Kartoffel-Zucchini-Moussaka mit Feta – das Rezept
19.05.2013 22:03 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Heute wollte ich mich mal an ein Gericht heranwagen, das in verschiedenen Variationen im kompletten Balkanraum, Griechenland und der Türkei bis nach Arabien in verschiedenen Variationen bekannt ist: Das Moussaka. Nachdem ich zahllose Rezepte gelesen und geprüft hatte, entschied ich mich schließlich eine Kombination aus einigen dieser Rezepte zu versuchen und entschied mich – da ich kein allzu großer Fan von Auberginen bin – für eine Variante aus Kartoffeln und Zucchini, die ich mit ein wenig Feta kombinierte. Die Zubereitung war zwar etwas aufwändiger, aber die Mühe lohnte sich alle Mal, denn das Ergebnis war ein unglaublich leckeres Moussaka, wie ich es soweit ich mich entsinne noch nie zuvor gekostet hatte. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das so entstandene Rezept in diesem Beitrag einmal in gewohnter Form vorzustellen.
Was brauch man also für 4-5 Portionen?
900g Kartoffeln – festkochende Sorte

750 – 800g Zucchini (grün und/oder gelb)

1 Dose gehackte Tomaten (400g)

50 – 60g Streukäse nach Wahl (z.B. Emmentaler)

Außerdem benötigen wir Salz, Pfeffer und edelsüßes Paprika zum würzen,
etwas Olivenöl zum braten und backen
sowie etwas Butter zum ausfetten der Auflaufform
Wir beginnen nun damit, den Ofen auf 225 Grad vorzuheizen, die Kartoffeln zu schälen

und in gleichmässig große Scheiben zu schneiden. Damit die Scheiben nicht braun werden, legen wir sie in eine Schale mit kaltem Wasser.

und schneiden sie ebenfalls in Scheiben.

Die so entstandenen Scheiben legen wir auf etwas Küchenpapier aus und bestreuen sie mit etwas Salz, um sie ein wenig zu entwässern.

Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen wir nun die vorher abgetrockneten Kartoffelscheiben und bestreichen sie mit etwas Olivenöl

um sie dann für 10 bis 12 Minuten auf der mittleren Schiene des Ofens vorzubacken.

Nach etwa acht bis zehn Minuten wenden wir die Zucchini und salzen sie auch von der anderen Seite, um sie weitere acht bis zehn Minuten ruhen zu lassen.

Außerdem schälen und würfeln wie die Zwiebel

und schälen und hacken die Knoblauchzehen.

Dann ist es auch schon an der Zeit, das Backblech zu entnehmen und die Kartoffelscheiben bis zur Verwendung bei Seite zu stellen. Den Ofen können wir erst einmal wieder ausschalten.

In einer Pfanne erhitzen wir nun zwei Esslöffel Olivenöl

und braten die Zucchinischeiben darin scharf an, wobei wir sie noch einmal mit etwas Pfeffer würzen.

Die angebratenen Zucchinischeiben legen wir ebenfalls bei Seite.

Unter Zugabe von einem zusätzlichen Esslöffel Olivenöl dünsten wir dann in der selben Pfanne zuerst die Zwiebeln und dann das Knoblauch an,

Ist beides glasig angedünstet, geben wir auch das Hackfleisch mit in die Pfanne, um es krümelig anzubraten

und dabei mit Salz und Pfeffer

sowie einer kräftigen Menge edelsüßen Paprikapulvers zu würzen.

Sobald das Hackfleisch gut durchgebraten ist, geben wir auch die beiden Esslöffel Tomatenmark mit hinzu,

verrühren es mit dem Hackfleisch und rösten es für zwei bis drei Minuten mit an.

Dann löschen wir alles mit der Dose gehackter Tomaten ab

und lassen es kurz aufkochen und weitere sieben bis acht Minuten vor sich hin köcheln, wobei wir es noch einmal mit den Gewürzen geschmacklich abstimmen

und schließlich noch den halben Teelöffel Zimt einrühren. Danach schalten wir die Kochplatte ab.

Wenden wir uns nun dem Guss zu. Dazu waschen wir das Schnittlauch

Dann schlagen wir die drei Eier in eine Schüssel,

Nun verrühren wir alles gut miteinander – sollte das Mehl etwas klumpen, kann der Mixeraufsatz eines Pürierstabs Abhilfe schaffen –
würzen es gut mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss,

und streuen die Hälfte des Schnittlauchs hinein.

Nachdem wir dann den Backofen erneut auf 200 Grad vorgeheizt und die Auflaufform mit etwas Butter oder Öl ausgefettet haben,

legen wir den Boden mit den vorgebackenen Kartoffelscheiben aus

und bedecken diese dünn mit der Hackfleisch-Tomaten-Masse.

Auf die Hackfleischmasse bröseln wir dann die Hälfte des Feta

und legen eine Schicht aus den angebratenen Zucchini ein

und bedecken diese wiederum mit dem Rest der Hackfleisch-Tomatenmasse,

auf die wir den verbleibende Feta auftragen.

Es folgt eine weitere Schicht Zuchinischeiben

sowie eine Schicht Kartoffelscheiben,

die wir dann mit er Ei-Milch-Mischung übergießen

und mit dem geriebenen Käse bestreuen.

Inzwischen sollte auch der Ofen die gewünschte Temperatur erreicht haben, so dass wir die Auflaufform auf der zweiten Schiene von unten hinein schieben können und für ca. 35 bis 40 Minuten überbacken.

Sobald der Oberfläche dann den gewünschten Bräunungsgrad erreicht hat, können wir sie wieder entnehmen und lassen sie für fünf Minuten ruhen

bevor wir das Moussaka dann zerteilen und mit dem Rest des frischen Schnittlauch garniert servieren.

Alleine die Hackfleisch-Tomaten-Masse mit ihrer wirklich gelungenen Gewürz-Mischung aus Oregano und Zimt fand ich schon sehr gelungen. Aber in Kombination mit den leicht angebackenen Kartoffeln, dem Feta und den gebratenen Zucchinischeiben ergab sich ein geschmacklich wirklich vorzügliches Moussaka. Ich hatte ja befürchtet, dass durch den Feta das Ganze etwas zu salzig wird, aber das wurde glücklicherweise schon nach den ersten Bissen entkräftet. Ein durchweg gelungenes Gericht, dass den Mehraufwand bei der Zubereitung absolut wert war.
Dass es sich hier um kein leichtes Gericht handelte, war mir natürlich von Anfang an klar gewesen. Und das bestätigte sich, als ich die Kalorienwerte im Anschluß berechnete. So komme ich auf 3100kcal für die ganze Auflaufform. Bei vier Portionen kommen wir so auf 775kcal pro Portion, bei einer Aufteilung auf fünf Portionen wären es noch 620kcal. Aber solche Werte nehme ich da gerne mal in Kauf, wenn das Ergebnis so lecker wie dieses ist.
Guten Appetit

Tags: abendessen, backen, baking, beef ground meat, chives, cinnamon, cooking, dinner, eggs, Eier, essen, feta, flour, food, garlic, ground meat, Hackfleisch, kartoffeln, knoblauch, kochen, kochexperiment, kochexperimente, lunch, mehl, milch, milk, mittagessen, moussaka, nahrung, nahrungsmittel, onion, oregano, potatoes, recipe, red onion, rezept, rinderhack, rote zwiebel, schnittlauch, tomaten, tomatoes, zimt, zucchini, zwiebel
Hähnchen-Ananas-Curry mit Basmatireis – das Rezept
18.05.2013 18:06 kochexperimente, kulinarischesUnkommentiert
Inspiriert vom Limettencurry welches ich am Freitag in unserem Betriebsrestaurant verzehrt hatte, entschied ich mich heute dazu, mich auch mal an einem Curry zu versuchen. Und bei der Suche nach einem passenden Rezept stieß ich schließlich auf dieses Hähnchen-Ananas-Curry, das ich mit etwas Basmatireis als Sättigungsbeilage ergänzte.
Was brauch man also für 2 Portionen?
1 kleine Dose Ananas in Stücken

100g Schmelzkäse-Ecken (28% Fett)

sowie Salz, Pfeffer und Chilipulver nach Belieben zum würzen
Beginnen wir damit die Ananasstücke abtropfen zu lassen, wobei wir den Saft natürlich auffangen.

Außerdem weichen wir den Basmati-Reis für ca. 30 Minuten in kaltem Wasser ein. So stand es zumindest bei mir auf der Packung – im Zweifelsfall einfach noch mal auf dem eigenen Reis nachschauen, was die Zubereitungsbeschreibung vorgibt.

Anschließend waschen wir die Frühlingszwiebeln

und schneiden sie in dünne Ringe.

Außerdem schälen und hacken wir die Knoblauchzehen

und entkernen die Thai-Chilis, um sie dann ebenfalls in Ringe zu schneiden.

Dann waschen wir die Hähnchenbrust gründlich, tupfen sie trochen

und schneiden sie dann in mundgerechte Würfel.

In einer größeren Pfanne erhitzen wir nun den Esslöffel Pflanzenöl

und braten die Hähnchenbrust darin rundherum an.

Sobald sie durch sind, geben wir den Esslöffel Honig hinzu und lassen ihn ein wenig karamellisieren.

sowie die Frühlingszwiebeln hinzu

und dünsten alles für ca. drei Minuten an.

Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt, einen Topf mit Wasser – die doppelte Menge vom Reis – aufzusetzen und damit zu beginnen, es zum kochen zu bringen.

Nun können wir die abgetropften Ananas-Stücke mit in die Pfanne geben

und braten sie ebenfalls kurz mit an.

Das Ganze bestreuen wir dann mit den drei Teelöffeln Currypulver, das wir kurz anrösten lassen

und dann mit der Kokosmilch aufgießen.

Während alles kurz aufkocht, zerkleinern wir den Schmelzkäse etwas

und geben ihn dann ebenfalls in die Pfanne,

wo wir ihn schmelzen lassen und mit den anderen Zutaten gut verrühren.

Inzwischen müsste auch das Wasser kochen, so dass wir es mit einem gestrichenen Teelöffel Salz versehen können

und dann den vorher abgegossenen Reis hinzufügen, den wir auf kleiner Flamme über ca. 10 Minuten gar kochen lassen.

Wenden wir uns nun wieder dem Curry zu, in welches wir zuerst die Instant-Geflügelbrühe einrühren

um es dann mit einer kräftigen Prise Chilipulver

sowie drei bis vier Esslöffeln Ananassaft abschmecken.

Dann lassen wir es, bei gelegentlichem umrühren, auf niedriger Flamme vor sich hin köcheln bis der Reis gar ist. Anschließend können wir das fertige Gericht servieren und genießen.

Das Gericht erwies sich als eine überaus gelungene Kombination aus der würzigen Schärfe von Curry und Chilis sowie der fruchtigen Süße von Ananas und Kokosmilch. Dazu die Frühlingszwiebeln und die zarten, saftigen Hähnchenbrust-Stücke in der dickflüssigen Kokos-Schmelzkäse-Sauce – ein wahrer Genuss kann ich da nur sagen. Vermengt mit dem Reis überaus sättigend und wohlschmeckend – ich war sehr zufrieden mit dem Ergebnis meines heutigen Kochexperiments.
Werfen wir abschließend noch einen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichtes. Meiner Kalkulation nach liegt die gesamt Zubereitung bei etwa 1100kcal, das entspricht 550kcal pro Portion. Für ein Hauptgericht ein absolut akzeptabler Wert. Ich hatte ja befürchtet, der Schmelzkäse würde die Werte in die Höhe treiben, aber da ich hier zu einer leichteren Variante gegriffen hatte hielt er sich glücklicherweise mit unter 200kcal in Grenzen. Viel mehr nahm die Hähnchenbrust mit etwas über 400kcal den größten Einzelposten ein.
Auch wenn es sich hier, aufgrund der Verwendung von Schmelzkäse, wohl nicht um ein original asiatisches Rezept handelte, kann ich das Hähnchen-Ananas-Curry dennoch jedem Liebhaber von exotischen Genüssen wirklich ans Herz legen. Mit hat es auf jeden Fall mal wieder vorzüglich gemundet.
Guten Appetit
Tags: abendessen, ananas, basmati, chicken, chicken breast, chili, coconut milk, cooking, curry, dinner, essen, food, frühlingszwiebeln, garlic, geflügelbrühe, Hähnchen, hähnchenbrust, honey, honig, küche, kitchen, knoblauch, kochen, kochexperiment, kochexperimente, kokosnussmilch, lunch, mittagessen, nahrung, nahrungsmittel, pinapple, poltry broth, recipe, reis, rezept, rice, schmelzkäse, spread cheese, spring onions
Lauch-Frischkäse-Schnitzel – das Rezept
5.05.2013 21:27 kochexperimente, kulinarisches1 Kommentar
Heute nun, wie versprochen, mal wieder etwas ohne Ajvar.
Auf der Suche nach einem interessanten neuen Rezept, stieß ich auf ein Lauch-Frischkäse-Schnitzel, das es mir wert erschien mal ausprobiert zu werden. Das hier vorgestellte Rezept befasst sich dabei primär mit diesem Lauch-Frischkäse-Schnitzel, das ich aus Putenschnitzel herstellte. Als Sättigungsbeilage griff ich zu Kartoffel-Röstis aus dem Tiefkühlfach die ich noch vorrätig hatte, alternativ wären aber natürlich auch Salzkartoffeln, Pommes Frites oder Reis denkbar. Das Ergebnis war schließlich ein überaus leckeres und recht einfach zuzubereitendes Rezept, das ich nun mit diesem Beitrag in gewohnter Form einmal kurz vorstellen möchte.
Was braucht man also für 2 Portionen?
2 Putenschnitzel (zusammen ca. 300g)

sowie zum würzen Salz, Pfeffer und edelsüßes Paprikapulver

Beginnen wir nun damit, die Stange Lauch zu waschen

und sie dann in dünne Ringe zu schneiden. Größere Stücke halbieren wir noch einmal.

Außerdem schneiden wir den Kochschinken in kleine Rechtecke oder Würfel.

In einer größeren Pfanne dünsten wir nun das Lauch ohne Zugabe von Öl oder Fett für ca. 5 Minuten bei gelegentlichem umrühren an,

geben anschließend den Kochschinken hinzu

und braten ihn ebenfalls kurz mit an.

Nun gießen wir alles mit dem Wasser

und lassen alles kurz aufkochen.

Dann rühren wir die beiden Teelöffel Gemüsebrühe hinein

und geben anschließend den Frischkäse dazu,

um dann alles mit einem Teelöffel Senf

sowie Salz, Pfeffer und edelsüßen Paprikapulver abzuschmecken

und schließlich noch einmal kurz aufkochen zu lassen, um es dann von der Platte zu nehmen.

Nachdem wir begonnen haben, den Backofen auf 200 Grad vorzuheizen, nehmen wir die Putensteaks aus dem Kühlschrank und waschen sie erst einmal gründlich,

klopfen sie mit dem Fleischhammer dann etwas flach

und würzen sie von beiden Seiten mit etwas Salz, Pfeffer und Paprikapulver.

Anschließend geben wir sie dann nebeneinander in eine Auflaufform und bedecken sie mit dort mit der Lauch-Frischkäse-Masse.

Ist die Masse gleichmässig über die beiden Putenschnitzel verteilt,

decken wir die Auflaufform mit etwas Alufolie ab

und schieben es in den Backofen.

In der Zwischenzeit können wir uns um die Sättigungsbeilage kümmern. Ich hatte mich, wie bereits einleitend erwähnt, für Röstis entschieden, die ich noch vorrätig hatte. Diese gab ich auf ein mit Backpapier ausgelegte Backblech.

Nach zehn bis zwölf Minuten entnehmen wir die Auflaufform wieder und entfernen die Alufolie, die verhindern soll dass das Lauch zu dunkel wird,

und schieben dann die Auflaufform und das Backblech mit den Röstis gemeinsam in den Ofen, wo wir es für weitere 30 Minuten backen.

Nach einer halben Stunde entnehmen wir dann alles wieder

und können dann beides unmittelbar servieren und genießen.

Das flache Stück Putenschnitzel unter der angenehm würzigen und überaus schmackhaften Schicht aus Lauch, Frischkäse und Kochschinken war angenehm zart und saftig geworden. Ich war bei der Verwendung von rohem, nicht vorher angebratenen Fleisch nicht ganz sicher gewesen inwieweit es im Ofen komplett durchgart. Doch alle diesbezüglichen Befürchtungen erwiesen sich glücklicherweise als unbegründet. Ein einfach zuzubereitendes und sehr leckeres Gericht, dass man natürlich auch noch etwas variieren kann. Ich könnte mir das Ganze zum Beispiel auch gut mit Schweineschnitzeln vorstellen, hier müsste man die Zeit im Ofen aber eventuell nach oben variieren.
Werfen wir wie üblich zum Abschluss wie üblich einen Blick auf die Nährwerte. Ohne Sättigungsbeilage komme ich in meiner Berechnung auf 724kcal, womit wir bei einer Portion auf 362kcal pro Portion kommen. Klingt im ersten Moment erst mal angenehm niedrig, wir dürfen aber nicht vergessen dass hier natürlich noch die Sättigungsbeilage hinzu kommt. Röstis waren hier wohl zwar nicht die kalorientechnisch optimalste Wahl, passten aber geschmacklich wunderbar dazu. Aber wer hier noch ein paar Kalorien sparen will, kann ja zu Salzkartoffeln greifen.
Guten Appetit

Tags: abendessen, backen, baking, cooking, cream cheese, dinner, essen, food, frischkäse, gemüsebrühe, ham, küche, kitchen, kochen, kochexperiment, kochexperimente, Lach, Leek, lunch, milch, milk, mittagessen, mustard, nahrung, nahrungsmittel, putenschnitzel, Röstis, recipe, rezept, schinken, schnitzel, senf, turkey, turkey schnitzel, vegetable stock
Paprika-Ajvar-Quiche – das Rezept
4.05.2013 19:47 kochexperimente, kulinarischesUnkommentiert
Ich hatte noch immer ein wenig Ajvar vom letzten Wochenende übrig, welches ich dringend verbrauchen musste. Also entschloss ich mich heute dazu, einen Paprika-Ajvar-Quiche zuzubereiten. Damit sollte ich dann aber erst einmal genug davon für die nächste Zeit haben, so lecker das Zeug auch ist – irgendwann hat auch der größte Ajvar-Fan genug davon. Aber kommen wir nun zum heutigen Rezept, das ich mit diesem Beitrag in gewohnter Form einmal kurz vorstellen möchte.
Was brauchen wir also für einen Quiche (ca. 4 Portionen)?
500g Paprika – Farbe nach Wahl

1 große rote Zwiebel (ca. 180g)

100g Creme fraiche oder Creme legere

1 gehäufter Esslöffel Tomatenmark

200g geriebenen Käse, z.B: Edamer

sowie etwas Butter zum ausfetten der Quiche-Form
und Salz, Pfeffer und etwas Cayenne-Pfeffer zum würzen
Beginnen wir also damit, die Paprika gründlich zu waschen

und sie dann rund um den Stiel kreisförmig einzuschneiden

so dass wir den Stiel entfernen können.

Anschließend vierteln wir sie und entfernen sowohl die Kerne als auch das weiße Innere mit einem kleinen Messer

und schneiden sie schließlich in schmale Streifen, die wir dann noch einmal halbieren oder dritteln.

Außerdem schälen wir unsere Zwiebel und würfeln sie fein – entweder mit dem Messer oder mit der manuellen Küchenmaschine.

In einer größeren Pfanne erhitzen wir nun zwei Esslöffel Olivenöl

und dünsten unsere Zwiebel darin kurz an

bevor wir auch die Paprikastreifen hinzu geben

und sie für 15 bis 20 Minuten geschlossen anbraten lassen

wobei wir natürlich das umrühren zwischendurch nicht vergessen sollten.

Etwa 8 Minuten vor Ende dieser Garzeit geben wir dann auch unsere TK-Erbsen hinzu und lassen sie ebenfalls mit anbraten.

Schließlich nehmen wir das Gemüse von der Platte und lassen es etwas abkühlen.

Wenden wir uns nun den anderen Zutaten zu. Dazu geben wir Creme legere und Ajvar in eine Schüssel,

Nachdem wir dann alles gründlich verrührt haben

geben wir auch den Käse hinzu,

und schmecken dann alles mit Salz, Pfeffer und etwas Cayenne-Pfeffer ab.

Zum Abschluss geben wir dann auch das inzwischen etwas abgekühlte Gemüse hinzu

und vermengen alles wieder gut miteinander.

Nachdem wir nun den Backofen auf 200 Grad vorgeheizt haben, fetten wir unsere Quiche-Form mit etwas Butter aus

und passen den Blätterteig hinein

den wir dann für einige Minuten im Backofen vorbacken.

Anschließend befüllen wir ihn mit der Gemüse-Käse-Masse

und bestreuen ihn mit dem zerzupften Mozzarella

um ihn schließlich auf der zweiten Schiene von unten für 35 bis 40 Minuten zu backen.

Nachdem der Quiche dann fertig ist, lassen wir ihn für 5 Minuten ruhen

damit wir ihn etwas leichter zerschneiden uns servieren können.

Ein überaus empfehlenswertes Gericht, das wie ich denke nicht nur Paprika-Liebhabern schmecken dürfte. Die Kombination aus knackigen Paprikastreifen, Erbsen und der fruchtig-würzigen Ajvar-Käse-Masse war geschmacklich überaus gelungen und weder zu scharf noch zu lasch geraten. Einzig den Mozzarella hätte ich wohl erst etwas später aufstreuen sollen, denn er war auch für meinen Geschmack etwas zu dunkel geworden. Hier empfiehlt es sich, den Quiche erst für 15 Minuten zu backen, ihn dann kurz zu entnehmen, um den Mozzarella hinzuzufügen und ihn dann fertig zu backen. Oder ganz auf ihn zu verzichten – denn geschmacklich fällt er kaum ins Gewicht. Aber davon abgesehen ein überaus leckeres Gericht.
Werfen wir nun wie üblich einen Blick auf die Nährwerte des Gerichtes. Gemeinsam mit dem Mozzarella komme ich bei meiner Berechnung auf einen Gesamtwert von 2300 Kcal für die ganze Form, das wären dann 575kcal pro Portion. Für ein so reichhaltiges Gericht ein angenehm niedriger Wert wie ich feststellen darf. Lässt man den Mozzarella noch weg, kann man noch mal ca. 120kcal pro Portion abziehen und kommt auf gerade mal 455kcal. Zwar handelt es sich um ein vegetarisches Gericht, aber bei all dem Edamer und dem Blätterteig hätte man durchaus mit mehr rechnen können. Ich jedenfalls war mit dem Ergebnis meines heutigen Kochexperiments mal wieder überaus zufrieden und kann das verwendet Rezept wirklich weiter empfehlen.
Guten Appetit

Tags: abendessen, ajvar, backen, baking, bell pepper, blätterteig, cheese, cooking, crem legere, dinner, eggs, Eier, erbsen, essen, food, Käse, küche, kitchen, kochen, kochexperiment, kochexperimente, lunch, mittagessen, mozzarella, nahrung, nahrungsmittel, onion, paprika, peas, puff pastry, recipe, rezept, tomatemark, tomato puree, zwiebel
Spargel-Pizza mit Ajvar & Ziegenfrischkäse – das Rezept
27.04.2013 18:59 kochexperimente, kulinarischesUnkommentiert
Auf meiner immer währenden Suche nach neuen geschmacklichen Erlebnissen stieß ich dieses Mal auf eine Pizza, die das aktuelle Saison-Gemüse Spargel mit dem Paprikamus Ajvar und Ziegenfrischkäse kombinierte. Traditionell kombiniert man Spargel ja eher mit Sauce Hollandaise oder Bernaise, aber irgendwie gefiel mir die Idee auf Anhieb, daher musste das Ganze heute unbedingt mal ausprobiert werden. Dabei sei noch erwähnt, dass die Menge des Spargels im ursprünglichen Rezept etwas zu groß angesetzt war, weswegen ich etwas zu viel gekauft hatte, aber die Mengenangaben in meinem Rezept sind angepasst und stimmen nun. Aber damit genug der Vorrede, kommen wir nun zum Rezept.
Was brauchen wir also für 1 Blech (4 – 6 Stücke)?
200g grüner Spargel (dünne Stangen)

150g weißer Spargel (dünne Stangen)

120g Ajvar (ich hatte die scharfe Variante gewählt – es gibt sie aber auch in milder Form)

100g Kochschinken (ca. 4 Scheiben)

1 Rolle Pizzateig (TK – 400g) - wer mag kann ihn aber auch gerne selbst machen

sowie Salz & Pfeffer zum würzen
und etwas Öl oder besser noch Butter zum braten
Beginnen wir nun damit, den weißen Spargel zu waschen

seine trockenen Enden großzügig abzutrennen und ihn komplett zu schälen – nur den Kopf lassen wir unangetastet –

und ihn dann in mundgerechte Stücke zu schneiden.

Dann waschen wir den grünen Spargel,

trennen auch hier die trockenen Stilenden ab,

schälen sein unterstes Drittel

und schneiden ihn ebenfalls in kleinere Stücke.

Nun zerlassen wir etwas Butter in einer Pfanne

und braten sowohl den weißen Spargel

als auch den grünen Spargel für jeweils ein bis zwei Minuten kurz auf mittlerer Stufe an.

Jetzt schälen wir unsere Knoblauchzehe, zerkleinern sie sehr fein

und geben sie gemeinsam mit dem Frischkäse und dem Ajvar in eine Schüssel

wo wir alles gründlich miteinander verrühren.

Außerdem waschen wir die Kirschtomaten,

und schneiden den Kochschinken in Rechtecke.

Jetzt ist es an der Zeit den Backofen auf 200 Grad vorzuheizen, den fertigen Pizzateig aus dem Kühlschrank zu nehmen und ihn auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech aufzurollen, wo wir ihn großzügig mit unserer Mischung aus Ajvar, Frischkäse und Knoblauch bestreichen.

Dann belegen wir ihn mit dem Kochschinken,

fügen den angebratenen Spargel hinzu

und legen dazwischen die halbierten Kirschtomaten auf

um alles kräftig mit Salz und Pfeffer zu würzen

und schließlich mit dem zerbröselten Ziegenfrischkäse zu bestreuen.

Ist der Ofen den vorgeheizt, schieben wir das Backblech auf der zweiten Schiene von unten hinein und lassen alles für 20 bis 25 Minuten backen.

Sobald das Ganze dann fertig gebacken ist, brauchen wir das Blech nur noch zu entnehmen

und die Pizzastücke mit etwas frischem Basilikum garniert zu servieren und zu genießen.

Einfach nur lecker kann ich da nur sagen. Ich hatte befürchtet, dass das scharfe Ajvar zu dominant werden würde und den Geschmack des Spargels überdecken würde, doch da hatte ich mich glücklicherweise geirrt. Viel mehr harmonierte der Geschmack des Spargels wunderbar mit dem fruchtig-scharfen Ajvar-Aroma mit seiner leichten Knoblauch-Note und wurde schließlich durch den würzigen Geschmack des Ziegenfrischkäses und das frische Basilikum, auf das man übrigens keinesfalls verzichten sollte, geschmacklich abgerundet. Und selbst der Fertig-Pizzateig erwies sich als in Ordnung. Vielleicht wäre das Ganze mit einer selbst gemachten, dünnen Ölteig oder einem leckeren Dinkel-Vollkornteig sogar noch einen Deut besser geworden, aber da hatte heute bei mir leider die Faulheit gesiegt.
Werfen wir wie üblich noch einen Blick auf die Nährwerte. Meiner Kalkulation nach liegt das ganze Blech bei ca. 2100kcal, aufgeteilt auf 6 Stücke kommen wir also auf einen Wert von gerade mal 350kcal. Teilt man die Pizza in vier große Teile auf, kämen wir auch nur auf einen Wert von gerade mal 525kcal pro Portion. Für eine Pizza also ein ungewöhnlich leichter Genuss wie ich positiv überrascht feststellen musste. Und lässt man den Kochschinken weg, hat man auch noch ein sehr schmackhaftes vegetarisches Pizzagericht. So bleibt mir nur noch, allen Lesern dieses Rezept wärmstens ans Herz zu legen, denn die Kombination aus Spargel und Ajvar ist ein geschmackliches Erlebnis, das man nicht versäumen sollte.
Guten Appetit

Tags: abendessen, ajvar, asparagus, backen, baking, basil, basilikum, cooking, dinner, essen, food, frischkäse, garlic, grüner spargel, ham, küche, kitchen, knoblauch, kochen, kochexperiment, kochexperimente, kochschinken, lunch, mittagessen, nahrung, nahrungsmittel, pizza, recipe, rezept, schinken, soft goat cheese, spargel, tomaten, tomatoes, weißer spargel, ziegenfrischkäse



























































