Spaghetti Bolognese – das Rezept
5.03.2011 18:19 kochexperimente, kulinarisches5 Kommentare
Auch am heutigen Samstag war mir mal wieder nach kochen. Und nach kurzem Studium meiner Rezeptsammlung entschied ich mich dazu eine leckere Bolognese-Sauce samt zugehöriger Spaghetti zuzubereiten. Natürlich gibt es viele Arten eine solche Sauce zu kochen, daher möchte ich hier einmal meine Variante vorstellen.
Was brauchen wir also für 2-3 Portionen?
150-170g Hackfleisch vom Rind oder wahlweise auch Halb und Halb

1 Dose stückige Tomaten (400g Füllmenge)

zum Würzen Salz, schwarzen Pfeffer, Thymian und Rosmarin

und natürlich Spaghetti – für die zu erwartenden Saucenmenge sollten 250g reichen

Außerdem ist ein wenig Olivenöl für das Anbraten noch von Vorteil.
Kommen wir nun zur Zubereitung:
Als erstes hacken wir Sellerie, Karotten, Zwiebeln und Knoblauch so fein wie möglich. Ich hätte hier zwar auch mit dem Messer arbeiten können, aber da ich entdeckt hatte dass mein Pürierstab auch über einen Hechsleraufsatz verfügte, entschied ich mich dazu Karotte, Sellerie und Zwiebel nach dem Waschen und Schälen mit diesem Gerät zu zerkleinern.

Und das Ergebnis sprach für sich – so fein hätte ich es mit dem Messer nicht hin bekommen. ![]()

Nur die Knoblauchzehe verarbeitet ich dann doch mit dem Messer, bei so einer kleinen Zehe erschien mit die Verwendung der Maschine doch etwas Oversized.

Sind alle Komponenten vorbereitet geben wir Möhren, Sellerie, Zwiebeln und Knoblauch mit dem Lorbeerblatt und etwas Olivenöl in eine Pfanne

und braten alles einige Minuten an. Es kann ruhig etwas Farbe annehmen, das verstärkt das spätere Aroma.

Dann geben wir das Gehackte hinzu und braten es krümelig an.

Ist es das Hackfleisch angebraten, löschen wir alles mit dem trockenen Rotwein ab.

Nun öffnen wir die Dose mit stückigen Tomaten und geben sie in die Pfanne,

und gießen alles mit der Gemüsebrühe auf.

Nachdem wir alles gut miteinander verrührt haben

würzen wir es kräftig mit Salz, Pfeffer, edelsüßen Paprika, Thymian und Rosmarin.

Während die Sauce auf mittlerer Stufe vor sich hin köchelt, können wir auch die Nudeln nach Packungsbeschreibung zubereiten.

Zwischendurch können wir auch die Sauce abschmecken und gegebenenfalls nachwürzen.

Ist die Sauce zu einer sämigen Masse verkocht, ist sie fertig und wir können die Platte herunter schalten.

Sind die Nudeln fertig gekocht, gießen wir sie in ein Sieb und schrecken sie kurz mit kaltem Wasser ab.

Nun brauchen wir nur noch die Nudeln auf einen Teller zu geben, sie mit der Sauce zu garnieren und – wenn vorhanden und gewünscht – mit ein wenig Parmesan bestreuen – und fertig sind unsere Spaghetti Bolognese.

Ich fand die Sauce wirklich sehr gelungen muss ich sagen, angenehm fruchtig und das Gemüse gab dem ganzen gemeinsam mit den Gewürzen einen leckeres Aroma. Zwar erwies sie sich als recht dickflüssig, aber dennoch verband sie sich gut mit den Nudeln. Ich finde auch dass eine gute Bolognesesauce auch nicht zu flüssig sein darf. Insgesamt ein wirklich schmackhaftes Rezept, das ich ohne Vorbehalte weiter empfehlen kann. Und die Menge der Sauce reichte perfekt zur Menge der Sauce – da hatte ich wohl wirklich gutes Augenmaß bewiesen.
Ob das Ergebnis anders gewesen wäre wenn ich das Gemüse gröber und mit der Hand gewürfelt hätte, sei mal so dahin gestellt. Ich glaube durch das feine Zerhacken entwickelte sich der Gemüsegeschmack besonders intensiv beim anbraten. Vielleicht hätte man hier noch mit weiteren Gemüsesorten experimentieren können – aber ich wollte dieses Mal abgesehen von den zusätzlichen Gewürzen Rosmarin und Thymian nicht zu sehr vom Originalrezept abweichen. Ich war auf jeden Fall sehr zufrieden mit dem Ergebnis.
Tags: Bolognese, cooking, ground meat, Hackfleisch, kochen, kochexperiment, nudeln, pfeffer, recipe, rezept, rosmarin, salz, spaghetti, Spaghetti Bolognese, Thymian, tomaten, tomatenmark, tomatos
Blumenkohl-Möhren-Eintopf mit Hackfleisch – das Rezept
27.02.2011 15:30 kochexperimente, kulinarisches11 Kommentare
Da mir von Anfang an bewusst gewesen war, dass ich den Kopf Blumenkohl nicht ganz verbrauchen würde, hatte ich mich auch heute für ein Rezept mit Blumenkohl entschieden. Dabei war ich auf einen Blumenkohl-Möhren-Eintopf mit Hackfleisch gestoßen, der mir recht schmackhaft und verlockend erschien. Ist zwar eher ein Wintergericht, aber da es heute wieder kälter und winterlicher hier in München ist, passte das irgendwie schon. Die anderen Zutaten hatte ich vorausschauend natürlich schon gestern mit besorgt.
Für ca. 2 Portionen benötigen wir also:
250 – 300g Kartoffeln – festkochend

2 Champignons (optional – hatte ich noch von gestern übrig)

und zum Würzen gerebelten Majoran, Pfeffer und Salz

sowie 2 Esslöffel Olivenöl zum anbraten.

Kommen wir nun zur Zubereitung und bereiten unsere Zutaten vor.
Zuerst schälen wir die Kartoffeln

und schneiden sie in mundgerechte Würfel.

und schneiden sie in Scheiben.

Die Stange Lauch waschen und putzen wir, dann schneiden wir sie in Ringe.

Außerdem würfeln wir die Zwiebel,

und waschen, schälen und würfeln ein Viertel der Knollensellerie.

Dann können wir mit dem eigentlichen Kochprozess beginnen. Dazu schwitzen wir in einem großen Topf die gehackte Zwiebel in dem Olivenöl an

und braten dann das Hackfleisch mit den Zwiebeln krümelig an.

Ist das Hackfleisch gut durchgebraten fügen wir die Möhren,

und den gewürfelte Knollensellerie in den Topf und dünsten alles kurz mit an.

Dann gießen wir den Topfinhalt mit der Gemüsebrühe auf und lassen alles für circa eine Stunde auf mittlerer Stufe vor sich hin köcheln.

Während der Eintopf köchelt, zupfen wir den Blumenkohl in kleine Röschen

und würzen den Eintopf zwischendurch kräftig mit Salz, Pfeffer und Majoran.

Nach einer halben Stunde Kochzeit fügen wir dann die Champignons

und den Blumenkohl hinzu. Ich hatte hier von gestern gelernt und wollte den Blumenkohl nicht zu matschig werden lassen.

Dann verrühren wir alles gut miteinander und lassen es die verbleibende halbe Stunde weiter köcheln.

Kurz vor Ende der Garzeit probieren wir den Eintopf und würzen gegebenenfalls noch etwas nach. Dabei nahm ich mir gleich ein Stück Gemüse mit um zu testen ob alles gut durchgekocht ist.

Zu diesem Zeitpunkt können wir auch ein wenig Petersilie (wenn vorhanden) waschen, trocken schütteln und hacken, um damit unser Gericht zu garnieren.

Ist alles zu einer sämigen Masse gekocht ist der Eintopf fertig

und kann serviert und verzehrt werden.

Ich hatte zuerst befürchtet dass alles mit nur Salz, Pfeffer und Majoran zu lasch wird – vor allem weil das Gehacktes ungewürzt gebraten worden war, doch da hatte ich mich getäuscht. Vor allem der Majoran, aber auch die anderen Gemüskomponenten gaben dem Eintopf eine kräftig-deftige Geschmacksnote. Dabei war alles wirklich gut durchgekocht ohne matschig oder zu weich zu werden. Für das allererste Mal dass ich so einen Eintopf zubereitet hatte war ich mehr als zufrieden.
Zwar hätte man noch etwas mehr Möhren und etwas weniger Hackfleisch verwenden können, das Originalrezept hatte hier auch andere Mengen vorgegeben, doch ich hatte das Rezept wie so häufig bei anderen Rezepten nach eigenem Gutdünken etwas variiert und bin damit meiner Meinung nach sehr gut gefahren. Für den Sommer ist so ein Gericht zwar eindeutig nichts, aber für einen kalten Herbst- oder Wintertag erscheint es mir genau das richtige. Ich kann auch diese Zubereitung auf jeden Fall wieder vorbehaltlos weiter empfehlen.
Nachtrag vom Folgetag: Habe heute Abend die im Kühlschrank gelagerten Reste dieses Gerichtes in der Mikrowelle erwärmt und als Abendmahlzeit verzehrt. War weiterhin sehr lecker – damit kann ich auch die Mikrowellentauglichkeit dieses Gerichtes voll bestätigen. Länger als drei bis vier Tage würde ich auch kein gebratenes Hackfleisch im Kühlschrank aufbewahren – aber bei so etwas leckerem wie diesem Eintopf wird es wohl kaum so lange halten.
Tags: Blumenkohl, carrots, celeriac, coliflower, cooking, Eintopf, ground meat, Hackfleisch, karotten, kartoffeln, küche, kitchen, kochen, kochexperiment, majoran, möhren, pfeffer, potatoes, recipe, rezept, salz, sellerie, stew
Burrito mit Hackfleisch-Reis-Füllung – ein Kochexperiment
12.02.2011 23:58 kochexperimente, kulinarisches1 Kommentar
Heute wollte ich mal wieder etwas kochen, doch irgendwie konnte ich mich Anfangs nicht richtig entscheiden was ich machen könnte. Dann kam ich auf die Idee, dass ich schon lange keinen richtigen Burrito mehr gegessen hatte – vor allem hier in Deutschland. Also besorgte ich mir noch ein paar Zutaten und machte mich ans Werk. Ich entschied mich dabei für eine Zubereitung mit einer mexikanisch angehauchten Rinderhack-Reis-Füllung. Gleich zu Beginn sei dabei jedoch angemerkt, dass es sich um ein wirkliches Kochexperiment handelt – über Anmerkungen und Verbesserungsvorschläge jeder Art würde ich mich sehr freuen. Wichtig war mir dass dabei etwas wie hier oder hier in San Francisco bzw. hier in Boston dabei heraus kommt, mein Ergebnis nicht aber dem Teil aus Köln gleicht.
Was brauchen wir also?
100g Reis – ich verwendete Vollkornreis den ich noch vorrätig hatte, hier wäre aber auch Langkornreis denkbar

eine kleine Dose Kidneybohnen (125g Abtropfgewicht)

eine kleine Dose Mais ( ca. 100g)

etwas Guacamole und/oder Sour Cream – wobei man Guacamole in hiesigen Supermärkten meist in den Knabberzeug-Regalen und nicht bei den Tortillas und anderen mexikanischen Zutaten findet. Wer mag, kann die Guacamole natürlich auch selbst machen.

sowie zum Würzen Salz, Pfeffer, Chilipulver und etwas Tabasco.
Zuerst kochen wir den Reis nach Packungsbeschreibung.

Während der Reis vor sich hin kocht, entkernen wir die Chilis und zerschneiden sie in kleine Quadrate.

Außerdem ritzen wir die Tomaten kreuzförmig ein, übergießen sie mit kochendem Wasser und schälen, entkernen und würfeln sie anschließend.

Die Zwiebel hacken wir zusätzlich in kleine Würfel.

Ist der Reis fertig gekocht, entnehmen wir ihn dem Kochbeutel und stellen ihn erst einmal bei Seite.

Nun kommen wir zur Zubereitung der Hackfleisch-Füllung:
Zuerst schwitzen wir die gepresste Knoblauchzehe mit den Chilis in etwas Öl in einer Pfanne an.

Dann fügen wir Zwiebeln und Rinderhack hinzu und zerteilen alles ein wenig mit einem Pfannenwender

um das Ganze kräftig mit Salz, Pfeffer und Chilipulver zu würzen.
Ist alles einigermaßen durch, fügen wir zuerst die Paprika hinzu und lassen sie kurz mit anbraten.

Zum Schluß schmeckte ich das ganze noch mit einem Schuß Tabasco ab und ließ es einige Minuten auf mittlerer Stufe in der Pfanne schmoren.

Nachdem die Pfanne abgestellt war, ging es daran den Burrito zu füllen.
Zuerst erwärmen wir den fertigen Weizentortilla etwas. Da ein einmal erhitzter Tortilla schnell auskühlt und trocken wird, nahm ich mir die Teigfladen einzeln vor und steckte sie für etwa 45 Sekunden in die Mikrowelle, wobei ich sie mit etwas Küchenpapier umgab, damit sie nicht schon während des Erwärmens austrocknen. Alternativ kann man das Ganze auch in einem vorgeheizten Backofen bei 200Grad tun, allerdings erschien es mir etwas aufwändig wegen einzelner Burritofladen den Backofen einzuschalten.

Dann ging es ans füllen:
Wir nehmen also den warmen Tortilla-Teigfladen

bestreichen ihn mit etwas Sour Cream

und fügen die Hackfleisch-Gemüse-Mischung darauf hinzu.

und der Reis, den ich hier auf die Guacamole gegeben habe.

Dann folgt das Rollen des Burritos, das sich als etwas Tricky herausstellte. Als beste Lösung stellte sich heraus, dass man während man die einen beiden Seiten umschlägt die anderen Seiten mit den Daumen nach Innen drückt und sie somit in den Burrito legt. Dabei hat mit dieses Video auch ein wenig geholfen und soll deswegen nicht unerwähnt bleiben. Und das Ergebnis konnte sich durchaus sehen lassen.

Mit Sicherheit war das ganze noch nicht hundert Prozent perfekt – vor allem weil ich leider keine Silberfolie im Haus hatte um den Burrito nach dem Rollen etwas zu stabilisieren wie ich es aus den Burrito-Restaurants in San Francisco kannte, dennoch habe ich mir die Burritos die bei meinem Experiment heraus kamen schmecken lassen und war mit dem Ergebnis durchaus zufrieden.

Dabei gebe ich gerne zu, dass erst mein zweiter Versuch den Burrito zu rollen einigermaßen gut gelungen ist, aber daher nenne ich das ganze ja auch “Kochexperiment”. ![]()
Alternativ hätte man natürlich noch mit anderen Zutaten und vor allem etwas Käse in der Füllung herum spielen können. Viele Rezepte die ich in deutscher Sprache gefunden hatte sprachen auch noch davon, die Burritos mit Käse zu überbacken, das hätte aber nicht meinen selbst gestellten Vorgaben entsprochen, einen amerikanischen Westküsten-Burrito zu fabrizieren. Ich konnte mit dem Ergebnis auf jeden Fall recht zufrieden sein. Sollte es Anmerkungen und Tipps zu dem Thema geben, würde ich mich über Kommentare jeglicher Art sehr freuen.
Guten Appetit

Tags: abendessen, bohnen, burrito, dinner, essen, füllung, food, guacamole, Hackfleisch, kidneybohnen, kochen, kochexperiment, lunch, mais, mexikanisch, mittagessen, nahrung, nahrungsmittel, paprika, recipe, reis, rezept, rice, rinderhack, sour cream, tomaten
Chili con Carne & Baguette [30.11.2010]
30.11.2010 20:14 kulinarisches, lunchtime4 Kommentare
Zwar reizte mich heute das Gai Pad King – Gebratene Hähnchenfleischstreifen mit frischem Gemüse, Ingwer und Pilzen, das neben Pad Pak Raum Medmamaung – Gebratenes Gemüse mit Nüssen und Knoblauch in Soja Sauce an der Asia-Theke angeboten wurde, aber ein Angebot aus der regulären Küche reizte mich noch weitaus mehr. Doch nicht der Mariniert gebratene Tofu auf gedünstetem Chinakohl mit gebratenen Eierreis bei Vitality oder das traditionell-regionale Zürcher Rahmgeschnetzelte aus der Hähnchenbrust mit frischen Kräuterbandnudeln sondern natürlich das Chili con Carne mit Mais und Kidneybohnen, dazu Baguette aus der Sektion Globetrotter ließen mich jegliche andere Überlegungen vergessen, denn wie man weiß liebe ich Chili con Carne und kann hier einfach nicht Nein sagen. Man brauch ja nur hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier (oder auch gerne als Gesamtübersicht) zu schauen, um meine Zuneigung zu diesem Gericht zu erkennen.
Auf weitere Komponenten verzichtete ich aber.
Leider wurde ich heute von dem Chili etwas enttäuscht. Die Zusammenstellung aus gebratenem Mett, Kidneybohnen und Mais in Tomatensauce hatte sich zwar nicht geändert, aber mit dem Salz hatte man heute eindeutig etwas übertrieben – oder einfacher gesagt: Das Chili war leicht versalzen. Zum Glück war es aber nicht allzu heftig, so dass ich meine Mahlzeit komplett verzehren konnte. Zumindest das Baguette, mit dem hier wirklich nicht gespart worden war, erwies sich aber als knusprig und frisch – was ja leider auch nicht selbstverständlich ist.
Dennoch erfreute sich das Chili auch bei den anderen Kantinengästen großer Beliebtheit und belegte heute in der Hitparade der am häufigsten gewählten Kantinengerichte den ersten Platz. Auf Platz zwei folgte des Geschnetzelte, eng gefolgt von den Asia-Gerichten und schließlich dem Tofu auf Platz vier. Im Nachhinein gesehen wäre ich mit dem Asia-Gericht wohl doch besser bedient gewesen, aber so ein kleiner Ausrutscher wird meine Vorliebe für Chili nicht gleich beenden. Wenn ein solches Gericht mal wieder angeboten wird, werde ich wohl wieder erneut zuschlagen.
Mein Abschlußurteil:
Chili con Carne: +/-
Baguette: ++
Tags: baguette, betriebsrestaurant, bohnen, chili, Chili con Carne, essen, food, Hackfleisch, kantine, kidneybohnen, lunch, mais, mittagessen, nahrung nahrungsmittel
Chili con Carne & Baguette [26.10.2010]
26.10.2010 19:13 kulinarisches, lunchtime5 Kommentare
Auch zum heutigen Dienstag wandte ich meinen Hauptaugenmerk wieder der regulären Küche zu. Zwar bot die reguläre Küche auch einige interessante Gerichte zu bieten hatte, darunter sowohl Fleischspeisen mit Rind und Geflügel als auch vegetarische Gerichte wie “Asiatisches Gemüse Herzhaft gebraten mit Thai Curry in Kokosmilchsauce“, aber ein Gericht der regulären Küche erweckte meine besondere Aufmerksamkeit. Das waren aber nicht das “Risotto mit Austernpilzen und Rucola, dazu Parmesan” bei Vitality oder der “Schweinegulasch mit Paprika und Butternudeln” bei den traditionell-regionalen Speisen, sondern das “Chili con Carne mit Mais und Kidneybohnen dazu Baguette” bei Globetrotter. Wie der regelmässige Leser ja weiß, liebe ich Chili con Carne und die bisherigen hiesigen Gerichte in dieser Richtung lagen alle wie man hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier nachlesen kann im mehr als akzeptablen Bereich.
Und auch heute wurde ich nicht enttäuscht. Zwar war die Portionsgröße zumindest bei mir heute etwas kleiner geraten als sonst, aber die dicke Chili-Masse mit reichlich Hackfleisch, Kidneybohnen und Mais erwies sich als pikant, wenn auch nicht allzu scharf gewürzt. Natürlich liegen meine Maße für Schärfe, das sei an dieser Stelle noch einmal erwähnt, auch etwas höher als bei Otto Normalgaumen.
Und auch das Baguette erwies sich als angenehm frisch und knusprig. In der Summe mal wieder ein wirklich sehr gelungenes Chili, dass ich durchaus weiterempfehlen kann.
Dennoch schien sich in der allgemeinen Beliebtheit unter den anderen Kantinengästen heute das Chili ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem Schweingulasch zu liefern, den der Gulasch dann auch noch mit knapper Haaresbreite – so zumindest mein Eindruck – zu gewinnen schien. Nach dem zweitplatzierten Chili kamen dann die Asia-Speisen und schließlich das Risotto mit Austernpilzen, dass sich wie ich sah vor allem bei der weiblichen Belegschaft einer größeren Beliebtheit zu erfreuen schien. Auch wenn ich mit dem Chili mit Sicherheit nicht die kalorientechnisch optimalste Wahl getroffen hatte, bereute ich meine Entscheidung nicht.
Mein Abschlußurteil:
Chili con Carne: ++
Baguette: ++
Tags: baguette, betriebsrestaurant, Chili con Carne, essen, food, ground meat, Hackfleisch, kantine, kidneybohnen, lunch, mais, mittagessen, nahrung, nahrungsmittel




































