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Lachs-Burger & Bacon-Chicken-Burger [27.01.2020]

Monday, January 27th, 2020

Vom Wochenende hatte ich nach dem ersten Arbeitstag der Woche immer noch eine Lachsfrikadelle vom Samstag sowie mehr als genug süß-scharfe Hähnchen-Bits im Schinkenmantel vom Sonntag. Normalerweise nehm ich mir sowas ja immer ganz gerne als Mittagessen mit in die Firma, doch da ich keine Sättigungsbeilagen mehr gehabt hatte, war meine Entscheidung dahingehend gefallen sie anderweitig zu verwerten.

Lachs-Burger

Salmon Burger / Lachs-Burger

Die erste “Kreation” war ein Lachs-Burger. Dazu gab ich etwas Salat und Remoulade auf ein Mehrkornbrötchen, gab die im Air Fryer erhitzte Lachsfrikadelle darauf und toppte alles mit Gurkenscheiben, roten Zwiebeln und etwas mehr Remoulade. Eine sehr leckere Kombination wie sich herausstellte, auch wenn das Patty doch etwas brüchiger war als z.B. sein Cousin aus Hackfleisch. Hinzu kam mein Patty auch für einen klassischen Burger-Bratling etwas zu hoch geraten war, so dass ich für den Verzehr etwas zusammendrücken musste, was sich ebenfalls negativ auf die Stabilität auswies. Deswegen fielen kleinere Stücke beim Verzehr auf den darunter liegenden Teller, aber das tat dem leckeren Geschmack glücklicherweise keinen Abbruch. 🙂

Bacon-Chicken-Burger

Bacon Chicken Burger / Speck Hähnchen Burger

Auch für den zweiten Reste-Burger des Abends hatte ich wieder ein Vollkorn-/Mehrkorn-Brötchen gewählt, dieses Mal allerdings in leicht rechteckiger Form so dass ich vier bis sechs der speckummantelten Hähnchenstücke (natürlich auch im Air Fryer erhitzt) darauf platzieren konnte. Letztlich wurden es fünf, wovon der letzte halbiert worden war. Diese ruhten auf einem Salatblatt und etwas Mayonaise und wurden von Gurkenscheiben, roten Zwieblringen und einer pikanten Chilisauce gekrönt bevor die obere Brötchenhälfte den Abschluss bildete.

Alles in allem zwar kein leichter Genuss, aber meine Reste musste ja verbraucht werden. 😉 Und dies war eine wirklich überaus leckere Art dies zu tun.

Schupfnudeln mit Pute in Frischkäse-Minz-Sauce – das Rezept

Saturday, November 16th, 2019

Ich hatte schon lange nichts mehr mit Schupfnudeln zubereitet, doch das sollte sich dieses Wochenende ändern. Dazu nahm ich ein eigentlich einfaches Rezept für eine Schupfnudelpfanne als Grundlage, das ich noch um ein wenig mehr Gemüse erweiterte und außerdem einen Teil des ursprünglich vorgesehenen Wassers durch Sahne ersetzte, die ich noch vorrätig hatte und die dringend verbraucht werden musste. Das außergewöhnlichste an diesem Rezept ist wohl die Verwendung von frischer Minze in der Sauce, einer Zutat die zumindest in meiner Küche bisher eher selten vorgekommen ist, die sich aber entgegen meiner anfänglichen Befürchtungen als sehr lecker erwies.

Was benötigen wir also für 3-4 Portionen?

2 mittlere Möhren (ca. 150-200g)
01 - Zutat Möhren / Ingredient carrots

1 kleine Stange Lauch
02 - Zutat Lauch / Ingredient leek

600g Putenfilet
03 - Zutat Putenfilet / Ingredient turkey filet

500g Schupfnudeln
04 - Zutat Schupfnudeln / Ingredient finger shaped potato dumplings

250ml Sahne
05 - Zutat Sahne / Ingredient cream

2-3 Teelöffel Instant-Gemüsebrühe
06 - Zutat Instant-Gemüsebrühe / Ingredient instant vegetable broth

120g Doppelrahm-Frischkäse
07 - Zutat Doppelrahm-Frischkäse / Ingredient heavy cream cheese

200g Erbsen
08 - Zutat Erbsen / Ingredient peas

3-4 Stiele frische Minze
09 - Zutat Minze / Ingredient mint

sowie etwas Öl zum braten
und Salz & Pfeffer zum würzen

Wie üblich beginnt die Zubereitung auch hier mit der Vorbereitung der einzelnen Zutaten. Wir schälen also die Möhren,
10 - Möhren schälen / Peel carrots

schneiden sie in Würfel,
11 - Möhren würfeln / Dice carrots

waschen die Lauchstange, schneiden sie in Ringe,
12 - Lauch in Ringe schneiden / Cut leek in rings

halbieren diese Ringe dann noch einmal
13 - Lauchringe halbieren / Half leek rings

und schneiden schließlich noch die Putenfilets in mundgerechte Streifen.
14 - Putenfilet in Streifen schneiden / Cut turkey filet in stripes

Die Putenfilet-Streifen würzen wir dann noch rundherum mit etwas Salz und Pfeffer.
15 - Putenfilet-Streifen mit Salz & Pfeffer würzen / Season turkey with salt & pepper

Nun erhitzen wir etwas Öl in einer Pfanne auf leicht erhöhter Stufe,
16 - Öl in Pfanne erhitzen / Heat up oil in pan

geben – gerne Portionsweise und in zwei Durchläufen – die Putenfilet-Streifen hinein,
17 - Putenfilet-Streifen in Pfanne geben / Put turkey stripes to pan

braten sie scharf rundherum an, so dass ein paar Röstaromen entstehen
18 - Putenfilet scharf anbraten / Sear turkey stripes

und entnehmen sie dann erst einmal wieder, um sie bei Seite zu stellen.
19 - Putenfiletstreifen entnehmen / Put turkey stripes aside

Ins verbliebene Bratenfett geben wir dann die Schupfnudeln,
20 - Schupfnudeln in Pfanne geben / Add dumplings to pan

braten sie über ca. 5 Minuten goldbraun an
21 - Schupfnudeln goldbraun anbraten / Fry dumplings golden brown

und entnehmen sie ebenfalls erst mal wieder und stellen sie zur Seite.
22 - Schupfnudeln bei Seite stellen / Put dumplings aside

Dann geben wir die Möhren und das Lauch evtl. unter Zugabe von etwas mehr Öl, in die Pfanne
23 - Möhren & Lauch in Pfanne geben / Put carrot & leek in pan

dünsten es für 4-5 Minuten unter gelegentlichem rühren an
24 - Gemüse andünsten / Braise vegetables

und löschen es schließlich mit der Sahne ab.
25 - Mit Sahne ablöschen / Deglaze with cream

Diese ergänzen wir noch mit 200ml Wasser,
26 - Wasser hinzufügen / Add water

streuen die beiden Teelöffel Instant-Gemüsebrühe ein
27 - Gemüsebrühe einstreuen / Intersperse vegetable broth

und geben die 120g (das entspricht ca. 4 Esslöffeln) Frischkäse in die Flüssigkeit.
28 - Frischkäse addieren / Add cream cheese

Nun bringen wir alles zum kochen, lassen dabei den Frischkäse unter rühren in der Sauce schmelzen
29 - Aufkochen & Frischkäse schmelzen lassen / Bring to a boil & let cream cheese melt

und geben schließlich noch die TK-Erbsen hinzu.
30 - Erbsen hinzufügen / Add peas

Während die Sauce nun für einige Minuten auf leicht reduzierter Stufe vor sich hin köchelt, waschen wir die Minze, zupfen die Blättchen von den Stielen und zerkleinern diese sehr fein.
31 - Minze zerkleinern / Hackle mint

Schließlich geben wir die Schupfnudeln
32 - Schupfnudeln zurück in Pfanne geben / Put dumplings back to pan

und die Putenfilet-Streifen in die Sauce,
33 - Putenfilet-Streifen addieren / Add turkey stripes

streuen die zerkleinerten Minz-Blätter ein,
34 - Minze einstreuen / Intersperse mint

verrühren alles gründlich miteinander um Schupfnudeln und Pute über etwa 5 Minuten wieder heiß werden zu lassen
35 - Verrühren & heiß werden lassen / Stir & let get hot

und schmecken noch mal alles final mit etwas Salz und Pfeffer ab.
36 - Mit Salz & Pfeffer abschmecken

Anschließend können wir das Gericht auch schon servieren und genießen.
37 - Potato dumplings with turkey in cream cheese mint sauce - Served / Schufpnudeln mit Pute in Fischkäse-Minz-Sauce - Serviert

Ich muss zugeben dass ich lange mit mir gehadert habe, ob ich wirklich Minze in die Sauce streuen soll oder nicht. Ich kenne grüne Minze aus Kaugummis, Bonbons und Zahnpasta, aber in Saucen habe ich es bisher noch nicht verwendet. Doch entgegen meiner Befürchtung erwies sich die leichte Minz-Note in der Sauce als gar nicht mal so übel und passte erstaunlicherweise gut in die geschmackliche Gesamtkomposition. Frische grüne Minze hat auch nicht den intensiven ätherischen Minze-Geschmack, denn dieser wäre eher unpassend gewesen, viel mehr gibt sie einen leicht unterschwelligen Minzgeschmack, der gut mit Fleisch und Gemüse harmonierte. Aber natürlich trugen auch die verschiedenen Gemüsesorten, das zarte und saftige Putenfleisch und die Schupfnudeln aus Kartoffeln dazu bei, das Gericht zu einem geschmacklichen Erfolg zu machen. Ich fand es auf jeden Fall sehr lecker.

38 - Potato dumplings with turkey in cream cheese mint sauce - Side view / Schufpnudeln mit Pute in Frischkäse-Minz-Sauce - Seitenansicht

Ich bin gespannt, ob sich der Minzgeschmack durch Lagerung im Kühlschrank und anschließendes aufwärmen noch intensiviert. Ich hoffe nicht, denn ich befürchte das könnte sich kontraproduktiv auf den Geschmack auswirken. Natürlich könnte ich mich auch irren und es wird sogar noch leckerer. Wir werden sehen – ich werde natürlich hier darüber berichten – vielleicht schon morgen, spätestens aber am Montag.

Guten Appetit

Spirelli-Topf mit Bohnen & Erbsen – ReCooked

Sunday, October 13th, 2019

Dieses Wochenende war ich mal wieder etwas Fantasielos beim kochen, denn ich verspürte einfach mal wieder Lust auf eines meiner Lieblingsgerichte aus meiner Kindheit: den Spirelli-Topf, den ich ja hier, dort oder in diesem Beitrag bereits bereits häufiger al vorgestellte habe. Dabei habe ich das ursprüngliche Rezept meiner Mutter ja bereits dauerhaft um Gemüse erweitert. Außerdem habe ich die früher verwendete Maggi Gewürzmischung Nr. 5 für Hackfleisch mit Monoglutamat durch eine eigene Kombination natürlicher Gewürze ersetzt. Nur eine Tradition werde ich so schnell nicht ändern: Nämlich dass ich es immer in genau dem großen Topf mir der roten Emaille-Beschichtung zubereiten werde, den mir meine Mutter beim Auszug zum Studium vor vielen Jahren sozusagen vermacht und in dem sie auch in Kindheitstagen immer dieses Gericht gekocht hatte. Das lasse ich mir nicht nehmen. 🙂

Was benötigen wir also für 4-5 Portionen?

  • 500g gemischtes Hackfleisch
  • 1 große Zwiebel
  • 1-2 Zehen Knoblauch
  • 3-4 Essslöffel Senf (gerne auch mehr)
  • 500g Fusilli / Spirelli Nudeln
  • 700ml Rinderbrühe
  • 1 mittlere Dose Erbsen
  • 1 mittlere Dose weiße Bohnen
  • Salz, Pfeffer, Paprika, Muskatnuss, Kümmel, Oregano, Kreuzkümmel & Thymian zum würzen
  • 1 Becher Schmand (200g)
  • Zuerst braten wir also das Hackfleisch unter Zugabe von etwas Öl krümelig an und würzen es dabei schon mal mit den Gewürzen wie Salz, Pfeffer, Paprika, Muskatnuss, Kümmel, Oregano, Kreuzkümmel und Thymian. (Wobei die Mengen absteigend in der Menge wie ich sie in der Reihenfolge angegeben habe verwendet werden sollten).
    01 - Hackfleisch anbraten & würzen / Fry & season mincemeat

    Ist das Hackfleisch einigermaßen durchgebraten, geben wir die gewürfelte Zwiebel und den zerkleinerten Knoblauch hinzu und dünsten beides für 2-3 weitere Minuten mit an
    02 - Zwiebel & Knoblauch mit andünsten / Braise onion & garlic

    bevor wir dann auch die 3-4 Esslöffel mittelscharfen Senf dazu geben, verrühren und ebenfalls kurz mit andünsten.
    03 - Mit Senf würzen / Season with mustard

    Nun gießen wir alles mit der Rinderbrühe auf,
    04 - Mit Rinderbrühe aufgießen / Infuse beef stock

    geben die ungekochten Nudeln hinzu,
    05 - Spirelli addieren / Add fusilli

    verrühren sie gut mit dem restlichen Topfinhalt
    06 - Gründlich verrühren / Mix well

    und lassen dann alles auf leicht reduzierter Stufe für ca. 15-20 Minuten geschlossen vor sich hin köcheln.
    07 - Geschlossen köcheln lassen / Let simmer closed

    Nach etwa zehn Minuten geben wir dann auch das Gemüse hinzu, heben es unter und lassen alles weiter köcheln.
    08 - Gemüse dazu geben / Add vegetables

    Sind die Nudeln dann gar, schmecken wir alles noch einmal final mit den Gewürzen ab.
    09 - Mit Gewürzen abschmecken / Taste with seasonings

    Zum Schluss nehmen wir den Topf von der Kochplatte, geben den Schmand hinzu
    10 - Schmand addieren / Add sour cream

    und verrühren ihn gründlich mit den Nudeln.
    11 - Schmand unterheben / Stir in sour cream

    Wie nicht anders zu erwarten erwies sich der Spirelli-Topf auch heute wieder als schnell und mit nur wenigen Zutaten zubereiteter Leckerbissen. Das schwierigste daran ist dabei immer, die richtige Mischung an Gewürzen zu treffen, was ich immer eher “frei Schnauze” mache. Viel Salz, viel Pfeffer, eine größere Menge Paprika und eine fein auf die Nudelmenge abgestimmte Mischung aus Muskatnuss, Kümmel, Kreuzkümmel, Oregano und Thymian. Und wie so häufig intensiviert sich der Geschmack noch einmal wenn die Mischung im Kühlschrank über Nacht noch einmal schön durchgezogen ist – womit das Rezept auch perfekt zum aufwärmen geeignet ist. Die Gemüsemischung trägt ihr übriges zum Endergebnis bei. Dabei habe ich bisher primär auf Hülsenfrüchte aus der Dose und vielleicht mal eine Möhre zurückgegriffen, aber vielleicht versuche ich es beim nächsten ReCook auch mal mit Spinat, Broccoli, Zucchini, Lauch und/oder Pilzen. Dahingehend ist das Gericht denke ich sehr flexibel. 😉

    13 - Spirelli-Topf - Seitenansicht / Side view

    Guten Appetit

    Blätterteig-Pizza mit Chorizo – ein Resteverbrauch

    Tuesday, July 30th, 2019

    Noch immer hatte ich Pizzasauce, Käse und Belag-Zutaten wie Chorizo, Peperoni und Pilze von meinen beiden Low-Carb Pizzen mit Quark-Käse-Boden und mit Blumenkohlboden vom Wochenende übrig. Und da ich vor allem bei der Pizzasauce nicht wusste, wie lange sie sich noch halten würde, entschied ich mich spontan heute Abend dazu noch eine weitere Pizza als Resteverbrauch zuzubereiten. Leider gab es in der Netto-Filiale auf meinem Heimweg keinen Pizzateig mehr, also griff ich einfach zu Blätterteig. Zu Hause angekommen konnte es auch schon losgehen mit der Zubereitung.

    Zuerst schob ich den Blätterteig für 5 Minuten in den auf 180 Grad vorgeheizten Ofen, um ihn etwas vorzubacken. Dadurch wird er trotz der später aufgebrachten Sauce und des Belages schön fluffig.
    01 - Blätterteig im Ofen vorbacken / Pre bake puff pastry in oven

    Dabei wölbt sich der Teig etwas auf, aber wir lassen ihn nachdem wir ihn wieder aus dem Ofen entnommen haben einfach kurz ruhen damit er wieder flach zusammenfällt.
    02 - Blätterteig vorgebacken / Pre-baked puff pastry

    Ist dies geschehen, bestreichen wir ihn mit Pizzasauce. Und ich hatte glücklicherweise von der von mir am Samstag hausgemachten Sauce noch genau die richtige Menge übrig, um diese dritte Pizza damit zu bestreichen.
    03 - Mit Pizzasauce bestreichen / Spread with pizza sauce

    Diese Schicht aus Pizzasauce bestreuen wir dann großzügig mit Käse, bei mir eine Mischung aus Mozzarella und Cheddar den ich noch vom Wochenende übrig hatte.
    04 - Mit Käse bestreuen / Dredge with cheese

    Es folgt der Belag nach eigenen Vorlieben, bei mir bestand dieser aus scharfer Chorizo
    05 - Chorizo auflegen / Add chorizo

    etwas Kochschinken, in Scheiben geschnittenen Champignons sowie einige Scheiben von roten und gelben Peperonis.
    06 - Weiteren Belag addieren / Add more toppings

    Zum Abschluss füge ich immer gerne noch eine weitere Schicht geriebenen Käses hinzu. Nach reiner Pizza-Lehre gilt das zwar als Sakrileg, aber ich wollte ja alle meinen verbliebenen Käses verbrauchen. 😉
    07 - Mehr Käse aufstreuen / Dredge with more cheese

    Den so bestückten Teig schieben wir dann noch einmal für 12-15 Minuten zurück in den Ofen.
    08 - Im Ofen backen / Bake in oven

    Ist der Käse geschmolzen ist und eine goldbraune Farbe angenommen hat, können wir unsere Blätterteig-Pizza auch schon wieder entnehmen
    09 - Puff pastry pizza with chorizo - Finished / Blätterteig-Pizza mit Chorizo - Fertig gebacken

    und sie unmittelbar mit dem Pizzaroller portionieren, servieren und genießen.
    10 - Puff pastry pizza with chorizo - Served / Blätterteig-Pizza mit Chorizo - Serviert

    Es zwar ja nur kleines Kurzrezept zum Verbrauch von übrig geblieben Zutaten meiner Kochexperimente vom Wochenende, aber auch mit dem Blätterteig-Boden erwies das Topping sich als überaus lecker und dank Chorizo und Peperoni auch als angenehm scharf. Und auch die fruchtige Pizzasauce hatte auch drei Tage nach ihrer Zubereitung nichts von ihrem leckeren Geschmack verloren. Der kurze Aufwand hatte sich auf jeden Fall gelohnt, es wäre wirklich schade gewesen irgend etwas entsorgen zu müssen.

    11 - Puff pastry pizza with chorizo - Side view / Blätterteig-Pizza mit Chorizo - Seitenansicht

    Spaghetti mit Speck-Tomatensauce – das Rezept

    Saturday, May 2nd, 2015

    Heute stand mir der Geschmack irgendwie mal wieder nach Spaghetti, was auch gleich eine gute Gelegenheit bot mal das Rezept für die Speck-Tomatensauce auszuprobieren, die schon länger auf dem Stapel der Rezepte ruhte, dich ich unbedingt mal ausprobieren möchte. Dabei ist die Zubereitung, wie so häufig bei Saucen zu Pasta, recht simpel, aber das Ergebnis kann sich wirklich schmecken lassen und hat durchaus Potential, zu einer meiner Lieblings-Tomatensaucen zu werden. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das zugehörige Rezept hier einmal kurz in der gewohnten Form vorzustellen.

    Was benötigen wir also für 2-3 Portionen?

    300g Spaghetti
    01 - Zutat Spaghetti / Ingredient spaghetti

    2 mittlere Zwiebeln (insges. ca. 200-220g)
    02 - Zutat Zwiebeln / Ingredient onions

    2 Zehen Knoblauch
    03 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

    150g gewürfelten Speck
    04 - Zutat Speck / Ingredient bacon

    1 Teelöffel Zucker
    05 - Zutat Zucker / Ingredient sugar

    1 gehäuften Teelöffel Paprika edelsüß
    06 - Zutat Paprika edelsüss / Ingredient paprika sweet

    1 Dose geschälte Tomaten (400g)
    07 - Zutat Tomaten / Ingredient tomatoes

    2 Esslöffel Olivenöl
    08 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

    1 Esslöffel Tomatenmark
    08 - Zutat Tomatenmark / Ingredient tomato puree

    1 – 1,5 Esslöffel italienische Kräuter (TK)
    09 - Zutat italienische Kräuter / Ingredient italian herbs

    1 Esslöffel Butter (ca. 15g)
    10 - Zutat Butter / Ingredient butter

    sowie etwas Pfeffer und Salz zum würzen
    und eventuell etwas Parmesan zum garnieren

    Beginnen wir damit, die Zwiebeln abzuziehen und zu würfeln
    11 - Zwiebel würfeln / Dice onion

    sowie die Knoblauchzehen zu schälen und fein zu zerhacken.
    12 - Knoblauch zerkleinern / Mince garlic

    Anschließend erhitzen wir die beiden Esslöffel Olivenöl in einem Topf oder einer Pfanne – wobei ich mich für die Pfanne entschied, da sie mehr Fläche zum braten und dünsten besitzt –
    13 - Olivenöl erhitzen / Heat up olive oil

    und geben den gewürfelten Speck hinein
    14 - Speck in Pfanne geben / Add bacon dices to pan

    um ihn rundherum etwas anzubraten.
    15 - Speck anbraten / Fry bacon

    Ist der Speck durchgebraten, geben wir die gewürfelten Zwiebeln hinzu,
    16 - Zwiebeln addieren / Add onions

    bestreuen sie mit dem Teelöffel Zucker
    17 - Zwiebeln mit Zucker bestreuen / Dredge onions with sugar

    und dünsten sie unter gelegentlichem rühren so lange an
    18 - Zwiebeln andünsten / Braise onions lightly

    bis sie beginnen eine leicht goldbraune Farbe anzunehmen.
    19 - Zwiebeln dünsten bis sie goldbraun werden / Braise onions until they become gold brown

    Erst jetzt geben wir auch den Knoblauch mit in die Pfanne
    20 - Knoblauch hinzufügen / Add garlic

    und dünsten ihn kurz mit an
    21 - Knoblauch andünsten / Braise garlic lightly

    bevor wir auch den Esslöffel Tomatenmark hinzu geben
    22 - Tomatenmark dazu geben / Add tomato puree

    und es kurz für ein bis zwei Minuten mit anrösten.
    23 - Tomatenmark anrösten / Roast tomato puree

    Anschließend löschen wir alles mit den geschälten Tomaten ab
    24 - Mit Tomaten ablöschen / Deglaze with tomatoes

    und spülen die Dose gleich mit etwas Wasser (ca. 50ml) aus, das wir zu den Tomaten hinzufügen.
    25 - Dose mit Wasser ausspülen / Rinse can with water

    Dann verrühren wir alles gründlich miteinander, wobei wir die geschälten Tomaten auch gleich etwas zerkleinern,
    26 - Gründlich verrühren / Mix well

    streuen den Teelöffel edelsüßes Paprikapulver ein,
    27 - Paprikapulver einstreuen / Add paprika

    schmecken alles mit Salz und Pfeffer ab
    28 - Mit Pfeffer & Salz abschmecken / Taste with pepper & salt

    und fügen schließlich noch die italienischen Kräutern hinzu.
    29 - Italienische Kräuter hinzufügen / Add italian herbs

    Die Sauce lassen wir dann auf leicht reduzierter Stufe bei gelegentlichem umrühren vor sich hin köcheln und dabei etwas reduzieren.
    30 - Sauce köcheln lassen / Let sauce simmer

    In der Zwischenzeit bringen Wasser für die Nudeln in einem Topf zum kochen,
    31 - Wasser für Nudeln aufsetzen / Bring water for spaghetti to a boil

    geben zwei Teelöffel Salz hinein
    32 - Wasser salzen / Salt water

    und kochen schließlich die Spaghetti darin gemäß der Beschreibung auf ihrer Verpackung. In der Regel sollten 10-12 Minuten hier reichen.
    33 - Spaghetti kochen / Cook spaghetti

    Droht die Sauce zu dickflüssig zu werden, können wir sie ggf. mit einem Deckel abdecken.
    34 - Sauce bei Bedarf mit Deckel abdecken / Cover sauce with lid if necessary

    Kurz bevor die Nudeln fertig sind, schalten wir die Platte aus und geben den Esslöffel Butter hinzu,
    35 - Butter zu Sauce hinzufügen / Add butter to sauce

    lassen ihn unter Verwendung der Restwärme schmelzen und rühren sie in die Sauce ein.
    36 - Butter schmelzen lassen & dabei verrühren / Let butter melt & stir in

    Nachdem wir dann die Nudeln abgegossen haben
    37 - Nudeln abgießen / Drain noodles

    probieren wir unsere Sauce
    38 - Sauce probieren / Try sauce

    und schmecken sie bei Bedarf noch einmal mit etwas Salz und Pfeffer ab.
    39 - Sauce final mit Pfeffer & Salz abschmecken / Taste sauce finally with pepper & salt

    Anschließend können wir das Gericht mit etwas Parmesan garniert servieren und genießen.
    40 - Spaghetti with bacon tomato sauce - Served / Spaghetti mit Speck-Tomatensauce - Serviert

    Die Sauce war weitaus fruchtiger geraten, als ich es erwartet hatte, wobei wohl auch die karamellisierten Zwiebeln einen großen Teil zu diesem Ergebnis beigetragen hatten. Gemeinsam mit der überaus gelungenen Kombination aus Kräutern und Gewürzen sowie natürlich dem leckeren angebratenen Speck ergab sich so ein Gericht, dass ich sehr genossen habe. Eine sehr leckere Alternative zur sonst üblichen Sauce mit Hackfleisch. Mir hat es auch jeden Fall mal wieder sehr gut geschmeckt.

    41 - Spaghetti with bacon tomato sauce - Side view / Spaghetti mit Speck-Tomatensauce - Seitenansicht

    Werfen wir zum Abschluss – wie üblich – noch einen kurzen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichts. Die Sauce alleine mit ihren ca. 750kcal erwies sich zwar als deutlich leichter als gedacht, jedoch darf man natürlich nicht vergessen, dass noch einmal gut 1000kcal für die Spaghetti hinzu kommen, womit wir bei 1750kcal für die gesamte Zubereitung liegen. Teilt man dies auf 3 Portionen auf, liegen wir also bei akzeptablen 583kcal pro Portion. Bei zwei großen “Männer-Portionen” kommen wir aber schon auf stolze 875kcal pro Portion. Aber bei einem Nudelgerichte hatte ich mit so etwas gerechnet, denn leider sind Nudeln nun mal gute Kalorienlieferanten. Da kann man auch wenig anderes machen, als die Nudelmenge selbst etwas zu reduzieren. Dennoch ein sehr leckeres und überaus empfehlenswertes Rezept, das ich jedem Freund von schmackhaften Pasta-Zubereitungen wärmstens ans Herz legen kann.

    Guten Appetit

    Zanderfilet im Kartoffelspaghettimantel mit Fenchelgemüse & Senfsauce – das Rezept

    Saturday, April 25th, 2015

    Schon vor einiger Zeit hatte ich mir ja mal einen Spiralschneider angeschafft, aber bisher so gut wie gar nicht verwendet. Daher sah ich dieses Rezept für Zanderfilet im Kartoffelspaghettimantel mit Fenchelgemüse und Senfsauce als gute Gelegenheit, diesen mal wieder zu entstauben und zur Anwendung zu bringen. Viele werden sich wahrscheinlich an dieser Stelle fragen, was Kartoffelspaghetti sind, doch das wird sich etwas etwas weiter unten im Text schnell aufklären. Außerdem gab es mir auch die Gelegenheit, mal wieder etwas mit dem von mir sehr geschätzten Zander zuzubereiten und ich hatte Glück, dass man im Supermarkt meines Vertrauens an der Fischtheke auch gerade frisches Zanderfilet vorrätig hatte. Mit TK-Fisch mache ich solche etwas komplexeren Rezepte eher ungern, da dieser gerne mal nach dem Auftauen zerbröselt. Frischer Zander ist zwar nicht gerade günstig, aber die kleine Investition lohnt sich hier alle mal. Das Ergebnis war auf jeden Fall ein Gericht, das sich nicht nur sehen lassen konnte – das Auge isst ja mit – sondern sich auch als überaus lecker erwies. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das verwendete Rezept hier einmal kurz in gewohnter Art und Weise vorzustellen.

    Was benötigen wir also für 2 Portionen?

    300g Zander-Filet
    01 - Zutat Zanderfilet / Ingredient zander filet

    1 mittlere Knolle Fenchel (350 – 400g)
    02 - Zutat Fenchel / Ingredient fennel

    2 Schalotten
    03 - Zutat Schalotten / Ingredient shallots

    2-3 mittlere Kartoffeln oder 1 große Kartoffel
    04 - Zutat Kartoffeln / Ingredient potatoes

    1 Zehe Knoblauch
    05 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

    ca. 100ml trockener Weißwein
    06 - Zutat trockener Weißwein / Ingredient white wine

    200ml Fischfond
    07 - Zutat Fischfond / Ingredient fish stock

    150ml Sahne
    08 - Zutat Sahne / Ingredient cream

    1 Schuss Wermut (Noilly Prat)
    09 - Zutat Wermut / Wormwood  (Noilly Prat)

    1 Esslöffel Senf (z.B. Dijon-Senf)
    10 - Zutat Dijon-Senf / Ingredient mustard

    2 Esslöffel Butter
    11 - Zutat Butter / Ingredient butter

    sowie etwas Olivenöl
    und etwas Salz & Pfeffer zum würzen

    Bevor wir mit der eigentlichen Zubereitung beginnen können, müssen wir natürlich noch einige der Zutaten vorbereiten. Entfernen wir also erst einmal das Grün von der Fenchelknolle und legen es bei Seite – wir brauchen es später noch. Anschließend vierteln wir die Knolle, entfernen den Strunk und schneiden den Rest in feine Streifen.
    11 - Fenchel in Streifen schneiden / Cut fennel in stripes

    Außerdem ziehen wir eine der Schalotten ab und würfeln sie fein.
    12 - Schalotte würfeln / Dice shallot

    Dann nehmen wir uns eine Kartoffel zur Hand, waschen sie, schneiden sie beiden schmalen Enden ab
    13 - Kartoffelenden abschneiden / Cut potato ends

    und spannen sie dann in unseren Spiralschneider, um sie in Spaghettiform zu schneiden. Wer mag kann sie natürlich auch vorher schälen.
    14 - Kartoffeln in Spaghetti schneiden / Cut potatoes to spaghettis

    Danach waschen wir das Zanderfilet, trocknen es mit einem Papier-Küchentuch
    15 - Zandefilet waschen / Wash zander filet

    und schneiden es dann in dicke Streifen. Lange Stücke halbieren wir dabei am besten noch einmal.
    16 - Zanderfilet in Stücke schneiden / Cut zander filet

    Die so entstandenen Fischfilet-Stücke umwickeln wir dann mit den Kartoffel-Spaghetti.
    17 - Zander mit Kartoffelspaghetti ummanteln / Coat zander filet with potato spaghetti

    Ist das erledigt, kümmern wir uns erst einmal um die Sauce, denn die brauch beim heutigen Rezept am längsten. Wir erhitzen also etwa einen Esslöffel Butter in einem kleineren Topf
    18 - Butter in Topf zerlassen / Melt butter in pot

    und geben dann die Schalottenwürfel hinein, die wir glasig andünsten.
    19 - Schalottenwürfel glasig andünsten / Braise shallots lightly

    Das Ganze löschen wir anschließend mit dem trockenen Weißwein ab
    20 - Mit Weißwein ablöschen / Deglaze with white wine

    und lassen diesen einige Minuten einkochen, so dass nicht nur der Alkohol verdampft, sondern auch die Säuren reduziert werden. Ansonsten könnte nämlich die Sahne später darin gerinnen und das wollen wir ja nicht.
    21 - Weißwein einkochen lassen / Let white wine reduce

    Dann gießen wir den Fischfond hinzu,
    22 - Fischfond addieren / Add fish stock

    lassen alles kurz aufkochen und anschließend auf mittlerer Stufe über einen längeren Zeitraum reduzieren. Die Flüssigkeitsmenge sollte sich dabei etwa halbieren, was zu einem schön kräftigen Aroma in der Sauce führt.
    23 - Aufkochen & Sauce reduzieren lassen / Bring to a boil & let sauce reduce

    In der Zwischenzeit erhitzen wir etwas Olivenöl in einer Pfanne
    24 - Olivenöl in Pfanne erhitzen / Heat up olive oil in pan

    und braten die ummantelten Zanderfilets darin von allen Seiten für jeweils zwei bis drei Minuten an. Die fertig angebratenen Stücke legen wir dann in eine mit etwas Butter ausgefettete Auflaufform und beginnen parallel dazu, den Backofen auf 160 Grad vorzuheizen.
    25 - Ummantelte Zanderfilets von beiden Seiten anbraten / Fry zander filet from both sides

    Hat sich die Sauce dann wie gewünscht reduziert, gießen wir sie zuerst in ein anderes Behältnis und anschließend durch ein Sieb zurück in den Topf, so dass die Schalottenwürfel herausgefiltert werden.
    26 - Sauce durch Sieb gießen / Drain sauce through sieve

    Die ausgesiebte Schalotte pressen wir dann etwas aus, damit keine Flüssigkeit verloren geht,
    27 - Schalotten ein wenig ausdrücken / Squeeze shallots

    und lassen sie dann weiter köcheln und noch ein wenig mehr reduzieren.
    28 - Sauce weiter reduzieren lassen / Let sauce reduce

    Jetzt ist auch eine gute Gelegenheit, die zweite Schalotten zu würfeln
    32 - Zweite Schalotte würfeln / Dice second shallot

    und die Knoblauchzehe abzuziehen und zu halbieren, um sie dann etwas anzudrücken.
    33 - Knoblauch schälen & anpressen / Peel & squeeze garlic

    Nachdem wir dann die Pfanne sauber gewischt haben – alternativ können wir natürlich auch eine zweite Pfanne nehmen – zerlassen wir den zweiten Esslöffel Butter
    29 - Butter in Pfanne zerlassen / Melt butter in pan

    und dünsten die angedrückte Knoblauchzehe darin an.
    34 - Knoblauchzehe andünsten / Braise garlic lightly

    Anschließend geben wir den Fenchel hinzu und dünsten ihn schon mal etwas an.
    35 - Fenchel hinzufügen / Add fennel

    Zur Saucen-Reduktion geben wir dann die Sahne
    30 - Sahne zu Reduktion gießen / Add cream to reduction

    und rühren den Esslöffel Senf ein, um alles weiter köcheln zu lassen.
    31 - Senf einrühren / Stir in mustard

    Zum Fenchel geben wir dann die zweite gewürfelte Schalotte und dünsten sie gemeinsam mit ihm an.
    36 - Schalotten hinzufügen / Add shallots

    Inzwischen sollte auch der Backofen vorgeheizt sein, so dass wir den Auflaufform mit dem Fisch hinein schieben und diesen über etwa 15 bis 20 Minuten fertig garen können.
    37 - Fisch im Ofen garen / Bake fish in oven

    Außerdem schmecken wir den Fenchel mit etwas Salz und Pfeffer ab,
    38 - Fenchel mit Pfeffer & Salz abschmecken / Taste fennel with pepper & salt

    geben einen Schuss Wermut in die Senfsauce
    39 - Schuss Noilly Prat zur Sauce geben / Add wormwood to sauce

    und schmecken diese ebenfalls mit Salz und Pfeffer ab. Wer mag, kann die Sauce auch noch mit etwas hellem Saucenbinder eindicken.
    40 - Sauce mit Pfeffer & Salz abschmecken / Taste sauce with pepper & salt

    Schließlich nehmen wir die Auflaufform mit dem Zander aus dem Ofen und prüfen ob der Fisch komplett durch ist. Am einfachsten geht das mit einem Zahnstocher, den wir an einer besonders dicken Stelle hinein stechen. Lässt er sich ohne spürbaren Widerstand komplett durch stechen, ist der Fisch gar, wenn nicht muss er noch einmal kurz in den Ofen. Ist der Fisch fertig, würzen wir ihn mit etwas Salz und Pfeffer.
    41 - Mit Zahnstocher prüfen ob Fisch gar ist / Check with toothpick if fish is done

    Nun zupfen wir noch einige Fähnchen vom Fenchelgrün ab und zerkleinern es etwas.
    42 - Fenchelgrün zerkleinern / Hackle fennel greens

    Anschließend verwenden wir diese dazu, um damit Fenchel, Senfsauce und die ummantelten Zanderfilets zu garnieren, bevor wir diese schließlich servieren und genießen können.
    43 - Zander filet coated in potatoes with fennel & mustard sauce - Served / Zanderfilet im Kartoffelspaghettimantel mit Fenchelgemüse & Senfsauce  - Serviert

    Alleine schon die zarten und saftigen Zanderfilets in ihrem leicht knusprigen Mantel aus spaghettisierten Kartoffeln waren ein wirklicher Genuss. Eine überaus leckere Art, diese Fischsorte zu genießen. Dazu das angebratene, noch leicht knackige Fenchelgemüse und die würzige, angenehm aromatische Senfsauce und fertig war ein Gericht, das nicht nur der Gaumen, sondern auch die Augen als überaus ansprechend empfanden. Der etwas größere Aufwand bei der Zubereitung hatte sich auf jeden Fall gelohnt.

    44 - Zander filet coated in potatoes with fennel & mustard sauce - Side view / Zanderfilet im Kartoffelspaghettimantel mit Fenchelgemüse & Senfsauce  - Seitenansicht

    Werfen wir abschließend noch einen kurzen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichts. Zwar war die Menge der verwendeten Kartoffel-Spaghetti schwer abzuschätzen, aber die fallen auch nicht allzu groß ins Gewicht, so dass ich mit dem von mir errechneten Wert von etwa 950kcal für die gesamte Zubereitung ganz gut liegen dürfte. Das entspricht also gerade mal 475kcal pro Portion, ein angenehm niedriger Wert für ein Gericht, das sich doch als angenehm sättigend erwies. Hinzu kommt, dass es sich hierbei wohl um ein Low-Carb-Gericht handelt, den abgesehen von den Kartoffelspaghetti sind ja sonst keine großen Kohlehydrat-Lieferanten im Rezept verwendet worden. Ich war auf jeden Fall sehr zufrieden mit dem Ergebnis und habe Fisch auf diese Art bestimmt nicht das letzte Mal zubereitet.

    Guten Appetit

    Zucchini-Möhren-Puffer mit Joghurt-Kräuter-Creme – das Rezept

    Sunday, February 22nd, 2015

    Heute standen bei mir nach langer Abstinenz mal wieder Reibekuchen auf meinem Kochplan und ich entschied mich dazu ein paar Zucchini-Möhren-Puffer zuzubereiten. Etwas ähnliches hatte ich zwar in diesem Beitrag vor etwas mehr als zwei Jahren schon einmal vorgestellt, allerdings unterscheidet sich das heutige Rezept in den Zutaten und der Zubereitung stark von der damaligen Version. Außerdem stellte ich die Kräuter-Joghurt-Creme diesmal komplett selber her und griff nicht zu irgend einem Fertigprodukt. Und das Ergebnis konnte sich wirklich schmecken lassen. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, auch diese Variante von Zucchini-Möhren-Puffern hier einmal kurz in der gewohnten Form vorzustellen.

    Was benötige wir also für 3-4 Portionen?

    Für die Reibekuchen

    500g Zucchini
    01 - Zutat Zucchini / Ingredient zucchini

    500g Möhren
    02 - Zutat Möhren / Ingredient carrots

    2 mittlere Zwiebeln (ca. 170g)
    03 - Zutat Zwiebeln / Ingredient onions

    2 Hühnereier (Größe M)
    04 - Zutat Hühnereier / Ingredient eggs

    4-5 Esslöffel Weizenmehl
    05 - Zutat Weizenmehl / Ingredient flour

    sowie etwas Salz & Pfeffer zum würzen

    Für die Joghurt-Kräuter-Creme

    250g Natur-Joghurt
    06 - Zutat Joghurt / Ingredient yoghurt

    100g Creme fraiche
    07 - Zutat Creme fraiche / Ingredient creme fraice

    1 Bund Schnittlauch
    08 - Zutat Schnittlauch / Ingredient chives

    1/2 Bund Petersilie
    09 - Zutat Petersilie / Ingredient parsley

    1 Zehe Knoblauch
    10 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

    sowie etwas Pfeffer und Kräutersalz zum würzen

    Beginnen wir damit, den Bund Schnittlauch
    11 - Schnittlauch waschen / Wash chives

    und den halben Bund Petersilie zu waschen und trocken zu schütteln.
    12 - Petersilie waschen / Wash parsley

    Anschließend schneiden wir den Schnittlauch in feine Röllchen
    13 - Schnittlauch in Röllchen schneiden / Cut chives in rolls

    und zupfen die Petersilienblätter von den Stielen
    14 - Petersilienblättchen abzupfen / Pick parsley leaflets

    um sie gründlich zu zerkleinern.
    15 - Petersilie zerkleinern / Hackle parsley

    Dann schälen wir die Möhren,
    16 - Möhren schälen / Peel carrots

    reiben sie auf der groben Seite unserer Küchenreibe
    17 - Möhren reiben / Grate carrots

    und waschen die Zucchini
    18 - Zucchini waschen / Wash zucchini

    um sie ebenfalls grob zu reiben.
    19 - Zucchini reiben & Grate zucchini

    Die so entstandenen Gemüsestreifen geben wir in ein Sieb, bestreuen sie mit einem Teelöffel Salz,
    20 - Salz hinzufügen / Add salt

    mischen es ein wenig unter und stellen das Ganze dann abgedeckt für ca. 15 Minuten bei Seite.
    21 - Salz unterheben / Fold in salt

    In der Zwischenzeit geben wir Joghurt und Creme fraiche in eine Schüssel,
    22 - Joghurt & Creme fraiche in Schüssel geben / Put yoghurt & creme fraiche in bowl

    geben Petersilie und Schnittlauch hinzu
    23 - Petersilie & Schnittlauch hinzufügen / Add parsley & chives

    und verrühren alles gründlich miteinander
    24 - Kräuter verrühren / Stir in herbs

    wobei wir auch die Zehe Knoblauch hinzu pressen
    25 - Knoblauchzehe dazu pressen / Add garlic

    und alles mit Pfeffer und Kräutersalz abschmecken. Die fertige Kräuter-Joghurt-Creme lassen wir im Kühlschrank etwas durchziehen.
    26 - Mit Pfeffer & Kräutersalz abschmecken / Taste with pepper & herb salt

    Außerdem ziehen wir die Zwiebeln ab zu würfeln sie fein.
    27 - Zwiebel zerkleinern / Mince onion

    Schließlich pressen wir die vorhandene Flüssigkeit gründlich aus der Gemüsemasse
    28 - Gemüse ausdrücken / Squeeze vegetables

    gießen die extrahierte Flüssigkeit in der Spüle ab
    29 - Ausgepresste Flüssigkeit weggießen / Pour away fluid

    geben das ausgepresste Gemüse und die Zwiebeln in die Schüssel
    30 - Gemüse & Zwiebel in Schüssel geben / Put vegetables & onion in bowl

    addieren die vier Esslöffel Weizenmehl
    31 - Mehl hinzufügen / Add flour

    sowie die beiden Eier,
    32 - Eier addieren / Add eggs

    vermischen alles gründlich miteinander
    33 - Gründlich vermengen / Mix well

    und schmecken es dabei kräftig mit Pfeffer und Salz ab.
    34 - Mit Pfeffer & Salz abschmecken / Taste with pepper & salt

    Nun erhitzen wir etwas Öl in einer Pfanne,
    35 - Öl in Pfanne erhitzen / Heat up oil in pan

    geben Esslöffelweise den Zucchini-Möhren-Teig hinein,
    36 - Teig Esslöffelweise in Pfanne geben / Add dough by spoonfuls

    streichen diese etwas glatt und flach
    37 - Puffer glatt streichen / Flatten pancakes

    und braten sie von beiden Seiten goldbraun für je vier bis fünf Minuten an. Die Schüssel mit der Teigmasse decken wir in der Zwischenzeit mit einem Stoff-Küchentuch ab, damit sie nicht so viel Wasser zieht.
    38 - Puffer beidseitig anbraten / Brown on both sides

    Die fertig gebratenen Puffer lassen wir auf einem Papier-Küchentuch abtropfen.
    39 - Auf Küchenpapier abtropfen lassen / Drain on kitchen paper

    Sobald die Teigmasse verbraucht ist, können wir die Puffer mit der Kräuter-Joghurt-Creme garniert servieren und genießen.
    40 - Zucchini carrot pancakes with yoghurt herb creme - Served / Zucchini-Möhren-Puffer mit Joghurt-Kräuter-Creme - Serviert

    Zum Glück reichten die Eier und das Mehl vollkommen aus, um aus den geriebenen Zucchini- und Möhrenstreifen schön knusprige Reibekuchen herzustellen. Ich hatte ja befürchtet, dass sie ohne Käse beim Braten etwas auseinanderfallen würden, doch das traf wie man sieht nicht zu. Und auch was den Geschmack anging gab es hier nichts zu meckern. Gemeinsam mit der selbst gemachten Joghurt-Kräuter-Creme mit ihrer leichten Knoblauch-Note ein wirklich sehr leckeres Gericht.

    41 - Zucchini carrot pancakes with yoghurt herb creme - Side view / Zucchini-Möhren-Puffer mit Joghurt-Kräuter-Creme - Seitenansicht

    Bei der Berechnung der Kalorienwerte tue ich mich heute etwas schwer, denn zum braten der Puffer war eine relativ große Menge an Öl notwendig und ich kann nicht sagen wie viel davon nach dem Abtropfen in den Reibekuchen verblieben war. Sieht man aber vom Öl aber mal ab, sind die verwendeten Zutaten angenehm kalorienarm. Wer hier also noch sparen will, dem kann ich die Zubereitung im Ofen ans Herz legen, die ich ja im einleitend erwähnten Reibekuchen-Rezept bereits schon einmal erfolgreich eingesetzt habe.

    Guten Appetit

    Blumenkohl Corned Beef Auflauf – das Rezept

    Saturday, January 31st, 2015

    Das Rezept das ich heute vorstellen möchte, habe ich bereits in meiner Kindheit kennen und schätzen gelernt: den Blumenkohl Corned Beef Auflauf mit Käsesauce, so wie ihn schon meine Mutter zubereitet hat und auch immer noch tut. Dieses einfache und überaus leckere Rezept ist perfekt für Wintertage wie diesen und erfreulich schnell und unkompliziert zuzubereiten. Corned Beef, also gepökeltes und im eigenen Saft gekochtes Rindfleisch wird hier in Deutschland meist in der Konserve verkauft und sieht erst einmal nicht besonders hochwertig aus – böse Zungen behaupten dass es an Hundefutter erinnert – aber wenn man nicht gerade zu der billigsten Sorte greift ist es dennoch eine Zutat, die man für überaus leckere Gerichte verwenden kann. Ich erinnere ich da nur an norddeutschen Labskaus, bei dem es ebenfalls ein Hauptbestandteil ist. Und natürlich diesem Gericht. Dazu passen übrigens am besten Kartoffeln, ob nun als Salzkartoffeln oder auch als Kartoffelpüree. Dabei griff ich heute mal zur festkochenden französischen Sorte La Ratte, die sich vor allem durch ihre kleine, längliche Form und ihrem leicht nussigen Geschmack auszeichnen. Ein weiterer Vorteil ist: Man kann sie mit Schale essen, in der sich übrigens auch die meisten Nährstoffe befinden. Ich kann diese Sorte wirklich sehr empfehlen, eine wahre Gourmet-Kartoffel. Damit aber genug der Vorrede, kommen wir nun zum heutigen Rezept.

    Was benötigen wir also für 3 – 4 Portionen?

    1 Blumenkohl (ca. 1kg)
    01 - Zutat Blumenkohl / Ingredient cauliflower

    2 Zwiebeln (zusammen ca. 180-200g)
    02 - Zutat Zwiebeln / Ingredient onions

    1 große Zehe Knoblauch
    03 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

    2 Dosen Corned Beef (á 340g)
    04 - Zutat Corned Beef / Ingredient corned beef

    2 leicht gehäufte Esslöffel Weizenmehl
    05 - Zutat Mehl / Ingredient flour

    60g Butter
    06 - Zutat Butter / Ingredient butter

    500ml Milch
    07 - Zutat Milch / Ingredient milk

    50g geriebenen Gouda
    08 - Zutat Gouda / Ingredient gouda cheese

    800g Kartoffeln
    09 - Zutat Kartoffeln / Ingredient potatoes

    1 Bund Petersilie
    10 - Zutat Petersilie / Ingredient parsley

    sowie Muskatnuss, Salz und weißer Pfeffer zum würzen

    Zuerst setzen wir einmal einen größeren Topf mit Wasser für den Blumenkohl auf und beginnen damit, ihn zum kochen zu bringen.
    11 - Wasser für Blumenkohl aufsetzen / Put on water for cauliflower

    Dann wenden wir uns dem Blumenkohl zu – ich empfehle hier möglichst immer zu frischem zu greifen – und entfernen erst einmal die verbliebenen Blätter.
    12 - Blätter entfernen / Remove leafs

    Dann schneiden wir den Strunk heraus,
    13 - Strunk herausschneiden / Cut out stalk

    zerteilen den Blumenkohl in Röschen, kürzen die verbliebenen Strunks daran ggf. noch mit einem Messer auf gleichmäßige Länge
    14 - Blumenkohl in Röschen zerteilen / Part cauliflower in flowerets

    und spülen die Röschen dann in einem Sieb ab, wo wir sie auch abtropfen lassen. In dem meisten Blumenkohl-Köpfen in den Supermärkten findet sich zwar keine Erde mehr, aber man weiß ja nicht wo sie vorher waren und wer sie angefasst hat. 😉
    15 - Blumenkohl waschen / Wash cauliflower

    Außerdem schälen und würfeln wir die Zwiebel,
    16 - Zwiebel würfeln / Dice onion

    schälen und zerkleinern die Knoblauchzehe
    17 - Knoblauch zerkleinern / Chop garlic

    und öffnen dann die beiden Dosen Corned Beef,
    18 - Corned Beef Dose öffnen / Open corned beef can

    um deren Inhalt dann grob zu würfeln.
    19 - Corned Beef grob würfeln / Dice corned beef

    Inzwischen müsste auch das Wasser kochen, so dass wir es mit einem bis zwei Teelöffeln Salz versehen
    20 - Wasser für Blumenkohl salzen / Salt water for cauliflower

    und den Blumenkohl dann für 10 bis 12 Minuten darin blanchieren können. Am besten legen wir dabei die Röschen vorsichtig mit einer Kelle hinein, denn wenn wir sie einfach hinein werfen laufen wir Gefahr dass das kochende Wasser durch die Küche spritzt.
    21 - Blumenkohl blanchieren / Blanch cauliflower

    Während der Blumenkohl im Wasser liegt, waschen wir den Bund Petersilie, schütteln ihn trocken,
    22 - Petersilie waschen / Wash parsley

    zupfen die Blättchen von den Stielen
    23 - Blättchen von Stielen zupfen / Pick leaflets

    und zerkleinern diese dann gründlich – zum Beispiel mit einem Wiegemesser.
    24 - Petersilie zerkleinern / Mince parsley

    Sobald der Blumenkohl dann durchgekocht ist, aber noch etwas Biss hat, gießen wir ihn wieder in ein Sieb ab und lassen ihn abtropfen.
    25 - Blumenkohl abgießen / Drain cauliflower

    In einer Pfanne zerlassen wir dann ca. 20g unserer Butter,
    27 - Zwiebeln & Knoblauch andünsten / Braise onions & garlic lightly

    dünsten Zwiebeln und Knoblauch darin an bis die Zwiebeln leicht glasig geworden sind
    27 - Zwiebeln & Knoblauch andünsten / Braise onions & garlic lightly

    und geben schließlich das gewürfelte Corned Beef hinzu,
    28 - Corned beef hinzufügen / Add corned beef

    das wir für ca. 6 – 7 Minuten abraten und dabei mit ein wenig Salz und frisch gemahlenem weißen Pfeffer würzen. Dabei zerfällt es etwas, wodurch man es aber auch besser mit Zwiebeln und Knoblauch mischen kann.
    29 - Corned beef anbraten & würzen / Braise & season corned beef

    Nachdem wir dann eine Auflaufform ausgefettet haben,
    30 - Auflaufform ausfetten / Grease casserole

    geben wir das angebratene Corned Beef hinein
    31 - Corned beef einfüllen / Put corned beef in casserole

    und streichen es etwas glatt
    32 - Corned beef glatt streichen / Flatten corned beef

    bevor wir schließlich die blanchierten Blumenkohlröschen mit dem Strunk nach unten hinein drücken.
    33 - Blumenkohl auflegen / Add cauliflower

    In einem kleinen Topf schmelzen wir dann die verblieben 40g Butter
    34 - Rest Butter in Topf zerlassen / Melt remaining butter in pot

    rühren dann nach und nach die beiden Esslöffel Weizenmehl mit Hilfe eines Schneebesens ein
    35 - Mehl einrühren / Stir in flour

    und gießen – wieder unter Rühren – schließlich die Milch hinzu.
    36 - Milch hinzufügen / Add milk

    Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt damit zu beginnen, den Ofen auf 225 Grad vorzuheizen.

    Nachdem wir dann wieder etwas Wasser für die Kartoffeln zum kochen aufgesetzt haben,
    37 - Wasser für Kartoffeln aufsetzen / Put on water for potatoes

    lassen wir die Sauce kurz aufkochen
    38 - Sauce aufkochen lassen / Bring sauce to a boil

    geben den Käse hinein, lassen diesem unter Rühren schmelzen
    39 - Käse einstreuen / Add cheese

    und schmecken sie abschließend mit Salz, weißem Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss ab.
    40 - Mit Pfeffer, Salz & Muskatnuss abschmecken / Taste with salt, pepper & nutmeg

    Die fertige Sauce verteilen wir dann gleichmäßig über Blumenkohl und Corned Beef in der Auflaufform.
    43 - Sauce über Blumenkohl geben / Pour sauce over cauliflower

    Anschließend waschen wir die Kartoffeln, bürsten sie ggf. etwas ab
    41 - Kartoffeln waschen / Wash potatoes

    und halbieren oder vierteln sie.
    42 - Kartoffeln vierteln / Quarter potatoes

    Sobald das Wasser dann kocht, geben wir wieder etwas Salz hinein
    44 - Kartoffelwasser salzen / Salz water for potatoes

    und geben die Kartoffeln hinein, um sie in 12 – 15 Minuten gar zu kochen.
    45 - Kartoffeln kochen / Cook potatoes

    Parallel schieben wir die Auflaufform in den Ofen, die wir ebenfalls ca. 15 Minuten überbacken sollte.
    46 - Überbacken / Gratinate

    Sobald die Kartoffeln fertig gekocht sind, gießen wir sie ab,
    47 - Kartoffeln abgießen / Drain potatoes

    entnehmen die Auflaufform aus dem Ofen
    48 - Cauliflower corned beef casserole - Finished / Blumenkohl Corned beef Auflauf  - Fertig gebacken

    49 - Cauliflower corned beef casserole - Finished - Side view / Blumenkohl Corned beef Auflauf - Fertig gebacken - Seitenansicht

    und servieren dann beides mit der Petersilie garniert.
    50 - Cauliflower corned beef casserole - Served / Blumenkohl Corned beef Auflauf - Serviert

    Die Kombination aus würzigem, mit Zwiebeln und Knoblauch angebratenen Corned Beef, knackigem Blumenkohl und milder Käsesauce erwies sich – wie nicht anders erwartet – als ein wahrer Genuss. Genau das richtige für einen Wintertag wie heute. Dazu passten wunderbar die bissfesten, mit Schale gekochten La Ratte-Kartoffeln mit ihrem leicht nussigen Aroma. Aber wie gesagt, kann man hier auch problemlos einfache Salzkartoffeln oder auch Kartoffelpüree dazu servieren – das ist kein Problem. Ein wirklich sehr leckeres Rezept, das ich wärmstens weiter empfehlen kann.

    51 - Cauliflower corned beef casserole - Side view / Blumenkohl Corned beef Auflauf  - Seitenansicht

    Leider ist so ein Gericht sind gerade leichte Kost, wie ich feststellen musste. Meiner Kalkulation nach kommt alleine der Auflauf schon auf 2800kcal, also 700kcal pro Portion. Dazu kommen noch die Kartoffeln mit ca. 500kcal, also 125kcal pro Portion, womit wir insgesamt auf eine Summe von 825kcal pro Portion kommen. Dabei schlägt vor allem das Corned Beef mit 1500kcal ziemlich heftig zu Buche. Aber auch die Käse-Bechamel-Sauce ist nicht zu verachten. Aber für ein gutes, vollwertiges Mittagessen ist das, zumindest meiner Meinung nach, noch gerade so akzeptabel. Mir auf jeden Fall hat es mal wieder sehr gut geschmeckt – ist eben gute Deutsche Hausmannskost.

    Guten Appetit