Erbseneintopf mit Würstchen & Bauernbrot [18.02.2019]

Zwar sah die Hähnchenbrust in der Knusperpanade mit würziger BBQ Sauce und Countrypotatoes aus dem Abschnitt Globetrotter der Tageskarte unseres Betriebsrestaurants heute wirklich verlockend aus, aber mir lag der Appetit nach etwas leichterer Kost. Allerdings sollte schon etwas Fleisch dabei sein, weswegen ich mich auch mit dem Curryreis mit Zucchini-Karottenragout bei Vitality nicht so recht anfreunden konnte. Blieben also noch der Erbseneintopf mit Würstchen und Bauernbrot bei Tradition der Region bzw. die Gebackene Frühlingsrollen und/oder Gebratenes Putenfleisch mit Gemüse und gelben Thaicurry von der Asia-Wok-Theke. Nach kurzem Abwägen fiel meine Wahl schließlich auf den Erbseneintopf.

Pea stew with vienna sausages & farmhouse bread / Erbseneintopf mit Würstchen & Bauernbrot

Scheinbar hatte man, abgesehen von einigen Kartoffelwürfeln, alles durch den Mixer gejagt oder mit dem Pürierstab bearbeitet, denn von den Erbsen waren fast nur noch Bruchstücke im Eintopf zu finden. Das schmälerte den ansonsten sehr gelungenen Geschmack zwar nicht, aber ich habe in einem Eintopf, gerade mit Hülsenfrüchten wie Erbsen, doch gerne noch etwas mehr Biss. Neben Erbsen und Kartoffeln konnte ich noch Lauch und Zwiebeln im Eintopf identifizieren, aber die dominante Geschmackskomponente bildeten eindeutig die Erbsen, so wie es sein sollte. Gemeinsam mit dem Paar leicht wässeriger Wiener Würstchen, die ich mir vor dem Verzehr natürlich in mundgerechte Stücke schnitt, sowie der angenehm großen Scheibe frischen und an der Kruste sogar noch einigermaßen knusprigen Bauernbrotes ein recht gelungenes Mittagsgericht. Ich bereute meine Entscheidung nicht, ich hatte ja aufgrund des Bildes auf dem Monitor am Eingang gewusst auf was ich mich einließ.
Beim Rennen um Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala war der Erbseneintopf auch ganz vorne mit dabei, konnte sich aber letztlich nicht ganz gegen die Hähnchenbrust in Knusperpanade durchsetzen, womit er auf einem guten zweiten Platz landete. Auf dem dritten Platz sah ich die Asia-Gerichte und auf Platz vier folgte schließlich das vegetarische Zucchini-Karottenragout auf Curryreis.

Mein Abschlußurteil:
Erbseneintopf: ++
Würstchen: +
Bauernbrot: ++

Kartoffelsuppeneintopf mit Wiener Würstchen & Bauernbrot [30.01.2019]

Mein erster Blick galt heute natürlich der Pulled Duck – Gezupftes Entenfleisch im Briochesemmel mit Rotkrautsalat und Pommes Frites, die man am Abschnitt Globetrotter auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants anbot. Etwas ähnliches hatte man hier oder hier schon mal angeboten und meine Bewertungen waren immer recht gut gewesen – aber ich habe aktuell einfach keinen Appetit auf Fritten. Habe mich wahrscheinlich daran überfressen. Gut, ich hätte den Burger auch einzeln ohne Pommes nehmen können, aber ich bin eher ein Freund kompletter Gerichte und die Alternativen schienen mir gar nicht mal so übel. Gut, auf die Asia-Wok-Gerichte wie Gebratene Mie- Nudeln mit frischem Gemüse in süß-saurer Sauce oder Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce hatte ich nicht so großen Appetit, aber sowohl der Kartoffelsuppeneintopf mit Wiener Würstchen und Bauernbrot bei Tradition der Region als auch das Gebackener Hoki auf KartoffelBohnenpfanne bei Vitality erschienen mir durchaus Alternativen zu sein. Da beide Gerichte an der selben Theke ausgegeben wurde, überlegte ich bis zur letzten Sekunde bevor ich an der Reihe war, bei welchem der Gerichte ich zugreifen sollte. Letztlich fiel meine Wahl auf den Kartoffeleintopf, der schien mir besser zum aktuellen Winterwetter zu passen.

Potato stew with vienna sausages / Kartoffelsuppeneintopf mit Wiener Würstchen

Dieses Mal hatte ich sogar an Messer und Gabel gedacht, die notwendig waren um die beiden leider leicht wässrig wirkenden, aber dennoch schmackhaften Wiener Würstchen in mundgerechte Stücke zu zerteilen. Mit dem Löffel läuft man dabei zu sehr Gefahr, sich einzusauen – darauf kann ich verständlicherweise gut verzichten. 😉 Der Eintopf selbst war sehr gelungen mit zahlreichen Kräutern schmackhaft gewürzt und bestand neben den offensichtlichen Kartoffeln auch aus Möhren, Zwiebeln und etwas Lauch. Positiv fiel mir dabei auf, dass man nicht einfach den kompletten Eintopf püriert hatte, sondern einen Teil der Kartoffelwürfel entfernt und nach dem pürieren wieder hinzugefügt hatte – oder separat gekocht, ich habe dem Koch ja nicht über die Schulter schauen können. Sie gaben dem Eintopf auf jeden Fall zusätzlich Biss, was ich überaus positiv bewertete. Dazu gab es schließlich noch, als zusätzliche Sättigungsbeilage, eine Scheibe einigermaßen frischen Bauernbrots. Man merkte ihm an, dass es einige Zeit an der frischen Luft verbracht hatte, weswegen die Schnittfläche auf der Oberfläche leicht trocken wirkte, aber die Kruste war noch recht knusprig und man merkte ihm an, dass es sich hier nicht um allzu altes Brot handelte. Wäre aus meiner Sicht für die Sättigung nicht unbedingt nötig gewesen, aber schadete auch nicht. Vor allem konnte man es nutzen, um auch die letzten Reste des wirklich leckeren Eintopfs aus dem Teller zu wischen. Ich war mit meiner Entscheidung sehr zufrieden, auch wenn ich damit bereits zum dritten Mal zu Hausmannskost gegriffen hatte. Mal schauen war es morgen gibt, ich sollte mir da vielleicht mal etwas Abwechslung verschaffen.
Beim Gros der anderen Gäste sah ich, und das war auch nicht anders zu erwarten gewesen, natürlich den Pulled Duck Burger mit Fritten auf den Tabletts, was diesem Gericht unangefochten den ersten Platz auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala bescherte. Auf dem zweiten Platz sah ich den Kartoffelsuppeneintopf, aber nur mit einem hauchdünnen Vorsprung vor den ebenfalls gern genommenen Asia-Gerichten. Somit verbleibt nur ein vierter Platz, wenn auch ein äußerst guter, für den Hoki mit Kartoffel-Bohnenpfanne. Ich persönlich finde Hoki ja inzwischen nicht mehr ganz so gut, da es deutlich geschmacksintensivere Fischsorten gibt, aber wenn er gut zubereitet ist, würde ich natürlich jederzeit wieder zugreifen.

Mein Abschlußurteil:
Kartoffelsuppeneintopf: ++
Wiener Würstchen: +
Bauernbrot: ++

Linsensuppeneintopf mit Wiener Würstchen [11.01.2018]

Zugegebenermaßen sah die Jungbullen-Leber Berliner Art mit Apfelscheibe, Röstzwiebeln und Püree, die sich heute als Zusatzangebot auf die Speisekarte unseres Betriebsrestaurants geschlichen hatte wirklich gut aus, aber leider bin ich kein Freund von Leber, da ich das Fleisch seit Urzeiten als extrem trocken in Erinnerung habe. Daher sah ich mich nach etwas anderem um. Der Schaschlikspieß vom Schwein mit hausgemachter BBQ-Sauce und Pommes Frites aus dem Abschnitt Globetrotter wäre zum Beispiel eine gute Alternative gewesen, während die Penne all Peperoni bei Vitality weniger ansprachen. Mit Gebackene Frühlingsrollen oder Gebratenes Schweinefleisch mit Gemüse in Austernsauce von der Asia-Wok-Theke hätte ich vielleicht ebenfalls noch leben können, doch am meisten stand mir der Appetit dann doch nach dem Linsensuppeneintopf mit Wiener Würstchen und Semmel, wie er im Abschnitt Tradition der Region auf der Speisekarte stand. Bei kaltem Wetter ist so ein wärmender Linseneintop einfach ideal.

Lentil stew with sausages & bun / Linsensuppeneintopf mit Würstchen & Semmel

Hätte ein Fläschchen mit Maggi oder auch nur etwas Balsamico-Essig am Tisch geständen, hätte ich mir wohl ein paar Tropfen in die Zubereitung gerührt, denn obwohl der Eintopf mit Linsen, Kartoffelwürfeln, Möhren, Zwiebeln und etwas Lauch insgesamt geschmacklich durchaus in Ordnung war, fehlte ihm die leicht säuerliche Essignote, die ja gerade einen Linseneintopf – zumindest meiner Meinung nach – erst zum richtigen Linseneintopf macht. So erwies er sich geschmacklich als deutlich langweiliger als ich erwartet hatte, auch wenn er dabei nicht wirklich schlecht war. Gemeinsam mit der knusprig-frischen Semmel und den beiden nur leicht wässerigen Wiener Würstchen ein wärmendes und vor allem sättigendes Mittagsgericht, dem eben nur das i-Tüfelchen Essig zur Perfektion fehlte. Im Nachhinein gesehen hätte ich natürlich auch einfach zur Salattheke gehen können und mir dort etwas Balsamico-Dressing holen können, aber leider kam mir die Idee erst als der Teller bereits fast leer war. 😉
Um Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala des heutigen Tages lagen mit der Lebern, dem Schaschlikspieß und dem Eintopf gleich drei Gerichte in der vorderen Gruppe und hatten eine Chance den Spitzenplatz zu belegen. Nach genauerem Hinsehen sah ich letztlich die Leber auf Platz eins, aber nur mit einem hauchdünnen Vorsprung vor dem Linseneintopf, der somit auf dem zweiten Platz landete. Der Schaschlikspieß mit Fritten, den ich eigentlich aufgrund der Sättigungsbeilage als Favorit gesehen hatte, belegte nur den dritte Platz. Auf Platz vier folgten die Asia-Gerichte und den fünften Platz nahmen die Penne al Peperoni ein.

Mein Abschlußurteil:
Linsensuppeneintopf: +
Wiener Würstchen: ++
Semmel: ++

Linseneintopf mit Wiener Würstchen & Semmel [08.11.2018]

Hätten die Kartoffel-Frischkäsetasche auf Ratatouille und Quarkdip ausdem Abschnitt Vitality der heutigen Speisekarte unseres Betriebsrestaurants nicht sehr dunkel und etwas zu “knusprig” ausgesehen, hätte ich vielleicht bei diesen zugegriffen, denn das Schweineschnitzel “Wiener Art” mit Pommes Frites, das heute mal im Abschnitt Globetrotter stand, war mir eindeutig zu mächtig und ich hatte nicht schon wieder Lust auf Fritten – die hatte ich in letzter Zeit einfach viel zu häufig. Und da ich auf Gebackene Ananas und Banane mit Honig oder Gebratenes Schweinefleisch mit Gemüse in Massaman- Currysauce von der Asia-Thai-Theke ebenfalls keine große Lust hatte, griff ich schließlich zum Linseneintopf mit Wiener Würstchen und Semmel, der heute bei im Abschnitt Tradition der Region angeboten wurde.

Lentil stew with vienna sausages & bread roll / Linseneintopf mit Wiener Würstchen & Semmel

Dieses Mal eine große Semmel, die fast schon an ein kleines Baguette erinnerte, zum Eintopf anzubieten erwies sich schon mal als sehr gute Idee, zumal sich diese auch noch angenehm frisch und knusprig erwies. Der Linseneintopf selber erwies sich zwar als absolut in Ordnung, mit seinen Kartoffelwürfeln und Möhren ein reichhaltiger und angenehm sättigendes Eintopfgericht. Nur an der Würze sollten sie auf jeden Fall noch arbeiten, denn ich fand das Gericht diesbezüglich noch etwas langweilig. Zwar war zwar sogar ein kleiner Schuss Essig drin, so wie es bei einem Linseneintopf sein sollte, aber vielleicht war es zu wenig oder es fehlte einfach Salz. Ich kann es nicht genau definieren, aber ich kenne eindeutig bessere Linseneintöpfe. 😉 Aber ich glaube da hat jede Familie und jede Region ihre eigenen Rezepte. An den beiden knackigen Wiener Würstchen, der einzigen Fleischeinlage im Eintopf, gab es aber wiederum nichts auszusetzen. Ein gutes, aber bei weitem nicht perfektes Gericht aus der Sparte Hausmannskost.
Natürlich war es das Schnitzel mit Pommes, das sich heute mit deutlichem Vorsprung vor allen anderen Angeboten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Aber der Linseneintopf auf Platz zwei kam ihm doch deutlich naher als ich es aus meiner jahrelangen Erfahrung heraus vermutet hätte. Auf dem dritten Platz folgten schließlich die Asia-Gerichte und die Gemüse-Frischkäsetaschen belegten einen guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Linseneintopf: +
Wiener Würstchen: ++
Semmel: ++

Erbsensuppeneintopf mit Wiener Würstchen & Bauernbrot [22.03.2018]

Nachdem ich ja bereits die letzten Tage mit Holzfällersteak oder Currywurst recht üppig gespeist hatte, wollte ich heute nicht gleich wieder beim Schweinesteak “Tessin” mit Tomaten und Speck gratiniert, dazu Bratensauce und Kroketten zugreifen, das im Abschnitt Globetrotter auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants angeboten wurde. Die Gefüllte Aubergine mit Ebly und Käse, dazu Quarkdip bei Vitality war aber auch nicht ganz das richtige, vor allem da ich kein allzu großer Fan von Auberginen bin. Blieben also noch die Asia-Thai-Gerichte, wobei hier mehr das Gebratene Schweinefleisch mit Gemüse in Massaman Sauce als die Gebackene Ananas und Banane mit Honig in Frage kam oder aber der Erbsensuppeneintopf mit Wiener Würstchen und Bauernbrot bei Tradition der Region. Und wie man dem Titel dieses Beitrags entnehmen kann, fiel meine Wahl letztlich auf den Erbsensuppeneintopf.

Pea stew with vienna sausages & farmhouse bread / Erbsensuppeneintopf mit Wiener Würstchen & Bauernbrot

Fast hätte ich vergessen, mir an der Kasse auch ein Messer mit aufs Tablett zu legen. Normalerweise ist ein solches bei Eintöpfen zwar nicht notwendig, aber wenn ich versucht hätte mit Gabel oder Löffel die leider leicht wässerigen Wiener Würstchen zu zerteilen, wäre die Gefahr dass ich abrutsche und eine Sauerei verursache zu groß gewesen. Ich habe auch andere Gäste gesehen, welche die Würstchen einfach mit der Gabel aufspießen und im Ganzen zum Mund führen um abzubeißen, aber ein wenig Stil wollte ich dann doch noch beibehalten. 😉 Der Eintopf selber war was den Geschmack anging sehr gut gelungen und kombinierte seinen kräftigen Erbsengeschmack wunderbar mit anderen Gemüsezutaten wie Sellerie, Möhren, Zwiebel oder Kräutern. Ein wenig schade fand ich nur, dass man den ganzen Eintopf scheinbar püriert hatte und nicht ein paar Erbsen darin ganz belassen hatte, so dass der Eintopf noch etwas mehr Biss bekam. Aber das ist wohl eher ein ästhetisches Merkmal und sehr individuell. Zum Glück gab es da ja noch das einigermaßen frische, wenn auch nicht mehr ganz knusprige Bauernbrot, dass für diesen fehlenden Biss sorgte. Ein einfaches, aber sehr gelungenes Gericht, dass auch gut in die aktuell noch kühle Jahreszeit passt. Ich war mit meiner Entscheidung zufrieden.
Zwar schien das Schweinesteak, ganz wie erwartet, heute das am häufigsten gewählte Gericht gewesen zu sein, womit ihm der erste Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala gebührt, aber der Erbsensuppeneintopf war dem Steak sehr eng auf den Fersen und belegte eine sehr guten zweiten Platz. Es hatte nur wenig gefehlt, um es zumindest zu einem Patt kommen zu lassen. Auf Platz drei folgten schließlich die Asia-Gerichte und den vierten Platz belegte schließlich die vegetarische gefüllte Aubergine.

Mein Abschlußurteil:
Erbsensuppeneintopf: ++
Wiener Würstchen: +
Bauernbrot: ++