Gebackener Seelachs mit Remoulade & Kartoffel-Gurkensalat [31.10.2014]

Hätte der Würstelgulasch mit Butternudeln bei Vitality heute nicht so willkürlich zusammengewürfelt ausgesehen, hätte ich vielleicht dort zugegriffen, denn weder der Germknödel mit Vanillesauce und Pflaumenkompott noch die Asia-Thai-Gerichte an der Wok-Theke wie Gebackene Ananas und Banane oder Gaeng Massaman Nua – Gebratenes Rindfleisch mit frischem Gemüse und Kartoffeln in Massaman-Curry reizten mich besonders. So aber griff ich doch wieder zum Gebackenen Seelachs mit Remoulade und Kartoffel-Gurkensalat aus dem Bereich Globetrotter. Damit hatte ich dann bereits das dritte Mal hintereinander zum Fischgericht gegriffen, aber mir schmeckt so etwas eben. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Mango-Mousse aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Baked coalfisch with remoulade & potato cucumber salad / Gebackener Seelachs mit Remoulade & Kartoffel-Gurkensalat

Das Seelachsfilet war schon mal angenehm groß geraten, unter der knusprigen Panade fand sich aber leider nur qualitativ eher mittelmäßiges Fischfilet, dessen Fleisch sich als ein klein wenig trocken erwies und sich nicht sauber schneiden ließ, sondern einfach in größere Stücke zerfiel. Da kann ich natürlich keine volle Punktzahl geben, auch wenn es geschmacklich soweit in Ordnung war. Vor allem garniert mit etwas Zitronensaft und der würzigen Remoulade. Am ohne Mayonnaise angemachte Kartoffelsalat gab es wieder nichts auszusetzen, das Mousse war aber bereits etwas abgestanden und dadurch leicht stichfest geworden. Daher auch hier ein kleiner Punktabzug. Insgesamt in Ordnung, aber vielleicht wäre ich mit dem Würstelgulasch heute letztlich doch besser bedient gewesen.
Wohl auch weil man dem Gericht sein Manko nicht ansah, gelang des dem Seelachs auch heute wieder einmal, den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala, welche ich wie üblich durch die Beobachtungen der Vorlieben der anderen Gäste aufstellte, für sich zu sichern. Auf Platz zwei sah ich den Würstelgulasch, den aber nur knapp vor den somit drittplatzierten Asia-Gerichten sah. Der Germknödel landete schließlich auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Seelachs: +
Remoulade: ++
Kartoffel-Gurkensalat: ++
Mango-Mousse: +

Gebackenes Seelachsfilet in Massaman-Chili-Sauce [30.10.2014]

Zuerst überlegte ich heute, bei der Farmerkartoffel mit Blattspinat und Blattspinatgemüse bei Vitality zuzugreifen, einem Gericht das mit gerade mal 430kcal einen angenehm leichten Genuss versprach. Aber dann befürchtete ich, dass die recht klein anmutende Portion nicht ausreichen würde um über den Nachmittag zu kommen, daher überlegte ich kurz – aber nur sehr kurz – ob ich nicht bei der Currywurst (rot oder weiß) mit Pommes Frites zuzugreifen, die bei Tradition der Region auf der Speisekarte standen. Doch das wäre wieder etwas zu kalorienreich gewesen, daher wandte ich meine Aufmerksamkeit der Hähnchenbrust “Hawaii” mit frichtiger Currysauce und Reis im Bereich Globetrotter zu. Auf dem Weg dorthin kam ich aber an der Asia-Thai-Theke vorbei und entdeckte neben Gebratenen China-Nudeln mit verschiedenem Gemüse in Sojasauce und Gaeng Phat Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce heute auch Gebackenes Seelachsfilet mit verschiedenem Gemüse in Massaman-Curry. Dass ich bereits gestern zu einem Fischgericht gegriffen hatte störte mich dabei nicht. Zum Asia-Gericht gehörte natürlich noch ein Schälchen Reis und der kategorische Glückskeks.

Baked coalfish with vegetables in massaman chili sauce / Gebackenes Seelachsfilet mit verschiedenem Gemüse in Massaman-Chili

Nach dem ersten Bissen stellte ich erfreut fest, dass die Sauce heute wirklich überaus scharf geraten war, so ich ich es mag. Dazu das zarte und grätenfreie, in dünner Panade gebackene Seelachsfilet und die bunte Gemüsezusammenstellung in der ich Lauch, Broccoli, Möhren, Weißkohl, Zucchini, Mangold und Stangensellerie und fertig war ein überaus gelungenes Mittagsgericht, das ich gemeinsam mit dem leicht klebrigen Reis genoss. Geschmacklich dominant war natürlich auch heute mal wieder die dunkle, scharfe Sauce, in der sich auch zahlreiche in Ringe geschnittene rote Chilischoten fanden, aber das nehme ich an der Asia-Thai-Theke billigend in Kauf.
Wie nicht anders zu erwarten gewesen war, lag auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala heute natürlich die Currywurst mit Pommes mit großem Vorsprung vor allen anderen Gerichten auf dem ersten Platz. Aber die Hähnchenbrust “Hawaii” auf Platz zwei lag heute enger auf als ich vermutet hatte. Auf Platz drei folgten die Asia-Gerichte und wie üblich lag das vegetarische Gericht auch heute wieder auf dem vierten Platz, auch wenn heute mehr bei der Riesen-Pellkartoffel zugeschlagen hatten als ich ursprünglich erwartet hatte.

Mein Abschlußurteil:
Fisch in Massaman-Chili-Sauce: ++
Reis: ++

Gebratenes Hokifilet mit Fenchelgemüse in Safransauce [29.10.2014]

Da mich heute weder die Asia-Gerichte wie Chop Suey – Gemischtes Asia-Gemüse gebraten in Kokosmilchsoße oder Curry Kai – Putenfleisch gebraten mit gelben Thai-Curry und verschiedenem Gemüse, noch die Schinkennudeln mit Ei und Tomatensauce bei Tradition der Region oder das Putenschnitzel “Jäger Art” mit Spätzle bei Globetrotter besonders reizten, griff ich am heutigen Mittwoch mal wieder zum traditionellen Fischgericht bei Vitality, das heute das durch ein Gebackenes Hokifilet mit Fenchelgemüse in Safransauce dazu Wildreismix repräsentiert wurde. Dazu nahm ich mir einen Grießpudding mit Beerengrütze aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Hoki filet with fennel in saffron sauce / Hokifilet mit Fenchelgemüse im Safransauce

Wie üblich erwies sich dieses Gericht auch heute wieder als gute Wahl. Das angenehm große, gewürzt gebratene Hokifilet erwies sich trotz der Zubereitungsart als noch angenehm saftig und sehr schmackhaft. Dazu passte geschmacklich wunderbar das nur leicht pikante Fenchelgemüse mit seinem deutlichen Safranaroma, das ich vor dem Verzehr gründlich mit dem lockeren Wildreismix vermengte. Da konnte ich nun wirklich nichts dran aussetzen. Komplettiert wurde dieses leckere und mit gerade mal 506kcal auch angenehm leichte Mittagsgericht durch den nur mild gesüßten Grießbrei mit seiner Garnitur aus roter, mit ganzen Johannisbeeren versehenen roter Grütze. Ich war mit meiner Entscheidung auch heute sehr zufrieden.
Beim Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lieferten sich heute das Putenschnitzel “Jäger Art” und die Schinkennudeln mit Tomatensauce ein sehr enges Kopf-an-Kopf-Rennen. Letztlich gelang es aber dem Putenschnitzel sich mit knappen Vorsprung auf den ersten Platz für sich zu sichern und die Nudeln auf einen guten zweiten Platz zu verweisen. Und das Hokifilet war heute so beliebt, dass ich heute auf dem dritten Platz zubilligen muss und die Asia-Gerichte somit nur Platz vier erreichten.

Mein Abschlußurteil:
Hokifilet: ++
Fenchelgemüse in Safransoße: ++
Wildreis-Mix: ++
Grießbrei mit roter Grütze: ++

Bifteki mit Tomatentreis, Zaziki & frischen Zwiebeln [28.10.2014]

Zuerst überlegte ich, auch heute wieder beim vegetarischen Angebot zuzugreifen, das heute durch eine Pilzpfanne mit Lauch und Kartoffeln aus dem Bereich Vitality repräsentiert wurde. Aber auch der Linsensuppeneintopf mit paar Wiener Würstchen mit Bauernbrot bei Tradition der Region sah nicht schlecht aus und selbst mit dem Pla Pad Prik – Knusprig gebackener Fisch mit frischem Gemüse in süß-saurer Sauce von der Asia-Thai-Theke hätte ich leben können, während das Tahoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse mit Koriandersauce nicht in Frage kam, denn auf zwei Mal Tofu hintereinander hatte ich keine Lust. Doch letztlich entschied ich mich dann doch für die 3 Stück griechische Bifteki mit Tomatenreis, Zaziki und frischen Zwiebeln, das bei Globetrotter angeboten wurde – mir war einfach mal danach. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Aprikosenjoghurt aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Bifteki with tomato rice, tzatziki & fresh onions / Bifteki mit Tomatenreis, Tzatziki & frischen Zwiebeln

Leider musste ich feststellen, dass man sowohl der Tomatenreis als auch die Bifteki nur noch als lauwarm bezeichnen konnte, aber darüber sah ich großzügig hinweg – in einem Betriebsrestaurant wie diesen lässt sich so etwas nie ganz verhindern. Und zumindest die Bifteki waren geschmacklich überaus gut gelungen, denn sie erwiesen sich als würzig und locker so wie ich es mag. Beim Reis muss ich allerdings ein wenig in der Wertung abziehen, denn von den Tomaten schmeckte man so gut wie gar nichts daran. An dem mit kleinen Salatgurkenstückchen versetzten Tzatziki und den frischen Zwiebeln gab es dann aber wieder ebenso wenig etwas zu meckern wie an dem fruchtigen, mit zahlreichen Fruchtstückchen versetzten Becherchen Aprikosenjoghurt. Kein perfektes, aber dennoch akzeptables Mittagsmahl.
Und auch bei den anderen Gästen lagen die Bifteki natürlich ganz oben auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala und konnten sich dort ein weiteres mal den ersten Platz sichern, jedoch war der Vorsprung zum Linsensuppeneintopf heute nur sehr gering gewesen und kurz hatte es so ausgesehen, als würde der Eintopf die Bifteki überrunden. Beim Blick in die Tablett-Rückgabewagen konnten sich die Bifteki aber doch durchsetzen und den Linsensuppeneintopf auf einen guten zweiten Platz verweisen. Die Asia-Gerichte folgten auf Platz drei und die vegetarische Pilzpfanne schließlich auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Bifteki: ++
Tzatziki: ++
Frische Zwiebeln: ++
Tomatenreis: +
Aprikosenjoghurt: ++

Gebratener marinierter Tofu mit Ingwer-Currygemüse [27.10.2014]

Nach all der Schlemmerei am Wochenende wollte ich am heutigen Montag mal wieder etwas kürzer treten und griff daher zum vegetarischen und leichten Angebot des Tages aus der Sektion Vitality, einem >Gebraten mariniertem Tofu mit Ingwer-Currygemüse. Nur der Vollständigkeit halber erwähne ich daher, dass an der Asia-Thai-Theke Knusprig gebackene Frühlingsröllchen und Gaeng Panang Gai – Gebratenes Hühnchen mit frischem Gemüse und Kaffir-Limetten in rotem Panang-Curry sowie in der Sektion Tradition der Region Abgebräunter Leberkäs mit Bratensauce und Röstkartoffeln und bei Globetrotter Geschnetzeltes von der Pute in Kräuterrahm mit Röstkartoffeln angeboten wurden. Und bei gerade mal 501kcal für das Hauptgericht konnte ich mir auch noch problemlos das kleine Becherchen Pfirsichjoghurt aus dem heutigen Dessert-Angebot leisten.

Marinated tofu on ginger curry vegetables / Mariniert gebratener Tofu auf Ingwer-Currygemüse

Obwohl vegetarisch und ohne Sättigungsbeilage wie Reis – also Low-Carb – erwies sich das heutige Gericht doch als recht lecker und, was noch wichtiger ist, als angenehm lang sättigend. Der Tofu nahm dabei geschmacklich zwar keine große Rolle ein, das hatte ich aber auch nicht anders erwartet. Aber gemeinsam mit dem angenehm scharf gewürzten Gemüse aus grünen Bohnen, Broccoli, Maiskölbchen, Kohlrabi und Möhren ergab sich ein überaus akzeptables Gericht. Da gab es ebenso wenig etwas zu meckern wie an der fruchtigen Joghurt-Zubereitung mit Pfirsicharoma.
Sah man sich bei den anderen Gästen um, erkannte man schnell dass es heute das Putengeschnetzelten mit Kroketten war, das sich den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte, aber dabei sehr knapp von den ebenfalls sehr beliebten Leberkäse verfolgt wurde. Die Asia-Gerichten belegten Platz drei und das vegetarische Gericht in Form des Tofu mit Ingwer-Currygemüse folgte schließlich auf Platz vier. Aber von so etwas habe ich mich ja noch nie beeinflussen lassen. 😉

Mein Abschlußurteil:
Tofu: ++
Ingwer-Currygemüse: ++