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Schinken-Salami-Pizza „Hawaii“ – das Kurzrezept

Montag, Juli 26th, 2021

Bei der heutigen Inspektion meines Kühlschrankinhaltes entdeckte ich mal wieder mehrere Sachen die dringend verbraucht werden mussten. Zum ersten waren das die verbliebenen Ananas-Stücke von meiner Hawaii-Pizza im Juni, die ich mir dort eigentlich für den Verzehr nebenher aufgehoben aber dann vergessen hatte. Sehr viel länger hätten sie es wohl nicht mehr gemacht, denn ein klein wenig rochen sie schon nach Gärung, aber der Geschmackstest zeigte dass sie noch gut waren. Außerdem eine Rolle Pizzateig die bereits fünf Tage über dem Mindesthaltbarkeitsdatum lag, die aber glücklicherweise auch noch vollkommen in Ordnung war – abgesehen von einem dünnen leicht eingetrocknet wirkenden Streifen am oberen Rand, den ich entfernen musste. Geriebenen Käse habe ich ja sowie immer vorrätig und auch Pizzasauce war noch da. So entstand heute also mal wieder eine schnelle Pizza in meiner Küche – wider der Lebensmittelverschwendung. 😉 Um die Sache geschmacklich noch etwas interessanter zu gestalten ergänzte ich den sonst üblichen Schinken für eine Hawaii-Pizza außerdem noch um etwas würzige Salami. Insgesamt keine kulinarische Hochleistung, war aber schnell gemacht, verbrauchte alle Zutaten die ich los werden musste und war wie üblich sehr lecker.
Ich hatte zwar die Reste meines Lachs-Sahne-Gratin mit Blattspinat auf insgesamt drei Portionen gedehnt und heute Mittag erst den Rest davon verzehrt, aber so richtig satt bin ich dann doch nicht davon geworden, daher kam mir die spontane Pizza heute Abend gerade recht, auch wenn ich dadurch Ausnahmsweise mal zwei warme Mahlzeiten heute hatte. Aber das nahm ich billigend in Kauf…

Was benötigen wir also für 1 Blech (4 Stücke)?

  • 1 Rolle Pizzateig (400g)
  • 240g Tomatensauce mit italienischen Kräutern (Rezept dazu gibt es u.a. hier)
  • 2 Mini-Salmi á 22,5g
  • 2 Scheiben Kochschinken
  • 100-120g Ananas in Stücken
  • 200g geriebenen Käse
  • etwas Oregano und/oder Frühlingszwiebeln zum garnieren
  • Beginnen wir also damit, die Mini-Salamis in dünne Scheiben zu schneiden,
    01 - Cut salami in slices / Salami in Scheiben schneiden

    den Kochschinken in kleine Rechtecke zu zerteilen und die Ananasstücke abtropfen zu lassen und dabei ebenfalls etwas zu zerkleinern.
    02 - Cut ham in pieces / Schinken in Stücke schneiden 03 - Hackle pineapple / Ananas zerkleinern

    Während der Ofen (Ober-/Unterhitze) dann auf 220 Grad vorheizt, rollen wir den Pizzateig auf ein Backblech aus, bestreichen ihn mit Tomatensauce und bestreuen dann alles großzügig mit 2/3eln des geriebenen Käses.
    04 - Spread pizza dough with tomato sauce / Pizzateig mit Tomatensauce bestreichen 05 - Dredge with grated cheese / Mit geriebenen Käse bestreuen

    Anschließend belegen wir unsere Pizza mit den Salamischeiben sowie den Schinkenstücken,
    06 - Put on salami slices / Salamischeiben auflegen 07 - Add ham / Schinken hinzufügen

    verteilen dazwischen die zerkleinerten Ananas-Würfel und bestreuen alles mit dem verbliebenen Drittel an Käse.
    08 - Distribute pineapple on pizza / Ananasstücke auf Pizza verteilen 08 - Distribute pineapple on pizza / Ananasstücke auf Pizza verteilen

    Nachdem wir den Belag dann sanft mit der flachen Hand etwas angedrückt haben, schieben wir unsere Pizza auf der mittleren Schiene in den Ofen und backen sie dort für 15-20 Minuten bis der Teig durchgebacken und der Käse geschmolzen ist.
    10 - Press on topping softly / Belag sanft andrücken 11 - Bake in oven / Im Ofen backen

    Sobald der Käse beginnt goldbraun zu werden, können wir unsere Pizza auch schon wieder entnehmen und lassen sie für 2-3 Minuten ruhen
    12 - Ham salami pizza "Hawaii" - Finished baking  / Schinken-Salami-Pizza "Hawaii" - Fertig gebacken

    bevor wir sie dann mit dem Pizzaroller oder einem Messer in vier gleich große Stücke zerteilen
    13 - Quarter pizza / Pizza vierteln

    und dann mit etwas Oregano sowie evtl. ein paar Frühlingszwiebeln garniert servieren und genießen können.
    14 - Ham salami pizza "Hawaii" - Served / Schinken-Salami-Pizza "Hawaii" - Serviert

    Auch in der Variante mit Salami, Schinken und Ananas war die Pizza mal wieder als wahrer Genuss. Vor allem die Kombination von würziger Salami und fruchtiger Ananas erwies sich dabei als sehr gut gelungen und wurde durch den eher milden Kochschinken sehr gelungen ergänzt. Zusammen mit der fruchtigen, mit italienischen Kräuter verfeinerte Tomatensauce sowie schön viel Käse ergab sich so ein sehr leckerer Belag auf dem wunderbar dünnen Teigboden. Den letzten Feinschliff erhielt diese Pizzaversion schließlich noch durch ihre Garnitur aus getrocknetem Oregano, das kannte ich ja schon aus guten Pizzerias und sogar aus unserer Kantine in Pre-Covid-Zeiten, keine Ahnung warum ich das zu Hause nie gemacht habe. Das werde ich auf jeden Fall auch für meine zusätzliche Pizzen beibehalten. Die Frühlingszwiebeln sind hingegen eher schmückendes Beiwerk und dienen primär der farblichen Diversität, aber schaden tun sie auch nicht. 😉

    15 - Ham salami pizza "Hawaii" - Side view / Schinken-Salami-Pizza "Hawaii" - Seitenansicht

    Guten Appetit

    Pizza Hawaii mit Schinken, Ananas & Zwiebel – das Kurzrezept

    Sonntag, Juni 13th, 2021

    Meine Spaghetti mit Hackfleisch-Bohnen-Tomatensauce hatten doch tatsächlich die ganze Woche gereicht und ich hatte erst gestern die letzte Portion verdrückt. Damit reicht es aber auch erst mal wieder mit Nudelgerichten. Bei der Durchsicht meiner Vorräte entdeckte ich heute nun noch eine Rolle Pizzateig, die schon ein paar Tage über dem Mindesthaltbarkeitsdatum lag, daher fiel mir die Entscheidung leicht mir heute mal wieder eine Pizza in den Ofen zu schieben. Passend zum sommerlichen Wetter schien mir dabei eine Pizza Hawaii genau das richtige zu sein. Die Geister scheiden sich ja darüber ob Ananas auf eine Pizza gehören oder nicht, aber mir schmeckt es. Zum Glück hatte ich noch eine Dose Ananas in Stücken im Vorratsschrank und etwas Kochschinken im Kühlschrank, außerdem schien mir noch eine rote Zwiebel gut zu Belag zu passen. Außerdem musste ich noch etwas Pizzasauce selbst zubereiten, auch wenn hier nicht alles wie geplant lief, denn ich fand meinen Pürierstab nicht auf Anhieb und musste daher alles spontan in den Mixer umfüllen. Und gerade wo ich es umgefüllt hatte, tauchte auch der Pürierstab wieder auf, aber ich ließ es letztlich doch im Mixer. Ich muss wohl mal wieder meine Küche etwas umorganisieren. 😉
    Die Menge an Pizzasauce die ich hier zubereite reicht übrigens für 2 Pizzen dieser Art, ich hatte aber leider keine kleine Päckchen Tomaten mehr, daher machte ich lieber etwas mehr und verwende den Rest demnächst auf einer weiteren Pizza, die Sauce hält sich im Kühlschrank ja mindestens eine Woche, eher noch länger. Und Pizza ist immer eine beliebte schnelle Alternative zu anderem selbst gekochten Essen, daher mache ich mir da keine Sorgen dass die restliche Sauce nicht auch noch verbraucht wird. Damit aber genug der langen Vorrede, kommen wir nun also zum eigentlichen Kurz-Rezept.

    Was benötigen wir also für 1 Blech (4 Stücke)?
    Für die Tomatensauce

  • 400g Tomaten in Stücken
  • 1 Esslöffel Olivenöl
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1-2 Zehen Knoblauch
  • 1 Teelöffel Zucker
  • je 1/2 Teelöffel Oregano & Basilikum
  • 1/4 Teelöffel Thymian
  • Salz & Pfeffer nach belieben
  • Außerdem benötigen wir

  • 1 Rolle Pizzateig (400g)
  • 1 kleine Dose Ananas (240g Abtropfgewicht)
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 200g geriebenen Käse (z.B. Mozzarella)
  • 4-5 Scheiben gekochten Schinken (ca. 120g)
  • Beginnen wir also damit die Pizzasauce zuzubereiten. Dazu geben wir die Tomaten in ein Behältnis, geben die grob zerkleinerte Zwiebel sowie die Knoblauchzehen hinzu
    01-Tomaten-in-Behältnis-geben 02-Zwiebel-Knoblauch-addieren

    geben das Olivenöl hinzu, würzen alles mit Zucker sowie ausreichend Salz und Pfeffer und addieren schließlich noch Oregano, Basilikum und Thymian
    03 - Season with salt, pepper & sugar / Mit Salz & Pfeffer, Zucker würzen 04 - Add oregano, basil & thyme / Oregano, Basilikum & Thymian dazu geben

    und vermixen schließlich alles zu einer sämigen Pizzsauce.
    05 - Puree / Pürieren

    Außerdem lassen wir die Ananasstücke in einem Sieb abtropfen,
    06 - Drain pineapple / Ananas abtropfen lassen

    schneiden den gekochten in Rechtecke und die geschälte rote Zwiebel in halbe Ringe.
    07 - Cut ham in squares / Schinken in Rechtecke schneiden 08 - Cut onion in rings / Zwiebel in Ringe schneiden

    Während der Ofen dann auf 220 Grad vorheizt, rollen wir den Pizzateig auf ein Blech aus, bestreichen ihn großzügig mit der zuvor hergestellten Pizzasauce, bestreuen dann alles mit 2/3eln des geriebenen Käses,
    09 - Spread pizza sauce on dough / Pizzateig mit Sauce bestreichen 10 - Dredge with cheese / Mit Käse bestreuen

    verteilen darauf gleichmäßig die Schinken-Rechtecke, fügen die Stücke der roten Zwiebel hinzu,
    11 - Put on ham / Schinken auflegen 12 - Add onion / Zwiebel hinzufügen

    ergänzen den Belag um die Ananas-Stücke (ich musste die aus der Dose dazu noch mal halbieren) und streuen schließlich noch das restliche Drittel des geriebenen Käses darüber.
    13 - Put on pineapple / Ananas addieren 14 - Dredge with more cheese / Mit mehr Käse bestreuen

    Das so bestückte Pizzablech schieben wir dann für 15-20 Minuten auf der mittleren Stufe in den vorgeheizten Ofen.
    15 - Bake in oven / Im Ofen backen

    Sobald der Teig durchgebacken und der Käse geschmolzen ist sowie eine schön goldbraune Farbe hat, können wir unsere Pizza auch schon wieder aus dem Ofen entnehmen und lassen sie kurz (3-4 Minuten) ruhen damit der Belag sich etwas setzen kann.
    16 - Pizza Hawaii - Finished baking / Fertig gebacken

    Schließlich brauchen wir sie nur noch mit dem Pizzaroller oder einem Messer in vier gleich große Stücke zerteilen und können sie dann – vielleicht mit einigen Frühlingszwiebeln garniert – servieren und genießen.
    17 - Pizza Hawaii - Served / Serviert

    Wie nicht anders erwartet erwies sich klassische Kombination von Kochschinken und Ananas mit Käse und würziger Pizzasauce auf dünnen und knusprig gebackenen Pizzateig auch dieses Mal wieder als sehr lecker, wobei auch die milde rote Zwiebel sehr gut in die geschmackliche Gesamtkomposition aus süßen und herben Zutaten passte. Ich kann nicht verstehen wie man diese leckere Pizza-Variante nicht mögen kann, aber Geschmäcker sind eben unterschiedlich. Mir hat es auf jeden Fall mal wieder sehr gut geschmeckt.

    18 - Pizza Hawaii - Side view / Seitenansicht

    Guten Appetit

    Chicken Curry Pizza mit Ananas & roter Zwiebel – das Kurzrezept

    Dienstag, März 16th, 2021

    Nach meiner überaus leckeren Salami-Paprika-Zwiebel-Pizza hatte ich mich auf die Suche nach interessanten neuen, gerne auch exotischen Pizzabelägen gemacht und war dabei auf eine Übersicht gestoßen, welche Pizzen in welchen Ländern zu den beliebtesten zählen (Quelle). In einigen Ländern zählte dazu die Chicken Curry Pizza, die ich allein schon vom Namen her interessant fand, aber gibt es erstaunlich wenige Rezepte dazu im Netz, jedoch bietet die Discounter-Kette Kaufland auf ihrer Webseite ein solches und genau das versuchte ich heute mal zuzubereiten. Das Ergebnis war eine wirklich leckere Pizza-Variante mit exotischem und auch sehr mächtigen Belag. Dabei musste ich aber feststellen dass die dortigen Mengenangaben nicht ganz praktikabel sind, vor allem die Menge der Sauce ist viel zu groß, reicht aber nur mit Mühe für 2 Pizzen. Daher hier nun das nach meinen Erfahrungen konsolidierte Rezept für genau ein Blech dieser schmackhafte exotische Pizza-Variante. 😉

    Was benötigen wir also für 4 Portionen?

  • 300g Hähnchenbrustfilet
  • 1 Rolle Pizzateig (400g)
  • 150g Creme fraiche
  • 120ml Kokosmilch
  • 1 kleine Dose Ananas (ca. 230g)
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 30ml Ananassaft (aufgefangen aus der Dose)
  • 3 Teelöffel Currypulver
  • Salz & Pfeffer zum abschmecken
  • 200g Pizzakäse (z.B. geriebenen Mozzarella)
  • Evtl. Chiliflocken & 1-2 Frühlingszwiebeln zum garnieren
  • Beginnen wir also damit die Hähnchenbrust zu waschen, trocken zu tupfen, in kleine Stücke zu schneiden und diese dann mit Salz und Pfeffer zu würzen.
    01 - Dice chicken / Hähnchenbrust würfeln 02 - Season diced chicken with salt & pepper / Hähnchenbrust mit Salz & Pfeffer würzen

    Außerdem gießen wir die Ananasscheiben in ein Sieb ab und fangen dabei den Saft auf, den wir später noch brauchen werden. Ich verwendete eine große Dose, aber das ist viel zu viel, selbst wenn man sie großzügig verwendet bleibt etwa die Hälfte übrig, daher empfehle ich die Verwendung einer kleinen Dose.
    03 - Drain pineapple / Ananas abtropfen lassen

    Nun erhitzen wir etwas Öl in einer Pfanne, geben die Hähnchenbrustwürfel hinein, braten sie scharf für 5-6 Minuten an
    04 - Put diced chicken in pan / Hähnchenbrust in Pfanne geben 05 - Fry diced chicken / Hähnchenbrustwürfel anbraten

    und entnehmen sie dann wieder um sie bei Seite zu stellen und ein wenig abkühlen zu lassen.
    06 - Put diced chicken aside / Hähnchenbrustwürfel bei Seite stellen

    Außerdem schälen wir die rote Zwiebel, schneiden sie in Ringe und würfeln die abgetropften Ananasscheiben.
    07 - Cut red onion in rings / Rote Zwiebel in Ringe schneiden 08 - Dice pineapple / Ananas würfeln

    Dann können wir uns der Currysauce zuwenden. Dazu geben wir die Creme fraiche in eine Schüssel, addieren die Kokosmilch,
    09 - Put creme fraiche in bowl / Creme fraiche in Schüssel geben 10 - Add coconut milk / Kokosmilch hinzufügen

    gießen etwas vom aufgefangenen Ananassaft aus der Dose hinzu (zuerst nur wenig, damit es nicht zu dünnflüssig wird, wir können später bei Bedarf noch mehr hinzufügen), streuen die drei Teelöffel Curry ein
    11 - Add pinapple juice / Ananassaft-addieren 12 - Add curry / Curry einstreuen

    und verrühren dann alles gründlich miteinander, wobei wir es mit Salz, Pfeffer und bei Bedarf auch gern etwas mehr Curry abschmecken.
    13 - Mix well / Gründlich verrühren 14 - Taste with salt & pepper / Mit Salz & Pfeffer abschmecken

    Während der Ofen dann auf 200 Grad vorheizt, entrollen wir den fertig gekauften Pizzateig auf einem Backblech, bestreichen ihn großzügig mit unserer Currysauce, streuen etwa 2/3 des Käses darüber,
    15 - Spread curry sauce on pizza dough / Pizzateig mit Currysauce bestreichen 16 - Dredge with grated cheese / Mit geriebenen Käse bestreuen

    verteilen dann unsere Toppings aus angebratenen Hähnchenwürfeln, Ananas und Zwiebel darauf und bestreuen alles mit dem Rest des Käses.
    17 - Add chicken, pinapple & onion / Mit Hähnchen, Ananas & Zwiebel auflegen 18 - Dredge with more cheese / Mit mehr Käse bestreuen

    Das so bestückte Backblech wandert dann für ca. 20 Minuten auf der mittleren Schiene in den Ofen.
    19 - Bake in oven / Im Ofen backen

    Sobald der Käse geschmolzen ist und eine schön goldbraune Farbe angenommen hat, können wir das Blech mit der Pizza auch schon wieder entnehmen und lassen es für vielleicht 5-6 Minuten ruhen, damit sich der Belag etwas setzen und festigen kann
    20 - Chicken Curry Pizza (with pineapple & onion / mit Ananas & Zwiebel) - Finished baking / Fertig gebacken

    bevor wir die Pizza schließlich in vier gleich große Teile zerschneiden und mit Chiliflocken sowie vielleicht ein paar Frühlingszwiebel-Ringen garniert servieren und genießen können.
    21 - Chicken Curry Pizza (with pineapple & onion / mit Ananas & Zwiebel) - Served / Serviert

    Der Belag erwies sich als wirklich sehr mächtig gewrden, was sowohl den immer noch recht großen Hähnchenbrustwürfeln und den Ananasstücken zuzuschreiben war, die maßgeblich dessen Dicke beeinflusste. Aber lecker war er alle mal, die Kombination aus exotisch-pikanter Currysauce, saftigen Hähnchenbrustwürfeln und fruchtiger Ananas mit viel Käse erwies sich als überaus gelungen und harmonierte gut miteinander. Aufgewertet wurde das ganz noch durch die leichte Schärfe der Chiliflocken, die ich spontan nach dem Backen noch aufgestreut hatte und welche die Kombination sehr gelungen abrundete. Allerdings hatte ich – das gebe ich gerne zu – etwas zu viel Käse verwendet, bestimmt 300g, was zur Folge hatte das mit beim Backen teile des Belags regelrecht vom Teig gelaufen waren. Im hiesigen Rezept habe ich die Menge daher deutlich reduziert und das wird auf jeden Fall auch ausreichen. Alles in allem aber eine sehr empfehlenswerte Zusammenstellung, die mal etwas von der sonst üblichen italienischen Pizza mit Tomatensauce abweicht, aber dennoch Parallelen zur hier bekannten Pizza Hawaii aufweist. 😉 Mit hat es auf jeden Fall sehr gut geschmeckt.

    22 - Chicken Curry Pizza (with pineapple & onion / mit Ananas & Zwiebel) - Side view / Seitenansicht

    Eventuell könnte man aber noch ein wenig an der Currysauce feilen, die mit einer Standard-Currymischung, Salz und Pfeffer zwar schon einmal schön würzig war, aber bestimmt mit zusätzlichen Gewürzen wie Kreuzkümmel, Kardamom oder vielleicht etwas Schärfe aus Chilis auch noch verfeinert werden könnte. Meine Variante war leider etwas dünn geraten, da ich wie im zugrunde liegenden Rezept (Link oben) fast die dort empfohlene Menge von 100ml Ananas-Saft verwendet habe, was allerdings sich als deutlich zu viel erwies. Und beim Backen verfestigt sich die Currysauce leider nur minimal, daher empfehle ich beim anrühren darauf zu achten, dass sie noch eine einigermaßen dickflüssige Konsistenz beibehält. Außerdem wäre es eine Überlegung das Hähnchen wie z.B. bei diesem Pizza-Rezept zu kochen und mit zwei Gabeln zu zerrupfen, dann wären die Stücke deutlich kleiner und der Belag vielleicht nicht ganz so mächtig.
    Eine weitere interessante Variante wäre es, das Hähnchen vor dem Anbraten z.B. in Joghurt zu marinieren, das würde das Fleisch noch einmal deutlich zarter machen und vielleicht, je nach Würzung der Joghurtmarinade noch einen zusätzlichen Geschmacksaspekt addieren. Mal schauen, vielleicht präsentiere ich ja bald mal eine Variation dieses einfachen aber leckeren Pizza-Rezepts…

    Guten Appetit

    Für PInterest:
    Chicken Curry Pizza mit Ananas & roter Zwiebel

    Pizza Hawaii – Osteria Zucca [14.08.2020]

    Freitag, August 14th, 2020

    Aufgrund des Weggangs eines Kollegen beschloss unser Team an der Arbeit heute, mal wieder etwas besondereres zu Mittag zu essen und der Osteria Zucca erneut einen Besuch abzustatten – ich hatte ja unter anderem bereits hier, hier oder hier über diese Location berichtet. Und für einen Freitag und die Zeit der Corona-Krise war das Ristorante bzw. die Osteria wirklich gut besucht, viele Tische waren besetzt – zum Glück hatten wir reserviert. Zuerst setzten wir uns nach draußen, denn das Wetter war moderat warm, nicht zu heiß und es schien kein Regen anzustehen. Doch leider merkten wir schnell, dass dort zu viele Wespen umherschwirrten. Daher zogen wir kurzentschlossen nach Innen um, wo es glücklicherweise ebenfalls nicht zu heiß war. Nach den letzten Hitzetagen war das ja keine Selbstverständlichkeit. Bei der Durchsicht der Karte sah ich mir zuerst einmal nach der Wochenkarte und dem Tagesangebot, letzteres bestand aus Spaghetti mit Pfifferlingen für 9,70 Euro, was schon mal ganz gut klang. Auf der Wochenkarte fanden sich einige weitere interessante Gerichte, aber alle für meinen Geschmack etwas zu kostspielig. Zum Beispiel die Gebratene Dorade mit Tagliatelle klang sehr reizvoll, aber 21 Euro waren mir dann doch etwas zu kostspielig für ein Mittagessen in der Woche. 😉 Letztlich schloss ich mich dann aber dem Trend meiner Kollegen an und bestellte wie alle anderen ebenfalls eine Pizza, dieses Mal entschied ich mich für eine klassische Pizza Hawaii für 9,50 Euro.

    Pizza Hawaii - Osteria Zucca

    Man merkte sofort, dass diese Pizza wirklich frisch aus dem Holzofen kam: Der Teig war wunderbar knusprig und frisch. Beim Belag war die heutige Variante aber eher durchwachsen. Im Vergleich zu meiner letzten Pizza Hawaii aus dem Zucca, die ich damals im Büro verzehrt hatte, schien mir der Kochschinken heute etwas hochwertiger und reichhaltiger zu sein, währenddessen man bei der Ananas etwas gegeizt zu haben schien. Hier hätten vier oder fünf mehr davon nicht geschadet, denn ich mag die Mischung aus fruchtig und herzhaft. Alles in allem aber eine sehr leckere Pizza. 🍕 Ich bereute meine Entscheidung nicht.

    Pizza Hawaii [28.04.2020]

    Dienstag, April 28th, 2020

    Nachdem ich mich die letzten Tage mit den Resten meines Gratiniertes Spaghettiauflaufs mit Bohnen & Paprika ernährt hatte, wollte ich eigentlich auch heute noch einmal die letzten Reste davon in der Mikrowelle warm im Betrieb warm machen. Doch wider erwarten waren heute gleich mehrere Kolleginnen und Kollegen anwesend, so dass wir uns kurzfristig entschlossen mal wieder Pizza zu bestellen. Inzwischen hatten wir auch eine Karte des Ristorante Zucca entdeckt, allerdings war das Angebot an Pizzen nicht wirklich umfangreich. Es gab zwar noch einige Pastagerichte und Salate, aber nach dem Wochenende mit Nudelauflauf kam Pasta natürlich nicht schon wieder in Frage und Salat als Hauptgericht ist sowieso nicht so mein Ding. Also blieb nur Pizza und nach kurzem Abwägen entschied ich mich für etwas, das ich seit Jahren nicht mehr gegessen hatte: eine Pizza Hawaii.

    Pizza Hawaii

    Der Belag war zwar – trotz eines Preises von 8,50 Euro – nicht so reichhaltig wie ich es mir gewünscht hätte, aber im Gegensatz zur Pizza der letzten Woche waren die Ränder dieses Mal nicht so hart gebacken und die Pizza konnte komplett verzehrt werden. Und auch der Belag aus Tomatensauce, Käse, Schinken und Ananasstücken erwies sich als durchaus lecker, allerdings hätte ich mir gewünscht dass etwas mehr Schinken auf der Pizza und dass die Komponenten etwas gleichmässiger verteilt gewesen wären. Zum satt werden reichte es, aber hätte ich mir die Pizza selbst gemacht, wäre die Ausstattung eindeutig reichhaltiger gewesen. Vom Preis-Leistungsverhältnis keineswegs optimal, aber trotzdem schmackhaft.

    Spanische Paella mit Seelachswürfeln & Hähnchen [16.01.2019]

    Mittwoch, Januar 16th, 2019

    Da ich nach meinem Alfredo Nudelauflauf vom Wochenende aktuell keine große Lust auf noch mehr Nudeln hatte, ließ ich die Mac & Cheese – Gebratene Makkaroni mit Speck und Röstzwiebeln in würziger Cheddarsauce aus dem Abschnitt Globetrotter heute mal außen vor. Einen kurzen Moment liebäugelte ich mit der Gebackenen Ente mit frischem Gemüse in Hoi Sin Sauce, die heute neben Gebratenem Gemüse mit Pok Choi und Hoi-Sin-Sauce und Rindfleisch mit Karotten und Broccoli in Austernsauce an der Asia-Wok-Theke angeboten wurde, dann aber schwenkte ich doch auf die Spanische Paella mit Seelachswürfeln und Hähnchen um, die man bei Vitality anbot. Mir war zwar bewusst dass man hier nicht gerade eine originalgetreue Paella machte, aber sie sah mit ihren Hähnchen-Ananas-Spießen heute gar nicht mal so schlecht aus und ich hatte irgendwie Lust auf Reis. Die Rahmschwammerl mit hausgemachtem Semmelknödel und frischen Kräutern bei Tradition der Region nahm ich daher gar nicht in die nähere Auswahl.

    Spanish paella with coalfish dices & chicken / Spanische Paella mit Seelachswürfeln & Hähnchen

    Ganz wie ich es erwartet hatte, war die Paella was die Würzung anging tatsächlich nicht sonderlich aufregend. Die Mischung aus Reis, Erbsen, Möhren, grünen Bohnen und etwas Spargel war außerdem mit zahlreichen gewürfelten Fischfilet-Stücken, wahrscheinlich Seelachs, sowie einer einzigen einsamen Garnele versetzt. Ansonsten fand ich keinerlei Meeresfrüchte darin. Und der Reis war wohleher mit Kurkuma gelb gefärbt, denn von Safran schmeckte ich nichts. Hinzu kamen die drei kleinen Spieße, die jeweils mit zwei Hähnchenbrustwürfeln und einem Stück Ananas bestückt und anschließend mit einer Art BBQ-Sauce bestrichen waren. Der Saft aus der beiliegenden Zitronenecke gab der Paella aber zusätzlich noch eine südliche Geschmacksnote. Aber ich hatte, wie bereites erwähnt, auch keine Meisterpaella erwartet, daher war ich trotzdem mit meiner Entscheidung zufrieden.
    Der größte Teil der übrigen Besucher hatte heute natürlich bei den Mac & Cheese zugeschlagen, die man übrigens noch mit reichlich Röstzwiebeln garniert hatte, die einen deutlich bemerkbares Aroma ausströmten, somit verdient dieses Gericht us-amerikanischen Ursprungs ohne Zweifel den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf dem zweiten Platz folgten die Asia-Gerichte, was sie eindeutig der sehr beliebten Ente zu verdanken hatte. Um Platz drei wiederum lieferten sich Paella und Rahmschwemmerl mit Semmelknödel ein sehr enges Kopf-an-Kopf-Rennen und es fiel mir schwer einen klaren Favoriten auszumachen. Letztlich würde ich aber sagen, dass ich ein bis zwei mehr Teller mit Paella gesehen hatte, daher landete der Semmelknödel mit einem hauchdünnen Rückstand auf einem guten vierten Platz.

    Mein Abschlußurteil:
    Spanische Paella: +

    Pikantes Entencurry – das Rezept

    Sonntag, Juli 2nd, 2017

    Dieses Wochenende verspürte ich irgendwie mal wieder Appetit auf Ente, daher entschied ich mich kurzfristig dazu, ein Entencurry zuzubereiten und dies mit etwas Basmatireis zu ergänzen, den ich zusätzlich mit Erbsen verfeinerte. Das Rezept ist nicht sonderlich aufwändig, aber sorgt für ein sehr pikantes, aber dennoch fruchtig frisches Gericht mit leicht exotischem Hauch. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das verwendete Rezept hier einmal in der gewohnten Form kurz vorzustellen.

    Was benötigen wir also für 4 Portionen?

    600-650g Entenbrust
    01 - Zutat Entenbrust / Ingredient duck breast

    40g Ingwer
    02 - Zutat Ingwer / Ingredient ginger

    1 Bund Frühlingszwiebeln
    03 - Zutat Frühlingszwiebeln / Ingredient scallions

    2 mittelgroße Möhren
    04 - Zutat Möhren / Ingredient carrots

    2-3 Zehen Knoblauch
    05 - Zutat Knoblauch / ingredient garlic

    400ml Kokosmilch
    06 - Zutat Kokosmilch / Ingredient coconut milk

    2-3 Teelöffel rote Chilipaste
    07 - Zutat rote Chilipaste / Ingredient red chili paste

    1 Dose Tomatenstücke (400g)
    08 - Zutat Tomaten / Ingredient tomatos

    1 Dose ungezuckerte Ananas in Scheiben (Abtropfgewicht 480g)
    09 - Zutat Ananas / Ingredient pineapples

    1 Limette
    10 - Zutat Limette / Ingredient lime

    200g Basmati-Reis
    11 - Zutat Basamtireis / Ingredient basmati rice

    100g Erbsen (TK)
    12 - Zutat Erbsen / Ingredient peas

    sowie etwas Salz & Pfeffer zum würzen

    Beginnen wir damit, die Frühlingszwiebeln zu waschen, zu trocknen
    13 - Frühlingszwiebeln waschen / Wash scallions

    und in Ringe zu schneiden.
    14 - Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden / Cut scallions in rings

    Außerdem schälen wir die Möhren,
    15 - Möhren schälen / Peel carrots

    würfeln sie fein,
    16 - Möhren würfeln / Dice carrots

    schälen den Ingwer
    17 - Ingwer schälen / Peel ginger

    um ihn zu reiben
    18 - Ingwer reiben / Grate ginger

    und schälen und zerkleinern die Knoblauchzehen.
    19 - Knoblauch zerkleinern / Mince garlic

    Anschließend waschen wir die Entenbrüste, trocknen sie
    20 - Entenbrüste waschen / Wash duck breasts

    und ritzen die Hautseite mit einem scharfen Messer rautenförmig ein.
    21 - Hautseite rautenförmig einritzen / Carve skin diamond-shaped

    Außerdem lassen wir die Ananas in einem Sieb abtropfen.
    22 - Ananas abtropfen lassen / Drain pineapples

    Jetzt legen wir die Entenbrüste mit der Hautseite nach unten in eine kalte Pfanne oder in einen Wok und beginnen diese auf dem Herd zu erhitzen.
    23 - Entenbrüste in kalte Wok legen & erhitzen / Put duck brests in cold wok & heat up

    Nachdem wir dann die Ananas-Ringe in Würfel geschnitten haben,
    24 - Ananas würfeln / Dice pinapples

    braten wir die Entenbrüste für jeweils acht Minuten
    25 - Hautseite der Entenbrüste anbraten / Fry skin side of duck brests

    von beiden Seiten an
    26 - Entenbrüste beidseitig anbraten / Fry duck brests on both sides

    und entnehmen sie dann erst einmal wieder, um sie bei Seite zu legen.
    27 - Entenbrüste aus Wok entnehmen / Take duck brests from wok

    In das aus der Hautseite der Entenbrüste ausgetretene Fett geben wir nun den geriebenen Ingwer, die zerkleinerten Knoblauchzehen
    28 - Ingwer & Knoblauch in Wok geben / Put ginger & garlic in wok

    geben die Chili-Paste hinzu
    29 - Chilipaste addieren / Add chili paste

    und dünsten alles für einige Minuten bei gelegentlichem rühren an.
    30 - Alles andünsten / Braise

    Jetzt geben wir die Möhrenwürfel hinzu,
    31 - Möhrenwürfel addieren / Add diced carrots

    addieren wenig später auch die Frühlingszwiebeln
    32 - Frühlingszwiebeln hinzufügen / Add scallions

    und dünsten alles wiederum einige Minuten an
    33 - Gemeinsam andünsten / Braise together

    um es anschließend mit der Kokosmilch abzulöschen,
    34 - Mit Kokosmilch ablöschen / Deglaze with coconut milk

    die Tomaten hinzugeben
    35 - Tomaten dazu geben / Add tomatoes

    und alles zu verrühren und kurz aufkochen zu lassen. Anschließend lassen wir die Sauce für etwa zehn Minuten vor sich hin köcheln und sich etwas einreduzieren.
    36 - Verrühren & aufkochen lassen / Mix & bring to boil

    In der Zwischenzeit schneiden wir Entenbrüste in Scheiben
    37 - Entenbrüste in Scheiben schneiden / Cut duck breasts in slices

    und setzen einen Topf mit Wasser für den Reis auf.
    38 - Wasser für Reis erhitzen / Bring water for rice to a boil

    Sobald das Wasser kocht, salzen wir es
    39 - Wasser salzen / Salt water

    und kochen den Reis darin gemäß Packungsbeschreibung.
    40 - Reis kochen / Cook rice

    Währenddessen geben wir nun auch die Entenbrust-Scheiben in die Sauce,
    41 - Entenbrust in Sauce geben / Put duck brests in sauce

    addieren die Ananas-Stücke,
    42 - Ananas addieren / Add pineapple

    verrühren alles gründlich miteinander
    43 - Verrühren & köcheln lassen / Stir & let simmer

    wobei wir alles mit Salz, Pfeffer und etwas Limettensaft abschmecken.
    45 - Mit Salz, Pfeffer & Limettensaft abschmecken / Taste with salt, pepper & lime juice

    Außerdem rühren wir nach etwa die Hälfte der Garzeit die Erbsen unter den Reis
    44 - Erbsen zum Reis geben / Add peas to rice

    und verfeinern ihn, sobald er fertig gekocht ist, mit einem Stück Butter.
    46 - Reis mit Butter verfeinern / Refine with butter

    Anschließend können wir das Gericht auch schon, garniert mit einigen frischen Frühlingszwiebel-Ringen, servieren und genießen.
    47 - Duck curry - Served / Entencurry - Serviert

    Die Entenbrust war wunderbar zart geraten und ihr Geschmack harmonierte sehr gut mit der pikanten Sauce mit ihren fruchtigen Ananasstückchen. Durch das nur kurze Erwärmen von Ente und Ananas in der Sauce waren sie nicht zerkocht, sondern hatten genau die richtige Konsistenz. Gemeinsam mit den durch Erbsen und Butter verfeinerten Basmati-Reis eine sehr leckere Zubereitung und eine überaus gelungene Art, Ente zu genießen. Ich war auf jeden Fall sehr zufrieden.

    48 - Duck curry - Side view / Entencurry - Seitenansicht

    Guten Appetit

    Cremiges Fisch-Früchtecurry mit Lauch, Ananas & Kokosmilch – das Rezept

    Sonntag, März 12th, 2017

    Heute stand ein Fisch-Früchtecurry auf meinem Kochplan, denn ich hatte bereits schon länger nichts mehr mit Fisch zubereitet und das Rezept erschien mir einfach sehr ansprechend. Erst nachdem ich das heutige Gericht fertiggestellt hatte und alle die Fotos geschossen hatte, musste ich dann feststellen dass ich dieses Rezept bereits vor etwas mehr als 2 Jahren schon einmal in ähnlicher Form zubereitet hatte. Aber bei fast 500 Rezepten die ich inzwischen gekocht und hier vorgestellt habe, kann das schon einmal passieren. 😉 Da ich jedoch ein paar Sachen abgeändert und das Rezept damit etwas optimiert habe, möchte ich es dennoch nicht versäumen, dieses noch einmal hier vorzustellen.

    Was benötigen wir also für 4 Portionen?

    500g Fischfilet (z.B. Kabeljau)
    01 - Zutat Kabeljau / Ingredient codfish

    2 Stangen Lauch
    02 - Zutat Lauch / Ingredient leek

    1 mittelgroße Möhre
    03 - Zutat Möhre / Ingredient carrot

    1 Dose Kokosmilch (400g)
    04 - Zutat Kokosmilch / Ingredient coconut milk

    1 größeres Stück frischer Ingwer
    05 - Zutat Ingwer / Ingredient ginger

    1 Dose Ananas
    06 - Zutat Ananas / Ingredient pineapple

    2 Bananen
    07 - Zutat Bananen / Ingredient bananas

    2-3 Esslöffel Curry
    08 - Zutat Curry / Ingredient curry

    200g Schmand
    09 - Zutat Schmand / Ingredient sour cream

    3 Teelöffel Instant-Gemüsebrühe
    10 - Zutat Instant-Gemüsebrühe / Ingredient instant vegetable broth

    3 Teelöffel rote Currypaste
    11 - Zutat rote Currypaste / Ingredient red curry paste

    200g Basamati-Reis
    12 - Zutat Basmatireis / Ingredient basamati rice

    sowie etwas Öl, bevorzugt Erdnussöl, zum braten
    etwas Salt, Pfeffer und Chiliflocken zum würzen
    und ggf. etwas Butter zum verfeinern des Reis

    Beginnen wir damit, die Lauchstangen im oberen Bereich längs aufzuschneiden und zu waschen, damit eventuelle Sandrückstände entfernt werden,
    13 - Lauch waschen / Wash leek

    die Lauchstangen in Ringe zu schneiden
    14 - Lauch in Ringe schneiden / Cut leek in rings

    und die Ringe bei Bedarf noch einmal zu halbieren.
    15 - Lauchringe halbieren / Cut leek rings in halfs

    Außerdem schälen wir die Möhre,
    16 - Möhre schälen / Peel carrot

    schneiden sie in Stifte
    17 - Möhre in Stifte schneiden / Cut carrot in sticks

    und schälen anschließend auch den Ingwer
    18 - Ingwer schälen / Peel ginger

    um ihn dann zu reiben.
    19 - Ingwer reiben / Grate ginger

    Nun waschen wir noch den Kabeljau
    20 - Kabeljau waschen / Wash codfish

    und schneiden ihn in mundgerechte Würfel,
    21 - Kabeljau würfeln / Dice codfish

    lassen die Ananasscheiben abtropfen,
    22 - Ananas abtropfen lassen / Drain pinapple

    schneiden die Bananen in Scheiben
    23 - Banane in Scheiben schneiden / Cut banana in slices

    und zerkleinern dann auch noch die Ananasscheiben.
    24 - Ananas würfeln / Dice pineapple

    Dann können wir endlich mit der eigentlichen Zubereitung beginnen. Dazu erhitzen wir etwas Erdnussöl in einer Pfanne oder einem Wok,
    25 - Erdnussöl in Pfanne erhitzen / Heat up peanut oil

    geben den gewürfelten Kabeljau hinein
    26 - Kabeljauwürfel in Pfanne geben / Put diced codfish in pan

    und braten ihn 1-2 Minuten von jeder Seite an
    27 - Kabeljau anbraten / Briase codfish

    um ihn dann erst mal wieder zu entnehmen und bei Seite zu stellen. Würden wir ihn die ganze Zeit in der Pfanne belassen, würde er wahrscheinlich während der Zubereitung vollends zerfallen und das wollen wir natürlich nicht.
    28 - Kabeljau aus Pfanne entnehmen / Remove codfish from pan

    In das Bratfett legen wir nun die Bananenscheiben,
    29 - Bananenscheiben in Pfanne geben / Put banana slices to pan

    braten sie von beiden Seiten an
    30 - Bananenscheiben beidseitig anbraten / Fry banana slices from both sides

    und stellen sie dann ebenfalls erst einmal bei Seite.
    31 - Bananenscheiben entnehmen / Remove banana slics

    In die Pfanne geben wir nun die Möhrenstifte,
    32 - Möhrenstifte in Pfanne geben / Add carrot sticks to pan

    den gerieben Ingwer
    33 - Geriebenen Ingwer addieren / Add grated ginger

    sowie den Lauch
    34 - Lauch hinzufügen / Add leek

    unhd dünsten alles für einige Minuten an
    35 - Gemüse anbraten / Braise vegetables

    bevor wir schließlich auch die Ananasstücke addieren
    36 - Ananasstücke addieren / Add pinapple pieces

    und sie ebenfalls mit andünsten.
    37 - Ananas mit andünsten / Braise pineapple

    Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt, etwa 800ml Wasser für den Reis in einen Topf zu geben und damit zu beginnen es im geschlossenen Topf zum kochen zu bringen.
    38 - Wasser für Reis aufsetzen / Bring water for rice to a boil

    Den Pfanneninhalt löschen wir dann mit der Kokosmilch ab,
    39 - Mit Kokosmilch ablöschen / Degalze with coconut milk

    geben den Schmand hinzu
    40 - Schmand addieren / Add sour cream

    und verrühren alles gründlich miteinander, wobei wir es kurz aufkochen lassen.
    41 - Verrühren & aufkochen lassen / Mix & bring to a boil

    Dann streuen wir die drei Teelöffel Gemüsebrühe ein,
    42 - Gemüsebrühe einrühren / Stir in instant vegetable broth

    geben den Curry hinzu,
    43 - Mit Curry würzen / Season with curry

    schmecken es dann noch mit Salz, Pfeffer und eventuell ein paar Chiliflocken ab
    44 - Mit Salz & Pfeffer abschmecken / Taste with salt & pepper

    und verrühren alles gründlich, um es dann einige Minuten köcheln zu lassen.
    45 - Köcheln lassen / Let simmer

    Inzwischen müsste auch unser Wasser kochen, so dass wir es mit einem Teelöffel Salz versehen
    46 - Wasser salzen / Salt water

    und den Reis darin gemäß Packungsbeschreibung zubereiten können. Bei mir bedeutete dass, ihn für 10-12 Minuten auf niedrigster Stufe geschlossen gar ziehen zu lassen.
    47 - Reis kochen / Cook rice

    Anschließend rühren wir erst einmal zwei Teelöffel der roten Currypaste ein, fügen einen dritten bei Bedarf hinzu
    48 - Currypaste einrühren / Add curry paste

    und schmecken alles zusätzlich mit einem Schuss das aufgefangenen Ananassafts ab.
    49 - Schuss Ananassaft hinzu geben / Add some pinapple juice

    Dann geben wir die zuvor angebratenen Bananenscheiben
    50 - Bananenscheiben addieren / Add banana slices

    sowie den Kabeljau mit in die Sauce,
    51 - Kabeljau dazu geben / Add codfish

    verrühren alles vorsichtig miteinander, lassen es weiter vor sich hin köcheln und dabei Fisch und Banane heiß werden.
    52 - Verrühren & köcheln lassen / Mix & let simmer

    Dabei können wir alles, bei Bedarf, noch einmal final mit den verschiedenen Gewürzen abschmecken.
    53 - Final mit Gewürzen abschmecken / Taste finally with seasonings

    Sobald der Reis fertig gekocht ist, gießen wir das überschüssige Wasser ab, lockern ihn etwas auf und verfeinern ihn mit einem Stück Butter.
    54 - Reis mit Butter verfeinern / Refine rice with butter

    Anschließend können wir das fertige Gericht auch schon servieren und genießen.
    55 - Creamy fish fruit curry with leek & coconut milk - Served / Cremiges Fisch-Früchtecurry mit Lauch & Kokosmilch - Serviert

    Auch dieses Mal erwies sich die Kombination aus Früchten, Fisch und verschiedenem Gemüse, vor allem dem Lauch, mit Kokosmilch und pikanten Gewürzen wie Curry, Ingwer und Chiliflocken als sehr gelungen. Die Bananenscheiben addierten dabei eine zweite Fruchtkomponente zusätzlich zur Ananas und vor allem ging der Fisch nicht bei all den Früchten und Gewürzen geschmacklich unter, sondern fügte sich sehr gut in die geschmackliche Gesamtkonzeption. Gemeinsam mit dem Reis mal wieder ein sehr leckeres Rezept. Ich war sehr zufrieden mit meiner neuen Variation dieses Fischcurrys.

    56 - Creamy fish fruit curry with leek & coconut milk - Side view / Cremiges Fisch-Früchtecurry mit Lauch & Kokosmilch - Seitenansicht

    Guten Appetit