Posts Tagged ‘vanillepudding’

Polentaschnitten auf Ratatouillegemüse [21.09.2015]

Monday, September 21st, 2015

Heute fanden sich gleich mehrere Gerichte auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants, die mein Interesse weckten. Neben den täglichen drei Asia-Thai-Gerichten an der Wok-Theke bot man anlässlich des aktuell hier in München ja mal wieder stattfindenden Oktoberfests im Bereich Tradition der Region unter der Überschrift Wies’n-Woche ein Fleischpflanzerl mit Bratensauce und Kartoffelpüree an, außerdem gab es Gebackene Polentaschnitten auf Ratatouillegemüse bei Vitality und ein Zigeunerschnitzel vom Schwein mit Röstkartoffeln bei Globetrotter. Einen kleinen Moment liebäugelte ich zwar mit dem Fleischpflanzerl, entschied mich dann aber doch für die vegetarischen Polentaschnitten. Dazu gesellte sich noch Becherchen Vanillepudding mit roter Grütze aus dem heutigen Dessert-Angebot

Polenta slices on ratatouille / Polentaschnittena uf Ratatouillegemüse

Die drei Polentaschnitten, die wie üblich mit einer dünnen Schicht Rahmspinat gefüllt waren, erwiesen sich heute als nicht so gelungen, denn sie waren bereits etwas abgekühlt und auch von ihrer Konsistenz her nicht mehr so knusprig, sondern eher etwas pappig. Und auch das Ratatoille-Gemüse mit Stücken von Paprika, Zucchini, Aubergine, Zwiebeln und Tomaten ließ heute etwas zu wünschen übrig, denn es war zwar angenehm fruchtig, hatte aber auch einen undefinierbaren Beigeschmack – hier hatte man sich wohl etwas “verwürzt”. Auch wenn es absolut genießbar war, habe ich diese Zusammenstellung schon deutlich besser erlebt. Daher kann ich hier heute leider in beiden Fällen keine volle Punktzahl geben. Am nicht zu süßen, angenehm cremigen Vanillepudding mit seiner Garnitur aus roter Grütze mit Kirschen und Himbeeren darin gab es aber glücklicherweise nichts auszusetzen.
Sah man sich bei den anderen Gästen um, erkannte man schnell dass es heute das Fleischpflanzerl war, das sich den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Das Zigeunerschnitzel war ihm aber eng auf den Fersen und belegte somit den zweiten Platz, gefolgt von den Asia-Gerichten auf Platz drei und den Polentaschnitten schließlich auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Polentaschnitten: +
Rataouillegemüse: +
Vanillepudding mit roter Grütze: ++

Pizza mit Champignons, Salami & Pepperoni [16.06.2015]

Tuesday, June 16th, 2015

Heute stand, das erste Mal nach über drei Monaten wieder eine Pizza, mal wieder in der Ausführung Pizza mit Champignons, Salami & Pepperoni auf dem Speiseplan unseres Betriebsrestaurants, dieses Mal sogar nicht als Zusatzangebot sondern ganz regulär in der Sektion Globetrotter. Der Champignongulasch mit Vollkornreis bei Vitality oder die Asia-Thai-Angebote wie Kai Tzau Fhan – Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse und Moo Pad Prik Bai Kraprao – Schweinefleisch mit scharfem Basilikum und Thaigemüse in Austernsauce konnten mich nicht von dieser Entscheidung abbringen. Einzig das Schweinerückensteak mit Bratensauce und Kroketten im Abschnitt Tradition der Region ließ mich kurz überlegen, ob ich dieses Mal von meiner Pizza-Vorliebe abweichen sollte – zumal die Schlange vor dem restauranteigenen Steinofen riesig war. Doch schließlich hielt ich meine frisch aus dem Ofen kommende Pizza endlich in den Händen und garnierte sie mir mit dem getrockeneten Oregano und etwas der orangen, scharfen Sauce, die an der Ausgabetheke als optionale Zutat bereit standen. Zur Pizza gesellte sich noch ein Becherchen Vanillepudding mit roter Grütze aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Pizza with salami, mushrooms & pepperoni / Pizza mit Salami, Champignons & Pepperonici

Der Belag aus fruchtiger, mit italienischen Kräutern versetzter Tomatensauce, drei großen Salamischeiben , drei ganz leicht scharfen Pepperoni, scheinbar getrockneten Champignons und natürlich reichlich Käse war zwar nicht so hochwertig wie in einem italienischen Restaurant, aber für die Verhältnisse des Betriebsrestaurants, in dem ja täglich an die tausend Menschen speisen, wirklich gut. Die scharfe Sauce und das getrockenete Oregano komplettierten die geschmackliche Gesamtkomposition sehr gelungen. Leider war, wohl durch den Zeitdruck aufgrund der langen Warteschlange vor der Ausgabetheke, der schön dünne Teig nicht ganz so knusprig geworden, wie ich es von früheren Darreichungen gewohnt war. Er war nicht mehr roh oder nicht genießbar, ein paar Minuten länger im Ofen hätten ihm auch nicht schlecht getan. Kurz überlegte ich, ob ich ein wenig in der Wertung abziehen sollte, sah dann aber großzügig darüber hinweg. Am mild gesüßten, cremigen Vanillepudding samt seiner Garnitur aus roter Kirschgrütze, Sahne, Schokobohne, Knusperflocken und einem Stück Melone gab es glücklicherweise gar nichts auszusetzen. Ein klein wenig fehlte also zwar am perfekten Mittagsmahl, aber ich war dennoch auch heute mal wieder sehr zufrieden.
Da ich ja bereits die lange Schlange vor der Pizza-Theke erwähnt hatte, liegt es natürlich nahe dass die Pizza auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala heute den ersten Platz für sich ergattern konnte. Aber während meines Aufenthalts im Speiseraum hatte sich das Verhältnis ein wenig zu Gunsten der Schweinesteaks verschoben hatte, die somit einen guten zweiten Platz erlangten. Platz drei belegten schließlich die Asia-Gerichte und auf dem vierten Platz folgte wie eigentlich üblich das vegetarische Gericht, das heute durch den Champignongulasch repräsentiert wurde.

Gebackenes Seelachsfilet auf bunten Reis mit Kräutersauce [10.06.2015]

Wednesday, June 10th, 2015

Das einzige was mich heute kurz überlegen ließ von meinem für den Mittwoch üblichen Fischgericht abzuweichen waren der Frische Spargel in Buttersauce, dazu Salzkartoffeln, den man anstatt den ursprünglich angekündigten Spinat-Ricottatortellini mit Tomatensugo und Mozzarella in der Sektion Globetrotter anbot. Immerhin ist die Spargelsaison fast vorbei. Der “Schwaben Teller” – Minutensteak vom Schwein mit Röstzwiebeln, Champignonsauce und Käsespätzle bei Tradition der Region und die Asia-Gerichte wie Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit verschiedenen Gemüse in Currysauce oder Moo Pad Prik Bai Kraprao – Schweinefleisch mit scharfem Basilikum und Thaigemüse in Austernsauce waren heute auf jeden Fall nichts für mich – obwohl dieser Schwabenteller ja wirklich sehr verlockend aussah, wie ich zugeben muss. Letztlich griff ich aber dann doch zum mittwöchlichen Fischgericht bei Vitality, das heute durch einen Gedünsteten Seelachs auf buntem Reis und Kräutersauce repräsentiert wurde. Dazu gesellte sich noch ein Schälchen Mischgemüse, in dem glücklicherweise auch Spargel enthalten war sowie ein kleiner Becher eines Desserts, das man als Crème Brûlée mit Erdbeersauce definiert hatte.

Poached coolish with rice in herb sauce / Gedünsteter Seelachs auf bunten Reis und Kräutersauce

Das Adjektiv “bunt” manifestierte sich zwar nur in ein paar dem Reis hinzugefügte Karottenstreifen, aber was Geschmack und Konsistenz anging gab es daran nichts auszusetzen. Daher kann ich hier wohl volle Punktzahl geben. Dazu das mehr als ausreichend große, grätenfreie und einigermaßen saftige Stück gewürzten und gedünsteten Seelachsfilets und die mild-würzige Kräutersauce ergaben somit ein überaus gelungenes und schmackhaftes Hauptgericht. Die Gemüsemischung, die neben dem erwähnten Spargelstücken auch aus gelben und orangen Möhren sowie einigen Zuckerschoten bestand, war zwar nicht mehr ganz heiß, dafür besaß sie aber noch biss und war nicht zerkocht wie es sonst schon häufiger Mal der Fall gewesen ist. Daher sehe ich auch hier von einem Punktabzug ab. Und was den Geschmack anging, war auch das als Crème Brûlée bezeichnete Dessert so weit in Ordnung, auch wenn es sich wohl eher um einen besseren Vanillepudding handelte und natürlich nicht flambiert war. Aber mit der Erdbeersauce dennoch ein leckerer Nachtisch – daher belasse ich es mal dabei. In einem Betriebsrestaurant ein flambiertes Dessert zu verlangen wäre glaube ich auch etwas zu viel des Guten. 😉
Wie sich bei meinen Beobachtungen der Vorlieben der anderen Gäste zeigte, lagen der Schwabenteller und der Spargel mit Buttersauce heute sehr eng beieinander und lieferten sich ein knappes Kopf-an-Kopf-Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala des Tages. Zuerst sah es für den Spargel sehr viel besser aus, zog man aber die zurück gegebenen Tabletts in den Tablettwagen hinzu gewann dann doch der Schwabenteller mit hauchdünnem Vorsprung. Nach dem Spargel auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte auf dem dritten Platz und schließlich das Seelachsfilet knapp dahinter auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Seelachsfilet: ++
Kräutersauce: ++
Reis: ++
Gemüse: ++
“Crème Brûlée”: ++

1/2 Grillhendl mit Pommes Frites [28.05.2015]

Thursday, May 28th, 2015

Da mich heute weder die Asia-Thai-Gerichte wie Taohoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse mit Koriandersauce und Ko Lo Kai – Schweinefleisch gebraten mit verschiedenen Gemüse und Ananas in süß-saurer Sauce noch die Schinkennudeln mit Ei und Tomatensauce bei Globetrotter mich sonderlich reizten und ich nach meinem selbst gekochten Linsengericht vom Montag auch die heute mit braunen Linsen zubereiteten Spaghetti mit Balsamicolinsen bei Vitality nicht so das richtige für mich zu sein schien, brauchte ich nicht lange zu überlegen um mich für das 1/2 Grillhendel mit Pommes Frites aus der Abteilung Tradition der Region zu entscheiden. Zumal das halbe Hähnchen heute auch mal besonders groß geraten zu sein schien. Dazu gesellte sich neben dem Ketchup auf den Pommes noch ein Schälchen Erbsen von der Gemüsetheke und ein Becherchen Vanillepudding mit Kokos aus dem heutigen Dessert-Angebot.

1/2 Chicken with french fries / 1/2 Hähnchen mit Pommes Frites

Eine gute Entscheidung wie ich freudig feststellen durfte, denn zum einen war die Pommes schön gut gesalzen, heiß und knusprig, zum anderen erwies sich die Fleischausbeute an der tatsächlich angenehm groß geratenen Grillhähnchen-Hälfte mit ihrer knusprigen, gut gewürzten Haut als sehr ertragreich. Das helle Fleisch war außerdem auch noch einigermaßen saftig . sehr lecker muss ich sagen. Zwar nicht gerade ein leichter Genuss, aber viel blieb dennoch nicht davon übrig. 😉

1/2 Chicken - remainings / 1/2 Hähnchen - Überreste

Die mit Knoblauch und einigen Kräutern zubereiteten Erbsen schließlich waren zwar nicht mehr ganz frisch, aber ich möchte auch hier auf einen Punktabzug verzichten. Der kleine Becher cremigen, nicht zu süßen Vanillepuddings mit zusätzlichen Kokosaroma schloss das heutige Mittagsmahl schließlich sehr gelungen ab.
Und auch bei den anderen Gästen lag das Grillhendl heute am höchsten in der Gunst und konnte sich mit großem Vorsprung vor allen anderen Angeboten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Danach kam lange nichts, bis schließlich die Asia-Gerichte Platz zwei belegten. Es folgten die Schinkennudeln und die Spaghetti mit Balsamico-Linsen, die sich heute den dritten Platz teilen durften.

Mein Abschlußurteil:
Grillhendel: ++
Pommes Frites: ++
Erbsen: ++
Vanillepudding mit Kokos: ++

Calamare mit Kartoffelsalat & Remoulade [22.05.2015]

Friday, May 22nd, 2015

Zwar sah der Feine Putenbraten in Paprikasauce und Vollkornreis bei Vitality heute sehr gut aus und auch mit den 4 Stück Reiberdatschi mit Apfelmus aus der Abteilung Tradition der Region hätte ich sehr gut leben können, doch beides wurde klar von den Gebackenen Calamri mit Zitronenecke, Remoulade und Kartoffelsalat bei Globetrotter übertroffen. Zumal ich diese Woche ja noch weder Fisch noch Meeresfrüchte verzehrt hatte. Da konnten auch die Asia-Thai-Gerichte wie Gebackene Ananas und Banane oder San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial-Sauce an der Asia-Thai-Theke nicht an meiner Entscheidung rütteln. Zu den Calamari gesellten sich noch eine kleine Schalte gemischtes Gemüse und ein Becherchen Vanillepudding mit frischen Erdbeeren aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Calamari with potato salad &  remoulade / Calamari mit Kartoffelsalat & Remoulade

Zwar gab es weder am mit Gemüsebrühe, Essig und Kräutern angemachten Kartoffelsalat noch an der würzigen Remoulade etwas auszusetzen, doch die überaus großzügig bemessene Portion gebackener Tintenfischringe entsprach leider nicht dem, was ich sonst gewohnt bin. Scheinbar hatte man einige davon nicht lange genug gebacken, weswegen unter dem überaus knusprigen Teigmantel teilweise nicht vollständig gegartes Tintenfischfleisch fand, was den Genuss natürlich etwas schmälerte. Sie waren zwar nicht mehr roh, hätten aber durchaus noch einige Minuten länger im Ofen verbleiben können – daher muss ich hier leider etwas in der Endnote abziehen. Beim Gemüsemix aus im Julienne-Stil geschnittenen Möhren und Kohlrabi sowie roten Zwiebeln und Zucchinischeiben gab es aber ebenso wenig etwas auszusetzen wie am nicht zu süßen Vanillepudding, der nicht nur mit drei Erdbeerstücken garniert, sondern zusätzlich auch mit Erdbeeren durchsetzt war. Wirklich schade dass man gerade bei der wichtigsten Komponente, den Calamari, heute etwas gepatzt hatte – aber immerhin waren sie noch genießbar gewesen. Das hätte auch noch schlimmer kommen können.
Auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lagen die Calamari mit Kartoffelsalat aber dennoch ganz oben in der Gunst und könnten sich den ersten Platz sichern, auch wenn der Putenbraten in Paprikasauce ihnen heute sehr eng auf den Fersen war und damit Platz zwei für sich bestimmen konnte. Platz drei belegten die Asia-Gerichte und auf einem guten vierten Platz folgten schließlich die Reiberdatschi mit Apfelmus.

Mein Abschlußurteil:
Calamari: +
Remoulade: ++
Kartoffelsalat: ++
Gemüse-Mix: ++
Vanillepudding mit Erdbeeren: ++

Lammbraten mit Speckbohnen, Cassissauce & Kartoffelgratin [12.03.2015]

Thursday, March 12th, 2015

Heute brauchte ich mal wieder nicht lange zu überlegen bei welchem der Angebote unseres Betriebsrestaurants ich zuschlagen solle, denn mit dem Lammbraten mit Speckbohnen, Cassissauce und Kartoffelgratin stand in der Abteilung Globetrotter etwas auf der Speisekarte, zu dem ich einfach nicht Nein sagen konnte – ich liebe nun Lammgerichte, vor allem wenn sie mit grünen Bohnen serviert werden. Dagegen kamen weder die Asia-Gerichte wie Taohoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse mit Koriandersauce und Gung Pao Kai – Putenfleisch gebraten mit Knoblauch, Chili und Gemüse noch das 1/2 Grillhendl mit Pommes Frites bei Tradition der Region oder die Gnocchi mit Ruccola und gedünsteten Kirschtomaten bei Vitality an – zumal das halbe Hähnchen heute meiner Ansicht nach auch etwas verschrumpelt aussah. Zum Lammbraten gesellte sich noch ein Becherchen Vanillepudding mit roter Beerengrütze aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Roast lamb with bacon beans & potato gratin / Lammbraten mit Speckbohnen & Kartoffelgratin

Die Wahl des Bratengerichts war eine wirklich gute Entscheidung gewesen. Nicht nur dass heute alle Komponenten noch mehr als ausreichend heiß waren, auch die Qualität und Konsistenz ließen kaum zu wünschen übrig. Ich sage extra kaum, denn an zwei der grünen Bohnen fanden sich noch Fäden, mein Kollege der ebenfalls zu diesem Gericht gegriffen hatte fand sogar Stiele in den Bohnen. Aber sie waren geschmacklich ansonsten in Ordnung, daher schrammten sie knapp an einem Punktabzug vorbei. Das Kartoffelgratin sah im ersten Moment zwar etwas matschig aus, der Eindruck täuschte aber glücklicherweise und auch geschmacklich gab es dank eines würzigen Käses in der obere Kruste nichts daran auszusetzen. Das Highlight war aber eindeutig der unglaublich zarte, magere und gleichzeitig leicht mürbe, so wie es bei einem guten Braten sein soll. Hier hatte man auch bei der Menge nicht gegeizt, die beiden fast fingerdicken Scheiben waren mehr als genug im Verhältnis zu den anderen Zutaten. Gemeinsam mit der dunklen, würzigen Sauce mit leichter Cassis-Note war das Ganze letztlich ein wahrer Genuss – trotz kleinerer Schönheitsfehler. Und auch der cremig-weiche, nicht zu süße Vanillepudding mit seiner Garnitur aus roter Beerengrütze mit zahlreichen Früchten darin, einem Klecks Sahne, Weintraube und Melonenstückchen gab keinerlei Grund irgend etwas zu kritisieren.
Auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala, die ich wie üblich durch das Beobachten der Vorlieben der anderen Gäste erstellte, wurde der Lammbraten noch von dem halben Hähnchen mit Pommes überholt, konnte sich aber dennoch einen guten zweiten Platz sichern. Auf Platz drei lagen die Asia-Gerichte und knapp dahinter auf dem vierten Platz folgten schließlich die Gnocchi mit Ruccola und Kirschtomaten.

Mein Abschlußurteil:
Lammbraten: ++
Cassissauce: ++
Speckbohnen: ++
Kartoffelgratin: ++
Vanillepudding mit roter Grütze: ++

Seehecht in Curry-Sesamkruste mit Gemüsereis & Kräutersauce [04.03.2015]

Wednesday, March 4th, 2015

Heute brauchte ich nicht lange zu überlegen bei welchem der Angebote zugreifen würde, denn mit Seehecht in Curry-Sesamkruste mit Gemüsereis und Kräutersauce stand im Bereich Vitality ein Gericht auf der Speisekarte das genau meinem Geschmack entsprach. Da konnten weder die Asia-Thai-Gerichte wie Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten mit Thaicurry in Kokosmilchsauce oder Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce noch die Spaghetti “Pesto Genovese” mit Kirschtomaten und Parmesan bei Tradition der Region oder das Griechische Gyros von der Pute mit frischen Zwiebeln, Tzatziki und Fladenbrot bei Globetrotter mich meine Entscheidung beeinflussen. Zum Fischgericht gesellten sich noch etwas zusätzliches Erbsen- und Möhrengemüse von der Gemüsetheke sowie ein Becherchen Vanillepudding mit roter Grütze aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Hake in sesame with vegetable rice & herb sauce / Seehecht in Sesamkrust mit Gemüsereis & Kräutersauce

Das rechteckig geformte Stück Seehecht war schon mal angenehm zart und saftig, hätte aber gerne noch etwas Geschmacksintensiver sein können – zumal man vom angekündigten Curry in der knusprigen, mit Sesam versehenen Panade wenig schmeckte. Dennoch sehe ich hier aber von irgendwelchen Abzügen ab, da es trotz dieser Punkte noch überaus lecker gewesen ist. Und die mild gewürzte Kräutersauce passte ebenso gut dazu wie der mit einigen Möhrenstreifen versehene, lockere Gemüsereis. Dennoch war es eine gute Entscheidung gewesen, mir noch etwas Erbsen- und Möhrengemüse dazu zu nehmen, denn es ergänzte wie ich fand wunderbar das Hauptgericht und war auch was Frische und Konsistenz anging noch absolut in Ordnung. Der nicht zu süße Vanillepudding mit seiner Garnitur aus Schokomousse, Knusperflocken und Obst schloss das heutige Mittagesmahl sehr schmackhaft ab.
Wie nicht anders zu erwarten lag heute natürlich das Putengyros am höchsten in der Gunst der anderen Gäste und belegte mit einem deutlichen Vorsprung Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgte aber schon das Fischgericht in Form des Seehechts, gefolgt von den Spaghetti “Pesto Genovese” auf Platz drei und knapp dahinter den Asia-Gerichten.

Mein Abschlußurteil:
Seehecht in Curry-Sesamkruste: ++
Kräutersauce: ++
Gemüsereis: ++
Erbsen & Möhren: ++
Vanillepudding mit roter Grütze: ++

Pikantes Bohnengulasch [21.10.2014]

Tuesday, October 21st, 2014

Heute wollte ich mal etwas kürzer treten und griff zum Pikanten Bohnengulasch aus der Sektion Vitality, das mit 392kcal einen angenehm leichten Genuss versprach. Die Alternativen an wie Fleischpflanzerl mit Specksauce, Röstzwiebeln und Kartoffelpüree bei Tradition der Region oder Spinat-Ricottalasagne mit Bechamelsauce und Käse gratiniert bei Globetrotter klangen zwar auch nicht schlecht, während mich das Kao Pad – Gebratener Reis mit Ei, Frühlingszwiebeln und Gemüse in Sojasauce oder das Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse an der Asia-Thai-Theke nicht sonderlich reizten. Zum Bohnengulasch wählte ich noch ein Becherchen Vanillepudding mit Kirschen aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Zesty bean goulash / Pikantes Bohnengulasch

Mit gleich drei Sorten Bohnen, nämlich Kidneybohnen, grünen Brechbohnen und weißen Riesenbohnen, trug das Bohnengulasch seinen Namen heute zurecht. Außerdem fanden sich Kartoffelwürfel und Tomaten in diesem fruchtig-würzigen, überaus scharfen Eintopf. Gemeinsam mit der großzügigen Garnitur aus Sauerrahm ein sehr leckeres Gericht. Einzig ein Stückchen Baguette zum aufwischen der Reste fehlte mir noch, aber das lasse ich mal nicht negativ in die Wertung einfließen. Und auch am cremigen Vanillepudding mit seiner Garnitur aus Kirschsauce mit ganzen Früchten und je einem Stück Melone und Pflaume gab es heute nichts auszusetzen.
Beim Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lieferten sich heute die Spinat-Ricotta-Lasagne und das Fleischpflanzerl ein sehr enges Kopf-an-Kopf-Rennen, das meiner Meinung nach die Lasagne mit knappen Vorsprung für sich entscheiden konnte und die mehr als handtellergroße Frikadelle auf einen guten zweiten Platz verwies. Platz drei belegten die Asia-Gerichte und auf dem vierten Platz folgte – wie üblich – schließlich das vegetarische Gericht, das heute durch den Bohnengulasch repräsentiert wurde.

Mein Abschlußurteil:
Pikantes Bohnengulasch: ++
Vanillepudding: ++