Archive for February, 2018

Knuspriges Schäufele mit Krautsalat & Kartoffelkloß [28.02.2017]

Wednesday, February 28th, 2018

Zuerst überlegte ich beim Griechischen Wrap mit Lachswürfeln, dazu Schafskäse und Salat aus dem Bereich Vitality zuzugreifen, denn obwohl das Knusprige Schäufele mit Dunkelbiersauce, hausgemachten Krautsalat und Kartoffelkloß bei Tradition der Region überaus gut klang, hatte ich mit dem hausgemachten Krautsalat hier in unserem Betriebsrestaurant bisher nicht so gute Erfahrungen gemacht – ich denke da an hier. Ist lange her und es gab bessere Krautsalate in der Zwischenzeit, aber so negative Erfahrungen brennen sich eben eher ein als die positiven. Doch als ich das Bild des Gerichtes sah, wurde ich eines besseren belehrt. Sogar Kümmelsamen schien man dieses Mal mit hinein getan zu haben. Aber natürlich machten auch das Schäufele, im Ofen knusprig gebackene Schweineschulter und der große Kartoffelkloß einiges her, daher entschied ich mich schließlich doch für dieses mächtige Mittagsgericht. Die Nudeln mit Ei, Schinken und Tomatensauce bei Globetrotter sowie die Asia-Thai-Angebote wie Taohoo Tod – Geratener Tofu mit Thaigemüse in Koriandersauce oder Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce hatten da keine Chance auf meinem Tablett zu landen.

Crispy cured shoulder of pork with dark beer sauce, cole slaw & potato dumpling / Knuspriges Schäufele mit Dunkelbiersauce,  Krautsalat & Kartoffelknödel

Natürlich befand sich ein großer Schulterblatt-Knochen im Schäufele und das reichlich daran haftende Fleisch war auch deutlich von Fett durchzogen – man brauch sich ja nur die dicke, knusprige Fettschwarte ganz oben zu betrachten, aber ich durfte dennoch mit Wohlwollen feststellen, dass es sich hier – meiner Meinung nach – um ein überaus gut gelungenes Stück Schweineschulter handelte. Dass es daran ein paar etwas härter gebackene Stellen daran gab, war aufgrund der großen Menge an verwertbaren Fleisches fast irrelevant. Und dieses Fleisch war durch das schmoren im Ofen angenehm zart geworden und zerfiel regelrecht auf der Zunge. Dazu passte gut die würzige und einigermaßen dickflüssige Dunkelbiersauce, die sich allerdings auch als recht fettig erwies. Schon in der Schale an der Ausgabetheke hatte sich eine dicke Fettschicht auf der eigentlichen Sauce gebildet, aber das war für mich auch ein Hinweis dass man die Sauce hier aus dem Sud der gebackenen Schäufele hergestellt und nicht aus irgend einer Instant-Tüte angerührt hatte. Sehr gelungen. Und auch beim Krautsalat, der wie es sich gehört leicht säuerlich angemacht und mit Kümmel versetzt war, hatte man sich heute wirklich mal Mühe gegeben und dabei erfolgreich gewesen. Sehr gut gelungen. Der mit angebratenen Brotwürfeln gefüllte Kartoffelknödel schließlich hätte noch ein klein wenig lockerer sein können, erfüllte seine Aufgabe als passende Sättigungsbeilage dennoch vorzüglich. Nicht unbedingt ein Gericht dass man an einem Mittwoch erwarten würde, sondern eher am Wochenende oder zu einem festlichen Anlass, aber gelohnt hatte es sich allemal. Und dabei war es nicht einmal merklich teurer als die “normalen” Gerichte.
Natürlich erfreute sich das Schäufele auch bei den anderen Gästen großer Beliebtheit und konnte sich mit einem kleinen, aber deutlichen Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auch dem Platz zwei folgten die Schinkennudeln, den dritten Platz belegten die Asia-Gerichte und der Wrap folgte knapp dahinter auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Schäufele: ++
Dunkelbiersauce: ++
Krautsalat: ++
Kartoffelknödel: ++

Hähnchen Biryani [27.02.2018]

Tuesday, February 27th, 2018

Hätte es nicht mal wieder das von mir so geschätzte Hähnchen Biryani – Basmatireis mit Cashewkernen, Mandeln und Kokosflocken, dazu gebackenes Hähnchenfleisch im Abschnitt Globetrotter der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants gegeben, hätte ich wahrscheinlich bei den ebenfalls überaus verlockend aussehenden Kartoffel-Zucchinipuffer mit Broccoli und Tomatensoße bei Vitality zugegriffen. Das Fleischpflanzerl mit Specksauce und Salzkartoffeln bei Tradition der Region war mir – trotz der großen Kälte heute – etwas zu mächtig und auf die Asia-Thai-Angebote wie Gebratenes Thaigemüse in Austernsauce oder Pla Pad Prik – Gebackener Fisch mit frischem Gemüse in süß-saurer Sauce hatte ich nur bedingt Lust – obwohl ich beim Fisch kurz überlegt hatte. Aber dazu sah das Biryani heute doch einfach wieder zu gut aus.

Chicken Biryani

Die Reiszubereitung, die nicht nur schmackhaft gewürzt sondern auch reichhaltig mit Cashew, Mandeln und Kokosflocken versehen war, erwies sich schon einmal als sehr gut gelungen. Und auch die dieses Mal wieder angenehm scharfe, grünliche Sauce ließ heut keine Wünsche offen, war aber leider mal wieder recht wenig davon auf dem Teller. Bei den Hähnchenteilen musste ich aber leider, wie üblich, ein paar kleine Abstriche hinnehmen, denn sie waren teilweise mal wieder recht kleinteilig und etwas zu knusprig gebacken. Aber das war auch schon mal schlimmer gewesen, also gab es keinen Grund meine Entscheidung zu bereuen. Das Biryani ist immer wieder eine gute Wahl – auch wenn bei der Form des Fleisches noch etwas Verbesserungsbedarf besteht.
Das Fleischpflanzerl war heute wohl als das wichtigste Gericht vorgesehen, denn es wurde einzeln an der großen Theke ausgegeben, während die anderen beiden Gerichte zusammen an der zweiten, kleineren Theke zur Verfügung gestellt wurden. Doch das bedeutete nicht, dass es sich hier automatisch um das beliebteste Gericht handeln musste. Viel mehr schienen sowohl Biryani als auch Fleischpflanzerl, Asia-Gerichte oder Kartoffel-Zucchinipuffer fast gleich häufig gewählt worden zu sein. Ich musst mehrfach hinsehen und auch den Inhalt der Tablett-Rückgabewagen konsultieren, um schließlich zu entscheiden dass das Biryani knapp auf dem ersten Platz der Allgemeinen Beliebtheitsskala landete, aber knapp gefolgt vom Fleischpflanzerl auf Platz zwei. Zwischen dem drittplatzierten Asia-Gerichten und den Zucchinipuffern auf Platz vier lag auch nur ein minimaler Vorsprung. Wirklich ungewöhnlich dass alle Angebote so eng beisammen liegen.

Mein Abschlußurteil:
Gebackenes Hähnchen: +
Sauce: ++
Biryani-Reis: ++

Chili con Carne mit Baguette [26.02.2018]

Monday, February 26th, 2018

Obwohl mich von der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants auch der Abgebräunte Leberkäse mit Bratensauce, Spiegelei und Röstkartoffeln aus dem Abschnitt Tradition der Region sehr reizte, konnte er mich doch nicht davon abhalten mal wieder beim Chili con Carne mit Mais, Kidneybohnen, Sauerrahm und Baguette zuzugreifen. Das Zusatzangebot in Form von Chililinsen mit Reis und Ruccola, die Safranbandnudeln mit Meerrettichspinat bei Vitality oder die Asia-Thai-Angebot wie Gebackene Frühlingsröllchen und Gebratenes Rindfleisch mit Thaigemüse in Austernsauce waren nicht dazu angetan, mich von dieser Entscheidung abzubringen.

Chili con Carne & Baguette

Die Zubereitung erwies sich zwar als angenehm fruchtig und auch ein klein wenig pikant, aber abgesehen vom Hackfleisch war man mit den sowieso schon wenigen Zutaten wie Mais und Kidneybohnen heute scheinbar sehr sparsam umgegangen. Ich will aber auch nicht ausschließen, dass die Zutaten einfach nur auf den Boden der Servierschale gesunken waren und die Thekenkraft nicht tief genug hineingelangt hatte, um mehr davon zu erwischen. Die Tatsache dass man neben Petersilie und Sauerrahm auch einige Tortillachips zur Garnitur des Gerichts verwendet hatte werte ich dabei aber positiv. Und das angenehm große Stück Baguette, dass es außerdem dazu gab, erwies sich als überaus frisch und knusprig, war ich zusätzlich als Pluspunkt sehe. Daher sehe ich beim Hauptgericht heute mal großzügig von einem Punktabzug ab, auch wenn ich schon reichhaltigere Chilis in unserem Betriebsrestaurant kennengelernt hatte.
Beim Rennen um Platz eins auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala lieferten sich, ganz wie es zu erwarten gewesen war, das Chili con Carne und der Leberkäse ein sehr enges Kopf-an-Kopf-Rennen. Es war ein hauchdünner Vorsprung, mit dem das Chili das Rennen für sich entscheiden. Nach dem somit zweitplatzierten Leberkäse folgten, ganz unerwartet, die Safran-Bandnudeln auf dem dritten Platz. Platz vier belegten die Asia-Gerichte und auf dem fünften Platz kamen schließlich die Chililinsen mit Reis.

Mein Abschlußurteil:
Chili con Carne: ++
Baguette: ++

Mexikanische Reispfanne mit Salsa verde, Chorizo & Süßkartoffel – das Rezept

Sunday, February 25th, 2018

Bereits letztes Wochenende, im Rahmen meiner Recherche für ein lohnendes Reisgericht, war ich auf dieses Rezept für eine Mexikanische Reispfanne mit Salsa Verde, Chrizo und Süßkartoffel gestoßen, das sehr interessant klang. Daher entschloss ich mich dazu das Rezept ebenfalls mal zuzubereiten. Am schnellsten wäre dies natürlich mit gekaufter Salsa Verde, einer Art Pesto, gegangen, aber wer bin ich denn wenn ich nicht versuchen würde eine solche Salsa selbst herzustellen. Das Rezept habe ich in einem separaten Beitrag zur Verfügung gestellt, denn man kann sie nicht nur zum kochen verwenden, sondern auch gut zu gerilltem Fisch oder Fleisch reichen.

Was benötigen wir also für 2-3 Portionen?

300g Chorizo
15 - Zutat Chorizo / Ingredient chorizo

1 kleinere Süßkartoffeln (ca. 270g)
14 - Zutat Süßkartoffel / Ingredient sweet potato

2 Schalotten
13 - Zutat Schalotten / Ingredient shallots

1 Spitzpaprika (ca. 220g)
16 - Zutat Spitzpaprika / Ingredient pointed pepper

1 Dose schwarze Bohnen (400g)
17 - Zutat schwarze Bohnen / Ingredient black beans

6-7 Esslöffel Salsa Verde (aus dem vorherigen Rezept)
31 - Durchziehen lassen / Let infuse

300ml Hühnerbrühe
18 - Zutat Hühnerbrühe / Ingredient chicken broth

150g Langkorn-Reis
19 - Zutat Langkornreis / Ingredient long grain rice

einige Stengel frischen Koriander zum garnieren
10 - Zutat Koriander / Ingredient cilantro

sowie etwas Olivenöl zum braten
und etwas Salz, Pfeffer und Chiliflocken zum würzen

Wie üblich beginnen wir die Zubereitung damit, die einzelnen Zutaten vorzubereiten. Wir schälen also unsere Süßkartoffel
32 - Süßkartoffel schälen / Peel sweet potato

und schneiden sie in kleine Würfel,
33 - Süßkartoffel würfeln / Dice sweet potato

waschen, entkernen und würfeln die Spitzpaprika,
34 - Spitzpaprika würfeln / Dice pointed pepper

schälen und würfeln die Chorizo,
35 - Chorizo würfeln / Dice chorizo

würfeln die Schalotten
36 - Schalotten würfeln / Dice shallots

und spülen die Bohnen unter fließendem Wasser ab und lassen sie abtropfen.
37 - Bohnen abspülen / Rinse out beans

Dann erhitzen wir etwas Olivenöl in einem Topf oder einer Pfanne mit Deckel
38 - Olivenöl in Pfanne erhitzen / Heat up oil in pan

und geben die Schalotten,
39 - Schalotten in Pfanne geben / Put shallots in pan

die Süßkartoffel-Würfel
40 - Süßkartoffeln hinzufügen / Add sweet potato

sowie die zerkleinerte Spitzpaprika hinein
41 - Spitzpaprika addieren / Add pointed pepper

und dünsten alles für vier bis fünf Minuten an.
42 - Gemüse andünsten / Braise vegetables

Es folgt die gewürfelte Chorizo,
43 - Chorizo hinzufügen / Add chorizo

die wir weitere drei bis vier Minuten mit andünsten
44 - Chorizo mit anbraten / Fry chorizo

bevor wir schließlich 6-7 Esslöffel unserer Salsa Verde über die Fleisch-Gemüse-Mischung gießen,
45 - Salsa Verde addieren / Add salsa verde

diese mit dem PFanenninhalt vermischen und wiederum kurz mit anbraten
46 - Salsa Verde andünsten / Braise salsa verde

um schließlich auch noch die schwarzen Bohnen dazu zu geben.
47 - Schwarze Bohnen in Pfanne geben / Put black beans in pan

Das Ganze löschen wir dann mit der Gemüsebrühe ab,
48 - Mit Hühnerbrühe aufgießen / Deglaze with chicken broth

bringen diese zum kochen
49 - Brühe zum kochen bringen / Bring broth to a boil

und geben den Langkornreis hinein
50 - Reis hinzufügen / Add rice

den wir kurz mit dem restlichen Pfanneninhalt verrühren
51 - Verrühren / Mix

und ihn dann geschlossen und auf niedrigster Stufe gar ziehen lassen. Das dauert 12-15 Minuten, abhängig vom gewählten Reis.
52 - Reis geschlossen garen / Cook rice closed

Dabei sollten wir natürlich nicht vergssen, den Reis hin und wieder mal umzurühren, damit nichts anbrennt. Bei Bedarf können wir auch noch etwas Flüssigkeit hinzu geben.
53 - Zwischendurch umrühren / Stir from time to time

Während der Reis gart, waschen wir unseren Koriander, schütteln ihn trocken
54 - Koriander waschen / Wash cilantro

und zerkleinern ihn dann.
55 - Koriander zerkleinern / Mince cilantro

Ist der Reis fast gar, schmecken wir unser Gericht schließlich noch einmal final mit Salz, Pfeffer und Chiliflocken ab. Davon dürfte aber nur wenig notwendig sein, da Salsa Verde und Chorizo bereits viel Würze mitbringen.
56 - Mit Salz, Pfeffer & Chiliflocken abschmecken / Taste with salt, pepper & chili flakes

Anschließend können wir das Gericht, garniert mit dem frischen Koriander, unmittelbar servieren und genießen.
57 - Chorizo rice skillet with salsa verde & sweet potatoes - Served / Chorizo-Reispfanne mit Salsa verde & Süßkartoffeln - Serviert

Ich muss zugeben dass ich weder Kapern noch Sardellen sonderlich schätze, aber als Bestandteil unserer selbst gemachten Salsa Verde gaben sie diesem Gericht einen besonderen und überaus leckeren Geschmack. Die Salsa schien bei der Zubereitung regelrecht in den Reis eingezogen zu sein und verlieh ihm ein besonderes Aroma, das gut mit Süßkartoffel, Chorizo und auch Spitzpaprika harmonierte. Eine ungewöhnliche Zusammenstellung, aber vielleicht gerade deswegen überaus schmackhaft. Ich bereute es nicht, dieses kleine aber feine Rezept heute ausprobiert zu haben.

58 - Chorizo rice skillet with salsa verde & sweet potatoes - Side view / Chorizo-Reispfanne mit Salsa verde & Süßkartoffeln - Seitenansicht

Guten Appetit

Salsa Verde – das Rezept

Sunday, February 25th, 2018

Für mein nächstes Rezept werde ich etwas Salsa Verde benötigen, die ich natürlich nicht kaufe, sondern selbst herstelle. Bei meinen Nachforschungen musste ich allerdings feststellen, dass es viele verschiedene Varianten davon gibt. Die deutsche Version, Frankfurter Grüne Sauce, schloss ich allerdings aus, sondern entschloss mich für eine Variante aus verschiedenen Kräutern, Senf, Knoblauch, Kapern und Sardellen.

Was benötigen wir für eine Portion?

1 Bund glatte Petersilie
01 - Zutat Petersilie / Ingredient parsley

3 Stiele frische Minze
02 - Zutat Minze / Ingredient mint

1 Handvoll frisches Basilikum
03 - Zutat Basilikum / Ingredient basil

2 Zehen Knoblauch
04 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

2 grüne Chilis
05 - Zutat grüne Chilis / Ingredient green chilis

1 Esslöffel Kapern
06 - Zutat Kapern / Ingredient capers

4-5 Sardellenfilet
07 - Zutat Sardellen / Ingredient anchovies

1 Esslöffel Dijon-Senf
08 - Zutat Dijon-Senf / Ingredient dijon mustard

2 Teelöffel Aceto Balsamico
09 - Zutat Aceto Balsamico / Ingredient balsamico

100ml Olivenöl
11 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

einige Spritzer Zitronensaft
12 - Zutat Zitrone / Ingredient lemon

sowie etwas Salz und Pfeffer zum würzen
und evtl. ein bis zwei Prisen Zucker

Beginnen wir damit die Petersilie, das Basilikum und die Minze zu waschen, trocken zu schütteln,
20 - Kräuter waschen / Wash herbs

die Blätter von den Stielen zu zupfen
21 - Blätter von Stielen zupfen / Pick leafes from stalks

und grob zu zerkleinern
22 - Blätter grob zerkleinern / Hackle herbs

und sie schon mal in einen Mixer zu geben.
23 - Blätter in Mixer geben / Put herbs in blender

Außerdem schälen und zerkleinern wir die Knoblauchzehen grob
24 - Knoblauch grob zerkleinern / Hackle garlic

und waschen und zerteilen die Chilis ebenfalls grob.
25 - Chilis grob zerkleinern / Hackle chilis

Dann geben wir Knoblauch, Chilis, Kapern, Sardellen und Dijon-Senf zu den Kräutern,
26 - Knoblauch, Kapern, Sardellen & Senf hinzufügen / Add garlic, capers, anchovies & mustard

gießen das Olivenöl sowie die beiden Teelöffel Balsamico hinzu
27 - Balsamico & Olivenöl addieren / Add balsamico & olive oil

und zerkleinern alles gründlich mit dem Mixer.
28 - Alles pürieren / Blend everything

Die Masse schmecken wir dann mit Salz und Pfeffer
29 - Mit Salz & Pfeffer abschmecken / Taste with salt & pepper

sowie einigen Spritzern Zitronensaft ab – sollte es zu sauer werden, geben wir noch etwas Zucker hinzu –
30 - Spritzer Zitronensaft hinzufügen / Add dash of lemon juice

verrühren alles noch einmal gründlich und lassen es dann für mindestens 30 Minuten offen durchziehen, damit sich das Aroma der Kräuter richtig entfalten kann.
31 - Durchziehen lassen / Let infuse

Die Salsa Verde kann zum kochen verwendet, schmeckt aber auch gut zu gegrilltem Fisch und Fleisch. Sie ist im frischen Zustand gekühlt und im geschlossenen Behätlnis mindestens 3 Tage haltbar.

Seelachsfilet “Picatta Milanese” mit Tomatensugo & Butternudeln [23.02.2018]

Friday, February 23rd, 2018

Zuerst hatte ich heute überlegt, beim Coq au Vin – Geschmorte Hühnerkeule mit Tagliatelle und Rotweinsauce aus dem Abschnitt Vitality zuzugreifen, aber auch das Seelachsfilet “Picatta Milanese” mit Tomatensugo und Butternudeln bei Globetrotter oder das Zusatzangebot in Form der Reste der Lasagne von gestern weckte mein Interesse. Die Gefüllten Pfannkuchen mit Vanillesauce und Waldbeerenkompott bei Tradition der Region beziehungsweise die Asia-Thai-Gerichte wie Frisch gebratenes Gemüse in Austernsauce oder Moo Pad Praw Wan – Knusprig gebratenes Schweinefleisch mit Gemüse in Kokosmilchsauce und rotem Curry schienen mir weniger das richtige für heute. Als ich schließlich im Restaurant ankam und mich umsah, erschien mir doch das Fischgericht mit dem Seelachs am passendsten für einen Freitag – zumal ich ja bereits am Mittwoch auf das dort übliche Fischgericht verzichtet hatte. Also landete letztlich das Seelachsfilet mit Nudeln auf meinem Tablett.

Coalfish filet "Picatta Milanese" with tomato sauce & butter noodles / Seelachsfilet "Picatta Milanese" mit Tomatensugo & Butternudeln

Die ursprünglich angekündigten Butternudeln, die normalerweise mit Penne zubereitet worden werden, hatte man offensichtlich mit den Tagliatelle ersetzt, die auch zum Coq au Vin serviert wurden – was mir sehr zusprach, da ich Tagliatelle lieber mag als Penne. Dazu gab es eine fruchtige, mit Kräutern versehene Tomatensauce mit Zwiebelwürfeln und Tomatenstückchen und gekrönt wurde das Gericht schließlich durch ein angenehm großes Stück Seelachsfilet, das mit einer dünnen, knusprigen Panade aus Ei, Mehl und Parmesan umgeben war. Die Panade erschien dabei recht dunkel geraten und ich befürchtete schon, dass das Fischfilet im Inneren dadurch etwas trockener geworden war. Doch ich hatte Glück, denn der Seelachs war noch angenehm zart und ausreichend saftig, so dass ich auf einen Punktabzug verzichten kann. Nudeln und Tomatensauce mit irgendwelchen panierten Fisch oder Fleisch, zum Beispiel Pangasius, Tilapia, Pute oder Kalb sind ja eine klassische Kombination hier im Restaurant und auch heute wieder eine gute Wahl gewesen.
Die Vorlieben der Gäste lagen heute primär bei dem Seelachs-Piccata und dem Coq au Vin und es fiel mir schwer, hier einen klaren Favoriten für Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala auszumachen. Erst durch einen Blick in die Rückgabewagen konnte ich mich schließlich für das Fischgericht entscheiden, aber die Hähnchenkeule lag folgte eng dahinter auf dem guten zweiten Platz. Auf Platz drei sah ich die Lasagne, die Asia-Gerichte folgten auf dem vierten Platz und die Pfannkuchen belegten schließlich einen guten fünften Platz.

Mein Abschlußurteil:
Seelachs-Piccata: ++
Tomatensugo: ++
Nudeln: ++

Leberkässemmel – Mittelstück [23.02.2018]

Friday, February 23rd, 2018
Meat loaf bun / Leberkässemmel

Als ich mir heute morgen – mal wieder – eine kleine Leberkässemmel zum Frühstück holte, war ich mal wieder, wie bereits letzte Woche einmal, der erste Kunde der eine Scheibe vom noch frischen und unangetasteten Laib Leberkäse haben wollte. Und als hätte man im Bistro unseres Betriebsrestaurants den Beitrag von letzter Woche gelesen, fragte man mich ob ich das Endstück wolle oder nicht. Ich entschied mich mal für ein Mittelstück und man schnitt mit ein Stück hinter dem Endstück eine schön dicke Scheibe Leberkäse ab, die zwischen zwei frische, knusprige Brötchenhälften verpackt wenig später in meinen Besitz überging und noch etwas später schließlich in meinem Magen landete, um meinen morgendlichen Hunger zu stillen. Man darf mit dem Verzehr nicht zu lange warten, sonst macht der warme Leberkäse das Brötchen labbrig. Immer wieder lecker, ich versuche es aber dennoch nicht zum täglichen Ritual zu machen. Sind einfach zu viele Kalorien…

Kartoffel-Frischkäsetaschen mit Ratatouille & Quark Dip [22.02.2018]

Thursday, February 22nd, 2018

Nachdem ich die letzten Tage ja eher bei den kalorienreicheren Angeboten unseres Betriebsrestaurants zugegriffen hatte, entschied ich mich heute dazu mal beim vegetarischen Angebot aus dem Abschnitt Vitality zuzugreifen, den Kartoffel-Frischkäsetaschen mit Ratatouille und Quark Dip. Die Alternativen wie Lasagne Bolognese mit Tomatensauce und Bechamel gratiniert bei Globetrotter, einem Linseneintopf mit Wiener Würstchen und Semmel bei Tradition der Region, einem Pikanten Schweinegulasch mit Nudeln als unangekündigtes Zusatzangebot oder dem Gaeng Massaman Gai – Gebratenes Putenfleisch mit frischem Gemüse und Kartoffeln in Massaman Curry, das neben Gebackener Ananas und Banane mit Honig an der Asia-Thai-Theke angeboten wurden, klangen zwar auch nicht schlecht, aber ich blieb letztlich bei den Kartoffel-Frischkäsetaschen.

Potato cream cheese bags with ratatouille & curd dip / Kartoffel-Frischkäsetaschen mit Ratatouille & Quarkdip

Die drei knusprig gebackenen Kartoffeltaschen waren schon einmal sehr gut gelungen. Unter einer dünnen, dunklen Kruste verbarg sich viel grob geriebener, angenehm gewürzter Kartoffelmasse die wiederum ein Herz aus mild-würzigen Kräuterfrischkäse umschlossen. Dazu gab es den Dip, der mir aufgrund seiner Dünnflüssigkeit aber eher aus Joghurt oder Sauerrahm als aus Quark zu bestehen schien, und eine großzügige Portion eines fruchtiges, leicht pikant gewürztes Ratatouilles mit Stücken von Tomaten, Zwiebeln, Auberginen, Zucchini und Paprika. Auch ohne Fleisch ein sehr schmackhaftes Gericht, das auch ausreichend sättigte um gut durch den Tag zu kommen. Ich war mit meiner Entscheidung auch heute zufrieden.
Meine Vermutung war ja gewesen, dass sich die anderen Gäste heute verstärkt auf die Lasagne stürzen würden. Doch da hatte ich mich getäuscht, viel mehr schien sich der Linseneintopf zum großen Favoriten entwickelt zu haben und sicherte sich mit klaren Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Erst auf Platz zwei kam die Lasagne, die sich aber auch hier nur um Haaresbreite gegen den ebenfalls gern gewählten Schweinegulasch durchsetzen konnte, der somit den dritten Platz belegte. Platz vier nahmen die Asia-Gerichte für sich ein und erst auf Platz fünf folgten schließlich die Kartoffel-Frischkäsetaschen.

Mein Abschlußurteil:
Kartoffel-Frischkäsetaschen: ++
Ratatouille: ++
Quark-Dip: ++