Archive for May, 2014

Fisch-Ananas-Curry in Kokosnussmilch – das Rezept

Saturday, May 31st, 2014

Als großer Fan von Currys aller Art, wollte ich mich heute mal an einem Fisch-Ananas-Curry in Kokosmilch versuchen. Und das daraus entstandene Gericht war eine einfache, aber geschmacklich überaus gelungene Variante, Fisch mit Kokosmilch, Ananas und Gemüse zu kombinieren. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das zugehörige Rezept hier einmal kurz in der gewohnten Form vorzustellen.

Was benötigen wir also für 3-4 Portionen?

2 Stangen Lauch (zusammen ca. 350-370g)
01 - Zutat Lauch / Ingredient leek

2-3 Möhren (zusammen ca. 240-250g)
02 - Zutat Möhren / Ingredient carrots

1 Dose Ananas (432g – 260g Abtropfgewicht)
03 - Zutat Ananas / Ingredient pineapple

550g weißfleischiger Fisch (z.B. Kabeljau)
04 - Zutat Kabeljau / Ingredient codfish

400ml Kokosnuss-Milch (ungesüßt)
06 - Zutat Kokosmilch / Ingredient coconut milk

200g Schmand
07 - Zutat Schmand / Ingredient sour cream

1 daumengroßes Stück Ingwer
08 - Zutat Ingwer / Ingredient ginger

1-2 Zehen Knoblauch
09 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

2 gehäufte Esslöffel Curry
10 - Zutat Curry / Ingredient curry

2-3 gehäufte Teelöffel Instant-Gemüsebrühe
11 - Zutat Gemüsebrühe-Pulver / Ingredient instant vegetable stock

2 Esslöffel Öl (Ich empfehle Erdnuß-Öl)
07 - Zutat Erdnussöl / Ingredient peanut oil

Chili-Flocken
12 - Zutat Chili-Flocken / Ingredient chili flakes

ein wenig Sambal Oelek
13 - Zutat Sambal Oelek / Ingredient sambal oelek

sowie etwas Salz & Pfeffer

Als Sättigungsbeilage eignen sich Reis oder auch chinesische Mie-Nudeln.
Ich wählte 200g Parboiled Langkorn-Reis
14 - Zutat Reis / Ingredient rice

Beginnen wir nun also mit der Zubereitung und waschen erst einmal die beiden Stangen Lauch
15 - Lauch waschen / Wash leek

um sie anschließend in Ringe zu schneiden.
16 - Lauch in Ringe schneiden / Cut leek in rings

Außerdem schälen wir die Möhren
17 - Möhren schälen / Peel carrots

und schneiden sie dann in mundgerechte Stücke. Ich entschied mich für Stifte, die hatten sich bereits in anderen Gerichten bewährt und waren schnell gar gekocht.
18 - Möhren zerkleinern / Chop carrots

Nachdem wir dann die Ananas in Sieb abgegossen und den Saft dabei aufgefangen haben
19 - Ananas abtropfen lassen / Drain pineapple

schälen und reiben wir auch den frischen Ingwer.
20 - Ingwer reiben / Grate ginger

Wohl jeder der mit Kokosmilch schon mal gekocht hat, kennt die Situation dass man eine Dose Kokosnussmilch öffnet und oben eine feste, weiße Masse und unten lauter trübe Flüssigkeit in der Dose hat. Um dem vorzubeugen, empfiehlt es sich die Dose vor der Verwendung einfach für fünf bis zehn Minuten in eine Schüssel mit heißem Wasser zustellen und schließlich zu schütteln.
21 - Kokosmilch-Dose in warmes Wasser stellen / Put coconut can in hot water

Sobald die Ananas abtropft ist, schneiden wir sie in Stücke. Natürlich kann man auch gleich fertige Ananas in Stücken kaufen, aber ich hatte noch diese Dose mit Ringen vorrätig und wollte sie endlich mal verbrauchen.
22 - Ananas zerkleinern / Mince pineapple

Dann wenden wir uns dem Fisch zu. Ich hatte mich an der Frischfish-Theke des Supermarkts meines Vertrauens bezüglich weißfleischigen Fischsorten mal beraten lassen und mich dann für Kabeljau entschieden, allerdings kein Filet, sondern das etwas günstigere “gewöhnliche” Stück, dass aber mit 2,59 Euro pro hundert Gramm auch so nicht gerade günstig war. Für ein Curry war das aber absolut in Ordnung, einziger Nachteil war, dass sich noch einige Gräten darin befanden. Dem konnte man mit Hilfe einer Grätenpinzette aber glücklicherweise einfach Abhilfe schaffen.
23 - Gräten entfernen / Remove fish bones

Nach dem entfernen der Gräten schneiden wir den Fisch in mundgerechte Würfel.
24 - Fisch würfeln / Dice fish

In einer hochwandigen Pfanne erhitzen wir nun die beiden Esslöffel Öl – ich griff zu Erdnussöl, dass dem Ganzen noch ein besonderes Aroma gibt –
25 - Erdnussöl erhitzen / Heat up peanut oil

braten kurz für 2 bis 3 Minuten unsere Fischwürfel darin von allen Seiten an
26 - Kabeljau anbraten / Stir-fry codfish

und stellen sie dann bei Seite. Wenn wir sie in der Pfanne belassen, würden sie meiner Einschätzung nach bei den folgenden Schritten einfach zerfallen und hinterher kaum noch erkennbar sein – und das wollte ich verhindern.
27 - Kabeljau bei Seite stellen / Put codfish aside

In das verbliebene Öl geben wir dann die zerkleinerten Möhren,
28 - Möhren in die Pfanne geben / Add carrots to pan

pressen das Knoblauch dazu
29 - Knoblauch dazu pressen / Add garlic

addieren den geriebenen Ingwer
30 - Ingwer addieren / Add ginger

und fügen schließlich noch die Lauch-Ringe hinzu.
31 - Lauch hinzufügen / Add leek

Das Ganze braten wir bei gelegentlichem Wenden auf mittlerer Stufe für vier bis fünf Minuten an.
32 - Bei gelegentlichem wenden anbraten / Braise and stir from time to time

Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt, einen Topf mit Wasser für den Reis aufzusetzen und zu erhitzen.
33 - Wasser für Reis aufsetzen / Heat water for rice

Ist das Gemüse dann bereits einigermaßen durchgebraten, geben wir auch die Ananas-Stücke mit in die Pfanne
34 - Ananas hinzufügen / Add pineapple

und braten sie für weitere zwei bis drei Minuten mit an
35 - Ananas mit anbraten / Braise pineapple

bevor wir schließlich alles mit der Kokosnussmilch ablöschen,
36 - Mit Kokosmilch ablöschen / Deglaze with coconut milk

den Schmand hinzufügen
37 - Schmand hinzufügen / Add sour cream

und schließlich alles gründlich miteinander verrühren.
38 - Gut verrühren / Mix well

Inzwischen müsste dann auch das Wasser für den Reis kochen, so dass wir etwas Salz hinzufügen
39 - Wasser salzen / Salt water

und den Reis darin gemäß Packungsbeschreibung kochen können.
40 - Reis kochen / Cook rice

Während der Reis köchelt, würzen wir den Pfanneninhalt mit den beiden Esslöffeln Curry,
41 - Curry einstreuen / Season with curry

rühren die zwei, evtl. drei Teelöffel Gemüsebrühe ein (einfach nach zwei probieren und dann ggf. nachwürzen),
42 - Gemüsebrühe unterheben / Fold in instant vegetable stock

und schmecken alles mit Salz & Pfeffer,
43 - Mit Pfeffer & Salz würzen / Season with pepper & salt

einigen Chili-Flocken
44 - Mit Chili-Flocken abschmecken / Taste with chili flakes

sowie etwas Sambal Oeleg ab.
45 - Sambal Oelek einrühren / Stir in sambal oelek

Schließlich heben wir noch den Fisch unter
46 - Fisch wieder hinzufügen / Add fish

und schmecken alles Final noch mit ein wenig vom aufgefangenen Ananas-Saft ab.
47 - Mit Ananas-Saft abschmecken / Taste with ananas juice

Sobald das Gericht geschmacklich den Erwartungen entspricht, was wir einfach durch probieren herausfinden können, und der Reis fertig gekocht ist
48 - Probieren / Try

können wir das Gericht schließlich servieren und genießen.
49 - Fisch-Ananas-Curry in Kokosmilch - Serviert / Fish pineapple curry in coconut milk - Served

Ich hatte zuerst befürchtet, dass der Fisch bei den ganzen anderen Zutaten und Gewürzen geschmacklich untergehen würde, doch glücklicherweise erwies sich dies als unbegründet. Viel mehr harmonierte der zarte und saftige Kabeljau wunderbar mit der cremigen, fruchtig-scharfen Kokosmilchsauce, dem Gemüse aus Lauch und Möhren sowie den noch leicht knackigen Ananas-Stücken. Der Fisch war zwar dennoch ein wenig auseinander gefallen, aber deutlich weniger als wenn ich sie von Anfang an mit in der Pfanne belassen hätte. Eventuell hätte es aber auch gereicht, die rohen Fisch-Würfel in die fertige Sauce zu geben und gar ziehen zu lassen. Fisch braucht ja nicht lange, bis er durch ist. Muss ich bei Gelegenheit auch mal ausprobieren. Insgesamt auf jeden Fall eine sehr gelungene und leckere Curry-Zubereitung, die mir geschmacklich sehr zusagte. Ich könnte mir aber auch gut vorstellen, das Rezept mit Hähnchenbrust zu versuchen, das dürfte auch eine sehr leckere Variante sein.

50 - Fisch-Ananas-Curry in Kokosmilch - Seitenansicht / Fish pineapple curry in coconut milk - Side view

Werfen wir abschließend noch einen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichts. Exklusive des Reis komme ich da auf 2200kcal, also 550kcal pro Portion, dazu kommen noch einmal 88kcal pro Portion für den Reis, womit wir bei einer Summe von 638kcal pro Portion enden. Für ein Hauptgericht absolut akzeptabel wie ich finde. Ich muss zugeben, dass ich mit einem höheren Wert gerechnet hatte, denn Kokosnussmilch ist nun mal eine Zutat, die man nicht unterschätzen darf. Wer dennoch reduzieren will, kann hier zu fettreduzierter Kokosmilch greifen und den Schmand mit 24% Fett durch Buttermilch oder vielleicht mageren Quark ersetzen. Oder man könnte statt des Schmands noch etwas mehr reduzierte Kokosnussmilch hinzu geben. Aber ich kann dann natürlich keine Garantie geben, dass das Ergebnis dann genau so gut schmeckt wie dieses “Original-“Rezept. 😉

Guten Appetit

Panierte Scholle mit Remoulade & Kartoffelsalat [30.05.2014]

Friday, May 30th, 2014

Nach dem Feiertag gestern war heute noch ein letztes Mal Arbeit vor dem Wochenende angesagt. Leider war das Angebot in unserem Betriebsrestaurant nicht ganz so prickelnd. Zuerst überlegte ich, an der Asia-Thai-Theke zuzuschlagen, wo neben den für Freitag üblichen Gebackenen Ananas und Banane mal wieder San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial Sauce angeboten wurde. Denn die Farfalle mit Zucchiniragout bei Vitality fand ich visuell nicht so sonderlich ansprechend und der Kaiserschmarrn mit Apfelmus bei Tradition der Region war für mich als Süßspeise für ein Mittagessen eher ungeeignet. Dann aber sah ich mir noch einmal die Panierte Scholle mit Zitronenecke, Remoulade und Kartoffelsalat bei Globetrotter näher an und entschloss mich schließlich, bei diesem Gericht zuzugreifen. Dazu nahm ich mir noch eine Mischung aus Erbsen mit roten und grünen Paprikstreifen von der Gemüsetheke, auf ein Dessert verzichtete ich aber.

Schollenfilet & Kartoffelsalat

Der Kartoffelsalat, der wie für den süddeutschen Raum üblich mit Gemüsebrühe und Essig angemacht war, erwies sich wie üblich als mild-würzig und sehr lecker. Das Schollenfilet war an den Rändern zwar an den Rändern teilweise etwas hart geworden, aber die Qualität des von knuspriger Panade umhüllten, zarten und saftigen Schollenfilets wog dies wieder auf, so dass ich auch hier keinerlei Punktabzug zu geben gedenke. Gemeinsam mit der würzigen Remoulade und dem Saft der Zitronenecke, den ich auf die Scholle träufelte, ergab sich ein einfaches, aber sehr gelungenes Mittagessen. Dazu passte die Mischung aus knackigen Erbsen und gut durchgebratenen Paprikastreifen meiner Meinung nach auch sehr gut als Gemüsebeilage. Ich war sehr zufrieden mit meiner heutigen Wahl.
Und auch bei den anderen Gästen, deren Zahl heute aufgrund des Brückentages natürlich etwas geringer als sonst war, lag das Schollenfilet mit deutlichem Vorsprung am höchsten in der Gunst und erlangte dadurch Platz eins auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf dem zweiten Platz folgten die Asia-Gerichte und den dritten Platz teilten sich schließlich Kaiserschmarrn und Farfalle mit Zucchiniragout.

Mein Abschlußurteil:
Paniertes Schollenfilet: ++
Remoulade: ++
Kartoffelsalat: ++
Erbsen mit Paprika: ++

Hochland Toast it! – der Kurztest

Thursday, May 29th, 2014

Vor kurzem entdeckte ich im Kühlregal eines hiesigen Edeka-Supermarktes endlich mal wieder ein Fertiggericht, das es mir wert schien einem kurzen Test unterzogen zu werden: Toast it! der Firma Hochland. Als Fan von überbackenen Toasts aller Art kenne ich natürlich die Mühe, den Sandwichtoaster hinterher sauber zu machen, da schien mir so ein Fertiggericht doch mal eine Alternative, die man zumindest ausprobieren sollte. Zumal es der Hersteller auf der Verpackung auch noch explizit anpreist, dass der Toaster sauber bleibt.
Angeboten werden laut Webseite des Herstellers die Sorten Käse, Tomate & Kräuter, Käse & Salami sowie Käse & Schinken, bekommen habe ich aber im Supermarkt nur die ersten beiden Varianten, jeweils zum Preis von 2,49 Euro.

01 - Hochland Toast it! - Packung vorne / Package front
Packung – Front

02 - Hochland Toast it - Packung hinten / Package back
Packung – Rückseite

Die vegetarische Variante Käse, Tomate & Kräuter besteht laut Hersteller aus Mehl, Wasser, Käse (10%), Butter, Tomaten (4%), Magermilchpulver, Rapsöl, Tomatenmark (2%), Hefe, Speisesalz, Schmelzsalz, Gelatine, Zucker, Aroma, Milcheiweiß, Konservierungsstoffen (Kaliumsorbat, Sorbinsäue), Hefextrakt, Branntweinessig, Stärke, Antioxidationsmittel (Natriumscorbat), Laktose, Kräuter, Zitronensaft und Gewürzen und kann Spuren von Soja enthalten. Beim der Variante Käse & Salami finden wir Mehl, Wasser, Käse (10%), Salami (10%), Magermilchpulver, Butter, Gurken, Rapsöl, Hefe, Speisesalz, Schmelzsalze (Natriumcitrate, Polyphosphate), Gelatine, Zucker, Lauch, Aroma, Konservierungsstoffen (Kaliumsorbat, Sorbinsäue), Hefeextrakt, Branntweinessig, Stärke, als Antioxidationsmittel Natriumscorbat, Oregano, Gewürze, Maltrodextrin, als Farbstoff Beta-Carotin und Rauch auf der Zutatenliste. Auch hier können Spuren von Soja enthalten sein.
In jeder Packung finden sich zwei separat in Folie verpackte Toasts, die bereits vorgebacken zu sein scheinen. Praktischerweise hat der Hersteller sowohl das Ablaufdatum als auch die Bezeichnung des Inhalts noch einmal auf die Folie gedruckt. Und auch der Hinweis, dass die Folie vor dem Backen entfernt werden muss darf natürlich nicht fehlen.

03 - Hochland Toast it - in Folie / In foil

Dank vorgefertigten Laschen, die natürlich auch genau bezeichnet sind, lässt sich die Folie ohne Probleme öffnen und sich der Toast entnehmen. Danach kann man sie kaum von einem bereits fertigen Toast unterscheiden, abgesehen davon dass sie natürlich noch kalt sind.

04 - Hochland Toast it! - ausgepackt / unwrapped

Als primäre Zubereitung wird auf der Packung 4 Minuten im Toaster vorgeschlagen, alternativ kann man den Toast aber auch bei 180 Grad für 8 bis 10 Minuten in den Backofen schieben. Ich entschloss mich dazu, mal beide Varianten auszuprobieren um zu sehen ob es einen signifikanten Unterschied des Ergebnisses gibt.

05 - Hochland Toast it! - Im Toaster
Im Toaster

06 - Hochland Toast it! - Im Ofen / In oven
Im Ofen

Visuell gibt es nach dem toasten/backen schon mal keinen Unterschied, beide Toastvarianten sehen noch genau so aus wie vorher, nur die Temperatur hat sich geändert.

07 - Hochland Toast it! - Fertig gebacken / Finished baking
Fertig gebacken

Ich beschloss, sie vor dem servieren noch einmal quer zu halbieren.

08 - Hochland Toast it! - Serviert / Serviert
Serviert

09 - Hochland Toast it! Käse, Tomate & Kräuter / Cheese, tomato & herbs - Seitenansicht / Side view
Toast it! Käse, Tomate & Kräuter – Seitenansicht

10 - Hochland Toast it! Käse & Salami / Cheese & salami - Seitensansicht / Side view
Toast it! Käse & Salami – Seitenansicht

Das Ergebnis war natürlich ein Himmelweiter Unterschied von dem auf der Verpackung angepriesenen und gezeigten Toasts, die noch dampfen und bei denen der Käse locker zwischen den beiden Toastscheiben heraus läuft. Nicht dass ich es anders erwartet hätte, der Vollständigkeit halber will ich es aber erwähnen.

11 - Hochland Toast it! - Vergleich Käse, Tomate & Kräuter 12 - Hochland Toast it! - Vergleich Käse & Salami
Vergleich Realität & Aufdruck

Die im Ofen gebackenen Toasts waren meiner Meinung nach einen kleinen Deut knuspriger als die getoasteten, aber der Unterschied war wirklich nur marginal und rechtfertigt die mehr als doppelte Zubereitungszeit (inkl. des Vorheizens des Ofens) eigentlich nicht.
Kommen wir nun zur geschmacklichen Beurteilung:
Das vorgetoastete Weißbrot war was Konsistenz und Geschmack anging absolut in Ordnung und erwies sich als angenehm knusprig. Aber sowohl die Mischung aus Käse, Tomaten und Kräutern als auch jene mit Käse und Salami erinnerte mich ein wenig an den Ofenbistro Brotaufstrich, den ich Ende letzten Jahres mal getestet hatte. Aber ich fand dass die Tomaten-Kräuter-Variante ein bisschen künstlich schmeckte und auch etwas zu trocken erschien. Der Toast mit Käse und Salami war da schon ein bisschen besser, die zahlreichen Salami-Stücke darin gaben ihm auch etwas mehr biss. Aber einem direkten Vergleich mit einem frisch zubereiteten Sandwich-Toast halten sie natürlich nicht stand. Und was das aber nun genau für ein Käse war, den man darin verarbeitet hatte erschloss sich mir nicht so ganz. Auf der Vapackung stand infach nur “Käse” und auch geschmacklich ließ er sich nicht wirklich einordnen. Ich tippe mal auf irgend einen No-Name-Schmelzkäse.
Was die Nährwerte angeht, geben sich die beiden Varianten schließlich auch nicht viel: Der Toast mit Käse, Tomaten & Kräutern schlägt mit 255kcal pro Toast zu Buche, jener mit Käse & Salami kommt auf 259kcal.
Insgesamt also zwar kein kulinarisches Highlight, aber durchaus essbar – wenn man die Zeit dazu hat, sollte man aber dennoch doch lieber den Sandwichtoaster aus dem Schrank holen und sich mit frischen Zutaten selbst etwas zusammen stellen.

Meine Wertung:

Toast it! Käse, Tomate & Kräuter: 1,5 MG
Toast it! Käse & Salami 2,0 MG

Spanische Paella mit Meeresfrüchten, Fisch & Huhn [26.05.2014]

Wednesday, May 28th, 2014

Die Gerichte Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit verschiedenem Gemüse in Currysauce und Gaeng Ped Mua – Schweinefleisch gebraten mit verschiedenen Gemüsesorten in Kokosmilchsauce klang schon mal nicht schlecht, aber auch das Schweineschnitzel “Wiener Art” mit Zitronenecke und Pommes Frites im Abschnitt Tradition der Region klang sehr verlockend und die Kartoffel-Frischkäsetaschen auf Ratatouillegemüse bei Globetrotter sahen ebenfalls sehr lecker aus. Dennoch blieb ich meiner über die Jahre lieb gewonnenen Tradition treu, Mittwochs bei Fisch und Meeresfrüchten zuzuschlagen und griff daher zur Spanischen Paella mit Meeresfrüchten, Fisch und Huhn, dazu mediterranes Gemüse, welche heute bei Vitality angeboten wurde. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Mango-Mousse aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Spanische Paella mit Meeresfrüchten, Fisch & Huhn / Spanish paella with seafood, fish & chicken

Das Gericht hatte man dieses Mal nicht nur mit einer großen Garnele, sondern auch mit einigen Blüten (die hoffentlich essbar waren) garniert. Aber das konnte nicht darüber hinweg täuschen, dass das Gericht heute maximal Mittelmaß erreichte, denn sowohl die Würfel vom Fisch als auch vom Huhn hatten eindeutig schon bessere Zeiten erlebt und waren teilweise etwas brüchig, nur der Meeresfrüchte-Mix aus Muscheln, kleinen Shrimps und Teilen von Tintenfischen war soweit in Ordnung. Und Safran hatte das Gericht wohl auch nicht gesehen, die Gelbfärbung des Reis basierte meiner Meinung nach nur auf Kurkuma. Das mediterrane Gemüse schließlich bestand aus Zucchinis, Möhren, Erbsen und etwas grüner Paprika. Insgesamt war die Zusammenstellung zwar in Ordnung, aber da sie bereits etwas abgekühlt war und insgesamt etwas trocken wirkte, kann ich leider keine volle Punktzahl geben. Am schaumig-lockeren Mango-Mousse gab es aber nichts auszusetzen.
Dass heute natürlich das Schnitzel mit Pommes mit deutlichem Vorsprung vor allen anderen Gerichten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich ergattern konnte, brauche ich wohl kaum zu erwähnen. Platz zwei belegten die Asia-Gerichte, die ich noch ein klein wenig häufiger sah als die drittplatzierte spanische Paella. Auf einem guten vierten Platz folgten schließlich die Kartoffel-Frischkäsetaschen auf Ratatouillegemüse.

Mein Abschlußurteil:
Spanische Paella: +
Mango-Mousse: ++

Grillteller mit Ofenkartoffel & Kräuter-Quarkdip [26.05.2014]

Tuesday, May 27th, 2014

Ich kann im Nachhinein gar nicht mehr genau sagen, was mich da gerade geritten hat als ich beim Grillteller mit gebratenem Bauchspeck, Pute, Schwein und Würstchen, dazu Ofenkartoffel mit Kräuter-Quarkdip zuschlug, welcher heute in der Sektion Tradition der Region auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants angeboten wurde. Gut, die Gnocchi mit Austernpilzen, Egerlingen, Spinat und feinem Walnussöl bei Vitality sahen meiner Meinung nach etwas trocken aus, aber die Spaghetti Carbonara mit Parmesan bei Globetrotter sahen wirklich nicht schlecht aus und auch mit dem Gaeng ped Mua – Gebackenes Seelachsfilet mit verschiedenen Gemüsesorten in Kokosmilchsauce, das neben Asiatischem Gemüse gebraten mit Thaicurry in Kokosmilchsauce an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde, hätte ich gut leben können. Da hat sich heute wohl mal der Carnivore in mir durchgesetzt. Da konnte der kleine Becher Limonen-Mousse aus dem heutigen Dessert-Angebot auch nicht mehr viel kaputt machen. 😉

Grillteller mit Ofenkartoffel & Kräuterdip / BBQ dish with oven potato & herb dip

Leider war das Fleisch bereits leicht abgekühlt, aber es war noch heiß genug dass ich deswegen keinen Abzug in der Benotung zu geben gedenke. Und die Zusammenstellung aus einem dünnen Streifen Bauchfleischs, einem kleinen Rindersteak, einem panierten Stück Putenfleisch und einem ein wenig kunstvoll aufgedröselten Stück Bockwurst war insgesamt geschmacklich absolut in Ordnung und von recht guter Qualität. Einzig beim Bauspeck muss ich etwas abziehen, da sich in ihm einige Knorpel fanden. Dazu passte sehr gut die in Schale und Alufolie gebackene, mehr als männerfaustgroße Ofenkartoffel mit ihrem Dip aus Quark, Kräutern und einer kräftigen Note Knoblauch. Vielleicht etwas Fleischlastig, aber dennoch sehr lecker. Und auch am fruchtigen, luftig-lockeren Limonen-Mousse gab es heute nichts auszusetzen.
Und auch bei den anderen Gästen konnte sich der Grillteller heute durchsetzen und landete mit einem knappen Vorsprung auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf dem zweiten Platz folgten die Asia-Gerichte, die ich noch etwas häufiger sah als die drittplatzierten Spaghetti Carbonara. Den vierten Platz belegten schließlich die vegetarischen Gnocchi mit Pilzen und Spinat.

Mein Abschlußurteil:
Bauspeck: +
Rindersteak: ++
Putenfilet: ++
Bochwürstchen: ++
Ofenkartoffel: ++
Limonen-Mousse: ++

Schweinekotelette mit Kartoffel-Radieschen-Salat [26.05.2014]

Monday, May 26th, 2014

Auf Asia-Gerichte wie Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen oder Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce hatte ich heute keinen Appetit und auch der Frische Sommersalat mit Garnelenspieß, Kürbiskernen und geröstetem Baguette bei Vitality sprach mich heute nicht sonderlich an. Blieben also noch das Schweinekotelette mit Kartoffel-Radieschen-Salat und die Spinat-Ricottatortellini mit Tomatensauce und Mozzarellakugeln bei Globetrotter. Klang beides irgendwie ganz lecker und ich war zuerst geneigt, bei den Tortellini zuzugreifen, dann aber gab ich mir doch noch einen Ruck und griff zum Schweinekotelette. Dazu gesellte sich noch ein kleines Becherchen Erdbeer-Rhabarber-Mousse von der Dessert-Theke.

Schweinekotelette mit Kartoffel-Radieschensalat / Pork choplet with potato radish salad

Das mit Kräutern wie Oregano und Rosmarin gespickte, gebratene Schweinekotelett, welches man zusätzlich mit einer Scheibe Zitrone garniert hatte, erwies sich schon einmal als überaus gelungen. Nicht nur dass es noch angenehm heiß war, wovon man ja leider nicht immer ausgehen kann, es erwies sich auch angenehm zart und mager und die Größte des Knochens war angenehm klein geraten. Und auch der Salat aus Kartoffelscheiben und kleinen Streifen frischer Radieschen in einem milden, leicht würzigen Dressing aus Gemüsebrühe und Essig erwies sich als geschmacklich sehr gelungen – und das obwohl ich normalerweise ja kein so großer Fan von Radieschen bin. Mit dem Hauptgericht konnte ich also schon mal sehr zufrieden sein. Leider muss ich aber am Erdbeer-Rhabarber-Mousse heute ein klein wenig Kritik anbringen, denn es war für ein Mousse noch etwas flüssig und nur stellenweise so luftig-locker wie ich es normalerweise gewohnt bin. Da kann ich leider keine volle Punktzahl geben.
Sah man sich bei auf den Tabletts der anderen Gäste um, erkannte man sofort dass es heute die Tortellini mit einem klaren Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Und das, obwohl es sich um ein vegetarisches Gericht handelte. Der Abstand zum zweitplatzierten Kotelette war zwar nur gering, aber dennoch klar erkennbar. Platz drei teilten sich heute schließlich der Salat und die Asia-Gerichte.

Mein Abschlußurteil:
Schweinekotelette: ++
Kartoffel-Radieschen-Salat: ++
Erdbeer-Rhabarber-Mousse: +

Indonesisches Cola-Hühnchen – das Rezept

Sunday, May 25th, 2014

Auf meiner Suche nach immer neuen geschmacklichen Erfahrungen wollte ich mich mal an ein Rezept heran wagen, das im ersten Moment etwas seltsam klingen mag: das Cola-Hühnchen. Dieses angeblich aus Indonesien stammende Rezept hat in den letzten Jahren vor allem über das Internet eine größeren Bekanntheitsgrad erlangt. Das musste ich natürlich auch unbedingt mal ausprobieren und war vom Ergebnis wirklich sehr begeistert. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das Ganze hier mal kurz in gewohnter Form vorzustellen.

Was benötigen wir also für 3-4 Portionen?

1 Stange Lauch (ca. 190-200g)
01 - Zutat Lauch / Ingredient leek

2 Möhren (ca. 220g)
02 - Zutat Möhren / Ingredient carrots

1 daumengroßes Stück Ingwer
03 - Zutat Ingwer / Ingredient ginger

1 mittelgroße Zwiebel
04 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

100ml Soja-Sauce
05 - Zutat Soja-Sauce / Ingredient soy sauce

500ml Cola
06 - Zutat Cola / Ingredient cola

500 – 550g Hähnchenbrust
07 - Zutat Hähnchenbrust / Ingredient chicken breast

1 gehäufter Esslöffel Weizenmehl
08 - Zutat Weizenmehl / Ingredient flour

2-3 EL Speiseöl (z.B. Sonnenblumenöl)
11 - Zutat Speiseöl / Ingredient cooking oil

einige Koriandersamen
09 - Zutat Koriandersamen / Ingredient coriander seeds

etwas Sambal Olek
10 - Zutat Sambal Olek / Ingredient sambal olek

etwas Chilipulver
09 - Zutat Chili-Pulver / Ingredient chili powder

180g – 200g Reis
12 - Zutat Reis / Ingredient rice

sowie etwas Pfeffer

Beginnen wir damit, die Zwiebeln zu schälen und grob zu zerkleinern.
13 - Zwiebel grob zerkleinern / Hackle onion

Außerdem schälen wir die Knoblauchzehen und schneiden sie in Scheiben
14 - Knoblauch schälen in Scheiben schneiden / Peel garlic & cut in slices

und ebenso schälen wir das Stück Ingwer und schneiden es ebenfalls in Scheiben.
15 - Ingwer schälen & in Scheiben schneiden / Peel ginger & cut in slices

Anschließend waschen wir die Hähnchenbrüste gründlich, tupfen sie trocken
16 - Hähnchenbrust waschen / Wash chicken breasts

und halbieren sie dann, wobei wir auch gleich fettige Stellen und eventuelle Knochenrückstände entfernen.
17 - Hähnchenbrust halbieren & reinigen / Cut & clean chicken breast

Die Hähnchenbrüste legen wir dann in einen etwas größeren Topf,
18 - Hähnchenbrust in Topf geben / Put chicken breast in pot

geben die grob zerkleinerte Zwiebel sowie die in Scheiben geschnittenen Stücke von Knoblauchzehen und Ingwer dazu
19 - Zwiebel, Knoblauch & Ingwer dazu geben / Add onions, garlic & ginger

und gießen dann alles mit der Sojasauce
20 - Sojasauce addieren / Add soy sauce

sowie der Cola auf.
21 - Cola aufgießen / Drain cola

Alles zusammen lassen wir kurz aufkochen und anschließend auf reduzierter Stufe etwa 45 Minuten vor sich hin köcheln.
22 - Aufkochen & köcheln lassen / Boil up & simmer

Nachdem wir dann einen zweiten Topf mit Wasser zum kochen aufgesetzt haben
24 - Zweiten Topf mit Wasser  / Bring second pot with water to boil

waschen wir die Stange Lauch
23 - Lauch waschen / Wash leek

und schneiden sie in Ringe.
25 - Lauch in Ringe schneiden / Cut leek in rings

Außerdem schälen wir unsere Möhren
26 - Möhren schälen / Peel carrots

und schneiden sie in kleine, mundgerechte Stifte.
27 - Möhren in Stifte schneiden / Cut carrots in tacks

Sobald dann das Wasser im zweiten Topf kocht, salzen wir es etwas und blanchieren das Lauch darin für ein bis zwei Minuten bis es bissfest ist
28 - Lauch blanchieren / Blanch leek

und schrecken es dann kurz unter kaltem Wasser ab. So behält es auch die kräftige grüne Farbe.
29 - Lauch abschrecken / Refresh leek

Anschließend geben wir auch die Möhren noch einmal für ein paar Minuten ins kochende Wasser, blanchieren sie ebenfalls bis sie bissfest sind
30 - Möhren blanchieren / Parboil carrots

und schrecken sie dann ebenfalls kurz unter kaltem Wasser ab. Lauch und Karotten lassen wir in einem Sieb abtropfen uns stellen beides bei Seite.
31 - Möhren abschrecken / Refresh carrots

Nachdem wir dann den Koriander-Samen frisch in einem Mörser zerstoßen haben – ich liebe übrigens den leicht ätherischen Geruch dabei –
32 - Koriandersamen mörsern / Grind up coriander seeds

müssten dann auch langsam die 45 Minuten Garzeit rum sein, so dass wir die Hähnchenbrüste, die außen einen leicht bräunliche Färbung angenommen haben, aus dem Topf entnehmen
33 - Hähnchenbrüste aus Topf entnehmen / Remove chicken breast from pot

und die Sauce durch ein Sieb gießen könnnen, um dabei Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer heraus zu filtern.
34 - Sauce durch Sieb abgießen / Decant sauce in sieve

Die Sauce geben wir dann zurück in den Topf und halten sie warm.
35 - Sauce zurück in Topf geben / Put sauce back in pot

Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt, um damit zu beginnen etwas Wasser für den Reis zum kochen zu bringen.
36 - Wasser für Reis aufsetzen / Bring water for rice to boil

Den gehäuften Esslöffel Mehl geben wir dann in eine Schüssel, geben zwei Esslöffel Speiseöl (ich griff zu Sonnenblumenöl) hinzu
37 - Mehl & Speiseöl in Schüssel geben / Put flour & oil in bowl

und verrühren beides vorsichtig zu einer kalten Mehlschwitze. Sollte es zu dickflüssig werden, geben wir noch etwas zusätzliches Öl hinzu.
38 - Verrühren & kalte Mehlschwitze herstellen / Mix & produce cold roux

Diese kalte Mehlschwitze rühren wir dann mit Hilfe eines Schneebesen in die Sauce ein, um sie etwas einzudicken.
39 - Kalte Mehlschwitze in Sauce einrühren / Stir in cold roux

Anschließend lassen wir die Sauce noch einmal kurz aufkochen und schmecken sie mit Pfeffer, Chilipulver,
40 - Mit Pfeffer & Chilipulver würzen / Season with pepper & chili powder

einer großzügigen Portion Sambal Olek
41 - Sambal Olek addieren / Add sambal olek

sowie den zerstoßenen Koriandersamen ab.
42 - Mit zerstoßenen Koriandersamen abschmecken / Taste with grinded coriander seeds

Dann zerteilen wir die Hähnchebrüste in mundgerechte Stücke (dabei können wir ruhig mal ein Stück probieren: sie haben einen angenehm kräftiger Knoblauch-Ingwer-Aroma)
43 - Hähnchenbrust zerkleinern / Chop chicken breast

geben sie wieder zur Sauce in den Topf
44 - Hähnchenbrust zurück in Topf geben / Put chicken back in pot

und fügen das blanchierte Gemüse ebenfalls mit hinzu.
45 - Gemüse dazu geben / Add vegetables

Alles zusammen lassen wir dann noch kurz etwas köcheln
46 - Kurz köcheln lassen / Let simmer

und sobald der Reis dann gar ist, können wir unser Cola-Hühnchen auch schon servieren und genießen.
47 - Indonesisches Cola-Hühnchen - Serviert / Indonesian cola chicken - Served

Der leicht süßliche, scharfe und kräftige Geschmack der Sauce erinnerte ein wenig an japanische Teriyaki-Sauce und passte dabei wunderbar in die Gesamtkomposition auch zarten und saftigen Hühnchenfilet-Stücken und dem noch leicht knackigen Gemüse. Und auch die leichte Koriander-Note von den zerstoßenen Samenkapseln passte sehr gut ins Gesamtbild. Die Sauce hätte für meinen Geschmack noch etwas dickflüssiger sein können, das nächste Mal werde ich wohl noch etwas mehr kalte Mehlschwitze dazu geben, aber das änderte nichts an dem sehr leckeren geschmacklichen Gesamtergebnis. Hatte ja wirklich nicht gedacht, dass man aus Cola ein so leckeres Gericht kochen kann, bin aber froh es ausprobiert zu haben und kann das Rezept wirklich weiter empfehlen.

48 - Indonesisches Cola-Hühnchen - Seitenansicht / Indonesian cola chicken - Side view

Wie üblich werfen wir abschließend noch einen kurzen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichtes. Meiner Berechnung nach liegt das Cola-Hähnchen alleine bei ca. 1400kcal, also pro Portion 350kcal bei vier Portionen. Dazu kommt natürlich noch der Reis mit ja 175kcal, womit wir auf eine Summe 525kcal pro Portion kommen. Für ein Hauptgericht ein absolut akzeptabler Wert wie ich finde, ich hatte da mit einem deutlich höheren Wert gerechnet.

Guten Appetit

PS: Vielen Dank an dieser Stelle auch noch mal an Vanilla Kitchen, an deren Version dieses Gerichts ich mich zu großen Teilen orientiert hatte. Von den vielen Varianten auf die ich bei meinen Recherchen im Netz gestoßen bin hat mir diese am besten gefallen.

Chili Dog Nachos – das Rezept

Saturday, May 24th, 2014

Heute wollte ich mal etwas ausprobieren, das für die Küche Mexikos und dem Südwesten der Vereinigten Staaten sehr typisch ist: Nachos, also um mit Käse überbackene Tortilla-Chips. Aber einfach nur Käse über ein paar mexikanische Tortilla-Chips zu streuen wäre natürlich zu einfach und keinen Beitrag hier im Blog wert, daher fiel meine Wahl auf ein Rezept für einen Chili Dog Nachos mit Rinderhack und Würstchen in scharfer Tomatensauce. Das Ergebnis war ein einfaches und überaus leckeres und Gericht, dessen Rezept ich nun hier einmal in der gewohnten Form kurz vorstellen möchte.

Was benötigen wir also für 3 bis 4 Portionen?

450g Rinderhackfleisch
01 - Zutat Rinderhackfleisch / Ingredient beef ground meat

1 Tüte Tortilla-Chips (200g)
02 - Zutat Tortilla-Chips / Ingredient tortilla chips

1 kleine Zwiebel
03 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

2-3 Würstchen (z.B. Bockwürste oder Wiener Würstchen)
04 - Zutat Würstchen / Ingredient sausages

2 Esslöffel Olivenöl
07 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

150g Cheddar-Käse
05 - Zutat Cheddar-Käse / Ingredient cheddar cheese

2 Chilis
06 - Zutat Chilis / Ingredient chilis

300g passierte Tomaten
07 - Zutat passierte Tomaten / Ingredient sieved tomatos

2 Esslöffel Worcester-Sauce
08 - Zutat Worcester-Sauce / Ingredient worcester sauce

2 Esslöffel Chili-Pulver
09 - Zutat Chili-Pulver / Ingredient chili powder

2 gestrichene Esslöffel Kreuzkümmel
10 - Zutat Kreuzkümmel / Ingredient cumin

Chili-Flocken
11 - Zutat Chili-Flocken / Ingredient chili flakes

etwas Salsa
12 - Zutat Salsa-Sauce / Ingredient salsa sauce

etwas Sour Cream
13 - Zutat Saure Sahne / Ingredient Sour cream

1-2 Frühlingszwiebeln
14 - Zutat Frühlingszwiebeln / Ingredient scallions (spring onions)

einige eingelegte Peperoni
15 - Zutat eingelegte Peperoni / Ingredient soused peperoni

sowie etwas Salz & Pfeffer zum würzen

Beginnen wir nun also mit der Zubereitung und schälen und würfeln erst einmal die Zwiebel.
16 - Zwiebel würfeln / Dice onion

Des weiteren entkernen wir die Chilis,
17 - Chili entkernen / Decore chilis

zerkleinern sie sehr fein,
18 - Chili zerkleinern / Mince chilis

schneiden die Würstchen in Scheiben
19 - Würstchen in Scheiben schneiden / Cut sausages in slices

und zerkleiner schließlich noch den Cheddar-Käse. Ich hatte leider nur bereits in Scheiben geschnittenen Cheddar bekommen, daher zerkleinerte ich ihn mit einem großen Messer – am Stück wäre es mir lieber gewesen, denn dann hätte ich die Reibe nehmen können, was deutlich schneller geht.
20 - Käse zerkleinern / Grind cheese

In einer größeren Pfanne erhitzen wir dann die beiden Esslöffel Olivenöl
21 - Olivenöl erhitzen / Heat up olive oil

und geben dann das Rinderhackfleisch hinein
22 - Hackfleisch in Pfanne geben / Put ground meat in pan

um es krümelig anzubraten und dabei schon einmal gut mit Pfeffer und Salz zu würzen.
23 - Mit Pfeffer & Salz würzen / Taste with pepper & salt

Ist das Hackfleisch durchgebraten, geben wir die Würstchen-Scheiben mit in die Pfanne
24 - Würstchen hinzufügen / Add sausages

und fügen dann die zerkleinerte Chilis
25 - Zerkleinerte Chilis einstreuen / Add minced chilis

sowie die Zwiebeln hinzu, um alles einige Minuten mit anzubraten.
26 - Zwiebeln mit andünsten / Braise onions lightly

Das Ganze würzen wir dann mit den beiden Esslöffeln Worcester-Sauce,
27 - Mit Worcester-Sauce würzen / Season with worcester sauce

den zwei Esslöffeln Chilipulver
28 - Chilipulver hinzufügen / Add chili

und den beiden Esslöffeln Kreuzkümmel.
29 - Kreuzkümmel einstreuen / Add cumin

Die Gewürze lassen wir für einige Minuten in der Pfanne rösten
30 - Gewürze mit anbraten / Braise spices

und löschen anschließend alles mit den passierten Tomaten ab.
31 - Mit pürierten Tomaten ablöschen / Deglaze with pureed tomatoes

Die Sauce lassen wir dann für weitere fünf Minuten auf mittlerer Stufe vor sich hin köcheln und etwas einreduzieren
32 - Köcheln lassen / Simmer

wobei wir alles noch einmal final mit den Gewürzen wie z.B. den Chili-Flocken abschmecken.
33 - Nochmals mit Gewürzen abschmecken / Taste with seasoning

Nachdem wir dann damit begonnen haben den Ofen auf 200 Grad vorzuheizen, geben wir die Tortilla-Chips in eine große Flache Auflaufform,
34 - Tortilla-Chips in Auflaufform geben / Put tortilla chips in casserole

bedecken sie dann mit der Hackfleisch-Würstchen-Mischung
35 - Mit Hackfleischsauce bedecken / Add sauce

und geben schließlich den Cheddar-Käse darüber.
36 - Cheddar aufstreuen / Add cheddar cheese

Sobald der Ofen aufgeheizt ist, schieben wir die Auflaufform auf der mittleren Schiene hinein und überbacken alles für etwa fünf Minuten.
37 - Im Ofen überbacken / Gratinate in oven

In der Zwischenzeit waschen wir die Frühlingszwiebeln, schneiden sie in Ringe
38 - Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden / Cut scallions in rings

und zerteilen die Peperoni ebenfalls in Ringe.
39 - Peperoni schneiden / Slice peperoni

Sobald der Käse geschmolzen ist, entnehmen wir die Auflaufform wieder aus dem Ofen,
40 - Chili Dog Nachos - Fertig überbacken / Finished gratinating

garnieren alles mit den Peperoni- und Frühlingszwiebel-Ringen
41 - Chili Dog Nachos - Garniert / Garnished

42 - Chili Dog Nachos - CloseUp

und servieren die Chili Dog Nachos schließlich mit Sour Cream und Salsa.
43 - Chili Dog Nachos - Serviert / Served

Eine wirklich leckere Art, mexikanische Mais-Chips zu genießen. Die Garnitur aus würzig-scharfer Hackfleisch-Tomatensauce mit den Würstchenscheiben harmonierte geschmacklich wunderbar mit den leicht salzigen, knusprigen Tortilla-Chips. zwar hätte man sie mit Sicherheit auch mit den Händen essen können, ich griff aber zu Messer und Gabel und garnierte mir jeden Bissen mit scharfer Salsa-Sauce und etwas Sour Cream. Ich war sehr zufrieden mit dem Ergebnis meines heutigen Kochexperiments.

44 - Chili Dog Nachos - Seitenansicht / Side view

Dass ein solches Gericht natürlich nicht gerade leicht ist, war mir von Anfang an bewusst. Meiner Kalkulation nach liegt die gesamte Zubereitung bei etwa 3000kcal, aufgeteilt auf vier Portionen kommen wir also auf einen stolzen Wert von 750kcal. Dabei liegt der größte Teil dieses Wertes natürlich bei den Tortilla-Chips, die alleine schon mit etwas mehr als 1000kcal zu buche schlagen, aber auch das Rinderhackfleisch hat mit noch einmal etwas mehr als 900kcal in sich. Hier könnte man, sollte man den Wert reduzieren wollen, zu Light-Chips und Putenhackfleisch greifen.
Dabei kam mir aber auch der Gedanke, dass man so etwas ja auch sehr gut mit Tortilla-Chips mit Chili-, BBQ- oder Käse-Geschmack zubereiten könnte und das Geschmackserlebnis dadurch noch etwas variieren. Und auch an der Sauce kann man natürlich noch etwas arbeiten. Aber bei solchen Kalorien-Werten werde ich lieber noch ein wenig warten, bevor ich mich das nächste Mal an Nachos heran wage. 😉

Guten Appetit