Gebratene Hähnchenbrust in Zwiebel-Sahnesauce & Kroketten [12.09.2018]

Mein erster Blick galt heute natürlich, wie fast jeden Mittwoch, dem an diesem Wochentag üblichen Fischgericht im Abschnitt Vitality , das heute durch einen Gebratener Kabeljau auf Dillgurken mit Weißweinsauce und Salzkartoffeln repräsentiert wurde. Da ich leider kein allzu großer Freund von Dillgurken aus Salatgurken, nahm ich es zwar in die nähere Auswahl, sah mich aber weiter um. Die Lasagne Bolognese mit Tomatensauce und Bechamel gratiniert bei Globetrotter wäre zwar durchaus eine Alternative gewesen, während mir die Asia-Wok-Gerichte wie Gebratenes Gemüse mit Kokosnuss und rotem Thaicurry oder Rindfleisch gebraten mit verschiedenen Gemüse in Spezialsauce mir weniger zusagten. Letztlich entschied ich mich dann aber doch für die Gebratene Hähnchenbrust in Zwiebel-Sahnesauce und Kroketten aus dem Abschnitt Tradition der Region. Leider war, wie üblich, kein weiteres Gemüse im Gericht inkludiert und auch an der Gemüsetheke entdeckte ich nichts was dazu passen könnte, aber an der Salattheke bot man Krautsalat an. Auch wenn es sich vielleicht um Reste von gestern handelte, bin ich doch ein zu großer Freund von Krautsalat um da Nein sagen zu können.

Fried chicken breast with onion cream sauce & croquettes / Gebratene Hähnchenbrust in Zwiebel-Sahnesauce & Kroketten

Die Kroketten waren gerade frisch aus der Küche gekommen und daher noch sehr heiß und in den ersten Minuten kaum essbar, weil ich Gefahr lief mir den Gaumen zu verbrennen. Nachdem sie eine essbare Temperatur erreicht hatten, durfte ich jedoch feststellen dass sie wunderbar knusprig waren und mit einer sehr schmackhaften Füllung aus Kartoffelbrei versehen waren. Dazu gab es ein schön großes Stück Geflügel aus zarten und saftigen Hähnchenbrustfilet, das man mit einer wunderbar cremigen Sahnesauce mit mildem Zwiebelarome und einigen Zwiebelstückchen serviert hatte. Sehr schmackhaft, auch wenn ich persönlich die Zwiebelsauce wahrscheinlich noch mit etwas mehr Zwiebelaroma versehen hätte – aber das wäre wahrscheinlich nicht so ganz Massenkompatibel gewesen. 😉 Und auch der wieder mit etwas Kümmelsamen versetzte Krautsalat passte einigermaßen gut dazu, auch wenn ich etwas richtiges Gemüse natürlich vorgezogen hätte. Zumindest schien er aber nicht aus resten von gestern zu bestehen, den dieses Kraut war deutlich länger eingelegt als das von gestern. Insgesamt eine gute Wahl, ich war zumindest auch heute wieder zufrieden mit meinem Mittagsmahl.
Die Allgemeinheit der Gäste schien heute, wenn auch nur mit kleiner Tendenz, der Lasagne den Vorzug zu geben und diesem Gericht somit knapp den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zu bescheren. Aber die Hähnchebrust war ihr eng auf den Fersen und belegte einen guten Platz zwei. Auf dem dritten Platz sah ich den Kabeljau und die Asia-Gerichte lagen nur knapp dahinter auf einem guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenbrust: ++
Zwiebel-Sahne-Sauce: ++
Kroketten: ++
Krautsalat: ++

Putengeschnetzeltes mit Kroketten [05.09.2018]

Auf der im Intranet einsehbaren Speisekarte unseres Betriebsrestaurants fand sich heute mal wirklich nichts, was mich großartig reizte. Die Farfalle “Tonno” mit roten Zwiebeln, Thunfisch, Oliven und Tomatensoße bei Vitality oder das Putensteak Piccata Milanaise mit Tomatensugo und Butternudeln bei Globetrotter waren allein schon deswegen nicht besonders verlockend, weil ich aktuell erst mal genug von Nudeln hatte – erst gestern Abend hatte ich die Reste meines Nudelauflaufs vom Wochenende verzehrt und irgendwann kann selbst ich dann keine Pasta mehr sehen. Und auch auf Gerichte mir Reis wie das Gebratener Gemüse und gelben Thaicurry in Kokosmilchsauce oder Gebratenes Putenfleisch mit Gemüse in Hoi-Sin-Sauce hatte ich keinen großen Appetit. Blieben eigentlich nur die Rahmschwammerl mit Semmelknödel bei Tradition der Region, die aber wirklich nur eine Notlösung gewesen wären, denn sie waren wieder mit Pilzen und davon hatte ich sowohl im selbst zubereiteten Tetrazzini-Nudelauflauf als auch gestern bei der Schweinelende in Champignonsauce mehr als genug gehabt. Doch die Kantinen-Götter schienen meine stillen Gebete erhört zu haben, denn sie bewirkten das Wunder, dass man noch Putengeschnetzeltes mit Kroketten als Zusatzangebot auf die Karte gesetzt hatte. Und auch wenn es mit Sicherheit ein Gericht war, in dem man irgend welche Reste verarbeitet hatte – Geschnetzeltes aller Art ist ja prädestiniert dazu – brauchte ich nciht lange zu überlegen und griff schließlich bei diesem Angebot zu. Dazu gesellte sich noch ein Schälchen Rotkohl-Apfel-Salat aus dem heutigen Angebot der Salattheke.

Turkey chop with croquettes / Putengeschnetzeltes mit Kroketten

Das Geschnetzelte bestand aus meist recht kleinteiligem Putenfleisch, welches man mit Erbsen, Möhren und Stücken einer gelben Paprika in einer mild würzigen und ein wenig cremigen Sauce zu einem einfachen, aber doch durchaus schmackhaften Mischmasch kombiniert hatte. Zumal sich das Fleisch einigermaßen zart und nicht zu trocken erwies. Und auch die kleinen ballförmigen Kroketten mit ihrer dünnen, knusprigen Hülle und ihrer Füllung aus weichen und cremigen Kartoffelpüree ließen nichts zu wünschen übrig und erwiesen sich als gut passende Sättigungsbeilage. Dazu noch der knackige Salat aus rohen, säuerlich eingelegten Rotkohl mit kleinen Apfelstücken rundete das heutige Mittagsmahl schließlich sehr gelungen ab.
Bei den anderen Gästen lag zwar das das Picatta Milanese knapp vorne und konnte sich den ersten Platz auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern, aber das Putengeschnetzelte folgte in nicht allzu großem Abstand auf einem guten zweiten Platz. Auf Platz drei sah ich die Rahmschwammerl mit Semmelknödel, gefolgt von den Spaghetti Tonno auf Platz vier, die aber nur einen hauchdünnen Vorsprung vor den Asia-Gerichten aufwiesen, die somit den fünften Platz belegten.

Mein Abschlußurteil:
Putengeschnetzeltes: ++
Kroketten: ++
Rotkraut-Apfel-Salat: ++

Schweinerückensteak mit Bohnengemüse, Kroketten & Pfeffersauce [10.08.2018]

Am heutigen Freitag bot die Speisekarte unseres Betriebsrestaurants gleich aus meiner Sicht interessanten Angebote. Während mich so Sachen wie Kirschmichl mit Vanillesoße im Abschnitt Tradition der Region gar nicht interessierten und mir auch weniger der Appetit nach Gerichten wie Gebratene Mienudeln mit Gemüse in Kokosmilchsauce oder San Sei Chop Suey – verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Erdnußsauce stand, so war mir bewusst dass ich mit einem Schweinerückensteak mit Bohnengemüse, Kroketten und Pfeffersauce bei Vitality oder dem traditionellen Gebackenen Seelachsfilet mit Kartoffelslat und Remoulade bei Globetrotter durchaus leben konnte. Und da ich ja schon zwei Mal diese Woche Fisch gegessen hatte, einmal süß-sauren Seelachs und einmal Low Carb Rotbarsch, fiel meine Wahl schließlich auf das Schweinerückensteak mit Pfeffersauce. Zum Glück hatten sich heute endlich, nach langer Hitzewelle, die Temperaturen etwas abgekühlt, sonst hätte ich vielleicht doch anders entschieden.

Pork steak with beans, croquettes & pepper sauce /  Schweinerückensteak mit Kroketten, Bohnengemüse & Pfeffersauce

Die Kroketten sahen von weitem schon fast wie Salzkartoffeln aus, es handelte sich aber tatsächlich um etwas, das man als Krokette bezeichnen konnte, nur eben in Ballform. Das wirkte sich aber nicht auf ihre Struktur der knusprigen äußeren Hülle mit dem weichen Kartoffelbrei im Inneren aus. Dazu gab es mit Zwiebeln und Bohnenkraut angemachte grüne Stangenbohnen, die aber leider nicht mehr ganz so knackig waren, da sie offensichtlich schon etwas länger gelegen hatten. Sie waren aber noch soweit in Ordnung, dass man von einem Punktabzug absehen konnte. Wichtigster Punkt war aber natürlich das ausreichend große, etwa fingerhohe Schweinerückensteak mit seinem mageren, aber leider ganz leicht trocknen Fleisch. Doch die leichte Trockenheit ließ sich mit der geschmacklich überaus gehaltvollen und angenehm dickflüssigen Pfeffersauce problemlos kompensieren, so dass ich auch hier von einem Punktabzug absehen kann. Definiti kein leichtes Gericht, aber auch nur überschwer und meiner Meinung nach genau das richtige für einen Abschluss der Arbeitswoche.
Sah man sich etwas im Speisesaal um, konnte man aber erkennen dass sich heute wohl der Seelachs der etwas größeren Beliebtheit erfreute und sich den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Das Schweinerückensteak war aber eng auf und folgte auf einem guten zweiten Platz. Auf Platz drei sah ich die Asia-Gerichte und mit geringem Abstand auf dem vierten Platz folgte schließlich der Kirschmichel.

Mein Abschlußurteil:
Schweinerückensteak: ++
Pfeffersauce: ++
Bohnengemüse: ++
Kroketten: ++

Hähnchenbrust in der Knusperpanade mit Curry-Mangochutney [30.07.2018]

Am Wochenende zehrte ich noch von den Resten meiner Spaghetti, obwohl ich eigentlich etwas zum kochen eingekauft hatte. Aber die Temperaturen waren einfach zu hoch. Und die Sommerhitze mit Werten von 28 Grad und mehr setzte sich auch am heutigen Montag weiter fort. Glaubt man der Vorhersage, dürfen wir noch mindestens 10 weitere Tage schwitzen – keine schönen Aussichten, auch wenn es München nicht ganz so schlimm erwischt wie die Rheinebene oder das Breisgau. Dennoch wollte ich heute etwas zu Mittag essen und begab mich zur üblichen Zeit in unsere Kantine, wo man aber leider keine wirklich den Temperaturen angepasste Speisekarte aufgesetzt hatte. Die vegetarischen Mexikanischen Chililinsen mit Reis bei Vitality wären zwar schon mal leicht gewesen, aber sie machten von außen nicht allzu viel her. Und nach den ganzen Spaghetti am Wochenende hatte ich auch auf die Spaghetti Carbonara mit Gran Pandano bei Globetrotter nicht allzu viel Lust. Blieben also noch die Hähnchenbrust in der Knusperpanade mit Curry-Mangochutney, dazu Kroketten oder die Asia-Wok-Angebote wie Gebackene Frühlingsröllchen oder Gebratenes Schweinefleisch mit frischem Gemüse in rotem Thaicurry. Und wieder passierte es, dass ich mich eigentlich den Asia-Gerichten zuwenden wollte, aber dabei an der Haupt-Ausgabetheke mit der Hähnchenbrust vorbei kam und mich kurzfristig für dieses eigentlich viel zu schwere Gericht entschied. Dazu wolle ich aber noch etwas Gemüse, aber da es an der Gemüsetheke nichts passenderes gab, griff ich letztlich zu Rosenkohl – auch kein typisches Sommergemüse.

Crispy chicken breast with curry mango chutney & croquettes / Hähnchenbrust in der Knusperpanada mit Curry-Mango-Chutney & Kroketten

Schlecht war das Hauptgericht aber nicht, soviel sei schon zu Beginn angemerkt. Die Kroketten – ursprünglich standen Country Potatoes auf der Karte, aber das hatte man wohl kurzfristig ausgetauscht – waren noch heiß, außen Knusprig und innen weich, so wie es sein sollte. Dazu ein überaus großzügig bemessenes Stück zartes und saftiges Hähnchenfilet in einer tatsächlich angenehm knusprigen Panade, das allerdings an den Rändern ein klein wenig dunkler war als man es sich vielleicht wünscht. Das hatte aber keinerlei Auswirkung auf die Qualität wie ich fand. Ohne das fruchtig und nur mild würzige Curry-Mango-Chutney wäre das Ganze aber wohl zu trocken gewesen und die servierte Menge war, entgegen anfänglicher Befürchtungen, genau richtig bemessen um gerade genug Sauce für Kroketten und Hähnchen zu liefern. Der Rosenkohl erwies sich aber zum Teil leider als Enttäuschung, denn von den sieben Rosenkohl-Röschen waren vier vollkommen matschig und nur gerade so genießbar. Guter Rosenkohl sollte noch knackig sein, so wie die drei verbliebenen Röschen, aber wenn man sich Gemüse von einer Warmhaltetheke holt, hat man es wohl nicht besser verdient. Insgesamt war ich aber, trotz der Schwere des Gerichts, mit meiner Entscheidung letztlich zufrieden und vor allem sehr satt.
Mit knappen Vorsprung gelang es der Hähnchenbrust, trotz des heißen Wetters, sich den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zu sichern. Aber die Geschmäcker waren deutlich breiter gestreut und man sah auch sehr viele Salatschüsse, mehr als sonst, auch wenn es den Asia-Gerichten schließlich gelang sich den zweiten Platz zu sichern. Die Spaghetti sah ich auf dem dritten Platz und die Chili-Linsen folgten auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenbrust in Knusperpanade: ++
Curry-Mangochutney: ++
Kroketten: ++
Rosenkohl: +/-

Schweinegeschnetzeltes “Zurcher Art” mit Kroketten [09.07.2018]

Ich überlegte heute zwar sogar etwas länger als nur einen Moment, ob ich nicht beim Pikanten Kartoffel- Paprikagulasch aus dem Abschnitt Vitality der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants zugreifen sollte, denn dieser sah wirklich nicht übel aus, dann jedoch verspürte ich doch einen deultichen Appetit auf Fleisch. Damit fielen dann leider auch die Gnocchi alla Carbonara mit Kirschtomaten und geriebenen Hartkäse bei Globetrotter, die man sogar zusätzlich mit Ruccola garniert hatte, aus. Gut, ich hätte vielleicht bei dem Gebratenen Hühnerfleisch mit Thaigemüse in grünem Thaicurry oder dem Gebratenen Schweinefleisch süß-sauer mit Gemüse und Ananas, die neben Knusprigen Frühlingsrollen an der Asia-Wok-Theke angeboten wurden, auch meine Erfüllung gefunden, aber das Schweinegeschnetzeltes “Zurcher Art” mit frischen Champignons und Kroketten bei Tradition der Region reizte mich einfach noch mehr – auch wegen der Kroketten. Also griff ich hier zu und ergänzte das Gericht noch durch ein Schälchen bayrischen Krautsalats aus dem heutigen Angebot der Salattheke.

Pork chop "zurich style" with croquettes / Schweinegeschnetzeltes "Zurcher Art" mit Kroketten

Von den angekündigten frischen Champignons fand ich leider nichts im Geschnetzelten, die kleinen ganzen und in Scheiben geschnittenen größeren Pilze sahen mir eher danach aus, als stammten sie aus dem Glas bzw. der Dose. Und auch das Fleisch erwies sich, mal wieder, als äußerst kleinteilig. Mir ist klar, dass man Fleisch in Geschnetzelten auch schnetzeln muss, aber es könnten ruhig ein klein wenig größere Teile sein, dann sieht das Gericht nicht so nach Resteverwertung von Verschnitt-Teilen aus. Aber obwohl es visuell nicht allzu viel her machte, erwies es sich als Geschmacklich doch durchaus gut gelungen und das Fleisch war trotz seiner Kleinteiligkeit einigermaßen zart und saftig. Und auch an den genau abgezählten fünf Kroketten gab es nichts zu kritisieren, sie waren heiß und mit knuspriger Außenhülle, während sich ihr inneres als schön weich und kartoffelig präsentierte. Und auch der mit reichlich Kümmelsamen versetzte Krautsalat erwies sich als gute Wahl, er war knackig und würzig und hatte sogar fast genug Essig im Dressing – aber eben nur fast, zumindest was meinen Geschmack angeht. Insgesamt also, wie so häufig, ein gutes, aber nicht ganz perfektes Mittagsgericht. Ich war dennoch zufrieden.
Die Geschmäcker der anderen Gäste waren heute mal wieder recht durchwachsen und es sah zuerst danach aus, als würden die Gnocchi heute das Rennen um Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich entscheiden, denn als ich den Speiseraum betrat schienen besonders viele Gäste dieses Gericht auf dem Tablett zu haben, dann aber begann sich das Verhältnis etwas zu Gunsten des Geschnetzelten zu verschieben. Am Ende lagen Beide so eng auf, dass sie sich den ersten Platz teilen durften, denn ich konnte keinen klaren Favoriten bestimmen. Um Platz zwei lieferten sich die Asia-Gerichte und der Kartoffelgulasch ebenfalls ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen, wobei hier der Pikante Kartoffelgulasch sich diesen mit einem dünnen Vorsprung schließlich sichern konnte und die Asia-Gerichte auf einen guten dritten Platz verwies. So breit gefächert wie heute sind die Geschmäcker der anderen Gäste wirklich sehr selten – aber bei einem so durchschnittlichen Angebot ist das auch nicht ungewöhnlich.

Mein Abschlußurteil:
Schweinegeschnetzeltes mit Champignons: +
Kroketten: ++
Krautsalat: ++