Lachs aus der Folie mit Fencheltomaten [24.04.2013]
24.04.2013 20:26 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Auch wenn so eine Currywurst, Rot oder Weiß, mit Pommes Frites, wie sie heute in der Abteilung Tradition der Region auf der Speisekarte stand, überaus reizvoll klingt, so konnte ich dieser Verlockung doch viel leichter Wiederstehen als dem Chili con Carne von gestern. Nicht dass ich Currywurst nicht mag, aber zum einen ist Mittwoch nun mal traditionell mein Fischtag. Daher kamen auch Angebote wie der ebenfalls sehr gut aussehende Gemüseauflauf mit Mozzarella gratiniert auf Tomatensauce bei Globetrotter oder die Gerichte an der Asia-Thai-Theke in Form von Chop Suey – Gemischtes Asia Gemüse in Sweet chili Sauce oder Gung Pao Ngao – Gebratene Pute mit frischem Gemüse in Chilisauce aus der Wahl. Und bei dem Lachs aus der Folie mit frischen Kräutern, Olivenöl, Fencheltomaten und Kartoffeln, der heute bei Vitality angeboten konnte ich auch nur schlecht Nein sagen. Trotz des angenehm leichten 353kcal verzichtete ich aber auch heute auf den Nachtisch.
Im Vergleich zum letzten Mal dass ich dieses Gericht probiert hatte (was übrigens fast ein Jahr her ist), hatte man den Lachs selbst dieses Mal sogar ausgepackt, was bereits initial ein deutlich besseres Bild auf dem Teller bot. Und auch das das grätenfreie, zarte und saftige Lachsfilet, das gemeinsam mit einer angenehm würzigen Gemüsemischung aus Fenchel, einigen Kirschtomaten und Olivenöl in der Alufolie gedünstet worden war, erfüllte geschmacklich voll meine Erwartungen.
Gemeinsam mit den kleinen Salzkartoffeln, die mit Stücken von schwarzen Oliven serviert worden waren, ergab sich ein einfaches, aber überaus schmackhaftes Gericht, das trotz seiner niedrigen Kalorienzahl angenehm sättigte.
Welches der Gerichte heute den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala belegte, dürfte ja klar sein: Die Currywurst mit Pommes erlangte diesen Platz natürlich mit uneinholbar großen Vorsprung vor allen anderen Angeboten. Und heute war der Vorsprung so riesig, dass es mir schwer fiel die anderen Gerichte überhaupt einen Platz zuzuordnen. Dennoch erschien es mir beim genaueren Hinsehen so, als würde der Fisch haute auf Platz zwei landen, gefolgt von den Asia-Gerichten auf Platz drei und dem Gemüseauflauf mit Mozzarella auf Platz vier. Allerdings sind diese Angaben mit besonderem Vorbehalt zu genießen, denn ich glaube dass ich bei all der Currywurst etwas den Überblick verloren hatte.
Mein Abschlußurteil:
Lachsfilet: ++
Fenchel-Tomatengemüse: ++
Salzkartoffeln: ++
Tags: betriebsrestaurant, essen, fenchel, fennel, fisch, fish, food, kantine, kartoffeln, lachs, lunch, mittagessen, nahrung, nahrungsmittel, potatoes, salmon, tomaten, tomatoes
Lachs mit Fenchel-Tomaten-Gemüse [06.02.2013]
6.02.2013 20:06 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Nachdem ich ja gestern bereits asiatisch gespeist hatte, ließ ich die heutigen Angebote dort wie z.B. das Feng Shi Trau Min – Gebratene Glasnudeln mit verschiedenem Gemüse nach Shanghai-Art oder Gaeng Phet Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce mal außen vor und konzentrierte mich auf die reguläre Küche. Dort lockte neben den Kartoffel-Frischkäsetaschen mit Rahmgemüse bei Globetrotter und dem Szegediner Gulasch vom Rind mit Salzkartoffeln vor allem der Lachs aus der Folie mit Fencheltomaten und Gemüse bei Vitality. Dabei bezieht sich das “locken” aber eher auf die Bezeichnung, denn die Präsentation machte nicht viel her – aber ich stehe nun mal auf Fisch. Also griff ich hier zu und bekam ein paar mit schwarzen Olivenstücken versetzte Salzkartoffeln und ein noch fest in Silberfolie eingepacktes Päckchen auf den Teller gesetzt – ganz ohne Garnitur oder Sauce. Also erst einmal etwas helle Rahmsauce aus dem zusätzlich bereitstehenden Saucenangebot dazu und das Ganze noch durch etwas Gemüse von der Gemüsetheke, einen kleinen Becher eines nicht näher beschriebenen Nachtisches ergänzt und fertig war das heute Mittagsmahl. Bei gerade mal 353kcal für das Hauptgericht war ich der Meinung das verantworten zu können.
Zur besseren Darstellung entfernte ich vor dem Fotografieren einen Teil der, wahrscheinlich während der Zubereitung, leider recht brüchig gewordenen Silberfolie und legtedas Innere frei, das aus einem mehr als annehmbar großen Stück gedünsteten Lachsfilets auf einer etwa fingerdicken Schicht aus mundgerecht zerschnittenen Fenchels und einigen Kirschtomaten bestand. Auf den ersten Blick befürchtete ich schon, dass der Fisch heute eher trocken ist, doch der Eindruck täuschte glücklicherweise – das Stück mit Haut auf der Unterseite gedünstete Filet war angenehm saftig und hatte durch beigefügte Fenchel und Tomaten ein angenehmes zusätzliches Aroma angenommen. Dazu die mit der milden, mit ein wenig Blattspinat versehenen Rahmsauce garnierten kleinen Salzkartoffeln ergab das Ganze ein überaus schmackhaftes Hauptgericht. Das zusätzliche Gemüse, das eine mit Curry gewürzte Mischung aus Möhren- und Zucchiniwürfeln erwies, war nicht nur matschig und zerkocht, sondern passte geschmacklich auch leider nicht zum Fisch. War ein Fehlgriff, aber damit konnte ich leben. Vor allem da der Nachtisch, der sich als dickflüssiger, nicht zu süßer Vanillepudding erwies, sich wiederm als gute Wahl erwies. Insgesamt konnte ich also auch heute sehr zufrieden sein.
Beim Bestimmen der heutigen Platzierung auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala schien es erst so, als würde es dem Fischgericht gelingen heute Platz eins zu ergattern. Erst beim zweiten Blick konnte der Szegediner Gulasch das Rennen doch noch für sich entscheiden und das Lachsfilet mit Fenchel-Tomaten-Gemüse auf Platz zwei verdrängen. Für ein Vitality-Gericht dennoch ungewöhnlich. Den dritten Platz teilten sich schließlich die Asia-Gerichte und die Kartoffel-Frischkäsetaschen.
Mein Abschlußurteil:
Lachsfilet: ++
Fenchel-Tomaten-Gemüse: ++
Rahmsauce: ++
Salzkartoffeln: ++
Currygemüse: +/-
Vanillepudding: ++
Tags: betriebsrestaurant, currygemüse, dessert, essen, fenchel, fennel, food, kantine, kartoffeln, lachs, lunch, mittagessen, nachtisch, nahrung, nahungsmittel, potatoes, pudding, salmon, tomaten, tomatoes, vanillepudding
Hokifilet mit Fenchelgemüse in Safransauce [28.11.2012]
28.11.2012 19:08 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Am heutigen Mittwoch wollte ich endlich mal wieder meiner Vorliebe für Fisch frönen. Leider fand sich dazu an der Asia-Thai-Theke nichts passendes, denn dort standen zwar Chop Suey – Gemischtes Asia-Gemüse gebraten in Kokosmilchsauce und Nua Pad Prik – Gebratene Rindfleischstreifen mit frischem Gemüse in Chilisauce, aber nichts “fischiges” auf der Speisekarte. Schon die zweite Woche nun hatte man die Fischgerichte im asiatischen Bereich auf den gestrigen Dienstag verlegt, an dem es ja bekanntlicherweise Seehecht gab, verlegt – da werde ich mich wohl anpassen müssen. Aber zum Glück fand sich neben der Kalbsleber “Berliner Art” mit Apfelscheiben, geschmorten Zwiebeln und Kartoffelpüree bei Tradition der Region und einem Schweinesteak “Tessin” mit Schinken und Käse gratiniert, dazu Pommes Frites bei Globetrotter in der Sektion Vitality ein Gebratenes Hokifilet mit Fenchelgemüse in Safransauce, dazu Wildreismix ein passendes Gericht. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Pfirischquark von der Desserttheke auf mein Tablett.
Das in dünner Panade gebratene Hokifilet erwies sich zwar wie üblich als grätenfrei, aber das Fleisch war heute etwas sehr fest geraten, was den Genuss etwas milderte. Da muss ich leider einen kleinen Abzug geben. Am in würzig-pikanter Safransauce angemachten Fenchel- und Möhrengemüse und der Mischung aus geschälten Reis und Wildreis als Sättigungsbeilage gab es aber nichts auszusetzen. Nicht perfekt, aber doch überaus akzeptabel. Und auch der wie üblich mit Fruchtstücken vermengten, gerade ausreichend gesüßten Pfirsichquark gab keinen Grund zur Kritik und gab einen schmackhaften Abschluss des heutigen Mittagsmahls.
Bei den anderen Gästen lag heute natürlich, wie nicht anders zu erwarten, das Schweinesteak “Tessin” mit Pommes Frites am höchsten in der Gunst und belegte recht eindeutig Platz eins auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten dann die Asia-Gerichte und Platz drei teilten sich heute das Hokifilet und die Berliner Kalbsleber.
Mein Abschlußurteil:
Hokifilet: +
Fenchel-Möhrengemüse: ++
Wildreis-Mix: ++
Pfirsichquark: ++
Tags: betriebsrestaurant, carrots, curd, dessert, essen, fenchel, fennel, fisch, fish, food, hoki, hokiflet, kantine, lunch, möhren, mittagessen, nachtisch, nahrung, nahrungsmittel, pfirsichquark, quark, reis, rice, saffron, safran
Dinkelpizza mit Meeresfrüchten, Fenchel & Orange – das Rezept
1.07.2012 19:46 kochexperimente, kulinarischesUnkommentiert
Auf meiner niemals endenden Suche nach neuen geschmacklichen Erlebnissen stieß ich vor kurzem auf dieses Rezept für eine Meeresfrüchtepizza mit Fenchel & Orange, was mich dazu bewog mich das dritte mal in Folge nach der Kartoffel-Hack-Pizza mit Paprika, Avjar & Frischkäse und der Schwedenpizza, einem Lachskuchen, an einer Pizzazubereitung zu versuchen. Aber aller guten Dinge sind ja bekanntlich drei, also was solls. Vor allem die Kombination aus Meeresfrüchten, Fenchel und Orangenschale reizte mich hier ganz besonders und das Ergebnis war was den Geschmack anging wirklich gelungen wie ich fand, daher möchte ich natürlich nicht versäumen das Rezept hier in üblicher Form vorzustellen.
Was brauchen wir also für 6 kleine Pizzen?
Für den Teig
Für den Belag
250g Meeresfrüchte (TK – eine Mischung aus Garnelenschwänzen, Tintenfischen und Miesmuschelfleisch)

1 kleine Knolle Fenchel (ca. 250g)

2-3 EL Avjar (optional – hatte ich noch übrig)

Salz, Pfeffer & Chilipulver zum würzen

Während die Meeresfrüchte langsam auftauen, beginnen wir damit den Teig vorzubereiten. Dazu geben wir die beiden Mehlsorten in eine Schüssel

fügen einen halben Teelöffel Salz hinzu

und vermengen alles dann gut miteinander.

Anschließend pressen wir eine Kuhle in die Mitte der Mischung, bröseln den halben Würfel Hefe hinein

und gießen alles mit 250ml lauwarmen Wassers auf,

um es dann mit den Knethaken unserer Küchenmaschine so lange zu bearbeiten

bis ein glatter Teig entstanden ist

den wir dann abgedeckt an einem warmen Ort für ca. 30 Minuten gehen lassen.

Während er Teig arbeitet, spülen wir die Orange unter heiß ab, trocknen sie

und reiben dann die Schale mit der feinen Seite einer Küchenreibe ab.

Das Ergebnis ist zwar recht mickrig, aber die Menge reicht dicke aus um den gewünschten geschmacklichen Effekt zu erzielen.

Außerdem schälen wir die Knoblauchzehen und hacken sie sehr fein,

waschen die Fenchelknolle und Würfeln sie ebenfalls fein

schneiden die abgetropften Stücke der in Öl eingelegten Tomaten in Streifen

und schneiden den Mozzarella in Scheiben.

Nun geben wir die passierten Tomaten mit dem Knoblauch und dem Abrieb der Orangeschale in eine Schüssel

und verrühren alles gut miteinander

wobei wir es kräftig mit Salz, Pfeffer und Chilipulver würzen.

Wenn die Meeresfrüchte aufgetaut sind, spülen wir sie unter fließendem Wasser noch einmal ab und tupfen sie dann trocken.

Ist der Teig nach ca. 30 Minuten dann gut aufgegangen, können wir unsere Backofen schon mal auf 225 Grad vorheizen.

Dann teilen wir den Teig ihn in 6 etwa gleich große Portionen auf

und rollen ihn mit Hilfe eines Nudelholzes zu kleinen Fladen aus.

Haben wir drei Fladen ausgerollt – so viele gingen zumindest bei mir auf ein Blech – legen wir sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und bestreichen sie mit der Tomatensauce.

Anschließend bestreuen wir sie großzügig mit dem gewürfelten Fenchel,

fügen die in Streifen geschnittenen Tomaten hinzu

und belegen es dann gleichmässig mit den Meeresfrüchten

um es dann mit den Mozzerellascheiben abzuschließen.

Inzwischen müsste auch der Backofen auf 225 Grad aufgeheizt sein, so dass wir unser Blech auf der untersten Schiene hinein schieben und für 15 bis 20 Minuten backen lassen.

Während die ersten drei Fladen backen, rollen wir die übrigen drei Teigportionen ebenfalls aus, geben sie auf ein weiteres Stück Backpapier und belegen sie wie bereits oben beschrieben mit den verbliebenen Zutaten. Sind unsere ersten drei Pizzen dann fertig, ziehen wir sie samt Backpapier vom Blech, geben die zweite Ladung auf das Blech und schieben es zurück in den Ofen, wo es weitere 15 bis 20 Minuten verbleibt.

Die erste Ladung können wir aber gern schon servieren und genießen – oder aber warm stellen bis alles fertig ist.

Aufgrund der geringen Menge an Abriebs der Orangenschale hatte ich zuerst überlegt, eine weitere Orange zu verwenden – aber es erwies sich als gut dass ich dies nicht getan hatte, denn trotz der geringen Menge machte sie der Orangengeschmack deutlich bemerkbar und gab der Meeresfrüchtepizza ein leicht fruchtiges Aroma. Mehr Schale hätte den Orangengeschmack eindeutig zu dominant werden lassen, so aber war er meiner Meinung nach genau richtig. Gemeinsam mit dem dünnen, knusprigen und etwas dunkleren Dinkel-Pizzaboden, der fruchtig-würzigen Tomaten-Avjar-Sauce, den gut durchgebackenen Fenchelwürfeln und den zahlreichen Meeresfrüchten ergab diese mit geschmolzenem Mozzarella bedeckte Pizzazubereitung ein überaus leckeres und interessantes Geschmackserlebnis, das meine Erwartungen an eine solche Zusammenstellung absolut erfüllte. Zumal Fenchel und Fisch bzw. Meeresfrüchte ja, wie ich im Rahmen der Recherche für diesen Beitrag las, auch eine klassische Kombination ergeben. Ich fand die Zubereitung auf jeden Fall absolut gelungen.
Und auch was die Nährwerte angeht konnte sich dieses Gericht durchaus sehen lassen. Ich kam bei meiner überschlägigen Berechnung auf ca. 2500 kcal für alles zusammen, also liegt der Nährwert für ein Pizzastück bei gerade mal 417kcal. Eine angenehm leichte und doch sehr leckere Pizzazubereitung, die ich nicht nur den Liebhabern von Meeresfrüchten wärmstens weiterempfehlen kann. Der Geschmack ist dabei gar nicht exotisch wie es zuerst den Anschein hat, viel mehr handelt es sich um eine weitere interessante Alternative zur Standard-Pizza, die ich durchaus häufiger auf meinem Speiseplan vorstellen könnte. Einzig die Menge werde ich wohl beim nächsten mal reduzieren, denn mit den zwei Blechen hätte ich bestimmt vier bis fünf Personen bewirten können.
Guten Appetit

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Lachs aus der Folie mit Fencheltomaten [11.04.2012]
11.04.2012 22:51 kulinarisches, lunchtime2 Kommentare
Auch am heutigen Mittwoch wollte ich natürlich nicht auf Fisch verzichten. Leider fand sich dafür dieses Mal nichts passendes an der Asia-Thai-Theke, wo heute Han Jan Min – Glasnudeln gebraten mit verschiedenem Gemüse und Gaeng Gai Ma Plao On – Hähnchenstreifen gebraten in roter Kokosnusssauce angeboten wurden, also wandte ich meinen Hauptaugenmerk der regulären Küche zu. Und dort fand sich auch gleich neben Münchner Tellerfleisch mit Petersilienkartoffeln bei Tradition der Region und Hähnchenbrust mit Tomate und Mozzarella überbacken mit Waldpilzsauce und Tagliatelle in der Abteilung Globetrotter bei den Vitality-Gerichten eine Portion Lachs aus der Folie mit Fencheltomaten und Olivenrisolee. Dazu nahm ich mir noch ein paar Möhren von der Gemüsetheke sowie ein Becherchen Mango-Joghurt-Mousse aus dem Dessert-Angebot.
Man hatte darauf verzichtet den Lachs beim servieren aus der Folie auszupacken, dadurch war er aber noch angenehm heiß und saftig. Unter dem grätenfreien, leckeren Stück Lachsfilet fand sich schließlich das würzige, mit einigen geschälten Tomatenstücken versehene Fenchelgemüse, dessen Aroma durch das Garen in der Folie leicht auf den Fisch übergegangen war.
Zu dieser leckeren Fisch-Gemüse-Kombination hatte man geschälte, gekochte Kartoffeln in Kombination mit Scheiben von schwarzen Oliven kombiniert und als Sättigungsbeilage serviert. Ob man diese Mischung nun wirklich als Risolee bezeichnen kann, ist natürlich fraglich – vor allem vermisste ich das normalerweise zu einer solchen Zusammenstellung gehörende anbraten der Kartoffeln. Die Möhren wiederum erwiesen sich als eher mittelmäßige Wahl, denn durch das längere offene Aufbewahren unter Wärmelampen waren sie etwas trocken geworden. Das lockere, sahnige Mousse mit Mangogeschmack schließlich bot aber einen leckeren, wenn auch für die Sättigung nicht wirklich notwendigen Abschluss des heutigen Mittagsmahls.
Auf der allgemeinen Beliebtheitsskala der anderen Gäste errang heute mit nur knappen Vorsprung vor den Asia-Gerichten die Hähnchenbrust den ersten Platz. Auf Platz drei folgte schließlich aber schon der Lachs in Folie und auf Platz vier schließlich das Münchner Tellerfleisch, das übrigens einem Tafelspitz zum verwechseln ähnlich sah. An dieser Stelle sei noch angemerkt, dass man heute erneut einige neue Gerichte präsentiert hatte, denn sowohl das vegetarische Han Jan Min als auch der Lachs in Folie und die Hähnchenbrust waren in dieser Kombination hier meiner Historie nach zuvor noch nicht angeboten worden. Beim Tellerfleisch war zwar die Bezeichnung neu, aber ich halte an meiner These fest dass es sich hierbei um regulären Tafelspitz handelte. Freut mich aber auf jeden Fall, dass man nach langer Zeit einer sich regelmäßig wiederholenden Angebotspalette endlich dazu durchgerungen hat, mal wieder etwas Neues auf die Speisekarte zu bringen. Hoffentlich ist das keine einmalige Aktion – denn die Speisekarte kann trotz allem eine kleine Auffrischung durch neue Gerichte wirklich gebrauchen.
Mein Abschlußurteil:
Lachs in Folie: ++
Fencheltomaten: ++
Kartoffeln mit Oliven: +
Möhren: +
Mango-Joghurt-Mousse: ++
Tags: betriebsrestaurant, carrots, dessert nachtisch, essen, fenchel, fennel, food, kantine, kartoffeln, lachs, lunch, mango, mango joghurt mousse, möhren, mittagessen, mousse, nahrung, nahrungsmittel, potatoes, salmon, tomaten, tomatoes




















