. 3200kcal, das heißt auf 12 Stück aufgeteilt hat eine Scheibe in etwa 267kcal. Eventuell kann man durch die Verwendung von light-Produkten und reinem Rinderhack hier noch die eine oder andere Kalorien reduzieren, aber ob dann natürlich geschmacklich ebenfalls so etwas leckeres wie diese Hackfleisch-Blätterteigrolle heraus kommt, kann ich nicht garantiere. 😉

    Guten Appetit

    Griechischer Nudelauflauf – das Rezept

    Saturday, July 13th, 2013

    Ich hatte schon lange keinen Nudelauflauf mehr gehabt und irgendwie war mir heute mal wieder danach. Also entschied ich mich dazu, mal einen Griechischen Nudelauflauf anzufertigen. Ob das Rezept nun original griechisch ist oder nur wegen der Verwendung von Zutaten wie zum Beispiel Feta und Gyrosgewürz so genannt wird ist mir nicht bekannt, jedoch durfte ich nach Fertigstellung und probieren feststellen, dass es sich hier eindeutig um einen der leckersten Nudelauflauf-Varianten handelte die ich seit langem verzehrt habe. Also möchte ich es nicht versäumen, das relativ einfach zuzubereitende Rezept hier einmal kurz in gewohnter Form vorzustellen.

    Was benötigen wir also für 4 Portionen?

    2 kleine Paprika
    01 - Zutat Paprika / Ingredient bell pepper

    1 kleinere Zucchini (ca. 250g)
    02 - Zutat Zucchini / Ingredient zucchini

    250g Nudeln (z.B. Fusilli)
    03 - Zutat Fusilli / Ingredient fusilli

    500g Hackfleisch (halb & halb)
    04 - Zutat Hackfleisch - halb & halb / Ingredient mixed ground meat (beef/pork)

    2 Knoblauchzehen
    05 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

    200g Feta
    06 - Zutat Fetakäse / Ingredient feta

    1 Becher Schlagsahne (200g)
    07 - Zutat Schlagsahne / Ingredient whipping cream

    1 kleine Dose Tomatenmark (70g)
    08 - Zutat Tomatenmark / Ingredient tomato puree

    1 Becher Creme fraiche mit Kräutern (125g)
    09 - Zutat Creme fraiche mit Kräuter / Ingredient creme fraiche with herbs

    100g geriebenen Käse nach Wahl (z.B. Emmentaler oder Gouda)
    10 - Zutat Käse / Ingredient cheese

    1 EL Olivenöl
    07 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

    zum würzen Thymian, Oregano, Gyrosgewürz, Salz & Pfeffer
    11 - Zutat Gewürze / Ingredient spices

    sowie etwas Öl oder Butter zum ausfetten der Auflaufform
    und ggf. etwas Milch zum Strecken der Sauce

    Beginnen wir damit, einen Topf mit Wasser für die Nudeln aufzusetzen und zum kochen zu bringen.
    12 - Wasser aufsetzen / Bring water to cook

    Während das Wasser sich auf dem Herd erhitzt, waschen wir die Paprikas gründlich
    13 - Paprika waschen / Wash bell pepper

    entkernen sie und schneiden sie dann in kleine Würfel.
    14 - Paprika würfeln /Dice bell pepper

    Außerdem waschen wir die Zucchini
    15 - Zucchini waschen / Wash zucchini

    und schneiden sie ebenfalls in kleine Stücke.
    16 - Zuchini würfeln / Dice zucchini

    Sobald das Wasser dann kocht, geben wir etwas Salz hinzu
    17 - Wasser salzen / Salt water

    und kochen unsere Nudeln im Salzwasser gemäß der Packungsbeschreibung.
    18 - Nudeln kochen / Cook noodles

    Außerdem schälen wir noch unsere Knoblauchzehen und zerhacken sie fein.
    19 - Knoblauch zerkleinern / Mince garlic

    In einer größeren Pfanne erhitzen wir dann den Löffel Olivenöl
    20 - Öl erhitzen / Heat up oil

    und braten unser Hackfleisch darin krümelig an
    21 - Hackfleisch krümelig anbraten / Fry ground meat

    wobei wir es schon einmal ein wenig mit Salz, Pfeffer und Gyrosgewürz würzen.
    22 - Hackfleisch würzen / Taste ground meat

    Sollten die Nudeln dann fertig gekocht sein – ich mag sie schön al dente – schütten wir sie in ein Sieb ab und lassen sie etwas abtropfen.
    23 - Nudeln abgießen / Drain noodles

    Ist das Hackfleisch dann fast durchgebraten, geben wir auch das gehackte Knoblauch hinzu und dünsten es etwas in der Pfanne an.
    24 - Knoblauch hinzufügen / Add garlic

    Dann geben wir die Paprikawürfel hinzu und braten sie zwei bis drei Minuten an, so dass sie etwas Farbe bekommen
    25 - Paprika addieren / Add bell pepper

    bevor wir dann auch die Zucchini dazu geben
    26 - Zucchini beigeben / Add zucchini

    und alles einige Minuten bei gelegentlichem rühren vor sich hin bruzzeln lassen.
    27 - kurz anbraten / Stir-fry

    Ist alles gut angebraten, gießen wir die Schlagsahne hinzu,
    28 - Mit Sahne aufgießen / Pour whipping cream

    geben das Tomatenmark in die Pfanne
    29 - Tomatenmark hinzufügen / Add tomato puree

    und verrühren alles gut miteinander
    30 - Gut verrühren / Mix well

    wobei wir es mit Thymian, Oregano, Gyrosgewürz, Salz und Pfeffer abschmecken.
    31 - Mit Gewürzen abschmecken / Taste with seasoning

    Sollte die Sauce zu dickflüssig werden, können wir sie ggf. mit einem Schuss Milch strecken.
    32 - Ggf. mit Milch strecken / If necessary dilute with milk

    Nun bröseln wir 100g (die Hälfte) des Feta hinein
    33 - Hälfte Feta hinein bröseln / Add 1/2 of feta cheese

    und lassen ihn schmelzen, wobei wir ihn gut mit dem restlichen Pfanneninhalt verrühren.
    34 - Feta schmelzen & verrühren / Melt & stir in feta

    Nachdem wir das Ganze dann probiert und eventuell noch einmal mit den Gewürzen fein abgestimmt haben, nehmen wir die Pfanne von der Platte und lassen alles einige Minuten abkühlen
    35 - Probieren / Try

    um ihren Inhalt dann mit den Nudeln zu vermischen.
    36 - Mit Nudeln vermengen / Mix with noodles

    Jetzt heizen wir den Backofen auf 180 Grad vor, würfeln den restlichen Feta,
    37 - Rest Feta würfeln / Dice remaining feta

    fetten eine Auflaufform z.B. mit etwas Butter aus
    38 - Auflaufform ausfetten / Grease casserole

    und befüllen diese dann mit dem Nudel-Saucen-Gemisch
    39 - Mit Nudelmischung befüllen / Fill with pasta mix

    wobei wir den gewürfelten Rest des Fetas in die Masse einstreuen.
    40 - Feta einstreuen / Add feta

    Ist die Form dann komplett gefüllt
    41 - Auflaufform befüllt / Casserole - filled up

    bestreichen wir alles mit der Creme fraiche mit Kräutern
    42 - Mit Creme fraiche bestreien / Cover with creme fraiche

    und bestreuen abschließend alles mit den 100g geraspelten Käses. Ich hatte dabei zu Emmentaler gegriffen, den ich noch vorrätig hatte.
    43 - Mit Käse bestreuen / Dredge with cheese

    Ist der Backofen vorgeheizt, schieben wir die Auflaufform auf der mittleren Schiene hinein und überbacken alles für ca. 30 Minuten.
    44 - Überbacken / Au gratin

    Hat der Käse dann den gewünschten Bräunungsgrad erreicht, können wir die Auflaufform entnehmen
    45 - Griechischer Nudelauflauf - Fertig gebacken / Pasta bake greek style - Finished baking

    und das Gericht sogleich servieren und genießen.
    46 - Griechischer Nudelauflauf - Serviert / Pasta bake greek style - served

    Die Sauce, die sowohl eine wohl vom Tomatenmark herrührende fruchtige als auch eine angenehm würzige Note besaß war wirklich überaus gut gelungen. Gemeinsam mit den Nudeln und den zufällig eingestreuten Fetawürfeln, die durch das Backen leicht geschmolzen und dabei zerlaufen ergab alles einen wirklich unvergleichlichen Genuss. Ich musste mich wirklich zurück halten, mir nicht gleich noch einen Nachschlag zu holen.

    47 - Griechischer Nudelauflauf - Seitenansicht / Pasta bake greek style - Side view

    Natürlich werfen wir auch heute abschließend noch einen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichtes. Und ich muss zugeben dass ich etwas geschockt was, als ich auf einen Endergebnis von fast 4100kcal für die gesamte Zubereitung kam. Dass es sich hier um kein leichtes Gericht handelte war mir klar, aber das erschreckte mich doch ein wenig. Somit hat eine – wohlgemerkt groß geratene – Portion ganze 1025kcal. Das entspricht in etwa dem selben Wert wie eine Currywurst mit Pommes Frites. Da müssen wir natürlich mal schauen, wo wir hier noch ein wenig reduzieren können. Ersetzen wir das Halb & Halb Gehacktes durch mageres Tartar, sparen wir zwar gleich 500kcal, aber das wäre vom Preis her nicht wirklich vertretbar. Also nehmen wir statt dessen normales Rinderhack, damit sparen wir zwar gerade mal 100kcal auf die Gesamtmenge, aber wir behalten es mal im Hinterkopf. Ein besserer Ansatz ist noch das weglassen der Creme fraiche, die geschmacklich meiner Meinung nach nur eine periphere Rolle spielte. Damit könnten wir gleich 350kcal sparen. Die Schlagsahne ersetzen wir noch durch fettreduzierte Sahne – was zwar auf die Cremigkeit der Sauce geht, aber seis drum – und sparen noch einmal 300kcal. Schließlich ersetzen wir noch den Feta mit 45% Fett durch eine leichte Variante, z.B.mit 9% Fett was wieder 100kcal spart und haben gleich mal insgesamt 1000kcal reduziert, also 250 pro Portion. Damit hätten wir zwar immer noch 775kcal pro Portion, aber das erscheint mir für eine Hauptmahlzeit noch vertretbar. Ob es nach all diesen Änderungen noch weiterhin der wohl leckerste Nudelauflauf seit langem ist, kann ich natürlich nicht garantieren. Wen hingegen der errechnete Wert nicht stört, dem sei dieses Rezept dennoch wärmstens ans Herz gelegt. Denn für das gelegentliche Schlemmen ist so ein Gericht überaus geeignet.

    Guten Appetit

    Croque Monsieur – das Rezept

    Monday, July 1st, 2013

    Heute Abend verspürte ich mal Lust auf ein typisch französische Variante des Sandwichs: dem Croque Monsieur. Der Begriff croque (vom franz. croquer = knacken, krachen) beschreibt dabei eigentlich schon was man hier erwarten kann: einen überaus knackig-knusprigen Herrentoast. Zubereitet wird das ganze nicht im Sandwich-Toaster, sondern im Ofen, was dem ganzen eine ganz besondere Art von Knusprigkeit geben sollte. Und das Ergebnis sprach für sich, daher möchte ich natürlich nicht versäumen dieses kleine Rezept hier einmal kurz vorzustellen.

    Was brauchen wir also für 2 Croques?

    4 Scheiben Weißbrot (Sandwich-Weißbrot) oder Toast
    01 - Zutat Weißbrot / Ingredient white bread

    2 Scheiben Kochschinken
    02 - Zutat Schinken / Ingredient ham

    4 Scheiben Käse (z.B. Emmentaler oder Gruyère)
    03 - Zutat Käse / Ingredient cheese

    2 Scheiben frische Tomate
    04 - Zutat Tomate / Ingredient tomato

    etwas geriebenen Käse zum bestreuen (z.B. Emmentaler)
    06 - Zutat Emmentaler / Ingredient emmental cheese

    Außerdem benötigen wir noch etwas Butter
    und eventuell ein wenig Frichkäse, am besten mit Kräutern

    Beginnen wir nun damit, das Brot kurz zu toasten, so dass es nur ganz leicht braun wird. Außerdem beginnen wir den Ofen auf 200 Grad vorzuheizen.
    07 - kurz toasten / toast briefly

    Anschließend bestreichen wir die vier Scheiben von einer Seite mit etwas Butter
    08 - Mit Butter bestreichen / Spread with butter

    und addieren auf einer Seite noch eine zusätzliche Schicht Frischkäse. Ich entschied mich für eine Variante mit Schnittlauch.
    09 - Frischkäse auftragen / Dredge with cream cheese

    Nun folgt eine Schicht Scheibenkäse
    10 - Mit Käse belegen / Belay with cheese

    eine Schicht Kochschinken
    11 - Schinken hinzufügen / Add ham

    sowie eine weitere Schicht Scheibenkäse.
    12 - Weitere Schicht Käse addieren / Add another layer cheese

    Das ganze schließen wir mit den zwei verbleibenden Scheiben getoasteten Weißbrots ab
    13 - Brot auflegen / Apply bread slices

    die wir dann mit einer Scheibe Tomate und einigen Butterflöckchen bedecken
    14 - Mit Butterflocken & Tomaten belegen / Cover with butter & tomatoes

    und abschließend mit einer großzügigen Schicht geriebenen Emmentaler-Käses bedecken.
    15 - Mit Emmentaler bestreuen / Dredge with emmental cheese

    Die fertig belegten Toasts geben wir anschließend auf ein mit Backpapier belegtes Backblech
    16 - Auf Backblech geben / Put on baking tray

    und überbacken sie dann im Ofen auf der zweiten Schiene von oben für 10 bis 12 Minuten.
    17 - Im Ofen überbacken / Au gratin

    Wenn schließlich der Käse geschmolzen und die beiden Toasts dann schön knusprig gebacken sind, entnehmen wir das Blech
    18 - Fertig überbacken / Finished baking

    und zerschneiden sie dann mit einem scharfen Messer quer.
    19 - Halbieren / Cut in halfs

    Dann können wir sie auch schon servieren und am besten noch warm genießen.
    20 - Croque Monsieur - Serviert / Served

    Der angenehm würzige Geschmack des geschmolzenen Scheibenkäse harmonierte wunderbar mit dem Kochschinken und dem Frischkäse. Die Oberseite das Sandwiches war dabei, ganz wie erwartet, angenehm knusprig geworden, eben croque, was dieser Sandwich-Variante ja letztlich ihren Namen gibt. Eventuell hätte ich noch etwas mehr Butter bis zu den Rändern auftragen sollen, denn vor allem die Ecken der Brotscheiben neigen, wie man sieht, dazu etwas zu dunkel zu werden. Zum Toast hatte ich mir, nicht ganz stilecht aber dennoch schmackhaft, noch einen Portion Tzatziki mit auf den Teller getan, die ebenfalls geschmacklich sehr gut zur Gesamtkomposition passte. Für meinen ersten Versuch einen Croque Monsieur zuzubereiten war ich wirklich zufrieden.

    21 - Croque Monsieur - Seitenansicht / Side view

    Eine sehr leckere Variation, die ich wohl demnächst auch mal ausprobieren werden, ist das auftragen von etwas Pesto auf eine Scheibe des Toasts, vielleicht unter die Tomate und den geriebenen Käse. Das sollte dem Ganzen noch eine zusätzliche Würznote geben. Oder man trägt noch ein wenig Senf auf den Kochschinken auf. Eventuell könnte man auch noch mit etwas Worcestershire Sauce experimentieren oder etwas Zwiebelringe auf den Schinken legen. Die Variationsmöglichkeiten sind äußerst vielfältig. Und auch wenn aufgrund des vielen Käses diese Variante des Sandwiches nicht gerade kalorienarm sein dürfte, dürfte nicht allzu viel Zeit ins Land gehen, bis ich das nächste, wahrscheinlich modifizierte Croque zubereiten und bei Erfolg natürlich hier vorstellen werde.

    Guten Appetit

    dinner creations IX

    Wednesday, April 3rd, 2013

    dinner creations IX

    Heute:

    Variante 1 (Links): Dunkles Vollkornbrot mit einer dünnen Schicht Ziegenfrischkäse, etwas Emmentaler und gekochtem Schinken, garniert mit Scheiben vom gekochten Ei, Cornichons & frischer Kresse

    Variante 2 (Mitte): Vollkorn-Sandwich, dünn mit Kräuterfrischkäse bestrichen, belegt mit Putensalami und garniert mit gekochtem Hühnerei, Cornichons und frischer Kresse

    Variante 3 (Rechts): Dunkles Vollkornbrot, dünn mit Kräuterfrischkäse bestrichen, mit einer halben Scheibe Emmentaler und fettarmen Frikadellen belegt und schließlich mit gekochtem Ei, Scheibchen von Cornichons und frischer Kresse garniert

    Eine komplette Übersicht zu diesem Thema gibt es hier zu sehen.

    Gyros-Nudelauflauf mit Sauce Hollandaise – das Rezept

    Sunday, March 17th, 2013

    Auch wenn die Sauce Hollandaise (Holländische Sauce) eigentlich zu den Grundsaucen der französischen Küche gehört, kennt man sie hier in Deutschland doch vor allem zu Spargel und eventuell noch zu Fischgerichten. Auf den Gedanken sie gemeinsam mit Gyros in einem Nudelauflauf zu verwenden war ich bisher nicht gekommen. Daher war ich auch etwas skeptisch, als ich auf dieses Rezept hier stieß, aber meine Neugier und der Drang immer mal etwas neues auszuprobieren bewegte mich schließlich dazu, das Ganze mal auszuprobieren. Und ich war von dem Ergebnis wirklich begeistert, auch wenn es sich hierbei um kein sonderlich leichtes Gericht handelt. Aber es lohnt sich auf jeden Fall, zumal die Zubereitung erfreulich einfach und schnell zu bewerkstelligen ist. Daher möchte ich natürlich nicht versäumen, das Ganze hier einmal in üblicher Form vorzustellen.

    Was braucht man also für 3-4 Portionen?

    410g fertig mariniertes Gyros vom Schwein
    01 - Zutat Gyrosfleisch / Ingredient gyros meat

    250g Fusilli (Spiralnudeln) – ich wählte dieses Mal eine Vollkorn-Sorte
    02 - Zutat Fusilli / Ingredient fusilli

    2 größere Zwiebeln
    03 - Zutat Zwiebeln / Ingredient onions

    1 Zehe Knoblauch
    04 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

    1 Dose feine Erbsen (400g – 280g Abtropfgewicht)
    05 - Zutat Erbsen / Ingredient peas

    1 Päckchen Sauce Hollandaise (250g) (wer mag kann sie aber gerne auch selbst machen)
    06 - Zutat Sauce Hollandaise / Ingredient hollandaise sauce

    100 – 120g geriebenen Emmentaler
    07 - Zutat Emmentaler / Ingredient emmentaler cheese

    1-2 EL Olivenöl
    08 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

    Kommen wir nun also zur Zubereitung:

    Fangen wir damit an, einen Topf mit Wasser aufzusetzen und ihn zum kochen zu bringen.
    08 - Wasser aufsetzen / Heat up water

    Während das Wasser aufheizt, wenden wir uns den Zwiebeln zu und schälen sie, um sie dann in Spalten zu schneiden.
    09 - Zwiebeln in Spalten schneiden / Cut onions in slices

    Außerdem schälen und zerkleinern wir die Knoblauchzehe.
    10 - Knoblauch zerkleinern / Mince garlic

    Sobald das Wasser kocht, salzen wir es etwas
    11 - Wasser salzen / Add salt to water

    und kochen darin dann unsere Nudeln gemäß Packungsbeschreibung bis sie durch, aber noch bissfest sind.
    12 - Nudeln kochen / Cook noodles

    Parallel erhitzen wir ein bis zwei Esslöffel Olivenöl in einer größeren Pfanne,
    13 - Olivenöl erhitzen / Heat up olive oil

    dünsten die zerkleinerte Knoblauchzehe darin an
    14 - Knoblauch andünsten / Braise garlic

    und geben dann das Gyrosfleisch hinzu, das wir scharf von allen Seiten abraten.
    15 - Gyrosfleisch scharf anbraten / Sear gyros

    Ist das Fleisch gut durchgebraten, reduzieren wir die Hitze wieder etwas und geben die Zwiebelspalten hinzu,
    16 - Zwiebeln hinzufügen / Add onions

    die wir für einige Minuten mit anbraten bis sie weich und glasig geworden sind. Anschließend nehmen wir die Pfanne vom Herd.
    18 - Zwiebeln andünsten / Braise onions lightly

    Inzwischen müssten auch unsere Nudeln gut sein, so dass wir sie in ein Sieb abgießen und dort abtropfen lassen können.
    17 - Nudeln abgießen / Drain noodles

    Außerdem ist jetzt auch ein guter Zeitpunkt, die Erbsen abtropfen zu lassen.
    19 - Erbsen abtropfen lassen / Drain peas

    Nun ist auch ein guter Zeitpunkt, den Backofen auf 210 Grad vorzuheizen.

    In eine passende Auflaufform, die wir übrigens nicht auszufetten brauchen, füllen wir nun die Nudeln ein. Ich nutzte die Gelegenheit, endlich mal meine kürzlich ererbte Jenaer Glasform zu testen.
    20 - Fusilli in Auflaufform geben / Put fusilli to casserole

    Die Nudeln bestreuen wir mit etwas Käse
    21 - Mit etwas Käse bestreuen / Dredge with some cheese

    und verteilen dann gleichmäßig die Erbsen darauf.
    22 - Mit Erbsen bedecken / Cover with peas

    Es folgen nun Fleisch und Zwiebeln
    23 - Gyrosfleisch einlegen / Add gyros

    die wir großzügig mit geriebenem Emmentaler bestreuen
    24 - Mit Käse bestreuen / Dredge with cheese

    und schließlich gleichmäßig mit der Sauce Hollandaise übergießen.
    25 - Sauce Hollandaise auftragen / Drain sauce hollandaise

    Abschließend können wir noch etwas mehr Käse aufstreuen.
    26 - Mehr Käse aufstreuen / Add some more cheese

    Der Platz in der Jenaer Glasform war recht knapp gewesen, aber letztlich hatte dann glücklicherweise doch alles hineingepasst.
    27 - Seitenansicht / Side view

    Der Backofen müsste inzwischen die gewünschte Betriebstemperatur erreicht haben, so dass wir die Auflaufform auf der mittleren Scheine hinein geben und dort 20 bis 25 Minuten überbacken können. Die oberste Schicht sollte dabei stellenweise eine leichte Bräune erreichen.
    28 - Überbacken / Bake

    Ist der gewünschte Bräunungsgrad erreicht, können wir Auflaufform wieder entnehmen und den Ofen ausschalten.
    29 - Gyros-Nudelauflauf mit Sauce Hollandaise  - Fertig-gebacken / Gyros pasta bake with sauce hollandaise - Finished baking

    Wie man sehen kann, hat sich während das Backprozesses die Sauce Hollandaise schön zwischen den anderen Zutaten verteilt. Außerdem war etwas von der Marinade des Gyros ebenfalls nach unten gelaufen und hatte die Nudeln etwas mit gewürzt.
    30 - Gyros-Nudelauflauf mit Sauce Hollandaise  - Fertig gebacken - Seitenansicht / Gyros pasta bake with sauce hollandaise - Finished baking - Side view

    Nun brauchen wir das Gericht nur noch servieren und genießen.
    31 - Gyros-Nudelauflauf mit Sauce Hollandaise / Gyros pasta bake with sauce hollandaise - Serviert

    Und ich muss zugeben, dass ich von dem Ergebnis wirklich begeistert war. Entgegen meiner Befürchtung harmonierten die Sauce Hollandaise und das marinierte Gyros geschmacklich wunderbar miteinander und gaben dem Gericht genügend Würze und Aroma, dass man auf jegliche andere Würz-Zutaten gänzlich verzichten konnte. Die Erbsen als Gemüsekomponente, die im ursprünglichen Rezept übrigens nicht enthalten gewesen waren, sondern die ich auf einiges Gutdünken addiert hatte, rundeten die Mahlzeit schließlich sehr gelungen ab. Hier wären aber auch andere Gemüsesorten wie vorgekochter Spinat oder vielleicht Erbsen und Möhren denkbar.

    32 - Gyros-Nudelauflauf mit Sauce Hollandaise / Gyros pasta bake with sauce hollandaise - CloseUp

    Werfen wir abschließend wie gewohnt einen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichtes. Ich komme in meiner Kalkulation auf 2600kcal für die gesamte Zubereitung, bei vier Portionen wären das 650kcal pro Portion, bei drei (zugegebenermaßen recht großen) Portionen sogar 867kcal. Aber ich hatte ja einleitend schon erwähnt, dass es sich hier um kein sonderlich leichtes Gericht handelt. Hier kann man aber durch den Einsatz einer leichten Sauce Hollandaise und Putengyros nach meiner Berechnung auf das gesamte Gericht gesehen gut 500kcal einsparen. Aber darum ging es mir heute nicht, einmal in der Woche kann man auch mal über die Stränge schlagen. Mir jedenfalls hat die Zubereitung so wie sie war wunderbar geschmeckt und ich kann das Gericht trotz der recht hohen Nährwerte vorbehaltlos weiter empfehlen.

    In diesem Sinne: Guten Appetit

    Kohlrabi-Lasagne – das Rezept

    Saturday, January 19th, 2013

    Eine Lasagne, in der man die Nudelplatten durch Kohlrabischeiben ersetzt erschien mir als ich dieses entdeckte zwar ungewöhnlich, aber überaus interessant und wert einmal ausprobiert zu werden. Ich hatte vor einiger Zeit ja auch schon mal eine Mexikanische Lasagne mit Tortillas ausprobiert und war von dem Ergebnis damals überaus begeistert gewesen. Also heute vormittag noch schnell ein paar Zutaten eingekauft und schon konnte das heutige Kochexperiment beginnen, welches ich nun mit diesem Beitrag in üblicher Form einmal kurz vorstellen möchte.

    Was brauchen wir also für 4 Portionen?

    4 Kohlrabi
    01 - Zutat Kohlrabi / Ingredient kohlrabi

    1 mittelgroße Zwiebel
    02 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

    2 Zehen Knoblauch
    03 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

    500g Rinderhack (alternativ: halb und halb)
    04 - Zutat Rinderhack / Ingredient beef ground meat

    1 Dose Tomatenstücke (400g) (Ich verwendete eine Sorte mit Kräutern, die ich noch vorrätig hatte – es geht aber auch ohne)
    05 - Zutat Tomatenstücke / Ingredient tomato pieces

    2 EL Tomatenmark
    06 - Zutat Tomatenmark / Ingredient tomato puree

    200g Kräuterfrischkäse (fettreduziert)
    07 - Zutat Kräuterfrischkäse / Ingredient herb cream cheese

    1 EL Olivenöl
    08 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

    2 Becherchen Creme legere Kräuter (á 125g = 250g)
    09 - Zutat Creme legere / Ingredient creme legere

    100 – 120g Emmentaler (gerieben)
    10 - Zutat Emmentaler / Ingredient emmentaler cheese

    sowie ggf. einen Schuss Milche (ca. 50-70ml) zum verdünnen,
    etwas Butter zum Ausfetten der Form
    und etwas Salz und Pfeffer zum würzen

    Beginnen wir nun mit der Zubereitung: Nachdem wir einen Topf mit Wasser aufgesetzt haben und ihn langsam zum kochen bringen
    12 - Wasser aufsetzen / Bring water to boil

    schälen wir unsere Kohlrabi
    11 - Kohlrabi schälen / Peel kohlrabi

    und schneiden sie dann in ca. 0,8cm dicke Scheiben. Am besten und gleichmässigsten geht das meiner Erfahrung nach mit einer Brotschneidemaschine.
    13 - Kohlrabi in Scheiben schneiden / Cut kohlrabi in slices

    Außerdem schälen und würfeln wir die Zwiebel – ich verwendete dazu meine kleine manuelle Küchenmaschine, aber es geht natürlich auch mit dem Messer –
    14 - Zwiebel zerkleinern / Mince onion

    und zerkleinern dann noch den Knoblauch fein.
    15 - Knoblauch zerkleinern / Mince garlic

    Wenn das Wasser langsam zu kochen anfängt, salzen wir es etwas
    16 - Wasser salzen / Salt water

    und kochen dann unsere Kohlrabischeiben darin für ca. 20 Minuten bis sie bissfest sind.
    17 - Kohlrabi bissfest kochen / Cook kohlrabi firm to the bite

    Anschließend gießen wir sie in ein Sieb und lassen sie etwas abtropfen.
    18 - Kohlrabischeiben abtropfen lassen / Drain kohlrabi slices

    In einer größeren Pfanne erhitzen wir dann unseren Esslöffel Olivenöl bis er “Betriebstemperatur” erreicht hat
    19 - Olivenöl erhitzen / Heat up olive oil

    und dünsten darin zuerst unsere Zwiebeln glasig an
    20 - Zwiebeln andünsten / Braise onions lightly

    und fügen wenig später auch das Knoblauch hinzu, das wir ebenfalls kurz mit andünsten.
    21 - Knoblauch mit andünsten / Braise garlic

    Ist beides gut angedünstet, bröseln wir auch das Hackfleisch mit in die Pfanne
    22 - Rinderhack addieren / Add beef ground meat

    und braten es krümelig an
    23 - Krümelig anbraten / Roast gently

    wobei wir es schon mal etwas mit Salz und Pfeffer würzen.
    24 - Mit Salz & Pfeffer abschmecken / Taste with salt & pepper

    Ist alles gut durchgebraten, fügen wir die beiden Esslöffel Tomatenmark hinzu
    25 - Tomatenmark hinzufügen / Add tomato puree

    verrühren es und lassen es kurz andünsten
    26 - Tomatenmark anschwitzen / Braise tomato puree lightly

    um alles abschließend mit den Tomatenstücken abzulöschen.
    27 - Mit Tomaten ablöschen / Deglaze with tomatoes

    Nachdem wir die Tomatenstücke gut verrührt haben,
    28 - Gut verrühren / Mix well

    geben wir den Kräuterfrischkäse dazu,
    29 - Kräuterfrischkäse addieren / Add herb cream cheese

    heben ihn unter – hier sollten wir darauf achten dass sich alle Klümpchen auflösen –
    30 - Unterheben / Fold in

    und lassen schließlich die Sauce für ca. 5 Minuten auf mittlerer Stufe vor sich hin köcheln, wobei wir es noch einmal mit Salz und Pfeffer abschmecken.
    31 - Mit Salz & Pfeffer abschmecken / Taste with salt & pepper

    Sollte die Sauce zu dickflüssig sein, können wir sie mit einem kräftigen Schuss Milch etwas verdünnen. Nach dem fünf Minuten nehmen wir die Pfanne von der Platte und lassen alles etwas abkühlen.
    32 - Mit Milch verdünnen / Dilute with milk

    Nun ist auch ein guter Zeitpunkt, den Ofen auf 200 Grad (Ober-/Unterhitze) vorzuheizen.

    Anschließend fetten wir eine größere Auflaufform aus
    33 - Form ausfetten / Grease casserole

    und bedecken den Boden mit etwas von der Sauce
    34 - Boden mit Sauce bedecken / Cover bottom with sauce

    die wir dann mit einer Schicht der vorgekochten Kohlrabischeiben belegen.
    35 - Kohlrabischeiben einlegen / Add kohlrabi slices

    Darauf verteilen wir wieder eine Schicht Sauce
    36 - Mit Sauce bedecken / Cover with sauce

    eine weitere Schicht Kohlrabi
    37 - weitere Schicht Kohlrabi / Add more kohlrabi

    wieder etwas Sauce
    38 - weitere Schicht Sauce auftragen / Add another layer of sauce

    den restlichen Stücken vom Kohlrabi
    39 - Letzte Schicht Kohlrabi / Last layer of kohlrabi

    und schließlich dem Rest der verbliebenen Sauce.
    40 - Restliche Sauce verteilen / Add remaining sauce

    Auf der obersten Schicht Sauce verteilen wir einigermaßen gleichmässig noch die Creme legere
    41 - Mit Creme legere bestreichen / Cover with creme legere

    und bestreuen dann abschließend alles mit dem geriebenen Emmentaler.
    42 - Mit Emmentaler bestreuen / Dredge with emmentaler cheese

    Ist der Ofen vorgeheizt, schieben wir unsere Auflaufform auf mittlere Schiene hinein und lassen alles für ca. 25 Minuten überbacken.
    43 - Im Ofen / At oven

    Sobald der Käse dann den gewünschten Bräunungsgrad erreicht hat, entnehmen wir die Auflaufform und lassen sie für einige Minuten abkühlen, bevor wir den Inhalt gleichmässig in vier Stücke zerteilen
    44 - Kohlrabi-Lasagne - Fertige gebacken

    und anschließend servieren und genießen.
    45 - Kohlrabi-Lasagne - Serviert

    Obwohl die Konsistenz der Kohlrabi-Scheiben natürlich etwas fester als eine Nudelplatte einer gewöhnlichen Lasagne ist, erwies sich auch diese Zusammenstellung als überaus gelungen. Getrennt durch Schichten der fruchtig-würzigen Hackfleisch-Tomatensauce und überbacken mit der Creme legere und dem Emmentaler Käse durfte ich feststellen, dass sich diese Rezept um eine wirklich sehr schmackhafte Zubereitungsform für Kohlrabi handelte. Vor allem die dünne Schicht Creme legere mit Kräutern rundete die geschmackliche Gesamtkomposition wie ich fand sehr gut ab.

    46 - Kohlrabi-Lasagne - CloseUp

    Werfen wir abschließend wie üblich noch einen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichtes. Meiner Kalkulation nach erreicht die gesamte Zubereitung auf einen Wert von etwa 2400kcal, aufgeteilt in vier Einheiten kommen wir also auf 600kcal pro Portion. Somit erweist sich dieses Rezept als nicht leicht, aber noch überaus akzeptabel wenn man es als Hauptgericht serviert. Wer noch etwas sparen will, kann ca. 100kcal pro Portion einsparen, wenn er die Creme legere weg lässt – was das für geschmackliche Auswirkungen hat kann ich aber nicht zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen. Insgesamt kann ich aber sagen, dass dieses Rezept nicht nur für die Freund von Kohlrabi-Gemüse überaus zu empfehlen ist – ich war mit dem Ergebnis des heutigen Kochexperiments auf jeden Fall sehr zufrieden und hoffe dass das Rezept auch anderweitig Zuspruch finden wird.

    Guten Appetit