Rinderhüftsteak mit Kräuterbutter, frischem Spargel & Kartoffelstrudel [16.05.2017]

Im Rahmen der aktuell in unserem Betriebsrestaurant stattfindenden Spargelwoche fand sich heute ein überaus verlockend klingendes Kleines Rinderhüftsteak mit Kräuterbutter, frischem Spargel und Kartoffelstrudel auf der Speisekarte. Außerdem bot man bei Tradition der Region einen Hackfleischspieß mit Zigeunersauce und Pommes Frites an, im Abschnitt Globetrotter gab es Spaghetti Bolognese mit Parmesan und an der Asia-Thai-Theke bruzzelten Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse sowie Gebackener Seelachs mit Thaigemüse in Massamansauce in den Warmhalte-Woks. Für mich war das Rinderhüftsteak eindeutig der Favorit, auch wenn der (bereits reduzierte) Preis von 7,40 Euro – Nicht-Firmenmitarbeiter, die auch in unserem Betriebsrestaurant essen können, mussten sogar den doppelten Preis zahlen – mich schon ein wenig abschreckte. Zumal die anderen Angebote ja gar nicht so schlecht klangen. Aber letztlich ließ ich mich dann doch dazu hinreißen und griff beim Spargelgericht zu.

Beef point steak with herb butter, fresh asparagus & potato strudel / Rinderhüftsteak mit Kräuterbutter, frischem Spargel & Kartoffelstrudel

Die etwa fingerdicken Spargelstangen, die man traditionell mit etwas Sauce Hollandaise garniert hatte, waren schon mal sehr gut gelungen, auch wenn sich an ein oder zwei noch ein wenig faserige Schalenreste fanden – aber darüber konnte man hinweg sehen. Dazu das zugegebenermaßen recht kleine, aber angenehm zarte und saftige Rindersteak, dass man sogar so sorgfältig gebraten hatte dass es innen noch zart rosa war und das sich vor allem in Kombination mit dem Stück Kräuterbutter als wahrer Genuss erwies. Und auch an der Scheibe mit knusprigen und frischen Blätterteig ummantelter Salzkartoffeln in einer Art Schmandcreme gab es nichts auszusetzen.
Bei dem Preis war klar, dass das heutige Spargelgericht nicht den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich erobern würde. Es war unerwarteterweise den Hackfleischspieß mit Pommes, der ganz vorne landete, eng gefolgt von den Spaghetti Bolognese auf dem zweiten Platz. Die Asia-Gericht konnten sich Platz drei sichern und – preisbedingt – landete das Rinderhüftsteak schließlich auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Rinderhüftsteak: ++
Spargel: ++
Kartoffelstrudel: ++

Appenzeller Röstis mit Graved Lachs, Ratatouille & Sauce Hollandaise [03.05.2017]

Im Rahmen der aktuell in unserem Betriebsrestaurant stattfindenden “Schweizer Woche” fanden sich heute Appenzeller Röstis mit Graved Lachs, Ratatouille und Sauce Hollandaise auf der Speisekarte. Da brauchte ich nicht lange zu überlegen, denn ein solches Gericht entsprach genau meinem Geschmack – auch wenn die Alternativen wie Schweinebraten mit Dunkelbiersauce, hausgemachtem Krautsalat und Kartoffelknödel bei Tradition der Region oder Cevapcici mit Ajvar, frischen Zwiebeln und Tomatenreis durchaus ebenfalls sehr verlockend erschienen. Die Asia-Thai-Angebote wie Gebratene Mienudeln mit verschiedenem Asiagemüse in Hoi-Sin-Sauce oder Rindfleisch mit Broccoli uns Karotten in Austernsauce konnten da nicht mithalten. Und ich hatte Glück, denn kurz nachdem ich meine Portion erhalten hatte, verkündete die Thekenkraft dass der Lachs jetzt vergriffen sei. Da hatte ich wirklich Glück gehabt. Die kleine Salatbeilage garnierte ich mir außerdem noch mit etwas Balsamico-Dressing.

Hash browns with graves salmon & sauce hollandaise / Appenzeller Rösti mit graved Lachs, Ratatouille & Sauce Hollandaise

Und ich bereute meine Wahl nicht, denn die Zusammenstellung war überaus gut gelungen. Die beiden fast fingericken Rösts erwiesen sich als gut gewürzt und außen schön knusprig. Ich persönlich hätte sie zwar wahrscheinlich noch etwas länger gebraten, aber das sind persönliche Vorlieben – sie waren gut so wie sie waren. Dazu die cremige, gehaltvolle Sauce Hollandaise in ausreichender Menge ergänzten das Gericht ebenso schmackhaft wie die ausreichend große Portion eingelegten Räucherlachs mit seiner Dillgarnitur, der natürlich kalt serviert wurde. Das Ratatouille aus Zucchini, Auberginen und Tomaten war ebenfalls angenehm fruchtig und die Gemüsestücke waren zwar sehr grob gewürfelt, besaßen dafür aber noch einigermaßen Biss. Und auch der kleine Blattsalat mit seinem von mir gewählten Balsamico-Dressing passte meiner Meinung nach gut in die geschmackliche Gesamtkomposition. Ich war überaus zufrieden und empfand die 3,20 Euro für dieses Gericht als gut angelegt.
Aufgrund seiner begrenzten Verfügbarkeit kann ich den Lachs natürlich nicht in die heutige Bewertung der Allgemeinen Beliebtheitsskala einfließen lassen. Von den verbleibenden Gerichten sah ich den Schweinebraten auf Platz eins, gefolgt von den Cevapcici auf dem zweiten Platz und den Asia-Gerichten auf Platz drei.

Mein Abschlußurteil:
Graved Lachs: ++
Appenzeller Röstis: ++
Sauce Hollandaise: ++
Ratatouilli: ++
Salat: ++

Gyros-Nudelauflauf mit Feta & Sauce Hollandaise – Re-Cooked

Aufgrund einer Erkältung war mir heute nicht so nach irgendwelchen großartigen Kochexperimenten, daher entschied ich mich dazu eines bereits bewährten, einfacheren Rezepte einfach ein wenig zu modifizieren: den guten alten Gyros-Nudelauflauf mit Sauce Hollandaise, den ich hier vorgestellt und hier auch erneut zubereitet hatte.
Wir nehmen für 4 Portionen also 300g Spirelli-Nudeln, 500g Gyros, 200g Feta, eine große Gemüsezwiebel, eine große Dose Erbsen & Möhren, 2 Päckchen Sauce Hollandaise und etwas Tzatziki zum garnieren. Die Nudeln kochen wir bissfest, das Gyros braten wir mit der in Spalten geschnittenen Gemüsezwiebel an und die Erbsen und Möhren lassen wir in einem Sieb abtropfen.

01 - Kochen & braten Cook & fry

Anschließend vermischen wir den gewürfelten Feta mit den Nudeln, schichten die Erbsen & Möhren und anschließend das angebratene Gyros mit den Zwiebelspalten darüber, wobei wir etwas Käse zwischen die einzelnen Schichten streuen,

02 - In Auflaufform schichten / Put in casserole

übergießen dann alles mit der Sauce Hollandaise,

03 - Sauce Hollandaise darüber gießen / Cover with sauce hollandaise

streuen noch etwas Käse oben auf

04 - Mit Käse bestreuen / Dredge with cheese

und backen dann alles für 20-25 Minuten bei 210 Grad im Ofen.

05 - Im Ofen backen / Bake in oven

Sobald die Oberfläche schön goldgelb geworden ist

06 - Gyro pasta bake with sauce hollandaise - Finished baking / Gyros-Nudelauflauf mit Sauce Hollandaise - Fertig gebacken

und die Sauce Hollandaise sich schön zwischen den Zutaten verteilt hat

07 - Gyro pasta bake with sauce hollandaise - Finished baking - Side view / Gyros-Nudelauflauf mit Sauce Hollandaise - Fertig gebacken - Seitenansicht

können wir das Gericht mit etwas Tzatziki garniert servieren und genießen.

08 - Gyro pasta bake with sauce hollandaise - Served / Gyros-Nudelauflauf mit Sauce Hollandaise - Serviert

09 - Gyro pasta bake with sauce hollandaise - Side view / Gyros-Nudelauflauf mit Sauce Hollandaise - Seitenansicht

Definitiv kein leichter Genuss, aber immer wieder überaus schmackhaft. Wenn man schnell und ohne großen Aufwand einen leckeren Nudelauflauf zubereiten will, ist dieses Rezept eine wirklich gute Wahl.

Abgebräunter Leberkäse mit Spiegelei, Bratensauce & Röstkartoffeln [21.11.2016]

Die Schupfnudelpfanne mit Spitzkohl und Apfelwürfeln aus dem Abschnitt Tradition der Region klang beim Lesen zwar sehr interessant, aber das zubereitete Gericht wirkte mir dann doch etwas trocken und die Schupfnudeln sahen verdächtig dunkel aus. Und da ich auf Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen oder Curry Kai – Putenfleisch gebraten mit gelben Thai Curry und verschiedenem Gemüse von der Asia-Thai-Theke keine Lust verspürte, blieben noch der Abgebräunte Leberkäse mit Spiegelei, Bratensauce und Röstkartoffeln bei Tradition der Region und den Spaghetti Bolognese mit Parmesan aus dem Abschnitt Globetrotter auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants. Letztlich war es wohl die kürzere Schlange die mich dazu bewog, beim Leberkäse zuzugreifen. Dazu gesellte sich noch ein Schälchen Blumenkohl mit Sauce Hollandaise aus dem heutigen Angebot der Gemüsetheke.

Meat loaf with fried egg, gravy & roast potatoes / Abgebräunter Leberkäse mit Spiegelei, Bratensauce & Röstkartoffeln

Die mehr als daumendicke Scheibe angebratenen Leberkäses war wunderbar saftig und entfaltete ihren würzigen Geschmack ganz besonders, als sie mit dem noch Flüssigen Eigelb des Spiegeleis in Verbindung trat. Dazu die mit Kräutern angebräunten, kleinen Salzkartoffeln und die dunkle, würzige und dickflüssige Bratensauce machten das Hauptgericht zu einer meiner Meinung nach sehr gelungenen Mahlzeit. Nur mit dem in Sauce Hollandaise getränkten Blumenkohl war ich nicht ganz zufrieden, denn er erwies sich als etwas zerkocht und matschig. Daher muss ich hier leider einen kleinen Punktabzug vornehmen.
Bei den anderen Gästen lag heute, wie man sich bereits schon aufgrund meiner Anmerkung mit der längeren Schlange hatte denken können, die Spaghetti Bolognese am höchsten in der Gunst und konnten sich somit den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Der Leberkäse folgte aber auf einem guten zweiten Platz, danach folgten die Asia-Gerichte auf Platz drei und die Schupfnudelpfanne mit Spitzkohl schließlich auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Leberkäse: ++
Spiegelei: ++
Bratensauce: ++
Röstkartoffeln: ++
Blumenkohl in Sauce Hollandaise: +

Frischer Spargel mit Sauce Hollandaise, Putensteak & Salzkartoffeln [23.05.2016]

Diese Woche findet wieder mal ein kleines Special in unserem Betriebsrestaurant statt, denn ab heute wird täglich ein Spargelgericht auf der Speisekarte angeboten. Und heute sollte Frischer Spargel mit Sauce Hollandaise, kleinem Putensteak und Salzkartoffeln im Bereich Globetrotter den Anfang machen. Kurz liebäugelte ich zwar noch mit dem Hackbraten mit Rosmarinsauce, Pariser Karotten und Kroketten bei Tradition der Region, aber schließlich blieb ich dann doch beim Spargel mit Putensteak. Der Mexikanische Linsentopf mit Reis sowie die Asia-Thai-Gerichte wir Knusprige Frühlingsrollen oder Gang Gai Ma Plao On – Hähnchenstreifen gebraten in roter Kokosnusssauce kamen nicht in die nähere Auswahl. Ein kleiner Becher Milchreis mit roter Grütze aus dem heutigen Dessert-Angebot fand aber schließlich noch Platz auf meinem Tablett.

Fresh asparagus with sauce hollandaise, small turkey steak & potatoes / Frischer Spargel mit Sauce Hollandaise, kleinem Putensteak und Salzkartoffeln

Die genau abzählten vier weiße Spargelstangen waren zwar genau auf den Punkt gegart, jedoch war die Hälfte davon nicht sorgfältig genug geschält, so dass noch faserige Reste der harten Schale daran zu finden waren. Außerdem fehlten bei der größten und der kleinsten der Stange der Spargelkopf, der wohl zu den leckersten Teilen des ganzen Spargels zählt. Daher kann ich hier leider keine volle Punktzahl geben. Die Sauce Hollandaise war aber in Ordnung, auch wenn es sich mit Sicherheit um eine Fertigsauce und keine frisch zubereitete Hollandaise handelte – aber ein paar Abstriche muss man in einem Großrestaurant wie diesem akzeptieren. An den Salzkartoffeln gab es keinerlei Grund zur Kritik, während sich das kleine Putensteak als etwas trocken, aber noch akzeptabel erwies. Am Milchreis mit seiner nicht zu süßen roten Grütze samt zahlreicher Fruchtstücke gab es wiederum nichts zu meckern. Insgesamt konnte ich also zufrieden sein.
Obwohl ich eigentlich dem Hackbraten auch gute Chancen eingeräumt hatte, war es heute doch der Spargel mit Putensteak, der sich mit deutlichem Vorsprung vor allen anderen Angeboten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Erst auf Platz zwei folgte der Hackbraten – der wie mir ein Kollege der ihn gegessen hatte verriet, leider auch etwas trocken gewesen war. Den dritten Platz belegten die Asia-Gerichte und auf Platz vier folgte schließlich der vegetarischen mexikanische Linsentopf.

Mein Abschlußurteil:
Spargel: +
Sauce Hollandaise: ++
Salzkartoffeln: ++
Putensteak: ++
Milchreis mit roter Grütze: ++