Archive for Oktober, 2008

Die Bahn und die Verspätungen

Sonntag, Oktober 5th, 2008

Bin inzwischen wieder mehr oder minder gut in Köln angekommen, aber heute war die Bahn mal wieder ein Meister was Verspätungen angeht. Bereits als ich mit dem Taxi zum Westbahnhof in Jena fuhr, munkelte der Taxifahrer daß sich wohl jemand bei Göschwitz vor die Bahn geworfen hätte und daß es Verspätungen geben würde – hätte er gehört. Ob das nun auf wahren Begebenheiten basierte oder er nur eine (vierzig Euro teure) Fahrt nach Weimar herausholen wollte sei mal so dahin gestellt.

Westbahnhof Jena

Von Jena aus ging es dann aber glücklicherweise noch pünktlich zu – aber das war dann leider auch schon alles. In Weimar angekommen, wo ich von der Regionalbahn auf den ICE umsteigen mußte verlautbarte die Lautsprecherstimme gleich kurz nach meiner Ankunft, daß der ICE 20 Minuten Verspätung hätte – der IC der vorher fuhr ebenfalls 10 Minuten. Hier könnte man vermuten daß die Zugstörung von der der Taxifahrer sprach wohl auf einer anderen Strecke passiert sei – aber das ist nur eine Vermutung.

Der ICE kam aber schließlich – mit den angekündigten 20 Minuten Verspätung in Weimar an. Zumindest hatte man die Wagenreihenfolge dieses mal beibehalten, so daß ich meinen reservierten Sitzplatz gleich und ohne Probleme fand. Nur bei den Gepäckablagen sollte sich die Bahn mal was überlegen, denn bei vollen Zügen reicht der dort verfügbare Platz nicht für alle Koffer aus. Ich mußte hier tatsächlich etwas unter den misstrauischen Blicken der anderen Fahrgäste manuell umdisponieren, um meinen Rollkoffer dort unterzubringen. Einige Leite denken da wirklich nicht nach, wenn sie ihre Koffer und Rucksäcke in die Ablage wuchten…
Bis Frankfurt-Flughafen ging dann auch noch alles gut – abgesehen von der Tatsache daß der Zug bis dahin etwa 30 Minuten Verspätung eingefahren hatte. Den Zug um 20:09 Uhr erreichte ich so leider nicht mehr – so daß ich gemäß der Ansagen am Bahnsteig mich auf Gleis 7 begab, wo um 20:24 Uhr ein Zug nach Köln gehen sollte. Leider – wie sollte es anders sein – hatte dieser wieder 30 Minuten Verspätung. Doch mit etwas Glück bekam ich mit, daß der um 20:28 Uhr fahrende ICE am gegenüber liegenden Gleis 6 ebenfalls in Richtung Köln fuhr. Zwar eine etwas längere Strecke über Montabaur und den Flughafen Köln/Bonn – aber immer noch schneller als noch einmal dreißig Minuten zu warten. Einziger Nachteil: Der ICE kam in Köln Messe / Deutz an. So war ich gezwungen einen Weg in Richtung Hauptbahnhof zu finden – den ich trotz falscher Ansagen mit falschen Gleisnummern schließlich fand.

So kam erreicht ich schließlich mit fast einer Stunde Verspätung den Kölner Hauptbahnhof und trat von dort aus den Weg zu meiner Unterkunft an. Kein wirklicher Spaß muß ich sagen. Ich war immerhin von 16:36 Uhr (Abfahrt Jena-West) kurz nach 22.00 Uhr unterwegs – ca. 5,30 Stunden – und die Bahn gibt die Fahrtzeit regulär mit 4:29 Std. an. Na ja, war auf jeden Fall kein Spaß, aber dennoch bin ich letztlich froh wieder angekommen zu sein. Mit dem Auto wäre es bei dem Wetter (Dunkelheit, stürmische Winde und Regen) mit Sicherheit dennoch etwas stressiger gewesen.

three in a row

Samstag, Oktober 4th, 2008

Baustelle Stadtrodaer Straße – aufgenommen heute am 04.10.2008

DB-Kaffee

Freitag, Oktober 3rd, 2008

2,70 €uronen für einen Kaffee im ICE – ziemlich happig. Aber er ist wirklich gut – und die Preise einiger nahmhafter Kaffeehaus-Ketten sind ja ähnlich gesalzen. 😉

Calamaris a la Roma [02.10.2008]

Donnerstag, Oktober 2nd, 2008

Auch zum Donnerstag – dem letzten Werktag dieser Woche, denn morgen ist ja Tag der Deutschen Einheit – landeten wir schließlich wieder einmal in der Kantine am Maarweg. Und heute waren wir sehr früh dran, es war noch nicht einmal 12.00 Uhr als wir die Räumlichkeiten betraten. Ein kurzer Blick auf die Karte verriet uns, daß man dort heute vegetarische Jalapenis-Käse-Poppers, indonesisches Nasi-Goreng (das hatten wir ja vor kurzem schon einmal gehabt), Schweinefilet am Stück gebraten mit Pfeffer-Rahm-Sauce und Bohnen im Speckmantel und schließlich Calamaris a la Roma mit Cocktailsauce anbot. Mit „a la Roma“ bezogen sie sich hier wohl auf den Backteigmantel. Eigentlich wären die Calamaris auf bunten Salatnest und mit Baguette serviert worden – ich jedoch bat die Thekenkraft darum, mir doch Alternativen aufzuzeigen und so erhielt ich schließlich eine Portion Calamaris mit Kroketten und Cocktailsauce. Kurz vor der Kasse lagen schließlich noch Zitronen aus, die ja zu einem gelungenem Fischgericht natürlich nicht fehlen dürfen.

Dank unseres frühen Eintreffens erhielt ich mal eine wirklich noch heiße Portion serviert. Die Calamaris erwiesen sich für eine Kantine als wirklich gelungen, denn das Tintenfischfleisch im inneren erwies sich als angenehm bißgerecht und nicht etwa zäh, wie man es oft bei billigen Tintenfischringen erlebt. Auch über die Kroketten kann ich nichts negatives sagen – sie erwiesen sich als außen gross, innen weich und noch sehr heiß. Nur die Cocktailsauce passte meiner persönlichen Meinung nach nicht so ganz zu der Gesamtkomposition. Vielleicht hätte es hier einfache Remoulade oder besser noch ein wenig Gemüse sein können. Aber welches Gemüse passt eigentlich gut zu Calamaris ?
Alles in allem ein wirklich gelungenes Mittagsgericht, auch wenn der Preis von 5,50 €uronen doch ziemlich happig war – trotz sättigender Portionsgröße.

Mein Abschlußurteil:
Calamaris a la Roma: ++
Kroketten: +
Cocktailsauce: +/-

rainbow (over cologne)

Donnerstag, Oktober 2nd, 2008

Aufgenommen heute am späten Nachmittag während eines des vielen Nieselregenschauer des Tages…

Kalbsgeschnetzeltes mit Spätzle [01.10.2008]

Mittwoch, Oktober 1st, 2008

Auch heute statteten wir der Maarweg-Kantine mal wieder einen Besuch ab. Die mit süßem Quark gefüllten Eierpfannkuchen mit heißen Zimtkirschen klangen zwar gut, und auch die Nudeln Bolognese mit Rindfleisch, Tomaten und Gemüsewürfeln sowie der Putenbrustbraten mit Bananen-Curry-Sauce, dazu Brokkoliröschen und gebratener Mandelreis klangen schon sehr lecker, aber schließlich entschied ich mich dann doch für das Kalbsgeschnetzelte „Züricher Art“ mit frischen Champignons und Sahne, dazu Butterspätzle und schließlich wahlweise ein Salat oder ein Nachtisch für 5,90 €uronen. Als Nachtisch griff ich zu einem Fruchtquark – ein Nachtisch den ich hier bisher noch nicht gesehen hatte. Wohl ein neues Angebot – hoffe ich.

Trotz des ziemlich hohen Preises entpuppte sich die Wahl als wirklich gut. Nicht nur daß alle Komponenten wirklich noch heiß waren – die Komponenten, besonders das Geschnetzelte waren wirklich lecker und gut gelungen. Die Kalbsfleischstücke waren angehm zart und die Sauce mit Champignons gut zusammengestellt.
Der Quark war schließlich die Krönung des ganzen – zwischen der Quarkmasse tummelten sich kleine Stücke von Mandarine und Ananas. Summa Sumarum: Ich war heute wirklich sehr zufrieden mit dem servierten Gericht in der Maarweg-Kantine.

Mein Abschlußurteil:
Kalbsgeschnetzeltes: ++
Spätzle: +
Fruchtquark: ++