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Gebackene Calamari mit Country Potatoes & Remoulade [08.03.2019]

Friday, March 8th, 2019

Am heutigen Freitag brauchte ich nicht lange zu überlegen, denn es standen mal wieder Gebackene Calamari mit Country Potatoes und Remoulade im Abschnitt Globetrotter auf der Tageskarte unseres Betriebsrestaurants. Die einzige zu berücksichtigende Alternative wäre eine Geschmorte Hähnchenkeule mit
Tomatensauce und Reis
bei Vitality gewesen, doch das erschien mir nicht interessant genug um von meinen geliebten Calamari abzuweichen. Die Asia-Wok-Angebote wie San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial-Sauce oder Gebratene Mie-Nudeln mit frischem Gemüse und süß-saurer Sauce sowie die Süßspeise bei Tradition der Region, heute Milchreis mit Waldbeeren und Zimt-Zucker, kamen für mich nicht in die nähere Auswahl. Also landeten die Calamari auf meinen Tablett, zu denen ich mir noch zwei der heute recht klein geratenen Zitronenspalten nahm, die an der Ausgabetheke bereit standen. Aufgrund der Portionsgröße verzichtete ich auf zusätzlichen Salat oder Gemüse. Einzig wenn Krautsalat in der Salattheke angeboten worden wäre, hätte ich vielleicht zugegriffen. Aber leider war davon keine Spur zu entdecken.

Baked calamari with country potatoes & remoulade / Gebackene Calamari mit Country Potatoes & Remoulade

Die Portion war, Wie so häufig an Freitagen, auch heute wirklich riesig geraten. Wir mutmassten dass es wegen der Wochenendpendler die bereits am Donnerstag nach Hause fahren, Homeoffice machen und dann nicht mehr in unserem Betriebsrestaurant essen, einen Überschuss an Essen gibt, der einfach zu größeren Portionen führt. Auch wenn das für hungrige Esser von Vorteil ist, wäre es doch wirtschaftlicher einfach weniger zuzubereiten, denn dass am Freitag weniger Gäste kommen ist ja ein Dauerzustand. Aber das nur am Rande erwähnt.
Die Calamari waren auch heute mal wieder sehr gut gelungen. Unter einem dünnen Hülle aus knusprigen Teig fand sich angenehm viel zartes und saftiges Tintenfischfleisch. Garniert mit Zitronensaft und der würzigen Remoulade sehr lecker. An den ebenfalls angenehm knusprigen Country Potatoes gab es ebenfalls nichts auszusetzen. Allerdings war das Gericht trotz Zitronensafts und Remoulade insgesamt etwas trocken, zumal man bei der Remoulade nicht ganz so großzügig wie bei Calamari und Potatoes gewesen war. Bei dieser Kombination ist das aber auch kaum anders möglich, man kann Calamari ja schlecht mit Bratensauce servieren. 😉 Daher bin ich der Meinung, dass die Kombination mit Kartoffelsalat deutlich besser passt, da der Salat durch sein Dressing etwas mehr Feuchtigkeit ins Gericht bringt. Röstkartoffeln sind aber auch noch akzeptabel. Insgesamt war ich aber mit dem Gericht zufrieden, auch wenn ich nicht alle Country Potatoes verzehren konnte – die Portion war selbst für einen guten Esser wie mich zu mächtig.
Bei dem heutigen Angebot war es nicht verwunderlich, dass die Calamari mit deutlichem Vorsprung auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala landeten. Auf dem zweiten Platz sah ich die Asia-Gerichte, die sich aber nur ganz knapp gegen die Hähnchenkeule behaupten konnte, welche somit auf Platz drei landete. Der Milchreis folgte schließlich auf einem guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Calamari: ++
Country Potatoes: ++
Remoulade: ++

Schweinerückensteak mit Sauce Hollandais, Kroketten & Mandelbrokkoli [26.02.2019]

Tuesday, February 26th, 2019

Heute sah ich wenig Alternativen im Speiseangebot auf der Tageskarte unseres Betriebsrestaurants. Die Ofenkartoffel mit Blattspinat und Joghurtdip bei Vitality sah zwar nicht schlecht aus und wäre auch angenehm leicht gewesen, jedoch lag mir heute der Appetit nach Fleisch. Da wäre die Gefüllte Paprikaschote mit Rinderhackfleisch und Reis, dazu fruchtige Tomatensoße aus dem Abschnitt Tradition der Region natürlich besser geeignet gewesen, aber ich war hatte auch keinen großen Appetit auf so viel Paprika. Kurz überlegte ich ob ich nicht beim Gebackenen Seelachs mit frischem Gemüse in Massamansauce, der neben Gebratenem Thaigemüse in Erdnuss-Sauce an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde, zugreifen sollte, doch am besten schien sich letztlich dann doch das Gebratene Schweinerückensteak mit Sauce Hollandais, Kroketten und Mandelbrokkoli aus der Sektion Globetrotter für mich zu eignen.

Saddle of pork steak with sauce hollandaise, croquettes & almond broccoli / Schweinerückensteak mit Sauce Hollandais, Kroketten &  Mandelbrokkoli

Meine größte Befürchtung war es gewesen, dass das Fleisch der kurzen, aber etwas mehr als fingerdicken Schweinesteaks etwas trocken sein könnte, denn sein äußeres schien darauf hinzuweisen. Doch der Eindruck hatte zum Glück getäuscht, für ein Steak erwies sich das magere Schweinefleisch als einigermaßen zart und saftig. Und wo es das nicht war, kompensierte dies sie dickflüssige, aromatische und wohl mit einem Spritzer Zitrone verfeinerte Sauce Hollandaise. Dazu passten sehr gut die genau abgezählten fünf Kroketten, die noch angenehm heiß waren und mit einer dünnen, knusprigen Kruste und einer cremigen Füllung aus Kartoffelpüree aufwarteten. Und auch das knackig blanchierte und mit Mandelblättchen versetzte Broccoli passte gut in die geschmackliche Gesamtkomposition. Keine leichte Kost, aber sehr gelungen. Ich war zufrieden mit meiner Wahl.
Und auch bei den anderen Gästen erfreute sich das Schweinrückensteak großem Zuspruch und konnte sich somit den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala des Tages sichern. Auf dem zweiten Platz sah ich die Asia-Gerichte, die sich noch einen kleine, aber klaren Vorsprung vor der Gefüllten Paprikaschote auf Reis erarbeitet hatten. Somit landete die Paprika also auf Platz drei und die vegetarische Ofenkartoffel belegte einen guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Schweinerückensteak: ++
Sauce Hollandaise: ++
Krokette: ++
Mandelbroccoli: ++

HotDog-Zopf – das Rezept

Saturday, December 1st, 2018

Das Rezept das ich heute vorstellen möchte gehört mal wieder in die Kategorie der schnellen Küche: Der HotDog-Zopf. Dieser eignet sich nicht nur als schnell zubereitetes Gericht für Mittags oder Abends, auch in abgekühlter Form als Fingerfood macht er sich auf einem Buffet mit Sicherheit sehr gut. Und dabei ist er wirklich unglaublich schnell hergestellt und trotzdem sehr raffiniert. Ich liebe solche Rezepte. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, auch dieses hier einmal in gewohnter Form vorzustellen.

Was benötigen wir also für 2-3 Portionen?

6-8 Bockwürstchen
01 - Zutat Bockwürstchen / Ingredient sausags (bockwurst)

2-3 Gewürzgurken in dünnen Scheiben
02 - Zutat Gewürzgurken in Scheiben / Ingredient sliced gherkins

1 Handvoll Röstzwiebeln
03 - Zutat Röstzwiebeln / Ingredient fried onions

3 Esslöffel Ketchup (Alternativ Senf)
04 - Zutat Ketchup / Ingredient ketchup

100g geriebener Käse
05 - Zutat geriebener Käse / Ingredient grated cheese

3-4 Scheiben Edamer
06 - Zutat Edamer / Ingredient edamer cheese

1 Rolle Blätterteig
07 - Zutat Blätterteig / Ingredient puff pastry

1 Hühnerei
08 - Zutat Hühnerei / Ingredient egg

Gleich zu Anfang können wir beginnen, unseren Ofen auf 200 Grad vorzuheizen (Umluft 190 Grad).

Für die Zubereitung rollen wir den Blätterteig auf und bestreuen ihn der Mitte etwa vier breit mit einer dünnen Schicht geriebenen Käses.
09 - Blätterteig mit Käse bestreuen / Dredge puff pastry with cheese

Darauf legen wir dann vier Bockwürste nebeneinander – die obere Reihe müssen wir wahrscheinlich kürzen – und lassen dabei oben und unten einen kleinen Rand.
10 - Bockwürste auflegen / Add sausages

Auf die Bockwürste geben wir anschließend die drei Esslöffel Ketchup
11 - Ketchup auftragen / Add ketchup

und verteilen diesen gründlich.
12 - Ketchup glatt streichen / Spread ketchup

Nun decken wir die mit Ketchup versehenen Bockwürste mit den Edamer-Scheiben ab,
13 - Mit Edamer abdecken / Cover with edamer cheese

belegen diese leicht überlappend mit den Gewürzgurken-Scheiben
14 - Gurkenscheiben auflegen / Add gherkin slices

und bestreuen diese mit einer großzügigen Schicht gerösteter Zwiebeln.
15 - Röstzwiebeln aufstreuen / Add fried onions

Darüber verteilen wir noch abschließend eine weitere Schicht geriebenen Käses.
16 - Mehr geriebenen Käse aufstreuen / Dredge with more grated cheese

Mit Hilfe eines Pizzaschneiders – notfalls kann man natürlich auch ein Messer nehmen – schneiden wir die überstehenden Teiglappen leicht schräg ein,
17 - Blätterteig mit Pizzaschneider einschneiden / Cut dough with pizza slider

klappen sie dann abwechselnd von links und rechts über die Füllung,
18 - Teigstreifen umklappen / Fold dough

verschließen die schmalen Enden gründlich
19 - Enden verschließen / Close ends

und heben alles auf ein Backblech, wo wir die so entstandene Teigrolle mit dem verquirlten Ei bestreichen
20 - Mit verquirlten Ei bestreichen / Spread with whisked egg

und sie zusätzlich mit einigen gerösteten Zwiebeln zu garnieren.
21 - Mit Röstzwiebeln garnieren / Garnish with fried onions

Inzwischen sollte auch der Ofen Betriebstemperatur erreicht haben, so dass wir das Blech auf der mittleren Schiene hinein schieben und unseren Kreation dort für ca. 20 Minuten fertig backen können.
22 - Im Ofen backen / Bake in oven

Anschließend können wir das Blech wieder entnehmen und lassen es für einige Minuten abkühlen, damit der Käse sich wieder etwas verfestigen kann und der Rolle so mehr Stabilität gibt.
23 - Hotdog Roll - Finished baking / Hotdog-Zopf - Fertig gebacken

24 - Hotdog Roll - Finished baking - side view / Hotdog-Zopf - Fertig gebacken - Seitenansicht

Dann brauchen wir alles nur noch in etwa ein bis zwei Finger breite Scheiben zu schneiden und können es mit etwas zusätzlichem Ketchup servieren und genießen.
25 - Hotdog Roll - Served / Hotdog-Zopf - Serviert

Bereits der Geruch, der sich nach dem Aufschneiden ausbreitete ließ gutes vermuten, aber spätestens als ich den ersten Bissen zu mir nahm konnte ich bestätigen mir, dass hier mal wieder eine sehr gelungene Kreation entstanden war. Die klassische Kombination aus Bockwürstchen, Käse, Gurken und Röstzwiebeln ließen sofort ein richtiges HotDog-Feeling aufkommen. Nur die Edamer-Schicht hätte gerne noch ein klein wenig dicker sein können. Tunkte man die Stücke noch in etwas zusätzlich Ketchup, war es geradewegs perfekt und ein wahrer Genuss. Im Vergleich zum Hotdog-Brötchen bot der Blätterteig zwar etwas weniger Teig als man es vom gewöhnlichen Hotdog gewöhnt ist, aber darüber konnte man hinweg sehen – obwohl ich durchaus mit dem Gedanken spiele das Ganze auch noch einmal mit Pizzateig auszuprobieren.

26 - Hotdog Roll - Side view / Hotdog-Zopf - Seitenansicht

Guten Appetit

Schweineschnitzel “Jäger Art” mit Spätzle [27.11.2018]

Tuesday, November 27th, 2018

Nach dem Homeoffice-Tag gestern war ich heute wieder – trotz des Schneefalls über Nacht – regulär im Büro in der Firma tätig. Ist mir auch lieber, denn so hat man direkteren Kontakt mit den Kollegen und kann sich besser austauschen als wenn man zu Hause sitzt. Außerdem kann man im Betriebsrestaurant speisen, was ich ebenfalls als Vorzug sehe – obwohl ich manchmal denke ob es nicht besser wäre sich mittags nur mit einer geschmierten Stulle oder einer anderen Kleinigkeit zufrieden zu geben und Abends dann hochwertig selbst zu kochen. Aber auf der anderen Seite will ich mich nach einem langen Arbeitstag auch nicht noch eine Stunde oder länger an den Herd stellen bevor ich essen kann. Dabei bleibt es wohl vorerst bei Überlegungen diesbezüglich.
Als ich die Speisekarte des heutigen Tages las, fiel mir natürlich zuerst das von mir so geschätzte und immer wieder gern gewählte Chili con Carne mit Baguette im Abschnitt Globetrotter ins Auge. Aber ich hatte erst am Wochenende und gestern ein Gericht mit Hackfleisch, Tomaten und Kidneybohnen – in Form meiner Gebackenen Spaghetti – verzehrt. Daher war mir doch, entgegen meines sonst üblichen Verhaltens bei der Chili über allem steht, nach etwas Abwechslung. Der Gemüsestrudel mit Ratatouille und Joghurtdip der heute schon wieder bei Vitality auf der Karte stand wäre eine gesunde Alternative gewesen. Und auch der Gebratenes Putenfleisch mit frischem Gemüse in Kokosmilchsauce, das neben Gebratenem Thaigemüse in Masamansauce an der Asia-Wok-Theke angeboten wurde sah nicht schlecht aus, aber am meisten reizte mich dann doch das Schweineschnitzel “Jäger Art” mit Spätzle bei Tradition der Region. Und obwohl Pilze in der Sauce waren, also bereits Gemüse zum Gericht gehörte, gesellte sich noch ein Schälchen Rosenkohl aus dem heutigen Angebot der Gemüsetheke dazu.

Pork escalope in mushroom sauce with spaetzle / Schweineschnitzel "Jäger Art" mit Spätzle

Wie nicht anders erwartet war der Rosenkohl natürlich nicht mehr so ganz frisch und knackig wie man ihn sich vielleicht gewünscht hätte, sondern bereits etwas weich geworden, aber das hatte ich auch nicht anders erwartet. Beim Hauptgericht stach vor allem das dünne, sehr gut gewürzte und trotzdem zarte und einigermaßen saftige, unpanierte Schweineschnitzel hervor, dass sich auf dem Foto fast komplett unter einer Schicht der mild-würzigen, cremigen Sauce mit ihren ganzen Dosenchampignons verbirgt. Sehr gelungen, lange nicht mehr ein so gutes Schnitzel hier verzehrt. Und auch an den Spätzle (oder besser gesagt Knöpfle), die hier die Sättigungsbeilage bildeten, gab es nichts auszusetzen. Sie waren noch schön heiß, von bissfester Konsistenz und in ausreichender Menge vorhanden. Ich bereite meine Entscheidung heute mal aufs Chili con Carne zu verzichten auf jeden Fall nicht.
Dennoch gelang es dem Chili con Carne heute, mit einem kleinen Vorsprung sich den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zu sichern, während sich die Asia-Gerichte unerwarteter Weise den zweiten Platz ergatterten – knapp vor dem Schweineschnitzel, das somit auf Platz drei landete. Der Gemüsestrudel folgte schließlich auf einem guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Schweineschnitzel: ++
Jägersauce: ++
Spätzle: ++
Rosenkohl: +

Leberkäs’ Käsesemmel

Friday, June 15th, 2018
Cheese bun with bavarian meat lof / Leberkäs' Käsesemmel

Heute Abend hatte ich mal Lust auf eine Leberkäs’semmel, daher hatte ich mir etwas Leberkäse im Supermarkt besorgt. Doch als ich anschließend zum angrenzenden Bäcker ging, bekam ich auf meine Bitte mir ein normales Brötchen zu verkaufen die lapidare Antwort, dass die Brötchen leider schon ausverkauft waren. Mein Plan zum Verzehr einer Leberkässemmel drohte zu platzen, wenn ich nicht noch einen anderen Bäcker finden würde der geöffnet hatte und der noch über Brötchen verfügte. Dann aber entdeckte ich in der Auslage noch eine Käsesemmel und hatte eine Idee für die Lösung meines Dilemmas: Warum nicht die Semmel einfach durch eine Käsesemmel ersetzen? Gedacht, getan und so entstand heute Abend nach meiner Ankunft zu Hause meine erste Leberkäs’ Käsesemmel mit einer Scheibe in der Mikrowelle erwärmten Leberkäses. Geschmacklich war das Erlebnis aber dann doch nicht sooo besonders, denn die Kombination von dem Käse des Brötchens und dem warmen Leberkäse erwies sich als etwas zu würzig und seltsamerweise etwas zu salzig. Nicht schlecht, aber ich hatte mir mehr erwartet. Mit einem normalen Brötchen finde ich Leberkäse dann doch leckerer. Aber als Notlösung geht es auch so einmal.