Bier-Robot

Nette Spielerei – aber würde mir zu lange dauern. Da geht es doch schneller wenn man es sich normal einschenkt. 😉

Putenfrikasse und Curcumareis [30.03.2007]

Am Freitag wurde es wieder nur Mensa – mein Vorschlag ins Lo Studente zu gehen wurde mit der aus meiner Sicht nicht richtigen Begründung abgelehnt daß es a) dort nicht schnell geht und b) das Essen nicht so gut wäre abgelehnt. Fadenscheinig finde ich – aber was solls. Hatte keine Lust auf irgend welche langwierigen Diskussionen und schloß mich der Mensa-Entscheidung an.
Viel erwähnenswertes gab es dort heute nicht. Grillwurst mit Letscho – nicht wirklich, oder Pikantes Herzragout mit Kartoffelpuree … lasst mich kurz nachdenken … … nein, danke. Innereien wie Herz, Magen oder gar Zunge gehören nicht gerade zu meinen Favoriten.
Ich entschied mich für die Alternative die neben dem vegetarischem Gericht, Gratinierte Prinzeßbohnen mit Röstkartoffeln, noch blieb: Hühnerfrikasse mit Curcumareis. Zwar war da noch von Erbsen die Rede gewesen, davon bemerkte ich im Endprodukt jedoch nicht viel. Viel eher hätte man von Frikasse mit Schwarzwurzelgemüse und Karotten sprechen können.

Beim Verzehr des Gerichtes überlegte ich, weshalb Curcumareis eigentlich als Curcumareis bezeichnet wurde. Mir war bewußt, daß ein Reis dieser Art immer von gelblicher Farbe war – aber woran lag das? Am Abend informierte ich mich schließlich genauer und es stellte sich heraus, daß es sich bei “Curcuma” um eine Pflanze aus der Familie der Gattung der ingwerartigen (Zingiberales) Gewächse handelt, die vor allem in Süd- und Südostasien beheimatet sind. Zu der selben Pflanzenfamilie gehört auch die Gelbwurz. Ingwer ist gelb(lich), Gelbwurz ist – wie der Name ja schon vermuten lässt ebenfalls gelb – daher liegt es nahe, daß die gelbe Farbe des Reis bei Curcumareis ebenfalls von jener Pflanze mit Namen Curcuma herrührt. 😉
Könnte jetzt nicht sagen, daß er signifikant anders geschmeckt hätte als normaler, weißer Reis – aber das Frikassee war meiner Meinung nach für Mensaverhältnisse wirklich gut. Nur die Portion hätte dieses mal etwas größer sein können. Aber das Dessert in Form eines Bratapfelquarks, welchen ich ja bereits in vorherigen Posts lobend erwähnt hatte, konnte diese Lücke glücklicherweise erfolgreich schließen. Alles in allem also wieder ein recht lohnender Besuch in der “Studentenverköstigungseinrichtung” am Ernst-Abbe-Platz / Campus. Langsam habe ich wohl den Bogen raus, immer das richtige dort zu wählen… 🙂

blackbird

Schade daß der Zweig im Weg war – mit dem Auge drauf wäre es besser getroffen. Außerdem hat besagter Zweig auch den Fokus negativ beeinflusst.

Schwalbennester [29.03.2007]

Heute trieb es mich mal wieder in jenes bereits bekannte Gebäude am Ernst-Abbe-Platz: Die gute alte Mensa.

Vor dem Gebäude fand heute (bei übrigens wieder sehr angenehmen Wetter) ein Bücherverkauf statt. Sah im Vorbeigehen wie lauter mehr oder weniger gebrauchte Reclam-Ausgaben aus – wohl irgend welches Material für interessierte Studenten.
Beim betrachte der Tafel mit dem aktuellen Angebot fand sich dort neben “Würstchengulasch auf Pommes Frites” oder irgendwelches Tofu-Vegetarier-Zeug auch etwas mit der Bezeichnung “Schwalbennest mit Karotten-Schwarzwurzelgemüse und Kartoffeln” . Gehört hatte ich den Begriff zwar schon mal, dennoch fragte ich mich was sich hinter dem Begriff Schwalbennest eigentlich verbirgt. Doch probieren geht natürlich über nachschlagen. 🙂 Die Alternativen waren auch bei näherer visueller Betrachtung nicht besonders verlockend, daher entschied ich mich die Nester zu testen.

War interessant und schmackhaft – das Gemüse war etwas faserig, jedoch das Fleisch – wohl das eigentliche “Schwalbennest” – war vorzüglich und stellte sich als eine Art Roulade gefüllt mit einem gekochten Ei heraus. Bin der Meinung daß es Rindfleisch war. Als ich wieder vor einem Rechner saß, war ich natürlich bemüht mich über den Begriff Schwalbennest zu informieren. Mein erstes Ziel war Wikipedia, jedoch fand sich hier keine erschöpfende Erklärung. Das einzige was hier als mehr oder minder essbar erschien war die sogenannte Schwalbennestersuppe aus den Nestern der Salanganen, einer Vogelart aus der Gattung der Segler. Damit hatte dieses Mensagericht jedoch nicht wirklich viel zu tun. Erst bei chefkoch.de fand ich etwas, daß mit dem dargebotenen konform ging. Zwar ging daraus nicht hervor, warum in Fleisch gewickelte, gekochte Eier als Schwalbennester bezeichnet werden. Gut, mit etwas Fantasie kann man durchaus einer Beziehung zwischen Eiern, Schwalben als Eierproduzenten und Behältnissen von Eiern, auch wenn sie aus Fleisch sind, herstellen – jedoch erschien mir die die Bezeichnung der chinesischen Speise oben doch passender, da sie offensichtlich aus echten Schwalbennestern hergestellt waren. Bin gerade am Überlegen ob ich Nester eines Vogels in Suppenform essen würde? Hmm – probieren würde ich es einmal. Aber ich schweife ab – der Begriff Schwalbennester deckt gemäß des gefundenen Rezepts tatsächlich auch in Fleisch gewickelte, gekochte Eier ab. Wieder was dazu gelernt. 🙂

Feuerwehreinsatz [28.03.2007]

Mal wieder Feuerwehreinsatz am Turm – irgendwann gegen 14:45 Uhr.
Keine Ahnung was genau los war – vielleicht jemand was falsches in die Mikrowelle gesteckt. Oder jemand im Büro geraucht ? Scheint aber ein Fehlalarm gewesen zu sein – nach ca 20 Minuten “bangem” ( 😉 ) warten vor dem Turm war alles vorbei.