The Flag
27.10.2007 06:09 bilderbuch, boston, reisenUnkommentiert
Aufgenommen an einer Landstraße irgendwo nördlich von Boston
TGI Fridays
27.10.2007 02:38 kulinarisches5 Kommentare
Location:
T.G.I. Friday’s – Amerikanischen Restaurant einer im Jahre 1965 in New York gegründete Franchisekette mit über 500 Restaurants weltweit. Leicht zu erkennen an den rot-weißen Marquisen über den Fenstern. Im hiesigen Volksmund oft einfach als “Friday’s” bezeichnet.
Der Besuch fand letzten Sonntag statt, das Restaurant war recht gut besucht, aber es kam glücklicherweise zu keinerlei Wartezeiten. Freitag und Samstag sind jedoch mit solchen Wartezeiten zu rechnen.
Räumlichkeiten:
Bedienung:
Angebot:
Eigene Auswahl:
| raw | nicht gekocht / rot und blutig |
| very rare/blue | sehr rot und kalt (“blue rare”) |
| rare | mit kaltem, roten Zentrum, außen rosa |
| medium rare | mit warmen, roten zentrum, außen rosa |
| medium | ganz leicht rosanes Zentrum, außen braun gebraten |
| medium well | großtenteils braun gebraten mit grauen oder nur minmal rosanem Zentrum |
| well done | Durchgebraten ohne Reste rosanem Fleisches |
Für mich kommt alles ab medium in Frage, rohes Fleisch muß meiner Meinung nach nicht sein – aber es soll ja Leute geben denen so etwas schmeckt.
Dazu ein Glas Samuel Adams Lager – eines der hiesigen Biere die man tatsächlich auch als deutscher mal trinken kann.
Beurteilung des Gerichtes:
Preisgestaltung:
Gesamturteil:
Ähnlich wie das Joe’s, welches ich bereits vor einigen Tagen beschrieben habe, eine sehr gute Location zum Essen im gehobenen Ambiente.
Schoolbus
27.10.2007 01:34 privat, reisenUnkommentiert
Notiz an mich selbst: NIE wieder hinter einem amerikanischen Schulbus durch ein Wohngebiet fahren. Die Dinger halten alle 500 Meter und dürfen vom Gesetz her nicht überholt werden, sobald die hinteren Bremslichter blinken und das seitliche Stopschild ausgefahren wird. Hat mich wichtige Minuten meines Lebens gekostet, die ich hätte sinnvoller verwenden können…
Zuckersorten
26.10.2007 15:19 reisen2 Kommentare
American Sugar – im Gegensatz zu Deutschland gibt es hier alleine in einem Restaurant drei verschiedene “zero calorie sugar” Sorten. Wollte es nur der Vollständigkeit halber mal erwähnt haben – ich selbst trinke ihn ja lieber schwarz und ohne Zucker.
Cambridge Brewery Company [25.10.2007]
26.10.2007 03:39 kulinarisches, lunchtime6 Kommentare
Location:
Cambridge Brewery Company – Brauerei mit angeschlossenem Restaurant. Außen- und Innensitzplätze verfügbar.
Räumlichkeiten:
Großer Gastraum mit hohen Decken und Glasfenstern an den Außenwänden, durch teilweise offene Wände und Hüfthohe Blumenkästen in mehrere Sektionen unterteilt. Tische in verschiedenen Größen und gepolsterte Stühle. Sehr licht und gemütlich, jedoch leichter Geruch nach Chlor (wohl einem Reinigungsmittel), an den man sich aber schnell gewöhnte und ihn dann nicht mehr wahr nahm. Im Gesamteindruck sehr gemütlich. Bar vorhanden.
Bedienung:
Typisches amerikanisches “Wait to get seated” Restaurant. Gleich am Eingang übernahm uns einer der “Ober” führte uns zum Tisch, wo er uns zuvorkommend, aber nicht aufdringlich bediente. Großer, kräftiger Glatzkopf mit Kinnbart, Weißer. Ließ uns Zeit mit der Auswahl, fragte nur mal kurz, ob wir noch “some minutes” bräuchten, um unsere Auswahl abzuschließen. Schneller und problemloser Service – hinterließ einen sehr positiven Gesamteindruck.
Angebot:
Burger und Sandwiches aller Art, Salate, sowie italienische Pasta-Gerichte, ofengebackene Pizza und vereinzelt mexikanische Speisen. Tägliches spezielles Lunch-Angebot als Beilage zur Menukarte (Zettel mit “Lunch Special for Thursday”).
Außerdem hausgebrautes Bier, darunter so exotische Zubereitungen wie “Pumpkin” Beer (Kürbis Bier – passend zu Halloween), Standardbiere, Longdrinks, nichtalkoholische Getränke, Wein, Kaffee.
Eigene Auswahl:
Southern Turkey Burger, dazu Fries (Pommes Frites). Alternative Beilagen wurden nicht angeboten – die Frage war wohl nur ob man sein Gericht mit oder ohne French Fries bestellt. Wobei der Begriff “French Fries” eigentlich falsch ist, da die Pommes Frites ja ursprünglich aus Belgien stammen. Bestellung wurde innerhalb von weniger als 15 Minuten serviert. Dazu ein Glas des hauseigenen Bieres, Sorte “Amber” (bernsteinfarben). Wie der Name schon sagt eine etwas dunklere Sorte – für ein amerikanisches Bier sehr gut, und etwas herber im Geschmack, nicht so lasch wie die Standardbiere hier (Bud light und Co).
Beurteilung des Gerichtes:
Sehr zartes, nicht zu fettig gebratenes Geflügel-Fleisch auf dem Burger, versetzt mit einigen Gemüsewürfeln wie z.B. Karotten, gebettet auf einem weichen Weißbrot-Brötchen und überbacken mit einer Cheddar-Käsescheibe. Dazu zwei Salatblätter, rohe Zwiebelscheibe, zwei Scheiben Tomaten, zwei panierte und frittierte Ziebelringe, mittlere Portion selbstmachte Pommes Frites sowie zwei Döschen mit Barbeque-Sauce und Tomatenketchup. Zusätzlich gab es noch zwei Fläschchen mit Hot Sauce auf dem Tische, die eine mit Tabasco und die andere mit einer grünen Zubereitung, die einfach als “Hot Mexican” bezeichnet wurde. Burger und Fries machten einen frischen zubereiteten Eindruck. Visuell gab es nichts auszusetzen.
Da der Burger noch nicht geschlossen war, konnte man das beiliegende Gemüse nach belieben auflegen und die beiliegenden Soßen aufstreichen. Der Burger war sehr schmackhaft und die Pommes nicht zu weich und nicht zu hart. Geschmacklich sehr gut, nicht zu fettig und Portionsgröße genau richtig um satt zu werden.
Preisgestaltung:
Einfache Gerichte und Appetizer ca. zwischen 5 und 6 Dollar, Gerichte von etwa 7 bis hoch zu 13 US Dollar. Die hausgemachten Biere kosten um die 5 bis 6 Dollar. Auf die Gegend und die Art des Restaurants bezogen normale Preise.
Gesamturteil:
Wirklicher Geheimtipp in Cambridge – im Gegensatz zu den bisher besuchten Lokalitäten, die ja mehr als gehobene Fastfood-Restaurants bezeichnet werden können, haben wir mit der Cambridge Brewery Co. mal ein “richtiges” Restaurant entdeckt. Wobei ich zugeben muß, daß Übergang zwischen Restaurant und Fastfood-Laden hier in den USA sehr viel fließender ist, denn viele Ketten und Franchise-Unternehmen glänzen in den USA tatsächlich durch hervorragenden Service, geschmackvoll gestaltete Inneneinrichtung und sogar Bedienung am Tisch.
Das CBC bietet zuvorkommenden Service, annehmbare Preise und nach dem was ich gesehen habe auch qualitativ gute Speisen. Wenn sich noch mal die Gelegenheit bieten sollte, würde ich diese Lokalität jederzeit wieder besuchen.


