Archive for April, 2015

Hähnchenbrust “Cajun Art” mit Mandelreis & Süßkartoffel-Erdnuss-Sauce [30.04.2015]

Thursday, April 30th, 2015

Zum heutigen Donnerstag, dem letzten Arbeitstag in dieser durch den 1. Mai verkürzten Woche, fanden sich gleich drei Gerichte auf der Speisekarte, die mein Interesse weckten. Der Griechische Gemüsetopf mit Schafskäse und Oliven bei Vitality zählt wohl zu den Klassikern unseres Betriebsrestaurants und wird nicht nur von mir immer gern genommen, während die Gebratene Hähnchenbrust “Cajun Art” mit Mandelreis und Süßkartoffel-Erdnußsauce bei Globetrotter eine exotische Premiere versprach, denn dieses Gericht hatte man meinen Aufzeichnungen nach bisher noch nicht so angeboten. Das selbe traf wohl auch für den traditionell-regionalen Geschmorten Rinderbraten mit Pflaumen-Rotweinsauce, dazu hausgemachte Serviettenklöße, der ebenfalls absolut meinen Geschmack traf. Außerdem bot man ein Paniertes Schweinekotelette mit Pommes Frites an, wohl Reste eines ähnlichen Angebots mit Kartoffelsalat vom Dienstag sowie natürlich Asia-Thai-Gerichte wie Taohoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse mit Koriandersauce oder Ko Lo Kai – Putenfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse und Ananas in süß-saurer Sauce an, doch diese kamen bei mir heute nicht in die nähere Auswahl. Während ich in der Schlange an der Theke anstand, an der sowohl der Rinderbraten als auch die Hähnchenbrust “Cajun Art” ausgegeben wurde, kam einer der Gäste von der Seite heran und beschwerte sich und beschwerte sich, dass seine Hähnchenbrust innen noch etwas roh war. Darauf hin stockte natürlich die Ausgabe, denn die Thekenkraft ließ die ganze Fuhre Hähnchenbrüste zurück in die Küche gehen und kam wenig später mit einer frischen, diesmal komplett durchgebratenen Ladung zurück. Natürlich gingen die Bestellungen der Hähnchenbrüste dennoch stark zurück und auch ich überlegte ob ich nicht doch den Braten nehmen sollte. Dann aber entschied ich mich doch für das Geflügelgericht, das man noch mit frischem Koriander garnierte und welches ich mir noch mit einer Mischung aus Erbsen, Möhren und Spargel von der Gemüsetheke sowie einem Becherchen Obstsalat-Joghurt aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Chicken breast "Cajun style" with almond rice & yam peanut sauce / Hähnchenbrust "Cajun Art" mit Mandelreis & Süßkartoffel-Erdnuss-Sauce

Natürlich kontrollierte ich als erstes, ob die mit zahlreichen leicht scharfen Gewürzen exotisch gewürzte Hähnchenbrust dieses Mal durchgebraten war und dies war natürlich der Fall. Und das Fleisch war sowohl angenehm groß als auch schön zart und saftig. Und auch die würzige und gleichzeitig leicht süßliche Sauce, in der sich einige Erdnuss-Stücke fanden, gab es nichts auszusetzen. Beim Mandelreis muss ich allerdings kritisieren, dass einige der Mandelblättchen darin etwas angebrannt wirkten, weshalb ich hier leider keine volle Punktzahl geben muss. Und auch das Mischgemüse aus Erbsen, Möhren und etwas Spargel war leider etwas zerkocht und matschig, weswegen es auch hier zu einem Punktabzug kommt. Zum Glück war die mit zahlreichen Obststücken vermishcte und mit Erdbeersauce, Sahne sowie einer Physalis garnierte Joghurt wieder vollkommen in Ordnung und konnte sich die volle Wertung ergattern. Insgesamt war ich mit meiner Wahl aber sehr zufrieden und hoffe auch hier, dass man dieses Gericht jetzt öfters anbietet – natürlich das nächste Mal ohne angebrannte Mandeln.
Beim Kampf um den Spitzenplatz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala des heutigen Tages lieferten sich das Kotelette mit Pommes und die Hähnchenbrust ein sehr enges Kopf-an-Kopf-Rennen, aber auch der Rinderbraten war ihnen dicht auf den Fersen. Ich würde aber sagen dass die Hähnchenbrust mit knappen Vorsprung gewann, gefolgt vom Kotelett auf dem zweiten und kaum mehr als einer Haaresbreite dahinter dem Rinderbraten mit Serviettenknödel auf dem dritten Platz. Der Griechische Gemüsetopf konnte sich schließlich mit knappen Vorsprung Platz vier sichern und die Asia-Gerichte somit auf den fünften Platz verweisen.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenbrust “Cajun Art”: ++
Süßkartoffel-Erdnuss-Sauce: ++
Mandelreis: +
Gemüsemix: +
Joghurt mit Obstsalat: ++

Spaghetti “Vongole” mit Muscheln & Kräutern in Weißweinsauce [29.04.2015]

Wednesday, April 29th, 2015

Am heutigen Mittwoch fand sich im Abschnitt Vitality der Speisekarte unseres Betriebsrestaurant ein Gericht, das meines Wissens so das erste Mal angeboten wurde. Und die Spaghetti “Vongole” mit Muscheln und Kräutern in leichter Weißweinsauce klangen nicht nur gut, sondern sahen auch so aus. Normalerweise hat man ja mit Meeresfrüchten, wozu ich die Muscheln zähle, hier ja kein so glückliches Händchen, aber dieses Mal schien es nicht so zu sein. Daher konnten mich weder die die Schweine-Minutensteaks vom Grill mit Kräuterbutter, Grilltomate und Pommes Frites bei Tradition der Region noch die Spinat-Ricottatortellini mit Tomatensugo und Mozzarellakugeln bei Globetrotter oder die Asia-Thai-Angeboter wie Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit verschiedenem Gemüse in Currysauce und Moo Pad Prik Bai Kraprao – Schweinefleisch mit scharfem Basilikum mit Thaigemüse in Austernsauce von der Entscheidung für die Muschelnudeln abbringen. Dazu nahm ich mir ein Schälchen Krautsalat von der Salattheke sowie ein Becherchen Waldbeerenjoghurt aus dem Dessert-Angebot.

Spaghetti "Vongole"

Der mit Möhrenstreifen versetzte Krautsalat war zwar bestimmt vom Gyros im Fladenbrot von gestern übrig geblieben, aber glücklicherweise hält sich Krautsalat ja einige Zeit und man merkte ihm nicht an, dass es sich um Reste handelte. Und er passte erstaunlich gut zu den Nudeln. Die Portion Spaghetti wiederum war zwar nicht sonderlich groß geraten, aber dafür war die Menge von Nudeln zu Sauce heute gut ausgewogen und es reichte vollkommen aus, um gut satt zu werden. Glaubt man dem dem Titel des Gerichts, handelte es sich bei den Muscheln wohl um Venusmuscheln (italienisch: Vongole), die in angenehm großzügiger Menge in der milden, nicht zu dünn geratenen und mit einigen Kräutern gewürzten hellen Sauce angerichtet worden waren. Ich muss ja leider zugeben, dass ich ohne die Schale eine Venusmuschel nicht von einer Miesmuschel unterscheiden kann, aber ich glaube unserem Betriebsrestaurant in dieser Hinsicht einfach mal. Außerdem war das Gericht, dass ich mir zusätzlich mit etwas Parmesan und Petersilie garniert hatte, äußerst schmackhaft und sehr gut gelungen. Und mit gerade mal 476kcal pro Portion erwies es sich auch als angenehm leichter Genuss. Hoffentlich finden sich diese Muschel-Nudeln in Zukunft häufiger auf der Speisekarte. Der fruchtige, mit zahlreichen Beeren versehene Waldbeerenjoghurt schloss das heutige Mittagsmahl schließlich erfolgreich ab.
Wie nicht anders zu erwarten, lag bei den anderen Gästen heute natürlich das Minutensteak vom Schwein mit Pommes Frites mit deutlichem Vorsprung vor allen anderen Angeboten am höchsten in der Gunst und konnte sich unangefochten Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Die Vorliebe für die anderen Gerichte war dafür recht gleichmäßig verteilt, ich würde aber sagen dass die Spaghetti “Vongole” auf Platz zwei folgten und sich die Spinat-Ricotta-Tortellini sich den dritten Platz mit den Asia-Gerichten teilten. Alle Angaben sind dabei natürlich wie üblich ohne Gewähr. 😉

Mein Abschlußurteil:
Spaghetti “Vongole”: ++
Krautsalat: ++
Waldbeerenjoghurt: ++

Gyros im Fladenbrot mit Tzatziki, Krautsalat & Country Potatoes [28.04.2015]

Tuesday, April 28th, 2015

Nach einem ersten Blick auf die Speisekarte lagen heute die Gebackenen Polentaschnitten mit Ratatouillegemüse bei Vitality und das Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse von der Asia-Thai-Theke erst einmal am höchsten in der Gunst, während das andere Wok-Gericht Gaeng Kiew Wan Pak – Gebratenes frisches Gemüse in grüner Thai-Curry-Sauce oder das Panierte Schweinekotelette mit Preiselbeeren und Kartoffel-Gurkensalat bei Tradition der Region nicht so meine Interesse weckten. Doch dann entdeckte ich das Gyros vom Schwein mit Tzatziki und Krautsalat im Fladenbrot, dazu Country Potatoes bei Globetrotter, zu dem heute noch zusätzlich ein scharfes Würzpulver serviert wurde, das man sich nach eigenem Gutdünken auf dem Gyros verteilen konnte – ein Kombination die ich so hier noch nie gesehen hatte. Da konnte ich nicht anders, als mich kurz entschlossen für dieses Angebot zu entscheiden. Dazu gesellten sich noch ein Schälchen gemischtes Gemüse und ein Becherchen Milchreis mit roter Grütze aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Gyros im Fladenbrot mit Tzatziki, Krautsalat & Country Potatoes

Wie sich herausstellte, handelte es sich bei dem Fladenbrot eigentlich eher um ein sehr weiches und luftiges Weißbrot, das so locker war dass man es besser nicht mit den Händen aß wenn man nicht wollte dass Gyros und Krautsalat heraus fielen. Dafür war es aber ungewohnt frisch und definitiv nicht aufgebacken. Ich verzehrte es also lieber mit Messer und Gabel. Das Gyrosfleisch war auf jeden Fall schön würzig, wenn es auch bereits leicht abgestanden wirkte – aber es kam gerade noch so an einem Punktabzug vorbei. Der knackige Krautsalat erwies sich aber also ebenso gut gelungen wie das mit zahlreichen Gurkenstücken und einer deutlichen Knoblauchnote versehene Tzatziki. Das rote Pulver schließlich besaß eine merkliche, wenn auch nur milde Schärfe, die das Gericht aber dennoch geschmacklich sozusagen abrundete. Und auch an den knusprigen Country Potatoes gab es aus meiner Sicht nichts auszusetzen. Beim Gemüse kann ich wiederum leider keine volle Punktzahl geben, denn vor allem die Broccoli- und Blumenkohlstücke waren matschig und zerkocht, während Erbsen und Möhren sich noch im akzeptablen Bereich bewegten. Der Milchreis samt seiner Garnitur aus Cocktailkirsche, Pflaumenscheibe, Sahne und mit zahlreichen Fruchtstücken versehener roter Grütze war aber wieder absolut in Ordnung und schloss das heutige Mittagsmahl sehr schmackhaft ab.
Wie nicht anders zu erwarten landete das Gyros mit Fladenbrot und Country Potatoes heute mit klarem Vorsprung vor allen anderen Gerichten auf dem ersten Platz der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Danach wurde es aber wieder etwas ungewöhnlich, denn auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte und die Polentaschnitten kamen auf dem dritten Platz, während das Kotelette mit Kartoffelsalat nur einen vierten Platz belegte. Hätte ich nicht gedacht, aber die Ergebnisse waren eindeutig. Mal schauen ob sich diese ungewöhnliche Verteilung, die ich ja auch schon gestern Beobachten konnte, morgen weiter fortsetzt.

Mein Abschlußurteil:
Gyros: ++ (Aber nur gerade so)
Tzatzki: ++
Krautsalat: ++
Country Potatoes: ++
Mischgemüse: +
Milchreis mit roter Grütze: ++

Putenschnitzel “Zigeuner Art” mit Reis [27.04.2015]

Monday, April 27th, 2015

Auch wenn sich auf der heutigen Speisekarte nichts wirklich herausragendes zu finden war, so weckten einige der Gerichte doch ein gewisses Interesse bei mir. Die Farfalle al Peperoni bei Vitality und das Gaeng Massaman Nua – Gebratenes Putenfleisch mit verschiedenem Gemüse in Massaman Sauce waren zwar nichts das richtige für mich. Aber mit dem Kao Pad – Gebratenes Asiagemüse mit Eierreis in Sojasauce von dort, dem Putenschnitzel “Zigeuner Art” mit Reis aus der Sektion Globetrotter sowie dem Fleischpflanzerl mit Bratensauce und Bratkartoffeln bei Tradition der Region konnte ich zumindest leben. Da ich Lust auf etwas mit Fleisch verspürte, das Fleischpflanzerl aber etwas zu kalorienreich erschien, fiel meine Wahl schließlich auf das Putenschnitzel “Zigeuner Art”, das ich mir mit einem Schälchen Mischgemüse von der Gemüsetheke sowie einem Becherchen Heidelbeerjoghurt aus dem Dessert-Angebot ergänzte.

Turkey escalope with bell pepper sauce & rice / Putenschnitzel "Zigeuner Art" mit Reis

Am ausreichend großen, zarten und einigermaßen saftigen Putensteak gab es schon mal nichts auszusetzen und auch der locker-körnige Reis waren schon mal ganz gut gelungen, während der Zigeunersauce mit roten, gelben und grünen Paprikastreifen es etwas an Schärfe fehlte. Schmeckte eher wie Ketchup mit Paprika, daher gibt es hier einen kleinen Punktabzug. Das Mischgemüse aus Erbsenschoten, kleinen Maiskölbchen sowie orangen und gelben Möhren war aber wieder absolut in Ordnung, denn es war noch angenehm heiß und noch leicht knackig. Und auch am mit Pflaumenscheibe, Sahne und Kirschgelee garnierten Heidelbeerjoghurt gab es nichts auszusetzen.
Sah man sich bei den anderen Gästen um, erkannte man schnell dass es natürlich das Fleischpflanzerl mit Bratkartoffeln waren, das den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich ergattern konnte. Auf Platz zwei wartete aber eine kleine Überraschung, denn hier fanden sich heute unerwarteterweise die Farfalle al Peperoni. Auf dem dritten Platz folgten die Asia-Gerichte und erst auf Platz vier das Putenschnitzel “Zigeuner Art”. Ich hätte das Geflügelgericht ja deutlich weiter vorne und die vegetarischen Farfalle auf dem letzten Platz erwartet, aber manchmal sind die Vorlieben der anderen Gäste scheinbar doch nicht so leicht vorhersehbar.

Mein Abschlußurteil
Putenschnitzel: ++
Zigeunersauce: +
Reis: ++
Mischgemüse: ++
Heidelbeerjoghurt: ++

Lachs-Spargel-Saltimbocca mit Honigkartoffeln- das Rezept

Sunday, April 26th, 2015

Auch am heutigen Sonntag stand ein Fischgericht auf meinem Koch- und Speiseplan, und das trotz des Zanderfilet im Kartoffelspaghettimantel mit Fenchel & Senfsauce von gestern. Mich reizte es einfach, Lachs mit Spargel, Schinken und Salbei zu einem Saltimbocca zu kombinieren – und meine Neugier zahlte sich kulinarisch mal wieder aus. Sowohl zu Spargel als auch zu Fisch passen natürlich Kartoffeln. Aber schnöde Salzkartoffeln waren mir dabei etwas zu langweilig, daher entschloss ich mich dazu eine Portion Honigkartoffeln mit Thymian zuzubereiten, die wie ich fand sehr gut ins geschmackliche Gesamtkonzept passten. Insgesamt ein nicht allzu kompliziertes und doch sehr leckeres Gericht, das mal wieder sowohl Zunge als auch Auge anspricht. Werfen wir also einmal einen Blick auf das zugehörige Rezept, das ich mit diesem Beitrag einmal kurz in gewohnter Form vorstellen möchte.

Was benötigen wir also für 2 Portionen?

Für das Lachs-Spargel-Satimbocca

1 Lachsfilet (ca. 400g)
01 - Zutat Lachsfilet / Ingredient salmon filet

8 Stangen möglichst dünner weißer Spargel (ca. 600g)
02 - Zutat Lachs / Ingredient asparagus

1 Zitrone
03 - Zutat Zitrone / Ingredient lemon

4 große Blätter frischer Salbei
04 - Zutat Salbei / Ingredient sage

8 Scheiben Parmaschinken (oder ein anderer luftgetrockneter Schinken, z.B. Serrano)
05 - Zutat Parmaschinken / Ingredient parma ham

sowie etwas Butter oder Öl zum Ausfetten einer Auflaufform

Für die Honigkartoffeln

600-650g festkochende Kartoffeln
06 - Zutat Kartoffeln / Ingredient potatoes

1 Esslöffel Honig
07 - Zutat Honig / Ingredient honey

etwas Thymian
08 - Zutat Thymian / Ingredient thyme

1 bis 1,5 Esslöffel Butterschmalz
09 - Zutat Butterschmalz / Ingredient ghee

sowie etwas Salz und Pfeffer zum würzen

Zu Beginn der Zubereitung setzen wir erst einmal einen Topf mit Wasser für den Spargel auf. Bei meinem E-Herd mit Ceran-Kochfeld dauert es immer etwas bis das Wasser kocht, wer einen Induktions- oder Gas-Herd hat, kann dies auch erst später tun.
10 - Topf mit Wasser für Spargel aufsetzen / Bring water for asparagus to a boil

Anschließend schneiden wir die trocknen Enden des Spargel ab, wobei wir ihn am besten auch gleich von der Länge her angleichen,
11 - Spargelenden abschneiden / Cut bottom end of asparagus

und schälen ihn auch gleich. Weißer Spargel muss, abgesehen von der Spitze, komplett geschält werden, während beim grünen Spargel – wir erinnern uns vielleicht noch an das Rezept vom letzten Wochenende – das untere Drittel ausreicht.
12 - Spargel schälen / Peel asparagus

Außerdem schälen wir auch die Kartoffeln
13 - Kartoffeln schälen / Peel potatoes

und schneiden sie in kleinere Würfel.
14 - Kartoffeln würfeln / Dice potatoes

Die fertigen Kartoffelwürfel legen wir dann in eine Schüssel mit kaltem Wasser. Das hält sie nicht nur bis zur Zubereitung frisch, sondern entzieht ihnen auch einen Teil der Pflanzenstärke, wodurch die Kartoffelwürfel beim anbraten schön knusprig und nicht etwa matschig werden.
15 - Kartoffelwürfel in Wasser legen / Put potato dices in water

Schließlich pressen wir die Zitrone aus – wobei bei zwei Portionen der Saft einer halben Zitrone reichen dürfte. Die andere Hälfte können wir zum späteren garnieren bei Seite legen.
16 - Zitrone auspressen / Squeeze lemon

Dann waschen wir das Lachsfilet, tupfen es mit einem Papier-Küchentuch trocken,
17 - Lachsfilet waschen / Wash salmon

teilen es mit dem Messer in zwei gleich große Stücke,
18 - Lachsfilet halbieren / Halve salmon

beträufeln diese mit dem Zitronensaft und lassen ihn kurz für einige Minuten einwirken.
19 - Lachsfilet mit Zitronensaft beträufeln / Sprinkle salmon with lemon juice

Inzwischen müsste auch das Wasser kochen, so dass wir es mit eineinhalb bis zwei Teelöffeln Salz versehen
20 - Spargelwasser salzen / Salt water

und den Spargel darin vier bis fünf Minuten blanchieren können.
21 - Spargel blanchieren / Blanch asparagus

Den blanchierten Spargel schrecken wir in einer Schüssel mit kaltem Wasser ab.
22 - Spargel in kaltem Wasser abschrecken / Refresh asparagus in cold water

Nachdem wir dann den Boden einer Auflaufform mit etwas Butter oder Öl eingefettet haben
23 - Boden einer Auflaufform ausfetten / Grease bottom of casserole

legen wir jeweils über und unter den Lachs ein Blatt frischen Salbei
24 - Salbei auf und unter Lachs legen / Put sage under and on top of salmon

und platzieren ihn auf drei Spargelstangen, wobei wir oben auf die vierte legen.
25 - Spargel & Lachs kombinieren / Combine salmon & asparagus

Die Spargel-Lachs-Päckchen legen wir dann kurz bei Seite, breiten pro Päckchen vier Scheiben Parmaschinken auf der Unterlage aus
26 - Parmaschinken auslegen / Spread parma ham

und wickeln unseren Lachs-Spargel-Päcken dann damit ein. Die eingewickelten Päckchen legen wir in die Auflaufform. Bei dem einen Päckchen versucht, die Spargel anders zu verteilen, was sich jedoch als keine gute Entscheidung erweisen sollte. Ich schlage daher vor, bei dem oben genannten 3 zu 1 Verhältnis zu bleiben.
27 - Lachs & Spargel mit Parmaschinken ummanteln / Coat salmon & asparagus with parma ham

Nachdem wir begonnen haben den Backofen auf 200 Grad vorzuheizen, schütten wir die Kartoffelwürfel in ein Sieb ab und lassen sie abtropfen.
28 - Kartoffelwürfel abtropfen lassen / Drain potato dices

Dann erhitzen wir etwa einen Esslöffel Butterschmalz – ggf. können wir auch etwas mehr nehmen – in einer größeren Pfanne,
29 - Butterschmalz erhitzen / Heat up ghee

geben die abgetropften Kartoffelwürfel hinein
30 - Kartoffelwürfeln in Pfanne geben / Put potato dices in pan

und braten sie unter gelegentlichem Wenden darin an.
31 - Kartoffelwürfel anbraten / Fry potato dices

Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt die Auflaufform in den Ofen zu schieben, denn sowohl Kartoffeln als auch der Lachs brauchen etwa 20 bis 25 Minuten um gar zu werden.
32 - Auflaufform in Ofen schieben / Put casserole in oven

Kurz vor Garende würzen wir dann die Kartoffeln mit Salz und Pfeffer.
33 - Kartoffelwürfel mit Salz & Pfeffer würzen / Season potato dices with salt & pepper

Wenig später schalten wir dann die Kochplatte aus, geben den Esslöffel Honig hinzu,
34 - Honig hinzufügen / Add honey

nutzen die Restwärme der Platte um ihn schmelzen, an den Kartoffeln zu verteilen und dabei etwas karamellisieren zu lassen
35 - Honig verteilen / Spread honey

bevor wir schließlich alles noch mit etwas Thymian abschmecken.
36- Kartoffelwürfel mit Thymian würzen / Season potato dices with thyme

Inzwischen müsste auch der Lachs gar sein, so dass wir die Auflaufform aus dem Ofen entnehmen
37- Auflaufform aus Ofen entnehmen / Take casserole from oven

und den Lachs-Spargel-Saltimbocca gemeinsam mit den Honigkartoffeln servieren und genießen können.
38 - Salmon asparagus saltimbocca with honey potatoes - Served / Lachs-Spargel-Saltimbocca mit Honigkartoffeln - Serviert

Sowohl das Lachsfilet als auch die Spargelstangen waren durchgehend gar geworden, wobei der Spargel sogar noch etwas Biss behalten hatte und der Lachs vor allem in inneren wunderbar zart und saftig geworden waren. Und das Aroma der Salbeiblätter reichte in Verbindung mit dem darauf verteilten Zitronensaft vollkommen aus, um dem Fisch ein sehr schmackhaftes Würzaroma zu geben. Gemeinsam mit den knusprigen, würzigen und ganz leicht süßen Kartoffelwürfeln ein wahrer Genuss. Ich hatte ja noch mit dem Gedanken gespielt, eine Sauce dazu zuzubereiten, eventuell eine Sauce Hollandaise wie man sie gewöhnlich zu Spargel reicht. Dann aber habe ich mich dagegen entschieden und habe dies auch nicht bereut, denn sie wäre meiner Ansicht nach Überflüssig und sogar zu viel des Guten gewesen. Insgesamt ein wunderbares Rezept, das Spargel auf eine sehr leckere Art mit Lachs und Parmaschinken kombiniert.

39 - Salmon asparagus saltimbocca with honey potatoes - Side view / Lachs-Spargel-Saltimbocca mit Honigkartoffeln - Seitenansicht

40 - Salmon asparagus saltimbocca with honey potatoes - Lateral cut / Lachs-Spargel-Saltimbocca mit Honigkartoffeln - Querschnitt

Werfen wir zum Abschluss noch einen kurzen Blick auf die Nährwerte dieser Zubereitung. Die Kombination aus Lachs, Spargel und Parmaschinken schlägt dabei mit ca. 900kcal zu Buche, also 450kcal pro Portion, die Honigkartoffeln haben laut meiner Berechnung etwa 650kcal, also 325kcal pro Portion. Damit landen wir also bei stolzen 775kcal pro Portion. Dabei muss ich aber erwähnen, dass die Portionen auch recht groß geraten sind, wer also reduzieren möchte kann die Menge an Lachs und Kartoffeln um jeweils 100g reduzieren und vielleicht eine Stange weniger Spargel nehmen, womit man schon bei etwa 650kcal pro Portion landet. Oder man verzichtet ganz auf eine Sättigungsbeilage bzw. ersetzt diese durch etwas leichteres aus dem Low-Carb-Bereich, z.B. gedünsteten Blumenkohl oder Kohlrabi. Der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt. 😉

Guten Appetit

Zanderfilet im Kartoffelspaghettimantel mit Fenchelgemüse & Senfsauce – das Rezept

Saturday, April 25th, 2015

Schon vor einiger Zeit hatte ich mir ja mal einen Spiralschneider angeschafft, aber bisher so gut wie gar nicht verwendet. Daher sah ich dieses Rezept für Zanderfilet im Kartoffelspaghettimantel mit Fenchelgemüse und Senfsauce als gute Gelegenheit, diesen mal wieder zu entstauben und zur Anwendung zu bringen. Viele werden sich wahrscheinlich an dieser Stelle fragen, was Kartoffelspaghetti sind, doch das wird sich etwas etwas weiter unten im Text schnell aufklären. Außerdem gab es mir auch die Gelegenheit, mal wieder etwas mit dem von mir sehr geschätzten Zander zuzubereiten und ich hatte Glück, dass man im Supermarkt meines Vertrauens an der Fischtheke auch gerade frisches Zanderfilet vorrätig hatte. Mit TK-Fisch mache ich solche etwas komplexeren Rezepte eher ungern, da dieser gerne mal nach dem Auftauen zerbröselt. Frischer Zander ist zwar nicht gerade günstig, aber die kleine Investition lohnt sich hier alle mal. Das Ergebnis war auf jeden Fall ein Gericht, das sich nicht nur sehen lassen konnte – das Auge isst ja mit – sondern sich auch als überaus lecker erwies. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das verwendete Rezept hier einmal kurz in gewohnter Art und Weise vorzustellen.

Was benötigen wir also für 2 Portionen?

300g Zander-Filet
01 - Zutat Zanderfilet / Ingredient zander filet

1 mittlere Knolle Fenchel (350 – 400g)
02 - Zutat Fenchel / Ingredient fennel

2 Schalotten
03 - Zutat Schalotten / Ingredient shallots

2-3 mittlere Kartoffeln oder 1 große Kartoffel
04 - Zutat Kartoffeln / Ingredient potatoes

1 Zehe Knoblauch
05 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

ca. 100ml trockener Weißwein
06 - Zutat trockener Weißwein / Ingredient white wine

200ml Fischfond
07 - Zutat Fischfond / Ingredient fish stock

150ml Sahne
08 - Zutat Sahne / Ingredient cream

1 Schuss Wermut (Noilly Prat)
09 - Zutat Wermut / Wormwood  (Noilly Prat)

1 Esslöffel Senf (z.B. Dijon-Senf)
10 - Zutat Dijon-Senf / Ingredient mustard

2 Esslöffel Butter
11 - Zutat Butter / Ingredient butter

sowie etwas Olivenöl
und etwas Salz & Pfeffer zum würzen

Bevor wir mit der eigentlichen Zubereitung beginnen können, müssen wir natürlich noch einige der Zutaten vorbereiten. Entfernen wir also erst einmal das Grün von der Fenchelknolle und legen es bei Seite – wir brauchen es später noch. Anschließend vierteln wir die Knolle, entfernen den Strunk und schneiden den Rest in feine Streifen.
11 - Fenchel in Streifen schneiden / Cut fennel in stripes

Außerdem ziehen wir eine der Schalotten ab und würfeln sie fein.
12 - Schalotte würfeln / Dice shallot

Dann nehmen wir uns eine Kartoffel zur Hand, waschen sie, schneiden sie beiden schmalen Enden ab
13 - Kartoffelenden abschneiden / Cut potato ends

und spannen sie dann in unseren Spiralschneider, um sie in Spaghettiform zu schneiden. Wer mag kann sie natürlich auch vorher schälen.
14 - Kartoffeln in Spaghetti schneiden / Cut potatoes to spaghettis

Danach waschen wir das Zanderfilet, trocknen es mit einem Papier-Küchentuch
15 - Zandefilet waschen / Wash zander filet

und schneiden es dann in dicke Streifen. Lange Stücke halbieren wir dabei am besten noch einmal.
16 - Zanderfilet in Stücke schneiden / Cut zander filet

Die so entstandenen Fischfilet-Stücke umwickeln wir dann mit den Kartoffel-Spaghetti.
17 - Zander mit Kartoffelspaghetti ummanteln / Coat zander filet with potato spaghetti

Ist das erledigt, kümmern wir uns erst einmal um die Sauce, denn die brauch beim heutigen Rezept am längsten. Wir erhitzen also etwa einen Esslöffel Butter in einem kleineren Topf
18 - Butter in Topf zerlassen / Melt butter in pot

und geben dann die Schalottenwürfel hinein, die wir glasig andünsten.
19 - Schalottenwürfel glasig andünsten / Braise shallots lightly

Das Ganze löschen wir anschließend mit dem trockenen Weißwein ab
20 - Mit Weißwein ablöschen / Deglaze with white wine

und lassen diesen einige Minuten einkochen, so dass nicht nur der Alkohol verdampft, sondern auch die Säuren reduziert werden. Ansonsten könnte nämlich die Sahne später darin gerinnen und das wollen wir ja nicht.
21 - Weißwein einkochen lassen / Let white wine reduce

Dann gießen wir den Fischfond hinzu,
22 - Fischfond addieren / Add fish stock

lassen alles kurz aufkochen und anschließend auf mittlerer Stufe über einen längeren Zeitraum reduzieren. Die Flüssigkeitsmenge sollte sich dabei etwa halbieren, was zu einem schön kräftigen Aroma in der Sauce führt.
23 - Aufkochen & Sauce reduzieren lassen / Bring to a boil & let sauce reduce

In der Zwischenzeit erhitzen wir etwas Olivenöl in einer Pfanne
24 - Olivenöl in Pfanne erhitzen / Heat up olive oil in pan

und braten die ummantelten Zanderfilets darin von allen Seiten für jeweils zwei bis drei Minuten an. Die fertig angebratenen Stücke legen wir dann in eine mit etwas Butter ausgefettete Auflaufform und beginnen parallel dazu, den Backofen auf 160 Grad vorzuheizen.
25 - Ummantelte Zanderfilets von beiden Seiten anbraten / Fry zander filet from both sides

Hat sich die Sauce dann wie gewünscht reduziert, gießen wir sie zuerst in ein anderes Behältnis und anschließend durch ein Sieb zurück in den Topf, so dass die Schalottenwürfel herausgefiltert werden.
26 - Sauce durch Sieb gießen / Drain sauce through sieve

Die ausgesiebte Schalotte pressen wir dann etwas aus, damit keine Flüssigkeit verloren geht,
27 - Schalotten ein wenig ausdrücken / Squeeze shallots

und lassen sie dann weiter köcheln und noch ein wenig mehr reduzieren.
28 - Sauce weiter reduzieren lassen / Let sauce reduce

Jetzt ist auch eine gute Gelegenheit, die zweite Schalotten zu würfeln
32 - Zweite Schalotte würfeln / Dice second shallot

und die Knoblauchzehe abzuziehen und zu halbieren, um sie dann etwas anzudrücken.
33 - Knoblauch schälen & anpressen / Peel & squeeze garlic

Nachdem wir dann die Pfanne sauber gewischt haben – alternativ können wir natürlich auch eine zweite Pfanne nehmen – zerlassen wir den zweiten Esslöffel Butter
29 - Butter in Pfanne zerlassen / Melt butter in pan

und dünsten die angedrückte Knoblauchzehe darin an.
34 - Knoblauchzehe andünsten / Braise garlic lightly

Anschließend geben wir den Fenchel hinzu und dünsten ihn schon mal etwas an.
35 - Fenchel hinzufügen / Add fennel

Zur Saucen-Reduktion geben wir dann die Sahne
30 - Sahne zu Reduktion gießen / Add cream to reduction

und rühren den Esslöffel Senf ein, um alles weiter köcheln zu lassen.
31 - Senf einrühren / Stir in mustard

Zum Fenchel geben wir dann die zweite gewürfelte Schalotte und dünsten sie gemeinsam mit ihm an.
36 - Schalotten hinzufügen / Add shallots

Inzwischen sollte auch der Backofen vorgeheizt sein, so dass wir den Auflaufform mit dem Fisch hinein schieben und diesen über etwa 15 bis 20 Minuten fertig garen können.
37 - Fisch im Ofen garen / Bake fish in oven

Außerdem schmecken wir den Fenchel mit etwas Salz und Pfeffer ab,
38 - Fenchel mit Pfeffer & Salz abschmecken / Taste fennel with pepper & salt

geben einen Schuss Wermut in die Senfsauce
39 - Schuss Noilly Prat zur Sauce geben / Add wormwood to sauce

und schmecken diese ebenfalls mit Salz und Pfeffer ab. Wer mag, kann die Sauce auch noch mit etwas hellem Saucenbinder eindicken.
40 - Sauce mit Pfeffer & Salz abschmecken / Taste sauce with pepper & salt

Schließlich nehmen wir die Auflaufform mit dem Zander aus dem Ofen und prüfen ob der Fisch komplett durch ist. Am einfachsten geht das mit einem Zahnstocher, den wir an einer besonders dicken Stelle hinein stechen. Lässt er sich ohne spürbaren Widerstand komplett durch stechen, ist der Fisch gar, wenn nicht muss er noch einmal kurz in den Ofen. Ist der Fisch fertig, würzen wir ihn mit etwas Salz und Pfeffer.
41 - Mit Zahnstocher prüfen ob Fisch gar ist / Check with toothpick if fish is done

Nun zupfen wir noch einige Fähnchen vom Fenchelgrün ab und zerkleinern es etwas.
42 - Fenchelgrün zerkleinern / Hackle fennel greens

Anschließend verwenden wir diese dazu, um damit Fenchel, Senfsauce und die ummantelten Zanderfilets zu garnieren, bevor wir diese schließlich servieren und genießen können.
43 - Zander filet coated in potatoes with fennel & mustard sauce - Served / Zanderfilet im Kartoffelspaghettimantel mit Fenchelgemüse & Senfsauce  - Serviert

Alleine schon die zarten und saftigen Zanderfilets in ihrem leicht knusprigen Mantel aus spaghettisierten Kartoffeln waren ein wirklicher Genuss. Eine überaus leckere Art, diese Fischsorte zu genießen. Dazu das angebratene, noch leicht knackige Fenchelgemüse und die würzige, angenehm aromatische Senfsauce und fertig war ein Gericht, das nicht nur der Gaumen, sondern auch die Augen als überaus ansprechend empfanden. Der etwas größere Aufwand bei der Zubereitung hatte sich auf jeden Fall gelohnt.

44 - Zander filet coated in potatoes with fennel & mustard sauce - Side view / Zanderfilet im Kartoffelspaghettimantel mit Fenchelgemüse & Senfsauce  - Seitenansicht

Werfen wir abschließend noch einen kurzen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichts. Zwar war die Menge der verwendeten Kartoffel-Spaghetti schwer abzuschätzen, aber die fallen auch nicht allzu groß ins Gewicht, so dass ich mit dem von mir errechneten Wert von etwa 950kcal für die gesamte Zubereitung ganz gut liegen dürfte. Das entspricht also gerade mal 475kcal pro Portion, ein angenehm niedriger Wert für ein Gericht, das sich doch als angenehm sättigend erwies. Hinzu kommt, dass es sich hierbei wohl um ein Low-Carb-Gericht handelt, den abgesehen von den Kartoffelspaghetti sind ja sonst keine großen Kohlehydrat-Lieferanten im Rezept verwendet worden. Ich war auf jeden Fall sehr zufrieden mit dem Ergebnis und habe Fisch auf diese Art bestimmt nicht das letzte Mal zubereitet.

Guten Appetit

Tagliatelle mit Lachswürfel in Weißweinsauce [24.04.2015]

Friday, April 24th, 2015

Am heutigen Freitag war das Crêpe-Special leider schon wieder vorbei, so dass es mal wieder nur die üblichen und meist bereits häufiger da gewesenen Angebot gab. Die Asia-Thai-Angebote wie Gebackene Ananas und Banane oder Nua Pad King- Rindfleisch mit Frühlingszwiebeln, Bambus und Ingwer waren aber ebenso wenig etwas für mich die Dampfnudel mit Vanillezucker und Mohnzucker bei Tradition der Region. Blieben also noch die Lachswürfel in Weißweinsauce und Tagliatelle bei Globetrotter und der Feine Putenbraten in Champignonsauce dazu Vollkornreis bei Vitality. beide Angebote sahen auf ihre Art gut aus, aber mir war heute mehr nach Fisch, daher griff ich bei den Tagliatelle zu. Da ich nichts passendes dazu an der Gemüsetheke entdecken konnte, ergänzte ich das Nudelgericht heute – wohlgemerkt das erste Mal seit ich hier Speise – mit einem Schälchen selbst zusammengestellten Salat mit Balsamicodressing. Außerdem gesellte sich noch ein Becherchen rote Grütze aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Tagliatelle with salmon dices in white wine sauce / Tagliatelle mit Lachswürfeln in Weißweinsauce

Ich muss zugeben dass ich mich nun etwas ärgere, dass ich den Salat nicht schon viel früher probiert hatte. Denn die Zusammenstellung aus verschiedenen Blattsalatsorten, roher gelber Paprika und gekochtem, aber kalten Blumenkohl erwies sich samt ihres Dressings aus Balsamico als überaus lecker und als eine gute Alternative zu Gemüse. Hier habe ich bestimmt nicht das letzte Mal zugegriffen, zumal es an dieser bisher von mir schmerzlich ignorierten Theke ja noch weitaus mehr Zutaten zum freien Ausprobieren gibt. Aber auch die Bandnudeln mit ihren zarten Lachswürfeln in der mild-würzigen, mit etwas Dill versetzten Weißweinsauce gaben mir keinerlei Grund irgend welche Kritik anzubringen. Nur bei der roten Grütze war ich mit meiner Entscheidung nicht ganz zufrieden. Es fanden sich zwar zahlreiche Fruchtstücke von Johanisbeeren, Kirschen oder Himbeeren darin, aber insgesamt war mit das Ganze dann doch etwas zu süß. Als Garnitur für Milchreis ist so etwas in Ordnung, aber ein ganzer Becher davon muss nicht unbedingt sein.
Beim Rennen um Platz eins auf der Allgemeinen Beliebheitsskala des Tages konnten sich die Tagliatelle mit Lachswürfeln mit einem deutlichen Vorsprung gegen die anderen Angebot durchsetzen. Auf Platz zwei folgte der Putenbraten mit Champignonsauce, den dritten Platz belegte die Asia-Gerichte und auf Platz vier folgte groß dahinter die Dampfnudel.

Mein Abschlußurteil:
Tagliatelle: ++
Lachswürfel in Weißweinsauce: ++
Salat: ++
Rote Grütze: +

Gefüllter Crêpe “Tandorii” mit Hähnchenbrust auf Wokgemüse [23.04.2015]

Thursday, April 23rd, 2015

Heute entschied ich mich dazu, mal wieder bei dem Französische Crêpes Special zuzugreifen, das diese Woche in unserem Betriebsrestaurant läuft. Denn mit einer Gefüllten Crêpe “Tandorii” mit Hähnchenbrust und Wokgemüse wurde heute eine Variante angeboten, die ganz nach meinem Geschmack zu sein schien. Zumal die anderen Angebote wie eine Farmerkartoffel mit Sauerrahm und Blattspinatgemüse bei Vitality, dem Schweinebraten in Dunkelbiersauce mit Kartoffelknödel bei Tradition der Region oder die Asia-Thai-Gerichte in Form von Ko Lo Zai – Gebratenes Gemüse in süß-saurer Sauce mit Ananas nach Peking-Art und Moo Pad Takai – Schweinefleisch mit Bambusstreifen, Frühlingszwiebeln und Paprika in Chili-Zitronengrassauce keine wirkliche Alternative für mich zu sein schienen. Somit stellte ich mich in die lange Schlange, die sich vor der zugehörige Theke gebildet hatte und ergatterte mir nach einiger Wartezeit einen solchen Tandorii-Crêpe. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Zitronencreme aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Stuffed Crêpe "Tandorii" with chicken breast & wok vegetables / Gefüllter Crêpe "Tandorii" mit Hähnchenbrust & Wokgemüse

Eigentlich hätte das Ganze ja “Tandoori” heißen müssen, aber abgesehen von diesem kleinen Rechtschreibfehler erwies sich das Gericht als insgesamt gute Wahl. Innerhalb der angenehm groß geratenen Crêpe, den man mit Käse und einem Stück Ananas überbacken hatte, fand sich eine exotisch gewürzte Mischung aus zarten und saftigen Hähnchenbrustwürfeln sowie einer bunten Auswahl an Gemüsesorten wie gelbe und orange Möhren, Sojasprossen, Broccoli, Zwiebeln, Erbsen und Paprika. Und das Gemüse fand sich nicht nur im Inneren, man hatte die Teigrolle zusätzlich auf einer kleinen Extraportion Wokgemüse gelagert. Außerdem hatte man das ganze mit einer süß-scharfen Chilisauce garniert, die stark an jene Sauce erinnerte die zu den Asia-Gerichten angeboten wird. Da gab es wirklich nichts zu meckern, ebenso wenig wie an der mehr als ausreichend großen Portion leicht klebrigen Reis, die man als zusätzliche Sättigungsbeilage serviert hatte. Gut, mit Tandoori – egal ob man die Gewürzmischung oder das indische Ofengericht meint – hatte das ganze wohl außer dem Namen wenig gemein, aber geschmeckt hat es alle mal. Und auch an der schaumig-lockeren Zitronencreme gab es dieses Mal nichts auszusetzen. Ihre Konsistenz war dieses Mal deutlich besser als jene der Erdbeercreme von gestern.
Zuerst hatte es ja so ausgesehen, also würde das Tandoori-Crêpe heute das Rennen machen, immerhin war zu dem Zeitpunkt als ich meinen Teller holte die Schlange hier deutlich länger als vor dem zweiten Favoriten, dem Schweinebraten. Doch das Verhältnis hatte sich während ich aß deutlich zu Gunsten des Bratens mit Dunkelbiersauce verschoben, so dass dieser letztlich den heutigen Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich ergattern konnte. Das Crêpe landete also nur auf einem guten zweiten Platz, gefolgt von den Asia-Gerichten auf Platz drei und schließlich der Farmerkartoffel auf dem vierten Platz. Schade, ich hatte ja etwas mehr Exprimentierfreude von meinen “Mitessern” erwartet, aber hier in Bayern isst man dann wohl dich lieber traditionell als exotisch. 😉

Mein Abschlußurteil:
Crêpe “Tandorii”: ++
Wokgemüse: ++
Reis: ++
Zitronencreme: ++