Lachs-Spargel-Topf mit Süßkartoffeln – das Rezept
26.05.2013 21:28 kochexperimente, kulinarischesUnkommentiert
Auch wenn ich ja mit den Lachs-Zucchini-Muffins quasi ein Fischgericht zubereitet hatte, sollte mich das heute nicht davon abhalten auch heute erneut mit Lachs zu kochen. Meine Wahl für das Sonntagsgericht war nämlich auf einen Lachs-Spargel-Topf mit Süßkartoffeln gefallen. Dazu hatte ich mir bereits gestern an der Fischtheke meines bevorzugten Supermarktes ein großes Stück frischen, norwegischen Seelachs-Filets besorgt, das mit siebzehn Euro zwar recht kostspielig gewesen war, aber das war es mir wert gewesen – vor allem weil ich bei TK-Ware befürchtete, dass der Fisch nach dem Auftauen zu schlabbrig und brüchig würde. Und das Ergebnis zeigte, dass sich die Investition gelohnt hat. Aber damit genug der langen Vorrede, kommen wir nun zum heutigen Rezept, dass ich mit diesem Beitrag in gewohnter Form einmal kurz vorstellen möchte.
Was brauch man also für 4 Portionen?
sowie etwas Salz & Pfeffer zum würzen
und etwas Olivenöl zum braten
Nachdem wir begonnen haben einen Topf mit Wasser zu erhitzen, um ihn zum kochen zu bringen

reinigen wir den Spargel, entfernen das untere, holzige Ende des Stange und schälen dann das verbleibende untere Drittel

um ihn schließlich noch zu halbieren.

Außerdem schälen wir die Süßkartoffeln.

Sobald das Wasser kocht, fügen wir einen Teelöffel Salz hinzu

und geben dann die Süßkartoffeln hinein, um sie für 20 bis 25 Minuten zu kochen.

Nachdem wir einen zweiten Topf mit Wasser für den Spargel aufgesetzt haben, schälen und würfeln wir die Zwiebel.

Sobald auch das Wasser im zweiten Topf kocht, fügen wir einen Esslöffel Zucker hinzu

und blanchieren darin den Spargel für sieben bis acht Minuten.

Während Süßkartoffeln und der Spargel köcheln, waschen wir den Dill

zupfen die Blättchen von den Stielen

und zerkleinern sie gründlich mit einem Küchenmesser.

Außerdem waschen wir das Lachsfilet

und schneiden in dann in große, aber mundgerechte Würfel.

Schließlich können wir auch den Spargel abgießen, wobei wir den Sud auffangen

und messen vom Spargelsud 500ml ab, den wir bei Seite stellen.

Dann gießen wir auch die Süßkartoffeln ab, lassen sie kurz abkühlen

und schneiden sie dann in mundgerechte Stücke.

In einem größeren Topf lassen wir nun die 30g Butter schmelzen

und dünsten die Zwiebelwürfel darin glasig an.

Anschließend rühren wir die 2,5 EL Mehl mit Hilfe eines Schneebesens ein, dünsten es kurz mit an

und gießen es dann mit dem Spargelsud auf

den wir gut verrühren, um Klümpchenbildung zu verhindern.

Jetzt gießen wir die Schlagsahne hinzu

und lassen alles kurz aufkochen, wobei wir den zerkleinerten Dill einstreuen

um es dann mit etwas Pfeffer und Salz

sowie einigen Spritzern Zitronensaft abzuschmecken. Dann schalten wir die Platte auf eine niedrigere Stufe und lassen es alles weiter vor sich hin köcheln.

In einer Pfanne erhitzen wir nun 2 EL Olivenöl

und geben die dann die Lachsfilet-Würfel hinzu,

die wir in drei bis vier Minuten rundherum auf mittlerer Stufe anbraten

und dann wieder aus der Pfanne entnehmen und bei Seite stellen.

Unter Zugabe eines weiteren Esslöffels Olivenöl braten wir dann die Süßkartoffel-Würfel in der Pfanne ein wenig an,
sollten dabei aber nicht vergessen, zwischendurch auch den Topfinhalt immer wieder ein wenig umzurühren, damit nichts anbrennt. Gerade bei Sahne und Mehl sollte man da vorsichtig sein. ![]()

Schließlich geben wir auch den Spargel mit in die Pfanne und braten ihn ebenfalls mit an

wobei wir alles ein wenig mit Pfeffer und Salz würzen.

Nach etwas sechs Minuten in der Pfanne können wir das Gemüse schließlich in den Topf geben und schalten die Platte wieder auf mittlere Stufe

um dann auch die Lachswürfel hinzu zu geben.

Das Ganze verrühren wir nun miteinander, wobei wir aber vorsichtig vorgehen sollten damit die Lachswürfel nicht zu sehr zerfallen,

und schmecken es noch ein letztes Mal mit Salz, Pfeffer und gegebenenfalls etwas Zitronensaft ab.

Anschließend können wir das Gericht auch schon servieren und genießen.

Durch den Zucker im Spargelsud, die Süßkartoffeln, dem Zitronensaft und die Schlagsahne hatte das Eintopfgericht zwar einen ganz leicht süßlichen, aber dank des Dills und der anderen Gewürze dennoch angenehm würzigen Geschmack bekommen, der meiner Meinung nach wunderbar mit dem saftigen Lachsfiletwürfeln, dem knackigen Spargel und den gut durchgekochten Süßkartoffel-Würfeln harmonierte. Die Mischung aus Spargelsud, Mehl und Schlagsahne war dabei angenehm dickflüssig geworden, so wie ich es bei Eintöpfen mag. Ein sehr leckeres Fischgericht muss ich sagen, das ich nicht nur für kalte und verregnete Tage wie heute wärmstens weiter empfehlen kann.
Und auch was die Nährwerte angeht, kann sich dieses Gericht durchaus sehen lassen. Meiner Berechnung nach liegt die komplette Zubereitung bei ca. 2000 kcal, pro Portion kommen wir also gerade mal auf 500kcal. Bei all der Butter und dem Olivenöl und der Schlagsahne hatte ich ehrlich gesagt mit mehr gerechnet. Bleibt mir also nichts mehr weiter, als erneut meine Empfehlung für dieses überaus leckere Rezept auszusprechen – die Zubereitung ist zwar etwas aufwändiger, aber es lohnt sich auf jeden Fall.
Guten Appetit

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Lachs-Zucchini-Vollkorn-Muffins mit Dill – das Rezept
25.05.2013 19:57 kochexperimente, kulinarisches1 Kommentar
Als kleiner Snack für das große Champions League Finale heute Abend entschied ich mich heute dazu, mal ein paar leckere pikante Muffins als Fingerfood anzufertigen. Dabei erschienen mir nach einiger Suche nach einem passenden Rezept eine Sorte mit Räucherlachs, Zucchini und frischem Dill in einem Vollkorn-Teig genau richtig für das große Spiel. Und das Ergebnis konnte sich wirklich schmecken lassen, ein neues Highlight auf meiner langen Liste von bisher gefertigten Muffin-Rezepten möchte ich da fast schon sagen. Daher möchte ich natürlich nicht versäumen, das Rezept hier einmal in gewohnter Form vorzustellen.
Was brauch man also für ein Muffin-Blech (12 Stück)?
100g Weizenvollkornmehl (Typ 1050)

1 kleine Zucchini (100 – 150g)

200g Creme legere oder Creme fraiche

2 TL Weinstein-Backpulver (geht aber auch mit normalen Backpulver)

sowie etwas Pfeffer, am besten frisch aus der Mühle, zum würzen
und etwas Butter oder Öl zum Ausfetten der Muffin-Form
Beginnen wir nun damit, die Zucchini gründlich zu waschen

und in kleine Würfel zu schneiden.

und zerschneiden sie dann ganz fein.

Außerdem schälen und würfeln wir die Zwiebel – wahlweise mit dem Messer oder wie ich mit einer manuellen Küchenmaschine –

und zerteilen den Räucherlachs mit dem Messer in kleine Stücke.

Nun geben wir die beiden Mehlsorten in eine Schüssel

und fügen den halben Teelöffel Natron,

die beiden Teelöffel Weinstein-Backpulver

sowie den Teelöffel Salz hinzu

und vermengen erst einmal alles gut miteinander.

Alles mischen wir wieder gründlich miteinander

und würzen es dabei gut mit frisch gemahlenen Pfeffer.

In eine zweite, kleinere Schüssel schlagen wir dann die Eier auf,

verquirlen sie etwas miteinander

und geben dann die 50ml Pflanzenöl

sowie die 200g Creme legere dazu

und verrühren dann alles miteinander

bis sich alles zu einer einheitlichen Masse verbunden hat, in die wir noch 50g des geraspelten Edamer Käses unterheben.

Alles geben wir dann zum Mehl in die große Schüssel

und vermengen wieder alles miteinander, bis es keine trockenen Stellen mehr gibt und ein dickflüssiger Teig entstanden ist,

denn wir dann noch einmal mit Pfeffer und vielleicht einer Prise Salz abschmecken.

Nachdem wir dann begonnen haben den Backofen auf 180 Grad vorzuheizen, fetten wir unsere Muffin-Form mit etwas Öl oder besser noch Butter aus

und verteilen die Teigmasse einigermaßen gleichmässig auf die zwölf Mulden.

Den Teig bestreuen wir dann mit dem restlichen Edamer.

Ist der Backofen dann vorgeheizt, schieben wir unser Muffinblech auf der mittleren Schiene hinein und lassen alles für 20 bis 25 Minuten backen. Dabei sollten unsere Muffins gut aufgehen.

Schließlich entnehmen wir das Backblech

und lösen die fertigen Muffins vorsichtig aus ihren Mulden, um sie auf einem Rost einige Minuten abkühlen zu lassen.

Schließlich können wir die Lachs-Zucchini-Muffins dann endlich mit dem restlichen Dill garnieren und servieren.

Unter einem dünnen, knackig-knusprigen Teigmantel auf Weizen-Vollkornteig fand sich im inneren dieser pikanten Muffinzubereitung ein saftiger Kern aus angenehm lockeren Teig, der mit zahlreichen Stücken von geräuchterm Lachs und kleinen, gut durchgebackenen Zucchiniwürfeln gespickt war. Gemeinsam mit der fein gewürfelten Zwiebel und der Würze aus Salz & Pfeffer eine geschmacklich sehr gelungene Kombination wie ich fand.
Sowohl in heißer als auch in abgekühlter Form ein wahrer Genuss. Ein sehr leckeres und angenehm einfach anzufertigendes Rezept für pikante Muffins, an dem es absolut nichts zu bemängeln gab.
Werfen wir abschließend wie üblich natürlich noch einen Blick auf die Nährwerte. Ich komme bei meiner überschlägigen Berechnung auf ca. 2700kcal für die gesamte Muffin-Form mit 12 Muffins. Das wären dann also durchschnittlich 225kcal pro Muffin. Bei drei Muffins pro Person ist man da schnell bei 675kcal, also kein wirklich leichter Genuss – aber das sollte heute ja auch nicht das Ziel des Kochexperiments sein. Und wer, wie ich, pikante Muffins schätzt, wird dieses Rezept lieben – da bin ich mir ganz sicher.
In diesem Sinne: Guten Appetit

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Risotto mit geräuchertem Heilbutt – das Rezept
10.02.2013 18:04 kochexperimente, kulinarisches1 Kommentar
Der Heilbutt zählt, entgegen seines Namens, nicht zu den Butten, sondern zu den Schollen und ist mit bis zu 300 cm Körperlänge und bis zu 400kg Gewicht eine der größten Plattfisch-Arten. Vorzugsweise findet man ihn in der Nordsee und im Pazifik, aber vor allem in seiner geräucherten Form ist er glücklicherweise auch hier in München im gut sortierten Einzelhandel erhältlich. Mit 27,80 Euro pro Kilo ist er zwar nicht sonderlich günstig, aber die Investition lohn sich alle mal, denn der Geschmack ist wie ich finde unvergleichlich lecker. So stand also meinem heutigen Kochexperiment, einem Risotto mit geräuchertem Heilbutt nichts mehr im Wege.
Was brauchen wir also für 2-3 Portionen?
sowie wie etwas Salz & Pfeffer zum würzen
Beginnen wir nun damit, die Haut vom geräucherten Heilbutt abzuziehen

und lösen dann das geräucherte Fleisch dann vorsichtig von den Gräten.

Anschließend geben wir Haut und Gräten gemeinsam mit dem Fischfond in einen Topf und bringen alles zum kochen, um es dann für fünf Minuten ziehen zu lassen.

Währenddessen schälen wir die Zwiebel und würfeln sie dann sehr fein – wahlweise mit dem Messer oder mit einer Küchenmaschine.

Ist der Fischfond gut durchgezogen, gießen wir ihn durch ein Sieb und Filtern Haut und Gräten heraus

und halten ihn dann weiter warm.

In einem flachen Topf oder in einer Pfanne erhitzen wir dann das Rapsöl

und schwitzen die Zwiebel darin glasig an.

Anschließend geben wir den Risottoreis hinzu

und dünsten ihn ebenfalls so lange an bis er glasig wird

um dann den Weißwein aufzugießen

und ihn komplett einkochen zu lassen.

Nun gießen wir etwa 150ml des Fischfond in die Pfanne

und lassen den Reis über 20 Minuten bissfest kochen

wobei wir nach und nach mehr von dem Fond hinzu gießen, damit der Reis nicht anbrennt. Sollte gegen Ende der Fond ausgehen, können wir notfalls auch auf warmes Wasser ausweichen.

Während der Reis kocht, können wir die Bio-Zitrone unter warmen Wasser abspülen, abtrocknen

und dann die Schale an einer feinen Reibe abreiben.

Außerdem waschen wir das Schnittlauch

sowie den Dill, schütteln beides trocken

und schneiden den Schnittlauch in Röllchen

um dann die feinen Dill-Blättchen von den Stielen abzuzupfen und zu zerkleinern.

Ist der Risottoreis dann gut durchgekocht, geben wir den geräucherten Heilbutt,

die abgeriebene Zitronenschale

sowie Schnittlauch und Dill hinzu

und vermengen alles gut miteinander

wobei wir es mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Als letzten Schritt geben wir noch die Schlagsahne in eine Schüssel und schlagen sie mit dem Schneebesen oder einem Mixer halb steif

um sie dann noch unter unser Risotto zu heben.

Anschließend können wir das Gericht auch schon servieren und genießen – dazu passt gut etwas Zitronensaft aus der zuvor abgeriebenen Zitrone.

Ich bin ja allgemein schon ein großer Fan von Risotto-Gerichten aller Art, aber die Variante mit geräuchertem Heilbutt erwies sich als eine der schmackhaftesten die ich in letzter Zeit verzehrt habe. Der Geschmack des geräucherten Heilbutts harmonierte wunderbar mit Schnittlauch und Dill sowie dem leicht säuerlich-süßen Aromas der abgeriebenen Zitronenschale. Zitrone und Fisch gehören nun einmal zusammen. Gemeinsam mit dem gekochten Fischfond gesottenen Reis ergab das Ganze ein unglaublich leckeres Gericht, das man wunderbar mit noch einigen zusätzlichen Spritzern Zitronensaft geschmacklich abrunden konnte. Die Investition in den geräucherten Heilbutt hatte sich auf jeden Fall gelohnt.
Zuerst hatte ich ja befürchtet, dass der geräucherte Fisch, der sich recht fettig anfühlte, die Nährwerte dieses Gerichtes in die Höhe treiben würde, doch bei meiner Kalkulation wurde ich eines besseren belehrt. Insgesamt komme für die gesamte Zubereitung auf 1160kcal, aufgeteilt auf zwei große Portionen ergibt das 580kcal pro Portion, bei drei normal großen Portionen kommen wir sogar nur auf 387kcal pro Portion. Dabei nimmt der Heilbutt mit insgesamt 357kcal einen weitaus geringeren Stellenwert ein als der Risotto-Reis mit 513kcal. Meine Befürchtungen bezüglich des Fisches waren also glücklicherweise vollkommen unbegründet gewesen. Ich kann die Zubereitung also vorbehaltlos weiter empfehlen und bin mir Sicher, dass sie nicht nur Freunden von Fischgerichten vorzüglich munden wird.
Guten Appetit

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Ricotta-Muffins mit Kartoffeln, Pinienkernen & Pak Choi – das Rezept
9.12.2012 18:14 kochexperimente, kulinarischesUnkommentiert
Die Idee Muffins mit Ricotta zu machen geisterte schon länger bei mir herum, doch erst dieses Wochenende kam ich endlich dazu sie mal zu realisieren. Mein ursprünglicher Plan war es gewesen, die Muffins mit Mangold zu machen, doch leider habe ich in den Märkten in denen ich war keinen bekommen, daher bin ich auf Empfehlung einer Marktmitarbeiterin auf Pak Choi umgestiegen, der laut ihrer Aussage ein guter Ersatz für Mangold wäre. Dabei ist Pak Choi ja eher ein naher Verwandter des Chinakohls, während Mangold zu den Rübengewächsen zählt – so fand ich dann hinterher heraus. Aber letztlich ging es auch mit Pak Choi. Diese kombinierte ich noch mit etwas Blattspinat noch übrig hatte sowie einigen Pinienkernen und fertig war ein überaus leckere Muffin-Zubereitung, die ich mit diesen Beitrag nun einmal kurz vorstellen möchte.
Was brauchen wir also für eine Muffin-Form (12 Stück)?
900g Pak Choi (Ersatzweise: Mangold)

sowie etwas Pfeffer zum würzen
und etwas Öl oder Butter zum ausfetten der Mufin-Form
Beginnen wir also damit, die Schalotte zu schälen und zu würfeln

sowie die Kartoffeln ebenfalls zu schälen

Anschließend lösen wir die Blätter des Pak Choi vom Kopf und schneiden den festen Strunk heraus

und waschen die verbliebenen Blätter dann gründlich unter fließendem Wasser.

Nachdem wir dann einen Topf mit Wasser aufgesetzt haben und begonnen haben, ihn zum kochen zu bringen

und waschen dann den Dill, schütteln ihn trocken,

zupfen die feinen Fähnchen von den Stielen

und zerkleinern diese dann gründlich.

blanchieren wir den Pak Choi darin für kurze 5 bis 6 Sekunden und lassen ihn danach wieder abtropfen.

Anschließend kochen wir die Kartoffelwürfel für zwei bis drei Minuten

und lassen sie ebenfalls gut abtropfen.

Abschließend blanchieren wir auch noch den Spinat für etwa drei bis vier Minuten und geben ihn dann zum Pak Choi ins Abtropfsieb.

Außerdem rösten wir die Pinienkerne ohne Fett in einer kleinen Pfanne goldbraun und breiten sie anschließend aus, um sie etwas abkühlen zu lassen.

Nachdem wir den Pak Choi sehr gut ausgedrückt haben und so viel Flüssigkeit wie möglich heraus gepresst haben

zerkleinern wir ihn mit einem Messer.

Auch den Blattspinat drücken wir gut aus und zerkleinern ihn auf die gleiche Weise.

Dann zerbröseln wir den Ziegenfrischkäse in eine Schüssel,

und verrühren alles mit dem Handmixer zu einer cremigen Masse.

Zwischenzeitlich dürften auch die Pinienkerne soweit abgekühlt sein, dass wir sie grob zerkleinern können.

Nachdem wir dann das Ei zu unserer Masse hinzugefügt

folgen dann die Kartoffelwürfel,

Alles heben wir unter die Ricotta-Masse unter

und fahren dann fort die gewürfelte Schalotte

und schließlich noch den zerkleinerten Dill hinzuzufügen.

Alles verrühren wir dann gründlich zu einer einheitlichen Masse

und würzen es dabei kräftig mit Pfeffer.

Nachdem wir den Backofen auf 160 Grad vorgeheizt haben, fetten wir eine Muffin-Form mit etwas Öl oder wahlweise Butter aus

und befüllen sie dann mit unserer soeben hergestellten Mischung.

Ist der Ofen dann vorgeheizt, schieben wir die Form auf der mittleren Schiene hinein und lassen unsere Muffins in etwa 30 bis 40 Minuten goldbraun backen.

Nachdem wir sie dann anschließend wieder entnommen haben, lassen wir sie kurz für ca. fünf Minuten etwas abkühlen,

dann können wir die Muffins vorsichtig heraus nehmen und sie genießen.

Die Kombination aus milden Ricotta und würzigen Ziegenfrischkäse erwies sich schon einmal geschmacklich als sehr gelungen, aber gemeinsam mit dem Gemüse in Form von Kartoffeln, Pak Choi und Blattspinat, dem nussigen Aroma der angerösteten Pinienkerne, sowie dem herzhaften Parmesankäse und schließlich dem Dill ergab alles eine wunderbar schmackhafte Mischung, die in Muffinform gebacken sowohl warm als auch kalt sich als ein wirklicher Genuss erwies. Vor allem die Pinienkerne hatten es mir dabei besonders angetan, aber auch an dem Pak Choi, dem Blattspinat und den Kartoffeln gab es nichts auszusetzen. Ich hatte ja etwas bedenken gehabt, den ursprünglich geplanten Mangold durch Pak Choi zu ersetzen, aber alles diesbezüglichen Befürchtungen hatten sich im Nachhinein als unbegründet erwiesen. Ich war mit dem Ergebnis überaus zufrieden, auch wenn ich sie im Nachhinein gesehen wohl letztlich nicht ganz so lange im Ofen hätte lassen müssen.
Mit etwa 125kcal pro Stück erwiesen sich diese vegetarischen Muffins auch was die Nährwerte angeht als angenehm leicht. Nimmt man drei Stück für eine Mahlzeit kommt man also gerade mal auf einen Gesamtwert von 375kcal pro Portion. Für die komplette Masse hatte ich einen Wert von ungefähr 1500kcal berechnet, wobei erstaunlicherweise die Pinienkerne mit 332kcal noch vor dem Ricotta den höchsten Einzelwert einnahmen. Aber bei solchen Werten brauch man glaube ich nicht darüber nachzudenken, ob man noch irgendwo reduzieren muss. Insgesamt ein wirklich sehr empfehlenswertes Rezept, das ich mal wieder vorbehaltlos weiter empfehlen kann.
Guten Appetit

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Knäckebrot-Kreationen (Kreatives Abendbrot II)
26.07.2012 22:54 dinner, kulinarischesUnkommentiert
Und auch heute wieder einige Knäckebrot-Kreationen. Nicht dass ich das jetzt täglich machen werde, aber hin und wieder macht so eine Abendbrot-Erstellung eben einfach Spaß.
Variante 1:

Mildes Roggenknäckebrot mit einer dünnen Schicht Frühlingszwiebel-Frischkäse, würziger Chorizo und Eischeiben, gewürzt mit Salz & Pfeffer und garniert mit frischer Kresse
Variante 2:

Rustikales Vollkorn-Knäckebrot mit Hüttenkäse, gekochtem Schinken und Scheiben von Cornichons, garniert mit frischem Dill
Mal schauen was mir demnächst noch in dieser Richtung einfällt…
Siehe dazu auch: [Kreatives Abendbrot I]
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