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Hausgemachtes Garam Masala – das Rezept

Samstag, November 28th, 2020

Für mein nächstes Rezept brauchte ich Garam Masala, eine der wohl bekanntesten indischen Gewürzmischungen. Beim Durchsicht meiner inzwischen recht beträchtlichen Bestände an Gewürzen fand ich zwar noch einen Rest gekauften Garam Masalas, die war jedoch bereits fast vier Jahre alt und besaß bestimmt kein Aroma mehr. Daher entschied ich mich dazu mir selbst welches zuzubereiten. Die einzelnen Zutaten sind zwar zum Teil nicht unbedingt Bestandteil einer normalen Küche, doch ich hatte das Glück alles Notwendige in meinem Gewürzschrank zu finden, also stand meinem hausgemachten Garam Masala nichts mehr im Wege.

01-Zutaten

Was benötigen wir für 180-200g Garam Masala?

  • 4 Esslöffel Koriandersamen
  • 2 Esslöffel Kreuzkümmelsamen
  • 1 Esslöffel Fenchelsamen
  • 1 Mazis (Muskatblüte)
  • 3 größere schwarze Kardamom-Kapseln
  • 1 Esslöffel grüne Kardamom-Kaspseln
  • 1/2 Teelöffel Nelken
  • 2 Stück Zimtstange (ca. 3cm)
  • 1 Esslöffel schwarzer Pfeffer
  • 4 Lorbeerblätter
  • 1/2 Muskatnuss
  • 1 Sternanis
  • Beginnen wir damit, die schwarzen Kardamom-Kapseln zu öffnen
    02-Schwarze-Kardamom-öffnen

    und die Samenkapseln daraus zu lösen, damit sich ihr Aroma beim nächsten Arbeitsschritt richtig entfalten kann. Die Schalen können wir aber auch mit verwenden.
    03-Kerne-aus-Kardamom-entnehmen

    Außerdem drücke wir die grünen Kardamom-Kapseln mit der flachen Seite des Messers an, damit sie sich ebenfalls etwas öffnen.
    04-Grüne-Kardamom-andrücken

    Außerdem kann es nicht schaden auch Lorbeerblätter, Muskatnussblüte und Zimtstangen grob zu zerkleinern.

    Anschließend erhitzen wir eine Pfanne ohne Öl und geben die Koriandersamen
    05-Koriander-in-Pfanne-geben

    sowie die anderen Gewürze in die heiße Pfanne
    06-Restliche-Gewürze-dazu-geben

    und rösten alles für 3-4 Minuten unter gelegentlichem Rühren an, bis sich die Aromen in der Küche verbreiten.
    07-Gewürze-anrösten

    Nun geben wir die angerösteten Gewürze auf einen Teller,
    08 - Put spices on plate / Gewürze auf Teller geben

    lassen sie für einige Minuten abkühlen
    09 - Let spices cool down / Gewürze auskühlen lassen

    und geben sie dann in einen Mixer
    10 - Put spices in blender / Gewürze in Mixer geben

    um sie darin gründlich zu zerkleinern.
    11 - Blend spices / Gewürze zerkleinern

    Das Resultat filtern wir durch ein Sieb
    12 - Filter through sieve / Durch Sieb filtern

    und zerkleinern die groben Reste aus dem Sieb dann noch einmal erneut im Mixer
    13 - Blend big parts again / Grobe Reste erneut zerkleinern

    bis wir schließlich alles in feine Pulverform verwandelt haben.
    14 - Garam Masala - sieved / durchgesiebt

    Jetzt brauchen wir alles nur noch in ein luftdicht verschließbares Behältnis zu geben
    15 - Put in bin / In Behältnis füllen

    und können uns mindestens die nächsten 10-12 Monate an unserem hausgemachten Garam Masala erfreuen.
    16 - Garam Masal - Ready for use / Fertig zur Benutzung

    Das hier vorgestellte Rezept ist allerdings nur ein Grundrezept. Wer es gerne schärfer mag kann auch noch Chilis mit hinzu geben, ich habe aber auch Variationen mit Safran, Bockshornkleesamen oder getrocknetem Ingwer gesehen. Ich glaube hier hat jede indische Familie ihr eigenes individuelles Rezept. 😉 Aber für meine Bedürfnisse wird diese Mischung alle Mal ausreichen.

    Hausgemachtes Gram Masala

    Hähnchen Biryani [05.12.2017]

    Dienstag, Dezember 5th, 2017

    Obwohl mich das heutige Sonderangebot, Leberkäse mit Pommes Frites auch ein wenig reizte, hatte ich mich eigentlich schon früh auf das Hähnchen Biryani – Gebratener Jasminreis mit geb. Hähnchen Mandeln, Cashewkernen und Kokosraspeln aus dem Abschnitt Globetrotter festgelegt, denn ich hatte die letzten Male wie hier, hier oder hier eigentlich immer gute Erfahrung damit gemacht. Die anderen Angebote wie die Schupfnudelpfanne mit Kohl, Karotten und Äpfel bei Vitality, die Würstlpfanne mit Gemüse und Wedgespotatoes bei Tradition der Region oder die Asia-Thai-Angebote wie Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse oder Gebackener Seelachs mit Thaigemüse in Kokosmilchsauce kamen nicht in die nähere Auswahl. An der Haupt-Ausgabetheke traf ich jedoch auf ein neues Gesicht, welches ich bisher noch nie bei der Betriebsrestaurant-Stammbesatzung gesehen hatte und wie ein Neuling verhielt sich diese Thekenkraft auch beim Servieren des Gerichtes. Ich hatte Glück dass meine Reiskugel nicht wie bei den meisten vor mir in der Schlange zerfiel, bevor er viel zu wenig Sauce hinzufügte und alles dann mit Hähnchenteilen und Koriander garnierte. Aber es war einfach zu viel los, als das ich mich auf längere Diskussionen einlassen wollte, daher akzeptierte ich das Gericht so wie es war.

    Chicken biryani / Hähnchen Biryani

    Mit der Sauce hatte man wirklich sehr gegeizt, ich musste sie mit einteilen damit sie für das ganze Gericht reichte – zumal die dieses Mal angenehm groß geratenen Hähnchenteile auch vom Fleisch her teilweise recht trocken wirkten. Außerdem fand ich die Sauce heute eh nicht so gut gelungen, ihr fehlte es irgendwie an Schärfe so wie bei der grünen Variante aus früheren Darreichungen. Und auch beim Reis fehlte mit irgendwie die Würze. Cashewkerne waren zwar reichlich vorhanden, aber von Kokosaroma oder irgend welchen Gewürzen schmeckte ich so gut wie nichts. Und gerade diese sollte ein Biryani ja ausmachen. Eindeutig ein Rückschritt in der Geschichte der Biryanis in unserem Betriebsrestaurant, ich hoffe das nächste Mal gibt man sich wieder mehr Mühe.
    Dennoch lag das Biryani heute hoch in der Gunst der anderen Gäste und konnte sich den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern, auch wenn ihr die Würstlpfanne ihm dicht auf den Fersen war und somit einen guten Platz zwei belegte. Auf dem dritten Platz folgten die Asia-Gerichte und Platz vier belegte schließlich die Schupfnudelpfanne.

    Mein Abschlußurteil:
    Hähnchen: +
    Sauce: +
    Biryani: +

    Hähnchen Biryani [20.10.2016]

    Donnerstag, Oktober 20th, 2016

    Auf die Asia-Thai-Gerichte wie Taohoo Tod – Tofu gebacken auf Brategemüse mit Koriandersauce oder Gaeng Ped Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce sowie das heutige Vitality-Gericht in Form von Farfalle al peperoni aus dem heutigen Angebot der Speisekarte unseres Betriebsrestaurant hatte ich zwar keine Lust, aber sowohl das Hähnchen Biryani – Gebratener Basmatireis mit Hühnchen, dazu Mandeln, Cashewkerne und Kokosraspeln bei Globetrotter sowie den Schwabenteller – Minutensteak vom Schwein mit Röstzwiebeln, Schwammerlsauce und Käsespätzle weckten großes Interesse bei mir. Und da ich gestern erst Cordon Bleu mit Pommes hatte, wollte ich mir heute mit etwas indisch-asiatisch angehauchten Biryani etwas Abwechslung auf den Teller zaubern.

    Chicken biryani / Hähnchen Biryani

    Und das war eine sehr gute Entscheidung. Das Biryani selbst, welches mit Mandeln und Cashewkernen sowie fein geraspelten Möhren und etwas Kokosflocken versetzt war, erwies sich als etwas saftig und schon einmal sehr gut gelungen. Gemeinsam mit den knusprigen, paniert gebackenen Hähnchenfiletstücken, einer süßlich-scharfen Erdnusssauce und garniert mit frischem Koriander ein Gericht, das eindeutig zu den besten Gerichten zählt, das ich innerhalb der letzten Woche hier gegessen habe – denn alles war genau nach meinem Geschmack. Und als kleinen Bonus hatte man sich auch wirklich Mühe gegeben alles hübsch anzurichten. Ich war mehr als zufrieden.
    Dennoch war es heute natürlich der Schwabenteller, der mit einem deutlichen Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich erobern. Erst auf dem zweiten Platz folgte das Hähnchen Biryani, den dritten Platz belegten die Asia-Gerichte und auf Platz vier folgte schließlich das Farfalle al peperoni.

    Mein Abschlußurteil:
    Hähnchenfilet: ++
    Erdnuss-Sauce: ++
    Biryani: ++

    Hähnchen-Biryani mit Erdnusssauce [08.08.2016]

    Donnerstag, September 8th, 2016

    Obwohl das Schweineschnitzel „Wiener Art“ mit Zitronenecke und Kartoffelsalat im Abschnitt Tradition der Region auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants heute auch sehr verlockend klang, hatte ich mich schon recht früh für das Hähnchen Biryani – Gebratener Basmatirais mit Hühnchen, dazu Mandeln, Cashewkerne und Kokosraspeln aus der Sektion Gloebtratrotter entschieden, das mit einer Erdnusssauce serviert wurde. Die Farfalle al pepperoni sowie die Asia-Thai-Gerichte wie Taohoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse mit Koriandersauce odeer Gaeng Ped Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce kamen nicht in die nähere Auswahl.

    Biryani with chicken in peanut sauce / Biryani mit Hähnchen in Erdnussauce

    Das würzige Biryani mit seinen Cashewkernen und seinem leichten Koksoaroma war schon einmal sehr gut gelungen und es harmonierte auch sehr gut mit der deutlich scharfen Erdnusssauce, mit dem es serviert worden war. Das frische Koriander, mit dem man das Reisgericht garniert hatte, rundete das ganze wunderbar ab. Die paniert gebackenen, zarten und saftigen Hähnchenteile waren dabei separat hinzugefügt worden und nicht Bestandteil des Biryanis, was wie ich fand eine gute Wahl gewesen war, denn so blieben sie schön knusprig und weichten nicht so sehr durch. Insgesamt ein sehr gelungenes Hähnchen-Biryani, das meiner Meinung nach das beste Gericht der ganzen Woche.
    Dennoch war es heute das Schweineschnitzel, das mit einem knappen, aber klar ersichtlichen Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich erringen konnte. Erst auf dem zweiten Platz folgte das Hähnchen-Biryani. Platz drei belegten schließlich die Asia-Gerichte und auf dem vierten Platz lagen die Farfalle al peperoni.

    Mein Abschlußurteil:
    Biryani: ++
    Erdnusssauce: ++
    Hähnchenteile: ++

    Joghurtpochiertes Ingwerhuhn an Curry-Kokos-Kartoffeln – das Rezept

    Sonntag, Februar 21st, 2016

    Am heutigen Sonntag stand endlich mal wieder etwas exotisches auf meinem Kochplan, denn ich hatte mich dazu entschlossen in Joghurt pochiertes Ingwerhuhn zuzubereiten und es mit einer Portion Curry-Kokos-Kartoffeln mit Erbsen zu ergänzen. Die Zubereitung ist dabei denkbar einfach und bietet dennoch ein pikantes und außergewöhnliches Geschmackserlebnis. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das verwendete Rezept hier einmal kurz vorzustellen.

    Was benötigen wir also für 2 Portionen?

    Für das joghurtpochierte Ingwerhuhn

    200g Joghurt (z.B. Griechischer Naturjoghurt)
    01 - Zutat Joghurt / Ingredient yoghurt

    1 Stück frischer Ingwer (ca. daumengroß)
    02 - Zutat Ingwer / Ingredient ginger

    2 Zehen Knoblauch
    03 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

    1 doppelte Hähnchenbrust (ca. 400-450g)
    04 - Zutat Hähnchenbrust / Ingredient chicken breast

    sowie etwas Salz, Pfeffer & Chiliflocken zum würzen

    Für die Curry-Kokos-Kartoffeln

    500g Kartoffeln
    05 - Zutat Kartoffeln / Ingredient potatoes

    250ml Kokosnussmilch
    06 - Zutat  Kokosmilch / Ingredient coconut milk

    1 Esslöffel Curry
    07 - Zutat Curry / Ingredient curry

    100g Erbsen (TK)
    08 - Zutat Erbsen / Ingredient peas

    einige Stiele frischen Koriander (zum garinieren)
    09 - Zutat Koriander / Ingredient coriander

    sowie etwas Öl oder Butterschmalz zum braten
    und etwas Salz & Pfeffer zum würzen

    Die Hähnchenbrüste sollten etwa zwölf Stunden marinieren, daher beginnen wir bereits am Abend vor der Zubereitung damit, den Ingwer zu schälen und zu zerkleinern
    10 - Inger  schälen & zerkleinern / Peel & hackle ginger

    und auch die Knoblauchzähen zu schälen und ebenfalls zu zerkleinern.
    11 - Knoblauch zerkleinern / Mince garlic

    Nun geben wir sie zum Joghurt,
    12 - Ingwer & Knoblauch zum Joghurt geben / Add ginger & garlic to yoghurt

    verrühren alles gründlich miteinander,
    13 - Ingwer & Knoblauch verrühren / Stir in ginger & garlic

    pürieren das Ganze mit dem „Zauberstab“
    14 - Ingwer & Knoblauch in Joghurt pürieren / Blend ginger & galic in yoghurt

    und schmecken es dann noch mit Salz, Pfeffer und Chiliflocken ab.
    15 - Mit Salz, Pfeffer & Chiliflocken abschmecken / Taste with salt, pepper & chili flakes

    Anschließend waschen wir die Hähnchenbrust, trocknen sie mit einem Küchenpapiertuch,
    16 - Hähnchenbrust waschen / Wash chicken breast

    schneiden sie in zwei Hälften, wobei wir sie auch gleich von Fett und eventuellen Knochenresten befreien
    17 - Hähnchenbrust zerteilen / Cut Chicken breast in halfs

    und legen sie dann in ein verschließbares Behältnis, wo wir sie mit der gewürzten Joghurt-Mischung bedecken und marinieren. Dabei sollten wir darauf achten, dass der Joghurt die Hähnchenbrust von allen Seiten umschließt.
    18 - Hähnchenbrust im Joghurt marinieren / Marinate chicken breast in joghurt

    Das Behältnis kommt dann für mindestens 12 Stunden in den Kühlschrank, damit die Marinade einziehen kann. Zwischendurch können wir die Hähnchenbrust auch gerne mal in der Marinade wenden.

    Am nächsten Tag nehmen wir die Hähnchenbrüste aus der Marinade, lassen sie etwas abtropfen und würzen sie rundherum mit Salz und Pfeffer,
    19 - Hähnchenbrust mit Salz & Pfeffer würzen / Season chicken with salt & pepper

    um sie dann auf ein Stück Alufolie zu legen, etwas von der Marinade dazu zu geben
    20 - Hähnchenbrust in- Alufolie legen / Put chicken in tin foil

    und die Alufolie dann fest zu verschließen. Damit nichts den heraus laufen und den Ofen verschmutzen kann, legen wir die Alufolie am besten auf einen Teller oder in eine kleine Auflaufform.
    21 - Alufolie verschließen / Close tin foil

    Dann beginnen wir den Ofen auf 200 Grad vorzuheizen und setzen parallel einen Topf mit Wasser zum kochen auf.
    22 - Topf mit Wasser aufsetzen / Bring pot with water to a boil

    Anschließend schälen wir die Kartoffeln und würfen sie grob.
    23 - Kartoffeln schälen & würfeln / Peel & dice potatoes

    Sobald das Wasser kocht, salzen wir es etwas und kochen die Kartoffeln darin für einige Minuten bissfest.
    24 - Kartoffeln bissfest kochen / Cook potatoes

    Zwischenzeitlich sollte auch der Ofen Betriebstemperatur erreicht haben, so dass wir das in Folie gepackte Hähnchen hinein schieben und für 30 bis 40 Minuten garen können.
    25 - Hähnchen im Ofen garen / Cook chicken in oven

    Schließlich gießen wir die Kartoffeln ab, lassen sie abtropfen
    26 - Kartoffeln abtropfen lassen / Drain potatoes

    und gießen die Kokosmilch in eine Schüssel,
    27 - Kokosmilch in Schüssel geben / Put coconut milk in bowl

    geben den Esslöffel Curry hinzu
    28 - Curry addieren / Add curry

    und verrühren beides miteinander.
    29 - Curry & Kokosmilch verrühren / Mix curry & coconut milk

    Nun erhitzen wir etwas Öl oder besser Butterschmalz in einer Pfanne,
    30 - Butterschmalz erhitzen / Heat up ghee

    braten die abgetropften Kartoffelwürfel darin an, bis sie etwas Farbe bekommen haben,
    31 - Kartoffeln anbraten / Fry potatoes

    und löschen alles dann mit der Kokosmilch-Curry-Mischung ab,
    32 - Kokos-Curry-Mischung hinzufügen / Add coco curry mix

    die wir gründlich mit den Kartoffeln verrühren.
    33 Kartoffeln & Kokosmilch verrühren / Mix potatoes and coconut milk

    Geschlossen lassen wir das Ganze dann für 7-8 Minuten bei gelegentlichem umrühren köcheln.
    34 - Geschlossen köcheln lassen / Simmer closed

    Schließlich heben wir die Erbsen unter, lassen alles offen auch leicht reduzierter Stufe weiter köcheln
    35 - Erbsen addieren / Add peas

    und schmecken abschließend alles noch einmal mit Salz & Pfeffer ab. Dann den Deckel drauf und warm halten. Sollte die Sauce beim köcheln zu dickflüssig werden, können wir sie mit etwas Wasser noch einmal verdünnen.
    36 - Mit Salz & Pfeffer abschmecken / Taste with salt & pepper

    Nachdem wir dann den Koriander gewaschen und zerkleinert haben,
    37 - Koriander zerkleinern / Mince coriander

    Nehmen wir die Hähnchenbrüste aus dem Ofen, lassen sie kurz auf einem Küchentuch abtropfen
    38 - Hähnchenbrust aus Ofen entnehmen / Take chicken from oven

    und schneiden sie dann in etwa Scheiben.
    39 - Hähnchenbrüste in Scheiben schneiden / Cut chicken breasts in slices

    Anschließend können wir sie gemeinsam mit den Curry-Kokos-Kartoffeln, die wir mit dem Koriander garnieren, servieren und genießen.
    40 - Ginger chicken poached in yoghurt with curry cocos potatoes - Served / Joghurtpochiertes Ingwerhuhn mit Curry-Kokos-Kartoffeln - Serviert

    Die Marinade war gut in das Fleisch der Hähnchenbrust eingezogen und gab ihm ein exotisch-pikantes, sehr leckeres Aroma, das durch die Reste der Marinade an der Außenseite noch angenehm verstärkt wurde. Dabei war die Hähnchenbrust außerdem auch noch angenehm zart und saftig geblieben. Dazu passte auch wunderbar die Kartoffeln und Erbsen in ihrer würzigen, aromatisch-cremigen Sauce aus Curry und Kokosnussmilch. Der kleine Hauch Koriander rundete das exotische Geschmackserlebnis schließlich sehr gelungen ab. Ich war auch heute mal wieder sehr zufrieden mit dem Ergebnis meines Kochexperiments. 😉

    41 - Ginger chicken poached in yoghurt with curry cocos potatoes - Side view / Joghurtpochiertes Ingwerhuhn mit Curry-Kokos-Kartoffeln - Seitenansicht

    Guten Appetit

    Kanadischer Bohneneintopf – das Rezept

    Freitag, März 20th, 2015

    Heute gab es bei mir Bohnen satt, denn ich hatte beschlossen einen Kanadischen Bohneneintopf zuzubereiten, welcher traditionell gleich mit drei verschiedenen Sorten Bohnen zubereitet wird. Neben weißen und roten Bohnen – letztere auch unter dem Begriff Kidney-Bohnen bekannt – werden darin auch gesprenktlte Borlotti-Bohnen verarbeitet. Da ich Letztere aber leider nur in getrockneter Form bekommen hatte, musste ich mit der Zubereitung bereits am Vortag beginnen und diese zuerst über Nacht einweichen und anschließend separat kochen bevor ich sie schließlich im Eintopf verwenden konnte. Doch der Aufwand lohnt sich alle mal, denn das Ergebnis war ein schön deftiger und überaus leckeres Eintopfgericht, dessen Rezept ich mit diesem Beitrag nun einmal kurz in gewohnter Form vorstellen möchte.

    Was benötigen wir also für 3 Portionen?

    150g getrocknete Borlotti-Bohnen
    (Wer sie in der Dose bekommt, kann natürlich auch die Verwenden – dann aber die doppelte Menge. Das spart viel Vorbereitung. Alternativ kann man auch Wachtelbohnen verwenden)
    01 - Zutat Borlotti-Bohnen / Ingredient borlotti beans

    1 Dose weiße Bohnen (250g Abtropfgewicht)
    02 - Zutat weiße Bohnen / Ingredient white beans

    1 Dose rote Bohnen (Kidneybohnen) (250g Abtropfgewicht)
    03 - Zutat Kidneybohnen / Ingredient kidney beans

    300g mageres Rindfleisch
    04 - Zutat Rindfleisch / Ingredient beef

    300g durchwachsenen Speck
    05 - Zutat Speck / Ingredient bacon

    400g Tomaten in Stücken
    06 - Zutat Tomaten in Stücken / Ingredient tomato pieces

    1 mittelgroße Zwiebel
    07 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

    1 Zehe Knoblauch
    08 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

    2-3 Chilis (je nach gewünschtem Schärfegrad)
    09 - Zutat Chilis / Ingredient chilis

    Einige Zweige Thymian
    10 - Zutat Thymian / Ingredient thyme

    1 Lorbeerblatt
    11 - Zutat Lorbeerblatt / Ingredient bayleaf

    1 gehäuften Teelöffel Kümmel
    12 - Zutat Kümmel / Ingredient caraway

    1 gehäuften Teelöffel Koriander
    13 - Zutat Koriander / Ingredient coriander

    100ml Tomatensaft
    14 - Zutat Tomatensaft / Ingredient tomato juice

    1 Schuss kanadischer Ahornsirup
    15 - Zutat Ahornsirup / Ingredient maple syrup

    1/2 Bund Petersilie
    16 - Zutat Petersilie / Ingredient parsley

    sowie etwas Olivenöl zum braten
    und etwas Salz und Pfeffer zum würzen
    sowie evtl. etwas Sour Cream zum garnieren

    Am Abend vor der Zubereitung legen wir die getrockneten Bohnen – in meinem Fall die Borlotti-Bohnen – in kaltes Wasser ein und lassen sie über Nacht, mindestens 12-14 Stunden, einweichen.
    17 - Bohnen über Nacht einweichen / Soak beans over night

    Am nächsten Tag, die Bohnen sollten ihr Volumen mindestens verdoppelt haben, gießen wir sie ab
    18 - Eingeweichte Bohnen abgießen / Drain soaked beans

    und kochen sie für ca. 45 Minuten in frischem Wasser vor. Danach lassen wir sie in der Kochflüssigkeit abkühlen.
    19 - Bohnen kochen / Cook beans

    In der Zwischenzeit können wir uns den anderen Zutaten zuwenden und diese Vorbereiten. Wir befreien also den Speck von der Schwarte
    20 - Schwarte vom Speck entfernen / Remove rind from bacon

    und schneiden ihn in grobe Würfel,
    21 - Speck würfeln / Dice bacon

    Außerdem waschen das Rindfleisch, tupfen es trocken
    22 - Rindfleisch waschen / Wash beef

    und schneiden es klein.
    23 - Rindfleisch klein schneiden / Cut beef in small pieces

    Des weiteren ziehen wir die Knoblauchzehe ab und zerkleinern sie grob,
    24 - Knoblauch zerkleinern / Grind garlic

    würfeln die Zwiebel,
    25 - Zwiebel würfeln / Dice onion

    lassen die Bohnen aus der Dose abtropfen
    26 - Bohnen abgießen / Drain beans

    und entkernen und zerkleinern die Chilis.
    27 - Chilis zerkleinern / Mince chilis

    Anschließend erhitzen wir einen Esslöffel Olivenöl in einem Topf oder einer hochwandigen Pfanne
    28 - Olivenöl erhitzen / Heat up olive oil

    und geben den grob gewürfelten Speck hinein
    29 - Speckwürfel hinzufügen / Add bacon

    um ihn rundherum anzubraten.
    30 - Speckwürfel anbraten / Fry bacon dices

    Ist der Speck durchgebraten, geben wir zuerst die gewürfelte Zwiebeln hinzu,
    31 - Zwiebeln hinzufügen / Add onions

    wenig später auch die zerkleinerte Knoblauchzehe
    32 - Knoblauch hinzufügen / Add garlic

    sowie die Chilis
    33 - Chilis addieren / Add chilis

    und dünsten alles gemeinsam in der Pfanne für einige weitere Minuten an.
    34 - Weiter anbraten/ Continue braising

    Anschließend geben wir das Lorbeerblatt
    35 - Lorbeerblatt dazu geben / Add bayleaf

    sowie das klein geschnittene Rindfleisch hinzu,
    36 - Rindfleisch hinzu geben / Add beef

    bestreuen alles mit den gehäuften Teelöffeln von Kümmel und Koriander
    37 - Mit Kümmel & Koriander bestreuen / Dredge with caraway & coriander

    und vermischen alles gründlich um es gemeinsam weiter für weitere 4-5 Minuten anzubraten.
    38 - Alles gemeinsam anbraten / Braise everything

    Nun waschen wir das das Thymian-Zweige, schütteln sie trocken
    39 - Thymian waschen / Wash thyme

    geben sie zum Fleisch in die Pfanne,
    40 - Thymian in Pfanne geben / Add thyme to pan

    löschen dann alles mit den stückigen Tomaten
    41 - Mit Tomatenstücken ablöschen / Deglaze with tomatoes

    sowie dem Tomatensaft ab
    42 - Tomatensaft hinzufügen / Add tomato juice

    verrühren alles gründlich miteinander und lassen es kurz aufkochen
    43 - Gründlich verrühren / Mix well

    wobei wir es auch gleich mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken.
    44 - Mit Salz & Pfeffer würzen / Taste with salt & pepper

    Als nächstes geben wir die vorgekochten Borlotti-Bohnen
    45 - Borlotti-Bohnen addieren / Add Borlotti beans

    sowie die abgetropften roten und weißen Bohnen aus den Dosen hinzu,
    46 - Weiße & rote Bohnen hinzu geben / Add white & red beans

    vermengen sie gründlich mit dem restlichen Pfanneninhalt und lassen alles für ca. 10 bis 15 Minuten auf leicht reduzierter Stufe vor sich hin köcheln.
    47 - Verrühren & köcheln lassen / Mix & simmer

    In der Zwischenzeit waschen wir die Petersilie, schütteln sie trocken,
    48 - Petersilie waschen / Wash parsley

    zupfen die Blättchen von den Stielen
    49 - Petersilienblättchen von Stielen zupfen / Pick parsley leaflets

    und zerkleinern diese dann.
    50 - Petersilie zerkleinern / Mince parsley

    Ganz zum Schluss geben wir dann noch einen kräftigen Schuss Ahornsirup mit in den Eintopf, verrühren ihn gründlich,
    51 - Schuss Ahornsirup hinzufügen / Add a dash maple syrup

    entfernen die Thymian-Zweige
    52 - Thymian entfernen / Remove thyme

    probieren alles, um es ggf. noch mal mit Salz und Pfeffer abzuschmecken
    53 - Probieren / Try

    und heben schließlich noch die zerkleinerte Petersilie unter.
    54 - Petersilie unterheben / Fold in parsley

    Anschließend können wir das Gericht auch schon – evtl. mit einem Klecks Sour Cream garniert – servieren und genießen.
    55 - Canadian bean hotpot - Served / Kanadischer Bohneneintopf - Serviert

    Der Eintopf kombinierte sehr gelungen den deftigen Geschmack von Bohnen, Speck und Rindfleisch mit der Schärfe der Chilis und der Süße des Ahornsirup. Und auch die deutliche Thymian-Note sowie Kümmel und Koriander passten wunderbar in die geschmackliche Gesamtkomposition, ohne dass eines dieser Kräuter und Gewürze dabei zu dominant erschien. Eine schön gehaltvolles Gericht, das meiner Meinung nach aber nicht nur in den Herbst oder Winter passt, sondern das ganze Jahr über genossen werden kann.

    56 - Canadian bean hotpot - Side view / Kanadischer Bohneneintopf - Seitenansicht

    Werfen wir – wie üblich – abschließend noch einen kurzen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichtes. Meiner Kalkulation nach liegt die gesamte Zubereitung bei ca. 2000kcal, aufgeteilt auf drei Portionen liegt der Wert pro Portion also bei ca. 667kcal. Keine leichte Kost, aber das hatte ich bei all dem Speck und den Bohnen auch nicht erwartet. Dennoch bewegt sich der Kalorienwert für ein Hauptgericht – zumindest meiner Ansicht nach – noch in gerade so akzeptablen Bahnen. Wer die Werte etwas senken will, sollte am besten beim Speck ansetzen, da dieser den größten Einzelwert darstellt.

    Guten Appetit

    Fish Makwanhala – das Rezept

    Samstag, Oktober 4th, 2014

    Heute wollte ich mal wieder einen kleinen Ausflug in die indische Küche wagen und mit Fish Makwanhala mal ein Gericht aus der Küche Punjabs zubereiten. Ursprünglich wollte ich dazu eigentlich Schollenfilet nehmen, aber das war bei meinem Fischhändler leider aus, daher griff ich schließlich mal wieder zu Steinbeißer-Filet, einem festfleischigem Fisch der sich ja schon bei meinem Steinbeißerfilet mit Kartoffelchipskruste sehr bewährt hatte. Aber wie immer bei indischen Gerichten kommt es auch hier nicht unbedingt auf die Fleisch-Sorte, sondern viel mehr auf die ausgewogene Abstimmung der einzelnen Gewürze an – und die war wie ich fand hier mal wieder ganz besonders gelungen. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das Rezept hier einmal in gewohnter Form vorzustellen.

    Was benötigen wir also für 2 Portionen?

    400-420g Fisch-Filet
    (Ich griff zu frischem Steinbeißer-Filet)
    02 - Zutat Steinbeißer-Filet / Ingredient fish filet (spined loach)

    1 mittelgroße Zwiebel
    01 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

    2-3 Zehen Knoblauch
    04 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

    2 Fleischtomaten
    03 - Zutat Fleischtomaten / Ingredient beef tomatoes

    200g passierte Tomaten
    05 - Zutat Tomaten passiert / Ingredient sieved tomatoes

    200g stückige Tomaten
    06 - Zutat Tomaten stückig / Ingredient tomatoes in pieces

    25ml Zitronensaft
    07 - Zutat Zitronensaft / Ingredient lemon juice

    100ml Sahne
    08 - Zutat Sahne / Ingredient cream

    3 Kardamom-Kapseln
    09 - Zutat Kardamon-Kapseln / Ingredient cardamom capsules

    1 1/2 Teelöffel Kreuzkümmel
    10 - Zutat Kreuzkümmel / Ingredient cumin

    1/4 Teelöffel Zimt
    11 - Zutat Zimt / Ingredient cinnamon

    1/2 Teelöffel Garam Masala
    12 - Zutat Garam Masala / Ingredient garam masala

    1/4 Teelöffel Cayenne-Pfeffer
    13 - Zutat Cayenne-Pfeffer / Ingredient cayenne

    1 Teelöffel gemahlener Koriander
    14 - Zutat gemahlener Koriander / Ingredient ground coriander

    1/2 Teelöffel Salz
    15 - Zutat Salz / Ingredient salt

    1 Esslöffel Ghee (Butterschmalz)
    16 - Zutat Ghee / Ingredient ghee

    einige Stiele frischer Koriander
    17 - Zutat frischer Koriander / Ingredient fresh coriander

    150g Basamati-Reis
    18 - Zutat Basmati-Reis / Ingredient basmati rice

    Beginnen wir wie üblich damit, erst einmal die einzelnen Zutaten vorzubereiten. Wir ziehen also die Zwiebel ab und würfeln sie.
    19 - Zwiebel würfeln / Dice onion

    Außerdem waschen wir die Fleischtomaten, entfernen mit einem scharfen Messer vorsichtig die Stielansätze,
    20 - Stielansatz der Tomaten entfernen / Remove stalk from tomatoes

    vierteln sie,
    21 - Tomaten vierteln / Quarter tomatoes

    entkernen sie dann mit Hilfe eines Esslöffels
    22 - Tomaten entkernen / Decore tomatoes

    und schneiden das übrig geblieben Fruchtfleisch dann in Würfel.
    23 - Tomaten würfeln / Dice tomatoes

    Des weiteren öffnen wir behutsam die Kardamom-Kapseln, entnehmen die darin befindlichen Samenkörner
    24 - Kardamom-Kapseln öffnen / Open cardamom capsules

    und geben diese mit etwas Salz in einen Mörser
    25 - Kardamom-Samen mit Salz in Mörser geben / Add cardomem seeds with salt to mortar

    und zerstoßen sie dann gründlich. Das Salz verhindert dabei, dass sich die ätherischen Stoffe der Samenkapseln zu sehr an den Innenwänden des Mörsers absetzen.
    26 - Kardamom-Samen zerstoßen / Pestle carcamom seeds

    Dann zerlassen wir den Esslöffel Ghee (Butterschmalz) in einer Pfanne oder einem Topf,
    27 - Ghee zerlassen / Melt ghee

    addieren die gewürfelte Zwiebel, pressen die Knoblauchzehen hinzu
    28 - Zwiebel & Knoblauch hinzu geben / Add onion & garlic

    und dünsten alles einige Minuten an bis die Zwiebeln glasig geworden sind.
    29 - Zwiebeln & -Knoblauch andünsten / Braise onion & garlic lightly

    Nun streuen wir die Gewürze wie Kreuzkümmel, Cayenne-Pfeffer, Koriander, Zimt und Garam Masal darüber,
    30 - Gewürze addieren / Add seasoning

    geben die zerstoßenen Kardamom-Samen sowie das Salz hinzu
    31 - Zerstoßenen Kardamomsamen dazu / Add pounded cardamom seeds

    und braten alles wieder für ein bis zwei Minuten mit an. Das Anbraten hilft den Gewürzen dabei, ihren vollen Geschmack zu entfalten.
    32 - Gewürze anbraten / Braise seasoning

    Anschließend geben wir die gewürfelten Tomaten mit in die Pfanne
    33 - Tomatenwürfel addieren / Add tomato dices

    und dünsten sie kurz mit Zwiebel, Knoblauch und Gewürzen an
    34 - Tomatenwürfel kurz mit anbraten / Braise tomato dices

    bevor wir alles schließlich mit den passierten Tomaten
    35 - Mit passierten Tomaten ablöschen / Deglaze with sieved tomatoes

    sowie den Tomatenstücken aus der Dose ablöschen
    36 - Mit Tomatenstücken ablöschen / Deglaze with tomato pieces

    und zu Guter letzt noch die Sahne hinzu gießen.
    37 - Sahne addieren / Add cream

    Nun verrühren wir alles gründlich miteinander,
    38 - Gründlich verrühren / Mix well

    lassen es kurz aufkochen und heben schließlich noch die 25ml Zitronensaft unter.
    39 - Aufkochen lassen & Zitronensaft hinzu geben / Bring to boil & add lemon juice

    Außerdem ist jetzt auch ein guter Zeitpunkt, 300ml Wasser für den Basmati-Reis aufzusetzen und es zum kochen zu bringen.
    40 - Wasser für Reis aufsetzen / Bring water for rice to boil

    Während die Sauce vor sich hin köchelt und das Reis-Wasser sich langsam erhitzt, waschen wir unser Fisch-Filet, tupfen es trocken
    41 - Fisch waschen / Wash fish

    und schneiden es in mundgerechte Würfel
    42 - Fisch würfeln / Dice fish

    um es schließlich in die Sauce zu geben. Zehn bis 12 Minuten sollten hier reichen, damit der Fisch durchgehend gegart wird.
    43 - Fisch hinzu geben / Add fish

    Wenig später sollte dann auch das Reiswasser kochen, so dass wir es mit einem halben Teelöffel Salz versehen
    44 - Wasser salzen / Salz water

    und den Basmati-Reis darin gemäß Packungsbeschreibung kochen können.
    45 - Reis kochen / Cook rice

    In der Zwischenzeit waschen wir den frischen Koriander, schütteln ihn trocken,
    46 - Koriander waschen / Wash coriander

    zupfen die Blättchen von den Stielen und zerkleinern sie dann fein, um sie später zum garnieren verwenden zu können.
    47 - Koriander zerkleinern / Mince coriander

    Zwischendurch sollten wir natürlich nicht vergessen, hin und wieder mal unsere Makwanhala-Zubereitung umzurühren, damit nichts anbrennt.
    48 - Zwischendurch rühren / Stir from time to time

    Sobald der Reis dann fertig gekocht ist und unser Fisch-Curry die gewünschte Konsistenz erreicht hat, können wir der Gericht auch schon mit dem frischen Koriander garniert servieren und genießen.
    49 - Fish Makhanwala - Serviert / Served

    Nicht nur dass die Kombination der verschiedenen Gewürze außerordentlich gut gelungen war, auch der fruchtige Aspekt der Tomaten und die exotische Note des Zitronensafts harmonierte wunderbar mit dem saftigen und zarten Fischfilet. Der frische Koriander rundete das Ganze schließlich überaus schmackhaft ab. Vor allem gefiel mir dabei die sich erst nach und nach heraus kristallisierende Schärfe, wie ich sie ja auch von anderen indischen Gerichten bereits schätzen gelernt hatte. Und dabei war die Zubereitung angenehm einfach und unkompliziert.

    50 - Fish Makhanwala - Seitenansicht / Side view

    Werfen wir abschließend noch einen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichts. Meiner Kalkulation nach liegt das Fish Makwanhala bei 820kcal, aufgeteilt auf zwei Portionen liegen wir hier also bei 410kcal. Dazu kommen noch einmal je 120kcal für den Basmati-Reis, womit wir schließlich bei gerade mal 530kcal pro Portion landen – ein mehr als nur akzeptabler Wert für so eine Zubereitung wie ich finde. Daher bereue ich es auch etwas, heute nur zwei Portionen gekocht zu haben.

    Guten Appetit

    Kiitchouri – das Rezept

    Samstag, August 16th, 2014

    Das Rezept für Kiitchouri lag schon länger auf dem Stapel der Rezepte, die ich unbedingt mal ausprobieren wollte, denn die Zusammenstellung der Zutaten erscheint im ersten Moment eher ungewöhnlich und ich mag so etwas ja. Woher genau der Begriff Kiitchouri kommt ist mir dabei nicht bekannt, ich vermute aber mal dass es sich um eine Abart von Kitchari handelt, einem Gericht aus der anglo-indischen Küche aus Reis und Hülsenfrüchten. Ich hatte zwar noch kurz überlegt ob ich es noch mit etwas Fleisch ergänzen sollte, entschied mich dann aber doch dazu es vegetarisch zu belassen. Das Ergebnis war schließlich ein sehr leckeres und relativ einfach zuzubereitendes Gericht mit deutlich indischer Note, dessen Rezept ich nun mit diesem Beitrag einmal kurz vorstellen möchte.

    Was benötigen wir also für 3 bis 4 Portionen?

    1 kleine Knollensellerie (ca. 700-800g)
    01 - Zutat Knollensellerie / Ingredient celeriac

    1 mittelgroße Zwiebel
    02 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

    2 Zehen Knoblauch
    03 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

    125g Basmati-Reis
    05 - Zutat Basamati-Reis / Ingredient basmati rice

    125g Beluga-Linsen
    06 - Zutat Belugalinsen / Ingredient beluga lentils

    1-2 Chilischoten
    07 - Zutat Chilis / Ingredient chilis

    1-2 Möhren (optional – hatte ich noch vorrätig und musste weg)
    04 - Zutat Möhre / Ingredient carrot

    400ml Karottensaft
    08 - Zutat Möhrensaft / Ingredient carrot juice

    600ml Gemüsebrühe
    09 - Zutat Gemüsebrühe / Ingredient vegetable stock

    1 Teelöffel Kurkuma
    10 - Zutat Kurkuma / Ingredient curcuma

    1/2 Teelöffel Kreuzkümmel
    11 - Zutat Kreuzkümmel / Ingredient cumin

    1 Esslöffel Koriander
    12 - Zutat Koriander / Ingredient coriander

    2 Esslöffel Butter
    13 - Zutat Butter / Ingredient butter

    2 Esslöffel Joghurt
    14 - Zutat Joghurt / Ingredient yoghurt

    sowie etwas Salz zum würzen
    und bei Bedarf ein paar Chiliflocken für die Schärfe

    Beginnen wir wie üblich mit der Vorbereitung der einzelnen Zutaten. Wir schälen also die Knollensellerie
    15 - Knollensellerie schälen / Peel celeriac

    und schneiden sie dann in kleine Stücke – ich entschied mich dazu sie einfach zu würfeln.
    16 - Knollensellerie würfeln / Dice celeriac

    Außerdem ziehen wir die Zwiebel ab und würfeln sie,
    17 - Zwiebel würfeln / Dice onion

    schälen die Knoblauchzehen und hacken sie sehr fein
    18 - Knoblauch zerkleinern / Chop garlic

    schälen die Möhre(n) und würfeln sie
    21 - Möhren schälen & würfeln / Peel & dice carrots

    und entkernen schließlich noch die Chilis
    19 - Chili entkernen / Decore chilis

    um sie in kleine Stücke zu schneiden.
    20 - Chili zerkleinern / Mince chilis

    Dann zerlassen wir die beiden Esslöffel Butter in einem Topf
    22 - Butter zerlassen / Melt butter

    und dünsten Zwiebel und Knoblauch darin glasig an.
    23 - Zwiebeln & Knoblauch andünsten / Braise onion & garlic lightly

    Nachdem wir dann auch die zerkleinerte Chilis kurz mit angebraten haben
    24 - Chili addieren & kurz mit anbraten / Add & braise chilis

    geben wir die gewürfelte Knollensellerie
    25 - Knollensellerie hinzufügen / Add celeriac

    sowie die Möhre(n) in den Topf
    26 - Möhren addieren / Add carrots

    und dünsten sie für fünf Minuten bei gelegentlichem umrühren an
    27 - Knollensellerie & Möhren anbraten / Braise celeriac & carrots

    bevor wir alles mit Kurkuma, Kreuzkümmel und Koriander bestreuen
    28 - Mit Gewürzen bestäuben / Add seasonings

    und dieses ebenfalls kurz mit andünsten.
    29 - Gewürze kurz mit anbraten / Fry seasonings

    Anschließend addieren wir den Basmati-Reis
    30 - Reis addieren / Add rice

    sowie die Belugalinsen,
    31 - Belugalinsen hinzufügen / Add beluga lentils

    dünsten sie auch kurz mit an
    32 - Reis & Linsen mit andünsten / Braise rice & lentils lightly

    und löschen dann alles mit dem Karottensaft
    33 - Mit Karottensaft ablöschen / Deglaze with carrot juice

    sowie der Gemüsebrühe ab.
    34 - Gemüsebrühe dazu geben / Add vegetable stock

    Das Ganze lassen wir kurz aufkochen
    35 - Kurz aufkochen lassen / Bring to a boil

    und anschließend bei geschlossenem Deckel auf niedriger Stufe für eine halbe Stunde köcheln
    36 - Geschlossen köcheln lassen / Simmer closed

    wobei wir es zwischendurch natürlich immer mal umrühren.
    37 - Ab und zu umrühren / Stir from time to time

    Sobald Linsen und Reis die Flüssigkeit weitgehend kurz vor Ende der halben Stunde in sich aufgesogen haben, probieren wir unser Gericht
    38 - Probieren / Try

    und schmecken es mit etwas Salz
    39 - Mit Salz würzen / Taste with salt

    sowie – bei Bedarf – mit ein paar Chiliflocken ab. Ich selber mag es nun mal etwas schärfer. 😉
    40 - Mit Chiliflocken abschmecken / Taste with chili flakes

    Zum Abschluss schalten wir die Kochplatte aus und fügen die beiden Esslöffel Joghurt hinzu.
    41 - Joghurt addieren / Add yoghurt

    verrühren sie gründlich mit dem restlichen Topfinhalt
    42 - Joghurt unterheben / Fold in yoghurt

    und können anschließend das Gericht auch schon servieren und genießen.
    43 - Kiitchouri - Serviert / Served

    Die Kombination von Knollensellerie mit Reis, bissfesten Belugalinsen und einer gut aufeinander abgewogenen Auswahl von Gewürzen ergaben ein sehr leckeres und überaus sättigendes Gericht. Der verwendete Karottensaft, der genau wie die Gemüsebrühe komplett in den Reis und die Linsen eingekocht war, gab ihm dabei eine angenehm fruchtige, leicht süßliche Note, die sehr gut mit Kreuzkümmel, Koriander, Kurkuma und Chilis harmonierte. Ich hatte nicht gedacht, dass ein Gericht mit so viel Knollensellerie so lecker sein kann.

    44 - Kiitchouri  - Seitenansicht / Side view

    Und auch was die Nährwerte angeht kann sich das Gericht sehen lassen, denn die komplette Zubereitung kommt mit 1600kcal aus, also gerade mal 400kcal pro Portion. Und das bei einer so überaus sättigender Zubereitung wie dieser. Ich zumindest habe Fleisch darin nicht vemisst. Ein einfach zuzubereitendes und sehr leckeres Rezept, dass ich vorbehaltlos weiter empfehlen kann.

    Guten Appetit