Posts Tagged ‘cheddar’

Hausgemachte Pizza – ein Resteverbrauch

Friday, May 8th, 2020

In meinem Kühlschrank standen noch Reste meiner hausgemachten Pizza-Sauce von meiner Sucuk-Schinken-Pizza von letzter Woche Freitag und wieder Erwarten war sie tatsächlich noch gut und brauchbar. Daher entschied ich mich, sie am heutigen Freitag, an dem ich Homeoffice machte, zu verbrauchen. Als Belag verwendete ich dabei alles, was der Kühlschrank so hergab, darunter Salami, Sucuk, geräucherter Schinken, Pilze und Zwiebeln. War schnell gemacht und perfekt geeignet den mittäglichen Hunger ohne großen Kochaufwand zu stillen.

Wir bestreichen den Teig also mit Pizzasauce,
01 - Pizzateig mit Sauce bestreichen / Spread pizza sauce on dough

bestreuen alles großzügig mit Käse – ich verwendete Mozzarella und Cheddar –
02 - Mit Käse bestreuen / Dedge with cheese

verteilen darüber Sucuk- und Salami-Scheiben (wobei ich die Sucuk-Scheiben dieses Mal am Rand einschnitt),
03 - Sucuk &  Salami auflegen / Add sucuk & salami

addieren noch Zwiebelringe, Pilze und Schinken,
04 - Pilze & Zwiebeln addieren / Add mushrooms & onions

streuen noch etwas mehr Käse darüber
05 - Weiteren Käse aufstreuen / Add more cheese

und backen dann alles für 15-20 Minuten im auf 200 Grad vorgeheizten Backofen.
06 - Im Ofen backen / Bake in oven

Wenn sie fertig gebacken ist, lassen wir sie noch 3-4 Minuten ruhen
07 - Homemade Pizza - Finished baking / Hausgemachte Pizza - Fertig-gebacken

und zerteilen sie dann mit Hilfe eines Pizzaschneiders, um sie anschließend servieren und genießen zu können. Vielleicht garnieren wir es dabei mit einigen Röllchen Frühlingszwiebeln.
08 - Homemade Pizza - Served / Hausgemachte Pizza - Serviert

Wie nicht anders erwartet erwies sich auch diese Variante der Pizza als überaus lecker. Die Sucuk-Scheiben hatten sich zwar – obwohl ich die Ränder eingeschnitten hatte, erneut ein wenig zusammengezogen und nach oben gestülpt, aber das verminderte den Genuss glücklicherweise nicht. Die dünner geschnittenen Salamischeiben waren dabei seltsamerweise flach geblieben. Das aber nur am Rande erwähnt, es handelte sich letztlich einfach um eine schnell hergestellte leckere hausgemachte Pizza mit reichhaltigem Belag und fruchtig-würziger Sauce.

09 - Homemade Pizza - Side view / Hausgemachte Pizza - Seitenansicht

Guten Appetit

Deftiger Schinken-Käse-Eintopf – das Rezept

Saturday, August 10th, 2019

Heute wollte ich mich mal, abseits von Low Carb und Co, an einem Eintopf versuchen, dessen Rezept ich vor einiger Zeit auf einer us-amerikanischen Food-Seite entdeckt hatte und den man dort als Cheesy Ham Chowder bezeichnet. Man kann denn Begriff Chowder dabei nicht direkt mit Eintopf übersetzen, sie definiert aber eine dickflüssige Suppe, ursprünglich eher mit Fisch oder Meeresfrüchten zubereitet, deren Basis aber immer Speck und gepökeltes Schweinefleisch bildet. Sie ist dem Eintopf aber sehr ähnlich. Interessant daran fand ich dabei vor die Zubereitung mit Milch, was ich so zuvor noch nie probiert hatte und was ein interessantes Geschmackserlebnis versprach, auch wenn es nicht typisch für Chowder-Rezepte zu sein scheint. Ich entschloss mich außerdem dazu das ursprüngliche Rezept noch durch zusätzliche Erbsen und etwas Lauch zusätzlich aufzuwerten. Allerdings verschätzte ich mich doch etwas bei der Menge, denn letztlich hätte ich mit meiner Kreation wohl eine kleine Großfamilie satt bekommen. 😉 Aber gelohnt hat sich das Kochexperiment alle mal, daher möchte ich es nicht versäumen das Ganze hier in gewohnter Form vorzustellen.

Was benötigen wir also für 5-6 Portionen?

1 große Zwiebel
01 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

650 – 700g festkochende Kartoffeln
02 - Zutat Kartoffeln / Ingredient potatoes

1 große Möhre (ca. 150g)
03 - Zutat Möhre / Ingredient carrot

1 kleine Stange Lauch
04 - Zutat Lauch / Ingredient leek

150g Erbsen(TK)
05 - Zutat Erbsen / Ingredient peas

286g abgetropfter Mais (Dose)
06 - Zutat Mais / Ingredient corn

350g Kochschinken
07 - Zutat Kochschinken / Ingredient ham

10 Streifen Frühstücksspeck (Bacon)
08 - Zutat Speckstreifen / Ingredient bacon

700ml Milch
09 - Zutat Milch / Ingredient milk

3 Esslöffel Mehl
10 - Zutat Mehl / Ingredient flour

250ml Hühnerbrühe
11 - Zutat Hühnerbrühe / Ingredient chicken broth

200g geriebener Cheddar
12 - Zutat geriebener Cheddar / Ingredient grated cheddar cheese

sowie etwas Öl zum braten
und etwas Salz und Pfeffer zum würzen

Beginnen wir wie üblich damit, die einzelnen Zutaten vorzubereiten. Wir schälen und würfeln also die Zwiebel,
13 - Zwiebel würfeln / Dice onion

schälen die Möhre
14 - Möhre schälen / Peel carrot

und würfeln sie,
15 - Möhre würfeln / Dice carrot

schneiden denn Lauch in Ringe,
16 - Lauch in Ringe schneiden / Cut leek in rings

schälen die Kartoffeln
17 - Kartoffeln schälen / Peel potatoes

und würfeln sie,
18 - Kartoffeln würfeln / Dice potatoes

zerkleinern die Speckstreifen
19 - Speckstreifen zerkleinern / Hackle bacon

und würfeln schließlich noch den Kochschinken.
20 - Kochschinken würfeln / Dice ham

Dann können wir endlich mit der eigentlichen Zubereitung beginnen. Dazu geben wir zuerst die zerkleinerten Speckstreifen ohne Fett in einen Topf,
21 - Speck in Topf geben / Put bacon in pot

rösten sie goldbraun im eigenen Fett an
22 - Speck anbraten / Fry bacon

und entnehmen sie dann erst mal wieder um sie bei Seite zu stellen.
23 - Speck entnehmen & bei Seite stellen / Remove bacon & put aside

In das Fett der Speckstreifen, eventuell unter Zugabe von etwas zusätzlichem Öl, geben wir dann die gewürfelte Zwiebel,
24 - Zwiebeln andünsten / Braise onion

addieren die Möhrenwürfel
25 - Möhre addieren / Add carrot

sowie den Lauch
26 - Lauch dazu geben / Add leek

und dünsten alles gemeinsam für einige Minuten unter gelegentlichen Rühren an.
27 - Gemüse andünsten / Braise vegetables

Nun bestäuben wir alles mit den drei Esslöffeln Mehl,
28 - Mit Mehl bestäuben / Dredge with flour

löschen es mit der Milch
29 - Mit Milch ablöschen / Deglaze with milk

sowie der Hühnerbrühe ab,
30 - Hühnerbrühe dazu geben / Add chicken broth

verrühren alles gründlich miteinander
31 - Gut verrühren / Mix well

und lassen es kurz aufkochen.
32 - Aufkochen lassen / Bring to a boil

Nachdem wir die Platte auf leicht reduzierte Stufe zurückgeschaltete haben, geben wir die gewürfelten Kartoffeln,
33 - Kartoffelwürfel in Topf geben / Add diced potatoes

den Mais
34 - Mais hinzufügen / Add corn

sowie die Erbsen hinzu
35 - Erbsen addieren / Add peas

und lassen alles für 15 – 20 Minuten auf niederiger Stufe und bei gelegentlichen Umrühren vor sich hin köcheln bis die Kartoffeln gar sind.
36 - Köcheln lassen / Let simmer

Schließlich addieren wir noch den geriebenen Cheddar-Käse,
37 - Cheddar in Topf geben / Add cheddar

heben ihn unter
38 - Cheddar verrühren / Stir in cheddar

und geben dann den gewürfelten Kochschinken hinein
39 - Kochschinken hinzufügen / Add ham

um schließlich alles gut zu verrühren und den Käse dabei schmelzen zu lassen.
40 - Verrühren & Käse schmelzen lassen / Stir & let cheese melt

Nun schmecken wir unsere Kreation noch einmal mit Salz und Pfeffer ab
41 - Mit Salz & Pfeffer abschmecken / taste with salt & pepper

und geben ganz zum Schluß noch die knusprig gebratenen Speck hinzu
42 - Angebratenen Speck addieren / Add fried bacon

den wir verrühren und kurz heiß werden lassen.
43 - Speck unterheben / Stir in bacon

Anschließend können wir das Gericht auch schon, vielleicht mit einigen Ringen einer Frühlingszwiebel garniert, servieren und genießen.
44 - Cheesy Ham Chowder - Served / Schinken-Käse-Eintopf - Serviert

Ich hatte nicht gedacht, dass in Milch und Hühnerbrühe gekochtes Gemüse mit Schinken und Speck so lecker sein könnte, doch ich wurde beim ersten Bissen schnell eines besseren belehrt. Nicht nur dass sich die Zusammenstellung auch durch den knusprigen Speck angenehm würzig war, auch die Auswahl an verschiedenen Gemüsesorten erwies sich als überaus gut gelungen. Natürlich war der Käse daran auch nicht ganz unschuldig, da er nicht nur zum Geschmack beitrug, sondern der Flüssigkeit zusätzlich eine besonders cremige Konsistenz gab. Fand ich sehr lecker, auch wenn es sich hierbei trotz des reichlich vorhandenen Gemüses nicht gerade um leichte Kost handelte. Im Nachhinein gesehen passt so etwas bestimmt noch besser in die kühlere Jahreszeit, da es sich um ein sehr deftiges Gericht handelt, aber auch an einem verregneten Sommertag wie heute erwies es sich als überaus leckere Alternative. Ich war auf jeden Fall auch heute mal wieder zufrieden mit dem Ergebnis meines Kochexperiments – auch wenn ich viel zu viel davon zubereitet hatte. 😉

45 - Cheesy Ham Chowder - Side view / Schinken-Käse-Eintopf - Seitenansicht

Guten Appetit

Hamburger mit Speck & Cheddarkäse [04.04.2019]

Thursday, April 4th, 2019

Heute überlegte ich einen kurzen Moment ob ich zu Mittag essen gehen sollte, denn gleich zwei Kollegen gaben heute Kuchen aus und da hatte ich natürlich nicht Nein sagen können – das wäre unhöflich gewesen. 😉 Dennoch begaben wir uns schließlich – etwas später als sonst – ins Betriebsrestaurant, denn wir wussten dass der Kuchen nicht den ganzen Nachmittag vorhalten würde. Ob ich aber wirklich beim Hauptangebot, einem Hamburger mit Speck und Cheddarkäse, dazu Pommes Frites aus dem Abschnitt Tradition der Region der heutigen Tageskarte zugreifen sollte? Ziemlich schwer, vor allem nach einem Stück Marmorkuchen und einem Stück Obsttorte. Die Spaghetti mit Balsamicolinsen aus dem Abschnitt Vitality wären da mit Sicherheit eine gute Alternative gewesen, auch wenn sie dank der Nudeln eine ziemliche Kohlehydrate-Bombe darstellten. Der Rindergulasch mit Spätzle bei Globetrotter mit seinen sehr grob gewürfelten Fleischstücken schien mir da hingegen weniger verlockend. Und Gebackene Ananas und Banane oder Gaeng Massaman Gai – Gebratenes Putenfleisch mit frischem Gemüse in Süß-Sauer Sauce von der Asia-Wok-Theke waren meiner Meinung nach auch nicht so das richtige. Aber trotz der Tatsache dass ich gestern morgen zum Frühstück erst mit meiner Fleischpflanzerlsemmel einen Light-Burger verzehrt hatte, blieb ich letztlich doch beim Hamburger mit Speck und Cheddarkäse. Warum sie ihn nicht gleich Bacon-Cheeseburger genannt hatte, erschloss sich mir allerdings nicht.

Hamburger with bacon & cheddar cheese / Hamburger mit Speck & Cheddarkäse Cheeseburger

Obwohl die Pommes Frites gerade frisch aus der Küche gekommen waren, erwiesen sie sich als mehr als nur leicht misslungen, denn sie waren nicht nur absolut nicht knusprig, so als wären sie zu kurz in der Fritteuse gewesen, sie waren auch noch etwas übersalzen. Dabei war der Andrang gar nicht so groß, dass Grund zur Eile gewesen wäre. Der Ketchup, mit dem ich sie garniert hatte, kompensierte das erwartungsgemäß natürlich nicht. Der Burger selbst war aber, für hiesige Verhältnisse, in Ordnung wie ich fand. Zwischen den beiden Brötchenhälften stapelten sich (von unten nach oben gesehen) Cocktailsauce, Salat, Tomatenscheibe, Gewürzgurkenscheibe, das saftige und lockere Fleischpfanzerl, eine Scheibe geschmolzener Cheddar und ein knusprig angebratener Streifen Bacon. Dem Brötchen merkte man zwar an, dass es bereits einige Zeit an der frischen Luft verbracht hatte, aber alles in allem ein akzeptabler Burger für die Verhältnisse unseres Betriebsrestaurants. Ich war nach dieser Portion auf jeden Fall Pappsatt. Nur an den Fritten muss man mal wieder arbeiten, das war die letzten Male zuvor deutlich besser gewesen.
Doch trotz seiner Mankos bei den Fritten konnte sich der Burger heute beim Rennen um die Allgemeine Beliebtheitsskala durchsetzen und belegte mit deutlichem Vorsprung vor alle anderen Angeboten den ersten Platz. Auf Platz zwei sah ich die Asia-Gerichte, die wiederum aber nur einen hauchdünnen Vorsprung vor dem Rindergulasch mit seinen fast billiardkugelgroßen Fleischbrocken besaßen, welcher somit auf dem dritten Platz landete. Auf einem guten vierten Platz landeten schließlich die vegetarischen Spaghetti mit Balsamicolinsen.

Mein Abschlußurteil:
Hamburger mit Speck & Cheddar: ++
Pommes Frites: +/-

Gebackene Spaghetti mit Paprika & Kidneybohnen – das Rezept

Sunday, November 25th, 2018

Vor einiger Zeit entdeckte ich bei Cheap Cooking ein schönes einfaches Rezept für einen Spaghetti-Nudelauflauf mit Kidneybohnen und grüner Paprika, der es mir wert erschien mal nachgekocht zu werden. Ich liebe ja Nudeln in jeglicher Form und die Kombination mit diesen Gemüsesorten hatte ich noch nicht probiert. Einziges Manko des ursprünglichen Rezepts war es, dass man hier mit einer fertig gekauften Marinara Tomatensauce arbeitete, was mir nicht so zusagte. Daher entschloss ich mich dazu, sie mit meiner verbesserten Tomatensauce nach dem Grundrezept meiner Mutter zu kombinieren, die sich ja bereits mehrfach bewährt hatte. Das Ergebnis war ein überaus leckeres Nudelgericht, das die üblichen Spaghetti mit Hackfleisch-Tomatensauce um einiges aufwertete. Das so entstandene Rezept möchte ich nun mit diesem Beitrag einmal kurz in gewohnter Form vorstellen.

Was benötigen wir also für 4-5 Portionen?

  • 500g Rinderhackfleisch
  • 1 große Zwiebel
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1 große oder 2 kleine grüne Paprika
  • 1 Dose Kidneybohnen (400g)
  • 500g Spaghetti
  • 400g stückige Tomaten
  • 400ml Gemüsebrühe
  • 4 Esslöffel Tomatenmark
  • 3 Esslöffel Weizenmehl
  • 200g geriebenen Käse (z.B. Mozzarella & Cheddar)
  • 100g Parmesan oder Gran Pandano
  • Salz, Pfeffer, Paprika, Basilikum, Majoran & Chiliflocken
  • etwas Olivenöl zum braten
  • Wie üblich beginnen wir mit der Vorbereitung der einzelnen Zutaten, d.h. wir würfeln die Zwiebel, schälen die Knoblauchzehen und waschen und entkernen die grüne Paprika, um sie in schmale, mundgerechte Streifen zu schneiden. Außerdem rieben wir den Parmesan bzw. Gran Pandano und gießen wir die Bohnen aus der Dose in ein Sieb und lassen sie abtropfen.

    Anschließend erhitzen wir etwas Olivenöl in einer hohen Pfanne, bröseln das Hackfleisch hinein
    01 - Hackfleisch in Pfanne bröseln / Add mincemeat to pan

    und braten es krümelig an, wobei wir alles schon einmal mit ein wenig Salz und Pfeffer würzen.
    02 - Mit Salz & Pfeffer würzen / Season with salt & pepper

    Parallel setzen wir einen Topf mit Wasser zum kochen der Spaghetti auf.

    Ist das Hackfleisch durchgebraten, geben wir die gewürfelte Zwiebel hinzu, dünsten sie kurz an
    03 - Zwiebel hinzufügen / Add onion

    und addieren dann auch die in Paprika-Streifen,
    04 - Paprika addieren / Add bell pepper

    um alles gemeinsam für 3-4 Minuten anzudünsten bis die Zwiebelstücke glasig und die Paprika einigermaßen weich ist.
    05 - Gemüse andünsten / Braise vegetables

    Nach ein bis zwei Minuten pressen wir außerdem noch die beiden Knoblauchzehen in die Pfanne – sie brauchen deutlich kürzer und sollten nach Möglichkeit nicht anbrennen, da sie sonst eventuell bitter werden.
    06 - Knoblauch hinzufügen / Add garlic

    Dann ist es an der Zeit, das Tomatenmark mit in die Pfanne zu geben – ich bin inzwischen dazu übergegangen es direkt aus der Tube dazu zu drücken –
    07 - Tomatenmark dazu geben / Add tomato puree

    rösten es kurz mit an,
    08 - Tomatenmark anrösten / Roast tomato puree

    bestreuen dann alles mit den drei Esslöffeln Weizenmehl
    09 - Mit Weizenmehl bestäuben / Sprinkle with flour

    und löschen schließlich alles mit der Gemüsebrühe ab.
    10 - Mit Gemüsebrühe ablöschen / Deglaze with vegetable broth

    Nachdem wir außerdem noch die stückigen Tomaten dazu gegeben haben
    11 - Tomaten hinzufügen / Add tomatoes

    verrühren wir alles gründlich miteinander und lassen es kurz aufkochen, um es danach auf reduzierter Stufe vor sich hin köcheln zu lassen.
    12 - Verrühren & aufkochen lassen / Stir & bring to a boil

    Inzwischen dürfte dann auch das Wasser kochen, so dass wir es mit zwei Teelöffeln Salz versehen und die Spaghetti nach Packungsanweisung darin kochen können – bei mir sollte das neun Minuten dauern.
    13 - Spaghetti kochen / Cook spaghetti

    In der Zwischenzeit schmecken wir unsere Sauce mit den Gewürzen wie Salz, Pfeffer, edelsüßen Paprika, getrocknetem Basilikum und Majoran ab. Wer mag kann außerdem noch ein paar Chiliflocken für eine gewisse pikante Note hinzufügen.
    14 - Mit Gewürzen abschmecken / Taste with seasonings

    Kurz bevor die Nudeln fertig gekocht sind, geben wir schließlich auf die abgetropften Kidneybohnen mit in die Sauce
    15 - Kidneybohnen addieren / Add kidney beans

    und verrühren sie gründlich.
    16 - Kidneybohnen verrühren / Stir in kidney beans

    Sobald die Spaghetti al dente gekocht sind, gießen wir sie in ein Sieb und lassen sie abtropfen.
    17 - Spaghetti abtropfen lassen / Drain spaghetti

    Anschließend geben wir 2/3 des geriebenen Käses – ich hatte mich für eine Mischung aus Mozzarella und Cheddar entschieden – in die Sauce,
    18 - Mozzarella & Cheddar in Sauce geben / Add mozzarella & cheddar to sauce

    addieren noch die Hälfte des geriebenen Gran Pandano bzw. Parmesans
    19 - Gran Pandano einstreuen / Intersperse Gran Pandano

    und verrühren die Käsesorten dann gründlich, um sie in der Sauce schmelzen zu lassen. Dann schalten wir die Kochplatte aus.
    20 - Käse verrühren & schmelzen lassen / Mix & let melt cheese

    Jetzt geben wir noch die abgetropften Spaghetti in die Pfanne
    21 - Nudeln in Sauce geben / Add noodles to sauce

    und vermischen sie gründlich mit der Sauce.
    22 - Spaghetti & Sauce vermischen / Mix spaghetti & sauce

    Während wir der Backofen auf 180 Grad vorheizen, fetten wir eine größere Auflaufform aus,
    23 - Auflaufform ausfetten / Grease casserole

    geben die Nudeln mit Sauce hinein, streichen alles einigermaßen glatt
    24 - Nudeln in Auflaufform füllen / Fill noodles in casserole

    und bestreuen es dann mit den verbliebenen geriebenen Mozzarella, Cheddar und Gran Pandano.
    25 - Mit restlichem Käse bestreuen / Dredge with remaining cheese

    Sobald der Ofen dann Betriebstemperatur erreicht hat, schieben wir die so gefüllte Auflaufform auf der mittleren Schiene hinein und backen alles für 20-25 Minuten bis der Käse geschmolzen ist und eine schöne Bräunung angenommen hat.
    26 - Im Ofen backen / Bake in oven

    Anschließend können wir die Auflaufform entnehmen und lassen sie für vielleicht fünf Minuten ruhen
    27 - Baked spaghetti with green pepper & kidney beans - Finished baking / Gebackene Spaghetti mit grüner Paprika & Kidneybohnen - Fertig gebacken

    bevor wir das fertige Gericht schließlich servieren und genießen können.
    28 - Baked spaghetti with green pepper & kidney beans - Served / Gebackene Spaghetti mit grüner Paprika & Kidneybohnen - Serviert

    Die Sauce vereinte auch dieses Mal wieder eine angenehm fruchtige Note mit einer sehr gelungenen Kombination von Gewürzen, das kennen wir ja bereits von früheren Versionen wo ich sie einfach nur zu Spaghetti servierte. Aber kombiniert mit verschiedenen Käsesorten und zusätzlich aufgewertet durch Kidneybohnen und grüner Paprika fand ich sie noch einmal um einen bedeutenden Grad leckerer. Inwieweit das überbacken im Ofen daran teil hatte, vermag ich nicht vollumfänglich bewerten, aber geschadet hat es auf jeden Fall nicht. Das krümelig angebratene Hackfleisch darin gab dem ganzen außerdem noch zusätzlichen Biss und diente als überaus passende Fleischeinlage in die Sauce. Dass die Menge dabei etwas größer geworden war, als ich ursprünglich geplant hatte, nahm ich da natürlich billigend in Kauf. Alles in allem ein einfaches, aber unglaublich schmackhaftes Gericht, das ich mal wieder vorbehaltlos weiter empfehlen kann.

    29 - Baked spaghetti with green pepper & kidney beans - Side view / Gebackene Spaghetti mit grüner Paprika & Kidneybohnen - Seitenansicht

    Guten Appetit
    Chef

    Stromboli mit Schinken, Brokkoli & Cheddar – das Rezept

    Saturday, September 22nd, 2018

    Obwohl ich ja erst am Freitag in unserem Betriebsrestaurant Pizza verzehrt hatte, wollte ich auch am heutigen Samstag mal wieder ein Rezept für eine spezielle Pizza ausprobieren: eine Abwandlung der klassischen Calzone mit Bezeichnung Stromboli. Entstanden ist diese Variante aber wohl nicht in Italien, sondern in den 1950er Jahren in den Vereinigten Staaten, wo gleich zwei Restaurants für sich beanspruchen – siehe dazu auch den oben verlinkten Eintrag in der Wikipedia. Hier in Deutschland habe ich die Stromboli bisher noch auf keiner Restaurant-Speisekarte gesehe, aber das sollte mich natürlich nicht davon abhalten das Rezept dennoch auszuprobieren. 😉 Ich entschied mich dabei für eine spezielle Variante mit Kochschinken und Brokkoli, die ich mit frisch geriebenen Cheddarkäse kombinierte. Mit gerade mal fünf Zutaten ein zugegebenermaßen einfaches Rezept, aber mal wieder sehr lecker. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, dieses Rezept hier einmal in gewohnter Form vorzustellen.

    Was benötigen wir also für 2-3 Portionen?

    200g Kochschinken
    01 - Zutat Kochschinken / Ingredient boiled ham

    200g-250g Brokkoli
    02 - Zutat Brokkoli / Ingredient broccoli

    200g Cheddar-Käse
    03 - Zutat Cheddar / Ingredient cheddar

    1 Rolle Pizzateig
    04 - Zutat Pizzateig / Ingredient pizza dough

    1 kleines Hühnerei
    05 - Zutat Hühnerei / Ingredient chicken egg

    Beginnen wir damit einen Topf mit Wasser zum blanchieren des frischen Brokkolis aufzusetzen.
    06 - Topf mit Wasser aufsetzen / Bring pot of water to a boil

    Anschließend zerteilen wir den Brokkoli in kleine Röschen. Ich hatte mir ein etwas größeres Stück besorgt, da ich mir über die nötige Menge unsicher war, aber man kann den blanchierten Brokkoli der überzählig ist ja glücklicherweise auch problemlos einfrieren.
    07 - Brokkoli in Röschen zerteilen / Divide broccoli in florets

    Außerdem würfeln wir den Kochschinken
    08 - Schinken würfeln / Dice ham

    und reiben den Cheddar-Käse.
    09 - Käse reiben / Grate cheese

    Inzwischen dürfte dann auch das Wasser sieden, so dass wir es mit zwei Teelöffeln Salz versehen
    10 - Wasser salzen / Salt water

    und die Brokkoliröschen ins Wasser geben können
    11 - Brokkoli in Topf geben / Put broccoli in pot

    um sie für 2-3 Minuten darin zu blanchieren
    12 - Brokkoli blanchieren / Blanch broccoli

    und anschließend mit kaltem Wasser in einem Sieb abzuschrecken und abtropfen zu lassen.
    13 - Brokkoli abschrecken / Refresh broccoli

    Während der Ofen dann auf 200 Grad vorheizt, rollen wir den Pizzateig auf ein Backblech aus – das Backpapier ist bei diesen fertigen Pizzateigen ja glücklicherweise inkludiert – und bestreuen die lange Mitte mit etwas geriebenem Käse.
    14 - Teigmitte mit Käse bestreuen / Dredge middle of dough with cheese

    Auf dem Käse verteilen wir dann den gewürfelten Schinken sowie die blanchierten und abgetropften Brokkoli-Röschen,
    15 - Schinken & Brokkoli hinzufügen / Add ham & broccoli

    bestreuen das Ganze mit weiterem geriebenen Käse
    16 - Mit weiterem Käse bestreuen / Dredge with more cheese

    und schneiden dann die links und rechts überstehenden Teiglappen mit Hilfe eines Pizzaschneiders in ungefähr gleich breite Streifen.
    17 - Überstehenden Teig mit Pizzaschneider einschneiden / Cut overhanging dough with pizza cutter

    Die klappen wir dann – abwechselnd von links und rechts – über die Füllung,
    18 - Teigstreifen über Füllung klappen / Put dough stripes over filling

    bepinseln die so entstandene Teigrolle mit dem vorher verquirlten Hühnerei
    19 - Mit verquirltem Ei bepinseln / Brush with whisked egg

    und backen schließlich alles für 15-20 Minuten auf der mittleren Schiene im Ofen.
    20 - Im Ofen backen / Bake in oven

    Danach sollte der Teig danke der Glasur mit dem Ei eine schöne dunkle Färbung angenommen haben. Ich hatte ja, um ehrlich zu sein, eigentlich damit gerechnet, dass der Käse beim Schmelzen aus der Rolle laufen würde, doch erstaunlicherweise ist sie trotz der Einschnitte für die Streifen erstaunlich dicht geblieben.
    21 - Stromboli with ham, broccoli & cheddar - Finished baking / Stromboli mit Schinken, Brokkoli & Cheddar - Fertig gebacken

    Damit der Käse sich aber noch etwas festigen kann, lassen wir unsere fertige Stromboli-Teigrolle für einige Minuten ruhen
    22 - Stromboli with ham, broccoli & cheddar - Finished baking 2 / Stromboli mit Schinken, Brokkoli & Cheddar - Fertig gebacken 2

    bevor wir sie mit Hilfe eines scharfen Messers in ungefähr gleich breite Streifen zerschneiden
    23 - In Scheiben schneiden / Cut in slices

    und letztendlich servieren und genießen können.
    24 - Stromboli with ham, broccoli & cheddar - Served / Stromboli mit Schinken, Brokkoli & Cheddar - Serviert

    Obwohl nur aus drei Komponenten, nämlich Kochschinken, Brokkoli und Cheddar, bestehend erwies sich die Füllung meines ersten Stromboli-Pizza dennoch als überaus gut gelungen und sehr lecker. Dabei spielte natürlich positiv mit hinein, dass ich zu frischem, selbst blanchierten Brokkoli, besonders würzigen und selbst geriebenen Cheddar sowie einem Kochschinken mit Honigglasur von der Fleischer-Theke gegriffen hatte. Und in leicht abgekühlter Version eignet sich das Ganze auch noch wunderbar als Fingerfood, das man ohne Besteck essen kann. Also wäre hier auch durchaus die Verwendung in einem Buffet auf einer Party denkbar. Insgesamt mal wieder eine sehr leckere Pizza-Version, die ich bei Gelegenheit unbedingt auch noch mal mit ihrer klassischen Füllung aus Mozzeralla, Salami, Schinken und/oder Pilzen auf Tomaten-Pizzasauce ausprobieren muss. Oder vielleicht auch mal als Stromboli Hawaii mit Ananas. Die Variantionsmöglichkeiten sind hier mal wieder nur durch die eigene Fantasie begrenzt.

    25 - Stromboli with ham, broccoli & cheddar - Side view / Stromboli mit Schinken, Brokkoli & Cheddar - Seitenansicht

    26 - Stromboli with ham, broccoli & cheddar - Stacked / Stromboli mit Schinken, Brokkoli & Cheddar - Gestapelt

    Guten Appetit

    Mac & Cheese mit Speckwürfel in würziger Cheddarsauce & Röstzwiebeln [21.08.2018]

    Tuesday, August 21st, 2018

    Heute fand sich mit dem Paniertes Putensteak mit Bratkartoffeln und Wachsbohnensalat bei Tradition der Region schon mal ein ganz interessantes Gericht auf der heutigen Tageskarte unseres Betriebsrestaurants, aber nach den Kartoffeln von gestern lag mir der Appetit doch nach etwas Abwechslung hinsichtlich der Sättigungsbeilage. Dazu wäre der Gemüsestrudel mit Ratatouille und Kräuter-Quarkdip bei Vitality schon mal sehr gut geeignet gewesen und auch der Gebratener Eierreis mit Thaigemüse in Austernsauce oder der Gebackener Seelachs mit Thaigemüse in Kokosmilchsauce von der Asia-Thai-Theke klangen nicht übel. Aber am meisten reizte mich das Mac & Cheese – Gebratene Makkaroni mit Speckwürfel in würziger Cheddarsauce und Röstzwiebeln aus der Sektion Globetrotter, ein typisch amerikanisches Nudelgericht, das aber auch keinen sonderlich leichten Genuss versprach – bei all dem Käse, dem Speck und den Röstzwieben. Von der Kohlehydrate-Bombe in Form der Nudeln mal ganz abgesehen. Aber leider ernähre ich mich – wie viele Menschen – nicht immer vernünftig, sondern nach Vorliebe. Und die lag heute nun mal nach einem Nudelgericht.

    Mac & Cheese

    Diesmal hatte die Menubeschreibung nicht übertrieben, als sie von würziger Cheddarsauce schrieb. Denn der hier verwendete Käse erwies sich tatsächlich als überaus würzig und harmonierte wunderbar mit den zahlreichen Speckwürfeln, und den würzigen, leicht knusprig gebratenen Röstzwiebeln. Im Grunde genommen eine Abwandlung der bereits häufiger hier verzehrten Käsespätzle, allerdings eben mit einer deutlich würzigeren Sauce. Gut, Cheddar ist nun mal kein schwäbischer Käse, aber er würde auch den Käsespätzle wirklich gut tun. Die Speckwürfel hätten für meinen Geschmack gerne noch ein wenig knuspriger angebraten sein, aber waren auch so eine überaus leckere Fleischkomponente. Ich war auf jeden Fall sehr zufrieden mit meiner Wahl und würde jederzeit wieder zu dieser Variante der Mac&Cheese greifen.
    Beim heutigen Kampf um Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lieferten sich die Mac&Cheese mit dem Putensteak ein recht enges Kopf-an-Kopf-Rennen und ich musste etwas genauer hin sehen, bevor ich mich dazu entschied dem Mac & Cheese diese Ehre zukommen zu lassen. Das Putensteak folgte aber auf einem sehr guten zweiten Platz. Platz drei belegten die Asia-Gerichte und auf dem vierten Platz kam schließlich der Gemüsestrudel mit Ratatouille, der heute mit Sicherheit die ernährungstechnisch klügere Entscheidung gewesen wäre.

    Mein Abschlußurteil:
    Mac & Cheese: ++
    Röstzwiebeln: ++

    Cheeseburger mit Cheddar & Bacon [19.07.2018]

    Thursday, July 19th, 2018

    Das Schweinegeschnetzeltes mit Maronen und Cranberrys dazu Spätzle welches heute im Abschnitt Tradition der Region auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants angeboten wurde, sah eigentlich ganz gut aus und auch für das Pikante Kichererbsencurry mit Reis bei Vitality gab es einige Argumente, zumal es bisher immer sehr lecker war und ich es lange nicht mehr verzehrt hatte. Doch ich griff weder zu diesen Gerichten noch zum Gebratenen Tintenfisch mit Gemüse in Massamannsauce, der gemeinsam mit Gebackener Ananas und Banane mit Honig an der Asia-Wok-Theke angeboten wurde. Nein, ich griff zum Cheeseburger mit Cheddarkäse und Bacon dazu Pommes frites aus der Sektion Globetrotter. Keine besonders kluge Wahl, zumal ich am Montag ja schon mal Pommes hatte, aber mir war einfach danach. Und auf den Fritten durfte natürlich der Ketchup nicht fehlen.

    Bacon cheeseburger with french fries / Bacon Cheeseburger mit Pommes Frites

    Wie auch schon zuvor waren auch die heute die fritterten Kartoffelstäbchen nicht ganz so knusprig wie man sie sich vielleicht gewünscht hätte, außerdem fehlte leider etwas Salz, aber sie waren zumindest gut genießbar und in mehr als ausreichender Menge vorhanden. Die Hauptkomponente war aber natürlich der Burger, der wie üblich aus Eisbergsalat, Cocktailsauce, Salatgurken-Scheiben, Tomatenscheibe, Patty, einem angebratenen Speckstreifen (Bacon) und einer Scheibe geschmolzenen Cheddar-Käses zusammengesetzt war.

    Bacon cheeseburger - Lateral cut / Bacon Cheeseburger - Querschnitt

    Das Ganze natürlich zwischen den beiden Hälften eines etwas labbrigen Weißbrot-Sesambrötchens. Wie üblich kein Meisterburger, aber auch nicht allzu schlecht – man hat inzwischen einen wirklich akzeptablen Burger entwickelt, nachdem man hier oder hier auch mal in die falsche Richtung herumexperimentiert hatte. Es besteht eindeutig noch Verbesserungspotential, z.B. beim Belag. Ich würde gerne mal wieder Gewürz- anstatt Salatgurken auf dem Burger sehen, außerdem könnte man beim Salat und der Sauce noch etwas großzügiger sein. Aber für die Location ist er schon soweit in Ordnung.
    Natürlich hatte auch ein großer Teil der anderen Gäste heute zum Burger gegriffen und ihm so einen klaren ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala beschert. Auf Platz zwei sah ich die Asia-Gerichte, gefolgt vom Schweinegeschnetzelten auf dem dritten und schließlich dem Kichererbsencurry auf einem guten vierten Platz

    Mein Abschlußurteil:
    Cheeseburger: ++
    Pommes Frites: +

    Räucherlachs-Krabben-Pizza mit Ranch Dressing – das variierte Rezept

    Sunday, June 24th, 2018

    Bereits am Ende des gestrigen Beitrag über die Hähnchen-Knoblauch-Pizza mit Ranch Dressing hatte ich ja bereits überlegt ob man das Topping nicht auch mit Räucherlachs und Krabben variieren könnte. Eigentlich wollte ich ja noch ein paar Tage warten, aber dann habe ich mich doch dazu entschlossen diese leicht abgewandelte Pizza-Version schon heute zuzubereiten. Zum Glück hatte ich die benötigten Zutaten bereits eingekauft.

    Ich bestrich also, wie gestern, den Boden erst einmal mit dem selbst zubereiteten Ranch Dressing – das Rezept dazu gabs ja bereits im gestrigen Beitrag –
    01 - Pizzateig mit Ranch Dressing bestreichen / Spread ranch dressing on pizza dough

    und bestreute alles mit etwas frisch geriebenen Gran Pandano, den ich ja noch von meinem Gnocchi-Rezept vom letzten Wochenende vorrätig hatte.
    02 - Mit Gran Pandano bestreuen / Dredge with gran pandano

    Darauf verteilte ich dann 200g Räucherlachs, der entgegen meiner Befürchtung wunderbar ausreichte,
    03 - Räucherlachs auflegen / Put on smoked salmon

    und verteilte darauf die 150g Krabben.
    04 - Krabben hinzufügen / Add shrimps

    Es folgten wieder, wie gestern auch, entkernte und gewürfelte Tomaten
    05 - Tomatenwürfel addieren / Add diced tomatoes

    sowie einige Frühlingszwiebel-Ringe – ebenfalls die Reste des Bundes vom gestrigen Rezept.
    06 - Frühlingszwiebeln dazu geben / Add scallions

    Nachdem ich das Topping etwas angedrückt hatte, bestreute ich alles mit meiner bewährten Mischung aus geriebenen Mozzarella und Cheddar
    07 - Mit Käse bestreuen / Dredge with cheese

    und schob es dann für 15-20 Minuten in den auf 200 Grad vorgeheizten Backofen.
    08 - Im Ofen backen / Bake in oven

    Die fertige Pizza entnehmen wir dem Ofen und lassen sie für etwa fünf Minuten ruhen, damit der Käse sich etwas festigen kann,
    09 - Smoked salmon shrimp pizza with ranch dressing - Finished baking / Räucherlachs-Krabben-Pizza mit Ranch Dressing - Fertig gebacken

    bevor wir sich schließlich in Portionen zerteilen, mit Frühlingszwiebeln garnieren, servieren und letztlich genießen können.
    10 - Smoked salmon shrimp pizza with ranch dressing - Served / Räucherlachs-Krabben-Pizza mit Ranch Dressing - Serviert

    Wie ich bereits nach den ersten Bissen feststellen durfte, handelte es sich dabei um eine wiederum sehr gelungene Abwandlung des gestern vorgestellten Rezepts, denn das Ranch Dressing harmonierte auch hier wunderbar mit dem würzigen Räucherlachs und den knackigen Krabben, wobei die Tomatenwürfel noch eine zusätzliche fruchtige Note dazu gaben, die sehr gut in die geschmackliche Gesamtkonzeption passte. Hätte mich auch gewundert, wenn ein Dressing mit Dill darin nicht auch zu Fisch und Meeresfrüchten passen würde. Kann auch dieses Rezept sehr empfehlen – dieses Ranch Dressing ist wirklich ein geschmackliches Multitalent. Vielleicht probiere ich es ja zuletzt dann auch noch einmal mit etwas Salat, ein wenig ist immer noch übrig. 😉

    11 - Smoked salmon shrimp pizza with ranch dressing - Side view / Räucherlachs-Krabben-Pizza mit Ranch Dressing - Seitenansicht

    12 - Smoked salmon shrimp pizza with ranch dressing - Close up / Räucherlachs-Krabben-Pizza mit Ranch Dressing - Nahaufnahme

    Guten Appetit