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Turkey Fajita Quesadilla im Kontaktgrill – das Kurzrezept

Wednesday, April 14th, 2021

Heute wollte ich mal wieder einen kleinen Ausflug in die mexikanische Streetfood-Küche zu wagen und mir ein paar Fajita Quesadillas zubereiten und dabei meinen Kontaktgrill zu verwenden, was erstaunlich gut funktionierte und Stressfreier war als die Pfannen-Variante, die ich in diesem Beitrag ja schon mal ausprobiert habe. Maßgeblich ist dazu natürlich eine mexikanische Würzmischung nach Fajita-Art notwendig, die man sich aber schnell selbst herstellen kann. Der Rest ist nur noch Standard-Küchenarbeit, das Ergebnis ist aber immer wieder lecker. Daher möchte ich es nicht versäumen auch diese Rezept-Variante mal kurz hier vorzustellen.

Was benötigen wir also für 3-4 Quesadillas?
Für die Fajita-Gewürzmischung:

  • 2 Teelöffel Paprika
  • 2 Teelöffel Kreuzkümmel
  • 1 Teelöffel Oregano
  • 1 Teelöffel Knoblauchpulver
  • 3/4 Teelöffel Salz
  • etwas frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer
  • 1/2 Teelöffel Zwiebelpulver
  • 1 Teelöffel Chilipulver
  • Außerdem brauchen wir:

  • je 1 kleinere rote und grüne Paprika
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Hand voll eingelegte Jalapeños (optional)
  • 400g Putenschnitzel
  • 3-4 Tortillas (26cm Durchmesser)
  • 200-250g Käse (gerne mehr)
  • Öl zum braten
  • Sauerrahm, mexikanische Salsa und evtl. Guacamole zum dippen
  • Beginnen wir damit die Gewürzmischung zuzubereiten. Dazu geben wir jeweils zwei Teelöffel Paprika und Kreuzkümmel in eine kleine Schüssel,
    01 - Put paprika in bowl / Paprika in Schüssel geben 02 - Add cumin / Kreuzkümmel addieren
    geben einen Teelöffel Oregano und die selbe Menge Knoblauchpulver hinzu,
    03 - Add oregano / Oregano hinzufügen 04 - Intersperse garlic powder / Knoblauchpulver einstreuen

    streuen einen dreiviertel Teelöffel Salz ein, geben einen halben Teelöffel Zwiebelpulver dazu,
    05 - Add salt / Salz addieren 06 - Add onion powder / Zwiebelpulver dazu geben

    mahlen etwa einen viertel Teelöffel frisch hinein, geben für die Schärfe noch einen Teelöffel Chilipulver in die Schüssel
    07 - Grind pepper in bowl / Pfeffer in Schüssel mahlen 08 - Add chili / Chilipulver addieren

    und vermischen dann alles gründlich miteinander.
    09 - Mix well / Gründlich vermischen

    Außerdem waschen wir die rote und grüne Paprika, entkernen beide, schneiden sie dann in schmale, kurze Streifen,
    10 - Decore bell pepper / Paprika entkernen 11 - Cut bell pepper in stripes / Paprika in Streifen schneiden

    schälen die rote Zwiebel und schneiden sie in Spalten sowie zerkleinern die eingelegten Jalapeños – wenn man scharfe Quesadillas mag, ansonsten lässt man sie weg. 😉
    12 - Cut onion in wedges / Zwiebel in Spalten schneiden 13 - Mince jalapeños / Jalapeños zerkleinern

    Während etwas Öl in einer Pfanne heiß wird, waschen wir außerdem die Putenschnitzel und schneiden sie in mundgerechte Stücke.
    14 - Cut turkey escalopes in stripes / Putenschnitzel in Streifen schneiden

    Die Putenstreifen geben wir dann in die heiße Pfanne, braten sie auf leicht erhöhter Stufe scharf an.
    15 - Put turkey stripes in pan / Putenstreifen in Pfanne geben 16 - Sear turkey stripes / Putenstreifen scharf anbraten

    Sobald die Putenstreifen durchgebraten sind, schalten wir die Hitzezufuhr auf mittlere Stufe zurück und streuen zwei bis drei Teelöffel unserer zuvor hergestellten Gewürzmischung ein, um das Fleisch darin zu wenden und weiter anzubraten. Aber nicht zu lange, damit die Gewürze nicht verbrennen.
    17 - Sprinkle with seasoning mix / Mit Gewürzmischung bestreuen 18 - Continue braising / Weiter anbraten

    Die fertig gebratenen und gewürzten Putenstreifen entnehmen wir dann und stellen sie erst einmal bei Seite.
    19 - Remove turkey stripes from pan & put aside / Putenstreifen entnehmen & bei Seite stellen

    Unter eventueller Zugabe von etwas mehr Öl geben wir dann die zuerst die Zwiebelspalten in die nun wieder leere Pfanne, dünsten sie kurz alleine an
    20 - Put onion wedges in pan / Zwiebelspalten in Pfanne geben 21 - Braise onion / Zwiebel andünsten

    um dann auch die Paprikastreifen in die Pfanne zu geben, um sie gemeinsam mit der Zwiebel weiter anzudünsten bis beides weich ist, aber noch etwas Biss besitzt.
    22 - Add bell pepper / Paprika hinzufügen 23 - Braise bell pepper / Paprika andünsten

    Dabei würzen wir auch das Gemüse etwas mit 1-2 Teelöffeln unserer Fajita-Gewürzmischung. Sobald das Gemüse gar ist, können wir es ebenfalls aus der Pfanne entnehmen und bei Seite stellen.
    24 - Season with seasoning mix / Mit Gewürzmischung würzen 25 - Zwiebel & Paprika bei Seite stellen / Put onion & bell pepper aside

    Nun legen wir einen Tortilla auf eine abwaschbare Unterlage, bepinseln ihn dünn mit etwas Öl oder geschmolzener Butter, damit er schön knusprig werden kann und drehen ihn dann um.
    26 - Spread oil on tortilla / Tortilla mit Öl bepinseln 27 - Turn tortilla / Tortilla wenden

    Dann bestreuen wir eine Hälfte des Tortillas großzügig mit Käse, legen die gebratenen Putenstreifen darauf,
    28 - Dredge tortilla with cheese / Tortilla mit Käse bestreuen 29 - Add grilled turkey / Gegrilltes Fleisch hinzufügen

    verteilen darüber die angedünsteten Zwiebelspalten und Paprikastreifen, geben oben auf die zerkleinerten Jalapeños
    30 - Add bell pepper & onion / Paprika & Zwiebel addieren 31 - Add jalapeños Jalapeños aufstreuen

    und bestreuen alles mit einer weiteren Portion geriebenen Käses und klappen den Tortilla ja an der Mittellinie zusammen.
    32 - Dredge with more cheese / Mit mehr Käse bestreuen 33 - Close tortilla / Tortilla zuklappen

    Die so gefüllten Quesadillas legen wir dann in den zuvor vorgeheizten Kontaktgrill und schließen ihn fest, damit der Käse schmelzen und der Tortilla schön knusprig werden kann.
    34 - Put in contact grill / In Kontaktgrill legen 35 - Close contact grill / Kontaktgrill schließen

    Sobald der Quesadilla dann fertig gegrillt ist,
    36 -  Turkey Fajita Quesadilla - grilled / gegrillt

    schneiden wir ihn in vier etwa gleich große Stücke, servieren ihn mit Sauerrahm und Salsa und genießen ihn. (Guacamole oder die Zutaten dafür hatte ich leider nicht im Haus – ging aber auch so)
    37 - Turkey Fajita Quesadilla - Served / Serviert

    Die Kombination aus saftigem Geflügel, Zwiebel, Paprika und den Jalapeños mit viel geschmolzenen Käse, gewürzt mit einer pikanten Kombination von Gewürzen und verpackt in knusprig gegrillte Tortillas ist einfach immer wieder ein Genuss – sowohl im noch warmen als auch im bereits abgekühlten Zustand. Vor allem wenn man sie beim Verzehr in fruchtig-pikanter Salsa und mild-sahnigen Sauerrahm dippen kann. Aber natürlich spielt hier auch die Auswahl des Käses eine wichtige Rolle. Ich hier zu meiner bewährten Mischung aus Mozzarella und Cheddar gegriffen, die sich wie immer als sehr lecker erweist – aber hier könnte man bestimmt noch viel variieren und vielleicht auch mal einen besonders würzigen oder auch pikanten Käse verwenden. Nur schmelzen muss er auch, denn er ist sozusagen der Kitt bzw. Kleber für jeden Quesadilla. Dieses kleine Grillexperiment in meiner Küche hat mich auch jeden Fall auf den Geschmack gebracht und ich neige demnächst auch mal andere Quesadilla-Varianten zu testen. Sollte es dazu kommen, werde ich natürlich hier darüber berichten. 😊

    38 - Turkey Fajita Quesadilla - Side view / Seitenansicht

    Guten Appetit

    Chicken Curry Pizza mit Ananas & roter Zwiebel – das Kurzrezept

    Tuesday, March 16th, 2021

    Nach meiner überaus leckeren Salami-Paprika-Zwiebel-Pizza hatte ich mich auf die Suche nach interessanten neuen, gerne auch exotischen Pizzabelägen gemacht und war dabei auf eine Übersicht gestoßen, welche Pizzen in welchen Ländern zu den beliebtesten zählen (Quelle). In einigen Ländern zählte dazu die Chicken Curry Pizza, die ich allein schon vom Namen her interessant fand, aber gibt es erstaunlich wenige Rezepte dazu im Netz, jedoch bietet die Discounter-Kette Kaufland auf ihrer Webseite ein solches und genau das versuchte ich heute mal zuzubereiten. Das Ergebnis war eine wirklich leckere Pizza-Variante mit exotischem und auch sehr mächtigen Belag. Dabei musste ich aber feststellen dass die dortigen Mengenangaben nicht ganz praktikabel sind, vor allem die Menge der Sauce ist viel zu groß, reicht aber nur mit Mühe für 2 Pizzen. Daher hier nun das nach meinen Erfahrungen konsolidierte Rezept für genau ein Blech dieser schmackhafte exotische Pizza-Variante. 😉

    Was benötigen wir also für 4 Portionen?

  • 300g Hähnchenbrustfilet
  • 1 Rolle Pizzateig (400g)
  • 150g Creme fraiche
  • 120ml Kokosmilch
  • 1 kleine Dose Ananas (ca. 230g)
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 30ml Ananassaft (aufgefangen aus der Dose)
  • 3 Teelöffel Currypulver
  • Salz & Pfeffer zum abschmecken
  • 200g Pizzakäse (z.B. geriebenen Mozzarella)
  • Evtl. Chiliflocken & 1-2 Frühlingszwiebeln zum garnieren
  • Beginnen wir also damit die Hähnchenbrust zu waschen, trocken zu tupfen, in kleine Stücke zu schneiden und diese dann mit Salz und Pfeffer zu würzen.
    01 - Dice chicken / Hähnchenbrust würfeln 02 - Season diced chicken with salt & pepper / Hähnchenbrust mit Salz & Pfeffer würzen

    Außerdem gießen wir die Ananasscheiben in ein Sieb ab und fangen dabei den Saft auf, den wir später noch brauchen werden. Ich verwendete eine große Dose, aber das ist viel zu viel, selbst wenn man sie großzügig verwendet bleibt etwa die Hälfte übrig, daher empfehle ich die Verwendung einer kleinen Dose.
    03 - Drain pineapple / Ananas abtropfen lassen

    Nun erhitzen wir etwas Öl in einer Pfanne, geben die Hähnchenbrustwürfel hinein, braten sie scharf für 5-6 Minuten an
    04 - Put diced chicken in pan / Hähnchenbrust in Pfanne geben 05 - Fry diced chicken / Hähnchenbrustwürfel anbraten

    und entnehmen sie dann wieder um sie bei Seite zu stellen und ein wenig abkühlen zu lassen.
    06 - Put diced chicken aside / Hähnchenbrustwürfel bei Seite stellen

    Außerdem schälen wir die rote Zwiebel, schneiden sie in Ringe und würfeln die abgetropften Ananasscheiben.
    07 - Cut red onion in rings / Rote Zwiebel in Ringe schneiden 08 - Dice pineapple / Ananas würfeln

    Dann können wir uns der Currysauce zuwenden. Dazu geben wir die Creme fraiche in eine Schüssel, addieren die Kokosmilch,
    09 - Put creme fraiche in bowl / Creme fraiche in Schüssel geben 10 - Add coconut milk / Kokosmilch hinzufügen

    gießen etwas vom aufgefangenen Ananassaft aus der Dose hinzu (zuerst nur wenig, damit es nicht zu dünnflüssig wird, wir können später bei Bedarf noch mehr hinzufügen), streuen die drei Teelöffel Curry ein
    11 - Add pinapple juice / Ananassaft-addieren 12 - Add curry / Curry einstreuen

    und verrühren dann alles gründlich miteinander, wobei wir es mit Salz, Pfeffer und bei Bedarf auch gern etwas mehr Curry abschmecken.
    13 - Mix well / Gründlich verrühren 14 - Taste with salt & pepper / Mit Salz & Pfeffer abschmecken

    Während der Ofen dann auf 200 Grad vorheizt, entrollen wir den fertig gekauften Pizzateig auf einem Backblech, bestreichen ihn großzügig mit unserer Currysauce, streuen etwa 2/3 des Käses darüber,
    15 - Spread curry sauce on pizza dough / Pizzateig mit Currysauce bestreichen 16 - Dredge with grated cheese / Mit geriebenen Käse bestreuen

    verteilen dann unsere Toppings aus angebratenen Hähnchenwürfeln, Ananas und Zwiebel darauf und bestreuen alles mit dem Rest des Käses.
    17 - Add chicken, pinapple & onion / Mit Hähnchen, Ananas & Zwiebel auflegen 18 - Dredge with more cheese / Mit mehr Käse bestreuen

    Das so bestückte Backblech wandert dann für ca. 20 Minuten auf der mittleren Schiene in den Ofen.
    19 - Bake in oven / Im Ofen backen

    Sobald der Käse geschmolzen ist und eine schön goldbraune Farbe angenommen hat, können wir das Blech mit der Pizza auch schon wieder entnehmen und lassen es für vielleicht 5-6 Minuten ruhen, damit sich der Belag etwas setzen und festigen kann
    20 - Chicken Curry Pizza (with pineapple & onion / mit Ananas & Zwiebel) - Finished baking / Fertig gebacken

    bevor wir die Pizza schließlich in vier gleich große Teile zerschneiden und mit Chiliflocken sowie vielleicht ein paar Frühlingszwiebel-Ringen garniert servieren und genießen können.
    21 - Chicken Curry Pizza (with pineapple & onion / mit Ananas & Zwiebel) - Served / Serviert

    Der Belag erwies sich als wirklich sehr mächtig gewrden, was sowohl den immer noch recht großen Hähnchenbrustwürfeln und den Ananasstücken zuzuschreiben war, die maßgeblich dessen Dicke beeinflusste. Aber lecker war er alle mal, die Kombination aus exotisch-pikanter Currysauce, saftigen Hähnchenbrustwürfeln und fruchtiger Ananas mit viel Käse erwies sich als überaus gelungen und harmonierte gut miteinander. Aufgewertet wurde das ganz noch durch die leichte Schärfe der Chiliflocken, die ich spontan nach dem Backen noch aufgestreut hatte und welche die Kombination sehr gelungen abrundete. Allerdings hatte ich – das gebe ich gerne zu – etwas zu viel Käse verwendet, bestimmt 300g, was zur Folge hatte das mit beim Backen teile des Belags regelrecht vom Teig gelaufen waren. Im hiesigen Rezept habe ich die Menge daher deutlich reduziert und das wird auf jeden Fall auch ausreichen. Alles in allem aber eine sehr empfehlenswerte Zusammenstellung, die mal etwas von der sonst üblichen italienischen Pizza mit Tomatensauce abweicht, aber dennoch Parallelen zur hier bekannten Pizza Hawaii aufweist. 😉 Mit hat es auf jeden Fall sehr gut geschmeckt.

    22 - Chicken Curry Pizza (with pineapple & onion / mit Ananas & Zwiebel) - Side view / Seitenansicht

    Eventuell könnte man aber noch ein wenig an der Currysauce feilen, die mit einer Standard-Currymischung, Salz und Pfeffer zwar schon einmal schön würzig war, aber bestimmt mit zusätzlichen Gewürzen wie Kreuzkümmel, Kardamom oder vielleicht etwas Schärfe aus Chilis auch noch verfeinert werden könnte. Meine Variante war leider etwas dünn geraten, da ich wie im zugrunde liegenden Rezept (Link oben) fast die dort empfohlene Menge von 100ml Ananas-Saft verwendet habe, was allerdings sich als deutlich zu viel erwies. Und beim Backen verfestigt sich die Currysauce leider nur minimal, daher empfehle ich beim anrühren darauf zu achten, dass sie noch eine einigermaßen dickflüssige Konsistenz beibehält. Außerdem wäre es eine Überlegung das Hähnchen wie z.B. bei diesem Pizza-Rezept zu kochen und mit zwei Gabeln zu zerrupfen, dann wären die Stücke deutlich kleiner und der Belag vielleicht nicht ganz so mächtig.
    Eine weitere interessante Variante wäre es, das Hähnchen vor dem Anbraten z.B. in Joghurt zu marinieren, das würde das Fleisch noch einmal deutlich zarter machen und vielleicht, je nach Würzung der Joghurtmarinade noch einen zusätzlichen Geschmacksaspekt addieren. Mal schauen, vielleicht präsentiere ich ja bald mal eine Variation dieses einfachen aber leckeren Pizza-Rezepts…

    Guten Appetit

    Für PInterest:
    Chicken Curry Pizza mit Ananas & roter Zwiebel

    Paprika-Zwiebel-Pizza mit Salami & Feta – das Rezept

    Friday, July 10th, 2020

    Auch den heutigen Freitag verbrachte ich wieder in Homeoffice und aufgrund der beschränkten Zeit die ich an solchen Tagen zum Mittagessen habe scheint sich der Freitag zu meinem neuen Pizzatag zu lancieren. Ich hatte noch immer etwas Pizzasauce im Kühlschrank, hatte mir Teig besorgt und nutzte ansonsten was der Kühlschrank so hergab, um die Pizza zu belegen. Heute waren das zwei kleine Paprika in den Farben rot und gelb, die ich noch übrig hatte, außerdem Salami, natürlich Mozzarella und noch etwas gewürfelten Feta, der von meiner Broccoli-Pizza von letzter Woche noch übrig war. Außerdem entschied ich noch eine in rote Zwiebel hinzuzufügen. Nur beim Teig hatte ich dieses Mal wohl etwas daneben gegriffen, denn ich hatte eine Rolle Flammkuchenteig anstatt des regulären Pizzateigs erwischt. Dieser war etwas dünner, aber das erwies sich trotz der reichhaltigen Belags nicht als Nachteil für das Endergebnis. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, auch diese Pizza hier einmal kurz vorzustellen.

  • 1 Rolle Pizza- oder Flammkuchenteig
  • 2 Paprika (z.B. rot & gelb)
  • ca. 120ml Pizzasauce (Rezept)
  • 200g Mozzarella
  • 15 Scheiben dünn geschnittener Salami
  • 1 mittelgroße rote Zwiebel
  • 2 Handvoll Feta
  • Beginnen wir damit, die Paprika zu waschen, zu entkernen und in dünne Streifen
    01 - Paprika in Streifen schneiden / Cut bell pepper in slices

    sowie die Zwiebel zu schälen und in Spalten zu schneiden.
    02 - Rote Zwiebel in Spalten schneiden / Cut red onion in wedges

    Anschließend erhitzen wir etwas Öl in einer kleinen Pfanne,
    03 - Öl in Pfanne erhitzen / Heat oil in pan

    dünsten zuerst die Zwiebelspalten einige Minuten an,
    04 - Rote Zwiebel andünsten / Braise red onion

    stellen sie dann bei Seite
    05 - Angedünstete Zwiebel bei Seite stellen / Put braised onion aside

    und dünsten anschließend die Paprikastreifen ebenfalls kurz an
    06 - Paprika andünsten / Braise bell pepper

    um sie dann auch bei Seite zu stellen und etwas abkühlen zu lassen.
    07 - Angedünstete Paprika bei Seite stellen / Put braised bell pepper aside

    Ich hatte für das getrennte andünsten entschieden, weil Zwiebel deutlich als Paprika und ich das Gemüse nicht über “überdünsten” wollte. 😉

    Während der Ofen dann auf 220 Grad vorheizt, rollen wir den Teig auf das Backblech aus, bestreichen es mit der Pizzasauce,
    08 - Teig mit Pizzasauce bestreichen / Spread with pizza sauce

    streuen darauf großzügig den geriebenen Mozzarella,
    09 - Mit Käse bestreuen / Dredge with cheese

    legen die Salamischeiben auf,
    10 - Salami auflegen / Add salami

    verteilen darüber die angedünsteten Paprikstreifen,
    11 - Paprikastreifen hinzufügen / Add bell pepper slices

    geben darauf die ebenfalls angedünsteten Spalten der roten Zwiebel
    12 - Zwiebel verteilen / Spread onion

    und garnieren alles mit dem gewürfelten Feta.
    13 - Feta aufstreuen / Intersperse feta

    Ich hatte einen kleinen Rest Mozzarella übrig, den ich noch oben auf streute, da es sich nicht lohnte den zurück in den Kühlschrank zu stellen.
    14 - Mehr Mozzarella hinzufügen / Add more mozzarella

    Nachdem wir den Belag dann etwas angedrückt haben
    15 - Belag andrücken / Flatten toppings

    schieben wir das Blech dann eine Schiene unterhalb der Mitte für 20-25 Minuten in den Ofen.
    16 - Im Ofen backen / Bake in oven

    Sobald der Käse geschmolzen ist und den gewünschten Bräunungsgrad angenommen hat, können wir das Blech wieder entnehmen
    17 - Bell pepper onion pizza with salami & feta - Finished baking / Paprika-Zwiebel-Pizza mit Salami & Feta - Fertig gebacken

    und können die Pizza dann mit dem Pizzaroller zerteilen, evtl. mit etwas in Ringe geschnittene Frühlingszwiebel garnieren und schließlich servieren und genießen.
    18 - Bell pepper onion pizza with salami & feta - Served / Paprika-Zwiebel-Pizza mit Salami & Feta - Serviert

    Ich fand das die Kombination aus Paprika und Zwiebel wunderbar mit dem “Grundbelag” aus Tomatensauce Käse und Salami harmonierte. Leicht würzig, aber auch mit einer fruchtigen Note. Und die rote Zwiebel, die ja etwas milder ist als eine helle Küchenzwiebel passte auch sehr gut in die geschmackliche Gesamtkomposition, die sehr passend durch den leicht salzigen Feta abgerundet wurde. Dadurch dass sie Paprika- und Zwiebelstreifen vorher angedünstet waren, ließen sie sich außerdem leichter schneiden und beißen, was verhinderte dass man beim Essen einen Teil des Belages vom teig zieht, weil der Streifen nicht richtig durchtrennt wurde und noch teilweise am restlichen Belag hängt. Und auch der wunderbar dünne Teig harmonierte wunderbar mit dem darauf aufgebrachten Belag. Insgesamt also eine weitere sehr leckere Pizzakomposition. Ich muss mich aber mal langsam wieder von der Salami als Fleischkomponente beim Belag etwas lösen, es gibt doch noch so viele interessante Alternativen. Aber auch einer vegetarischen Pizza will ich mich nicht ganz verschließen. Mal sehen was mir so bis zum nächsten “Pizza-Freitag” einfällt. Oder ob ich mir eine komplett andere Alternative ausdenke. Wie dem auch sei, ich werde dann natürlich hier darüber berichten. 😉

    19 - Bell pepper onion pizza with salami & feta - Seitenansicht / Paprika-Zwiebel-Pizza mit Salami & Feta - Seitenansicht

    Guten Appetit

    Mexikanische One Pot Taco Käsenudeln – das Rezept

    Thursday, May 31st, 2018

    Am heutigen Feiertag wollte ich nicht allzu viel Zeit in der Küche verbringen, daher entschied ich mich dazu mal wieder ein One Pot Rezept auszuprobieren. Meine Wahl fiel dabei auf Mexikanisch Taco-Käsenudeln mit Hackfleisch, Paprika und roter Zwiebel. Im zugrunde liegenden Rezept war kein frisches Gemüse vorgesehen, aber ich wollte es noch etwas aufwerten und fügte daher etwas rote und grüne Paprika sowie eine rote Zwiebel hinzu. Eine gute Entscheidung, denn auch wenn der Aufwand sich etwas erhöhte, war das Ergebnis meiner Meinung nach überaus gut gelungen und es war trotzdem ein angenehm schnell zuzubereitendes Rezept. Außerdem entschied ich mich dazu, Hot Salsa zu verwenden, um den Gericht noch eine angenehme Schärfe zu geben. Einfach und lecker, so wie ich es mag, daher möchte ich es natürlich nicht versäumen das so entstandene erweiterte Rezept hier einmal in der gewohnten Form vorzustellen.

    Was benötigen wir also für 3-4 Portionen?

    2 kleine Paprika (rot und grün)
    01 - Zutat Paprika / Ingredient bell pepper

    1 mittelgroße rote Zwiebel
    02 - Zutat rote Zwiebel / Ingredient red onion

    2 Zehen Knoblauch
    03 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

    500g Rinderhackfleisch
    04 - Zutat Rinderhackfleisch / Ingredient minced beef

    35g (3 gehäufte Esslöffel) Taco-Gewürz
    05 - Zutat Taco-Gewürz  / Ingredient taco seasoning

    220g Tomaten-Salsa
    06 - Zutat Salsa / Ingredient salsa

    1 Dose schwarze Bohnen (240g Abtropfgewicht)
    07 - Zutat schwarze Bohnen / Ingredient black beans

    500ml Gemüsebrühe
    08 - Zutat Gemüsebrühe / Ingredient bell pepper

    350g Pasta (z.B. Spirelli oder Ellbogen-Makkaroni)
    09 - Zutat Pasta / Ingredient pasta

    110-120g geriebener Käse (z,B. Cheddar & Mozzarella)
    10 - Zutat geriebener Käse / Ingredient grated cheese

    sowie etwas Olivenöl zum brazen
    und etwas Salz und Pfeffer zum würzen

    Beginnen wir, wie üblich mit dem Vorbereiten der einzelnen Zutaten. Wir schälen also die Zwiebel und schneiden sie in Ringe, die wir je nach Größe noch mal halbieren oder Vierteln.
    11 - Zwiebel in Ringe schneiden / Cut onion in rings

    Dann waschen wir die Paprika,
    12 - Paprika waschen / Wash bell pepper

    entkernen sie
    13 - Paprika entkernen /Decore bell pepper

    und schneiden sie in Streifen, wobei wir die längeren Streifen noch mal halbieren.
    14 - Paprika in Streifen schneiden / Cut bell pepper in stripes

    Außerdem schälen wir die Knoblauchzehen und zerkleinern sie.
    15 - Knoblauch zerkleinern / Mince garlic

    Anschließend können wir auch schon mit der Zubereitung beginnen. In einem Topf oder einer Pfanne mit Deckel erhitzen wir zwei Esslöffel Olivenöl auf erhöhter Stufe,
    16 - Olivenöl in Pfanne erhitzen / Heat up olive oil in pan

    geben das Rinderhackfleisch hinein
    17 - Rinderhackfleisch in Pfanne geben / Put minced beef in pan

    und würzen es schon mal mit etwas Salz und Pfeffer
    18 - Mit Salz & Pfeffer würzen / Season with salt & pepper

    währen wir das Hackfleisch krümelig anbraten.
    19 - Hackfleisch krümelig anbraten / Fry ground meat crumbly

    Ist das Fleisch durchgebraten, mindern wir die Hitzezufuhr auf mittlere Stufe und geben Zwiebelringe und Paprikastreifen mit in die Pfanne
    20 - Zwiebel & Paprika in Pfanne geben / Add onion & bell pepper

    um sie zwei bis drei Minuten anzudünsten
    21 - Zwiebel & Paprika andünsten / Braise onion & bell pepper

    und dann auch die zerkleinerten Knoblauchzehen hinzu zu geben und sie für weitere drei bis vier Minuten mit andünsten.
    22 - Knoblauch addieren / Add garlic

    Jetzt streuen wir unsere Taco-Gewürzmischung über den Pfanneninhalt,
    23 - Taco-Gewürz einstreuen / Intersperse taco seasoning

    dünsten sie kurz mit an, so dass sich sie die Gewürze etwas entfalten können
    24 - Taco-Gewürz andünsten / Braise taco seasoning

    und löschen dann alles mit der Salsa
    25 - Mit Salsa ablöschen / Deglaze with salsa

    sowie der Gemüsebrühe ab.
    26 - Gemüsebrühe addieren / Add vegetable broth

    Nachdem wir alles verrührt haben, lassen wir es kurz aufkochen,
    27 - Verrühren & aufkochen lassen / Mix & bring to a boil

    geben die schwarzen Bohnen hinzu,
    28 - Bohnen in Pfanne geben / Add beans to pan

    verrühren sie gründlich mit dem restlichen Pfanneninhalt
    29 - Gut verrühren / Mix well

    und addieren schließlich die ungekochten Nudeln,
    30 - Rohe Nudeln dazu geben / Add unccoked noodles

    die wir wiederum gründlich unterheben
    31 - Nudeln verrühren / Stir in pasta

    und geschlossen auf verminderter Stufe für ca. 15 Minuten köcheln lassen, bis die Nudeln gar sind.
    32 - Geschlossen köcheln lassen / Simmer closed

    Zwischendurch sollten wir alles hin und wieder umrühren, damit nichts anbrennt.
    33 - Zwischendurch umrühren / Stir from time to time

    Wenn die Nudeln schön al dente gekocht sind, was wir durch probieren testen können,
    34 - Nudeln probieren / Try pasta

    schmecken wir alles noch einmal mit Salz und Pfeffer ab
    35 - Mit Gewürzen abschmecken / Taste with seasonings

    und schalten dann die Kochplatte aus, um anschließend den geriebenen Käse einzustreuen
    36 - Käse einstreuen / Intersperse cheese

    und ihn unter Verwendung der Resthitze zu verrühren und schmelzen zu lassen.
    37 - Käse verrühren & schmelzen lassen / Stir in cheese & let melt

    Anschließend können wir unsere Taco-Käsenudeln, vielleicht garniert mit einigen Frühlingszwiebeln oder frischem Koriander, servieren und genießen.
    38 - Cheesy One Pot Taco Pasta - Served / One Pot Taco Käsenudeln - Serviert

    Die Nudeln hatten beim kochen viel von der Gemüsebrühe, der Taco-Gewürzmischung und der Salsa aufgesogen, so dass sich der fruchtige und gleichzeitig angenehm pikante Geschmack schön gleichmässig verteilte. In Kombination mit Paprikastreifen, Zwiebelringen, Bohnen und natürlich vor allem dem krümelig angebratenen Hackfleisch ergab sich ein reichhaltiges und wohlschmeckendes Gericht mit deutlich mexikanischen Touch. Der geschmolzene Käse rundete alles dabei wunderbar ab und gab dem Gericht eine schön cremige Konsistenz. Dabei ist vor allem die schnelle und einfache Zubereitung hervor zu heben, bei der man nur einen Topf oder Pfanne benötigt, wodurch sich dieses Rezept auch gut für ein schnell zuzubereitende Mahlzeit nach Feierabend eignet.

    39 - Cheesy One Pot Taco Pasta - Side view / One Pot Taco Käsenudeln - Seitenansicht

    Guten Appetit

    Kartoffel-Zucchini-Moussaka mit Feta – das Rezept

    Sunday, May 19th, 2013

    Heute wollte ich mich mal an ein Gericht heranwagen, das in verschiedenen Variationen im kompletten Balkanraum, Griechenland und der Türkei bis nach Arabien in verschiedenen Variationen bekannt ist: Das Moussaka. Nachdem ich zahllose Rezepte gelesen und geprüft hatte, entschied ich mich schließlich eine Kombination aus einigen dieser Rezepte zu versuchen und entschied mich, wohl auch da ich kein allzu großer Fan von Auberginen bin, für eine Variante aus Kartoffeln und Zucchini, die ich mit ein wenig Feta kombinierte. Die Zubereitung war zwar etwas aufwändiger, aber die Mühe lohnte sich alle Mal, denn das Ergebnis war ein unglaublich leckeres Moussaka, wie ich es soweit ich mich entsinne noch nie zuvor gekostet hatte. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das so entstandene Rezept in diesem Beitrag einmal in gewohnter Form vorzustellen.

    Was brauch man also für 4-5 Portionen?

    900g Kartoffeln – festkochende Sorte
    01 - Zutat Kartoffeln / Ingredient potatoes

    750 – 800g Zucchini (grün und/oder gelb)
    02 - Zutat Zucchini / Ingredient zucchini

    1 große rote Zwiebel
    03 - Zutat rote Zwiebel / Ingredient red onion

    2-3 Zehen Knoblauch
    04 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

    1 Dose gehackte Tomaten (400g)
    05 - Zutat Tomaten / Ingredient tomatoes

    600g Rinderhackfleisch
    06 - Zutat Rinderhack / Ingredient beef ground meat

    2 TL Oregano
    07 - Zutat Oregano / Ingredient oregano

    2 EL Tomatenmark
    08 - Zutat Tomatenmark / Ingredient tomato puree

    1/2 TL Zimt
    09 - Zutat Zimt / Ingredient cinnamon

    1 Bund Schnittlauch
    10 - Zutat Schnittlauch / Ingredient chives

    3 Eier
    11 - Zutat Eier / Ingredient eggs

    100ml Milch
    12 - Zutat Milch / Ingredient milk

    1 EL Mehl (Typ 405)
    13 - Zutat Mehl / Ingredient flour

    200g Feta
    14 - Zutat Feta / Ingredient feta

    50 – 60g Streukäse nach Wahl (z.B. Emmentaler)
    15 - Zutat Käse / Ingredient cheese

    Außerdem benötigen wir Salz, Pfeffer und edelsüßes Paprika zum würzen,
    etwas Olivenöl zum braten und backen
    sowie etwas Butter zum ausfetten der Auflaufform

    Wir beginnen nun damit, den Ofen auf 225 Grad vorzuheizen, die Kartoffeln zu schälen
    16 - Kartoffeln schälen / Peel potatoes

    und in gleichmässig große Scheiben zu schneiden. Damit die Scheiben nicht braun werden, legen wir sie in eine Schale mit kaltem Wasser.
    17 - Kartoffeln in Scheiben schneiden / Cut potatoes in slices

    Dann waschen wir die Zucchini
    18 - Zucchini waschen / Wash zucchini

    und schneiden sie ebenfalls in Scheiben.
    19 - Zucchini in Scheiben schneiden / Cut zucchini in slices

    Die so entstandenen Scheiben legen wir auf etwas Küchenpapier aus und bestreuen sie mit etwas Salz, um sie ein wenig zu entwässern.
    20 - Zucchini mit Salz bestreuen / Salt zucchini

    Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen wir nun die vorher abgetrockneten Kartoffelscheiben und bestreichen sie mit etwas Olivenöl
    21 - Auf Backblech auslegen & mit Öl bestreichen

    um sie dann für 10 bis 12 Minuten auf der mittleren Schiene des Ofens vorzubacken.
    22 - Kartoffeln vorbacken / Pre-bake potato slices

    Nach etwa acht bis zehn Minuten wenden wir die Zucchini und salzen sie auch von der anderen Seite, um sie weitere acht bis zehn Minuten ruhen zu lassen.
    23 - Zucchini wenden & salzen / Turn zucchini & salt

    Außerdem schälen und würfeln wie die Zwiebel
    24 - Zwiebel zerkleinern / Dice onion

    und schälen und hacken die Knoblauchzehen.
    25 - Knoblauch hacken / Mince garlic

    Dann ist es auch schon an der Zeit, das Backblech zu entnehmen und die Kartoffelscheiben bis zur Verwendung bei Seite zu stellen. Den Ofen können wir erst einmal wieder ausschalten.
    26 - Kartoffeln entnehmen / Take potatoes from oven

    In einer Pfanne erhitzen wir nun zwei Esslöffel Olivenöl
    27 - Öl erhitzen / Heat up oil

    und braten die Zucchinischeiben darin Portionsweise von beiden Seiten an, wobei wir sie noch einmal mit etwas Pfeffer würzen.
    28 - Zucchini anbraten & würzen / Roast zucchini & taste

    Die angebratenen Zucchinischeiben legen wir ebenfalls bei Seite.
    29 - Zucchini beiseite stellen / Put aside zucchini

    Unter Zugabe von einem zusätzlichen Esslöffel Olivenöl dünsten wir dann in der selben Pfanne zuerst die Zwiebeln und dann das Knoblauch an,
    30 - Zwiebel & Knoblauch andünsten / Braise onion and garlic lightly

    Ist beides glasig angedünstet, geben wir auch das Hackfleisch mit in die Pfanne, um es krümelig anzubraten
    31 - Hackfleisch in Pfanne geben / Add ground meat

    und dabei mit Salz und Pfeffer
    32 - Mit Salz & Pfeffer würzen / Season with salt & pepper

    den zwei Teelöffeln Oregano
    33 - Oregano hinzufügen / Fold in oregano

    sowie einer kräftigen Menge edelsüßen Paprikapulvers zu würzen.
    34 - Mit Paprika abschmecken / Taste with paprika

    Sobald das Hackfleisch gut durchgebraten ist, geben wir auch die beiden Esslöffel Tomatenmark mit hinzu,
    35 - Tomatenmark hinzufügen / Add tomato puree

    verrühren es mit dem Hackfleisch und rösten es für zwei bis drei Minuten mit an.
    36 - Tomatenmark kurz anrösten / Roast tomato puree

    Dann löschen wir alles mit der Dose gehackter Tomaten ab
    37 - Mit Tomaten ablöschen / Deglaze with tomatoes

    und lassen es kurz aufkochen und weitere sieben bis acht Minuten vor sich hin köcheln, wobei wir es noch einmal mit den Gewürzen geschmacklich abstimmen
    38 - Aufkochen mit Gewürzen abstimmen / Taste with seasonings

    und schließlich noch den halben Teelöffel Zimt einrühren. Danach schalten wir die Kochplatte ab.
    39 - Zimt addieren / Add cinnamon

    Wenden wir uns nun dem Guss zu. Dazu waschen wir das Schnittlauch
    40 - Schnittlauch waschen / Wash chives

    und schneiden es in Röllchen.
    41 - Schnittlauch in Röllchen schneiden / Cut chives

    Dann schlagen wir die drei Eier in eine Schüssel,
    42 - Eier aufschlagen / Open eggs

    geben den Esslöffel Mehl dazu
    43 - Mehl hinzufügen / Add flour

    und gießen die Milch ein.
    44 - Milch eingießen / Drain milk

    Nun verrühren wir alles gut miteinander – sollte das Mehl etwas klumpen, kann der Mixeraufsatz eines Pürierstabs Abhilfe schaffen –
    45 - verrühren / mix

    würzen es gut mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss,
    46 - Mit Salz, Pfeffer & Muskat würzen / Season with salt, pepper & nutmeg

    und streuen die Hälfte des Schnittlauchs hinein.
    47 - Schnittlauch addieren / Add chives

    Nachdem wir dann den Backofen erneut auf 200 Grad vorgeheizt und die Auflaufform mit etwas Butter oder Öl ausgefettet haben,
    48 - Auflaufform ausfetten / Grease casserole

    legen wir den Boden mit den vorgebackenen Kartoffelscheiben aus
    49 - Boden mit Kartoffeln auslegen / Cover floor with potatoes

    und bedecken diese dünn mit der Hackfleisch-Tomaten-Masse.
    50 - Mit Hackfleisch bedecken / Cover with ground meat

    Auf die Hackfleischmasse bröseln wir dann die Hälfte des Feta
    51 - Mit Hälfte vom Feta bestreuen / Dredge with half of feta

    und legen eine Schicht aus den angebratenen Zucchini ein
    52 - Mit Zucchini belegen / Cover with zucchini

    und bedecken diese wiederum mit dem Rest der Hackfleisch-Tomatenmasse,
    53 - Rest Hackfleisch auftragen / Add remaining ground meat

    auf die wir den verbleibende Feta auftragen.
    54 - Rest Feta addieren / Add remaining feta

    Es folgt eine weitere Schicht Zuchinischeiben
    55 - Zucchini einlegen / Add zucchini

    sowie eine Schicht Kartoffelscheiben,
    56 - Mit Kartoffeln abschließen / End with potato slices

    die wir dann mit er Ei-Milch-Mischung übergießen
    57 - Mit Eimasse übergießen / Drain egg mix

    und mit dem geriebenen Käse bestreuen.
    58 - Mit Käse bestreuen / Dredge with cheese

    Inzwischen sollte auch der Ofen die gewünschte Temperatur erreicht haben, so dass wir die Auflaufform auf der zweiten Schiene von unten hinein schieben können und für ca. 35 bis 40 Minuten überbacken.
    59 - Backen / Bake

    Sobald der Oberfläche dann den gewünschten Bräunungsgrad erreicht hat, können wir sie wieder entnehmen und lassen sie für fünf Minuten ruhen
    60 - Kartoffel-Zucchini-Moussaka - fertig gebacken / Potato zucchini moussaka - Finished baking

    bevor wir das Moussaka dann zerteilen und mit dem Rest des frischen Schnittlauch garniert servieren.
    61 - Kartoffel-Zucchini-Moussaka - serviert / Potato zucchini moussaka - served

    Alleine die Hackfleisch-Tomaten-Masse mit ihrer wirklich gelungenen Gewürz-Mischung aus Oregano und Zimt fand ich schon sehr gelungen. Aber in Kombination mit den leicht angebackenen Kartoffeln, dem Feta und den gebratenen Zucchinischeiben ergab sich ein geschmacklich wirklich vorzügliches Moussaka. Ich hatte ja befürchtet, dass durch den Feta das Ganze etwas zu salzig wird, aber das wurde glücklicherweise schon nach den ersten Bissen entkräftet. Ein durchweg gelungenes Gericht, dass den Mehraufwand bei der Zubereitung absolut wert war.

    62 - Kartoffel-Zucchini-Moussaka / Potato zucchini moussaka - CloseUp

    Dass es sich hier um kein leichtes Gericht handelte, war mir natürlich von Anfang an klar gewesen. Und das bestätigte sich, als ich die Kalorienwerte im Anschluß berechnete. So komme ich auf 3100kcal für die ganze Auflaufform. Bei vier Portionen kommen wir so auf 775kcal pro Portion, bei einer Aufteilung auf fünf Portionen wären es noch 620kcal. Aber solche Werte nehme ich da gerne mal in Kauf, wenn das Ergebnis so lecker wie dieses ist. 😉

    Guten Appetit

    Putenrouladen an Blattspinat-Tomatengemüse mit Safranreis – das Rezept

    Saturday, October 20th, 2012

    Obwohl ich schon häufiger mit Spinat hantiert habe, hatte ich noch nie mit frischem gearbeitet, sondern bisher immer zu TK-Ware gegriffen. Das wollte ich heute nun endlich mal ändern. Ein passendes Rezept dazu schienen mit Gefüllte Putenrouladen an Blattspinat-Tomatengemüse mit Safranreis, denn einfach nur Spinat kochen kann ja jeder. 😉 Die Zubereitung von drei Komponenten gleichzeitig bildete außerdem einen zusätzlichen Anreiz für mich und glücklicherweise verlief alles ohne größere Probleme und ich war mit dem Ergebnis mehr als zufrieden. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das Rezept hier einmal in gewohnter Form vorzustellen.

    Was brauchen wir also für 2-3 Portionen?

    800g Blattspinat
    01 - Zutat frischer Blattspinat / Ingredient fresh leaf spinach

    2 rote Zwiebeln (ca. 100g)
    02 - Zutat rote Zwiebeln / Ingredient red onions

    2 Zehen Knoblauch
    03 - Zuat Knoblauch / Ingredient garlic

    20g getrocknete Tomaten (ohne Öl)
    04 - Zutat getrockenete Tomaten / Ingredient dried tomatoes

    100ml Gemüsebrühe
    05 - Zutat Gemüsebrühe / Ingredient vegetable stock

    2-3 Putensteaks (ca. 500g)
    06 - Zutat Putensteaks / Ingredient turkey steaks

    1 EL Senfkörner
    07 - Zutat Senfkörner / Ingredient mustard seeds

    150g Naturreis (oder ein anderer Reis nach Wahl)
    08 - Zutat Naturreis / Ingredient rice

    1 Döschen gemahlener Safran
    09 - Zutat gemahlener Safran / Ingredient grounded saffron

    2 EL Olivenöl
    10 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

    1 Messerspitze gemahlener Koriander
    11 - Zutat Koriander / Ingredient coriander

    sowie Salz, Pfeffer und Muskatnuss zum würzen

    Zuerst setzen wir einmal einen großen Topf mit gesalzenem Wasser auf und bringen ihn zum kochen.
    12 - Wasser erhitzen / Heat up water

    Während das Wasser sich erhitzt, waschen und putzen wir den Blattspinat. Ich hatte 4 Päckchen a 200g gekauft, was im ersten Moment nach einer ganz schön großen Menge aussieht. Daher war ich drauf und dran gewesen einfach weniger zu holen, doch zum Glück habe ich es nicht getan, denn Spinat fällt beim Kochen unglaublich stark zusammen – da bleibt wie man nachher sieht nicht viel übrig.
    12 - Spinat waschen / Clean spinach

    Kocht das Wasser, geben wir den gewaschenen Blattspinat hinein
    14 - Spinat hinzufügen / Add spinach

    und lassen alle kurz aufkochen, um es dann einige Minuten auf mittlerer Stufe vor sich hin köcheln zu lassen.
    15 - aufkochen / Cook up

    Den fertig gekochten Spinat holen wir dann mit einer Schaumkelle heraus, schrecken in kurz in einer Schüssel mit eiskaltem Wasser ab
    16 - Spinat abschrecken / Refresh spinach

    und lassen ihn dann abtropfen. Die Menge die wir hier sehen ist der Inhalt von vier großen Päckchen á 200g Blattspinat – also 800g – und davon ist am Ende wirklich nicht viel übrig wie man sieht.
    17 - abtropfen lassen / Drain

    In einer beschichteten Pfanne rösten wir dann unseren Esslöffel Senfkörner für einige Minuten an
    18 - Senfkörner rösten / Toast mustard seeds

    und zerstoßen sie dann fein in einem Mörser.
    19 - Senfkörner mörsern / Grind up mustard seeds

    Nun waschen wir unsere Putensteaks gründlich, tupfen sie mit einem Küchentuch trocken und legen sie auf der Arbeitsfläche aus.
    20 - Putensteaks auslegen / Line up turkey steaks

    Hat man, wie ich, etwas dickere Stücke bekommen, kann man sie nun mit etwas Frischhaltefolie abdecken und mit der glatten Seite des Fleischklopfers etwas plätten.
    21 - Platt klopfen / Level

    Dann salzen wir die obere Seite und bestreuen sie mit unseren gerösteten und gemörserten Senfkörnern.
    22 - Salzen und mit Senfkörnern bestreuen / Salt and besprinkle with mustard seeds

    Anschließend nehmen wir uns etwas von unserem zuvor gekochten Blattspinat, tupfen ihn mit einem Küchentuch etwas trocken und belegen unsere Putensteaks damit,
    23 - Mit Blattspinat belegen / Cover with leaf spinach

    um sie dann vorsichtig auszurollen und mit einer Rouladennadel oder – wenn eine solche nicht vorhanden ist – einem Zahnstocher zu sichern.
    24 - Zusammenrollen und sichern / Roll up and secure

    Die fertig gerollten Putenrouladen würzen wir dann noch rundherum mit Salz und Pfeffer.
    25 - Mit Salz & Pfeffer würzen / Taste with salt & pepper

    In einem etwas kleinerem Topf bringen wir nun 450ml Wasser zum kochen,
    26 - Wasser zum kochen bringen / Cook water

    versehen es mit etwas Salz,
    27 - salzen / salt

    geben dann den Reis hinein
    28 - Reis beigeben / Add rice

    und addieren das Döschen gemahlenen Safrans,
    29 - Safran addieren / Add saffron

    den wir gut verrühren
    30 - Gut verrühren / Mix well

    und dann für etwa 25 Minuten abgedeckt und auf leicht reduzierter Stufe fertig kochen lassen.
    31 - Zugedeckt kochen / Cook covered

    Nun schälen wir die Zwiebeln, vierteln sie und schneiden sie in dünne Spalten,
    32 - Zwiebeln schneiden / Cut onions

    schneiden die getrockneten Tomaten in Streifen
    33 - Tomaten in Streifen schneiden / Cut tomatoes in stripes

    und schälen schließlich noch die Knoblauchzehen, die wir in schmalen Scheiben schneiden.
    34 - Knoblauch zerkleinern & Cut garlic

    In einem Topf bringen wir einen Esslöffel Olivenöl nun auf Betriebstemperatur,
    35 - Öl erhitzen / Heat up oil

    dünsten darin Zwiebeln und Knoblauch an
    36 - Zwiebeln & Knoblauch andünsten / Braise onion & garlic lightly

    und fügen schließlich auch noch die Tomaten hinzu, die wir für einige Minuten mit dünsten.
    37 - Tomaten hinzufügen / Add tomatoes

    Dann gießen wir alles mit den 100ml Gemüsebrühe auf
    38 - Gemüsebrühe aufgießen / Drain vegetable stock

    und lassen alles für ca. 10 Minuten auf leicht reduzierter Stufe vor sich hin köcheln.
    39 - Zugedeckt köcheln / Simmer covered

    In einer Pfanne erhitzen wir wenig später den zweiten Esslöffel Olivenöl
    40 - Öl erhitzen / Heat up oil

    und braten unsere Rouladen darin rundherum für sechs bis acht Minuten an.
    41 - Rouladen braten / Roast roulades

    Sind die zehn Minuten um, geben wir auch den Blattspinat in unserem Zwiebel-Tomaten-Sud
    42 - Spinat hinzufügen / Add spinach

    verrühren alles gut miteinander
    43 - Gut verrühren / Mix well

    und lassen es dann kurz aufkochen und einige Minuten weiter köcheln, wobei wir es mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss und der Messerspitze Koriander abschmecken.
    44 - würzen / taste

    Alles lassen wir dann fertig kochen bzw. braten. Der Reis ist gut, wenn das Wasser komplett verschwunden ist – wir können dann die Platte runter- bzw ausschalten und die Restwärme zum warmhalten nutzen. Bei den Rouladen sollten die Außenseiten schön dunkel sein und der Blattspinat sollte so gut wie keine Flüssigkeit mehr im Topf haben haben. So voll wie heute ist mein Herd übrigens wirklich selten, dass muss ich dabei mal nebenbei anmerken…
    45 - fertig kochen / Cooking

    Sind alle Zutaten zu unserer Zufriedenheit, können wir das Gericht schließlich anrichten und servieren.
    46 - Putenrouladen an Blattspinat-Tomatengemüse mit Safranreis / Turkey roulades with leaf spinach tomato vegs and saffron rice - Serviert

    Einfach nur lecker kann ich da nur sagen. Die gut durchgebratenen Putenrouladen waren angenehm saftig geworden und die Füllung aus zerstoßenen Senfkörnern und gekochten Blattspinat geben ihnen ein kräftiges, angenehmes Aroma. Dazu der mit Zwiebeln, Tomaten und Knoblauch verfeinerte, gut gewürzte und unglaublich aromatische Blattspinat und schließlich der mit einem feinem Safranaroma versehene Reis als Sättigungsbeilage – das ließ kaum Wünsche offen. Einzig noch etwas platter hätte ich das Fleisch vielleicht klopfen können, aber das ist eine eher visuelle Sache, die ich mir für die nächsten Rouladen einfach mal vormerke.

    47 - Putenrouladen an Blattspinat-Tomatengemüse mit Safranreis / Turkey roulades with leaf spinach tomato vegs and saffron rice - CloseUp 48 - Putenrouladen an Blattspinat-Tomatengemüse mit Safranreis / Turkey roulades with leaf spinach tomato vegs and saffron rice - CloseUp 2

    Und auch was die Nährwerte angeht kann sich dieses Gericht durchaus sehen lassen. Mit ca. 1400kcal für alles zusammen kommen wir bei drei Portionen auf gerade mal 467kcal pro Teller – und das bei einer so reichhaltigen und umfangreichen Mahlzeit. Da kann man wirklich nicht meckern. Der etwas größere Aufwand das ganze zuzubereiten hatte sich heute auf jeden Fall gelohnt und mir bleibt zum Abschluss nur, eine große Empfehlung für dieses unglaublich leckere Gericht auszusprechen – man wird es spätestens nach den ersten Bissen nicht bereuen es gekocht zu haben. 😉

    Guten Appetit

    Chicken Tikka Masala – Pikantes Hähnchen-Curry – das Rezept

    Sunday, September 30th, 2012

    Natürlich hatte ich hatte ich die Tikka Masala Currypaste aus dem vorherigen Rezept nicht umsonst gemacht, viel mehr sollte sie Bestandteil des heutigen Hähnchencurry werden. Der Mehraufwand den das Marinieren bei diesem Rezept mit sich brachte nahm ich dabei gerne in Kauf, denn in Joghurt und andere Gewürze eingelegtes Geflügel ist meiner Erfahrung eine sehr schmackhafte Art und Weise, das Fleisch auf das Braten vorzubereiten. Und das Ergebnis dieses Kochexperiments stützt diese These ein weiteres Mal. Doch genug der langen Vorrede, kommen wir nun zum heutigen Rezept, das ich hier ja eigentlich in gewohnter Form vorstellen möchte:

    Was brauchen wir also für 2 Portionen?

    350g Hähnchenbrustfilet
    01 - Zutat Hähnchenbrust / Ingredient chicken breast

    Zum Marinieren

    3-4 EL puren Joghurt (1,5% Fett)
    02 - Zutat Joghurt / Ingredient yoghurt

    ca. 50g Tikka Masala Currypaste
    03 - Zutat Tikka Masala Currypaste / Ingredient tikka masala paste

    Außerdem brauchen wir:

    3 kleine rote Zwiebeln (ca. 140g)
    04 - Zutat rote Zwiebeln / Ingredient red onions

    30g frischer Ingwer
    05 - Zutat Ingwer / Ingredient ginger

    1 Dose geschälte Tomaten (425g Abtropfgewicht)
    06 - Zutat geschälte Tomaten / Ingredient peeled tomatoes

    2 EL Tomatenmark
    07 - Zutat Tomatenmark / Ingredient tomato puree

    1 EL Olivenöl
    08 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

    80 bis 100ml Sojacreme
    09 - Zutat Sojacreme / Ingredient soy cream

    etwas Salz und Pfeffer zum würzen

    ca. 180g Reis nach Wahl als Sättigungsbeilage – ich entschied mich für Basmatireis
    10 - Zutat Basamtireis / Ingredient basmati rice

    Da die Hähnchebrust wie bereits erwähnt über Nacht marinieren sollte, beginnen wir also schon am Vorabend damit, die Hähnchenbrust gründlich zu waschen, trocken zu tupfen
    11 - Hähnchenbrust waschen / Wash chicken breast

    und in mundgerechte Würfel zu zerschneiden.
    12 - Hähchenbrust würfeln / Dice chicken breast

    Dann verrühren wir vier Esslöffel Joghurt mit 50g unserer Tikka Masala Currypaste
    13 - Joghurt & Tikka Masala verrühren / Mix yoghurt & tikka masala paste

    und legen unsere gewürfelte Hähnchenbrust in einem verschließbaren Behältnis darin ein. Das ganze lassen wir dann über Nacht bzw. mindestens 8 bis 9 Stunden im Kühlschrank einziehen. Zwischendurch können wir das Ganze auch noch mal herausnehmen und durchmischen.
    14 - Hähnchen marinieren / Marinate chicken

    Am folgenden Tag bereiten wir dann das eigentliche Gericht zu. Dazu schälen wir unsere roten Zwiebeln, vierteln sie und schneiden sie in Streifen.
    15 - Zwiebeln in Streifen schneiden / Cut onions in slices

    Außerdem schälen wir auch unser Stück Ingwerwurzel und zerkleinern es sehr fein.
    16 - Ingwer zerkleinern / Mince ginger

    Anschließend geben wir den Esslöffel Olivenöl in eine größere Pfanne, erhitzen es auf mittlerer Stufe
    17 - Öl in Pfanne geben / Put oil in pan

    und dünsten darin unsere Zwiebeln
    18 - Zwiebeln andünsten / Roast onions

    und den zerkleinerten Ingwer für etwa 3 Minuten an.
    19 - Ingwer mit anbraten / Roast ginger

    Ist alles gut andgedünstet nehmen wir die Hähnchenbrustwürfel aus der Marinade und geben sie zu Zwiebeln und Ingwer in die Pfanne
    20 - Marinierte Hähnchenwürfel addieren / Add marinated chicken

    um sie darin rundherum anzubraten.
    21 - Anbraten / Roast

    Während das Fleisch brät können wir auch schon einmal unseren Reis aufsetzen und anfangen zu kochen.
    22 - Reis ansetzen / Cook rice

    Sind die marinierten Hähnchenwürfel dann durchgebraten, geben wir die geschälten Tomaten dazu
    23 - Tomaten hinzufügen / Add tomatoes

    und zerkleinern sie etwas in der Pfanne
    24 - Tomaten zerkleinern / Shred tomatoes

    bevor wir dann noch die beiden Esslöffel Tomatenmark einrühren
    25 - Tomatenmark einrühren / Add tomato puree

    und alles kurz aufkochen lassen.
    26 - Aufkochen lassen / Boil up

    Nachdem wir die Kochplatte zurück auf die mittlere Stufe gestellt haben, geben wir den Rest der Marinade (wenn vorhanden)
    27 - Rest Marinade addieren / Add remaining marinade

    sowie noch einen Esslöffel unserer Currypaste hinzu und verrühren alles gut bevor wir es für etwa zehn bis zwölf Minuten auf mittlerer Stufe und bei gelegentlichem umrühren vor sich hin köcheln lassen.
    28 - Gewürzpaste hinzufügen / Add curry paste

    Kurz vor Ende der Garzeit verfeinern wir unser Gericht mit einem Schuss Sojacreme
    29 - Mit Sojacreme verfeinern / Add soy milk

    und schmecken es außerdem noch mit Salz und Pfeffer ab.
    30 - Mit Salz & Pfeffer abschmecken / Taste with salt & pepper

    Nachdem wir uns dann durch probieren vergewissert haben dass geschmacklich alles gut miteinander abgestimmt ist
    31 - Probieren / Try

    können wir es auch schon gemeinsam mit dem Reis und einem großzügigen Esslöffel Joghurt garniert servieren.
    32 - Pikantes Hähnchencurry  / Zesty chicken curry - Serviert

    Alleine die Sauce mit ihrer Mischung aus fruchtigem Tomatengeschmack und der pikant-scharfen Würze der Tikka Masala Currypaste fand ich schon sehr gelungen, aber in Kombination mit den durch das marinieren in Joghurt und Curry sowohl unglaublich zart als auch würzig gewordenen Hühnerbrustwürfeln und den milden Zwiebeln erwies sich das Gericht als wunderbar schmackhaft. Vermischt mit dem lockeren Basmatireis und der großzügigen Portion Joghurt eine wahrhaft indische Mahlzeit muss ich sagen – mit dem Ergebnis konnte ich wirklich zufrieden sein.

    33 - Pikantes Hähnchencurry  / Zesty chicken curry - CloseUp

    Schauen wir uns abschließend wie üblich noch einmal die Nährwerte dieses Gerichtes an: Das Curry alleine, ohne den Reis, ist mit etwa 350kcal pro Portion angenehm leicht. Dazu kommen dann noch etwa 80g Reis als Sättigungsbeilage, der noch einmal mit etwa 250kcal zu buche schlägt – womit wir bei insgesamt 600kcal pro Portion wären. Für ein Hauptgericht ein, meiner Meinung nach, absolut akzeptabler Wert. Hier lässt sich auch leider nicht mehr viel reduzieren, die Menge der Hähnchenbrust war auch hier schon relativ knapp bemessen und ich hatte beim Joghurt sogar zu einer magereren Sorte und nicht zu dem wie ursprünglich empfohlenen Sahnejoghurt gegriffen. Für Freunde des indischen Essens ist diese Zubereitung auf jeden Fall eine Empfehlung. Wie es allerdings geschmacklich dann mit gekaufter Tikka Masala Currypaste werden wird lässt sich nicht sicher sagen, ich würde aber empfehlen zu einer etwas schärferen Variante zu greifen um gleichwertige Ergebnisse zu erzielen. 😉

    Guten Appetit

    Bunte Gemüsenudeln mit Räucherlachs – das Rezept

    Sunday, July 29th, 2012

    Für den heutigen Sonntag hatte ich mir ein interessant klingendes Nudelgericht ausgesucht, dass in seiner ursprünglichen Ausprägung zwar vegetarisch war, das ich mir aber noch mit etwas Räucherlachs verfeinerte. Heraus gekommen ist ein sehr leckeres und zugleich leichtes Gericht, dass ich hier nun in der üblichen Form einmal kurz vorstellen möchte.

    Was brauchen wir also für 3 Portionen?

    1 kleine Stange Lauch (ca. 150 – 180g)
    01 - Zutat Lauch / Ingredient leek

    1 kleine Zucchini (ca. 200g)
    02 - Zutat Zucchini / Ingredient zucchini

    3 kleine Möhren (insgesamt ca. 150g)
    03 - Zutat Möhren / Ingredient carrots

    1 mittlere rote Zwiebel (ca. 90g)
    04 - Zutat rote Zwiebel / Ingredient red onion

    50ml Gemüsebrühe
    05 - Zutat Gemüsebrühe / Ingredient vegetable stock

    1 Bund Schnittlauch
    06 - Zutat Schnittlauch / Ingredient chives

    200g Nudeln (ich entschied mich für Linguine)
    07 - Zutat Linguine / Ingredient linguine

    250ml Sojacreme
    08 - Zutat Sojacreme / Ingredient soy cream

    100g Räucherlachs (Wer will kann auch mehr rein tun)
    09 - Zutat Räucherlachs / Ingredient smoked salmon

    2 EL Olivenöl
    10 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

    sowie Salz & Pfeffer zum würzen

    Beginnen wir damit, die verschiedenen Zutaten vorzubereiten. Dazu zerkleinern wir erst einmal die Zwiebel – wahlweise in der Küchenmaschine oder mit dem Messer,
    11 - Zwiebel zerkleinern / Hackle onion

    waschen die Stange Lauch,
    12 - Lauch waschen / Wash leek

    schneiden sie in Ringe
    13 - Lauch in Scheiben schneiden / Cut leek in slices

    und zerkleinern diese dann noch einmal.
    14 - Lauch zerkleinern / Hackle leek

    Außerdem waschen wir die Zucchini und schneiden sie in feine Würfel
    15 - Zucchini würfeln / Dice zucchini

    und schälen die Möhren,
    16 - Möhren schälen / Peel carrots

    um sie dann ebenfalls fein zu würfeln.
    17 - Möhren würfeln / Dice carrots

    Des weiteren waschen wir den Bund Schnittlauch gründlich, schütteln ihn trocken und schneiden ihn dann in kleine Röllchen.
    18 - Schnittlauch schneiden / Cut chives

    Anschließend kochen wir die Nudeln nach Packungbeschreibung in Salzwasser
    19 - Nudeln kochen / Cook noodles

    und erhitzen dann die beiden Esslöffel Olivenöl in einer größeren Pfanne
    20 - Öl erhitzen / Heat up oil

    um darin dann die Zwiebelstückchen glasig anzudünsten.
    21 - Zwiebel andünsten / Braise onion lightly

    Jetzt können wir die Möhrenwürfel mit in die Pfanne geben und sie kurz mit anbraten bis sie etwas Farbe bekommen
    22 - Möhren addieren / Add carrots

    bevor wir auch die Zucchiniwürfel
    23 - Zucchini hinzufügen / Add zucchini

    und das Lauch mit hinein geben
    24 - Lauch beigeben / Add leek

    um alles dann für fünf bis sechs Minuten bei gelegentlichem umrühren auf mittlerer Stufe anzubraten.
    25 - anbraten / roast

    Dann gießen wir die Gemüsebrühe hinzu
    26 - Gemüsebrühe aufgießen / Add broth

    und lassen sie komplett einkochen.
    27 - einkochen lassen / simmer

    In der Zwischenzeit dürften auch die Nudeln fertig sein, die wir abgießen und abtropfen lassen.
    28 - Nudeln abgießen / Drain noddles

    Ist die Gemüsebrühe komplett eingekocht, geben wir die Sojacreme mit in die Pfanne
    29 - Sojacreme hinzugeben / Add soy cream

    und vermischen sie gut, um sie dann zwei bis drei Minuten köcheln zu lassen
    30 - Köcheln lassen / Simmer

    und den Räucherlachs hinzu zu zupfen.
    31 - Lachs zupfen / Add salmon

    Das Ganze würzen wir gut mit Salz und Pfeffer
    32 - Mit Salz & Pfeffer würzen / Taste with salt & pepper

    und sogleich natürlich auch probieren.
    33 - Probieren / Try

    Stimmt die geschmackliche Abstimmung, geben wir die abgetropften Nudeln hinzu
    34 - Nudeln addieren / Add noodles

    und vermengen sie gut mit der Gemüse-Räucherlachs-Sauce, um sie dann für weitere drei bis vier Minuten bei gelegentlichem umrühren köcheln zu lassen und sie damit wieder auf Temperatur zu bringen.
    35 - Vermengen / Mix

    Zum Schluss stellen wir die Platte aus und heben noch unser Schnittlauch unter,
    36 - Schnittlauch hinzufügen / Add chives

    um das Gericht sogleich zu servieren und zu genießen.
    37 - Bunte Gemüsenudeln mit Räucherlachs / Greenstuff noodles with smoked salmon - Serviert

    Möhren, Zucchini und Lauch waren in diesem Nudelgericht eine wunderbar geschmackliche Synthese eingegangen und gaben dem Gericht gemeinsam mit dem Schnittlauch eine frische und sommerliche Note. Dazu der würzige Räucherlachs und die weiche und leichte Sojacreme rundeten das Ganze schließlich zu einer sehr leckeren Gericht ab. Der Aufwand das Gemüse so fein zu würfeln hatte sich alle mal gelohnt. 😉

    38 - Bunte Gemüsenudeln mit Räucherlachs / Greenstuff noddles with smoked salmon - CloseUp

    Und auch was die Nährwerte angeht, kann sich das Gericht sehen lassen. Die komplette Pfanne hat meiner Berechnung nach ca. 1500kcal, aufgeteilt auf drei Portionen kommen wir auf 500kcal pro Portion. Den größten Teil davon nehmen natürlich die Nudeln ein- diese sind zwar nicht die Dickmacher als die sie verschrien sind, aber ein leichter Genuss sind sie auch nicht. Dennoch bin ich sowohl mit dem geschmacklichen als auch mit dem kalorientechnischen Ergebnis überaus zufrieden und kann auch dieses Rezept mal wieder vorbehaltlos weiter empfehlen.

    Guten Appetit